Abschuss von VPN-Nutzern stört Netflix überhaupt nicht

Die Sperrungen von VPN-Nutzern haben auf die Entwicklung der Nutzerzahlen des Videostreaming-Dienstes Netflix offensichtlich kaum einen nennenswerten Effekt. Als das Unternehmen schärfere Schritte ankündigte, vermuteten viele noch deutlich stärkere ... mehr... Internet, Sperre, Schere Internet, Netzwerk, Kabel, Sperre, Ethernet Internet, Netzwerk, Kabel, Sperre, Ethernet

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Und solange das Angebot in Deutschland so klein ist, verglichen mit dem US Angebot, lohnt sich Netflix finde ich überhaupt nicht. Schade, das Netflix das so sieht und sich damit zufrieden gibt. Und DE, mal wieder geizig wenns darum geht mehr Rechte an Serien und Filmen zu kaufen, wieder mal das schlechte Beispiel unter vielen.
 
@Wolfseye: Warum so klein ? Ich habe vor Monaten meine Zusatzprodukte von KabelBW gekündigt und spare dadurch 20 Euronen im Monat, dann Netflix für 10 Euro gebucht da hab ich 10 Euro gespart und habe jetzt mehr gute Serien, Filme etc. wie ich vorher hatte. Also ich finde das Angebot in Netflix gut, vor allem ich als Serien Fans und meine Kids mit überaus großem Angebot kommen auf volle kosten. Also nicht immer gleich alles über einen Kamm scheren, und erstmal probieren anstatt gleich loszuwettern.
 
@Schnulli24: Wir hatten Neflix längst, ich hab schon längst probiert. Und dankend NEIN gesagt nach der VPN Aktion. Es gibt andere Möglichkeiten an Serien zu kommen, auch OHNE Torrent. Gerade als Serienfan ist mir Netflix viel zu unvollständig. Zumal ich wirklich auf die typisch deutsche Zensur & Schnitt verzichten kann, vor allem wenn man bedenkt wie albern das heute geworden ist.
 
@Wolfseye: Albern bist nur Du mit diesen dummen Behauptungen! Die Deutschen Änderungen sind meist sogar besser, als das original. Nicht weil etwas original ist, ist es automatisch besser. Das Auto wurde auch immer weiter entwickelt! Und das geht auch mit einer Serie von Land zu Land!
 
@Wolfseye: Lohnen? Netflix kostet monatlich den Gegenwert von zwei Leih-BDs. Eher haperts da an den Maßstäben mancher und nicht am Angebot.
 
@Niccolo Machiavelli: Ist deine Ansicht. Mein vorheriger Kommentar beschreibt ganz klar auf was ich u.a. keine Lust habe. Und Netflix ändert da auch nix dran. Und Maßstäbe sind Ansichtssache. Nix für Ungut.
 
@Wolfseye: Das ist schon klar. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass sich die meisten nicht schämen, niedrigste einstellige Euro-Beträge zu bezahlen (am Stammtisch verwendete Begrifflichkeit: "viel Geld"), im Gegenzug aber alles zu erwarten, anstatt mit realistischen Erwartungen heranzugehen. Nur eine andere Ausprägung der in Deutschland gängigen Praxis, beim Discounter Fleisch für 2 € pro Kg zu kaufen, dann festzustellen, dass es sich dabei nun mal nicht um das edelste Dry Aged Beef handeln kann. Und das dann natürlich empört alle wissen zu lassen.
 
@Niccolo Machiavelli: Ich bin durchaus bereit auch mehr auszugeben, wenn der Gegenwert stimmen würde. Für mich tut er das nicht, für andere mag das anders aussehen. Von meiner Sicht her, als ein wirklicher Serien Fan, und ein Feind der deutschen Zensur / Schnitt und anderen Dingen die Filme und Serien in unserem Land so verfremden, ist Netflix zwar preislich ok wenn man nicht anspruchsvoll ist was o.g. Dinge betrifft. Allerdings denke ich nicht das o.g. Dinge wirklich unter anspruchsvoll zählen, denn eigentlich sollten es Dinge sein die wie ich finde, ganz klar nicht so gezeigt werden sollen, sondern wenn schon dann so wie es im Original ist. Denn dafür zahle ich wenn ja auch. Entweder ich zahle für einen Film wie er im Original ist, oder nicht. Für mich ist damit der Gegenwert gemindert, und nicht mal die 10 Euro bei Netflix finde ich da tragbar. Ist aber nunmal leider kein Netflix Problem, sondern ein Problem unseres Landes.
 
