Buchpreisbindung für E-Books soll ab Herbst in Kraft treten

Einem der wohl beliebtesten Marketing-Instrumente im E-Book-Verlauf wird demnächst ein Riegel vorgeschoben: Ab September gilt die so genannte Buchpreisbindung auch für E-Books. Das Gesetz wird dementsprechend genauer ausformuliert, das hat der ... mehr... Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Bildquelle: Amazon Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon

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Na da hat die Lobbyarbeit ja gefruchtet....auf ewig in die vergangenheit
 
Damit nimmt die Regierung den freien Autoren den Anreiz, überhaupt eBooks anzubieten. Gerade die Möglichkeit über solche Promotionaktionen die Bücher für kurze Zeit vergünstigt anzubieten sorgt doch dafür, dass sich die Bücher besser verkaufen als sie es vielleicht anders verkaufen würden.
 
@Xardas008: Die Frage ist, in wiefern ein klassischer Verlag vielleicht auch vom Aussterben Bedrohung ist. Denn Digital brauchst du keinen Verlag, ne Einfache Webseite Download gegen Bezahlung und du bist der Boss über deinen Preis.
Nur Ebooks werden derzeit kaum angenommen.
 
@Xardas008: kann ja als mängelexemplar verkauf werden ;-)
 
@LZ9900: Genau! Ich baue ein paar Rechtschreibfehler ein, dann ist es ein Mängelexemplar! Natürlich werde ich zwei Wochen später wieder die mangelbereinigte Version online stellen. Gefällt mir der Gedanke. :D
 
@Xardas008: Nein, ganz so sehe ich das nicht. Ein Verlag hat einen Deal mit Amazon und ein eBook wird, verbilligt, nur auf Amazon angeboten. Mal abgesehen davon, dass ein Nicht-Amazon-Kunde, ohne Kindle, aber möglicherweise mit einer Bindung an einen anderen Anbieter, da nichts von hat, verbilligt bedeutet ja nicht umsonst, sprich Amazon und eben auch nur Amazon verdient daran. Die ganzen anderen eBookanbieter gehen leer aus. Und nein, ich glaube nicht, dass da viele Leser mit Calibre hin und her konvertieren. Des weiteren schließe ich mich da kkp2321 an, gerade bei eBooks kann ich mir auch ein paar andere Möglichkeiten vorstellen um ein Buch bekannt zu machen. Es kommt da dann aber auch auf die Autoren an, wie flexibel die da sind.
 
Na klar, da wird im "rechtsfreien Neuland" wieder rumgepfuscht. Die Kompetenz diesbezüglich hat man ja bereits bei Googles StreetView gesehen, wo man jetzt jammert, daß es vielleicht doch ganz gut gewesen wäre, nicht dagegen vorzugehen. Tja, Google schei*t uns jetzt was. Jedes Kleckerdorf in anderen Ländern hat es, nur Deutschland nicht - dank unserer ach so klugen Politiker.
Und nun? Nicht genug, daß eBooks mit vollen 19 Prozent besteuert werden, was es für Indie-Autoren schon schwer genug macht, denn der Hauptmeckergrund für Kunden ist nicht selten der hohe Preis, wird nun ein weiterer Stein die in den Weg gelegt. Das ist halt Deutschland, alles wird zu Tode geregelt.
 
@Michael41a: Die Mehrwertsteueranpassung (die vermutlich nicht folgen wird) wäre für mich die logische Konsequenz aus der Preisbindung für eBooks. Wenn elektronische Bücher in Sachen Preisbindung den gedruckten Werken gleichgestellt werden, muss dem elektronische Kulturgut auch in Sachen Mehrwertsteuer Genüge getan (schreibt man das so?) werden. Wenn schon, denn schon.
 
