Metallica-Manager: "YouTube ist der Teufel, tötet Musikindustrie"

Die Metal-Band Metallica hat sich in Vergangenheit bzw. sehr früh als Gegner von Filesharing positioniert, Drummer Lars Ulrich hat seinerzeit gegen Filesharing-Pionier Napster gewettert und sich damit als "Mimimimillionär" einen Platz in den ... mehr... Logo, Youtube, Musikapp, Youtube Music Bildquelle: Google Logo, Youtube, Musikapp, Youtube Music Logo, Youtube, Musikapp, Youtube Music Google

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Warum sind es eigentlich immer die, die am meisten Kohle haben/verdienen, die am meisten rumjammern?
 
@dodnet: Weils keinen interessiert wenn sich ein kleiner Musiker aufregt. Obwohl die es eigentlich sind die wirklich drunter leiden.
 
@dodnet: Weil diese eine höhere Reichweite haben, wenn sie was sagen. Wenn z.B. ein Gordon M. von "Miss Construction" (und ich wette, dass Du Dich jetzt fragst, wer das ist) so an die Öffentlichkeit treten würde, wäre das nichtmal eine Erwähnung wert. Und wie schon TYPHOON sagt, es sind die Kleinen, die drunter leiden. Es ist also wichtig, dass die "Großen" was sagen, wenn es was zu sagen gibt. Warum wohl wird Werbung mit Promis gemacht, und nicht mit Ali von nebenan?
 
@dodnet: So ist es halt wenn man neun Porsche besitzt und sich nun den 10. nur wegen dem bescheuerten YouTube nicht kaufen kann. Da würde ich auch ausflippen. ;)
 
@dodnet:Der Grund ist, dass sich hier ein völlig ungerechtfertigtes Anspruchsdenken entwickelt hat.

Ich beginne mal mit einer allgemeinen Einordnung bzgl. meines Verständnisses von Recht und Motal:
Rechte werden vom Souverän (dem Volk, in der idealen Demokratie) gewährt. Welche das sind wird in einer Abwägung ausdiskutiert. Wir gewähren ein Urheberrecht, damit Urheber einen stärkeren Anreiz haben, neue Werke zu generieren. Dieses Recht hat Grenzen, zum Beispiel dann, wenn es in mein soziales Leben eingreift und mich am Teilen mit meinen Freunden hindern will. Andere Grenzen ergeben sich aus Konflikten mit anderen Rechten, was ganz natürlich ist und in einer Diskussion abgewägt werden kann.

Beispiel: Ich bin der weltbeste Rezepteschreiber und verkaufe Rezepte für 20? das Stück. Wenn ich jemandem beim Verteilen von Kopien auf dem Bahnhof erwische, zeige ich ihn an. Wenn ich anfange Leute überwachen zu lassen, Filter in alle Kopiergeräte einbauen zu wollen, Abgaben auf unbedrucktes Papier zu verlangen usw., dann habe ich meine Grenzen überschritten, selbst wenn Leute jetzt meine Werke kopieren können. Wenn meine gewährten Rechte nicht ausreichen um mein Geschäft zu tragen, dann muss ich eben Tischler oder so werden. Nur weil ich Werke generiere, die von der Allgemeinheit begehrt werden, bin ich kein Gott geworden.

Die Musikindustrie hat schon lange eine unverhältnismäßige Durchsetzung ihrer Rechte erreicht. Medienabgaben, GEMA-Vermutung, Abgaben auf Vervielfältigungsgeräte, Störerhaftung, unverhältnismäßige ("abschreckende") Strafen gegen Kinder/Eltern bei Abmahnungen... sind alles schon Beispiele für Eingriffe in fremde Rechte um das eigene zu schützen.
Es gibt KEIN Grundrecht darauf, dass ein bestimmtes Geschäftsmodell mit Videos, Marketingkampagnen, etc. für Mio. ? für immer funktionieren muss. Wenn der Fortschritt dazu führt, dass es nicht mehr funktioniert, dann ergibt sich daraus keine Erweiterung der Rechte von bestimmten Profiteuren des vorherigen Zustands. Wer seinen Job verliert, kann sich einen neuen suchen, so wie jeder andere auch.

Zum konkreten Fall: Meines Wissens nach leiden die Metallica Mitglieder nicht unter Hunger. Sie nutzen ihre Beliebtheit aus um hier Lobbyismus für die Durchsetzung ihrer Interessen und gegen die Rechte der Allgemeinheit zu betreiben. Das verdient 0 Unterstützung.
 
