Intel streicht 12.000 Jobs - harte Einschnitte wegen PC-Flaute

Der weltweit größte Chiphersteller Intel reagiert mit massiven Einschnitten auf den Rückgang der PC-Verkäufe. Tausende Mitarbeiter sollen ihren Hut nehmen, während sich der Konzern neu ausrichtet und Einnahmequellen abseits des klassischen Geschäfts mit ... mehr... Microsoft, Pc, Intel, Werbung, Hp, Lenovo, Dell, Werbekampagne, PC Does What?, PC-Werbung Bildquelle: PC Does What? Microsoft, Pc, Intel, Werbung, Hp, Lenovo, Dell, Werbekampagne, PC Does What?, PC-Werbung Microsoft, Pc, Intel, Werbung, Hp, Lenovo, Dell, Werbekampagne, PC Does What?, PC-Werbung PC Does What?

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Intel goes Cloud
Machen jetzt scheinbar viele, bei den es mit dem ursprünglichen Geschäft
nicht mehr so läuft.
SAP und Microsoft suchen ja auch ihr Heil "in der Cloud"...und streiten sich
um die Brosamen, die Marktführer Amazon übriglässt

Da reibt man sich wirklich nur noch verwundert die Augen, wie schnell
man vom Marktführer zum drittklassigen und jederzeit austauschbaren
Anbieter eines "Cloud-Angebots" wird.
Da wird sich noch so manch ein ehemaliger marktbeherrschender IT-Konzern
wundern, wie schnell auf so etwas dann der völlige Absturz folgen kann.
Wenn man sich so beliebig austauschbar macht(wie z.B. Micosoft) und immer
mehr Anbieter in den "Cloud-Markt" drängen.
 
Da spielt man ein wenig am Energie sparen (sehr löblich), die Leistung hat in den letzten 5 Jahren nur wenig zugenommen. Dann noch Windows10, welches sich auch mit wenig Leistung zufrieden gibt und die "untere" Schicht der Arbeiter dürfen es mal wieder ausbaden, toll. Das wird auch der Grund sein, dass der PC-Markt rückläufig ist! Windows10 ist auch nicht der Verkaufshit, wie ein "must have", denn die Firmen dümpeln noch lange Zeit auf Windows7, wenn gar auf XP rum. Von " win win Situation" kann man wohl nicht reden, eher "lose lose"!
 
@Roger_Tuff: Die Akzeptanz von W10 ist deutlich höher als die von W8/8.1. IdR wird neue Hardware von Firmen derzeit direkt mit W10 beschafft. Software welche auf Win7 läuft ist idR auch auf Win10 lauffähig, treiberseitig gibt es meistens auch keine Probleme, bei Neuanschaffungen schon garnicht da diese Geräte idR über Netzwerkprotokolle kommunizieren.
Win XP in Firmen? was macht da der Admin, schimmeln? Kein Admin mit Vernunft fährt ein ungepatchtes OS mit Internetverbindung. Es mag ältere embedded-Systeme geben der Hardware nur mit Win XP läuft, aber hier geht es zu 99% um Bürokisten.
Im übrigen bringen die Surface-Teile sowie in diesem Jahr smartphones/tablets mit Continuum noch weitere Argumente FÜR Win10 im Unternehmen als zuvor.
W10 ist schon letztes Jahr, also in der open beta, recht positiv aufgenommen worden. http://winfuture.de/news,87716.html
Intels Problem ist der mobile Sektor. Etliche Kunden ändern ihr Nutzungsverhalten und Intel verkauft in diesem Segment kaum CPUs. Und dann sind auch noch die Margen geringer. Und im HPC-Geschäft kommt Knights Corner nicht in die Gänge. Das sind so Projekte bei denen Intel etwas versagt hat. Dafür werden ihnen die Xeons im cloud-Segment aus der Hand gerissen da ARM dort noch ein zaghaftes Pflänzchen ist und IBM auch keine Konkurrenz darstellt. Aber wenn Broadwell EP die Energieeffizienz steigert, ist das bares Geld für Rechenzentren.

P.S.: Das Minus ist nicht von mir, ich bewerte eine abweichende Meinung nicht negativ ^^
 
Man kann das auf eine PC-Flaute schieben. Man kann sich aber auch fragen, warum der Elektronik-Markt an sich wächst und damit die Nachfrage nach Intel-Produkten eigentlich steigen sollte.
 
Tja wen mein PC noch genug leistung für die nächsten 3-4 jahre hat, warum soll ich dann einen neuen kaufen? Intel sollte ihre High end CPU's erst mal bezahlbarer machen
 
@cs1005: Und dann würdest Du kaufen, obwohl dein PC wie Du sagst ja noch ausreicht? Widerspricht sich irgendwie, oder ?
 
Mir kommen gleich die Tränen,mit Intel gehts abwärts,Massenentlassungen ... und NUR 2 Milliarden Dollar Gewinn ..im Quartal
 
@malocher: Die Manager nagen wahrscheinlich schon am Hungertuch.
 
