Amazon kommt plötzlich mit einem satten Gewinn um die Ecke

Für ein Unternehmen, dass sein Geld lieber in eine massive Expansion in immer neue Geschäftsbereiche und die Zementierung seiner Vorherrschaft als in die Zufriedenstellung der Anleger steckt, ist dies doch eine recht ungewöhnlich Meldung: Amazon ... mehr... Amazon, Logo, Versandhandel Bildquelle: DPA Amazon, Amazon Kindle Fire, Amazon Coins Amazon, Amazon Kindle Fire, Amazon Coins Amazon

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warum plötzlich ? Amazon prescht doch schon lang
 
@Lanezzz: Das wird im Text nur in einem kurzen Halbsatz gesagt. Amazon steckt für gewöhnlich alle Gewinne in Wachstum. Neue Hallen für die Logistik, Übernahmen und dergleichen.
 
"Plötzlich" hat mir gefallen. Jahrelang arm gerechnet, um Steuern zu sparen.
 
@iPeople: Und jetzt rechnen die sich nicht mehr Arm. Plötzlich.

Passt perfekt.
 
@iPeople: Um Steuern zu sparen, muss ich doch meine Gewinne klein rechnen bzw. die Ausgaben groß rechnen? "Der Umsatz des Unternehmens kletterte im Jahresvergleich von 22,72 Milliarden auf 29,13 Milliarden Dollar." - wie man an der Steuer vorbei aber am Umsatz schraubt, würde mich schon mal interessieren. Also ernsthaft jetzt. Leider ist der Quartalsabschluss oder die Quelle (mal wieder) nicht verlinkt.
 
@xploit: Wenn Amazon seine Gewinne klein rechnen möchte, empfehle ich die Lohnwünsche der Mitarbeiter zu erfüllen. Dann senken sich die Steuern von ganz alleine. Und die Mitarbeiter sind auch glücklicher und arbeiten motivierter, satt zu streiken.
 
@xploit: Wir reden hier von Gewinne, nicht vom Umsatz. Der Unterschied ist Dir geläufig?
 
@iPeople: Lies noch mal meinen Text: Ich beziehe mich ganz bewusst auf den Umsatz. Und der Umsatz wird in der Regel nicht besteuert, es sei denn durch die Umsatzsteuer. Doch die belastet ein Unternehmen nicht. Und deshalb stelle ich auch ganz bewusst die Frage die ich gerne noch mal ausführlich erläutere - weil du so freundlich nachfragst:

Sich "arm rechnen" - so wie du es bezeichnest - um Steuern zu sparen, gelingt indem man die Kosten etwas großzügiger auslegt und somit den Gewinn mindert. Dein Vorwurf ist nun scheinbar, dass Amazon sich nicht mehr wie all die Jahre zuvor "arm gerechnet" hat und es deshalb zu so einem starken Gewinnanstieg gekommen ist, wie in der Überschrift beschrieben.

Würde Amazon im gleichen Zeitraum keinen signifikanten Anstieg der Umsätze verzeichnen, wäre deine Idee also vermutlich ohne großen Zweifel sehr begründet. Nun ist es aber so, dass Amazon im gleichen Zeitraum einen relativ starken Anstieg der Umsätze verzeichnen konnte - von ca. 22 Mrd. auf 29 Mrd. USD. D.h. man kann unter Umständen davon ausgehen, dass gleichzeitig auch die Gewinne steigen ohne dass Amazon größere Anpassungen der "internen Steuersparmodelle" vorgenommen hat.

Die Frage, die sich also stellt, ist folgende: Hat Amazon sich in diesem Quartal nicht "arm gerechnet" oder ist die starke Gewinnsteigerung einfach mit dem dem beeindruckenden Umsatzsprung zu erklären?
Das Problem wäre auch einfach zu klären, wenn man wüsste, ob es hier um die Gewinne vor oder nach Steuerabzug geht.
 
@xploit: Der Text bezieht sich aber nunmal auf den Gewinn, den Amazon "neuerdings" hat. Von daher bist Du am Thema vorbei. Das Amazon Umsatz hat, steht doch außer Frage.
 
@iPeople: Der Text bezieht sich auf den Gewinnsprung zwischen Q1 2016 und Q1 2015 und erwähnt den gleichzeitigen sprunghaften Anstieg des Umsatzes im Vergleichszeitraum. Du sprichst in deinem Kommentar die Steuern an. Ich stelle den Link zwischen Steuern, Umsatz und Gewinnen her.

Wer ist also "am Thema vorbei"? Und warum würgst du die Diskussion ab indem du sie auf diese Metaebene hebst anstatt einfach zu sagen: "Das sehe ich nicht so, weil... " oder "Das sehe ich genauso, weil..."?
 