@Der Lord: Ich habe selbst einige eBooks veröffentlicht. Bei einem Preis von 99 Cent bekommt Amazon 70% vom Erlös. Dann wird noch die Mehrwertsteuer abgezogen. Ab etwa 2,60 Euro bekommt Amazon 30%, da kommt auch wieder noch Mehrwertsteuer hinzu. Viele bewerten ein eBook schlecht, nur weil es zu teuer ist, beachten aber nicht, daß der Autor gar nicht so viel bekommt. Wie eben der hohe Benzinpreis, wo man auf die Ölkonzerne schimpft, obwohl der Preis wegen den Steuern so hoch ist.
Ich denke auch nicht, daß der Staat freiwillig auf Steuern verzichtet. Das wird bei 19% bleiben. Falls das vor Gericht geht und der Autor siegt, werden halt die normalen Bücher auch mit 19% besteuert - und schon hat sich die Sache erledigt.
 
@Michael41a: Auch das wäre eine Anpassung des Mehrwertsteuersatzes. :(
 
Wie ist das eigtl. mit gebrauchten Büchern bzw. dann E-Books? Es gibt ja keine Preisbindung mehr dafür, wenn jemand sein Buch weiterverkaufen will. Da die Rechtsprechung bei uns ja bereits in die Richtung gegangen ist, dass man digital erworbene Güter durchaus weiterverkaufen darf, dürften E-Books da ja keine Ausnahme von sein.
Das zeigt, wie idiotisch und unanwendbar eine solche Preisbindung bei digitalen Gütern eigtl. ist. Dann werden E-Books in Zukunft eben im großen Stil erst einmal "in Gebrauch genommen" und dann zu beliebigen Preisen auf Gebrauchtplattformen online weiterverkauft. :)
 
@mh0001: keine Ahnung ob man dabei firmentechnisch tricksen kann. Vielleicht über eine Schenkung. Sonst zahlt irgendwer drauf. Wenn Produkt x kostet, zahle ich Steuer von X, dabei ist es egal ob ich weniger als X verlangt habe. Interessant finde ich eher die Frage ob man Buch für 1Euro online anbieten darf, wenn man nicht vorhat es analog zu vertreiben.
Wenn dann die Nachfrage groß ist, kann man es analog anbieten aber gleichzeitig würde auch die digitale Ausgabe unverhältnismäßig viel kosten.

Den Sinn hinter der Buchpreisbindung verstehe ich.
 
@mh0001: Ein Gebrauchtbuch kann man vielleicht als Mängelexemplar behandeln. Aber wie will man den gebrauchten Zustand bei einem eBook beurteilen?
 
@Der Lord: Nein... das ist zwar die allgemeine Meinung, ein gebrauchtes Buch hat evtl. Gebrauchsspuren. Das Gesetz definiert die Sache aber anders. Gebrauchte Bücher sind Bücher, die für einen anderen Zweck als den Wiederverkauf gekauft wurden und für die der Buchbindungspreis einmal bezahlt wurde. Der Zustand ist egal, selbst ein eingeschweißtes, nie gelesenes, Buch kann eine gebrauchtes Buch sein.
 
@Der Lord: So ähnlich geht ja auch die Argumentation gegen den Gebrauchthandel mit rein digital erworbener Software und Spielen. Die Dateien oder die im Steam-Account hinterlegte Lizenz unterliegt ja keiner wertmindernden Abnutzung. Würde man die auf einen neuen Nutzer transferieren, wäre es für diesen identisch zu einem neu gekauften Produkt. Daher wurde argumentiert, dass der Gebrauchthandel mit digitalen Gütern schädlich für den Markt ist, da es für den Käufer dann keinen einzigen Vorteil mehr gibt, "neu" beim Händler zu kaufen statt billiger "gebraucht". Somit könnte theoretisch eine einzige Softwarelizenz nacheinander von hunderten Nutzern genutzt werden - während der Händler nur 1x vom Erstkäufer Geld dafür gesehen hat, da die Nutzer sich das untereinander weiterverkaufen.
Und dennoch haben die Gerichte entschieden, dass der Gebrauchthandel mit digitalen Waren nicht verboten werden kann, auch wenn die Ware ganz anders beschaffen ist als eine materielle Ware.
Folglich gibt es eigtl. keinen Grund, warum das dann nicht auch für E-Books gelten soll. Das E-Book ist dann eben per Definition einfach Gebrauchtware, sobald der erste Endkunde es aufgemacht hat. Egal wieviel Sinn das in der Praxis macht.
 