@dpazra: Danke für den Beitrag, besser kann man es nicht umschreiben.
 
@dpazra: Schön dargelegt!100% Zustimmung!
 
@dpazra: 1a
 
Metallica sollte mal ein gutes Album abliefern und dann klappst es auch mit der Kohle.
Aber, so ist es, wenn man ein falsches Bild von sich selber hat...
 
@Sentry: Ich denke Metallica verdient mit jedem Album ein Vermögen. Glaube kaum das sie jetzt verarmen wegen Youtube.
 
@alh6666: Gier ist ein nimmersattes Monster :-)
 
@Sentry: Metallica haben mit dieser Sache nichts zu tun, das ist lediglich eine persönliche Äußerung von Peter Mensch. Man hätte als Überschrift auch "Muse-Manager..." schreiben können.
 
@DON666: Ah, dass Metallica auf Kriegsfuß mit den neuen Medien steht ist nichts neues, die wahren die ersten die sich 2001-2003 über damals Napster und Co beschwert haben.
 
@Sentry: Mann, diese Uraltgeschichte war in der Steinzeit der Musikpiraterie, das ist doch schon längst kalter Kaffee. Für den Mist interessiert sich Lars Ulrich wahrscheinlich nicht mehr die Bohne, es wird ihm aber ein Leben lang von Leuten nachgetragen, die Metallica (oder Rockmusik) eh nicht mögen. So haben sie halt immer was zum "Drauf-Rumreiten".

Wer's braucht...
 
@DON666: Dann sollen die sich einen anderen Manager suchen, einen der sozialer und nicht so geldorientiert denkt (falls es so einen gibt).
 
@John Rambo: Das wäre aber nicht die Aufgabe, die ein Manager hat.
 
Musik ist Kunst und Kunst sollte allen Menschen frei und vor allem kostenlos zu Verfügung gestellt werden.
 
@dernoname: Fragt sich nur, wovon Musiker, Schriftsteller, Maler usw. dann leben sollen?
 
@kazesama: Sehe ich auch so, Künstler sollten bezahlt werden. Aber fair, nach Tarif, so wie wir normalen Menschen auch. Natürlich in einer angemessenen Größenordnung für die Auftritte und das viele Reisen. Aber es kann einfach nicht sein dass diese Menschen sich die Taschen vollstopfen und auf der anderen Welthalbkugel die Leute verhungern. Das gleiche gilt für Sportler etc. Das ist einfach nur pervers, was die bekommen. Aber wofür eigentlich?
 
@kazesama: Wie es eben 80% tun, von Mäzenen und Hartz 4 :-)

Spaß, die Künstler müssen für ihre Arbeit entlohnt werden, aber nicht jeder Schreihals ist ein Künstler und nicht jeder Schreihals braucht deshalb 3 Villen, 20 Autos und 2 Yachten. Ein durchschnittliches, vom mir ein Doppeltes eines Durchschnittseinkommens sollte reichen.
 
@Sentry: Kann es uns nicht egal sein, ob der Künstler 3 Villen hat oder eine Holzhütte? Er erstellt ein Produkt und bietet dieses am Markt an (ggf. unter Beteiligung eines Distributors). Der Kunde hat nun wie bei anderen Produkten auch die Wahl, das Angebot anzunehmen, sprich die Ware / Nutzungsrechte für das geforderte Geld zu erwerben oder auch nicht.

Sind die Preise zu hoch, wird zu wenig gekauft und der Anbieter wird seine Preise senken oder vom Markt verschwinden. Es ist ja nicht so, als handele es sich bei Medien um ein lebensnotwendiges Gut, und schon gar nicht bei bestimmten Werken einzelner Künstler, der Konsument könnte ja sagen "würde ich gern hören, ist mir aber zu teuer, naja höre ich halt jenes, das ist zwar nicht ganz so toll aber kostengünstiger". Wie bei physischen Produkten auch.

Aber stattdessen hat sich hier auch eine Giermentalität beim Verbraucher etabliert, vermutlich begünstigt durch das technisch einfache Vervielfältigen der Güter. "Ich will alles hören und zwar sofort, dafür aber kaum etwas (oder am besten nichts) bezahlen!". Und so wird fleissig illegal kopiert - damit ist natürlich eine Preisregelung durch das Kaufverhalten beeinträchtigt (denn seien wir mal ehrlich - wenn die Leute gewohnt sind illegal alles "für lau" herunterzuladen, werden eine Menge von ihnen das auch weiterhin tun, wenn die Preise gesenkt würden).
 
