Veganer sind sauer auf Amazon, fordern Nicht-Leder-Hülle für Oasis

Diese Woche hat der Versandhändler Amazon seinen neuen Oberklasse-E-Reader Kindle Oasis vorgestellt. Dieser zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass eine spezielle Hülle, in der ein Akku integriert ist, mitgeliefert wird. Die mehr... Kindle, Amazon Kindle, E-Reader, Oasis, Kindle Oasis, Amazon Kindle Oasis Bildquelle: Amazon Kindle, Amazon Kindle, E-Reader, Oasis, Kindle Oasis, Amazon Kindle Oasis Kindle, Amazon Kindle, E-Reader, Oasis, Kindle Oasis, Amazon Kindle Oasis Amazon

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Es sollte wohl nicht "Veganer", sondern "Öko" lauten. Veganer essen keine tierischen Produkte, alles, was darüber hinausgeht, ist im Begriff nicht enthalten.
 
@Kirill: Die Grasbeisser sind dennoch suspekt, da sie kaum eine Gelegenheit auslassen, auf ihren Fleischverzicht hinzuweisen. Oder ist Dir mal jemand normales begegnet, der bei jeder Gelegenheit sagt, dass er Fleisch konsumiert und dies für mitteilungswürdig hält?
 
@Kobold-HH: Ich esse Fleisch
 
@Kobold-HH:
Mörder zu sein ist also normal bei dir?
 
@AngelusJimenez: hierfür fehlt die "Definition" Mord! ... mein Fleischer "tötet" das Tier das nur für den Verzehr gezüchtet wurde -> andernfalls gar nicht existent wäre!

Mord ist etwas ganz anderes!

edit: typo
 
@baeri:
Was ist "töted"? Und dein Argument ist halb richtig, aber deine Definition von Mord ist schwachsinnig.
 
@AngelusJimenez: http://www.duden.de/rechtschreibung/Mord

Nix "halb richtig"... es ist absolut richtig.
 
@Chris Sedlmair:
hahaha. Der Duden zählt ab 1998 nix mehr. Hausaufgaben machen!
 
@AngelusJimenez: Was zählt denn seit dem als "liquide" Angabe?
 
@Dante2000: Sein Geschwätz.
 
@AngelusJimenez:
Willste noch mehr?
http://www.rechtswoerterbuch.de/recht/m/mord/
https://de.wikipedia.org/wiki/Mord_(Deutschland)#Tatobjekt_und_Tathandlung

Duden zählt nichts mehr?
Ach.. und wer sagt das? Du? :D Dann lies bitte folgendes. ;)
http://www.evolution-mensch.de/thema/gehirn/gehirn.php
 
@AngelusJimenez: Das Strafgesetzbuch zählt auch nicht mehr?
§ 211 Mord
 
@baeri: So könntet Du aber auch Sklaverei und die Tötung von Sklaven rechtfertigen. Sorry, Dein Argument geht gar nicht. Ich sehe es auch nicht als Mord, da Mord nur unter Menschen als solcher definiert ist. Aber nur weil man ein Tier oder einen Menschen für eine bestimmte Arbeit/Sache züchtet, rechtfertigt das gar nichts.
 
@AngelusJimenez (re:1): "töted"? Zumindest ist das falsches Deutsch!
 
@DailyLama: das Problem von [ich bin mal so Frech:] EUCH Vegetariern und Veganern ist dass ihr das Menschenleben mit einem Tierleben gleichsetzt...

Ich kenne viele Menschen (und teilweise nicht mal Vegetarier) die ihren Hund (oder sonst ein Haustier) behandeln wie ein Kind...

IST ES ABER NICHT... Klar sind Tiere Lebenwesen und sie verdienen auch in ihrer "RANGORDNUNG" ihren Respekt aber (Glaubt man an einen Schöpfer) dann weiß man dass die Tiere auch zum NUTZEN der Menschen sein sollen und wenn man das nicht glaubt, dann kann man mal schauen wie die Tiere mit sich selbst umgehen (denn abgesehen von ein paar vegetarischen Tieren ist es nun mal GANZ NORMAL sich von anderen Tieren zu ernähren).

Ich lass euch eure Einstellung und Ihr verzichtet auf Fleisch. Aber jemanden der Fleisch Isst Mord oder Sklaverei zu unterstellen ist nicht nur lächerlich sondern eher schon eine FRECHHEIT!
=> unsere Welt hat viele Probleme: Sklaverei, Zwangsprostitution, Kinderarbeit, Armut, Hungersnöte,...
Gegessene Schweine, Rinder und Hühner (Pute ist auch geil) gehören hier definitiv NICHT dazu!
 
@Kiebitz: den Fehler hab ich verursacht! <- hatte Fleischnot (OKAY das war jetzt schon hart ^^)
 
@baeri: Ich unterstelle niemandem Mord oder Sklaverei, ich habe lediglich gesagt, dass die Argumentation oben auch Sklaverei zuließe. Genauso wie in der Bibel auch Regeln zu finden sind, unter welchem Umständen man Sklaven halten darf.
Aber egal welche Diskussion wir führen: wenn man einen mythischen Schöpfer anführt und ein Buch, das von Menschen geschrieben wurde, als alleinige Wahrheit, dann macht das einfach keinen Sinn. Dafür gibts zu viele Gottheiten, zu viele Bücher mit zu vielen (oft sinnfreien) Lehren und da ist jedes Wort umsonst.
 
@AngelusJimenez: YMMD...

...Ein B******t 1. Güte. (zum Glück ist Kuhmist vegan...)
 
@Winleser: (zum Glück ist Kuhmist vegan...) NEIN! Sind Bakterien drin! ;-)
 
@Kiebitz: Wenns danach geht, dann müsste es für einen Veganer ein mindestens dreiviertels gangbarer Weg sein, die in der News genannte Lederhülle mal ne halbe Std in kochendem Wasser zu ..ääähh...nach-veganisieren.. ? *fg
 
@DerTigga: Also meine Meinung: Die Menschen sollen essen wie sie wollen, von mir aus auch vegan. Nur sie sollten nicht mit soooo einer Einseitigkeit und sooo einem permanenten Bekehrungsdrang andere Leute nerven.

Nun, zumindest würde Ihnen die "nach-veganisierte" Lederhülle einen etwas länger andauernden Kaugenuß bieten ;-) !

Nur warum denkt eigentlich keiner, und die Veganer schon mal gar nicht!, daran, wenn alle Menschen vegan essen sollen, dann benötigen wir erheblich !!! mehr Anbauflächen für pflanzliche Nahrung. Was hieße, noch intensiverer Ackerbau, noch mehr Flächen daür an "heiler" Natur zerstören, womöglich mehr Dünger (vegan:also keine Gülle oder sowas) aus der Chemiefabrik, eventuell noch mehr Wasserverbrauch / Wasserentnahme aus Naturgewässern oder aus der Leitung und die Probleme dann damit ODER den Hungernden in der 3.Welt ihre Anbauflächen belegen / wegnehem, um genug veganes Essen hier zu uns herzuschaffen ....... usw....usw...usw...!

Nee! Nee! Das ist auch kein Heilsweg für alle überall!
 
@AngelusJimenez: ich bin auch Veganer 10er Stufe. Ich esse nichts was einen Schatten wirft ;) übrigens könnte ich dich als pflanzenliebhaber (wenn ich denn einer wäre) genauso als Mörder bezeichnen.es ist bewiesen das auch Pflanzen auf bestimmte reize wie Stimmen und Musik reagieren und somit auch leben, eine Seele haben :p am Ende isst halt keiner mehr was und wir verhungern
 
@lurchie: was hältst du von einem Ballaststoffreichen STEIN?
 
@baeri: Der wirft aber einen Schatten...
 
@DON666: also doch nur hoch transparentes Acryl oder Glas!?
 
@baeri: Ja, das sollte aber EXTREM hoch transparent sein. ;)
 
@lurchie: Dann nenn dich um, in Buffy - Vampiresser.
 
@AngelusJimenez: Du ermordest also Pflanzen? Ist das in Ordnung für dich? Ich esse die Tiere, bevor sie die Pflanzen essen. Ich liebe Pflanzen, so rette ich sie. Du bist nur ein Heuchler!
 
@heidenf: Richtig!
Retten den Wald, esst mehr Bieber.
 
@heidenf: Man war der schlecht
 
@heidenf: für ein kilo fleisch werden bis zu 16kg pflanzen benötigt, als nahrung. also wenn dir was an pflanzen liegen würde müsstest du auf fleisch verzichten. also ist fleischkonsum eine verschwendung von essbaren rohstoffen.
 
@xanax: Killerphrasenalarm! http://antivegan.at/tierhaltung-ist-unwirtschaftlich.php?ent=killerphrasen
 
@xanax: Nein, dann müsste ich ja Pflanzen essen, was ich ablehne, da ich sie ja so liebe. So wie du keine Tiere töten möchtest, will ich keine Pflanzen töten. Gleiches Recht für alle. Ich denke, damit bin ich genauso ein selbsternannter Gutmensch wie du! Wenn ich aus ethischen Gründen keine Pflanzen essen kann, bleiben nur Tiere. Sonst müsste ich vor Hunger sterben und suizid ist vor Gott eine Sünde.
 
@xanax: Also sind laut deiner Aussage alle Tiere Mörder ! Somit ermorden wir quasie Gewalttäter um sie zu essen ...
 
@Fallobst4s: Und retten gleichzeitig potentielle neue Pflanzenopfer vor dem grausammen Kau-Tod durch diese verbrecherischen und mordlustigen Tiere. Eigentlich sind wir die Helden und nicht diese selbsternannten Vegan-Gutmenschen!
 
@AngelusJimenez: Du würdest also bedenkenlos ein Tier verspeisen, welches z.B. an Altersschwäche gestorben ist ?
 
@AngelusJimenez: Ha ha, jetzt kommen wieder die ganzen Kalendersprüche. Und immer wieder dieses bekloppte Argument mit mit "Mord". Wann rafft ihr es endlich, dass wir Menschen (Homo sapiens) auch nur weiterentwickelte Tiere sind und schon immer Fleisch gegessen haben. Das haben schon die ersten Menschen auf diesem Planeten. Weil mir nunmal "Fleischfresser" sind. Wie viele andere Tiere auf diesem Planeten auch. Der einzige Unterschied ist, dass es uns bewusst es. Jetzt kommen die Vegetarier/Veganer daher und wollen uns erzählen, dass es Mord ist? Hallo? Aufwachen und sich erst einmal mit der Biologie auf unseren Planeten beschäftigen. Aber mit euch kann man darüber gar nicht diskutieren. Ihr denkt es sei "in" Vegetarier zu sein.
 
@ox_eye: Absolut richtig, allerdings ist der Mensch kein Fleisch- sondern ein Allesfresser! Kaum habe ich das geschrieben, kriege ich auch schon wieder Hunger..... Gott sein Dank habe ich noch 3Kg Rinderhüfte im Kühler!
 
@heidenf: Ey, ich bring Nudelsalat mit. Wo muss ich hinkommen ? ;)
 
@ox_eye: Der frühe Mensch war ein Pflanzenesser. Kleines Gehirn und etwas weiter entwickelt als ein Chimpanse. Erst mit dem zusätzlichen Konsum von Fleisch hat der Mensch sich in seine heutige Form entwickeln können.
 
@LeonGTR: Das ist richtig, was du schreibst. Deshalb auch mein Hinweis auf "weiterentwickelte Tiere". Der Instinkt nach Fleisch ist genau so in uns drin wie der Instinkt nach Fortpflanzung. Man kann es natürlich unterdrücken, ist aber psychologisch gesehen ungesund. Bestes Beispiel sind leider Pastöre, die ihren Instinkt nach Fortpflanzung nicht ausleben können. Sie greifen dann leider auf "kleinere" Mittel zurück. Vegetarier/Veganer sind es aus Überzeugung. Das ist auch in Ordnung, hat keiner ein Problem mit. Nur Nichtvegetarier als Mörder hinzustellen oder belehren zu wollen ist schlichtweg falsch. Jeder guter Mediziner wird bestätigen, dass eine gesunde Mischung von allem mit Bewegung das Beste für unseren Körper ist. Denn dafür ist er geschaffen.
 
@Kobold-HH: Die meisten Veganer oder Vegetarier die ich kenne sind aber nicht so mitteilungsbedürftig.
Allerdings sind mir Leute suspekt die kaum eine Gelegenheit auslassen mitzuteilen welche Bevölkungsgruppe sie gerade nicht mögen... ^^
BTW:
ganze 220 Unterzeichner gibt's bisher für die Petition.
Ob das eine reisserische Überschrift wie "Veganer sind sauer auf Amazon" rechtfertigt?
 
@Kobold-HH: Vorweg: Ich ess' auch fleisch. Doch man muss schon oft hören: "Fleisch ist mein Gemüse." Wenn man sich mal für was veganes entscheidet, wird man gleich angemacht, ob mit einem etwas nicht stimmt. Ich empfinde die Fleischliebhaber, die sich damit profilieren müssen, als penetranter.

ICH BIN MÄNNLICH! ICH ESSE FLEISCH!
 
@Kobold-HH: Du, ich kenne selber genug militante Vegetarier und ich halte die durch die Bank weg für Idioten.
 
@Kobold-HH: Hatten mal einen Spieleabend wo ein Veganer dabei war. Der ließ echt keine Gelegenheit aus es zigfach zu wiederholen. Saßen in der Küche wegen dem großen Tisch. Nach 3 Stunden ging mir der da so auf den Sack (zu dem Zeitpunkt hat er es schon ca 20 mal erwähnt), dass ich mir vor seinen Augen schön ein Schnitzel gebraten und genüsslich gegessen hab (hab ca 20 mal gesagt wie gut es ist). Ich glaub er hat den "Wink" verstanden, danach war ruhe ^^
 
@ExusAnimus: ständig etwas zu betonen ist sowieso suspekt - so wie eine Politikerin, die sagt "Ich sage deswegen bewusst, dass...".
 
@Kobold-HH: Mitteilungswürdig ist es nur deshalb, weil einem ansonsten mit 100%iger Sicherheit ein nicht-veganes Essen serviert wird.
 
@gutenmorgen1: Solange damit dann keine Erwartungshaltung einhergeht, dass man stattdessen dann extra ein veganes Essen zubereitet und serviert bekommt, ist das ok ;)
Man kann halt nicht immer eine Extrawurst (oder hier besser Extrabrokkoli :P) verlangen.
 
@gutenmorgen1: Bei der Armee gibts da so nen Spruch : leben in der Lage !

( iss was da ist !)
 
@gutenmorgen1: ich würde den einfach in den Garten schicken er soll sich Blumen pflücken. Mir geht das auf Arbeit schon auf den Sack wenn jemand sagt ich bin Veganer und esse kein Fisch, Fleisch und sich morgens nen fettes rührei reinhaut. Alles Heuchler. Die können mir gestohlen bleiben.
 
@lurchie: Wenn sich jemand als Veganer bezeichnet, dann glaube ich ihm das auch. Ich glaube, dass ihm kein Zacken aus der Krone fallen würde, wenn er sich als Vegetarier bezeichnet, wenn er sich morgens ein Rührei spendiert.
Ich selbst habe es jedenfalls noch nicht erlebt, dass mir jemand grundlos mitgeteilt hat, dass er Vegetarier oder Veganer ist.
Ich z.B. muss das nie mitteilen, weil ich eher sowas wie ein Teilzeitvegetarier bin.
Privat, in Restaurants und immer dann wenn es angeboten wird, esse ich vegetarisch. Werde ich zum Essen eingeladen, bin ich auf einem Grillfest oder wenn ich zum Essen einlade, dann esse oder verarbeite ich auch Fleisch.
 
@Kobold-HH: Erinnert mich an einen gewissen Politiker, der nach seiner Wahl seine "sexuelle Ausrichtung" breit in die Kameras rief. Bei solchen Aussagen frage ich mich dann: Wer will´s wissen?
 
Vegetarier... Veganer... Alles Mörder. Ich bin Frutarier!
 
@chris193: Nur sich selbst opferndes Grünzeug wird verspeist? :-)
 
@Kobold-HH: Genau, quasi nur das, was sich selbst auf meinen Teller legt.
 