@mh0001: Die Idee so ansich ist nicht schlecht, aber bei Printmedien leider schon vom Gesetzt abgedeckt (BuchPrG, §3):

Wer gewerbs- oder geschäftsmäßig Bücher an Letztabnehmer verkauft, muss den nach § 5 festgesetzten Preis einhalten. Dies gilt nicht für den Verkauf gebrauchter Bücher.

Nur bei Privatverkäufen würde das nicht gelten.
 
Mal wieder ein Gesetz, welches in die aktuelle Politik dieser Regierung passt. Eine dumme Entscheidung nach der anderen und keinen interessierts.
 
@dodnet: Den Autoren interessiert es schon. Indie-Autoren müssen gegen etablierte Verlage angehen, und das wird nun erschwert. Klar, wenn der Autor sein Buch zum Sonderpreis anbietet, fallen die 19% Mehrwertsteuer niedriger aus. Da muß der Staat natürlich gegen angehen, er pfeift ja jetzt schon aus dem letzten Loch. Sind ja nicht mal mehr Gelder für die Schneeräumung im Winter oder die Schlaglöcher da.
 
Ich kaufe meine Buecher fast nur noch auf Amazon UK, ohne Buchpreisbindung, und eBooks auf Amazon.com und anderen US-Seiten, auch ab Herbst sicherlich ohne Buchpreisbindung.
 
@JanKrohn: Gibt es dort eine nennenswerte Anzahl an deutschsprachigen Büchern? Für englischsprachige Bücher gilt die Buchpreisbindung ohnehin nicht, die kann auch Amazon.de nach Belieben bepreisen.
 
@Klaus-Bärbel: Amazon.co.uk hat fast die selbe Auswahl an deutschen Buechern wie Amazon.de (die Amazonen in Frankreich, Italien und Spanien uebrigens auch, aber bisher war UK immer am guenstigsten). Man zahlt das Geld an UK, und bekommt mit etwas Glueck sogar die Lieferung von einem deutschen Lager innerhalb weniger Tage.
 
Ich würd mir ja wünschen, zu jedem gekauften Buch das e-book gratis dazuzubekommen und mit der buchpreisbindung auch vice versa wenn vom kunden gewünscht.
 
Dann kommt halt jetzt die gesonderte Ausgabe der Buecher als Special Ebook Edition um das zu umgehen.
 
@-adrian-: Aber dann richtig:

Hardcover: 14,99 €
Paperback und eBook: 9,99 €
eBook Special Steelcase Edition mit Titanrahmen: 29,99 € ;)
 
"Indem wir auch bei elektronischen Büchern die Preisbindung gesetzlich vorgeben, setzen wir außerdem Anreize für weitere innovative Entwicklungen in einem digitalen Umfeld"

Wo genau ist denn hier der Anreiz für mich als Kunde, wenn die eBücher nun teurer werden/ bleiben?

Meine normalen Bücher kann auch mal Freunden ausleihen, ausgeliehen bekommen und auch auf Flohmärkten Schnäppchen machen.
Bei den eBooks soll ich also den normalen Listenpreis zahlen und es ist auf ewig an mein Account gebunden? Keine weitergabe. Probleme wenn der Anbieter nicht mehr auf dem Markt ist? Oder man ggf gesperrt wurde? (gibt ja wohl einige, die bei Amazon unerwünschte Kunden wurden).

Ne, tut mir leid... aber da bleibe ich bei ausländischen Käufen und verbesser dabei noch mein englisch.

Eine "innovative Entwicklung" auf für mich anders aus.....
 
@tomsan: Der Preis ist je Ausgabe festgelegt - das Hardcover hat einen anderen als die Taschenbuchausgabe, und die e-Book-Ausgabe bekommt eben noch einen weiteren. Der "normale Listenpreis", wie Du es ausdrückst, hat also nicht unbedingt die selbe Höhe wie der Preis der gedruckten Ausgaben.