@dernoname: Software ist Kunst, Brötchen sind Kunst, Fleisch ist Kunst, Handys sind Kunst .....
 
@iPeople: Es lebe der Kommunismus
 
@yves_: Er wird siegen, wirst sehen
 
@dernoname: Konditoreien z.B. bezeichnen ihre Erzeugnisse (Torten, Pralinen etc.) ja selber als Kunst. Da frag ich das nächste Mal einfach nach, ob ich was gratis kriege ^^
 
@dernoname: Kauf dir ein Tamburin. Dann kannst den ganzen Tag Zuhause umsonst Musik machen und hören :D
 
634 Millionen (IFPI) gegen 3 Milliarden (YouTube) ist schon eine erhebliche Differenz, da scheint die IFPI entweder etwas schlecht im Zusammenrechnen zu sein oder irgendetwas stimmt hier nicht.
Und wenn hier etwas nicht stimmt, dann sollte das schleunigst geprüft werden, damit der Mafi...Musikindustrie mal ein Riegel vorgeschoben wird - was vermutlich leider nicht passieren würde.
 
@Tical2k: in der heutigen Zeit?, bei dem der Geld hat, auch macht besitzt, träum weiter!
 
@OliverK1: Es wird darum gehen wie viel mit Musikvideos eingenommen wurde (Ihrer Aussage nach 634 Mio.).
Die ganzen Let's Play's, Katzenvideos etc. erhalten ja auch einen Anteil der 3 Mia.
 
Wie schon am Anfang der News geschrieben, wenn man Metallica und Musikpiraterie denk, kommt immer einem dieses Video in den Sinn :)

https://www.youtube.com/watch?v=fS6udST6lbE
 
als wenn metallica nicht mitverdienen würde, bei youtube, wen wollen die verarschen! alles idioten, alle regen sich auf und keiner hat den mut etwas zu verändern, wie war das mit der königen und ihren ameisen?
 
@OliverK1: Hier geht's nicht um Metallica. Lies und verstehe den Newstext noch mal...
 
Wenn Youtube die Musikindustrie wirklich killen sollte, dann schicke ich denen ein Dankschreiben. Denn die Worte Musik und Industrie in einem Wort zeigen ja schon, was da nicht stimmt.

Heute brauchen wir die klassische Muskikindustrie echt nicht mehr. Die Kleinen verdienen mit der Musikindustrie nichts, weil die nur den paar großen Namen das Geld in den Ar... blasen. Aber deshalb gleichzeitig durch Verträge die Radiosender dazu zwingen, ständig den selben Rotz zu spielen.

Ich glaube schon, dass wenn endlich jemand der Musikindustrie das Rückgrat bricht, das nicht dazu führt, dass es plötzlich keine Musik mehr gibt. Sondern das Gegenteil: es gibt viel mehr verschiedene Musik. Vielleicht keine Superstars mehr, aber mehr kleinere Stars mit einem breiteren Spektrum.

Mir zeigt der Ist-Zustand, dass die Musikindustrie für eine so schlechte musikalische Situation sorgt, dass ein Wegfall der selben wohl zu einer Verbesserung der musikalischen Gesamtsituation führen wird. Denn die Musikindustrie fördert eigentlich nur immer noch mehr den musikalischen Giftmüll, den wir ständig vorgesetzt bekommen.
 
@Orsetti: Du übersiehst eine klitze kleine Kleinigkeit: Die Großen sind es, die die Kleinen mit auf auf Tour nehmen und groß machen. Diese Youtube-Stars sind Ausnahmefälle und nicht selten Eintagsfliegen.
 
Es gibt auch ganz große Bands, die über so einem Verhalten stehen. Hat schon einmal jemand jemals etwas diesbzgl. von Iron Maiden gehört?
Ich finde, soetwas schadet der Band mehr als er ihr nützt. Auch wenn ich verstehen kann, warum herumgemault wird.
Viele Künstler profitieren aber auch von youtube, denn sie werden vll. dadurch bekannter und/oder die Leute finden die Songs so klasse, dass sie eine bessere Qualität davon haben möchten. Dies führt dazu, dass man sich den Song gescheit konvertiert kauft, oder am besten gleich die CD. Da ist die Quali am besten, wenn man natürlich jetzt mal LPs außen vor lässt.
 
