Langsames Ende: Auch Dropbox streicht den Windows XP-Support

Immer mehr Entwickler kündigen an, dass sie rund zwei Jahre nach Ende des offiziellen Supports keine weitere Unterstützung von Windows XP planen. Jetzt wurde bekannt, dass Dropbox ab diesem Sommer die Desktop-Anwendung für das alternde ... mehr... Logo, Dropbox, Online Speicherdienst Bildquelle: Dropbox Logo, Dropbox, Online Speicherdienst Logo, Dropbox, Online Speicherdienst Dropbox

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Eigentlich müssten alle Websites, die gut besucht sind, Nutzer von Windows XP aussperren. Solche alten Gurken haben im Netz nichts mehr verloren.
 
@SunnyMarx: Sehe ich Prinzipiell genauso aber Pauschal sagen kann man das nicht wenn jemand sich dem Risiko aussetzen möchte soll er das.
Alte Systeme die keinen Support mehr erhalten haben einen Schleichenden Tot hatte mir mal den Spaß gemacht und mit mehreren veralteten Windows Systemen (3.1,98,ME,NT4,2000)gespielt und es macht schlicht keinen Spaß sofern man die Systeme überhaupt noch ins Netz bekommt.
Wenn man das aber schaft ist es wahrlich keine Freude da ist von Fehlerhaftem Seiten bis öffnet sich erst gar nicht oder nur unvollständig alles dabei wenn es ging dann aber generell sehr langsam.
Die ganzen als veraltet bezeichneten Systeme sind durch die Bank immer noch einsatzbereit sofern man dieses Offline macht.
Die größte Gefahr stellen diese Systeme im Geschäftlichen wie auch Privaten Sektor da wenn man damit ein Netzwerk betreibt.
Gängigste Variante ist schlicht der Kinder Pc der über Wlan am Router hängt bildet das Einfallstor um den Aktuellen Computer zu Attackieren oder zu Infizieren, so ist jedes Aktuelle Betriebssystem Quasi durch die Hintertür gefährdet bei Firmen bildet das größere Risiken wie bei Privat.
Pauschal System die keinen Support mehr haben auszuschließen finde ich übertrieben für eine ganze Reihe bildet selbst der 15 Jahre Alte Windows 2000 Computer immer noch die einzige Möglichkeit da ein Neues Gerät Finanziell nicht drin ist.
Natürlich kann man dagegen setzen man bekommt Windows 7 PC für 50 Euro Gebraucht mit Garantie aus vielen Online Shops, teils billiger über E-Bay oder Zeitungsanzeigen, ich kenne Leute da sind aber selbst diese 50 Euro schlicht zu viel.
Im Grunde solange man sich mit diesen alten Geräten von Kritischen Fernhält wie Online Banking oder Shopping spricht nichts gegen die Verwendung.

(Hab ja selbst noch einen Laptop der je nach meinem Bedarf immer mal wieder mit unterschiedlichen Windows Systemen arbeitet wobei ich Betone dieses dann OFFLINE oder Kontrolliert in einem OFFLINE Lan, reines Nostalgie Gerät für sehr alte Spiele)
 
@SunnyMarx: Dieser Standpunkt ist extrem arrogant, denn die Gründe, weiterhin XP zu benutzen, können sehr verschiedene sein. Der Zeitaufwand für die Migration kann in manchen Fällen hunderte von Arbeitsstunden bedeuten. Sie sollten ein bisschen Ihre Fantasie einsetzen. Was macht beispielsweise jemand, der in ein oder zwei Jahren sowieso in Rente gehen möchte... soll er jetzt noch seine XP-Systeme updaten? Oder was machen diejenigen, die noch im Besitz eines Windows XP-Netbooks sind, das sich nicht updaten lässt (bis zum Erscheinen von Windows 8 wurden diese rege verkauft). Et cetera et cetera. Firefox gibt es weiterhin in der neuesten Version für Win XP.

Der Drang zu Sicherheitsupdates hat ja heutzutage geradezu schon ideologische Züge. Ideologien haben grundsätzlich das Problem, dass sie die Wirklichkeit vereinfachen und nur eine kleine Gruppe von Argumenten oder Interessen als gültig erklären. Natürlich sind Sicherheitsbelange wichtig, aber man muss im Einzelfall immer abwägen. Außerdem finde ich es nicht gut, dass XP-Benutzer ja fast schon als rücksichtslos oder assozial abgestempelt werden, weil sie "das Internet unsicherer machen". Es reicht.

Für einen großen Teil der XP-Benutzer mag ja zutreffen, dass sie allein aus Gründen der Faulheit kein Upgrade durchführen, aber man sollte sich vor pauschalisierenden Aussagen oder allgemeinen Verboten hüten. Ein Verbot würde ALLE treffen und damit muss man immer vorsichtig sein.

