802.11ad hebt ab: WLAN geht auf 60GHz und bietet 7 Gbit/s

Für die Datenübertragung per WLAN kommt jetzt auch das 60-Gigahertz-Band zum Einsatz. Die Einführung von Komponenten, die mit dem neuen Standard 802.11ad arbeiten, ist angelaufen. Das soll zu erwartende Engpässe rechtzeitig verhindern. mehr... Wlan, WiFi, Hotspot Bildquelle: Nicolas Nova / Flickr Wlan, WiFi, Hotspot Wlan, WiFi, Hotspot Nicolas Nova / Flickr

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Das macht sich mit meiner Bambusleitung bestimmt gut ^^
 
@TomW: Es gibt auch LAN Transfer. Im Gegensatz zur geläufigen Ansicht, WLAN wäre nur dazu da, Internet aufs Endgerät zu bekommen, funktioniert z.B. AC ganz vorzüglich, wenn man mit einem lokalen NAS kommuniziert und kann dann 40-60 Mbyte/s auffahren.
 
Funktioniert allerdings nur für eine Reichweite von wenigen Metern!
Und hinter einer Wand, massiv oder Ständerbauweise, dürfte gar nichts mehr ankommen.

Liest sich immer gaaaanz toll, wenn dann im Artikel wichtige Elemente weg gelassen werden.
 
@The Grinch: Kommt das Signal überhaupt noch durch die Gehäuse der Geräte, die es empfangen sollen? 60GHz klingt schon arg ungeeignet, aber was weiß ich :D
 
@eN-t: Ich denke die Antenne sollte schon "weitest gehend" Extern sein.
So wie ich das verstehe ist der Bremsklotz hier schon der Luftsauerstoff.
 
@The Grinch: Gerade wenn man von Problemen des 2,4 Gigahertz Bandes spricht und dann dessen Vorteile gegenüber der anderen Bänder verschweigt.

Vorteile der hohen Frequenzen sehe ich vorwiegend bei schnurlosen Dockingstationen. Wo es nicht auf Reichweite ankommt und Hindernisse zu vernachlässigen sind.
 
@The Grinch: Ja, ist doch optimal!

In der Tat wird man wohl bei derartigen Funktechniken pro Raum einen AP benötigen. Dank Antennen, die Centgröße haben, ist das aber auch nicht wirklich ein Problem. Dafür hat man im Umfeld eines solchen AP schon eine immens erhöhte Bandbreite. Und wenn man das räumlich sieht, vervielfacht sich die Bandbreite im Vergleich zu heutigen Technologien, die größere Reichweite haben, nochmals, da Funk nunmal ein Shared Medium ist. Mit einem AP / Raum, der das Spektrum in neben dran liegenden Räumen nicht beeinflußt, entkoppelt man im Prinzip jeden Raum und ermöglicht die Mehrfachnutzung der gleichen Frequenzen direkt nebenan.

Schon heute gibt es 3x oder sogar 4x 5Ghz/AC APs, die mehrere 5 Ghz Netze auf verschiedenen Frequenzen aufmachen (und damit fast alle erlaubten, überschneidungsfreien 5Ghz Frequenzen belegen). Etwas in die Zukunft gedacht, ist das, was AD macht, die einzig mögliche Art, WLAN Bandbreiten zu erhöhen.
 
Aha und sobald auch nur eine Wand dazwischen ist, hat man von den 7 Gbit/s noch exakt 0, weil ein so hoch-frequentes Signal reflektiert wird. Die Einsatzmöglichkeiten werden sich also auf größere offene Räume beschränken, wenn man nicht in jedem Zimmer einen AP aufhängen will...
 
@Hendi48: Ja, ist doch super. Dann hängt man in jedem Raum einen AP auf und hat in jedem Raum unabhängige 7 Gbit. Wobei auch noch deutlich höhere Bandbreiten mit dieser Technik möglich sind. Dank klitzekleiner Antennen reicht womöglich schon ein AP in der Größe einer Zigarettenschachtel aus.
 
die sprechen von 7GBit/s und hab nicht mal richtig 50Mbit/s.
 