@Kobold-HH: das gleiche "Problem" hast du aber häufig bei randgruppen, auch homosexuelle drängen einem ihre eigene neigung gerne auf mit dem zusatz "ihr heten versteht das nicht". daraus ist wohl auch die überdrehte Gleichberechtigungsdebatte entbrannt, die ja letztlich dazu führt dass alle die sich vom typischen verhalten abspalten und einzigartig tun, auf grund ihrer permanenten verbalisierung ihrer andersartigkeit erst recht in eine ecke drängen... so nach dem motto, wenn ich als veganer weiß, dass alle anderen fleisch essen, sollen gefälligst alle fleischesser wissen, dass ich kein fleisch esse. oftmals scheints so zu sein das man seine gewohnheiten nicht einfach aus überzeugung lebt, sondern man muss es anderen auch noch auf die nase binden - sich dann aber echauffieren, dass die, die sich das anhören müssen irgendwie anderer meinung sind - genauso wie die veganer eben auch anderer meinung gegenüber den fleischessern sind... und das ganze pseudo gleichstellungsgehabe zieht sich ja mittlerweile in jegliche bereiche bis hin zur diskriminierungsdiskussion, nur weil man gewisse leute mehr bevorzugt als andere. wir kommen irgendwann an einen punkt, wo sich nix mehr bewegt, weil jeder nur noch fürchtet irgend wen zu diskriminieren... da hat die gleichstellungsbeauftragte aber so richtig was gekonnt.
 
@Kobold-HH: Oh ja, erst vor einigen Tagen habe ich einen Artikel gelesen (ich glaube auf Spiegel.de, bin mir aber nicht sicher und finde ihn auch nicht mehr), dass irgendwelche Veganer sich darüber echauffiert habe, warum die "Fleischfresser" Schweine und Kühe essen, aber keine Hunde und Katzen. Deren Ansicht nach war/ist das absurd.

So oder so ähnlich war der Inhalt des Textes.

Da fasse ich mir nur an den Kopf und frage mich wirklich, ob das noch normal denkende Menschen sind oder ob die vielleicht doch einen kleinen Dachschaden haben.

Ich verabscheue solche militanten "Terroristen", die jedem seinen eigenen Lebensstil "aufzwingen" wollen bzw. nicht verstehen, warum man so is(s)t ;-) wie man ist.

Ich glaube schon lange, dass Veganer ein Problem mit ihrem Selbstwertgefühl haben und es deswegen überall herausposaunen müssen. Vielleicht sollten die mal mehr Fleisch essen?
 
@seaman: das eigentlich schlimme am militanten veganertum ist doch immer diese vorhalteerei... von wegen "du hast so viele tiere auf m gewissen weil du sie frisst"... und? für viele ist veganer sein nur ein fetisch... dass durch ihren tofu konsum großflächig bäume abgeholzt werden um monokulturen anzubauen, interessiert viele nicht... und dann sind viele vegane menschen inkonsequent... tun so als würden sie sich nur von gemüse, tofu und co. ernähren, behaupten dass es das einzig wahre sei, tragen dafür aber mit ihren ECHTLEDERSCHUHEN ihr hartverdientes geld in die apotheke, um damit die mineralien zu erwerben, die in ihrem "only green food" nicht drin sind... bewusst konsumieren und ernähren ist ja in ordnung, aber bei vielen hakts massiv aus... veganer sein ist eben nicht besser für die natur...auch wenn das viele behaupten...
 
@Kirill: Wer weis, was so mancher mit der Hülle macht :)
 
@Kirill: Titel der Petition: "Offer a Vegan Cover Option for the Kindle Oasis"
 
@witek: Für alle, die bei Langeweile (und ausgelesenem Kindle) drauf rumkauen wollen. :D
 
@witek: Tja, dann wohl aus Salat? Denn Kunstleder ist auch nicht vegan.
 
@Kirill: Hmm. Was dann? Hülle aus Tofu? :D
 
@witek: Blattsalat.
 
@Kirill: Das würde ich so nicht sagen
https://de.wikipedia.org/wiki/Veganismus#Begriff
"Veganer ist demnach "a person who does not eat or use animal products" (Eine Person, die keine tierische Produkte isst oder verwendet).[7] Merriam-Webster's Collegiate Dictionary bezeichnet aktuell (Stand: August 2010) mit vegan sowohl jenen Vegetarier, der weder tierische Nahrung noch Milchprodukte konsumiert, als auch jemanden, der die Nutzung tierischer Produkte insgesamt vermeidet"
 
@0711: Das ist frei hinein interpretiert, wenn du bei Wikipedia unter der Überschrift "Begriff" guckst, steht da davon nichts mehr. Die Begriffserklärung ist das, was korrekt ist:

https://de.wikipedia.org/wiki/Veganismus#Begriff
 
@kkp2321: Das Oxford English Dictionary würde ich jetzt nicht zwingend als freie Interpretation der Sprache verstehen und das zitierte steht "unter der Überschrift "Begriff"" im dritten Absatz - ich habe übrigens genau deshalb auch den gleichen Link gepostet wie du.
Auch im hiesigen Duden ist von "und anderem" bzw der abgekürzten form "u. a." die rede neben dem reinen Ernährungsansatz...

Ja Sprache wandelt sich und passt sich manchmal auch Gegebenheiten an, selbst wenn die ganz ursprüngliche Bedeutung nur und ausschließlich die Ernährung meinte ist das schon seit geraumer Zeit deutlich weiter gefasst weshalb man öfter auch zwischen einem veganen Lebensstil (verzicht auf möglichst alles tierische) und einer veganen Ernährungsweise (verzicht auf tierische Nahrungsmittel) unterscheidet.
 
@0711: Dieses unter anderem ist aber ein Zusatz. Unter anderem essen Vegetarier auch keine Erzeugnisse von Tieren, das macht sie zu Veganern. Unter anderem Achten Veganer darauf über dem Essen hinaus keine tierischen Erzeugnisse zu konsumieren, das macht sie wieder zu etwas anderem.
Der ursprünglich vegane Gedanke ist, keine tierischen Erzeugnisse zu essen. Alles andere sind weitere Interpretationen. Das Wort geht ja nicht auf den Oxword zurück, sondern auf einen Donald Watson. Nach dessen Interpretation der Vegetarismus nicht weit genug geht.
 
@kkp2321: Wie gesagt, Sprache entwickelt sich....das magst du offenbar nicht anerkennen. So sei es.
 
@0711: Ich sehe hier keine Entwicklung der Sprache. Höchstens das Interesse von Menschen dieser Ideologie, die diese Entwicklung gerne hätten um die Sprache auf ihrer Seite zu ziehen.
Wikipedia ist genau so wenig wie Oxford maßgebend was das zu entscheiden angeht.
 
@AngelusJimenez: Leidest Du unter Eiweißmangel?
 
@AngelusJimenez: Weist du was da hilft? -> Freundlichkeit ;) Leider muss ich zusammenfassend sagen, dass du bei diesem Thema hier deine Mitmenschen überdurchschnittlich oft verunglimft hast. Eine objektive Disskussion würde meiner Meinung nach weniger frust verursachen und zielführender sein.
Mal ein Beispiel: Warum bist du Veganer geworden? Ich würde gerne den ausschlaggebenden Gedanken dazu verstehen. Ich freu mich auf eine konstruktive Antwort und bedanke mich schonmal dafür.
 
@kkp2321: Unabhängig von der Definition des Begriffs, finde ich es merkwürdig, wenn jemand aus ideologischen Gründen Vegetarier oder Veganer ist, also aus Gewissensgründen kein Fleisch oder sogar auch keine anderen tierischen Produkte konsumiert, weil er nicht möchte, dass dafür Tiere getötet werden, dann aber mit einer Lederjacke rumläuft. Das impliziert, dass für ihn das Töten der Tiere zum Fell Abziehen und Kleidung daraus herstellen wieder ok ist. Auf die schicke Lederjacke möchte man ja dann doch nicht verzichten.
Solche Leute kann ich dann einfach nicht mehr Ernst nehmen. Bei denen würde ich dann auch in keinster Weise mehr Rücksicht darauf nehmen, was ich an Essen auf den Tisch stelle.
Edit/Nachtrag:
Als jemand, der weder Veganer noch Vegetarier ist, habe ich kein Problem damit Fleisch zu essen, aber das Tier nur zu töten um es als Handtasche rumzutragen finde ich dann ehrlich gesagt grenzwertig. Tiere aus Gründen der Ernährung zu schlachten sehe ich ein, aber nur um ein schickes Modeaccessoire daraus zu erzeugen, naja...
 
@mh0001: Dem stimme ich in der Sache zu.
 
@mh0001: vielleicht hatte er die lederjacke noch aus seiner omnivoren zeit? dann kann man sie auch auftragen. vielleicht ist er nur vegan aus gesundheitlichen gründen / ernährungsgründen? die nehmen es sonst nciht so genau wie die ethischen veganer die wirklich versuchen es so weit es möglich ist zu vermeiden. aber jedem ist klar dass eine rein veganes leben zu 100% tierfrei leider nicht möglich ist.
 
@Kirill: Doch, sie meiden meist auch die nutzung von Tierischen Produkten. Was auch Sinn macht ;)
 
@Kirill: (Strenge) Vegetarier essen keine tierischen Produkte. Ovo-Vegetarier essen auch Eier, Lacto-Vegetarier auch Milchprodukte.
Ein Veganer ist ein strenger Vegetarier, der auch sonst auf tierische Produkte verzichtet, wo dies nicht lebensnotwendig ist (Ausnahme zb bestimmte Medikamente).

Nicht von mir erfunden, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Vegetarismus#Auspr.C3.A4gungen_des_Vegetarismus
 
@DailyLama: selbst der strengste veganer kann nicht auf tierische produkte verzichten...und sei es nur der mist/guano, der zum düngen der felder gebraucht wurde...
 
@Rulf: Der Unterschied zwischen "kann nicht" und "verzichtet auf alles was er kann" ist das wesentliche. Wo es eben nicht geht, geht es eben nicht. Wo doch, wird zur Alternative gegriffen. Ob die Alternative besser für Mensch, Tier und Umwelt ist, ist dabei zwar immer Thema, aber nicht immer klar (zb Kunstleder vs Leder). Aber gut: keiner ist perfekt. Würde man nur perfekte Dinge tun, dann müsste man so gut wie alles bleiben lassen.
 
@Kirill: strenge veganer vermeiden alle tierprodukte so weit es geht(zb bei bestimmten medis)...
 
Verganer sind bescheuert. So einfach ist das....
 
@mirkopdm: weil? weil sie sich gegen ausbeutung und tierleid einsetzen? weil sie sorge haben um unseren planeten haben? weil sie empathisch sind für andere lebewesen?
 
@xanax: Weil sie es zu einer Ideologie erheben. Wer kein Fleisch essen möchte, soll es einfach lassen.
 
@kkp2321: ich erhebe es zu keine ideologie. es ist richtig dass da paar echt nervige ober-veganer rumlaufen die auch mich nerven. aber viele omivoren reagieren auch immer recht gereizt wenn man ihnen ihren konsum vor augen hält. dann wird schnell mal scharf geschossen anstatt mal sein eigenes handeln und tun zu überdenken. es ist kein verbrechen zu sagen wie es ist, auch wenn der omnivore es lieber vedrängt.
 
@xanax: Wer hat das Recht wem den Konsum vorzuhalten? Da hat einfach niemand das Recht zu. Das ist eine Anmaßung.
 
@kkp2321:
Was soll mir einfallen? Das Pseudo-Argument Konsum, oder Genuss kommt von drecks Egoistenpack. Dann kann man euch ja Kannibalen auf den Hals hetzen. Ist ja auch nur deren Konsum dann.
 
@AngelusJimenez: Ich konsumiere legal, freigegebene Güter. Das töten von Menschen ist bei uns nicht legal. Du argumentierst außerhalb der Gesetzgebung.
 
@xanax: Du behauptest es zwar nicht zur Ideologie zu erheben. Aber die Ausdrucksweise deutet doch sehr darauf hin. Wer außer euch Veganer nutzt im normalen Sprachgebrauch schon das Wort "Omnivoren"? Würde sagen kaum einer.
Und die Behauptung, dass es nur ein paar wenige, nervige Veganer sind. Mit dem Hochstilisieren ihrer / eurer Ideologie. Da würde ich mal dagegen halten. Jedenfalls wo ich es bisher so mitbekommen habe. Ist es eher der überwiegende Teil der Veganer so. Die dann schon fast militant sind mit ihren Auftreten.
 
@AngelusJimenez: Mach dich mal schlau, wie es in der Natur läuft. Fleisch steht da bei einem Großteil der Tiere auf der Speisekarte und die wenigsten dieser Gattungen fressen sich gegenseitig. Soviel zum Thema Kanibalismus. Der Mensch ist von der Natur als Allesfresser ausgelegt worden, zum Graslutschen bräuchten wir kein so gutes Gebiß. Wer bist du, dass du dich über die Natur erhebst? Das einzige, was man diskutieren kann und muss ist die Art und Weise, wie manche Mast- und Schlachtbetriebe die Tiere behandeln. Da ist viel Optimierungspotential. Das würde aber voraussetzen, dass der Konsument ist, tiefer in die Tasche zu greifen.
 
@AngelusJimenez: Ich habe ein viel besseres Argument: Ich folge meiner Natur. Der Mensch ist als Fleischkonsument vorgesehen. Wenn du konsequent wärest gingest du in den Wald und würdest versuchen den Wölfen den Fleischkonsum abzugewöhnen.
 
@heidenf: der Konsument greift so tief in die Tasche, wie die gesetzeskonforme Fleichproduktion es erfordert. So einfach ist das. Hier ist der Gesetzgeber gefragt, genauso wie bei der Herstellung anderer Produkte (Umweltschutz, Arbeitnehmerrechte usw.). Ich habe bestimmt nicht vor persönlich zu überprüfen, ob das Tier, welches ich verspeisen möchte, angemessen gehalten wurde, das kann ich gar nicht. Ein hoher Preis garantiert dies nicht im geringsten.
 
@Link: Sehe ich anders, jeder Mensch hat einen Kopf zu denken und nicht immer muss der Gesetzgeber das tun. Das nennt man "Verantwortung übernehmen"! Überprüfen kann man es nicht, aber man kann auf geschützte Zertifizierungen achten. Mehr kann man nicht tun.
 
@heidenf: Jein... jetzt mal ganz abgesehen davon, für wie vertrauenswürdig man diese ganzen Zertifikate halten mag...

Der Gesetzgeber hat mMn die Pflicht, ein angemessenes Maß an tiergerechter Haltung festzulegen und zwar müssen die Standards so hoch sein, dass man tatsächlich von tiergerecht sprechen kann und davon sind wir mMn sehr weit entfernt. Auch das Töten der tiere muss so vom Gesetzgeber geregelt sein, dass die Tiere möglichst nichts davon merken, insbesondere sollten Grausamkeiten wie das Schächten verboten sein, aber auch die Industriemethoden sollten nach Möglichkeit verbessert werden (ja, es gibt tatsächlich Forscher, die sich auch mit sowas beschäftigen).

Und erst dann kommt "Verantwortung übernehmen" auf Kundenseite und die ganzen Zertifikate für Produkte, bei denen es die Tiere besonders gut über das gesetzlich erforderliche hinaus hatten. So meine ich das.
 
@kkp2321: "aber viele omivoren reagieren auch immer recht gereizt wenn man ihnen ihren konsum vor augen hält." - Weil das nun mal nicht die Aufgabe anderer ist meinen Konsum von oben herab zu beurteilen und mir sagen zu wollen was Richtig und Falsch ist.
 
@ThreeM: Du hast den falschen angesprochen, das ist nicht mein Zitat gewesen ^^
 
@kkp2321: Ai, pardon -.-
 
@xanax: Es liegt einfach in der Natur, woran nichts verwerflich ist. Oder hast schon mal einen Löwen, Tiger & Co sagen hören, er sei jetzt Veganer?

Natürlich kann man die Methoden zur Fleischproduktion in Frage stellen, sollte man auch und zumindest bewusster einkaufen oder endlich mal mehr Geld dafür ausgeben.
 
@tripe_down: ein löwe erlegt das was er braucht und fertig. die antilope hatte aber bis dahin ein freies leben. vergleiche das mal mit unserer industirellenm haltung. plus überproduktion wo tonnen dann wieder im müll landen. zucht, haltung, mast, transport, tötung, die tiere haben keinen tag nur ein minimal schönes leben.

und bitte vergleiche den mensch nicht mit der natur, wir haben da nichts mehr gemein.
 