@xploit: Sag doch einfach , dass Du meinen Kommentar nicht verstanden hast.
 
@iPeople: Wie kommst du darauf, dass ich deinen Kommentar nicht verstehe? Es ist wohl eher anders rum, denn im Moment weichst du meiner Argumentation aus.
 
@xploit: Ich weiche nicht aus, sondern ich habe bereits dargelegt, dass der Umsatz bei meinem Kommentar völlig als irrelevant betrachtet wurde, da der Umsatz sowieso jedes Jahr gestiegen ist, der Gewinn aber nicht. Im Prinzip hast Du das mit Deinem Satz "Sich "arm rechnen" - so wie du es bezeichnest - um Steuern zu sparen, gelingt indem man die Kosten etwas großzügiger auslegt und somit den Gewinn mindert." auch bestätigt. Nichts anderes habe ich gesagt. Ob Amazon es bei diesem Umsatzsprung einfach nicht mehr so aufteilen konnte, dass sie sich arm rechnen konnten, spielt dabei auch keine Rolle, zumindest keine primäre.
 
@iPeople: Und ich hab dir gesagt, dass man den Umsatz nicht pauschal als irrelevant betrachten kann, wenn er im Vergleichszeitraum ebenso stark steigt. Fiktives Rechenbeispiel:

Q1 2015, Amazon hat 22 Mrd. Euro Umsatz und 22,050 Mio. Euro Kosten. Quartalsergebnis: 50 Mio. Euro Verlust.

Q1 2016, Amazon hat 29 Mrd. Euro Umsatz und weiterhin 22,050 Mio. Euro Kosten. Quartalsergebnis: 6,95 Mrd. Euro Gewinn.

Macht's Klick? Ohne, dass sich irgendwas an der Kostenstruktur geändert hat, steigt der Gewinn sprunghaft. Du hast dir den steigenden Gewinn angeschaut und den Rückschluss gemacht, das könne ja nur an der Steuerpolitik des Unternehmens liegen. Die betriebswirtschaftliche Grundrechnung lautet aber nun mal Gewinn + Kosten = Umsatz oder von mir aus Umsatz - Kosten = Gewinn. Wenn also der Gewinn steigt, gibt es 2 (Zwei!) Variablen, die die Ursache sein können.
 
@iPeople: Amazon musste sich gar nicht so arm rechnen, wie andere Unternehmen. Man hat einfach alle Gewinne in weiteren Ausbau gesteckt. Anlagen, Logistik, Übernahmen. Das ist alles andere als schön rechnen; auch wenn man dann am Ende eben keinen Gewinn einfährt.

Alle Gewinne ausschliesslich ins Wachstum des Unternehmens zu stecken ist anbei auch nicht ganz ungefährlich, weil ein Unternehmen dabei auch 'implodieren' kann, wenn es plötzlich nicht mehr läuft. Amazon kam dabei aber das Cloud-Geschäft zu Gute und konnte dem klassischen Versand unter die Arme greifen.
 
@Diak: Man kann sich auch mit Investitionen "arm" rechnen. Macht jeder, auch kleine, Unternehmer so.
 
@iPeople: Ist mir persönlich lieber, als Steuern durch Flucht in die 'Oasen' zu vermeiden.
 
@Diak: ... was Amazon außerdem macht.
 
@iPeople: @iPeople: Man kann sich nicht Arm rechnen außer mit gefälschten Quittungen oder Einnahmen! Du kannst die Ausgaben erhöhen und zahlst dann in der Summe weniger oder keine Steuern. Weil du dann wieder Vorstehern bekommst. Ändert aber am ende nix an der Tatsache, dass du die Ausgaben erhöhst. Du also weniger Geld hast als vorher. Wenn du natürlich wie Amazon es in das eigene Unternehmen pumpst dann steigt der Wert dessen. Hast aber dennoch nix von dem Geld. Willst du es als gewinn Ausschütten (Teile Verkaufen), musst du es wieder als Umsatz versteuern.

Du kannst nur sparen in dem du fälschst aber nicht indem du rechnest oder ausgibst!
 
@daaaani: So die Meinung eines einfachen Menschen ohne BWL-Kenntnisse.
 
@iPeople: Hast also nix mehr zu sagen?
 
@daaaani: Habe alles gesagt. ich bin nicht dafür zuständig, Dir Wissen zu vermitteln.
 
@iPeople: Du bist echt langweilig aber interessant wie du meine Wissenslücken zu kennen glaubst. Muss wohl ein Zufall sein, dass mein Umsatz und Gewinn seit 6 Jahren steigt. xD
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