@windig: Sie träumen nachts womöglich schon heimlich davon, demnächst durch AMD gerettet bzw. aufgekauft zu werden.. *fg
So ein Manager(luxus)leben iss schließlich teuer, da muss man einfach rechtzeitig um bzw. abschwenken ?! *g
 
Diese ganze Thematik wird generell schon seit Jahren durchgekaut. Es bringt nichts immer wieder das gleiche zu sagen. Ich bin hingegen froh, dass das so ist, weil es für mich bedeutet, dass Intel keine "Geplante Obsoleszenz" betreibt, oder zumindest nicht vollaktiv.
Die Rechner halten, wenn man diese pflegt, also immer schön vom Staub befreit, locker 8 Jahre. Selbst Notebooks haben eine hohe Lebensdauer mittlerweile, wenn man Glück hat und zusätzlich ein relativ teures Modell sein Eigen nennt.
Hinzu kommt, dass die "Gaming-Konsolen" die aktive Gaming-Entwicklung einbremsen. Spätestens seit der PS3 schlagen sich PC-Gamer mit diesem Problem herum.
In den 90er Jahren, wenn ein neues "Über-Game" herauskam, sah man sich immer mit einer Hardwareaufrüstung konfrontiert, und, sofern man das Taschengeld + die elterliche Unterstützung hatte, meistens auch durchgeführt wurde. Das pushte den Markt zusätzlich.
1995 war ein regelrechter Hype ausgebrochen. Ich kann mich noch genau erinnern, wie fast jeder daheim einen Rechner mit dem neuen "Windows 95" wollte und natürlich den neuen "Pentium". Es war eine echte Blütezeit.
Die kleinen PC-Händler, die es auch damals schon in jedem Kaff gab, bauten so viele Rechner zusammen, wie sie nur konnten. Und billig waren die NICHT. Die Preise waren sogar recht saftig.

>> Der Markt ist einfach übersättigt << Man kann einfach nicht erwarten, dass immer noch mehr Umsatz gemacht werden kann. Bleibt dieser aus, wird aber auch immer der Teufel gleich an die Wand gemalt.
 
@Aloysius: Stimmt alles. Und Intel muss auf diese Veränderung halt reagieren. Ich habe ein 7 Zoll Android Tablet mit Intel Chipsatz. Es war billig, ist schnell und der Akku hält erstaunlich lange. Es liegt also eher daran, dass Intel am Anfang der mobilen Revolution nichts auf Lager hatte und sich dieses Wissen nun in den Köpfen hält. Ausserdem ist es ja so, dass bei Tablets und Smartphones den Leuten allgemein der eingebaute Chip egal ist. Günstig soll es sein und funktionieren. Und ich meine da nicht die Heise und Winfuture Leser, sondern die "Ahnunglosen", die ja immer noch die Masse ausmachen.

Intel hat inzwischen brauchbare Chips am Markt, aber der Markt hat sich auf ARM umorientiert. Und das bringt Intel in Schwierigkeiten. Wer zu spät kommt halt.
 
@Aloysius: sehe ich auch so. Habe vor ca. 1 Jahr Staub aus dem glaub ich mittlerweile 10 Jahre altem Notebook bei einer Freundin entfernt. Wollte dieses schon entsorgen, da ständig abgestützt. Läuft nun wieder wie eine 1.
 
@Aloysius: Ich habe die Blütezeit auch aktiv miterlebt. Zur der Zeit hab ich Informatik studiert. Allerdings darf man nicht vergessen, dass der PC damals die allumfassende Komponente im Alltag war. Früher war es normal an den PC zu gehen, nur um kurz mal eine Email zu schreiben oder jemanden ein Digitalfoto. Online einkaufen und im Internet surfen ging ab Mitte der 90er nur am PC. Heute hat sich der Markt aufgespaltet und man nutzt die Geräteklasse die bei der jeweiligen Anwendung den Ansprüchen am Nähesten kommt. Heute ist der PC im Alltag nun mal nur noch eine Gerätegattung neben Mobiltelefon (Smart), Tablet, TV (Smart) usw.
Wenn man noch vor 10 Jahren Fotos zeigen wollte, hat man dazu sein Notebook oder den Rechner hochgefahren. Heute kann man von unterwegs einfach auf die Cloud zugreifen und hat seine Fotos und Musik überall direkt griffbereit. Da bleibt dem PC nur noch Spezialaufgaben wie, Programmierung, längere Briefe/Emails schreiben, Foto-/Videobearbeitung, mal eine Musik-CD fürs Auto brennen.
 
Wären neuere Prozessoren, die etwas flott sind, nicht so teuer, hätte ich mir längst ein neuen Rechner geholt. Mein i5 2400 ist für viele Belange noch schnell genug, aber etwas mehr Performance hätte ich manchmal schon gerne. Nächstes oder übernächstes Jahr hole ich mir vielleicht einen neuen.
Intel hätte auch deutlich mehr in Sachen SoC für Tablets und Smartphones investieren können und müssen. Das haben die ja mehr oder weniger verschlafen. Auf etwas besseren NASes sind Intel Prozessoren nur vertreten um bei dem Cloud-Geschäft was abzubekommen...
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