Netzagentur-Chef empfiehlt Kritikern bockig eigenen Glasfaser-Ausbau

Ungewohnt offen hat sich der Chef der Bundesnetzagentur in der schon länger andauernden Debatte um die Gestaltung des Vectoring-Ausbaus hinter die Deutsche Telekom gestellt. Zuvor hatte die Behörde den Planungen des ehemaligen Staatskonzerns in ... mehr... Glasfaser, Licht, Fiber Bildquelle: Alex Blackie Glasfaser, Licht, Fiber Glasfaser, Licht, Fiber Alex Blackie

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Oh, mann ist das ein Kasperle Theater. Also wird garnix passieren. Wie sonst auch. DSL Infrastruktur gehört, wie das Straßennetz, in staatliche Hand. So wie es jetzt läuft ist das alles nur Wischiwaschi.
 
@iBlecheimer: Es müsste nichtmal staatlich sein. Bessere wäre eine unabhängige Organisation die nicht Gewinnorientiert arbeitet.
 
@Der_Nachbarino: Ja hast recht. Im endeffekt meine ich das auch so. Würde keine Gewinnorientierung am Ausbau des Glasfasernetzes dran hängen wäre alles besser. Dann gäbe es die Tarife DSL 16000 und abwärts auch nicht mehr. Ich dümpel ja selbst noch mit DSL 6000RAM hier rum, weil einfach nicht mehr geht und ärger mich jedes mal, wenn ich nach einer Störung bei der Telekom angerufen habe, gesagt bekomme dass bis 2017 kein Netzausbau geplant sei.
 
@Der_Nachbarino: Macht die Telekom überhaupt Gewinn? Würde ja dann zutreffen :D
 
@Chiron84: Jahresbilanz 2015:
Gewinn: 3,3 Milliarden Euro, Umsatz: 69,2 Milliarden Euro.
Quelle: http://www.teltarif.de/telekom-zahlen-gewinn/news/62964.html
 
@Der_Nachbarino: eine unabhängige Organisation ohne Gewinnorientierung? Was soll das sein?
 
@Yepyep: Ist das Minus von dir? Fragen wir mal Wikipedia dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Non-Profit-Organisation
Es wäre zum Beispiel eine gGmbH.
 
@Der_Nachbarino: nein nicht.
Ja sowas gibt es, aber selbst bei Ehrenämtern gibt es ein Hauen und Stechen, e. V. bezahlen Angestellte stellenweise fürstlich. Es sollte wieder einen Staatsauftrag geben, von mir aus mit einer Art GEZ.
 
@Der_Nachbarino: Gewinnorientiert schon, allerdings sollte dieses Unternehmen nur die Infrastruktur an Provider vermieten und keine eigenen Angebote für die Endkunden generieren.
 
@Gerdo: Sehe ich auch so. Alle Einnahmen sollten dann auch direkt wieder in die Infrastruktur fließen.
 
@Der_Nachbarino: Wäre gut, aber so etwas gibt es nicht. Entweder es ist staatlich oder gewinnorientiert!
 
Richtige Ansage, wer nicht bauen will soll einfach die klappe halten
 
@0711: Wir benötigen aber auch nicht 2 oder mehrere parallele Netze. Das erzeugt unnötige Kosten.
 
@Der_Nachbarino: das erzeugt Konkurrenz, ich sehe da kein Problem...kosten wandern letztlich wieder in die wirtschaft, in summe profitieren davom am ende alle vermutlich mehr als von 2€ weniger internetanschluss gebühr
 
@0711: Ich seh das etwas anders. Der Vergleich mit einer Autobahn ist sicher sehr gut. Niemand käme auf die Idee zwei oder drei Autobahnen parallel zu bauen, sondern die bestehende auszubauen und zu modernisieren. Ist Konkurrenz bei Infraktur wirklich sinnvoll?
 
@Der_Nachbarino: seit z.B. die kabelanbieter mit im markt sind (zweite Autobahn) sieht man dass alternativen eigentlich fast nur positive Effekte haben, sowohl in Sachen preis als auch Leistung die man bekommt.

Die Autobahn ist allerdings ein treffend schlechter vergleich, mehrere Autobahnen haben ganz klare Probleme beim Platzbedarf was auch massiv ökologische Probleme hervorruft und in urbanen gebieten quasi unumsetzbar ist. Derartige Probleme gibt es beim "netzabschlusspunkt" nicht.