Somit ist auch nicht gesagt, dass e-Books grundsätzlich teurer werden. Sie werden - wenn der Gesetzentwurf zum gültigen Gesetz geworden ist - jedoch bei jedem Anbieter zum selben Preis verkauft. Womit dann allerdings Rabattaktionen wegfallen (Amazon hat ja ständig irgendwelche e-Book-Aktionen, wobei da für mich nie was Interessantes dabei ist ;)), was man als partielle Verteuerung sehen kann.

Desweiteren zitierst Du selbst, dass die Buchpreisbindung bei e-Books u.a. "Anreize für weitere innovative Entwicklungen in einem digitalen Umfeld" setzen solle - was auch immer das sein mag, klingt für mich wie inhaltsleeres Geschwurbel ;). Wie Du daraus jedoch zur Frage kommst, welchen Anreiz das für Dich als Kunde haben solle, erschließt sich mir nicht ... der Kunde trägt ja schliesslich keine innovativen Entwicklungen zum Markt bei :) (er mag aber - je nachdem worum es sich handelt - letztlich von solchen profitieren). Nur weil ein Marktteilnehmer Anreize erhalten soll (wie auch immer), muss ein anderer doch nicht automatisch ebenfalls welche erhalten?

Ob die Buchpreisbindung für deutschsprachige e-Books sinnvoll ist? Ich denke mir fehlt hinreichende Einsicht in die Komplexität der Vor- und Nachteile der Buchpreisbindung, um das wirklich zu beurteilen (den entscheidenenden Politikern fehlt sie aber vermutlich ebenso, in jede Materie können die gar nicht eingearbeitet sein und folgen da sicher oftmals irgendwelchen Vorschlägen, die potentiell durch Partikularinteressen beeinflusst sind, Stichwort Lobbyismus).
 
@FenFire: Doch, da könnte ich mir so einiges vorstellen, was dieses "innovative Entwicklung" angeht, doch leider dürfte der Gesetzgeber, der Börsenverein des deutschen Buchhandels, die Verlage und die Onlinehändler an sowas nicht gedacht haben. Es gibt bei diesem Buchpreisbindungsgesetz für mich nämlich 2 entscheidende Ansatzpunkte für eBooks. 1)Der Buchbindungspreis wird durch die Verlage festgelegt. Was ist ein Verlag? Muss man als Autor zwangsläufig einen Verlag haben? 2)Dieser Buchbindungspreis setzt des weiteren voraus, dass es überhaupt einen Preis gibt, der höher ist als 0 Euro. Mir fiele da z.B. ein eBook für 0 Euro mit einem PayPal Spendenbutton direkt im Buch o.Ä. ein.
 
Junge junge junge labert der Gabriel da oben einen ultra Bullshit.
 
@Shadow27374: tut er das nicht sowieso permanent?
 
@Drachen: Ich hör dem nicht oft zu, habe schon genug selische Schmerzen wegen dem Mist aus der CDU.
 
@Shadow27374: yepp die sind vom gleichen Kaliber. Lauter Volksvertreter, die praktisch alles und jeden vertreten außer dem Volk, dssen Vertreter sie doch sein sollen und wollen ... Wie gut muss man geschmiert werden, um die Binsenweisheit zu vergessen, dass die Wirtschaft von ganz allein floriert, wenn es dem Volk gut geht. Geht es dem Volk gut, dann hat es Kaufkraft, kauft mehr Konsumgüter, deren Hersteller mehr und neuere Maschinen brauchen, Maschinen, Rohstoffe und Waren wollen verkauft und transportiert und repariert und gewartet werden .... geht es dem Volk gut, dann läuft der Laden.
Und wenn man nicht den Großkonzernen und Superreichen die Steuern erlassen oder die Wirtschaft mit völlig unsinnigen Geschenken wie E-Auto-Prämien aus ihrer Pflicht nehmen würde (ebenso die Sanierung der Banken mit dem Deckmäntelchen der Griechenland-Hilfe), wäre auch mehr als genug Geld da, Löhne und Gehälter mit Blick auf die Inflationsrate zu erhöhen.Dann gäbe es weniger Armut, mehr Arbeit, mehr Steuern und ganz nebenbei bekämpft man damit auch die Links- und Rechtsradikalen, Terrorismus und Extremismus allgemein, denn satte Bäuche zanken nicht und Jugendliche mit guten Perspektiven sind kaum zu radikalisieren und in fremde Kriege zu locken.
 
