Schnelle Netze für Berlin: Der Senat hat (mal wieder) einen Plan

Die Bundeshauptstadt Berlin ist bekannt dafür, dass die bestehende Infrastruktur zunehmend maroder wird und neue Projekte immer wieder scheitern. In Sachen Internet soll sich nun aber endlich etwas tun - zumindest hat der Senat jetzt einen Plan für ... mehr... Deutschland, Berlin, Brandenburger Tor Bildquelle: Daniel Foster / Flickr Deutschland, Berlin, Brandenburger Tor Deutschland, Berlin, Brandenburger Tor Daniel Foster / Flickr

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Im O2/eplus Netz hat man hervorragendes LTE in der U-Bahn, obwohl seit der Zusammenlegung das Netz mehr ausgelastet zu sein scheint.
 
@aecro: Bzw. um es ganz genau zu nehmen: Im E-Plus-Netz gibt es 3G/LTE, im O2-Netz 2G, jedoch kann man als O2-Kunde zumindest das 3G-Netz mitbenutzen. ;)
 
@mh0001: Gut zu wissen! Ich bin Eplus-Kunde, das mit O2 hatte ich nur mal irgendwo aufgeschnappt.
 
Die stationären Anbindungen sind eigtl. in großen Teilen schon auf diesem Stand. In Berlin sind Kabelanschlüsse recht weit verbreitet und darüber gibt es die 200 Mbit/s. VDSL für die 50 Mbit/s gibt es auch in sehr vielen Teilen.
 
@mh0001: Insgesamt kann man sich als Berliner nicht mehr beklagen. Gab es an meinen Wohnort vor 5 Jahren bestenfalls instabile 8 mbit, hab ich nun die Auswahl zwischen 50 VDSL und bis zu 200 Kabel.
 
@mh0001: Berlin hat seine Ecken. Gerade wo man nach der Wende mit Glasfaser experimentiert hat sieht es schlecht aus (Pankow, Wasserstadt Spandau) und es gibt Außenbezirke, wo die Verteiler von egal was tlw. zu weit weg sind (Kladow).
 
@mh0001: Um die Zustände konkret zu machen: Die WinFuture-Redaktion hat in einem Umfeld, zwischen Springer-Verlag, taz und Bundesdruckerei - ein Bürohaus mitten im Zentrum also - gerade so VDSL, weil wir den Anschluss aufs Nachbarhaus angemeldet haben und ein Kabel durch den gemeinsamen Keller gezogen wurde.
 
@mh0001: marzahn 400
 
Also im Büro (fast 100 Mitarbeiter) haben wir nur 50/10mbit, genau wie bei mir zu Hause (selber Bezirk mitten in Berlin) - vor einem Jahr hatte ich sogar nur 11mbit. Problem für Startups sind dabei aber nicht unbedingt die möglichen Bandbreiten, sondern die astronomischen Kosten der Telekom-Tarife für Unternehmen. 100mbit symmetrisch sind für knapp 1.000€ drin, oder 50mbit symmetrisch für 750. Sicher auch ein Grund, warum SaaS in Deutschland so hinterherhinkt, auch wenn ich das weniger bedauernswert finde ;) Aber wie die Überschrift schon suggeriert, über die Pläne vom Senat kann man nur noch lachen. Eigentlich sollte schon vor Jahren an jeder Ampel ein Hotspot sein, aber die Hardware war ihnen nicht hübsch genug.
 
Der BER hat so gar eine Anbindung von ... mBit, ach moment... Zu der Sache mit dem WLAN, meines Wissens hat Berlin auch das am weitesten "ausgebaute" Freifunk Netzwerk, zumindest wenn ich mir die Freifunk-Karte ansehe. Wird sich in Berlin, was freies WLAN angeht, vielleicht auch mit fremden Federn geschmückt?
 
Und die Kosten übernehmen wie immer die produktiveren Bundesländer?....
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