@Musti20: ich schaffe mit meinem wlan "n" netzwerk ca. 25 mb/s (zu dem wlan ap in einer anderen wohnung) und bin damit extrem zufrieden und sehe keinen großen bedarf mehr für ein upgrade im gegensatz zu früher.

vor allem der ping ist extrem stabil. fast schon lan niveau.
 
60 GHz hat wohl eine Reichweite von 10 Metern. Im Idealfall. Und sie funktioniert nur mit "Sichtverbindung". Das sind infos, die würde ich eigentlich in so einem Artikel erwarten.
 
Warum nicht gleich IR oder Laser Diode.
 
Für interne Netzwerke in einem Raum für Datenaustausch sicher interessant. Für den Abschluss aber leider noch zu früh.
 
Funktechnologie ist schon eine blöde Technologie um Datenverkehr zu ermöglichen.
 
Die sollen lieber an günstigeren Kupfer bzw. optischen Anschlüssen (per Kabel!) entwickeln. NAS, Switch, Router, PC/Notebook mit 10 Gbit/s gibts nicht günstig oder gibts nicht. Die Internetanbindung ist auch jedenfalls in Deutschland nicht überall ideal, um es mal vorsichtig auszudrücken.
 
@zivilist: Ist mir auch ein Rätsel warum die Preise von 10Gb LAN bis heute nicht so gefallen sind wie bei 100Mb>1Gb.
 
@Paradise: eben: immer schnellere WLANs entwickeln, wo die Nettorate immer mehr von der Bruttorate abweicht...empfinde ich als Augenwischerei.
 
@zivilist: Ist schon Augenwischerei wenn man Kanäle bündelt und von höherer Geschwindigkeit spricht.
 
In Zukunft dann 30 Antennen am Router und 100 Watt Stromverbrauch...
 
@Paradise: solange man es Optional abschalten kann sehe ich da kein Problem ;)
 
@BartVCD: Das der Stromverbrauch sinkt ist aber nicht unbedingt gegeben.
Ich hab hier zwei Router und habe diese nach dem Stromverbrauch gekauft.
Beides sind alte Geräte denn ich habe was die Reichweite betrifft zu den tollen neuen keinen Unterschied feststellen können. Geschwindigkeit ist ja auch nur Augenwischerei indem man dann Kanäle bündelt die wiederum dafür sorgen das sich alles überlappt weil ich ja doch nicht mit einem Gerät 3 Stockwerke abdecken kann.
Viele Tests werden wohl sowieso bei amerikanischer Trockenbauweise durchgeführt.
 
@WF: 5 GHz wird nicht so schnell aus- oder gar überlastet sein, allein wegen der deutlich geringeren Reichweite. Da braucht man oft schon innerhalb der Wohnung Repeater oder mind. einen zweiten Access Point, beim nächsten Nachbarn wird es bestenfalls punktuell sichtbar und im Gegensatz zu 2,4 GHz wird man gerade in Mietshäusern mit mehreren Parteien nie auch nur annäherend so viele 5 GHz-Netze sehen können und entsprechend funken die auch nicht dazwischen.

Und wie schon jemand weiter oben schrieben, langt 60 GHz wohl unter Idealbedingungen 10 Meter weit, ist also ein Nahbereichsfunk und keine Alternative zum 2,4 GHz-Band fürs heimische WLAN.

Wenn 5 GHZ "ortsweise an seine Grenzen kommt", dann vielleicht auf Messen o.ä., wo die Stände dicht an dicht stehen und "Nachbars WLAN" nur 3 bis 5 Meter entfernt ist ohne Stahlbeton, Wasserrohre und Stromkabel dazwischen. Im Mietshaus-Szenario werde ich schom vom übernächsten Nachbarn kein 5 GHz-Netz mehr sehen und auch keine Beeinträchtigungen von ihm kriegen und umgekehrt; ohne gemütliche gemeinsame Grillabende werden wir nicht einmal erfahren, wie viele 5 GHz-Netze es tatsächlich im gleichen Radius gibt, in dem sich 2 Dutzend 2,4 GHz-Netze tummeln und gegenseitig ausbremsen.
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