Facebook hat ein Problem - und eine neue Kamera-App soll es lösen

Vom Social Network Facebook soll es demnächst eine eigens entwickelte Kamera-App geben, mit der das Unternehmen eines der größten Risiken für die zukünftige Entwicklung angehen will: Die Nutzer sollen angehalten werden, mehr von ihrem Alltag auf ... mehr... Universal App, facebook app, Windows 10 App, Facebook App für Windows 10 Bildquelle: Microsoft Store Universal App, facebook app, Windows 10 App, Facebook App für Windows 10 Universal App, facebook app, Windows 10 App, Facebook App für Windows 10 Microsoft Store

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Weil es ein Trend war, jeden Shit aus dem Privatleben öffentlich zu teilen, der hoffentlich bald vorbei ist.
 
@coolbobby: Als neugieriger Mensch interessiert mich das mehr als der andere Müll der da gepostet wird.
 
@coolbobby: Ich sehe FB ebenfalls als Newsquelle und Diskussionsplattform zu Links und Videos, Veranstaltungsplaner und Witzchenzeitvertreib. Wenn der ganze Tag aller meiner abonnierten Leute da durchtrudeln würde, ... nein, wozu.
 
Ich bezweifel, dass Facebook dieses "Problem" mit einer zusätzlichen App lösen wird. Ich meine: Wirklich schwer ist es ja auch aktuell nicht, Fotos zu posten. Aber vielleicht liegts ja eher daran, dass die User inzwischen sensibler werden. Und das wäre durchaus wünschenswert. Und die meisten Fotos, die man dort so sieht, Jucken mich ehrlich gesagt einen scheissdreck. Bilder vom Essen, vom Schlafen, vom Kacken... Dieser Geltungsdrang und dieses Mitteilungsbedürfnis ist doch sowieso nicht normal.
 
@snaky2k8: Ich poste keine Fotos auf FB, weil alle Exifs, Copyrightinformationen usw. entfernt werden. Deshalb lade ich auf FlickR hoch und teile von dort auf Facebook.

Außerdem habe ich den Eindruck, dass sich die Bildqualität merklich verschlechtert, selbst wenn man das Bild in originalgröße hochläd.

Bei FlickR (und auch Insta) kann man das nicht beobachten.
 
@Bautz: Als wenn mich es interessiert wie jemand seinen Alltag verbringt und schon gar nicht irgendwelche bescheuerten Fotos von Leuten auf Instaquatsch zu sichten.
Das lustige ist, das die meisten keinen Schimmer haben das man Furzbook und Instamüll überhaupt nicht braucht. Einfach null Mehrwert diese Dinger.
 
@mulatte: Nun ja, nachdem Instagram aber offenbar doch so einiges an Nutzern hat, die es fleissig nutzen, hat es für diese wohl doch einen Mehrwert. Ich selbst nutze Instagram zwar ebenfalls nicht, würde mir aber nicht anmaßen darüber zu urteilen, ob es für andere nicht doch "sinnvoll" ist (was es ja bereits wäre, wenn sie es einfach für einen unterhaltsamen Zeitvertreib hielten).
 
@mulatte: Ich gebe zu, dass ich auf FB aktuell nicht verzichten möchte. Ich nutze es aber anders als von FB vorgesehen.

Instagramm bietet einfach viel zu viele schlechte Bilder, um sich das anzutun. Bei FlickR ist die Quote an guten Fotografen viel höher, und es gibt Gruppen mit regem Austausch.

Was sich mir nach wie vor komplett jedem Sinn entzieht sind Twitter und Snapchat.
 
Die sollten mal aufhören, jegliche Informationen, die auf den Timelines geteilt werden zu verkaufen und zu analysieren, dann würden auch wieder mehr Leute freier schreiben
 
@DominikLuebben: Und wie finanziert sich das System dann?
 
@-adrian-: Was hat das eigene schreiben mit der Finanzierung zu tun?
(Frage als Nicht-FB-Nutzer)
 
@Kribs: Werbung?
 
@topsi.kret: Das was derjenige schreibt wird zur Werbung genutzt?
 