@Aloysius: Iron Maiden spielt dort bevorzugt Live, wo am meisten Torrents von ihnen geladen wurden ^^
 
Ich habe immer so meine Probleme besonders mit Metallica. Die sind doch in den 90er am Boden gewesen und haben da jemanden engagiert der ihn den neuen Sound entwickelt, mit dem sie jetzt so viel Erfolg haben/hatten. Auserdem waren sie die Vorreiter in der Bekämpfung der freien Musikverbreitung. You Tube hat Musiker bekannt gemacht die viel besser sind als die hochgepuschten "Musikstars".
Es gab/gibt nur wenige die das Recht haben sich zu Beschweren wie zb. Zappa oder Bowie
 
Tja, Metaller halt. :-)
 
@cryoman: Peter Mensch ist Metaller? Wusste ich noch gar nicht.
 
Musikkonserven zu verkaufen ist halt nicht mehr Zeitgemäß.
Papier hat die Schiefertafel Industrie vernichtet.
DVD, BR, "Streaming" und TV jagen den Kinos die Kunden ab.
PDF gegen Papierbücher usw.....
Wenn ein Musiker Geld verdienen will wird er wohl wieder Konzerte geben müssen, wie vor der Zeit von Ton/Bild Trägern.
 
@Jens002: Zum Teil magst Du recht haben, aber warum "genießen" dann so viele "Liebhaber" die Musik aus der Konserve? Warum sollen die dafür nicht zur Kasse gebeten werden? Schließlich haben die einen Mehrwert für sich.
 
@Jens002: Die meisten Musiker spielen sich doch den Arsch ab. Guck dir mal - auch gerne von Metallica - nen Tourplan an...
 
@DON666: Guck dir dann mal die Eintrittspreise an, davon kriegt man ja Magenschmerzen. Solche Gruppen verdienen sich dumm und dämlich, egal ob sie wieder mal ein schlechtes Album machen oder ihre Lieder bei youtube abgespielt werden können, verdienen tun die immer und dsa mehr als genug, genau wie die Krawattenträger in dieser Industrie, alle reiben sich da nur die Hände.
 
@John Rambo: Und? Ich krieg für meine Kohle ja auch eine mordsmäßige, mit einem Riesenaufwand arschteuer produzierte Show zu sehen, die MIR das Geld wert ist. Sowas nennt sich "Fan", und kann - wenn man nicht grad Stacheldraht ums Portemonnaie hat - so richtig Spaß machen. Ich habe zur Kohle nicht so ein verklemmtes "deutsches" Verhältnis, für mich ist die zum Ausgeben da, wofür renne ich denn sonst jeden Tag zur Maloche? Und wenn die Künstler, die offenbar viele Menschen für ihre und mit ihrer Kunst begeistern können, sich von dieser Kohle dann ein schönes Leben gönnen, dann sollen sie das. Ich würde es genauso machen, man lebt schließlich nur einmal...
 
@DON666: Kein Musikkonzert (oder heutzutage eher Show) ist m. M. nach z. B. 80 EUR wert. Dafür dass man nicht nur 1 1/2 Std. anstehen darf und sich dann hinter unzähligen Barrieren befindet, um 1 1/2 Std. von der Hauptgruppe mit einem Fernglas was zu sehen, die mit Explosionen und Feuer auf der Bühne ihre Show liefern. Sowas kann man auch für weniger Geld machen. Aber die Künstler müssen ja von etwas leben :)
Ich besuche lieber 5 kleine Konzerte im Monat als 1 überteuertes alle 2 Monate. Die unbekannten Künstler, die manchmal musikal. sogar mehr können als die Bekannten und noch voller Elan dabei sind, denen gebe ich lieber mein Geld.
Wenn ich zu viel Kohle durch die Fans hätte, würde ich den Fans immer dafür danken und nicht noch mehr Kohle verlangen um mir dann noch eine 2. Villa kaufen zu können.
 