@xanax: Das Problemthema Überproduktion ist aber ein ganz anderes, und nichts damit zu tun, ob man jetzt Fleisch essen sollte oder nicht. Und anders herum könnte die vom Menschen benötigte Menge an Nahrung gar nicht hergestellt werden wenn es die gezielte Zucht nicht gäbe. Die Lösung liegt in der Mitte.
 
@xanax: Ein Löwe erlegt i.d.R. deutlich mehr was er braucht.

Dein antilopenbeispiel sowie die überproduktion hat er schon zuvor aufgegriffen
"Natürlich kann man die Methoden zur Fleischproduktion in Frage stellen, sollte man auch"

Der mensch ist ein rein natürliches produkt
 
@xanax: Und die ausgebeuteten Menschen zur Erschließung der Rohstoffe zur Produktion der Geräte sind ihnen egal? Sie empfinden nur Emphathie für die Kuh? Warum? Weil es gerade hip ist? Wenn sie Sorgen um den Planeten haben, ist das Ledercover das geringste Problem.
 
@xanax: Warum können die meisten Veganer nicht einfach mal normal schreiben? Warum müssen das immer so plakative und populistische Aussagen sein? Warum so viele Fragen und nicht eine anständige Antwort?
 
@xanax: Und genau das ist das Problem!
Früher konnte man ohne Töten der Tiere um an Fleisch zu kommen nicht überleben, weil einem einfach bestimmte Stoffe fehlten, die der Körper aber auf dauer benötigt. Heutzutage kann man das zwar durch zusatzstoffe ausbalancieren, aber wo kommen die her? Wie werden die Hergestellt?
Ein weiterer Punkt was die Sorge um unseren Planeten betrifft. Denkst du wirklich, dass Solarstrom oder Windenergie zur Zeit wirklich Ökonom ist? Mag sein, dass es in Zukunft dazu wird, aber zur Zeit frisst ein Windkraftrad mehr energie in der Produktion, als es dann wieder herausholt. Das gleiche bei den Sonnenkollektoren. Silizium (Beispiel) muss dafür sehr rein sein. Obwohl es Silizium wie Sand am Meer gibt und das im wahrsten Sinne des Wortes, ist die Reinigung ein sehr Energiefressender Prozess.
Auch diese Energie können die Kollektoren nicht wieder zurückgeben.
Wie man an den beiden Beispielen erkennt, ist die Ökologie ziemlich schlecht, obwohl hier die Grünen usw. immer drauf pochen und die viel besser sind, als ne andere Energiegewinnung.
Ich will damit auf keinen Fall sagen, schafft die ab, denn was die Zukunft einen bringt, weiß man nicht und vielleicht ist es irgendwann wirklich besser. Aber zur Zeit...
Ich finde es schade, dass die Veganer immer wieder versuchen ihren Lebensstil, den sie ja von mir aus haben können, auf andere zu bringen, anstelle einfach den anderen seinen Lebenstill zu akzeptieren.
 
@xanax: Veganismus hat rein gar nichts mit Sorge um den Planeten zu tun. Und ebenso hat das nichts mit Empathie für andere Lebewesen zu tun. Lebewesen sind nämlich neben Tieren auch Pflanzen, Pilze und sogar Bakterien und weitere. Veganer haben nur einen kleinen Ausschnitt aus den Lebewesen gewählt, nämlich Tiere, und lehnen jegliche Nutzung dieser ab.
 
@xanax: Nein, weil viele Veganer kein qualitativ hochwertiges Essen kennen und alles nur billig und nach "Geiz-ist-Geil" Mentalität konsumieren wollen.

Nebenbei, so einen absurd schwachsinnigen Kommentar wie den deinen, kann nur ein veganischer Terrorist von sich gaben.
 
@mirkopdm: Genau. Das erinnert mich an Postal 2 und den Öko-Freaks: "Save a tree! Burn a book!" Jetzt heißt es halt: "Save a cow! Burn a Kindle!" :D
https://www.youtube.com/watch?v=K7zna5ehhnw
 
@mirkopdm: Ich würde das nicht so pauschal sagen, aber es verhält sich hier wie mit den "Feminazis". Ein extremer Teil der Veganer sieht sich in der moralischen Überlegenheit, weil ja der eigene Verzicht nicht umsonst sein kann und daher richtig sein muss. Gleiches gilt für muslimische Extremisten, denn wer auf so vieles verzichtet (u.A. persönliche Entfaltung) der muss doch in der moralischen Hoheit sein...denn sonst wäre das ja alles umsonst und das will der Mensch nicht akzeptieren. Xanax ist ein tolles Beispiel dafür.
 
@bigspid: Wer oder was ist Xanax?
 
@Kirill: Ein Veganer -> einfach mal etwas weiter nach oben scrollen! ;-)
 
@Kirill: der Typ der unten kommentiert :D
 
Woran erkennt man einen Veganer?
Er sagt es Ihnen, keine Sorge!
 
Haben sich die Veganer auch überlegt, wie viele Tiere über die Klinge springen mussten, weil deren Lebensraum zerstört wurde, um die Rohstoffe für das Gerät zu fördern?
 
@crmsnrzl: Was ist mit Weideflächen für die Tiere bzw. Sojafelder für Tiernahrung? Ein großes Problem in unserer Zeit
 
Die sind doch nicht mehr ganz knusper... Wieso sollten die das Recht haben, einem internationalen Konzern irgendwas vorzuschreiben? Die sollten lieber froh sein, das im Kindle selbst keine Kuh verarbeitet wurde. Ist ja schließlich kein Menschenrecht, das man Ansrpuch auf eine vegane Hülle hat. Man kann es wirklich übertreiben...
 
@Sh4itan: ...man kann aber zumindest mal seinem anliegen Substanz verleihen indem man ein gewisses Bedürfnis bei der Kundschaft aufzeigt - ob man das mit 500 Stimmen schafft sei mal dahingestellt.
 
@0711: Die Petition ist ja nicht das Problem. Sollte aber daraus ein Zwang für Amazon entstehen, dann ist das eine Frechheit.
Denn die Veganer brauchen es ja nicht kaufen und fertig.
Aber das passt denen ja nicht
 
@Forster007: Das anliegen ist doch klar formuliert eine alternative zu schaffen oder als alternative zur alternative ganz auf alternativen zu schwenken
 
@0711: und warum halt ganz auf alternativen schwenken? Warum nicht zweigleisig fahren oder halt die Entscheidung Amazon überlassen? Warum also das mit nur auf die alternative zu gehen?
Und genau das ist ein Problem.
Wie schon gesagt, wenn es nur als Frage an Amazon angesehen wird und der Staat sich dann bei Amazon auch nicht einmischt, ist alles Ok. Aber sollte sich der Staat in Bezug auf diese Petition einmischen, läuft da was mächtig falsch.
 
@Forster007: Das ist ja nur die alternative zur alternative...es wird die alternative in Vordergrund gestellt die "für alle" ist und es wird noch die variante genannt die, die Vorderungssteller glücklich machen würde - das ist für mich nur eine logische Argumentation, ich will was, schlage etwas für alle vor aber wenn die Lösung für alle zu kompliziert sein soll, dann wäre mir als Vorderungssteller doch die Variante lieber die ich will.

Ich sehe da kein Problem

Wie kommst du denn jetzt auf den Staat? Weder wird von den initiativbefürwortern noch von sonstwem irgendwie "angedroht" oder gefordert dass irgend ein Staat aktiv werden sollte, es ist auch keine rede von verboten für irgendeine variante.
 
@0711: Ok, für mich ist in der Petition eigentlich auch gleich der Staat mit gemeint. Aufruf an den Staat. Wenn ich mich hier getäuscht habe, dann sieht es natürlich anders aus.
 
erst mal informieren und dann mitreden:

https://www.youtube.com/watch?v=z2cWgEh4q_g

und

https://www.youtube.com/watch?v=1_M_NNA8RlQ
 
@xanax: Ja, und? Was hat das mit Veganismus bzw. dieser News hier oder auch mit diversen Kommentaren hier zu tun?

Nachdem du dich hier in diversen anderen Kommentaren schon als militanter Veganer geoutet hast, solltest du dich erst mal selber über die Ursprünge dieser in den Videos zu sehenden Probleme schlau machen. Das hat rein gar nichts damit zu tun, ob man Vegetarier, Veganer oder Fleischesser ist. Das hängt letztlich alles mit dem Konsumverhalten zusammen, welches wir uns (insbesondere in den letzten 100 Jahren) antrainiert haben bzw. uns seitens der Wirtschaft und Politik (mehr oder weniger) "aufgezwungen" wurde.

Es krankt letztlich an unserem Wirtschaftssystem, bei welchem es kein zurück gibt, sondern immer nur höher hinaus.

Aber näher gehe ich da jetzt nicht drauf ein, weil ich vermute, dass du es wieder zu deinem Gunsten zurechtdrehen wirst.
 
Man könnte ja natürlich auch einfach das Produkt nicht kaufen, anstatt allen vorzuschreiben was gut und was nicht gut ist. Lass den Markt entscheiden was ok ist...
 
@Wuusah: Die Petition ist vorrangig dazu da, Amazon aufzufordern eine Alternative anzubieten. Das hat erstmal nichts mit verbieten oder vorschreiben zu tun. Und wenn (!) die Petition großen Zulauf erhält (sieht nicht danach aus), dann entscheidet Amazon wahrscheinlich auch so eine alternative Hülle anzubieten - ganz im Sinne besagten Marktes.
Im Prinzip ist diese Petition nichts anderes als kostenlose Marktforschung für Amazon.
 
"Cruelty and books don't belong together!"

Aus meiner Sicht der lustigste Kommentar in der Petition. Das wäre ein harter Schlag für die Belletristik. :3
 
@crmsnrzl: "Hitler hat auch ein Buch geschrieben! Verbietet Bücher!" :D
 
@Peter Griffin:
Tatsächlich geschrieben hat er es ja nicht.
 
@AngelusJimenez: Nee, er hat's Rudolf Heß im Knast diktiert.
 
veganer sind menschen die es nicht geben dürfte von angebin der zeit sinf menschen auf tiere angewiesen. ich bin nur gegen die massenhaltung und kaufe lieber ab und zu teures fleisch. mc doof usw verdichte ich drauf.
 
@cs1005: Das einzige was hier wohl den Preisunterschied macht ist ob ein Tscheche für 4€ die Stunde das Tier schlachtet oder ein Pole für 5€ die Stunde. Selbst das so hoch gelobte Biotier hat in den seltensten fällen ein besseres Leben. Außer das es 20cm mehr Platz hat und kein Genfutter fressen muss. Am ende verkauft der Fleischer am Eck das selbe Fleisch das man im Supermarkt direkt daneben fertig abgepackt bekommt.
 
Aber daß 'vegan' schlecht für alle Beteiligten ist - für die Menschen, weil "omnivor" keine Entscheidung, sondern ein biologisches Bedürfnis ist -- und ebenso für die Tiere, weil "vegane" Produktion am Ende doch wieder auf sie zurückfällt, wenn man es nicht komplett albern hält ("Apfelsaft, jetzt vegan!").

Klar kann man sich hinstellen und sagen, ich will aber eine Kunststoffhülle haben für meinen Oasis, oder eine Papierhülle, oder sonstwas anderes. Warum, wär ja erstmal egal. Aber daraus dann zu schließen, daß - sinngemäß - dadurch dann weniger oder besser noch gar keine Tiere zu Schaden kommen würden... könnte man sich dann aussuchen, ob das gefährlich oder einfach nur blauäugig wäre.
 
Man sollte solchen Leuten, ich will sie jetzt nicht unbedingt mit Menschen auf eine Stufe heben, keine Plattform für ihre wirren Argumentationen bieten. Von mir aus können sie gerne einen solchen Vogel haben, aber muß man uns damit wirklich unnötig belästigen?
 
@Johnny Cache: Dein Interesse scheint groß genug für ein Kommentar, also ja. Du hast damit eindeutig zum Ausdruck gebracht dass du gerne mehr solchen Content hättest.
 
@Johnny Cache: "Man sollte solchen Leuten, ich will sie jetzt nicht unbedingt mit Menschen auf eine Stufe heben"

Bitte geht's noch??
 
Ich halte zwar nichts von Veganismus... aber warum nicht? Ne Hülle, die nicht aus Leder ist, finde ich jetzt nicht so aufwändig.
 
@Chris Sedlmair: Naja, hierfür müsste ne extra montagelinie oder ähnlliches aufgebaut werden. Wenn ehe Leder mehr gefragt ist, kann sich die andere Linie schon nicht mehr rentieren. Schon ist es für den Betrieb aufwendig.
Die Frage ist halt, ob überhaupt solch eine Alternative zu Leder wirklich wichtig ist. Für 500 Leute zum Beispiel lohnt es sich nicht außer man erhöht den Preis extrem.
 
Leute die Fleisch essen wollen, sollten auch zeigen, dass sie töten können. Wäre doch cool, wenn man so ne Art Aufnahmeritual zur meat eating master race machen müsste, töte ein Rind oder Schwein mit den eigenen Händen um Fleisch kaufen zu dürfen. Dann hätten wir keine Probleme mehr mit Massentierhaltung und Ruhe vor dem ganzen Veganerbashing von schwachbrüstigen (aber großmäuligen) Nerds.
 
@chillah: Die Idee ist gar nicht schlecht. Aber du wirst dann sehr überrascht sein, wie viele dann genau dieses Töten doch machen werden.
Und mit der heutigen Technik ist das ganze auch lange nicht mehr so schwer wie vielleicht zur Steinzeit.
 
@chillah: Nicht das töten des Tieres ist das Schwierige, sondern das verarbeiten des Materials. Wer weiß, wie reines, frisches Fleisch riecht, der weiß was ich meine. Ich habe des Öfteren in einem Betrieb für Verarbeitung von Fleisch gearbeitet und kenne das.
Ich esse Fleisch immer noch gerne, weil es (in einer bestimmten Menge!) gesund ist und es schmeckt.
 
@chillah: Alles nur eine Frage der Erziehung. Oder glaubst du, dass es früher niemanden gegeben hat der ne Kuh oder nen Huhn geschlachtet hat? Bist du auf einem Bauernhof großgeworden war das Alltag. Nur die "verweichlichten" Städter haben uu. ein Problem damit, genau wie mit Essen von Innereien, alles nur eine Frage der Erziehung. Und noch ein Hieb gegen die Veganer: Euer Lebensstil ist für den Planeten genauso gefährlich. Die Böden verschlechtern sich mit jeder Ernte immer weiter. Es wird dadurch immer weiter versucht mit Chemikalien nachzuhelfen um die Böden fruchtbar zu halten. Auch die ganzen Pestizide die gesprüht werden müssen damit die Pflanzen nicht befallen werden sind umweltschädigend. Dazu noch der ganze Platz für den natürlicher Lebensraum wie Wälder und Urwälder zerstört werden. Dieser Lebensstil ist deshalb durchaus nicht besser und dazu noch entgegen der menschlichen Physiologie! Das Problem ist aber nicht das Menschen Tiere töten oder Veganer die Böden zerstören. Es ist die Industrielle Produktion die, die Probleme versucht, auf beiden Seiten, in der Tierzucht genau wie in der Landwirtschaft. Dem muss Einhalt geboten werden und dann ist es auch wieder egal ob man lieber Fleisch oder Pflanzen isst.
 
@-=FFKangoroo=-: 1. Ich bin kein Veganer. Mir geht nur dieses ständige gebashe gegen Veganer auf die Eier. Fakt ist, der ökologische Fußabdruck oder wie auch immer du es nennen willst, ist bei Veganer um einiges geringer. Daraus folgt 2. Tiere ernähren sich, im Gegensatz zum Irrglauben vieler, nicht nur Von (unglaublich viel) Wasser und Luft, sondern wollen auch was anständiges auf den Teller haben. Du musst ca. die vierfache Menge Energie (nennt sich umgangssprachlich Kraftfutter, Mais und Soja zB.) in ein Viech stecken als du an Fleisch-Equivalent raus bekommst. So, und jetzt denk nochmal über deinen "Hieb" nach.
 
@chillah: Gute Idee. Und Operationen nur noch für Menschen, die vorher zeigen, dass sie andere Aufschneiden können. Öffentliche Verkehrsmittel nur noch für Leute, die einen Führerschein haben. Kleidung nur noch für Leute, die nähen können.

