Satya Nadella: Microsoft-CEO spricht bei der Hannover Messe 2016

Gestern hatte Satya Nadella bei seiner Keynote auf der Hannover Messe über die Beziehung zwischen Microsoft und der Industrie gesprochen. Laut dem Microsoft CEO will sein Unternehmen intelligente Systeme bereitstellen, die Industrie und Technologie ... mehr... Microsoft, Satya Nadella, Nadella, Microsoft CEO, Hannover Messe Bildquelle: Microsoft Microsoft, Satya Nadella, Nadella, Microsoft CEO, Hannover Messe Microsoft, Satya Nadella, Nadella, Microsoft CEO, Hannover Messe Microsoft

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Was der "Nette" Herr Nadella bei seinen Siemens Beispiel vergisst auszuführen, gerade Siemens Healthcare ist sehr umstritten.

Wer möchte "Anonymisiert" ohne Mitspracherecht in einer Cloud-Plattform öffentlich gemacht werden, inklusive sämtlicher Diagnosen und Behandlungen zusätzlich noch seiner Familiäre Indikation?
Das Arzt Patientengeheimnis wird de facto aufgelöst, der Patient erfährt es nicht oder nur auf Nachfrage, es gibt nur sehr geringfügige Einschränkung auf den Zugriff von Daten und keine Einschränkung an der Weiterverwendung.

Da wird von der weiterführenden Diagnostik durch die Schwarmintelligenz/ Kollektive Intelligenz gesäuselt, in Wirklichkeit ist die Diagnose schon durch und eine Behandlung eingeleitet bzw. durchgeführt.

Gib es wenigstens eine Möglichkeit seine Daten Löschen zu lassen, NEIN, selbst über den Tot hinaus bleib er zum "Wohle der Menschheit" Bestandteil dieser.

Das sich ein Herr Nadella über diese weitere Datenkrake freut, die in Technischer Kooperation mit Microsoft auf deren Systemen zustande gekommen ist und damit "Verwaltet" wird, zeigt das Datenschutz eine Illusion ist es immer wider ausgehöhlt, unterwandert und ad absurdum geführt wird.

Bevor ich es vergesse, ja die Patienten (wenn sie davon wissen) können ihre Daten dort einsehen, aber nur nach umfangreicher Registrierung und Authentifizierung.
 
@Kribs: aus den folgen von jobs nichts gelernt was? wenn meine daten anonym dort drinne stehen und das hilft vergkleiche zu ziehen oder zumindest anderen damit zu helfen wäre ich glücklich. wenn du das nicht willst, gehe wie jobs zu einem buscharzt der hilft dir bestimmt. man kann es auch irgendwann mal übertreiben.
 
@Odi waN: Was dir nicht bewusst wurde oder dir nicht in den Sinn Kommt (hoffe ich dein Ton sagt aber das Gegenteil), es geht nicht um ein par "Exotische" Krankheitsformen und deren Erforschung, hier geht es um die Massenerfassung von Patientendaten,
vom Schnupfen über Fußpilz über Tipper bis hin zum Krebs etc.,
inklusive Persönlichkeitsprofiele mit Lebensgewohnheiten, Lebensort, Arbeit, Familie,
ohne dagegen Einspruch einlegen zu können!

Schön für dich das du das Gut findest?
 
@Kribs: Die Frage, welche Du Dir gefallen lassen musst ist dann doch diese, inwieweit Dein Hintergrund in Bezug auf das angesprochene Siemens Produkt vorhanden ist. Anonymisierte Daten in einer Massenerfassung sollen helfen krankheitsbildgemeinsamkeiten zu erkennen und die statistisch beste Behandlung anwenden zu können. Für eine Statistik braucht es viele Daten um ein valides Ergebnis zu erzielen und vor allem eine Aussage ableiten zu können. Hhr. Doktor können Sie die Krankheit meiner kleinen Tochternicht schneller heilen....Nein, da Herr Kribs seine Daten als zu wichtig erachtet hat.
 