@John Rambo: Keine Frage, ich liebe auch die kleineren Gigs in Läden, wo der Schweiß von der Decke tropft (ehrlich, einer meiner Lieblingsgigs waren Fu Manchu vor ein paar Jahren im Molotov in Hamburg; wer den Laden kennt, weiß, wovon ich rede, und da stand ich ca. 1 Meter vor der Band, und das hat richtig Spaß gemacht...). Das ist aber wieder eine andere Kategorie, und von den Dingern besuche ich sicherlich 15 - 20 im Jahr (dann eben kleinere Bands aus dem Punk-/Hardcore-/Crustcore-Bereich), aber dennoch mag ich halt auch die Gigs, wo richtig fett aufgetragen wird. Ich sehe da für mich keinen Widerspruch. Und wer Leute kennt, die selbst auf Toren gehen oder Touren & Gigs organisieren, der weiß, was für ein Aufwand hinter den großen Dingern steht, deshalb hab ich auch keine Schmerzen damit, mal 70 oder 80 Steine für ein Konzert auszugeben, wo eben ein Riesenequipment mitsamt Personal quer um die Welt gekarrt wird.
 
@DON666: Ja, da unterscheiden sich wohl unsere Meinungen, bin eher der Kleine Gigs-Typ, von den großen habe ich einige durch, aber die kleinen begeistern mich mehr. Die großen sind mir das Geld einfach nicht wert. Die ganze Show drum herum ist mir zu viel. Alice Cooper ist noch ganz ok, weil das ja schon einem Theater-Stück ähnelt.
Molotov in Hamburg kenne ich, war 2007 dort (extra aus dem Ruhrpott hingefahren und das Geld war mir nicht zu schade :) ) um eine Punk-Band zu sehen. Solche Konzerte wo man mit den Bandmitgliedern noch reden kann und auch mal auf der Bühne drauf kommt, das hat man bei den großen Gigs selten.
 
@John Rambo: Na, dann weißt du ja, was ich meine. Aber ich mag eben trotzdem die dicke KISS-, oder Metallica-Show, so what...
 
(Metallica hat es momentan nicht leicht, die Boing 747 ihres Frontmanns (der fliegt das Ding selbst) wurde grad auf dem Flughafen Santiago beschädigt)
Sorry--> war Iron Maiden !!!
 
@Firefly: Du meinst wohl die "Ed Force One". Die heißt so, weil "Eddie" das Maskottchen der Band ist und zwar von "IRON MAIDEN" und nicht von Metallica!!!
Bruce Dickinson ist unter anderem Pilot und ja er fliegt Iron Maiden um die ganze Welt, meistens selbst.

Zum Unfall:
<<
Der Jumbo-Jet hatte am Samstag (12. März 2016) am Aeropuerto Internacional Comodoro Arturo Merino Benítez in Santiago de Chile einen Unfall. Vor dem Start nach Argentinien sollte er zur Betankung gezogen werden. Doch während der kurzen Fahrt sprang der sogenannte Steering Pin heraus. An dem kleinen Teil hängt die bekannte rote Stoffetikette «Remove before flight». Er sorgt dafür, dass die flugzeugeigene Steuerung des Bugfahrwerkes deaktiviert ist.
Die Folge war, dass die Boeing 747 ausbrach und mit dem Flugzeugschlepper zusammenstieß. <<
 
@Firefly: Da verwechselt Du was. Mag sein, daß Metallica ein eigenes Flugzeug haben, doch die verunglückte Maschine war die 747 von Iron Maiden, und bei diesem Unfall saß nicht Bruce Dickinson im Cockpit (obwohl er die Maschine tatsächlich recht häufig fliegt - der Typ ist sich aber auch nicht zu schade, ab und zu mal Charterflüge für andere Gesellschaften zu fliegen, einfach aus Spaß/Interesse am Fliegen, weil er's kann).
 
@departure: hast recht ! Habe ich verwechselt..
 
@Firefly: Boeing, nicht "Boing!", das wäre Comic-Lautsprache... ^^
 
@Firefly: Da hat wohl das beast zugeschlagen.
 
Merkwürdig, ich hab auf YT neue Musiker entdeckt von denen ich dann cd's gekauft habe. Ich würde denken es ist kostenlose Werbung.
 
@wolver1n: Geht mir genauso. Allerdings sind wir zwei nunmal nicht ausreichend, um das alles als Werbung zu sehen. Die Mehrheit dürfte YT zum alleinigen Musikkonsum nutzen, darum geht es.
 