@Drachen: Dein zweiter Absatz besagt in etwa "Wenn die Regierung den Wirtschaftsunternehmen nicht unsinnige Geschenke geben würde, dann würden die Arbeitnehmer mehr verdienen." Die Löhne/Gehälter der Arbeitnehmer werden von den Unternehmen gezahlt... wenn die Unternehmen nun weniger in den Rachen geschmissen bekämen, dann hätten sie mehr Geld, das sie ihren Arbeitnehmern zahlen könnten? Die Logik erschliesst sich mir nicht.
 
@FenFire: deine Deutung geht an meiner Aussage leider vorbei, wenn auch nicht sehr weit. Ich meinte eigentlich, wenn die Regierung nicht auf der einen Seite ständig sehr viel Geld an die Großen und Größten verschenken würde, hätte sie überhaupt erst die Option, auch Arbeitnehmer angemessen zu bezahlen. Ich denke da beispielsweise an die aktuellen Verhandlungen mit verdi, deren 6%-Forderung ich nicht unangemessen finde mit Blick auf die vergangenen Jahre, wo die Erhöhungen immer und meist sehr deutlich unter den Inflationsraten blieben und letzlich "das Volk" immer weniger Geld hat, während ausgerechnet die eh schon Vermögenden und Gutverdiener mit Geschenken, Vergünstigungen und Entlastungen bedacht werden.

Es ist nicht nachvollziehbar, auf der einen Seite Steuergeschenke in zweistelliger Milliardenhöhe an sehr reiche Erben zu machen und wegen normalen Löhnen und Gehältern wegen der ach so angespannten Haushaltslage herum zu zicken.

Bei den Unternehmen sieht es praktisch ähnlich aus, die Gehälter (und Boni!) der Manager steigen deutlich über Teuerungsrate, die Löhne der ohnehin sehr deutlich schlechter bezahlten Leistungserbringer steigen nur in kleinsten Schrittchen und sind längst von der allgemeinen Preisentwicklung abgekoppelt. Geld ist genug da, nur die Verteilung ist haarsträubend. Mir fällt da die Commerzband ein, die vor ca. 3 Jahren den "Coup" gelandet hat, binnen weniger Tage zum einen die Streichung der Pensionskassen (?) für Mitarbeiter zu verkünden sowie zum Anderen die deutliche Anhebung der Managergehälter ... da wusste man ja mal sehr direkt, zu wessen Gunsten die "kleinen" Mitarbeiter kürzer treten müssen. Ich hoffe, die Logik ist für dich jetzt nachvollziehbar; das Geld ist ja, nur die Verteilung ist fragwürdig.

Schau auf VW - jede Wette, dass die verantwortlichen Manager nicht mit ihrem Vermögen für krasse Fehlentscheidungen und sogar vorsätzlichen Betrug gerade stehen müssen! Die kriegen trotz nachweislichem Totalversagen wieder fette Boni, aber warte mal auf die nächsten Lohn- und Gehaltsverhandlungen bei VW, wer die Zeche zahlen darf (von uns Steuerzahlern allgemein mal ganz abgesehen). Die Arbeiter am Band müssen wegend er Krise und schlechten Zahlen dann kürzer treten, was gilt die Wette?
 
@Drachen: Ah, Du meintest die Gehälter, die der öffentliche Dienst an seine Angestellten/Beamten zahlt (wobei dann natürlich die Unternehmen weniger Geld hätten, was sich dann ggf. auf deren Geschäftsmodelle und wiederum deren Angestellte auswirken könnte/würde). Danke für Deine Antwort.