Dem einzigen "zentralen" Gedanken dem ich mich anfreunden könnte der durch den Staat gestellt werden könnte wäre das "Leerrohr" aber mehr auch nicht, für alles andere ist der Staat zu statisch, zu festgefahren, zu langsam - nur dank post sitzen wir ja auf unserem kupfergold
 
@0711: Also soweit ich weiss, sollen oder müssen mittlerweile bei jedem weiteren Straßenausbau, Kanalsanierung etc. Leerrohre genau für solche Sachen mitgelegt werden. dahingehend wäre das kein Problem. Auch den Rückfall der Verteiler an die Telekom finde ich nicht so dramatisch, da die Trottel ja lieber weitestgehend an dem Kupferkabeldreck festhalten wollen anstatt vernünftigen Netzausbau zu betreiben. Hauptsächlich baut die Telekom doch nur in den großen Stadten Glasfaser oder da, wo die Konkurrenz (bspw. Deutsche Glasfaser) denen mit dem Glasfaserausbau die Kunden wegnehmen würden (bspw. Wegberg,NRW).
Wenn die Telekom wenigstens für ihre Freudenhauspreise dann auch vernünftige Leistungen bieten würden, wäre alles ja noch zu verdauen. Aber das Preis- und Leistungsverhältnis bei der Telekom stimmt einfach nicht. Weshalb schaffen es fast alle anderen Mitbewerber, gleiche Leistungen (teilweise sogar deutlich bessere) zu einem geringeren Preis anzubieten und trotzdem noch Gewinn einzufahren? Und jetzt soll mir bloß keiner kommen von wegen weil diese Anbieter die Netze der Telekom mitbenutzen, die aber genau diese Netze unterhalten muß. Dafür bekommt die Telekom die Durchleitungsgebühren, denn die stellt den Mitbewerbern ja die Leitungen nicht kostenfrei zur Verfügung.
Die obere Etage der Telekom hat doch nur Angst, das am Ende des Jahres die eigene Prämie niedriger ausfallen könnte, weil man 500 Millionen weniger Gewinn eingefahren hat. Fakt ist: Ein Großteil der Kunden wäre sicherlich bereit, mehr Geld auszugeben, wenn die Telekom vernünftige Leistungen bieten würde und auch deutlich schnellere Leitungen. Das ist ja genau das, was man eigentlich mit einem Wettbewerb erreichen möchte. Das sich die Unternehmen durch den Wettbewerb anstrengen, die Kunden zufrieden zu stellen. Da sind wir dann wieder bei Preis/Leistung und nicht Re-monopolisierung, wo es jetzt faktisch wieder darauf hinausläuft. Fakt ist: Aus Kupferleitungen kannst du keine Datenautobahn schaffen. Das wäre genauso, als würde ich einen nicht asphaltierten Feldweg in der Breite einer Autobahn in die Landschaft setzen und behaupten, du wärst ab sofort in der Hälfte der bisher benötigten Zeit an deinem Zielort. Ist doch schon traurig genug, das Deutschland als einer der führenden Industrieländer gerade in dem Bereich des schnellen Internets so hinterher hinkt. Das wird sich früher oder später rächen und ich würde behaupten, das es eher früher als später sein wird. Aber am besten lässt jeder Bürger selbst Glasfaser verlegen bis zu seinem Haus und bezahlt dafür dann auch noch den doppelten Paketpreis monatlich als Belohnung.
 
@Underground: Es muss ja nicht Glasfaser bis in die Häuser gelegt werden. Bis 100 Mbit/s brutto erreicht man problemlos, wenn in den Straßen Glasfaser liegt und mit wenigen Metern Kupferkabel ins Haus. So kenne ich das hier in der Gegend.
 