@Wolfseye: Nein sicher nicht! Und wie Du den News entnehmen kannst, stehst Du mit deiner Meinung in einer sehr kleinen Masse recht einsam da. Die Mehrheit setzt die gültigen Maßstäbe und nicht die Minderheiten!
 
@Niccolo Machiavelli: Naja, ich konnte vorher für den gleichen Preis halt um einiges mehr sehen und Netflix hat das nicht im geringsten gestört.
 
@Wolfseye: Das Problem ist, das viele Serien aus den USA Stammen. Die Filmstudios verkaufen die Rechte dann natürlich dem meistbietendem wie z.B. Fox, Teleclub, Sky u.a.

Und somit kann Netflix die Serien natürlich auch erst dann in Ihr Angebot aufnehmen wenn der Exklusivvertrag ausgelaufen ist.

Und keine Firma nimmt viel Geld in die Hände wenn es zu wenig Benutzer gibt.
 
@Wolfseye: Du setzt falsche Maßstäbe an. Du musst schauen, ob dir das Angebot in DE für das Geld ausreicht. Vergleiche zu anderen Ländern zu ziehen ist falsch!

Wie heißt es so schön. Das Gras in Nachbars Garten ist immer grüner!
Das muss aber egal sein. Wichtig ist nur... ist dir dein Gras grün genug oder nicht, unabhängig wie das von anderen ist!
 
Was jetzt interessant zu wissen währe, wie viele VPN wurden tatsächlich >>Vollständig<< unmöglich gemacht und wie viele wurden dann auch vom Kunden gekündigt?
Da Blocken von VPN ist nicht gerade einfach mal so möglich, bisher gab es immer Möglichkeiten das Blocken wieder mittels VPN zu umgehen, interessanter weise direkt vom VPN Anbieter.
 
@Kribs: Aus dem Blog:
"CyberGhost reagiert darauf mit regelmäßigen Änderungen im Serverpool und tauscht Server aus, stellt neue ein oder ändert die verwendeten IP-Adressen. Die Erfahrung zeigt, dass ein Streaming-Anbieter nur sehr selten alle Adressen eines VPN-Anbieters zu einem bestimmten Zeitpunkt erfasst, so dass zumindest ein vorübergehender Zugriff auf den jeweiligen Dienst möglich ist. Bislang gab es immer einen freien Server, auch für Netflix, allerdings muss man einzelne Server manuell durchprobieren musste, um jene zu finden, die noch Streams erlaubten."

Ist bereits ein Katz-und-Maus-Spiel
 
@wertzuiop123: Vieleicht übertrieben, so genau wollte ich nicht ins Detail gehen, man weiß ja nie wer mitliest, obwohl was sollen die auch machen!
 
ohne vpn ist das Internet nutzlos und nicht zu gebrauchen wegen Datenspeicherung usw und Anbieter wie netflix sollten langsam mal einsehen das sie mit solchen mitteln zu ihrem eigenen Nachteil handeln und sollten sich auch darüber Gedanken machen alle Inhalte weltweit zur gleichen zeit zur Verfügung stellen auch die Region Einschränkungen bei dvd und bluray sind totale Willkür der Industrie es muss endlich weltweit zur gleichen zeit veröffentlicht werden.

und ein vpn Anbieter der nicht den ganzen Datenverkehr verarbeiten kann ist ein schlechter Scherz und hat seinen Sinn verfehlt.
 