Achja und Brot nur noch für Leute, die zeigen, dass sie mit bloßen Händen ein Acker umgraben können.
 
@crmsnrzl: Winfuture-Kommentarfunktion nur noch für Leute, die selbst ein Betriebssystem und einen Browser schreiben können (Open Source zählt nicht :P)
 
@crmsnrzl: wollte auch grad was Ähnliches schreiben.
 
@chillah: Dir ist aber schon klar, dass Veganismus eine Luxuseinstellung ist, die nur durch den Wohlstand der heutigen Zeit ermöglicht wird?
Wer zu Anbeginn der Menschheit nicht jagen konnte, hat halt nicht überlebt. So einfach ist das. Und auch sehr nährstoffreiche tierische Produkte wie Milch, Butter und Käse haben zu weitaus schlechteren Zeiten die Ernährung der Menschheit sichergestellt.

Vieles von dem, was man als Veganer an Ersatznahrungsmitteln zu sich nehmen muss, um keine Mangelerscheinungen zu haben, sind Sachen, die sich eine Gesellschaft ohne Wohlstand für eine größere Zahl an Konsumenten nicht leisten könnte.
 
@mh0001: Richtig. Das selbe gilt für unseren übermäßigen Fleischkonsum.
 
@chillah: Würden wir wieder alle Jäger werden wie in der Steinzeit, gäbs zu fast jeder Mahlzeit Fleisch und zwar pur. Was das damals also Luxus?
 
@mh0001: Welche Ergänzungsmittel muss man den als Veganer bitte zu sich nehmen? Und jetz bitte nicht B12, an dem mangelt es auch einem großteil der Fleischesser. (40% wenn ich mich recht erinnere) Dieses wird den Tieren inzwischen übrigens auch künstlich gespritzt, da die Tiere nur noch ihr Gen-Kraftfutter bekommen und kein Gras mehr fressen.
Zumal die Ergänzungsmittel zum größten Teil von Fleischkonsumenten gekauft werden die jeden scheiss der im Fernsehn läuft glauben. Ich denk da nur an meine Mutter, die von 30 Tagen 27 Tage Fleisch auf dem Teller braucht und sich nebenbei noch ihre Brausetabletten einpfeift.
 
@Wakame: Ich meinte eigtl. gar keine Ergänzungsmittel ;) Mit Ersatznahrungsmittel meinte ich eher, was für Nahrungsmittel man als Veganer essen muss, um den Wegfall von Milchprodukten, Eiern etc. nährstofftechnisch zu kompensieren. Ich rede nicht von Pillen, sondern z.B. von Planzen/Gemüsearten, die das abfangen können. Mit einfach Salat und Kartoffeln essen ist es ja nicht getan. Und da ist vieles dabei, was hierzulande gar nicht wächst (z.B. Sojabohnen), und dessen Beschaffung nur aufgrund der modernen Wohlstandsgesellschaft überhaupt möglich ist.
 
@chillah: der einzige der hier gerade großmäulig ist bist wohl du. Alle hasstiraden kamen bisher ohne Ausnahme von euren gleichen die uns vorschreiben wollen was wir essen dürfen, uns als Mörder bezeichnen und sich im minutentakt als die heilbringer hinstellen. Machn kop zu und verkriech dich wieder auf deine Wiese.
 
@lurchie: Wie die Fleischesser immer auf die Palme gehen, wenn jemand es auch nur wagt Fleischkonsum anzusprechen.
Naja zum Thema die "Hasstiraden" würden ausschließlich von Veganern ausgehen mal ein paar kommentarausschnitte...
"Machn kopp zu und verkriech dich wieder auf deine Wiese" von dir höchst selbst. Also schon selbst ins abseits katapultiert.
o1:re1 "Die 'Grasbeisser' sind dennoch suspekt"
o2 "Verganer sind bescheuert. So einfach ist das"
o8 "veganer sind menschen die es nicht geben dürfte"
10 "Man sollte solchen Leuten, ich will sie jetzt nicht unbedingt mit Menschen auf eine Stufe heben[...]"
18 "Was wollen Veganer überhaupt mit elektonischen Geräten? Ich dachte, die tanzen nur ihre Namen in der Walldorf Schule!"
19 "So ein Quatsch. Die sollen die Hülle ja nicht essen!"
 
@Wakame: Naja, ich glaube da tun sich beide Seiten nicht viel. Allerdings muss ich von meiner Seite aus auch bemerken dass die Hasstriaden zuerst von extremistischen Veganern aus ging die bei uns in der Gegend Fleischereien angezündet haben usw. Vorher hatte ich von Veganern noch gar nichts gehört, vegetarisch ja, aber Vegan war damals noch eher unbekannt.

Und das Veganer dazu neigen andere Missionieren zu wollen indem sie versuchen Fleischesser, oder sagen wir Tierproduktkonsumenten, schlecht zu machen ist ja nun kein Geheimnis.

Und aus diesen beiden oben genannten Fakten resultiert halt auch der schlechte Ruf und das abneigende Bild der Veganer. Keine andere Schicht, Fleischesser, Vegetarier, Fruktaner und was es nicht alles gibt, versucht so viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und behauptet von sich das einzig ware zu sein, wie die Veganer.
 
@lurchie: Lurch dich wieder in dein Loch und lern Lesen (und wenn du dabei bist, auch ein bisschen Schreiben)! Ich bin kein Veganer, nicht einmal ein Vegetarier. Keiner hier will dir vorschreiben, was du essen sollst. Du hast anscheinend nur nen Problem damit ein Tiermörder zu sein. Denn das ist die Wahrheit, auch wenn sich andere für dein Fleisch die Hände schmutzig machen.
 
Das ist doch an mehreren Punkten etwas merkwürdig... 1)Ich will jetzt nicht gegen Amazon hetzen, aber wo das Gerät gebaut wird, wo die Rohstoffe dafür her kommen und wo das Gerät dann evtl. irgendwann entsorgt wird, gibt es dazu auch eine Petition? Eben... Ist jetzt zwar dumm für die Kuh, ist aber für die Menschen die das Ding produzieren auch nicht viel besser. 2) Liebe Veganer... Die Kuh ist ja sowieso schon weg. Oder landen die anderen Teile der Kühe alle ausschließlich in den Amazon Werkskantinen? 3)Achja... bei Zalando, oder Amazon selber, gibt es diese Woche sehr hübsche hochhackige Damenschuhe aus... 4)Die Farben... fehlt eigentlich nur noch, dass die Lesben- Schwulen und Transgender Bewegung eine Hülle in Regenbogenfarben hätte, damit Amazon auch hier ein deutliches Zeichen setzt.
 
Ich, als Veganer und Tierrechtler, finde es immer wieder interessant, wie über "uns" geurteilt wird. Darum möchte ich gerne einige Punkte verdeutlichen, die offenbar nicht verstanden werden wollen:

1.
Veganismus, sofern er auf der Tierrechtsforderung basiert, ist per definitionem die konsequente Ablehnung der Nutzung, Versklavung und Tötung von Tieren. Der Hintergrund ist, dass der Tierrechtler, analog zur früheren Sklavenhaltung, der Meinung ist, dass kein Lebewesen gegen seinen Willen Leiden ertragen muss und der Mensch sich nicht anzumaßen hat, seine eigenen Interessen über das Wohlergehen anderer Lebewesen zu stellen hat.
In meinem Fall inkludiert das übrigens alle Lebewesen, also auch Pflanzen. Denn unter idealen Umständen muss ich nicht einmal Pflanzen töten, um mich von deren Früchten ernähren zu können.

Ob diese Sichtweise nun "dumm" ist, möchte ich mal dahin gestellt sein lassen. Und das auch vor dem Hintergrund, dass die Nutzung der Tiere unter ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten nicht erforderlich ist. Der Mensch kann also ohne Weiteres ohne diese Erzeugnisse leben, nicht selten beeinträchtigen sie sogar seine Gesundheit.
Mit anderen Worten: Nicht die Tierrechtsforderung bzw. vegane Lebensweise sind dekadent, da sie ja im Gegensatz zur Normalität eben nichts nutzen, was nicht genutzt werden will, das genaue Gegenteil ist hier der Fall. Denn der Mensch maßt sich willkürlich das Recht an, über Leben und Tod entscheiden zu dürfen, ohne dass es für sein Überleben notwendig wäre.

2.
Es gibt durchaus militante und nervige Veganer, wie es immer Menschen in allen Interessen- und Berufsgruppen oder Kulturen gibt, die nicht alle Streusel auf dem Kuchen haben. Das nun aber als Argument gegen den Veganismus per se ins Rennen schicken zu wollen, ist der Vergleich der Äpfel mit Birnen. Denn dann müsste man konsequenterweise Fussball verbieten, da nahezu alle mir bekannten Fussballfans einen an der Waffel haben bzw. aggressiv sind.

Verallgemeinerungen dieser Art berühren also das Problem und die Kernfrage nicht, nämlich ob der Mensch das Recht haben kann, andere Lebewesen zu versklaven und töten, egal wie viele "dumme" Veganer es geben mag.

3.
Veganismus und Vegetarismus sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe, da Vegetarier "nur" auf Fleisch "verzichten", nicht aber auf andere tierische Erzeugnisse. Insofern ändern sie durch ihre Lebensweise überhaupt nichts an der Lebensqualität der Tiere innerhalb unserer Gesellschaftssysteme und haben auch mit der Tierrechtsforderung in aller Regel nichts zu schaffen.

4.
Fleischkonsumenten erzählen permanent von ihren Ernährungsgewohnheiten. Die Behauptung, ausschließlich Veganer tun dies, ist ein urbaner Mythos, der sich sowohl in der Alltagsrealität als auch der Werbung oder Diskussionen wie dieser hier exemplarisch illustriert.

Mit anderen Worten: Wir leben bereits in einer Gesellschaft, in der das Angebot und der Verzehr tierischer Erzeugnisse omnipräsent sind. Hier zu behaupten, der Veganer falle auf, da er dem Fleischkonsumenten etwas aufzwingen wolle, kehrt die Kausalität zwischen Handlung und Ergebnis der Majorität im Verhältnis zur Minorität um und ist schlicht absurd.

Der eigentliche Widerspruch in der Forderung hier besteht darin, dass im Computer bzw. Notebook selbst ja in aller Regel tierische Bestandteile verbaut sind, sicherlich aber nicht in der generellen Forderung, Tiere nicht mehr zu nutzen oder töten.
Was diesen Widerspruch betrifft, muss man allerdings wissen, dass Veganismus kein in sich geschlossenes, "perfektes" System sein kann, das ausschließlich darauf basiert, dass das Individuum vegan lebt. Durch die vegane Lebensweise alleine ändert man nämlich nichts am Tierleid, insofern ist tierrechtsbasierter Veganismus zunächst einmal die Annäherung an einen aus Tierrechtsperspektive idealen Zustand, in dem keine Tiere mehr leiden müssen. Jede Forderung stellt unter diesem Gesichtspunkt eine Verweigerung und Anklage dar, da Tierrechtler das Problem als solches deklarieren und ggf. lösen möchten.
 
@SemaelK: Gut und schön - aber dann kauft halt solche Dinge nicht, die mit eurem Gewissen nicht vereinbar sind. Wie kommt ihr auf den Trichter, Unternehmen vorschreiben zu wollen, was sie anbieten sollen und was nicht? Gründet halt ein eigenes Unternehmen, welches vegane Hüllen für Technik xy anbietet und gut.
 
@Karmageddon:

Erstens habe ich mich auf die generellen Beurteilungen hier im Thema bezogen, nicht diese Petition an sich. Dass sie einen gewissen Widerspruch zur Tierrechtsforderung darstellt, habe ich o.a. selbst geschrieben und auch die Gründe genannt.

Zweitens scheinst Du meinen Kommentar gar nicht richtig gelesen zu haben. Der Tierrechtler geht nicht davon aus, dass er ausschließlich durch seinen "Verzicht" etwas am Tierleid ändert. Er möchte das Tierleid als solches beenden. Geht es nach uns, werden Tiere nicht mehr gegen ihren Willen genutzt oder gar getötet, genau aus diesem Grund versucht man mit Petitionen Druck auf Politik und Wirtschaft auszuüben.

Ob das auch die Motivation hinter der hier diskutierten Petition ist, kann ich derzeit leider nicht mit Sicherheit sagen, da ich die Hintergründe nicht genau kenne. Aber generell geht es darum, Tierleid zu beenden.
 
@SemaelK: Du gehst davon aus das Tiere wie Menschen einen eigenen Willen haben, dem ist aber nicht so, ein Tier handelt ausschliesslich instinktiv.

Kein Tier auf dieser Welt, auch Katzen nicht obwohl sie oft diesen Anschein hegen, wird aus einem bewussten Wollen heraus irgendetwas tun oder unterlassen. Tiere haben keinen freien Willen.
 
@Tomarr:

Ich zitiere mich einfach mal selbst aus einem meiner gestrigen Kommentare:

"Nein, weil man die kognitiven Fähigkeiten der meisten Tiere nicht mit denen des Menschen vergleichen kann. Viele Raubtiere sind erstens, im Gegensatz zum Menschen, tatsächlich auf Fleisch angewiesen. Zweitens kann ich von ihnen nicht erwarten, dass sie den Unterschied zwischen Leben und Tod oder auch den Willen des anderen Lebewesens reflektieren können. Der Mensch allerdings kann das. Warum also sollte er es nicht auch tun?"

Wir kommst Du also auf derartige Ideen? Das Gerede von Instinkt ist aber dennoch längst überholter Mythos. Viele Tierarten verfügen durchaus über eine höhere Intelligenz, einige Arten können sogar den Unterschied zwischen Leben und Tod reflektieren, sofern es ihre Artgenossen trifft.

Dennoch war das niemals mein Argument und mir ist schleierhaft, wie Deine Behauptung als Gegenargument funktionieren soll.

"Kein Tier auf dieser Welt, auch Katzen nicht obwohl sie oft diesen Anschein hegen, wird aus einem bewussten Wollen heraus irgendetwas tun oder unterlassen. Tiere haben keinen freien Willen."

Einen "freien Willen" hat auch der Mensch nicht, wenn Du bsplw. Neurophysiologen fragst. Wo ich das behauptet haben soll oder inwiefern es einen Unterschied machen würde, wenn ich es behauptet hätte, wirst sicherlich nur Du selbst verstehen.
 
@SemaelK: "Geht es nach uns, werden Tiere nicht mehr gegen ihren Willen genutzt oder gar getötet"

Darauf binich angesprungen. Aber wenn du meinst dass du das so nicht meintest nehme mal an dass du unbewusst Tiere mit Menschen auf eine fast gleiche Stufe bringst. Was ja, wenn man das Lebewesen an sich betrachtet, Leben ist halt wertvoll, ja nicht unbedingt verkehrt ist. Möchtest du Leben schützen, auch das von extra gezüchteten Tieren, dann bin ich der Letzte der etwas dagegen hat, um himmels willen.

Nur ich finde die Argumente vielerseits falsch, von "Versklavung der Tiere" bis hin zu "gegen ihren Willen töten".

Wenn du sagst ich möchte kein Lebewesen töten um zu leben kann ich das akzeptieren, aber Argumente wie in meinem Beispiel oben halte ich für radikalen Mumpits.
 
@Tomarr: Ich denke schon, das Tiere nen willen haben. Auch spüren Tiere Tote wie auch ihren eigenen Tod. Sie spühren auch die Gefühlslage der Menschen und können sich entsprechend verhalten. Wenn sie keinen eigenen Willen hätten, wäre so manche Beobachtung bei den Tieren nicht möglich.
Ich will sogar soweit gehen, dass selbst ein Mensch seinen Instinkten folgt. Versuche mal jemanden zu erschrecken und die Menschen handeln da genauso wie Tiere. Nämlich erstmal gehen sie in den Angriff oder in die Flucht. Kurz danach greift erst der Kopf ein und ändert diesen Instinkt ab. Auch das kann man bei Tieren, nur jeweils in unterschiedlicher Stärke beobachten.
Wo sind wir Menschen da nun anders?
Dennoch bin ich nicht der Meinung, dass man Fleisch usw. abschaffen sollte. Hier bin ich genauso deiner Meinung, dass das zur Entwicklung gehört. Wer ohne Fleisch leben möchte, muss seine Essgewohnheiten vollkommen auf den Kopf stellen und auch genau drauf achten, was er isst. Fleisch hingegen ist nen Cocktail, wo vieles schon drin ist. Natürlich auch nur in Maßen und nicht in Massen. Aber das ist ja bei vielen so.
Aber zum Glück kann dieses ja noch jeder selbst entscheiden, ob er den einen Weg (Fleischfresser) oder den anderen Weg (kein Fleischfresser) wählt.
 