@Underground: Natürlich baut die Telekom dort, so wie jeder anbieter, am liebsten wo es sich lohnt. Nur warum sollten sie am ende für die Konkurrenz die Glasfaser legen? Die telekom hat vor einigen jahren klar angesagt, wir bauen aus wenn das neu gebaute netz von der Regulierung und zwangsvermietung ausgenommen wird - war die regtp dagegen und heute heulen alle das kein glas liegt?
Tja wenn überall alles billiger ist, wozu dann an der telekom festhalten? Warum verweist man auf die telekom wenn das netz ausgebaut werden soll anstatt auf alle anderen die doch alles billiger bieten und machen? Wozu die telekom regulieren? Die anderen können billiger und besser! Es ist doch gut wenn es andere billiger machen...immer her mit dieser Konkurrenz. Blöd nur das der Großteil der Konkurrenz eben die Anbindung Deutschlands nicht voran bringt.
"Dafür bekommt die telekom die durchleitungsgebühr", der Witz im vergleich zu ein dem was eingenommen wird wenn man selbst anbietet...bedarf eigentlich keiner wirklichen Erklärung.

Warum läuft es denn auf eine "remonopolisierung" hinaus wenn die telekom nicht mehr zum vermieten gewzungen wird? Weil es keinen Wettbewerb gibt! Es gibt kaum andere anbieter die ernsthaft ein netz ausbauen - die einzige echte Konkurrenz kommt aus dem kabel, die telkos kann man allesamt in der versenkung verschwinden lassen

Ja und an dem jetzigen zustand ist allein der Staat schuld, früher die Fehlinvestition in Kupfer, heute die überregulierung
 
@0711: Also hat die böse stalinistische Staatspost überall das elende Kupfer verlegt, als Kupfer für die Flächendeckende Telekommunikation absolut angemessen war. Ja, echt schrecklich diese bolschewistische Planwirtschaft. Legen die doch tatsächlich Telefonkabel in jedes Haus. :P
 
@Chris Sedlmair: als die post in den 80ern kupfer verlegt hat, hat man im Ausland darüber gelacht, in der indutrie konnte man die Entscheidung nicht nachvollziehen, nein es war nicht angebracht kupfer zu verlegen praktisch alle experten waren sich einig dass, das ein Irrweg ist - nur der gute Postminister hat sein ziel durchgedrückt (und der Firma "seiner frau" einen riesen Auftrag verschafft). Heute bzw bereits gesteern jammerte es an allen ecken dass, das breitbandinternet in Deutschland nicht so recht voran kommt - natürlich sollte man dafür sorgen dass ein unternehmen, das ausbauen würde, gezwungen wird die neuen Leitungen auch zwangsvermietet werden müssen damit das unternehmen derart abstruse gedanken schnell wieder verwirft.

Wer dran glauben möchte dass der Staat hier im Ansatz nachvollziehbar und nachhaltig handelt(e), dem soll dieser glaube belassen werden...und weiter daran glauben dass der Staat den netzausbau voranbringen würde anstatt im bürokratendschungel, der veternwirtschaft und zwischen lobbyverbände zu versumpfen. Man handelt ja auch sonst so im großen Interesse der bürger, ob nun steuergeschichten, Mindestlohn oder oder oder...ich seh schon den großen Wohltäter der sich selbstredend nicht in die eigene tasche wirtschaftet
 
@Der_Nachbarino: So ist es. Wie bei Autobahnen, Bahngleisen, Wasserleitungen usw. brauchen wir keine (mehrfach) parallelen Installationen, sondern lieber ein gut ausgebautes Netz samt technisch nötiger Reserven und Redundanzen.
 
@0711: Das Problem... dass dann viele Häuser nur an eines der Netze angeschlossen sein wird und man nachher je nach Wohnort/Haus nur einen Provider Nutzen kann, da natürlich niemand sein Netz dann für andere öffnen muss und auch nicht wird.
 
@Scaver: kann durchaus damit einher gehen
 
@Der_Nachbarino: Haben wir doch jetzt schon. DSL, Kabel (koaxial) und eben ggfs Glasfaser. So ist es bei mir in der wohnung. Habe alle 3 Anschlüsse anliegen.
Auch im mobilfunk haben wir mehrere netze.
 
@Der_Nachbarino: Da stimme ich zu, es sollte ein standardisiertes Glasfasernetz geben, was von Anfang an so konzipiert ist das Wettbewerber prolemlos Zugriff darauf erhalten, die Anschlüsse mieten und damit dessen Erhalt und Ausbau finanzieren.
Eine Vielzahl von unterschiedlichen (Kabel) Netzen bedeutet absolutes Chaos und unnötige Kosten. Eine rein staatliche Organisation die hinter dem Netz steht halte ich allerdings genauso wie eine rein private Organisation für auf Dauer gefährlich. Das Netz muss weitestgehen unabhängig bleiben.
 