@MarcelC: Wieso sollten sich Anbieter wie Netflix, wie du schreibst: "auch darüber Gedanken machen alle Inhalte weltweit zur gleichen zeit zur Verfügung stellen" (sic!)? Selbst die härtesten "ich-will-alles-haben!"-Schreier, wie du einer zu sein scheinst, sollten langsam mal kapieren, dass die Streaming-Anbieter diese Medien "ausstrahlen", aber nicht die Rechteinhaber oder Hersteller der Filme sind. Darum haben die da auch rein GAR NIX zu entscheiden, was wann wie und wo zur Verfügung gestellt wird, sondern der Rechteinhaber, der das Zeugs schließlich auch für teuer Geld produziert hat.

Ausnahme sind da natürlich Eigenproduktionen (solange sie die Rechte nicht an jemand anderen verhökert haben...).
 
@MarcelC: "einsehen das[sic!] sie mit solchen mitteln zu ihrem eigenen Nachteil handeln" - die News handelt davon, dass Netflix durch das Blocken von Zugriffen über VPNs keinen Verlust von Kunden erleidet. Also schon mal kein geschäftlicher Nachteil auf Kundenseite.

Die Rechteinhaber haben möglicherweise damit gedroht, keine Lizenzen mehr an Netflix zu verkaufen (oder zu teureren Konditionen), wenn Netflix gegen Zugriffe über VPNs nichts unternimmt. Indem Netflix nun blockt, sind die Rechteinhaber zufriedener - also auch kein Nachteil auf Lieferantenseite.

Welchen Nachteil handelt Netflix sich durch das Blocken von Zugriffen über VPNs ein, den sie Deiner Ansicht nach "langsam mal einsehen" sollten?
 
Zeigt doch super, dass Content Blocking keinen Sinn macht. Offensichtlich haben sie dadurch, dass sie jetzt blocken weder große Verluste noch Gewinn eingefahren.
 
@Zreak: Doch die haben dadurch viel Gewinn gemacht. Wieso?
Sie werden nun von Contentfirmen nicht verklagt...und so ein Rechtstreit ist nicht billig.
 
@Edelasos: Ging mir um die Content Firmen nicht um die Portale. Wenn das Blocking sinnvoll wäre müssten die ja jetzt auch mehr kassieren können. Das z.B. Netflix vertraglich zu sowas gezwungen werden ist das Problem, nicht das Netflix es gerne so hätte.
 
Aha. Ich gehöre also einer sehr kleinen, aber lauten, Minderheit an, welche wirklich bedeutungslos ist.
Da liegt natürlich nichts näher als es auch noch mit den paar Leuten so richtig zu verscheißen... na vielen Dank auch!
 
@Johnny Cache: Du wirst mir NICHT fehlen !!!
 
@tamm: Richtig. Und Netflix kann anscheinend auch gut auf langjährige Kunden verzichten, besonders welche die schon für sie Werbung gemacht haben bevor sie überhaupt bei uns am Markt angekommen waren.
 
@Johnny Cache: Wenn es hinreichend wenige sind (und das sind sie der Newsmeldung nach wohl), und die Alternative ein Streit mit den Rechteinhabern ist - dann können sie in der Tat auf langjährige Kunden verzichten. Aus Sicht der Betroffenen sehr nervig, aus Sicht von Netflix eine einfache Rechnung "es uns mit den Lieferanten verscherzen oder es uns mit einer geschäftlich irrelevant kleinen Anzahl Nutzen verscherzen".
 
@FenFire: Wobei das natürlich auch aus Sicht der Rechteinhaber alles andere als Zielführend ist. Wenn man Leute, welche tatsächlich Geld für ihre Inhalte ausgeben wollen daran hindert, dann braucht man sich nicht zu wundern wenn diese irgendwann wieder anfangen diese wieder illegal zu beschaffen.
Wer Kunden mit aller Gewalt abwehrt braucht sich nicht zu wundern wenn er sie auch verliert.
 