@Kribs: Anhand der Informationen die du Facebook zur Verfuegung stellst wird eine marketingcampaign fuer Firmen gestartet. Postest du bilder von essen und Autos kann Mercedes sagen - zeig diesen Banner an Leute die gerne Autos posten und mercedes benz liken. Ist ja nichts anderes als Google auch tut. Die einen machen es mit den informationen die du ihnen gibst die anderen mit den informationen die du hinterlaesst (Cookies)
 
@Kribs: Nein, nicht direkt. Aber wer dauernd Essen postet, bekommt eben den Haken "Isst gern" und bekommt eben Werbung für Restaurants oder ähnliches zu sehen. Nutzerprofile heißt das Zauberwort.

Möchtest Du mir tatsächlich weismachen, Du wüsstest das nicht?
 
@-adrian-: Wobei Google ungeniert auch noch die Mails mitliest. Wie das FB ist, weiß ich gerade nicht.
 
@-adrian-: Ok, das habe ich dann falsch verstanden, dacht es ginge nur ums Schreiben selbst, das selbständige erstellen von eigenen Inhalten.
 
@Kribs: Es geht um das Gesamtpaket von Likes und Postings.
 
@topsi.kret: Im Ursprünglichen Post von " DominikLuebben" ging es um das "wieder mehr Leute freier schreiben", das das schreiben und Werbung einen Zusammenhang bei FB bilden bzw. durch die entstehende Werbung das schreiben eingeschränkt wird war mir nicht bewusst!
 
@Kribs: Ich glaube ehrlich gesagt nicht ganz, dass Leute das Posten einstellen, weil sie Angst davor haben, FB würde das "gegen sie verwenden". Solche leute würden dann eher ihren Account löschen.
 
@DominikLuebben: Reichen Dir Vorher-Nachher-Fotos vom essen nicht? Wie viel freier schwebt Dir denn vor? Und mal ehrlich, FB kann nur "verkaufen", was die Leute posten. Und wo wir gerade dabei sind: Hast Du beweise, dass FB Daten direkt verkauft? Bisher ist da nämlich nicht viel von bekannt geworden.
 
@topsi.kret: Die führenden Fatzenbookers müssten meiner Ansicht nach ganz gewaltig einen an der Waffel haben, da nicht größtmögliche Geheimhaltung (vertraglich) zu vereinbaren bzw. zu fordern. Das die, ganz direkt und ohne zwischenschalten von weiteren Konzernbestandteilen, veräußern, glaub ich sowieso nicht.
Von daher sehe ich da einfach größere Schwierigkeiten für Entdeckungs bzw. Bekanntmachungs-willige, die drauf aus sind, Facebook ganz direkt vors Schienbein zu treten.
Dagegen, das sowas passiert, wir demnächst eine Art Facebook-Snowden erleben, hätte ich allerdings herzlich wenig..
Ich denke aber, das das, was FB feststellt, nämlich eine rückläufige Tendenz bei der sich neu ansammelnden Informationsmenge, gut möglich auch einfach was mit grundsätzlich gesteigertem Selbstschutzbedürfnis der Leute zu tun hat und nicht zwangsweise NUR was mit einem was gegen das hier zu haben: dem Nutzungsvertraglich vereinbartem FB weitest gehendst die Eigentümerschaft an den eigenen Daten abtreten..
 
@topsi.kret: Die wären ja doof wenn sie deine Daten verkaufen. Die Daten sind das was sie selbst brauchen (gilt auch für Google und eingeschränkt für Apple und MS)
 
meine Neuigkeitenübersicht besteht gefühlt zu 80% auch nur noch aus geteilten Inhalten von Firmen etc. und gefällt mir Angaben zu Funnyvideos etc. Dass jemand wirklich echt aktiv ein Posting absetzt sei es Text, Bild oder Video ist mittlerweile wirklich die Ausnahme geworden.
 