@0711: kann ich dir nur voll zustimmen. Vodafone und co. sollen aufhören zu heulen und wenn es ihnen nicht passt ihre eigenen Kabel legen. Warum machen sie es nicht? Weil es teuer ist und sie sich lieber ins gemachte Netz setzen, sich um nix kümmern müssen und dann am ende wenn es Probleme gibt oder sie was nicht anbieten können es anderen, in dem falle der Telekom, in die Schuhe schieben können.
 
@0711: Die Telekom blockiert ja erfolgreich Versuche von Mitbewerbern, auszubauen. Lies mal nach.
 
@Nigg: ja, innerhalb ihrer räumlichkeiten
 
@0711: nein, überall da wo sich was anbahnt. Wenn ein Mitbewerber oder eine Ortsverwaltung einen eigenen Ausbau plant, wird einfach für die Telekom nach jahrelanger Ignoranz plötzlich der Ausbau doch "ertragreich", so dass alle anderen Projekte gegen die Wand fahren, wenn sie dann mit minimalem Aufwand ihre Technik aufrüsten und fortan VDSL25 anbieten. Für die Telekom ist das die effizienteste Möglichkeit, alle (lokalen) Mitbewerber erfolgreich zu verdrängen und das Monopol aufrecht zu erhalten. Du musst nur mal googlen, wenn du es nicht sowieso im eigenen Ort erlebt hast. Das ist Magenta Praxis. Das Netz hätte von Anfang an nicht in den Besitz dieses Providers übergehen dürfen, dann wären wir heute nicht mehr von Klingeldrähten abhängig. Du hast einfach keinen Plan. http://goo.gl/YPpxxY http://goo.gl/DnjdQS http://goo.gl/IZdZiW
 
@Nigg: wir sind von Klingeldrähten abhängig weil die post sich damals dafür entschieden hat anstatt glas zu legen und dank Regulierung hat die telekom auch kein bock selbst zu zahlen, warum auch?

Dass die telekom mit klagen versucht die Konkurrenz aufzuhalten wie es auch umgekehrt der fall ist (Regulierung neuer Leitungen etc), ist nach meinem empfinden marktüblich (erster link) und nebenbei geht es dabei durchaus um Nutzung von telekom verteilern und nicht um komplett eigene...allerdings auch hier, diese "1mbit" blühte ist rein der überregulierungsbemühungen geschuldet, ein hoch auf die Regulierung.

zweiter link generelle vectoring Kritik, ja ist bekannt...kam halt nachdem neue glasfaserstrecken nicht von der Regulierung ausgenommen werden sollten...jetzt hat man diese scheisse. Ja vectoring ist scheisse aber ist das Produkt der überregulierungsbemühungen die auch von der Konkurrenz gewollt war (und auch eingeklagt wurde)

Dritter link, Hand aufheben? Natürlich macht das die telekom wenn es um öffentlichen zuschuss geht, das neue netz würde ja auch nicht von der Regulierung ausgenommen werden also soll der Staat zahlen - für mich absolut legitim. Wozu brauchen denn die Mitbewerber den Netzplan der telekom wenn sie komplett eigene netze legen oder wollen die etwa die leerkapazitäten der telekom nutzen?

Ihr könnt ja gerne weiter hoffen dass drittanbieter oder gar der staat selbst groß ausbauen - mit eigenen Schaltschränken und Trassen. Wird nur nicht passieren und ist bisher eigentlich nur bei den kabelanbietern der fall.
 
@0711: Da stimme ich dir aber nicht mehr zu. https://www.deutsche-glasfaser.de/privatkunden/ Da sieht man ganz klar, das es sehr wohl private Anbieter gibt, die eigenen Ausbau inkl. Schaltschränke etc. verlegen. Voraussetzung hierfür ist ein Vorab-Vertragsabschluss von 40% der Bürger der einzelnen Ausbaugebiete, die aber beispielsweise dann nur einzelne Stadtbereiche zunächst betreffen. Hier baut man aber zuerst die Gebiete aus, die nur minimale leitungen zur Verfügung haben und geht dann erst weiter in die größeren Ortschaften oder Ortsteile. Wie gesagt, es sind 40% vertragsabschlsse notwendig, damit sich das finanziell rechnet und die einzelnen Pakete sind dann auch nicht günstig, können aber mit der Telekom mithalten bzw. es wird ja eine größere Leitung zur Verfügung gestellt. Grundgenerell gilt: Wenn die Provider wollten, könnten sie sehr wohl. Egal ob Telekom oder andere Provider oder gar wie die Deutsche Glasfaser als Privatunternehmen. Für die Deutsche Glasfaser ist der Ausbau auch nicht billiger als für alle anderen.
 