@Tomarr:

"Aber wenn du meinst dass du das so nicht meintest nehme mal an dass du unbewusst Tiere mit Menschen auf eine fast gleiche Stufe bringst."

Nein, das ist nicht der Fall. Es spielt für mich keine Rolle, wie ähnlich ein Lebewesen dem Menschen ist, ob nun unter rein biologischen Gesichtspunkten oder gar intellektuell. Ich lehne kategorisch die vorsätzliche und willkürliche Vernichtung und Versklavung anderen Lebens ab, egal ob es sich um Mensch, Tier oder (spezifischer) Pflanze handelt.

"Nur ich finde die Argumente vielerseits falsch, von "Versklavung der Tiere" bis hin zu "gegen ihren Willen töten"."

Was soll daran falsch sein? Tiere werden gegen ihren Willen gehalten und getötet. Wenn Du einem Tier Gewalt antun willst, es Deine Absicht also erkennt, wird es zu flüchten zu versuchen, weil es nicht sterben will. Ob man das nun mit der Phrase aus der Zeit der "Auflärung", nämlich dem Mythos des Instinkts, vom Tisch diskutieren möchte, spielt für den Sachverhalt keine Rolle.
Denn so oder so, ob nun rein instinktiv oder auf der Basis einer gewissen Intelligenz, das Tier wird sich Dir nicht freiwillig zur Gewaltausübung ausliefern. Und auch Menschen würden das im Regelfall nicht tun, völlig zu Recht.

Wenn ich also ein Lebewesen zu etwas zwingen muss, damit ausschließlich ich davon profitiere, lehne ich das kategorisch ab, so lange das Lebewesen keinen objektivierbaren Schaden an Leib und Leben anderer Lebewesen anrichtet.

Mein Credo lautet: Jedes Lebewesen hat das Recht, zu tun, was immer ihm beliebt, so lange es anderem Leben durch seine Handlungen nicht schadet.

"Wenn du sagst ich möchte kein Lebewesen töten um zu leben kann ich das akzeptieren, aber Argumente wie in meinem Beispiel oben halte ich für radikalen Mumpits."

Radikal = realistisch denkend. Ich sage, dass die Tötung der Tiere der menschlichen Willkür unterliegt. Hypothetisch könnte es schon morgen anders sein und unter Strafe stehen. Das erwarte ich in unserer Gesellschaft keineswegs, denn vielmehr ist die Achtung vor dem Leben und der Integrität anderer Lebewesen bestenfalls ein Lippenbekenntnis für die meisten Moralisten. Aber es wäre möglich, dass es sich so entwickelt und man auf Fleischkonsumenten aus dem simplen Grund herab blicken würde, dass sie sich an der Tötung anderer Lebewesen beteiligt haben. Und auf dieser Seite werde ich für meinen Teil nicht stehen, ich stehe auf der Seite des Lebens, das mir (als einzige Instanz überhaupt) heilig ist.

Was daran Mumpitz sein soll, solltest Du eventuell einmal näher erläutern.
 
@SemaelK:

Aber es wäre möglich, dass es sich so entwickelt und man auf Fleischkonsumenten aus dem simplen Grund herab blicken würde, dass sie sich an der Tötung anderer Lebewesen beteiligt haben."

Und genau das ist so zwar möglich, aber nicht wirklich Weltnah. Man vernichtet die Natur auch so und vernichtet den Lebensraum der Tiere, indem man Häuser baut, Auto fährt oder ähnliche Sachen. Hier nun die Tierschlachtung aufzugeben ist, wenn man es sehr abstrakt sieht, nicht die einzige Sache, die man dann machen muss. Tut man nur das, handelt man nur Halbherzig und nicht wirklich konsequent. Wenn man Konsequent sein möchte, dann muss man seine Häuser aufgeben, sein Autos, seine Busse, seine Züge, einfach alles, was zum Einen schon in der Produktion der Umwelt schädigt.
Kühe sollten genauso abgeschafft werden, also die Haltung davon, Wie das halten der Hühner.
Ich will nämlich dann mal fragen, ob das keine Qual ist so zu leben wie die Legehühner oder die Milchkühe?
Ok, man könnte nun hier die Haltebedingungen natürlich verbessern, aber dadurch leidet zum Einen der Preis, manche können sich dann diese Produkte nicht mehr leisten, und zum Anderen auch die Anzahl. Und wir Menschen sind einfach zu viele. Wenn man nun auf Fleisch verzichtet, muss man die Nährstoffe ja wo anders herholen. Zum Beispiel aus Milch und Eiprodukten. Hat man aber diese Produkte auch reduziert, weil man Konsequent sein möchte, dann gibt es nicht mehr für alle dies. Die Menschen fangen an zu leiden, weil sie Krankheiten bekommen. Die Reichen werden hier nicht das Problem haben, aber die Armen, die dürfen daraus wieder schön leiden.
Das ganze ist also ne Zwickmühle oder nen Teufelskreislauf.
Und deshalb sehe ich nicht den Sinn, auf Fleisch zu verzichten. Wie auch schon mal gesagt, kann man auch für diese Tiere das Leben so bequem wie möglich machen und den Tot so herbringen, dass das die davon nichts merkt.
Die Qualvolle Tötung oder sogar Qualvolle Mästung und unterbringen, die verurteile ich genauso ums schärfste.
 
@Forster007:

Dir noch einmal zu antworten, entbehrt angesichts Deiner Verhaltensweise jeglicher Logik. Aber einige Deiner Aussagen möchte ich dennoch nicht unkommentiert stehen lassen.

"Und genau das ist so zwar möglich, aber nicht wirklich Weltnah."

Irrelevant. Wenn ich erkenne, dass die Versklavung und Vernichtung anderen Lebens nicht legitim ist, versuche ich diese zu beenden, egal wie viele Menschen sich aus purer Ignoranz dagegen stellen mögen. Würde man Ungerechtigkeit nicht als solche benennen, aufzeigen und bekämpfen, würde es niemals Gerechtigkeit geben.

Dass den meisten Menschen das Wohlergehen anderer Lebewesen (auch Menschen) egal ist, kann man an der aktuellen Situation global erkennen, wo auch Menschenrechte permanent mit Füßen getreten werden, sofern man sich auf der richtigen Seite stehend zu verkaufen weiß. Menschen wie Du fördern dieses System der globalen Menschen- und Tierrechtsverbrechen, indem sie jede Erkenntnis blockieren, ohne sich auch nur im Ansatz darüber Gedanken machen zu wollen.

"Man vernichtet die Natur auch so und vernichtet den Lebensraum der Tiere, indem man Häuser baut, Auto fährt oder ähnliche Sachen."

Und ich sage von Beginn an, dass ich das alles verurteile, ablehne und optimieren will. Ich sagte nie, dass die weiteren Probleme der Welt mich nicht interessieren. Aber das Thema hier war nun einmal Veganerbashing, auf das ich reagiert habe.

"Hier nun die Tierschlachtung aufzugeben ist, wenn man es sehr abstrakt sieht, nicht die einzige Sache, die man dann machen muss. "

Nicht die einzige Veränderung, die notwendig wäre, korrekt. Aber wenn man die Probleme als solche erkennt und benennt (siehe oben) kann man alle diese Sachverhalte parallel behandeln und ggf. zu ändern versuchen.

Tiere werden aus rein menschlicher Willkür heraus versklavt und getötet, wie es auch bsplw. mit Schwarzafrikanern und "Ungläubigen" vor einigen Jahrhunderten praktiziert wurde. Hier wie dort existiert keine andere Legitimation als jene des Menschen, der sich das Recht selbst zugesteht. Eine andere Legitimation als jene, die man aus dem Sozialdarwinismus ableiten kann, gibt es nicht.
Und wie gesagt, auch wenn Du weiter das Gegenteil behauptest, ohne es jemals begründet oder Dich informiert zu haben, es existiert auch keine ernährungphysiologische Notwendigkeit, denn faktisch benötigt der Mensch keinen einzigen aus tierischer "Nahrung" gewonnenen Nährstoff (zum Thema Cobalamin äußerte ich mich bereits mehrfach).

Fakt ist also: Niemand muss Tiere verzehren, um leben zu können. Ebenso muss ein Veganer keine Zusatzstoffe konsumieren, auch das wird gebetsmühlenartig hier im Thema behauptet, wiederum ohne Begründung.
Warum also sollte man dann Tiere töten? Nur weil man es kann? Das ist sozialdarwinistisch induzierter Faschismus, nicht mehr oder weniger.

"Kühe sollten genauso abgeschafft werden, also die Haltung davon, Wie das halten der Hühner.
Ich will nämlich dann mal fragen, ob das keine Qual ist so zu leben wie die Legehühner oder die Milchkühe?"

Wann sagte ich das Gegenteil? Noch einmal: Ich bin Tierrechtler. Ich lehne die Versklavung, Nutzung und Tötung von Tieren kategorisch ab."

"Wenn man nun auf Fleisch verzichtet, muss man die Nährstoffe ja wo anders herholen."

Nachweislich falsch. Wie gesagt, lediglich Cobalamin steht zur Debatte, aber das betrifft weniger Veganer als vielmehr Schwangere, Alkoholiker, Raucher oder Menschen, denen das entsprechende Enzym in der Bauchspeicheldrüse zur Resporption fehlt.

Darüber diskutiere ich auch nicht mehr, da es kein Geheimnis ist, dass der menschliche Organismus keinen einzigen Nährstoff aus tierischer "Nahrung" benötigt. Tatsächlich nimmt er die meisten Stoffe durch pflanzliche Nahrung auf, direkt oder indirekt (gelöst) durch Fleisch, Milch, Eier usw.

Darüber kann man sich informieren, wenn man es denn will, anstatt weiterhin nachweislich falsche Behauptungen aufzustellen.
 
@SemaelK: Achso, man muss also nicht die Nährstoffe woanders herholen? Gestern hast du da noch was ganz anderes geschrieben, dass man die gerade durch eine andere Ernährung bekommen kann. Nun ist die Aussage wieder anders?
Sorry, Fakt ist, der Mensch braucht Nahrung. Ich möchte dich mal ohne sehen, wie lange du damit überleben wirst. Ob das nun durch Nahrung oder halt mit Fleisch als Teil davon kommt, ist da erstmal egal.
Und genau das ist der Punkt. Holt man sich nicht mehr die Nährstoffe vom Fleisch, muss man sie von wo anders holen. Also Pflanzen oder die Produkte von den Tieren.
Und hier müsste ich mich nun wiederholen, was die anzahl betrifft.
Und wenn du gegen Versklavung bist, wo bekommst du diese Anzahl dann her? Genau, geht nicht. Es wird teurer und nur noch die reichen werden das essen können. Die anderen müssen dann halt mit Mangelerscheinungen leben.
Wer wird nun gequält?
Wie schon gesagt, solange die Tiere nicht gequält werden und das werden sie nicht, wenn sie nichts anderes kennen, ist das ganze in Ordnung.
Auch diese Sichtweise musst du mal durch dienen Kopf gehen lassen.
Die können ja angeblich nicht denken oder wirkliche Gedankengänge machen und wenn sie schon in solch einer Zucht geboren sind, kennen sie es nicht anders. Wo ist dann also eine Quälerei vorhanden? Die würde erst entstehen, wenn du frei Lebende Tiere versklavst.
Und genau das ist leider das Scheinheilige eines Veganers oder sogar Tierrechtlers. Auf der einen Seite fordern, aber gar nicht die Konsequenzen sehen, die es am Ende für die Menschheit hat.

Ich möchte dir es aber auch noch mal sehr deutlich sagen, Gegen Quälerei bin ich zu 100% Und das in der Menschenwelt, wie auch in der Tierwelt.
Aber wie schon erklärt, ne Qual für ne Kuh ist das nicht, wenn man es richtig macht.

Zu deinem Punkt Eier, wo kommen die her? Und würde es soviele geben, wenn man die Legebruthäuser aufgibt? Und könnte man mit den übrigen dann die Welt mit versorgen? Ausreichend?
Wenn jeder sich seine Hähne halten würde, würde es klappen. Aber ist das dann schon Tierquälerei? Hat jeder überhaupt die Zeit dazu sich um diese zu kümmern?
Und das alles muss vorher geklärt werden. Auch das mit der Quälerei, wenn man ehe schon als Zuchttier geboren wurde...
Was ist mit dem Vitamin B12? Selbst wenn der Mensch den Stoff speichern kann, muss er sich das doch irgendwo mal geholt haben. Und genau das ist ein Problem. Hier braucht man dann die Zusatzstoffe oder halt die entsprechende Stelle vom Fleisch.
Aber das ist natürlich nicht das Hauptproblem. Hauptproblem ist und bleibt die Versorgung von nicht Fleischgütern. Ist wie mit E-Autos. ein paar kann man ohne Probleme versorgen vom Netz her. Würden aber alle ihre Benziner wegschließen und auf E-Autos umsteigen wird man sehr schnell erkennen, dass das Netz dafür nicht ausgebaut ist. Und wenn man dann noch weiter schaut, das E-Auto doch nicht so Grün ist, wie es von vielen behauptet wird...

Aber ich will mal das Paradoxe auch schreiben: Ich möchte ja nicht mit dir schreiben, schreibe es aber denoch einfach mal ;-)
 
@Forster007:

"Achso, man muss also nicht die Nährstoffe woanders herholen? "

Nein, muss man nicht. Mir ist schleierhaft, wie Du darauf kommst. Selbst wenn Du Dich nur oberflächlich mit Ernährungsphysiologie beschäftigst, wirst Du sehr schnell erkennen, dass mit Ausnahme des Cobalamins kein einziger Nährstoff fehlt, wenn man auf tierische "Nahrung" verzichtet. Und das ist kein Geheimnis, das ist ist allgemein bekannt und wissenschaftlich fundiert.

Und selbst das Cobalamin benötigt man nicht vom Tier, dazu schrieb ich in den vergangenen Tagen mehrfach etwas hier im Thema.

"Gestern hast du da noch was ganz anderes geschrieben, dass man die gerade durch eine andere Ernährung bekommen kann. Nun ist die Aussage wieder anders?"

Bitte was? Wovon redest Du eigentlich? " ... dass man die gerade durch eine andere Ernährung bekommen kann."

Fällt Dir auf, was für einen Widerspruch Du hier gerade produzierst?

Noch einmal: Durch die vegane Ernährung fehlt Dir kein einziger Nährstoff. Lediglich Cobalamin kann man supplementieren und sollte es auch. Aber nicht, weil man Veganer ist, sondern weil der Mangel aus den genannten Gründen unterschiedliche Risikogruppen trifft.

"Sorry, Fakt ist, der Mensch braucht Nahrung. Ich möchte dich mal ohne sehen, wie lange du damit überleben wirst. Ob das nun durch Nahrung oder halt mit Fleisch als Teil davon kommt, ist da erstmal egal."

Wo sagte ich, dass der Mensch keine Nahrung benötigt? Er benötigt aber keine tierische "Nahrung". Und da Tiere dafür leiden und sterben müssen, ist es eben NICHT egal.

"Holt man sich nicht mehr die Nährstoffe vom Fleisch, muss man sie von wo anders holen. Also Pflanzen oder die Produkte von den Tieren."

Du behauptest es schon wieder. Du WILLST Fakten und Aussagen verdrehen. Informiere Dich darüber. Ich spiele hier nicht wieder den Papagei und wiederhole es noch einmal.

"Es wird teurer und nur noch die reichen werden das essen können. Die anderen müssen dann halt mit Mangelerscheinungen leben."

Totaler Quatsch. Würden alle Menschen vegan leben, könnten sie in weiten Teilen ihren Lebensunterhalt sogar selbst im Garten bestreiten. Deine Spekulationen sind unlogisch bis über jede Schmerzgrenze hinaus.

