Speicher für tausende Jahre: Microsoft kauft synthetische DNA

Microsoft hat sich mit dem Forschungsunternehmen Twist Bioscience zusammengetan, um neue Speichermethoden zu entwickeln. Von diesem hat der Konzern jetzt zehn Millionen so genannter "DNA Oligonukleotide" erworben, die in Speicher für digitale Daten ... mehr... Dns, Dna, Erbmaterial Bildquelle: Karlsruher Institut für Technologie Dns, Dna, Erbmaterial Dns, Dna, Erbmaterial Karlsruher Institut für Technologie

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Och ne... Was hat es schon Schlagzeilen über zukünftige Speichertechnologien gegeben. Das beste Beispiel ist die Tesa-Rolle. Der gläserne Würfel, die Glasmünze... Und wo speichern wir heute Daten? Auf rotierende Scheiben mit einem Elektromagnet. Da hat sich echt nichts geändert. Okay, wenigstens haben wir die SSD seit ein paar Jahren nun mal wirklich erhalten. Wenigstens etwas, bei dem die Forschung sich gelohnt hat. Wüsste nur mal gerne, wie viel Kohle in die ganzen Rohrkrippierer investiert wurde, bevor sie eingestampft wurden.

Die einzige Speichertechnik, die meiner Meinung nach nach SSD ne Zukunft haben könnte, ist Xpoint von Intel. Bin aber mal gespannt, wie lange man die Technik zurück hält und erst einmal mit gigantischen Flash-Speichern den Kunden das Geld aus der Tasche gezogen wird.
 
@SunnyMarx: Probieren geht über studieren. Bei vielen forschungen, steht das Ergebnis, nicht immer mit dem Ziel in Einklang
 
@darius_: Naja, aber bei den ganzen Dingen, die da probiert wurden, hätten doch mal ein paar dabei sein können, die Anwendung finden, oder meinst Du nicht? Aber wenn man beim ersten Fehlschlag gleich aufgibt, ist es logisch, dass da nichts brauchbares bei rum kam und kommt.
 
@SunnyMarx: Wenn du im Elektroladen an den Regal vorbei gehst, siehst du ausschließlich Produkte die ALLE in irgendeiner Form das Ergebnis von jahrelanger Forschung und Entwicklung sind, vom USB-Kabel über SSDs bis zur VR-Brille. Dass nicht alle Produkte es auch zum Endverbraucher schaffen ist nunmal so, das war auch noch nie anders.
 
@Dr. Alcome: Es geht ja hier auch nicht um die Produkte generell. Das die alle entwickelt werden mussten, ist absolut klar. Was mich nur stutzig macht, ist das die ganzen Ideen, die mit Datenspeicherung zu tun haben, seit 1974 nicht wirklich etwas geworden sind. Flash-Speicher. Ja okay... Endlich mal einer. Aber überleg doch mal, wie viele unterschiedliche Ansätze es da schon gegeben hat. Und aus all denen ist nichts geworden?

Das kann schon kein Zufall mehr sein. Ich sage nur: 1-Liter-Auto in den 80ern.
 
@SunnyMarx: stillstand ist der tod!

informationen mit steinen an höhlenwände ritzen hat sich bewehrt, macht man heute aber auch nicht mehr.
 
@hangk: Aber nur wegen der eingeschränkten Portabilität von Höhlenwänden!
 
@crmsnrzl: Erzähl das Guybrush Threepwood.
 
@SunnyMarx: Andererseits ist bisher nicht bekannt geworden, dass Microsoft, Apple oder Google jemals 10 Millionen Tesarollen gekauft hat :-)
 
@scar1: Nach dem Holger K. zur Weihnachtsfeier versehentlich das Weihnachtsgeschenk von Sabine S. mit der letzten Quartalsabrechnung zugeklebt hat, nahm man von Tesa als Datenspeicher wieder Abstand.
 
@SunnyMarx: Ohne solche Forschung würden wir bestimmt immer noch auf Lochband speichern... also lass mal deine Überheblichkeit stecken
 
@Windowze: Was hat es mit Überheblichkeit zu tun, wenn ich mich nach den ganzen Ergebnissen der letzten 15 Jahre frage, wo die revolutionären Techniken alle geblieben sind? Spinnst ja wohl, mich der Überheblichkeit zu bezichtigen! Kennst mich doch überhaupt nicht!!!
 
hoffentlich keine Mutationen dabei
 
@frust-bithuner: Malware ist Vergangenheit... Dann gibts wieder richtige Viren und endlich mal Bakterien, die die lokalen Daten gefährden. Kaspersky macht den Doctor med. und die Antivirensoftware erkennt auch Hepatitis, HIV und die gemeine Grippe. *lach* Nur die Heilung kommt nicht mehr übers Netz. Die muss der Hausarzt dann bei einem Hausbesuch "intraleiterbahn" spritzen.
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