@0711: Du verstehst scheinbar die Kernaussagen meines Beitrags nicht und ziehst dir irgendwelche Begründungen an den Haaren herbei. Geh mal in die Praxis, dann weißt du wie das läuft und welcher Anbieter da welche Herangehensweise an den Tag legt.
 
Natürlich wird hier wieder eine Monopolstruktur geschaffen. In den Ausbaugebieten haben Nutzer meist keine Wahl des Internetproviders mehr. Andererseits hat hier die Telekom investiert und es gäbe ohne diesen Ausbau gar kein schnelles Internet an diesen Standorten bzw. nur HSPA/ LTE mit entsprechend eingeschränkten Datenvolumen und stärker schwankender Geschwindigkeit. Das ganze ist leider historisch in Deutschland so gewachsen. Besser wäre eine Verwaltung/ Vermietung der Infrastruktur aus einer Hand, die ausschließlich die Leitungen und Verteiler an die Internetprovider vermietet und selbst keine derartigen Leistungen anbietet!
Das gleiche hätte ich mir übrigens z.B. bei der Bahn gewünscht. (Haltepunkte, Bahnhöfe und Gleisnutzung an Zugbetreiber vermieten)
 
Ja, aber auch inklusive der Telekom, schieb sowieso grade einen Hals, wegen den Vegdingsbumsgedöns haben die mir zum September meinen Analog Telefonanschluss gekündigt, soll mir jetzt noch zusätzlich nen Router hinstellen fürs Telefon,
FÜRS TELEFON ...,
die haben echt den Knall nicht gehört, von wegen Grundsicherung, Hauptsache Anschluss ob funktioniert interessiert keine Sau!
Die greifen einfach die Leitungen ab die WIR bezahlt haben, hat was von Puderzucker in den A**** blasen, der Typ gehört sowas von gefeuert von Neutralität nicht mal mehr den Anschein erwecken.
 
@Kribs: Auch wenn ich deinen Tonfall nicht sehr positiv finde, in einem Punkt hast du Recht: Verträge mit 24 Monaten Laufzeit (Stichwort: Vertragsbedingungen) finde ich in der heutigen Zeit auch nicht mehr zeitgemäß. Es sollte zumindest eine Option auf 12 oder 1 Monat geben.
 
@Der_Nachbarino: Mein Tonfall ist das einzige was du richtig erkannt hast!

Weiß jetzt nicht was du mit "Vertragslaufzeiten" hast, wieso du es gut findest das die Telekom dich noch schneller aus den Vertrag werfen kann?

Die Telekom ist zur Grundsicherung gesetzlich verpflichtet, alternativen zum Vertrag mit der Telekom gib es dann nicht mehr, also Friss oder Stirb ist die einzige Maxime die ein Behördheini der Neutral sein sollte hier in die Runde Kotzt, das finden mansche auch noch Gut, na dann.....
 
@Kribs: Ich schleppe meinen Vertrag bei der Telekom nun seit 2010 mit mir rum und will längst kündigen weil der Kabelanbieter wesentlich höhere Datenraten erlaubt. Umzugsbedingt komme ich da aber nicht so schnell raus... Und laut Auskunft der Stadt baut die Telekom nicht aus, weil bereits Kabel eine hohe Datenrate erlaubt. Auch schön für die Menschen die keinen Kabelanschluss besitzen, aber das ist ein anderes Thema.

Edit: Wo finde ich die Informationen zur Grunsicherung der Telekom? Höre davon zum ersten mal.
 