"Wie schon gesagt, solange die Tiere nicht gequält werden und das werden sie nicht, wenn sie nichts anderes kennen, ist das ganze in Ordnung. "

Tiere werden nicht gequält, weil sie es nicht anders kennen, gequält zu werden. ja? Geile Logik!

Informiere Dich mal über die Haltung der Schlachttiere, dann reden wir weiter. Und nein, die Tötung eines Lebewesens wäre auch dann nicht okay. Oder darf ich Dich einfach töten, nur weil ich es kann und eventuell will?

"Die können ja angeblich nicht denken oder wirkliche Gedankengänge machen und wenn sie schon in solch einer Zucht geboren sind, kennen sie es nicht anders. Wo ist dann also eine Quälerei vorhanden?"

Ich habe Tieren niemals eine grundsätzliche Intelligenz abgesprochen, lies mal meine Kommentare von gestern. Aber sie müssen auch nicht denken können, um Angst und Schmerz zu empfinden.

"Und genau das ist leider das Scheinheilige eines Veganers oder sogar Tierrechtlers. Auf der einen Seite fordern, aber gar nicht die Konsequenzen sehen, die es am Ende für die Menschheit hat."

Welche Konsequenzen denn? Dass man den Welthunger bekämpfen könnte, weil etliche Tonnen Mais oder Soja nicht mehr an Schlachttiere in der Massentierhaltung verfüttert werden müssen, sondern man damit Menschen in der 3. Welt helfen kann? Dass der Wasserverbrauch sinkt und man keine Regenwälder mehr roden muss, um dort Weide- und Agrarglächen für Schlachttiere anzulegen, die nach einigen Jahren übersäuert und damit unbrauchbar sind?

"Eier, wo kommen die her? Und würde es soviele geben, wenn man die Legebruthäuser aufgibt? Und könnte man mit den übrigen dann die Welt mit versorgen? Ausreichend?"

Beschäftige Dich mal mit Veganismus und Tierrecht. Du hast gar keine Ahnung, wovon Du überhaupt sprichst. Eier müsste es nicht mehr geben, denn auch ein Huhn legt nicht "einfach so" Eier. Man muss nachhelfen, nicht selten auch mit Hormonen, um das Huhn quasi in einem permanent schwangeren Zustand zu versetzen. Ein Tierrechtler lehnt das ab.

"Was ist mit dem Vitamin B12?"

Das IST Cobalamin, dazu schrieb ich bereits mehrfach etwas. Man muss Cobalamin nicht aus tierischen Erzeugnissen gewinnen, google bitte mal nach den Quellen bzw. wie Cobalamin entsteht.

"Hauptproblem ist und bleibt die Versorgung von nicht Fleischgütern."

Hä?

"Aber ich will mal das Paradoxe auch schreiben"

Habe ich nicht geschrieben und nicht gemeint. Es geht darum, dass Du vosrätzlich Fakten und Aussagen ignorierst oder verdrehst, nichts anderes.
 
@SemaelK: Jeder Mensch braucht Nahrung. Auch du. Das ist Fakt, wie das Amen in der Kirche. Oder mache bitte mal eine Dokumentation, wo DU nichts mehr isst. Danach können wir gerne weiter in der Hinsicht reden, dass wir Menschen keine Nahrung brauchen.
Nährstoffe braucht der Mensch genauso. Auch das ist Fakt, wie das Amen in der Kirche. Ohne würdest du nicht überleben können.
Wo du nun die Nährstoffe herholst ist für diesen Fakt egal.
Wenn man aber nun schaut, wo man sich die Nährstoffe herholt, greift mein anderes geschriebenes. Entweder teilweise über das Fleisch oder halt über andere Nahrungsmittel. Und genau hier ist das beschriebene Problem. Wenn keiner mehr Fleisch ist, steigt automatisch der Verbrauch der anderen Lebensmittel, oder man leidet selbst qualen, weil dem Körper was fehlt.
Und wie produziert man nun diese Nahrung? Genau, über verschiedene Erzeugnisse. Und wenn man hier das Beispiel Eier nimmt, da wiederhole ich mich.
Dein permanent schwangeren Zustand ist auch bullshit.
Ich hatte nen Nachbarn, der hatte Hühner und die haben jeden Tag nen Ei gelegt, bis auf ein bis maximal 2 mal in der Woche. Und die haben da nichts zu gegeben. Komisch wa?
Ich will damit aber nicht sagen, dass in der Industrie die das nicht irgendwie noch beschleunigen. Das wiederum weiß ich nicht.
Ändert aber immer noch nichts an der Aussage, dass die Produkte nun vermehrt benötigt werden, weil man einfach mehr von den anderen Nahrungsmitteln dann benötigt. Oder man muss halt selbst qualen leiden. Wer das gerne möchte...

""Aber ich will mal das Paradoxe auch schreiben"

Habe ich nicht geschrieben und nicht gemeint. Es geht darum, dass Du vosrätzlich Fakten und Aussagen ignorierst oder verdrehst, nichts anderes."

Achso, warum fängst du dann mit folgenden an?:

"Dir noch einmal zu antworten, entbehrt angesichts Deiner Verhaltensweise jeglicher Logik. Aber einige Deiner Aussagen möchte ich dennoch nicht unkommentiert stehen lassen. "

Und genau das ist das paradoxe. Du schreibst, es bringt nix mir zu antworten, machst es doch. Und das ist genauso Fakt wie das Amen in der Kirche.
Mal von der Sache, dass du die Argumente verdrehst, mal ganz abgesehen.

Die Fläche für die Nahrungsmittel der Tiere, könnte man dann wirklich für andere Lebensmittel nutzen. Nur ist hier die Frage, ist das der 100% Ausgleich gegen Fleisch?
Das mit dem Wasser ist Käse. Wir haben genügend Wasser und dennoch wird es nicht in die 3. Weltländer geschippert. Vielleicht sollte man erst dort angreifen das ehe schon vorhandene überhaupt erstmal dorthin zu bekommen. Wenn man es aber jetzt nicht macht oder schafft, dann schafft man es mit noch mehr Wasser auch nicht. Wer das glaubt, lebt nicht in der Realität.

Das Tiere empfindungen haben, wollte ich nicht abstreiten. ABER wenn sie nichts anderes Kennen, empfinden sie auch nicht anders. Sie kennen es nicht anders. Und wenn man sie einschläfert, bevor man sie Tötet, sind sie auch nicht qualvoll gestorben.
Das gleiche mit dem Leben.
Das hat auch nichts damit zu tun mit der Menschheit. Selbst ein Sklave, der von nichts anderem was kannte, fühlte sich wohl, bzw. quälte sich nicht.
Wobei das in der heutigen Zeit ja nicht mehr gilt, weil man die Freiheit usw. ja nun kennt.
Wenn man das andere Problem mit der Nahrung gelöst haben sollte, und nicht nur, es könnte so klappen, dann könnte man auch überlegen, in diese Hinsicht zu gehen. Solange dann aber die Menschheit schlechter wegkommt, weil dann mehr von der Menschheit qualen erleben müssen, dann sollten einem die Menschen vor Tieren gehen. Und das schon alleine aus den vorangegangenen Gründen.
 
@Forster007:

Sag mal, wer bezahlt Dich eigentlich dafür?

"Jeder Mensch braucht Nahrung. Auch du. Das ist Fakt, wie das Amen in der Kirche. Oder mache bitte mal eine Dokumentation, wo DU nichts mehr isst. Danach können wir gerne weiter in der Hinsicht reden, dass wir Menschen keine Nahrung brauchen."

Wann und wo schrieb ich, dass Menschen keine Nahrung benötigen?

"Wenn keiner mehr Fleisch ist, steigt automatisch der Verbrauch der anderen Lebensmittel, oder man leidet selbst qualen, weil dem Körper was fehlt."

Nein, eben nicht. Aktuell stellt es sich so dar, dass der Großteil der Agrarerzeugnisse (u.a. Mais oder Soja) den Schlachttieren in der Massentierhaltung verfüttert werden. Wenn Menschen keine tierischen Erzeugnisse mehr verzehren würden, würde die Produktion rein pflanzlicher Lebensmittel nicht ansteigen, denn die erfolgt ohnehin in Überproduktion. Sie würde sogar sinken, eben weil man keine Massentierhaltung mehr betreiben würde.

"Dein permanent schwangeren Zustand ist auch bullshit."

Nö, einfach mal informieren, erst dann labern. Du hast gar keine Ahnung, wovon Du redest. Wann legen Hühner denn Eier? Und warum tun sie es? Biologie 6! Setzen!

"Ich hatte nen Nachbarn, der hatte Hühner und die haben jeden Tag nen Ei gelegt, bis auf ein bis maximal 2 mal in der Woche. Und die haben da nichts zu gegeben. Komisch wa?"

Ja, ca. zwei Jahre lang, dann sinkt die Legeproduktion merklich. Erzähl doch hier keine Märchen.

"Und genau das ist das paradoxe. Du schreibst, es bringt nix mir zu antworten, machst es doch. "

Lerne lesen und denken. Du trollst, und das vorsätzlich. Darum ist es im Grunde alogisch, Dir weiter zu antworten. Aber ich lasse Deine Märchen und vorsätzlichen Lügen nicht unkommentiert stehen.

"Mal von der Sache, dass du die Argumente verdrehst, mal ganz abgesehen."

Beispiele?

"Die Fläche für die Nahrungsmittel der Tiere, könnte man dann wirklich für andere Lebensmittel nutzen. Nur ist hier die Frage, ist das der 100% Ausgleich gegen Fleisch?"

Hä?

"Das mit dem Wasser ist Käse. Wir haben genügend Wasser und dennoch wird es nicht in die 3. Weltländer geschippert."

Sieh mal: Für Agrarflächen benötigst Du Bewässerung, nicht wahr? Rodest Du Regenwald, um Agrar- und Weideflächen anzulegen, muss man diese bewässern. Case closed!

"Wer das glaubt, lebt nicht in der Realität."

Wer hat das denn geschrieben? :-D

"ABER wenn sie nichts anderes Kennen, empfinden sie auch nicht anders."

Sieh Dich mal in Schlachthöfen um. Die Tiere sterben beinahe vor Angst. Und selbst wenn sie es nicht täten, kann man dann ja auch Dich versklaven und töten, weil Du es dann nicht anders kennst, nicht wahr?

"Und wenn man sie einschläfert, bevor man sie Tötet, sind sie auch nicht qualvoll gestorben."

Warum ist Töten überhaupt legitim?

"Selbst ein Sklave, der von nichts anderem was kannte, fühlte sich wohl, bzw. quälte sich nicht."

:-D

Junge, hier tun sich Abgründe auf. Selbst wenn es so wäre, und Du solltest Dich mal mit der Geschichte der Sklaverei beschäftigen, bevor Du so etwas behauptest, stellt es noch immer eine Enrechtung des Individuums bzw. Lebewesens dar.

"Wenn man das andere Problem mit der Nahrung gelöst haben sollte, und nicht nur, es könnte so klappen, dann könnte man auch überlegen, in diese Hinsicht zu gehen. Solange dann aber die Menschheit schlechter wegkommt, weil dann mehr von der Menschheit qualen erleben müssen, dann sollten einem die Menschen vor Tieren gehen. Und das schon alleine aus den vorangegangenen Gründen."

Warum sollten Menschen Qualen leiden, weil sie keine Tiere mehr töten? Was redest Du Dir da selbst ein? Nein, mir geht es um das Leben, egal ob Mensch oder Tier. Laben zu vernichten ist ein Verbrechen an der Natur und der Integrität eines Lebewesens, so einfach ist das.
 
@SemaelK: Nun sind wir wieder beim Thema trollen. Wenn jemand Trollt, dann ändert er immer und immer wieder seine Meinung. Wie schriebst du? Deutsch Setzen 6.
Dir geht nur auf die Senkel, dass dein netzte kleine Welt eben doch nicht so perfekt ist und somit funktioniert.

Und was hat das mit den Hühnern nach 2 Jahren zu tun? Siehste, man erzählt schwachsinn und meint, der andere tut das. Nun kommen wir nämlich zu dem Punkt. Ich schrieb nämlich nichts von der Länge, sondern nur, dass die Hühner es machen. Wie schriebst du? Lerne Lesen, Deutsch 6 setzen.
Auch ist es Fakt, dass die Menschen Mehr andere Nahrung brauchen, wenn sie kein Fleisch essen. Hättest du richtig gelesen, stand dort erstmal nichts von den erzeugnissen, sondern es ging um den Menschen an sich, das der dieses ist. das hatte in dem Moment noch nichts mit der Produktion zu tun.
Danach kam erst die Produktion dran. Und da fängt es mit den Eiern an und hört mit Pflanzen, die man damit quält, auf.
Qualen erleiden tun die Menschen, wenn sie nicht die nötigen Nährstoffe bekommen. Sie werden Krank. Wenn das natürlich nicht zur Qual gehört, hab ich nichts gesagt...
warum ist töten legitim? Ganz einfach, weil wir mit den anderen Nahrungsmitteln noch nicht soweit sind, dass wir alle damit versorgen können.
Du musst nämlich auch mal schauen, was die Tiere bekommen. Die bekommen häufig noch den Abfall, den die Menschen entweder nicht mehr gut genug ist, oder halt nicht verträgt. Aber die Tiere es ohne Probleme abkönnen.
Was du immer und immer wieder auf mich zurück führst, weißt wahrscheinlich du selbst nicht. Ich kenne die Freiheit und somit kann ich entsprechend auch die Angst davor empfinden. Ein Tier, welches dieses nicht kannte, ... Aber ich wiederhole mich.
Sollte in einer Schlachterei das wirklich so sein, das die Tiere Qualvoll getötet werden, obwohl es die einschläferung ja gibt, dann sollte man dort ansetzen und nicht dort, wo ihr ansetzt, aus besagten gründen.
Das übrigens Regenwälter gerodet werden für Schlachtvieh ist mir auch neu. Zumindest ist das nicht hier der Fall, schon alleine, weil es hier gar keine Regenwälder gibt. Was du da mit Case Closed meinst, ist mir schleierhaft. Rede Deutsch, dann kann man vielleicht auch was verstehen, was du meinst.
Sonst bleibt die Aussage natürlich bestehen, dass es genügend Wasser hier gibt. Das wird wegen dem Schlachtvieh nicht weniger und wie hier auch schon gesagt, man müsste erstmal diesen überfluss in die 3.Weltländer bringen. Solange das nicht passiert, ist jeglicher Gedanke in diese Richtung Realitätsfremd.

Es ist und bleibt von dir eine nette Geste, dich für andere Lebewesen einzusetzen. Wenn dafür aber die Menschheit, deine eigene Rasse, darunter Leidet, hört für mich das auf.
Und genau das forderst du. Denn für vereinzelte mag es auch ohne Fleisch gehen, weil hier noch genügend Alternativen vorhanden sind. Aber machen hier alle mit, gehen diese Alternativen flöten.
Achja, das Wasser was die Tiere nicht mehr brauchen, wird dann ja in die Produktion der anderen Nahrungsquelle überführt werden müssen. Wasser wäre somit auch nicht noch mehr vorhanden.
Und ob man von Pflanzen wirklich so satt wird, bei gleicher Menge, will ich jetzt auch mal bezweifeln. Zumindest werde ich davon nicht satt. Und ich werde da wohl nicht der einzige sein.
Und wenn man die Tiere weiter schützen will, müssen Autos usw. auch alle abgeschafft werden. Denn die schaden der umwelt auch. Dein Rechner tat es schon, deine Wohnung erst recht. Meine natürlich auch, nicht dass du nun denkst, es wäre nur deine ;-)
 
@Forster007:

"Wenn jemand Trollt, dann ändert er immer und immer wieder seine Meinung."

Ähm ... nein. Er stört vorsätzlich eine Diskussion oder ein Thema (vgl. "Troll - Netzkultur"). Mit in Teilen vorsätzlich falschen Behauptungen, siehe Deine Kommentare.

"Wie schriebst du? Deutsch Setzen 6."

Was hat das eine denn jetzt mit dem anderen und/oder mit meinen Deutschkenntnissen zu tun? :-D

"Dir geht nur auf die Senkel, dass dein netzte kleine Welt eben doch nicht so perfekt ist und somit funktioniert."