Schade das "Er" unrecht hat, wenn YouTube und co. die >>Musikindustrie<< töten würde/könnte währe das eine Friedensnobelpreis würdige Leistung, leider können sie das nicht. :(
 
ic weiß schon warum ich die band nicht leiden kann
 
@cs1005: Lass uns an Deinem Wissen teilhaben ;)
 
Gibt auch Lables die ihre Musik-Videos ganz offiziell in HD auf YT zur Verfügung stellen, z.B.EMI, Warner - keiner von Beiden nagt meiner Kenntnis nach am Hungertuch. Was Peter Mensch da redet ist Unsinn, um (gratis) an Musik zu kommen braucht man bestimmt kein YT.
 
Der Mann ist 63 Jahre alt und kennt halt noch die "gute alte Zeit", als es außer den Konserven, die man von der MI käuflich erwerben konnte, noch nichts anderes gab. Diese Zeiten waren für die MI tatsächlich ein Schlaraffenland, und diesen trauert er halt hinterher.

Man muß aber auch fairerweise dazusagen, daß es vor 25 Jahren + noch keine oder kaum andere technischen Wege (Aufnahmestudio) und Verkaufswege (vernetzte Vertriebswege) gab, die jemand außer der MI hätte bieten können. Und die MI hat sich um ihre Schäfchen (Musiker, Komponisten) auch gekümmert, mal besser, mal schlechter (um die, die Erfolg brachten, natürlich besser ;-)).

Die Digitalisierung hat halt alles verändert, und das findet der Mann halt schade. Für mich einerseits verständlich, andererseits: DER HAT HALT DEN SCHUSS NICHT GEHÖRT! Es gibt kein Zurück mehr!
 
Es heisst ja Musik"Industrie" also eine Massenproduktion von Künstlern wie auch von Musiksongs.

Da bleibt der einzelne unabhängige Künstler wie so oft auf der Strecke.

Denke, die Aussagen von Peter Mensch sind meilenweit von der Realität entfernt, oder anders gesagt, er zimmert sich einfach seine eigene Realität, sein eigenes Universum.

Plattformen wie YouTube kann man auch als Sprungbrett anschauen, Siehe Lindsey Stirling, The Piano Guys, the sidh und viele weitere. Wo wären diese Künstler ohne solche Plattformen?!

Ich weiss, meine Grossmutter war eine damals bekannte Volkssängerin und ja damals ging es halt nicht anders als über solche "Musikunternehmen" sich zu promoten. Schon wegen dem teuren Musikequipment, Tonstudio, Kontakte, Auftritte etc.

Aber heute ist eine andere Zeit: Das Musikequipment ist erschwinglich, ein Tonstudio kann man mieten (auch ohne Vitamin B), der Vertrieb ist heute um vieles einfacher, es gibt Firmen die Werbung, sogar ganze Songalben in den Stores für kleines Entgelt stellen.... eben, die Zeiten ändern sich!
 
Anmerkung: Und früher waren die Künstler viel naiver.

Meine Grossmutter musste alle Rechte Ihrer Musik (Lyric wie auch Audio) vollumfänglich dem Manager/dem Unternehmen abtreten (Polydor DE). Sie bekam einzig pro verkaufte Platte umgerechnet 2-3 Euro und pro im Radio abgespielten Song 7 Cent.
 
YouTube tötet die Musikindustrie, die Musikindustrie tötet die Musik, Metallica ist ein tolles Beispiel dafür. Große, hohle Namen, keine Kreativität, weil die Musikindustrie ein warmes Bett bietet auf dem leider nichts keimt. Alte Zweige sterben, neue Zweige blühen, so ist das und war das schon immer, ich kann damit leben. Die sollen nicht so tun als ob CDs zu verkaufen ein unverzichtbarer Teil unserer Existenz ist, denn Musik wird auch weiterhin Spaß machen, auch wenn sich damit keine Millionen mehr machen lassen. Es erinnert sich keiner mehr daran, aber vor der Musikindustrie hat man auch schon Musik gemacht, großartige Musik.
 
Peter Mensch? Dazu kann ich nur sagen: Mensch, Peter! ;-P
 
Solange wie sich selbst skurrilste Underground-Rapper noch eigene Jets mit eingebautem Yakuzi leisten können, wird sich mein Mitleid in Grenzen halten.
South Park hatte dazu schon vor Jahren eine sehr gute Parodie abgeliefert, die heute noch genauso zutrifft: http://www.southpark.de/clips/103759/keine-große-sache
 
@WinWinLose: Wie viele dieser reichen "skurrilsten Underground-Rapper" gibt es? und wie viele Künstler, die gerade mal so über die Runden kommen? Die wenigen sehr erfolgreichen, reichen Künstler sind zwar in der Öffentlichkeit sehr sichtbar, aber für Künstler im allgemeinen nicht repräsentativ.
 