@Der_Nachbarino: "Als Endnutzer haben Sie einen Anspruch auf Anschluss an ein öffentliches Telekommunikationsnetz und auf einen Zugang zu öffentlich zugänglichen Telefondiensten. Zurzeit erbringt die Telekom Deutschland GmbH die Grundversorgungsleistungen in der Bundesrepublik. Gegenüber anderen Anbietern, wie z. B. der Vodafone GmbH, der 1 & 1 Internet AG oder ähnlichen Unternehmen, besteht kein Anspruch auf eine Grundversorgung."

*Bitte auch weiterführenden Link im Artikel beachten.*

http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Verbraucher/WeitereThemen/GrundversorgungmitTeilnehmeranschluessen/GrundversorgungMitTeilnehmeranschluessen-node.html

Anders Ausgedrückt, die Telekom ist verpflichtet dir einen Anschluss einzurichten wenn, die nötigen technischen Gegebenheiten vorhanden sind, eigentlich dürfte die Telekom nicht kündigen aber die Bundesnetzagentur macht es möglich!
 
@Der_Nachbarino: klar, wenn man auch bereit ist mehr zu zahlen.
 
@Yepyep: Wäre ich. Ich bin lieber flexibel und zahle dafür etwas mehr. Es sollte nur als Option wählbar sein, nicht die 24 Monate komplett ersetzen.
 
@Der_Nachbarino: sehe ich genauso und war jahrelang bei Alice, natürlich ohne die monatliche Kündigung in Anspruch zu nehmen. Aber alleine dass man dies könnte, war beruhigend. Der Großteil sieht aber nur die monatlichen Kosten und der Anbieter will planen können, da wird sich erstmal nichts ändern.
 
Infrastruktur hat einfach nichts in privater Hand verloren.
 
@kubatsch007: Sehe ich auch so. Wir sehen ja bei den Stromanbietern, dass der Endkunde mal wieder der dumme ist. Gleiches mit privaten Wasserversorgern. Da gibt es üble Negativbeispiele aus England und Spanien. Die privaten Betreiber beuten das vormals staatlich aufgebaute System finanziell aus und lassen die Infrastruktur vor sich hin marodieren. Und ganz spät merkt die Politik dann, dass alles kaputt ist und dann der Staat wieder alles übernehmen muss. Egal wie man es dreht und wendet, der Steuerzahler ist immer der dumme, aber wenn Privatunternehmer Infrastruktur verwalten/bauen sollen, dann wird alles nur noch schlimmer.
 
In staatlicher aber auch nicht siehe die Straßen die verkommen hier in De immer mehr, ein Kartell welches alles mal ausbaut und dann die Preise diktiert was anderes wird nicht funzen, klar kommt jetzt sicher Kartelle darfs nicht geben, aber mal als gegenfrage wo gibts denn nun keins in allen bereichen des Lebens gibt es welche und man kann kaum was dagegen tun.
 
@timeghost2012: im Handel gibt es dank diverser branchengrößen einen regen Wettbewerb der zu viel Auswahl, relativ brauchbarer Qualität und niedrigen preisen führt

Kartelle haben bisher nichts gutes hervor gebracht allerdings ist das meiste in staatlicher Hand auch kräftig in den dreck gefahren worden...langsam, steif, unflexibel.
 
Man könnte fast glauben, hier sind "kleine Kinder" im Sandkasten unterwegs - jeder will das "roserne" Küberl. Anstatt sich ständig zu streiten, sollten diese DAUs mal zusammenarbeiten! Was haben diese Nullen auf der Uni gelernt? Scheinbar nichts...
 
Hier haben wir in einer großen Gemeinde (20km von Hamburg weg) zu 50% Anschlüsse die bei real 2000Kbit/s liegen. Kommt dann noch VoIP, dann kann man entweder telefonieren oder surfen.
Auch große Neubaugebiete sind nur so versorgt.
Die Telekom kümmerts nicht, die Leitungen werden immer nur langsamer.
Jetzt wurde die Gemeinde aktiv und will mit einem privaten Anbieter Glasfaser legen lassen.
Dazu müssen 40% der Haushalte mitmachen.
Das wird wohl auch klappen. Was der Telekom dann an Geld entgeht, hätten sie mal besser in das Leitungsnetz stecken sollen. Sehr kurzfristige Sichtweise.
 