PS: Zu dem Kommentar meines Vorredners, der meinte, dass schon 50 Euro für ein OS-Upgrade für manche Leute zu viel sind - mal ernsthaft, es geht um viel, viel mehr als die läppischen 50 Euro für die Softwarelizenz. Es geht um die Bezahlung von dutzenden Arbeitsstunden, ein Upgrade geht in die Tausende. Oder um die Investition eigener, unbezahlter Arbeitszeit.
 
@StevenW: Um mal einen (wahrscheinlich schlechten) Vergleich vorzuschlagen, der lediglich einen Denkanstoß geben soll:

Wenn man als Verkehrsunternehmen (Flugzeug/Bus/Bahn/Schiff) seine alte Flotte aus Sicherheitsgründen ausmustern und durch neue Fahrzeuge ersetzen muss, dann würde man vermutlich garnicht erst auf die Idee kommen diese länger zu erhalten um einzelne Mitarbeiter bis zu ihrer Pensionierung halten zu können.
Irgendwer muss doch immer in 1-2 Jahren gehen, wenn das Unternehmen nur groß genug ist. Das Geschäft muss aber auch danach noch weiterlaufen und das tut es ganz sicher nicht, wenn ausgerechnet durch den einen PC dann die Ransomware o.ä. ihren Weg ins Netzwerk gefunden hat. Ein IT-System ist immer nur so sicher wie sein schwächstes Glied!
Und Arbeitsstunden hin oder her, die müssen so oder so investiert werden. Ob man die Sache heute oder morgen anpackt, ändert letztlich nur noch die Dauer, der man sich dem Risiko aussetzt. Kostentechnisch tut sich da nicht viel.
Außerdem sind Sicherheitsupdates inzwischen auch unter Windows zu einer absoluten Lappalie ohne irgendwelchen Aufwand geworden. Wenn man heutzutage seine Updates nicht installiert ist es angesichts der höheren Bedrohung und der vereinfachten Durchführbarkeit somit natürlich noch tragischer als vor 10 Jahren.
 
@StevenW: Ich sehe, mit deiner Meinung stehst Du ziemlich alleine da! :-D
 
@StevenW: Es ist trotzdem nicht in Ordnung, Windows XP weiterhin online zu nutzen, obwohl sicherlich jeder Betroffene dafür irgendwelche Gründe nennen kann. Offline-Nutzung (Maschinensteuerung u. ä.) ist ja kein Problem, da kann man XP gerne noch 100 Jahre lang nutzen.

Problem ist, daß es schlichtweg keine Sicherheitsupdates mehr gibt. Windows XP hat in älteren Grundzügen den gleichen Betriebssystemkern wie die Nachfolger (Vista - 10). Wird eine Sicherheitslücke bei den Nachfolgern gefixt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß diese Sicherheitslücke bei XP ebenso vorhanden ist. Für XP wird sie aber eben nicht mehr gefixt. Und deshalb ist es unverantwortlich, mit XP noch online zu gehen. Denn es bestehen dadurch nicht nur Gefahren für das eigene XP-System (was ja wurscht sein könnte, wenn sich jemand freiwillig der Gefahr aussetzt), sondern eben auch dadurch, daß der XP-Rechner (unbemerkt!) gekapert wird und so Teil eines Botnetzes, Spamschleuder oder Virenschleuder wird. Und das erhöht auch die Gefahren für alle anderen. und das ist eben nicht in Ordung, das ist fahrlässig, mitunter scheinbar sogar Vorsatz, wenn man so unbelehrbar ist.
 
Die Kommentare hier sind ein wenig arrogant. Natürlich gibt es für XP noch Sicherheitsupdates und ich vermute, daß sogar Privatpersonen ihr XP so eingestellt haben, daß es sich die Updates holt, die eigentlich nur für Geschäfts- PC gegen Bezahlung verteilt werden.
Andere Sache: Wenn ein Software- Entwickler eine alte Plattform nicht mehr unterstützt, dann soll er das machen. Einfach bei der Installation in einen Fehler laufen lassen, und ein Update der App verhindern. Natürlich wäre es toll, wenn ein Login mit der alten Dropbox- App noch möglich wäre, aber... irgendwann wird sich die Anwendung in der Clowd so ändern, daß die XP- Gurke nur noch in Fehler läuft. Das ist genauso OK, wie es OK ist, daß gewisse online- Anwendungen weder mit Win 95, noch mit DOS funktionieren...
 
Wie auch immer, entscheidend ist doch, dass noch sehr viele Systeme mit XP in Verwendung sind. Ich meine, man sollte die letzte für diese Systeme aktuelle DropBox-Version so lange beibehalten können wie möglich. Einfach den Zugang für XP-Umgebungen zu sperren und den Wechsel auf neuere Systeme zu erzwingen legt den Verdacht nahe, dass MicroSoft mit im Spiel ist, denn MS profitiert schließlich durch jeden Systemwechsel. Also sollte man die Dropbox-Version, die noch mit XP läuft, einfach ohne Updates beibehalten und weiterhin einsetzen können. Es gibt doch genügend XP-SoftWare, die auch problemlos unter Windows10 funktioniert.
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