Komisch und ich kenne Menschen die Dank Youtube zu Millionäre wurden. Damit meine ich jetzt nicht nur Pewdiepie sondern auch Sänger die ihre Musik quasi nur über Youtube/fb/twitter vermarkten und auch nebenbei Patreon haben, weil die Leute ihre Musik wirklich mögen und sie die Künstler GERNE unterstützen wollen!
 
Was genau schlussfolgern wir daraus...? Es gibt ein paar Leute, die mit YouTube auch Geld, u.U. auch viel Geld verdienen. Was genau sagt das darüber hinaus, dass es auch solche Fälle gibt, aus? Ist die Schlussfolgerung, dass nur noch jenen Künstlern Erfolg gegönnt sein möge, die es über YouTube schaffen (der Weg über die Musikindustrie soll ihnen verwehrt sein, denn Musikindustrie = böse)?

Ich persönlich habe auch so meine Zweifel, dass YouTube der Musikindustrie relevanten Schaden zufügt (auf der einen Seite gibt es zwar sicherlich Leute, die YouTube als kostenlose Musikquelle nutzen, auf der anderen Seite kann YouTube auch gut zum Anhören/Kennenlernen einer Band mit anschließendem Kaufentschluss genutzt werden). Aber das bedeutet nicht, dass die Musikindustrie als Vertriebskanal von Musik durch YouTube ersetzbar wäre.
 
War es nicht Metallica die ganz am Anfang ihrer Karriere sogar darum gebettelt haben das man ihre Musik unter Freunden und Bekannten verteilt damit sie bekannter werden?
 
Man sollte denen mal erklären dass eben genau solche Gruppen wie Metallica OHNE Plattformen wie Youtube schon lange in Vergessenheit geraten wären und mit Sicherheit nicht mehr den Stand hätten wie Sie Ihn heute haben....
 
@aedmin: Weil der Stand der ist das heute fast nur noch untalentierte mit ihrer Musik ankommen. Gut das man heute per Computer aus jedem der nicht Singen kann einen Sänger machen kann. Den Rest macht bei den Frauen dann noch die Freizügigkeit bzw das aussehen.
Joan Jett's, Dio's, Blackie Lawless's sterben aus...
 
Komisch, seit 15 Jahren stirbt die Musikindustrie, ach schon seit "hometaping" in den 80ern stribt die Musikindustrie.

Erstens wann sind die Nichtsnutze von Mangagern und Schmarotzern endlich weg und zweitens warum gibt es soviele Leute, die einfach ihre Musik auf Youtube veröffentlichen und überhaupt erst durch Youtube Musik machen? Paradox.
 
YouTube tötet die Musikindustrie? Wo kann man spenden?
 
mit youtube&co werden manager überflüssig...also hat der typ recht...das hat aber keine negative auswirkungen auf die musiker...die können ihr geld ja wie bisher mit konzerten und tantiemen verdienen...
 
Ich versteht die Kritik von Peter Mensch nicht. Das öffentliche Bereitstellen von urheberrechtlich geschützten fremden Material ist auf YouTube verboten.

Es werden sogar Künstler sanktioniert die auf eigene Rechte zurückgreifen.

Wenn Herr Mensch die Mechanismen zur Überprüfung der Rechte eigentlich kritisieren will, dann soll er das auch so diskutieren.

Da er aber auch auf Plattformen hinweist, die überwiegend für ihr Lizenz freies Material bekannt und beliebt geworden sind, - scheint er dem Wettbewerb nicht gewachsen zu sein.