Mir geht auf den Senkel, dass Du keine Ahnung hast, wovon Du redest und ausschließlich Müll schreibst. ;-)

"Und was hat das mit den Hühnern nach 2 Jahren zu tun? Siehste, man erzählt schwachsinn und meint, der andere tut das. Nun kommen wir nämlich zu dem Punkt. Ich schrieb nämlich nichts von der Länge, sondern nur, dass die Hühner es machen. Wie schriebst du? Lerne Lesen, Deutsch 6 setzen."

Das bedeutet, dass Deine o.a. Aussage ins Leere geht, dass man nicht nachhelfen müsse, denn man muss es, und das nachweislich.

Und was hat das nun wieder mit meinen Deutschkenntnissen zu tun? :-D

"Qualen erleiden tun die Menschen, wenn sie nicht die nötigen Nährstoffe bekommen."

Bekommen sie doch eh, weil sie keine tierische Nahrung benötigen. Wie oft denn noch? :-D

"warum ist töten legitim? Ganz einfach, weil wir mit den anderen Nahrungsmitteln noch nicht soweit sind, dass wir alle damit versorgen können."

Wieder falsch. Noch einmal: Das Gros der heutigen Agrarerträge wird an Schlachttiere in der Massentierhaltung verfüttert und nebenbei bemerkt wird Überproduktion betrieben. Mit dem Ertrag kannst Du locker die gesamte Menschheit ernähren. Woher hast Du Deine Informationen?

"Du musst nämlich auch mal schauen, was die Tiere bekommen. Die bekommen häufig noch den Abfall, den die Menschen entweder nicht mehr gut genug ist, oder halt nicht verträgt. Aber die Tiere es ohne Probleme abkönnen."

Was? In der Massentierhaltung? Bro, es werden extra für Schlachttiere riesige Agrarflächen bewirtschaftet. Wovon redest Du eigentlich? :-D

"Was du immer und immer wieder auf mich zurück führst, weißt wahrscheinlich du selbst nicht. Ich kenne die Freiheit und somit kann ich entsprechend auch die Angst davor empfinden. Ein Tier, welches dieses nicht kannte, ... Aber ich wiederhole mich."

Wat? :-D

"Sollte in einer Schlachterei das wirklich so sein, das die Tiere Qualvoll getötet werden, obwohl es die einschläferung ja gibt, dann sollte man dort ansetzen und nicht dort, wo ihr ansetzt, aus besagten gründen."

Tiere werden in Schlachtbetrieben eingeschläfert? Wo? Auf der dunklen Rückseite des Mondes? :-D

Junge, google mal nach Bolzenschussgerät und ähnlichem Werkzeugen.

Und noch einmal: Warum ist Tötung legitim? Warum darf man Dich nicht töten und verspeisen?

"Das übrigens Regenwälter gerodet werden für Schlachtvieh ist mir auch neu. "

:-D

Aber auch nur Dir. Dafür steht die Industrie seit Jahrzehnten in der Kritik. Kann man sehr schnell sogar bei Wikipedia erfahren.

"Zumindest ist das nicht hier der Fall, schon alleine, weil es hier gar keine Regenwälder gibt."

:-D

"Rede Deutsch, dann kann man vielleicht auch was verstehen, was du meinst."

:-D

"Sonst bleibt die Aussage natürlich bestehen, dass es genügend Wasser hier gibt. Das wird wegen dem Schlachtvieh nicht weniger und wie hier auch schon gesagt, man müsste erstmal diesen überfluss in die 3.Weltländer bringen. Solange das nicht passiert, ist jeglicher Gedanke in diese Richtung Realitätsfremd."

:-D

Lies es einfach noch einmal. Chaka! Du schaffst das! ;-)

"Es ist und bleibt von dir eine nette Geste, dich für andere Lebewesen einzusetzen. Wenn dafür aber die Menschheit, deine eigene Rasse, darunter Leidet, hört für mich das auf. "

Wo leidet sie denn darunter? Das frage ich jetzt zum x-ten Mal, ohne dass Du auch nur eine Deiner Aussagen begründen kannst.

"Achja, das Wasser was die Tiere nicht mehr brauchen, wird dann ja in die Produktion der anderen Nahrungsquelle überführt werden müssen. Wasser wäre somit auch nicht noch mehr vorhanden."

:-D

Ich schrieb etwas von Bewässerung der Agrarflächen. Was redest Du hier?

"Und ob man von Pflanzen wirklich so satt wird, bei gleicher Menge, will ich jetzt auch mal bezweifeln. Zumindest werde ich davon nicht satt. Und ich werde da wohl nicht der einzige sein."

:-D

So, wir beenden diese Farce an dieser Stelle. Ich will hoffen, dass Du tatsächlich vorsätzlich trollst. Denn solltest Du das alles ernst meinen, lässt es niederschmetternde Rückschlüsse auf Deine kognitiven Fähigkeiten, Deinen Intellekt und Deinen Charakter zu, die mich sehr glücklich machen, Dich nicht persönlich kennen zu müssen. ;-)

Ich für meinen Teil werde Dich in Zukunft ignorieren, denn so oder so, auf diesem Niveau möchte ich mich ungerne weiter bewegen müssen. ;-)
 
@SemaelK: na dann bin ich ja mal gespannt, ob du deiner Aussage auch treu bist. Oder ob du das nur zum Trollen geschrieben hast ;-)
 
@SemaelK: Deiner Logik nach sollte man aber auch alle anderen Tieren verbieten andere Tiere zu töten weil deren Opfer sicherlich auch nicht getötet werden wollen. Und ich glaube auch nicht, dass deren Tod leid-frei ist. Durch die Kommunikationsbarriere wird das aber sicher etwas schwer, als Konsequenz also alle Karnivore auslöschen. Dann gibt es dieses Problem nicht mehr. Dann bleiben noch die Tiere die Gras fresse, deiner Logik unter 1. auch nicht so prickelnd, die also gleich alle hinterher schieben. Dann hat sich das mit dem Tierschutz auch erledigt, gibt ja keine mehr und alle sind glücklich! Oder vielleicht meinst du auch eher "Ne, Tiere dürfen das!" Dann bleibt aber die Frage warum ein Tier einem anderen Tier Leid zufügen darf? Hier habe ich vorhin das Argument gelesen: "Die Antilope hatte bis zu ihrem Tod wenigstens ein glückliches Leben". Das bezweifle ich allerdings auch: Ständig auf der Flucht, in Angst leben, dass im nächsten Busch etwas warten könnte. Immer auf der Suche nach Nahrung und etwas zu trinken. Ihr Leben ist vielleicht auch nicht so pralle, und der Tod sicher auch nicht. Aber was ist wenn ich sage: "gut ich nehme keine Zuchttiere sondern jage mir selbst eins wie so ein Löwe", dann hatte meine Beute auch ein gutes Leben. Wäre das ein Kompromiss? Wahrscheinlich nicht ich hab mich ja wieder über die Natur erhoben! Aber hab ich das? Bleibt also weiter die Frage warum ein Tier ein anderes töten darf und ich nicht? Weil ich denken kann? Kann das ein Tier nicht? Irgendwie ist diese Ansicht ziemlich Weltfremd, und entbehrt jeglicher Grundlage. Ohne Marktwirtschaft die es Versteht aus dieser Laune einen Reibach zu machen wäre der Großteil wieder zurück konvertiert oder an Mangelerscheinungen gestorben und verhungert.
 
@-=FFKangoroo=-:

"Deiner Logik nach sollte man aber auch alle anderen Tieren verbieten andere Tiere zu töten weil deren Opfer sicherlich auch nicht getötet werden wollen. "

Nein, weil man die kognitiven Fähigkeiten der meisten Tiere nicht mit denen des Menschen vergleichen kann. Viele Raubtiere sind erstens, im Gegensatz zum Menschen, tatsächlich auf Fleisch angewiesen. Zweitens kann ich von ihnen nicht erwarten, dass sie den Unterschied zwischen Leben und Tod oder auch den Willen des anderen Lebewesens reflektieren können. Der Mensch allerdings kann das. Warum also sollte er es nicht auch tun?

"Dann bleibt aber die Frage warum ein Tier einem anderen Tier Leid zufügen darf?"

Weil es in Fauna und Flora keine Instanz gibt, die diese Frage stellen könnte, da Pflanzen und Tiere das Problem als solches nicht erkennen können. Hinzu kommt, dass der Mensch sich generell immer weiter von der Natur entfernt. Warum also kann er sie dann nicht konsequenterweise sich selbst überlassen und sie nicht weiter ausbeuten?

"Aber was ist wenn ich sage: "gut ich nehme keine Zuchttiere sondern jage mir selbst eins wie so ein Löwe", dann hatte meine Beute auch ein gutes Leben. Wäre das ein Kompromiss?"

Nein, wäre es nicht. Erstens habe ich nichts dergleichen geschrieben. Ich möchte Dich also bitten, mich an meinen Aussagen zu messen, nicht an denen anderer Menschen. Zweitens lehne ich persönlich jede Nutzung und Tötung der Tiere durch Menschen aus den bereits genannten Gründen ab. Einen Kompromiss kann es da nicht geben, weil der Sachverhalt in allen Fällen der selbe bliebe:

Der Mensch tötet willkürlich und mit Distanzwaffen aus seiner relativen Überlegenheit heraus Tiere, ohne dass es für sein Überleben notwendig ist.

Und genau das lehne ich ab.

"Irgendwie ist diese Ansicht ziemlich Weltfremd, und entbehrt jeglicher Grundlage."

Dann zeige mir bitte die philosophischen Werke aus dem Tierreich, die diese Fragestellungen behandeln.

"Ohne Marktwirtschaft die es Versteht aus dieser Laune einen Reibach zu machen wäre der Großteil wieder zurück konvertiert oder an Mangelerscheinungen gestorben und verhungert."

Ich selbst habe seit rund 23 Jahren kein Fleisch mehr verzehrt und bin seit etlichen Jahren Tierrechtler. Das ist weder eine Mode, noch hat die Marktwirtschaft etwas damit zu tun. Veganer haben übrigens keine Mangelerscheinungen durch die vegane Ernährung, sondern falsche vegane Ernährung. Lediglich Cobalamin bzw. Vitamin B12 war stets ein Streitpunkt, aber selbst das muss man nicht durch tierische Erzeugnisse zu sich nehmen.

Und selbst wenn man es doch müsste, so speichert der menschliche Organismus Cobalamin über einen Zeitraum von mindestens sechs Jahren, in aller Regel sogar länger. Warum also sollte man weiterhin tierische Erzeugnisse verzehren, wenn man sie gar nicht benötigt?
 
@SemaelK: Ein Mensch gehört zur Natur, egal wie er sich entwickelt. Ein Mensch hätte niemals vor Urzeiten angefange Fleisch zu essen wenn er es nicht bräuchte. Mit anderen Worten durch deine Forderungen handeln wir gegen die Natur.

Wobei Tierzucht ja sogar dabe behilflich ist die wilde Form der Natur, zumindest in dieser Hinsicht, weitestgehend in Ruhe zu lassen.
 
@Tomarr:

"Ein Mensch gehört zur Natur, egal wie er sich entwickelt. Ein Mensch hätte niemals vor Urzeiten angefange Fleisch zu essen wenn er es nicht bräuchte. Mit anderen Worten durch deine Forderungen handeln wir gegen die Natur."

Gähn! Wie oft muss man diese Ernährungsmythen denn noch widerlegen? Lies mal bitte diese Studien:

http://www.pnas.org/search?fulltext=Anna+Revedin&submit=yes&x=0&y=0

Abgesehen davon, und auch das habe ich bereits gestern geschrieben, bestünde heute noch immer keine Notwendigkeit zur Ernährung mit tierischen Erzeugnissen, selbst wenn der Mensch tatsächlich "immer" Fleisch verzehrt hätte. Denn auch die Sklaverei wurde abgeschafft. Wie kann also eine Handlungsweise der Menschen, die diese zu einem Zeitpunkt innerhalb der Geschichtsschreibung einmal an den Tag legten, verbindlich für die Menschen der Gegenwart sein?

"Wobei Tierzucht ja sogar dabe behilflich ist die wilde Form der Natur, zumindest in dieser Hinsicht, weitestgehend in Ruhe zu lassen."

Bitte was? Ist Dir bekannt, dass Jagdvereine vollkommen sinnlos Trophäen schießen und sogar gezielt starkes Rotwild "schützen", nur um einige Jahre später die größen Geweihe schießen zu können? Und wo genau werden denn die Tiere durch den Menschen effizient geschützt? Wölfe und etliche andere Rudeltiere hat der Mensch in einigen Ländern bzw. Landstrichen nahezu ausgerottet.
 
@SemaelK: Ich rede ja nicht von Trophäenjägern oder Wilderern, die gehören natürlich abgeschaft.

Aber wie würde die Wildnis denn bitte schön aussehen wenn jeder sein Fleisch jagen müsste. Ich glaube da wären schon einige Tierarten mehr ausgestorben, das glaub mal.

Studien hin oder her, ich glaube nicht das es da eine objektive Studie gibt. Eine Studie die von einem Vegetarier oder Veganer entworfen wrd würde wahrscheinlich genauso zum "Menschen brauchen kein Fleisch" tendieren wie wenn ein Fleischliebhaber behauptet das reiner Fleischkonsum schlank macht. Beide Richtungen sind absoluter Blödsinn.
 
@Tomarr:

Die o.a. Studie hat absolut gar nichts mit Veganismus zu tun. Du solltest sie zunächst lesen, dann darüber urteilen, denn so kommen wir keinen Schritt weiter.

Was Deine Spekulationen u.a. zum Thema Jagd angeht, müssen wir auch darüber nicht ernsthaft diskutieren. Denn wenn Du die Massentierhaltung allen Ernstes indirekt als Schutzmaßnahme für Wildtiere deklarieren möchtest, können wir uns auch morgen früh in der Kirche treffen und darüber sinnieren, welchem durch Menschen erfundenen "Gott" wir huldigen möchten.

Mit anderen Worten: Diese Frage stellt sich aus dem simplen Grund nicht, da niemals Rücksicht auf Wildtiere genommen wurde. Will man das behaupten, muss man den Glauben bemühen, die Realität stellt sich bereits bei oberflächlicher Recherche zum Thema ganz anders dar.
 
@-=FFKangoroo=-: Im Tierreich haben "Räuber" und "Beute" nahezu Chancengleichheit. Sinne und Schnelligkeit sind für die meisten Tiere entscheidend, beides weitaus besser ausgeprägt, als beim Menschen. Zudem findet der "Konflikt" auf fairem Boden statt, in der Natur, selbst in der Stadt, hat kein Tier wirklich einen Vorteil gegenüber einem anderen.

Die Massentierhaltung ist das genaue Gegenteil, hier kommt Technologie zum Einsatz, der Mensch verändert das Lebensumfeld zum krassen Nachteil des Tieres, das Tier hat keine Chance, auch bei der Jagd werden die körperlichen Eigenschaften des Menschen durch Technologie supplementiert. Das ist nicht fair, noch weniger ist es notwendig. Ein Falke frisst Mäuse, ein Mensch kann sich von Früchten ernähren.
 
@SemaelK: Was ich schon immer mal von einem Tierrechtler wissen wollte:

Würdet ihr im Labor gezüchtete Schnitzel essen (Muskelgewebe aus der Petrischale)?

Warum nicht auch Pflanzenrechte?
Weil sie einen nicht mit großen Augen anschauen können oder weil sie nicht weglaufen können?
 
@crmsnrzl: interessante frage mit dem petrischalen"fleisch" - aber da wird jeder vegetarier / veganer für sich selbst abwägen ob er es macht. per se einordnen lässt sich sowas nicht. ich bin auch nicht sicher wie ich das einschätzen würde.
 
@nucleardirk: Ich frage keinen Vegetarier oder Veganer sondern einen Tierrechtler.
 
@crmsnrzl: da das felisch von keinem tier fragt ist die antwort - trotzdem nicht offensichtlich - da wird jeder vegetarier, veganer UND auch tierrechtler anders für sich entscheiden auch wenn objektiv ja kein tier zu schaden gekommen sein mag.

definitiv eine interessante und sehr schwierige frage....
 
@crmsnrzl:

"Würdet ihr im Labor gezüchtete Schnitzel essen (Muskelgewebe aus der Petrischale)?"

Ich selbst nicht, da ich seit rund 23 Jahren kein Fleisch mehr gegessen habe und es insofern weder vermisse noch mich an die Konsistenz wirklich erinnern kann. Andere Veganer würden es sicherlich machen. So lange kein Lebewesen zu Schaden kommt, gibt es aus Sicht des Tierrechtlers auch kein Problem.