@Firefly: was wäre ihnen denn entgangen? die kunden die sich bei resellern billig versorgen und der telekom dann ein kleines toilettengeld bringt? Wäre es für die telekom möglich "40% der haushalte ziehen mit" abzumachen anstatt zwangsvermieten zu müssen und damit unklare wirtschaftsaussichten zu haben, dann wäre der verein evtl auch bereit auszubauen aber so? Wärs meien Firma würd ichs zumindest auch vermeiden groß in solche risikogeschäfte zu investieren
 
Eine der schlimmsten Entscheidungen, die die Agentur jemals getroffen hat.
Da hat die Telekom scheinbar wirklich extrem viel Lobbyarbeit/geld investiert, sonst wäre es nicht so radikal ausgefallen.
So werden jetzt wieder die Anschlüsse rund um den Hauptverteiler besser/schneller und die mit mehr Leitungslänge schauen weiter in die !bis zu! 16MBit ADSL Röhre.
Wenigstens eine (teilweise) Verpflichtung dann auch mind. 99% der Anschlüsse an diesem Hauptverteiler mit 50 MBit normalem VDSL zu versorgen hätte hier die Bedigung sein müssen, aber nein...
Nichts wird gefordert, nur dabei geholfen die tiefhängenden Trauben auch wirklich alleine pflücken zu können.
Man merkt einfach, dass die Telekom doch noch teilweise dem Staat gehört, da versucht man sich scheinbar selbst gute Gewinne zu sichern.
 
Wenn ich die Telekom währe, würde ich es ganz genauso machen. Nur die Gebiete ausbauen die mir mehr gewinn bringen und sonst nur das aller nötigste. Und wenn jemand meckert, dann stell ich mir ne Frist von 5 Jahren das ich dann GANZ doll viele Internetanschlüsse ausbaue...

Mal angenommen ich baue ein netz auf VDSL100 aus das aktuell DSL 16k bietet. Wenn überhaupt wechseln die Leute meist nur auf VDSL50 das genauso viel kostet.

Also alles nachvollziehbar, nur ärgert sich einfach jeder der gerne mehr hätte.

Ich bin aktuell in "Vorausbauprogramm" zu VDSL50 und das seit fast einem Jahr, keine Ahnung was das soll.
 
Vectoring ist ohnehin ein Witz in sich! Wenn man bedenkt das die Technik darauf beruht das Störungen durch benachbarte Adernpaare kompensiert werden müssen ... was ist dann mit Störungen die ursächlich nicht durch die DSL-Signale selbst hervorgerufen werden? Mache nämlich die Erfahrung das die Telekom meine "monatlichen" Störmeldungen erst kürzlich - nach drei Jahren!!! - ernst genommen und die Leitung mal gründlich überprüft hat. Ursache der Probleme ist nach wie vor eine Frequenzüberlagerung auf der Leitung, welche externe Ursachen haben muss, wie der Techniker vor Ort feststellte, das können alle möglichen Geräte in beliebigen Haushalten sein, welche im Leitungsverlauf am gleichen Verteiler angeschlossen sind ... vsl. wird die Störungsabteilung der Netzagentur die Quelle aufspüren müssen, da diese offenbar außerhalb der Telekomtechnik zu suchen ist ... Und wie reagiert wohl Vectoring auf solche Fremdeinflüsse? Ich würde mal vermuten: EMPFINDLICH ... und damit dann viel Spaß liebe Telekom mit dieser tollen neuen Technik. Da EMV bei der Überprüfung in Verkehr gebrachter Geräte seit Jahren nicht mehr übermäßig ernst genommen wird, kann heutzutage jedes "billige" LED-Leuchtmittel (wohl nicht nur aus Fernost) den Internetzugang lahm legen ... schöne neue Welt!
 
o_O... Jochen Homann ist meines Wissens politscher Beamter. Solche Aussagen dürften also weitestgehend dem Standpunkt von Dobrindt entsprechen.
 
Also das heißt, dass es in Ordnung ist, wenn die Telekom die "alleinige Herrschaft" über das vorhandene Netz bekommt. Und die anderen haben Pech gehabt. Es lebe der freie Markt was?
 
@TeKILLA: Freier markt oder Monopole... Das ändert doch fast nix für den Verbraucher.
Die Unternehmen haben schon vor 100 Jahren gelernt das es luktrativer ist den Markt unter sich aufzuteilen als sich gegenseitig zu unterbieten.
Sowas kann man nicht wirklich Kontrollieren.
 