Möglicherweise gibt es ein Überangebot von Musik, so sind seine Geschäftsmodelle nicht mehr zeitgemäß
 
Ich möchte doch ein paar meiner Vorredner etwas widersprechen, man sollte "Stars" nicht alle auf einen Haufen schmeißen. Hört euch doch mal beliebige Radioprogramme an (öffentliche, keine Radio-Streams, z.B. auf Rock Antenne Alternative laufen eben nur bestimmte Künstler) oder klickt euch wahllos, von mir aus noch nach Anzahl der Views, durch (Musik-) Youtube. Na, wie oft findet ihr da Metallica? Ja, Metallica verdient gut Geld, keine Frage, nur Top-Hits? Single-Charts usw.? Und ja, irgendwie muss ich da dann auch an "Deutschland sucht den Superstar" und Co. denken. Wenn nicht gerade irgendwo Nothing Else Matters gedudelt wird, wo hört ihr sonst mal Metallica? Habt ihr schon mal irgendwo ein Stück des letzten Metallica Albums gehört, "Lulu" mit Lou Reed?
Es treffen für mich also, speziell auch bei Metallica, 4 grundsätzliche Musikarten zusammen. 1)Bands und Einzelkünstler, mit sowas wie einer großen Fangemeinde. Wenn die nicht irgendwelche Klassiker produziert haben oder gerade ein neues Album rausgebracht haben, ist von denen, wenn man nicht gerade Fan ist und z.B. die entsprechenden Radiostreams kennt, nicht viel zu hören. Dazu zähle ich jetzt mal Metallica, U2, Roling Stones, Madonna usw. aus Deutschland vielleicht Lindenberg, Grönemeier, Fanta 4, Ärzte usw.
2) Wie 1) die Fangemeinde ist allerdings nicht besonders groß, der Bekanntheitsgrad auch nicht so hoch, der Künstler/Band ist zwar schon sehr lange im Geschäft, wird aber auch nicht reich davon.
3) kleine eher unbekanntere Künstler, die eher am Anfang stehen, aber 4) Eben genau das, was so im Radio oder irgendwelchen Single Charts läuft. Diese "Konsum Musik". Viele Künstler, viele Musik die sich ähnlich anhört, vielleicht ein Album oder zwei, wenn überhaupt, und das war es dann. Ganz vereinzelt schafft es vielleicht mal ein Künstler in die Gruppe 1, die meisten verschwinden aber genau so spurlos wie sie erschienen sind. Wenn man genau hinsehen würde und alle zusammenzählt dürfte 4 wohl auch bei Youtube vorne liegen. Insgesamt gesehen glaube ich ebenfalls, dass hier das meiste Geld fließt. Aufgrund der Masse, hat der einzelne Künstler da aber vielleicht nicht so viel von.
Ich denke, aus Künstlersicht, aber auch vielleicht aus Sicht des Konsumenten, ist die Bewertung von Youtube u.Ä. ein vollkommende andere, je nach dem zu welcher Gruppe man gehört.
 
Die Leute begreifen nicht, dass man ihre Werke nicht kauft, weil man sie bei YT guckt, sondern weil sie im allgemeinen scheiße sind! Und wer das Gegenteil behauptet, der ist eh Fanboy und kauft sich eh alles von denen.
 
@NewsLeser: Vielleicht solltest Du den ersten Satz "... dass man ihre Werke nicht kauft, weil man sie bei YT guckt, sondern weil sie im allgemeinen scheiße sind!" umformulieren - klingt als kaufe man die Werke, weil sie "im allgemeinen scheiße sind" :D
 
Das ist doch ausgemachter Bullsh*t.
Was ich allein durch Spotify und YouTube an neuer Musik gefunden habe.
Das ist alles kostenlose Werbung für die Musiker, die dadurch auch neue Interessenten (und somit Käufer der Musik, sowie Besucher ihrer Konzerte) bekommen.
Einfach mal den Ball flach halten und mal die Dollarzeichen aus den Augen wischen. Hier ist es - in meinen Augen - eine der überschätzten Bands der Welt, die immer wieder durch eine gewisse Geldgeilheit auffallen. Andere Künstler sehen darin eben die passenden Marketing-Plattformen.

Aber auch die alteingesessenen Bands werden sehen: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
 
@chris193: Hmm... mag sein, oder aber auch nicht. Du verallgemeinerst von Dir auf andere - wäre aber möglich, dass Deine Nutzungsweise nur die einer Minderheit ist.
 
@FenFire: Sicher bin ich diesbezüglich einer Minderheit zuzuordnen. Im Vergleich mit den Raubkopien ist es aber gleich > der wirklich interessierte Nutzer erwirbt dann auch gerne mal Etwas von diesen Künstlern. Der Rest hat es halt mal geschaut und das war´s.

Ich sehe YouTube und Spotify wie Werbeplattformen, durch die Vorschläge werden potenzielle neue Kunden angeworben.
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