Hm, ich glaube da wette ich lieber nicht gegen Dich. Die Chance da zu verlieren kommt mir doch zu hoch vor.
 
@FenFire: aktueller Beleg für meine "Erkenntnisse": gestrige Meldung über Marissa Meyer von Yahoo: selbst wenn sie gegangen wird, bekommt sie rund 55 Millionen Dollar Abfindung - davon könnte man sehr viele "kleine" Mitarbeiter für sehr lange Zeit anständig bezahlen. Aber die Manager verbocken es, kriegen dafür fette Summen, die Mitarbeiter "unten" dürfen es ausbaden, die werden entlassen und kriegen bestenfalls ein Taschengeld als Abfindung.
Quelle Internet, z.B. auch bei WF: http://winfuture.de/news,92147.html
 
@0711: Ob das Fehlen von Papier als Mangel gilt?
Dann wäre jedes eBook ein Mängelexemplar.

Problem gelöst^^
 
@pcfan: Viele eBooks enthalten auch Rechtschreibfehler (k.A. ob ich nur die falschen Bücher lese) aber das wäre doch tatsächlich ein Mängel, zumindest für die Leser.
 
@taiskorgon: nunja, Rechtschreibfehler als Mängel, dann wären ja auch (fast) alle Tageszeitungen, Blogs und Newsdienste kaputt bei Auslieferung, auch WF und inzwischen auch Heise :-/ .... ich glaube, damit kommst du nicht durch.
 
@Drachen: Aber die kosten ja auch nix.
 
@dodnet: doch: Nerven ... ;-)
 
@taiskorgon: Böse Falle, die Rechtschreibfehler lassen sich beim E-Book sogar ohne größeren Aufwand bereinigen, beim gleich teuren Buch dagegen nicht.
 
@dodnet: nunja, wäre der Aufwand so gering, könnten es die Ersteller der e-Books ja gleich erledigen. Ich glaube jedoch nicht, dass der Großteil der Konsumenten willens und in der Lage ist, einen Editor für e-Books zu installieren und andauernd die Bücher zu korrigieren - viele zu viele bemerken die Fehler ja nicht einmal mehr, was erschreckend ist. Und wenn ich nur daran denke, wieviele Fehler ich schon still und leise allein bei WF gemeldet habe mittels der "Banachrichtigen"-Funktion, die einerseits nur selten korrigiert werden und andererseits in genau gleicher Form wieder und wieder und wieder vorkommen, dann sehe ich schwarz für das Korrigieren von e-Books durch ihre Leser.

PS: ich korrigiere bereits in einem größeren Projekt und habe noch freie Kapazitäten, auch andere Autoren gegen faires Entgelt zu unterstützen :-)
 
@Drachen: Ich meinte ja auch, dass es für den Hersteller/Verkäufer kein großer Aufwand ist, das zu korrigieren und ggf. sogar an den Kunden auszuliefern. Bei einem Buch ist sowas schwierig.
 
@dodnet: achso :)
Für den Hersteller ist es bei beiden Wegen gleich, wenn ich mal den Verlag oder Autor als Hersteller des Papierbuches betrachte. Die Druckerei schaut nicht rein, die ist außen vor.
Und der Händler kümmert sich bei beiden Wegen nicht um Rechtschreibfehler, womit wir wieder beim Autor oder Verlag wären ...
 
ach kommt schon. dann sollen die dinger genau so teuer werden wie bücher oder wie? es fallen viel weniger kosten an. also sollen ebooks gefälligst auch billiger werden. welcher mensch kauft denn noch bücher. unnötige ressourcen verschwendung in der heutigen zeit. genau wie dvd und bluray oder noch schlimmer musik cds. jaja ihr wollt es in der hand haben und euch in den schrank stellen. sehr toll kann man sich dann ja echt was drauf einbilden -.-' finde es so schlimm wie da millionen tonnen plastik hergestellt werden für dvd hüllen etc und das einfach nur weil leute zu festgefahren sind. -.-
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