@MOSkorpion: Da könntest du gar nicht so falsch liegen... Wenn ich mir meinen Chef anschaue. Wir sind ein Onlinehandel und er sagte zu mir vor kurzem, dass er voll zufrieden ist und nichts ändern will... Ich war schockiert, wenn ich unsere Baustellen so sehe. Aber wir dürften so an Platz 2 in unserer Branche sein und das reicht ihm wohl...
 
@TeKILLA: Die Telkos sind doch frei in der Entscheidung selbst Leitungen zu legen...machen sie nicht? Ja dann wohl auch kein erhaltenswerter marktteilnehmer
 
@0711: Naja, woher soll denn die Kohle für ein Unternehmen her kommen für solch einen großen Ausbau für ein eigenes Netz. Davon abgesehen kann doch nicht jeder wie er will die Straße aufreißen und eigene Leitungen legen. Was soll das für ein Chaos geben?

Die Telekom hat das Netz ja auch nicht selbst gelegt, sondern "geerbt" und zwar letztendlich von uns Steuerzahlern :-/
 
@TeKILLA: Der Glasfaserausbau um den es hier geht hat die Telekom auch nicht geerbt sondern muss in Eigenleistung erbracht werden...das gilt auch für min den glasfasterteil nahezu aller vdsl strecken.
 
@0711: VDSL geht über Glasfaser? Das ist mir neu :-/ Und, ja ich bin zu faul, um was raus zu suchen, aber ich könnte wetten, dass die Telekom da ordentlich subventioniert wurde...
 
@TeKILLA: "Die letzte Meile" nicht, der rest schon...bei adsl musste auch der rest nicht auf glas basieren.

Gut möglich das die Telekom da subventioniert wurde (kann ich jetzt auch nicht sagen), sogar sehr warscheinlich...allerdings gibt es da seitens des Staates/Bundes/etc in der Regel für alle ausbauwilligen Unternehmen Zuwendungen in diversen Ausprägungen.
 
@0711: Ok, es kann doch nicht im Sinne des Volkes, des Staates und auch nicht der Unternehmen sein, dass jeder sein eigenes Süppchen kochen muss...

Unsere Straßen sind sowieso schon Flickenteppiche, sollen die nun noch 20 mal aufgerissen werden und 20 Firmen schmeißen dann ihre Glasfaserkabel da rein?

Und die Telekom hat ganz einfach andere Voraussetzungen, schon immer gehabt. Natürlich können die solche Dinge dann eben auch eher stemmen. Und kein kleines Unternehmen kann da Milliarden Subventionen bekommen, so wie die Telekom...
 
@TeKILLA: Es wäre für eine Stadt und auch z.B. Stadtwerke kein ding Leerrohre reinzulegen...oder zu sagen "hier schlecht ausgebautes gebiet, ihr dürft aufreisen, wer will schmeißt seinen müll rein, nächste Gelegenheit bei der nächsten straßensanierung". Ist ja nicht so dass sich das ganze nicht planen und/oder koordinieren lässt (wird es ja eh schon)

Alle Anbieter die Deutschlandweit aktiv sind, sind keine kleinen Unternehmen. Kleine Unternehmen gibt es nur regional und hier gibt's für keinen anbieter Milliarden, egal ob da nun telekom auf der fahne steht oder maier müllers Internet GmbH.
 
@0711: Tja, das würde sich planen lassen. Ich erlebe das gerade bei mir hier, vor meiner Haustüre!
Ich wohne in einem Vorort von Köln, Netcologne baut ein eigenes Glasfasernetz. Bei mir vor der Tür die komplette Straße wurde über 1 Jahre lang komplett aufgerissen, neue Abwasserrohre rein, neue Leitungen zu den Häusern, Fernwärme usw... alles neu gemacht. Es hieß in dem Schreiben der Stadt dabei auch, dass im Zuge dessen auch Glasfaser gelegt wird.

Seit November letzten Jahres sind die Arbeiten abgeschlossen und ich sollte ab Dezember schnelleres Internet bekommen. Das wurde verlegt auf Januar, Februar, April, Juni und mittlerweile Oktober 2016 und die Härte ist, dass die letzte Woche die Straße wieder aufgerissen haben, punktuell, um dann das Glasfaser zu legen... :-/ So viel zur Planung....
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