@Lostinhell78: Die Frage die wir alle uns stellen sollten ist, sind Datenbaken über ALLE und jedes in dem Maß notwendig um Krankheiten die im Nachkomma Promillebereich liegen effektiv erforschen und behandeln zu können?

Es gibt ein dutzend Internationale Datenbaken für seltenen Krankheiten, die Anonymisiert diese Daten nur Nachgewiesenen Kompetenten Stellen unter Auflagen zur Verfügung stellen!
Wieso brauchen wir >>NOCH<< eine Datenbank für ALLE und jedes die die Daten zur Verfügung stellt fast ohne Auflagen?
Die jederzeit mit Datenbanken verglichen werden können um die Daten zu Personalisieren, nur wenigen scheint bekannt das Krankenkassen ihre Kundendateien "Anonymisiert verkaufen,
das Apotheken ihre Kundendateien anonymisiert verkaufen
das Einwohnermeldeämter ihre Einwohnermeldedaten verkaufen,
wie lange brau ei dafür konstruierter Bot um diese Daten zu korrelieren um sie eine Konkreten Person zuzuordnen?

Nur Ärzte dürfen nicht verkaufen und das wird damit nett umgangen!

Du kannst mir gern das Todschlag Argument "Aber wer denkt an unsere Kinder" vor die Nase werfen, es wird an sie gedacht, mit seiht Jahren bestehenden Spezialisierten Datenbanken unter anderen von Frauenhoferinstitut oder orpha.net etc.!
 
@Kribs: Egal ob Kinder oder nicht. Totschlagargumente gibt es dabei keine wirklichen. Bei genauerer Betrachtung ist mir auch der Verkauf der Daten egal. Da der durchschnittliche Verdiener ohnehin in ca. 50 Datenbanken erfasst ist, reden wir hier über Nr. 51. Nur wäre es sinnvoll anderen Zeitverluste durch ineffiziente Therapien zu ersparen. Parkinson ist beispielsweise keine promillebereichs Erkrankung. Ich wäre damals dankbar gewesen für eine vernünftige Herangehensweise um meinem Schwieger die Leiden mildern zu können. Daher reden wir hier zwar immer noch über Nr. 51. Diese könnte allerdings mal zielgerichtet verwendet werden und nicht nur negativ betrachtet werden. Ja Deine Zweifel sind berechtigt. Die Hoffnung auf eine Verbesserung von Therapien für Krankheiten, welche man seinem ärgsten Feind nicht wünscht, ist es aber auch.
 
@Lostinhell78: "Bei genauerer Betrachtung ist mir auch der Verkauf der Daten egal."

Dan ist eine weitere Diskussion überflüssig, gegen eine solch vorgetragene Resignation ist jede Argumentation sinnlos.
 
@Kribs: In der Tat. Deine Daten sind zu wichtig. Der Rest der Menschheit ist Dir offensichtlich egal. Da ist Deine Sichtweise zu sehr auf Deinen Mikrokosmos beschränkt. Richtig! Zeitverschwendung.
 
@Odi waN: Plus von mir. Aus meiner Sicht geht es dabei nicht darum anonymisierte Daten publik zu machen. Es geht darum kranken Menschen zu helfen. Am Beispiel kann ich aus eigener Erfahrung von meinem Schwiegervater mit Parkinson berichten. Nach 15 Jahren endlich im Endstadium angelangt stellt sich die Frage ob Magensonde ja oder nein. Verhungern lassen oder weitere Jahre quälen. Würde es für viele nicht die Entscheidung erleichtern, wenn sie wüssten ob es eine reale Chance gibt eine Besserung zu erzielen? Trotz Verfügung des Patienten ist die Entscheidung zu respektieren oder zu ignorieren eine, die ich keinem Menschen wünsche. Die Ärzte lassen Dich mit dieser Bürde allein. Wäre es nicht "einfacher" zu wissen was "richtiger"wäre? Ich persönlich wäre froh zu wissen wenn meine Kinder bei 5% Wahrscheinlichkeit an Maschinen sagen würden:"Schalter aus!"
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