@tkainz: Bei mir das selbe. Ich schau auch nur noch ein mal die Woche rein. Wenn überhaupt. Die App hab ich auch schon lange von Handy verband. Als verlust seh ich das alles nicht :D
 
@tkainz: Dito! Gibt nur noch alle Paar Tage was "echtes" zu gucken, ansonsten nur Bilder von wildfremden Menschen die ein Bekannter geliked hat. FB wird mittelfristig nur noch ein Name sein, die eigentliche Plattform geht den gleichen Weg den bisher jedes Social Network gegangen ist (StudiVZ, MySpace, WKW, etc.)
 
ich hab ~800 Kontakte und wenn Beiträge kommen dann zu 90% ''Makiere jemanden...''. Für mich ist Facebook tot, keine Ahnung wo die Kids sich heutzutage rumtummeln.
 
@Matschepampe: Ich habe nur 45 "enge Freunde", nur deren Feeds schaue ich an, und dann kommt auch fast nur sinnvolles. Den Rest scrolle ich mal durch wenn mir grade extrem langweilig ist, z.B. wenn ich im Flieger sitze.
 
@Matschepampe: 800!??? Ich finde es schon mal sehr gut, dass Du "Kontakte" sagst und nicht die Facebook-Formulierung "Freunde" verwendet, aber auch als "Kontakte" finde ich 800 sehr viel. Wie kommt man dazu, ohne Hinz und Kunz und deren Hamster zu "kontaktieren"?

Bei so vielen (möglicherweise auch noch x-beliebigen? die meisten dieser Personen können schon allein von der Anzahl her kaum nennenswert relevant für Dich sein, oder Du bist geradezu wundersam) Zuträgern zu Deinem Newsfeed wundert mich aber nicht, dass jener in Irrelevantem quasi erstickt und somit belanglos wird.
 
@FenFire: Insgesamt komme ich auch auf über 600, da hier eben auch Geschäftspartner & Co dazu kommen. Aber deren quark lese ich nicht täglich.
 
Das schlimme am Alltag ist - es ist Alltag.. und damit in der Regel ständig das gleiche uninteressante Zeugs. Das braucht keiner posten und will auch keiner sehen.

https://www.youtube.com/watch?v=QxVZYiJKl1Y
 
Na, ich bin kein Psychologe, Soziologe oder Verhaltenswissenschaftler, aber könnte es sein, dass es da, neben reinen Facebook-Aspekten, auch noch ein anderes grundlegenderes Problem gibt? Bloß bei FB fällt es mehr auf?
Ja, Smartphone/WhatsApp, FB, Skype usw. immer und überall. Nur was wird da so geschrieben? Reine Belanglosigkeiten. Was interessiert mich denn ein Foto was jemand zum Mittagessen hatte? Ich wage mal die steile These, dass genau dieses Überangebot an Kommunikationsmöglichkeiten genau für diese Belanglosigkeiten sorgen.
 
@Lastwebpage: Gut möglich. Allerdings: wenn Leute sich oft persönlich unterhalten, werden sie auch nicht nur "relevantes" miteinander reden, sondern es wird auch viel Belangloses dabei sein ("ich war übrigens gestern im Kino und habe den neuen James Bond gesehen" - "ach ja? wie war er denn. Ich war gestern daheim, habe italienisch gekocht". Im Prinzip das gleiche als wenn der erste den Film bei Facebook "liked" und der zweite ein Foto seiner Spaghetti postet. Bis hin zum Smalltalk ("weisst Du eigentlich wie das Wetter am Wochenende werden soll...?" - die Information mag ja vielleicht sogar interessant sein, aber letztlich kann der Fragende sie auch so nachsehen). Die weit gefächerten Möglichkeiten der elektronischen Kommunikation bieten dann eventuell wie das Pendant zum "sich oft über den Weg laufen und ein paar Worte wechseln" - und führen somit dazu, dass eben auch viel "Kramzeug" kommuniziert wird. Möglicherweise so viel, dass uns als Lesern dann ein brauchbares Filtern in hinreichend kurzer Zeit kaum noch möglich ist (siehe [o5] - wer sich 800 Leute in seine Kontaktliste packt und jene nicht vom Nachrichtenstrom aussperrt, wird geradezu zugespammt... so als liefen einem ständig Heerscharen Leuten über den Weg, die alle kurz ein paar Worte mit einem wechseln wollten...).
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