@Johnny Cache: Es ist, denke ich, schwer abzuschätzen ob die Leute (Endkunden = Konsumenten) tatsächlich bereit wären (zusätzliches) Geld für die Inhalte auszugeben, die sie über VPN "ertrickst" konsumieren.

Denn der Kunde der Rechteinhaber ist nicht der Konsument, sondern der Streaming-Anbieter, hier Netflix. Und dieser erhält für einen bestimmten Geldbetrag die "Senderechte" für eine bestimmte Region.

Der Konsument zahlt an Netflix, für das in seiner Region von Netflix offiziell angebotene Sortiment. Netflix zahlt für die Senderechte in dieser Region an die Rechteinhaber.

Die VPN-Nutzer argumentieren nun "ich zahle doch an Netflix, also will ich auch die von Netflix in anderen Regionen angebotenen Filme sehen". Netflix hat jedoch nicht das Senderecht dafür, die Filme an diese Nutzer zu streamen (sie haben die erforderlichen Lizenzen nicht von den Rechteinhabern erworben). Vielleicht würden die Rechteinhaber diese Senderechte auch an Netflix verkaufen, dann wäre jedoch zu erwarten, dass sie dafür auch nochmal Geld von Netflix sehen wollten -> Netflix hätte höhere Ausgaben. Unter der Annahme, dass Netflix auf diesen Kosten nicht sitzen bleiben möchte, würden sie diese auf die Nutzer in den nun besser versorgten Regionen umwälzen -> höhere Preise für die Verbraucher.

Beispiel mit fiktiven Zahlen:

Netflix habe die Rechte, den Film A in den USA und Europa sowie den Film B nur in den USA zu streamen. Je "Regionslizenz" zahlen sie 50 Geldeinheiten (GE) pro Film und Zeiteinheit (z.B. pro Jahr) an die Rechteanbieter, insgesamt also 150 GE / Zeiteinheit.

Ein Nutzer in Europa zahle 10 EUR für ein Monatsabo bei Netflix. Aus obigem Filmangebot hat Netflix für Europa Lizenzkosten von 50 GE je Zeiteinheit.

Der europäische Nutzer möchte nun auch Film B sehen. Um ihm diesen zeigen zu dürfen, müsste Netflix für weitere 50 GE / Zeiteinheit die entsprechenden Senderechte von den Rechteinhabern erwerben.

Netflix hätte nun also die Wahl: Weiterhin die 10 EUR / Monat vom europäischen Nutzer zu nehmen und auf den zusätzlichen Kosten für die Europa-Sendelizenz für Film B sitzen zu bleiben, oder aber diese Kosten auf die europäischen Nutzer umzulegen und somit die Abogebühr anzuheben.

Und bei einer steigenden Abogebühr wäre dann schon fraglich, ob diese theoretische Zahlungsbereitschaft ("Leute, welche tatsächlich Geld für ihre Inhalte ausgeben wollen") dann auch in der Praxis anhielte, oder nur als Gewissensberuhigung für "ich würde ja gern zahlen aber ihr lasst mich ja nicht, also schaue ich illegal, ihr zwingt mich armes konsumwütiges Opfer ja geradezu dazu" dient.

Der Ansatzpunkt wäre somit sich über regional zersplitterte Lizenzgebung zu beklagen und darüber nachzudenken, welche Modelle es für international agierende Streaming-Anbieter zur weltweiten Lizenzierung gäbe (dabei bedenken, dass gewachsene Strukturen im Distributionsmarkt Widerstände leisten können). Die Zahlungsbereitschaft der Kunden dabei jedoch als von Haus aus hoch genug anzunehmen halte ich für naiv - etliche Kunden hätten am liebsten mehr Angebot zu gleichen oder geringeren Kosten (die selben Kunden wären aber vermutlich so ganz und gar nicht begeistert, wenn ihr Arbeitgeber mehr Arbeitsergebnis zu gleicher oder geringerer Entlohnung von ihnen fordern würde).
 
irgendwann werden sie merken das alle neuerscheinungen am selben tag mit 1080p oder 4k in den bekannten kanälen zum download da sind. ;)
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