"Warum nicht auch Pflanzenrechte?"

Lies dazu bitte meinen längeren Kommentar, in dem ich darauf hingewiesen habe, dass ich sogar so weit gehe, Pflanzenrecht zu fordern. Es geht um die Frage, wie ich minimalen Schaden anrichten und dennoch (über-) leben kann.
 
@SemaelK: wenn du seit 23 Jahren kein Fleisch gegesen hast frage ich mich woher bekommst du deine Vitamine, Ballaststoffe und co die nur in tierischen Produkten enthalten sind und der Mensch zum Leben braucht? Jetzt sag bitte nicht durch Präparat. Das würde ja bedeuten du ziehst Chemie dem natürlichen verhalten des Menschen vor
 
@lurchie: Also bei Vitaminen ist da ja nur Vitamin D in Frage. Das gibt's auch in Pilzen.
 
@lurchie:

Langsam wird es albern. Lies bitte meine bisherigen Kommentare dazu und informiere Dich. Unter ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten benötigt der Mensch nicht einen einzigen Nährstoff, ein Vitamin oder Enzym, das aus tierischen Erzeugnissen gewonnen wird. Tatsächlich war lediglich Cobalamin bzw. Vitamin B12 lange Stein des Anstoßes, da dieses angeblich ausschließlich in tierischen Erzeugnissen enthalten sei, aber auch das ist schon lange vom Tisch.

Fazit: Es existiert nachweislich keine ernährungsbiologische Notwendigkeit zum Verzehr tierischer Erzeugnisse. Niemand muss Tiere bzw. deren Milch oder Eier konsumieren, um sich ernähren zu können.
Ein Veganer benötigt bei adäquater Ernährung keinerlei zusätzliche Präparate.
Lediglich Cobalamin wird weiterhin zur Supplementierung empfohlen. Das sollte man aber auch Rauchern, Schwangeren oder Menschen empfehlen, denen das entsprechende Enzym in der Bauchspeicheldrüse fehlt, um Cobalamin aufnehmen zu können.
 
@SemaelK: Da liegt ja der Hund begraben. Sind denn ein Haufen Muskelzellen kein Lebewesen? Wenn man die gängigen Definitionen für Tiere hernimmt erfüllt der Zellhaufen die Kriterien. Bei Tieren denkt man zwar immer schnell an Kuh und Hund, aber ganz so banal ist es ja nicht.

Den Teil mit den Pflanzenrechten habe ich wohl überlesen oder wieder vergessen, bevor ich unten ankam, sorry.
 
@crmsnrzl:

Von welchen "Muskelzellen" redest Du eigentlich? Wann schrieb ich, dass man irgendein Lebewesen nicht schützen soll?

"Den Teil mit den Pflanzenrechten habe ich wohl überlesen oder wieder vergessen, bevor ich unten ankam, sorry."

Das nennt man Ignoranz und/oder selektive Wahrnehmung.
 
@crmsnrzl: "Sind denn ein Haufen Muskelzellen kein Lebewesen? Wenn man die gängigen Definitionen für Tiere hernimmt erfüllt der Zellhaufen die Kriterien."

Nein, tut er nicht.

Eine Zelle ist das fundamentale Kompartiment jedes uns bekannten Lebewesens.

Ein Gewebe ist eine Ansammlung ähnlicher Zellen.

Ein Organ ist eine Ansammlung verschiedener Gewebe, um eine Funktion auszuführen.

Ein Organsystem ist eine Ansammlung verschiedener Organe, um eine übergeordnete Funktion auszuführen (z.B. Verdauung).

Ein Organismus (Lebewesen) ist die Gesamtheit aller vorherigen in einem Individuum.

Erstes Semester Medizin.
 
@SemaelK: Oder Alzheimer, oder mangelnde Konzentration, oder ...
Gut das wir das schon mal geklärt hätten.

Du sagtest:
"Andere Veganer würden es sicherlich machen. So lange kein Lebewesen zu Schaden kommt, gibt es aus Sicht des Tierrechtlers auch kein Problem."

Ich habe dazu dir nichts vorgeworfen.
Du hast damit aber entschieden, das es sich nicht um ein Lebewesen handelt.
Ich habe nur darauf hinweisen wollen, dass dieses Thema aber ebenfalls strittig ist. Die Kriterien für ein Lebewesen, die man z.B. in der Schule lernt, erfüllt dieser Fleischhaufen, inklusive Wachstum, Vermehrung und Reaktion auf äußere Stimuli.
 
@crmsnrzl:

Lies dazu bitte den Kommentar von Abal o.a., darin hat er diesen Punkt bereits beantwortet.
 
@SemaelK: Nein, tut er nicht.

Ignorieren wir das "uns bekannt", denn mit uns unbekannten Lebewesen wird das Thema zu umfassend für die Kommentarsektion.

Gibt es Lebewesen ohne Organsystem, Organe oder Gewebe?
Ja, Einzeller. Eine einzelne Zelle ist also bereits ein Lebewesen.
Welche Qualität erhebt den gemeinen Prokaryot über die Muskelzelle?
 
@crmsnrzl: Warum stellst du Fragen, wenn du suggerieren willst, dass du Bescheid weißt? Eine Muskelzelle kann ohne übergeordneten Organismus nicht existieren, ein Einzeller ist ein solcher Organismus (für unsere Definition von Lebewesen hier aber irrelevant, da eine einzelne Zelle schwerlich Kognition besitzen kann, wie wir sie beobachten können, um "Leid" zu definieren).
 
@crmsnrzl:

Du verdrehst hier ganz bewusst meine Aussagen. Ich schrieb nicht einmal andeutungsweise, dass ich irgendein Lebewesen vorsätzlich schädigen würde. Ebenso schrieb ich, dass ich selbst diese Produkte weder konsumieren noch benötigen würde. Die Frage, wann Leben beginnt, habe ich insofern auch weder aufgeworfen noch provoziert, noch weniger habe ich Unterschiede zwischen Menschen und Einzellern gemacht, wenn es um die biologischen Hintergründe geht. Du zerredest das gesamte Thema, um es unleserlich zu machen, das ist Trollerei.

Zum letzten Mal: Es geht der Tierrechtbewegung und mir selbst darum, dass es keine nachvollziehbare Begründung für die Tötung und Nutzung von Tieren gibt, sie unterliegen rein menschlicher Willkür. Wenn Du hier nun die Rechnung aufmachst, dass Deiner Meinung nach Leben prinzipiell nicht schützenswert ist, dann ist das die typisch bequeme Position eines Fleischkonsumenten, der seinen Konsum nicht hinterfragen will und auch keinerlei Interesse daran hat, auf die tatsächlich vorgebrachten Argumente und Fakten einzugehen.
Nach Deiner Logik wäre damit auch jeder Mensch vogelfrei und darf getötet und ggf. verzehrt werden.
 
@SemaelK: Also erst mal ist das kein persönlicher Angriff.

" Wenn Du hier nun die Rechnung aufmachst, dass Deiner Meinung nach Leben prinzipiell nicht schützenswert ist, dann ist das die typisch bequeme Position eines Fleischkonsumenten, der seinen Konsum nicht hinterfragen will und auch keinerlei Interesse daran hat, auf die tatsächlich vorgebrachten Argumente und Fakten einzugehen. "
Ich habe knapp 12 Jahre lang kein Fleisch gegessen (Milchprodukte und Eier schon). Inzwischen esse ich es wieder. Meine Position zum Fleischessen habe ich schon mehr als einmal überdacht.

Aber du kannst mir gern weiter Meinungen und Haltungen unterstellen. Das trifft mich nicht.

Eigentlich wollte ich nur wissen, ob Bewusstsein (zumindest soweit das aktuelle Verständnis reicht) oder das fehlen davon ein Kriterium ist.
 
@crmsnrzl:

"Eigentlich wollte ich nur wissen, ob Bewusstsein (zumindest soweit das aktuelle Verständnis reicht) oder das fehlen davon ein Kriterium ist."

Nein, sondern die Leidensfähigkeit und die Tatsache, dass eine Entität lebt. Und so lange das der Fall ist, sehe ich keine einzige objektivierbare Legitimation, Leben zu vernichten.

Und nur mal zur Info an alle, die sich hier mit absurden Scheinargumenten gegen Veganismus und Tierrecht stemmen:

http://soaktuell.ch/index.php?page=%2Fnews%2Fvegan-die-welt-retten-ist-das-moeglich_27533&SID=17e4daaf63040d091c0c76cb2751e08140789b96
 
@crmsnrzl: Nein, würde ich nicht. Weil es ungesund und überflüssig ist. Und es schmeckt einem auch nicht mehr, wenn man es nicht aus Gewohnheit in sich reinfrisst. Plus es ist Ressourcenverschwendung.

Stichwort Pflanzenrechte: "Meine" Pflanzen im Garten bekommen alle Nährstoffe, Bodenbakterien, Sonne und Wasser die sie brauchen, es geht ihnen prima, sie werden durch Mischkultur vor Schädlingen bewahrt und wenn sie irgendwie krank werden, wird gegengelenkt (ohne "Chemie"). Die Pflanzen erfreuen sich durch ihren Lebenszyklus (1-,2-, mehrjährig) hindurch bester Gesundheit, geerntet wird nur so viel, dass die Pflanze nicht geschädigt wird (sprich am Ende des Zyklus zur Reife bei Früchten, Blätter usw. immer so dass die Pflanze besser wächst oder es verträgt). Dadurch verursacht man praktisch keinerlei Schaden und kann sich vollständig von Pflanzen ernähren.

Das ist fast schon der optimalste Weg. Aber es fehlen ja noch einige Details, denn Pflanzen sind keine Tiere, sollte man dir im Biologieunterricht beigebracht haben:

- andere Zellstruktur
http://thumbs.dreamstime.com/z/diagramme-von-tier-und-pflanze-zellen-45385330.jpg
- Pflanzen kannst du durch Veredelung klonen, versuch mal einem Schwein ein Bein abzuschneiden und ein neues Schwein draus wachsen zu lassen, du wirst merken das geht nicht.
- Pflanzen wachsen besser, wenn "schwache" Teile abgenommen werden. Auch hier funktioniert das beim Tier nicht.
- Pflanzen leben effektiv weiter, wenn man sie "klont", selbst wenn man also "rabiater" erntet, bleibt die Pflanze effektiv am leben, ohnehin ist die Frage nach dem "Individuum" einer Pflanze weitaus komplexer, als das bei einem Tier der Fall ist.
 
@AbalG: Fleisch ist nicht pauschal ungesund. Und ob es schmeckt oder nicht, kannst du nicht für andere entscheiden. Und ob Petrischalenschnitzel Ressourcenverschwendung sind, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt kaum entscheiden.

"Das ist fast schon der optimalste Weg. Aber es fehlen ja noch einige Details, denn Pflanzen sind keine Tiere, sollte man dir im Biologieunterricht beigebracht haben:"
Würde ich annehmen Pflanzen seien Tiere, wären sie automatisch bei Tierrechten inbegriffen, weshalb sie die ganze Frage erübrigen würde.

Übrigens, dass man Superlative nicht steigert, sollte man dir im Deutschunterricht auch beigebracht haben.

Gegenfragen:
Welche schwachen Teile gäbe es denn beim Tier, dass man überhaupt das Abnehmen in Betracht ziehen könnte?

Stirbt das Tiere wenn es geklont wird? Wenn nein, weshalb nennst du das als Unterschied?

Isst du Brot? Kohl? Rüben? Kartoffeln? Zwiebeln? Wie viele Weizenpflanzen überleben denn die Ernte?
 
@crmsnrzl: "Fleisch ist nicht pauschal ungesund."

Doch, genau das ist es. Deswegen wird ja auch z.B. von der ADA empfohlen, kein Fleisch zu essen.

http://www.vrg.org/nutrition/2009_ADA_position_paper.pdf

"Und ob es schmeckt oder nicht, kannst du nicht für andere entscheiden."

Darum geht es nicht. Es geht um die suggerierte Notwendigkeit, die erfahrungsgemäß nicht besteht. Selbst wenn es schmeckt, ist das kein Argument. Ein Sadist, ein Vergewaltiger, oder anderweitiger Gewaltverbrecher hat auch kein Recht, seinem Opfer Schaden zuzufügen, nur weil es ihm gefällt. So wird aber konsequent von Seiten der Omnivoren argumentiert.

"Und ob Petrischalenschnitzel Ressourcenverschwendung sind, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt kaum entscheiden."

Doch, lässt es sich. Würde man die Massentierhaltung beenden, hätte das gravierende positive Folgen für die Wirtschaft und Umwelt, von den Tieren (ethisch) und dem Menschen (gesundheitlich) ganz zu schweigen. Dann wieder mit einer neuen Fleischproduktion aufzuwarten, wäre Ressourcenverschwendung.

http://www.pnas.org/content/113/15/4146.full.pdf

"Welche schwachen Teile gäbe es denn beim Tier, dass man überhaupt das Abnehmen in Betracht ziehen könnte?"

Eben, keine. Darum geht es ja, du Blitzmerker. ;)

"Stirbt das Tiere wenn es geklont wird? Wenn nein, weshalb nennst du das als Unterschied?"

Weil das Klonen bei Pflanzen mit der Gartenschere erfolgen kann, beim Tier ist da weitaus mehr notwendig und durch einfache Amputation eben NICHT möglich. Warum? Weil Tiere und Pflanzen unterschiedliche Organismen sind, die daher auch unterschiedlich betrachtet werden müssen (auch in Bezug auf den Umgang hinsichlich "Pflanzenrecht").

"Isst du Brot? Kohl? Rüben? Kartoffeln? Zwiebeln? Wie viele Weizenpflanzen überleben denn die Ernte?"

Gar keine, egal ob geerntet wird oder nicht. Pflanzen erreichen i.d.R. ihr volles Alter, samen aus und sterben dann. Ob du erntest oder nicht, interessiert die Pflanze dabei nicht. Sehr wohl interessiert es ein Tier, ob du es lange vor seinem eigentlichen Lebensende umbringst, während es im Gegensatz zur Pflanze sein Leben lang nur gelitten hat.

https://medienwerkstatt-online.de/lws_wissen/bilder/22008-3.jpg
 
@AbalG: "Doch, lässt es sich. Würde man die Massentierhaltung beenden, hätte das gravierende positive Folgen für die Wirtschaft und Umwelt, von den Tieren (ethisch) und dem Menschen (gesundheitlich) ganz zu schweigen. Dann wieder mit einer neuen Fleischproduktion aufzuwarten, wäre Ressourcenverschwendung."
Das sind deine Hoffnungen, aber nichts davon ist eine Tatsache.

"Eben, keine. Darum geht es ja, du Blitzmerker."
o0 Wenn an der Pflanze nix schwaches dran ist, kannst du da auch nichts abnehmen und behaupten, du hättest der Pflanze was gutes getan.

"Pflanzen erreichen i.d.R. ihr volles Alter, samen aus und sterben dann."
Das trifft nur auf einen Bruchteil zu.

Die Frage steht weiter. "Isst du Brot? Kohl? Rüben? Kartoffeln? Zwiebeln?"
Und wie steht es eigentlich um Sojaprodukte?
 
@crmsnrzl: "Das sind deine Hoffnungen, aber nichts davon ist eine Tatsache."

Bitte belies dich zu dem Verbrauch von Rohstoffen durch die Tierindustrie, dann kannst du mitreden. Selbst Gruppen wie die Rockefeller Foundation haben festgestellt, dass die bisherige Industrie so nicht weiterlaufen kann und verändert werden muss, wenn der Mensch hier noch länger leben will.

"o0 Wenn an der Pflanze nix schwaches dran ist, kannst du da auch nichts abnehmen und behaupten, du hättest der Pflanze was gutes getan."

Im Frühling erntet man z.B. junge Ahorn-Blätter von den schattigen Ecken am Baum, sodass die oberen, der Sonne zugewandten Blätter mehr Nährstoffe bekommen. Ich kann also frische, Vitamin C haltige Blätter für meinen Salat und diverse Getränke bekommen, der Baum verliert "schwache" Blätter, die im Normalfall von Tieren abgefressen würden, weil sie sich an der Unterseite befinden. Win-win.

"Das trifft nur auf einen Bruchteil zu. "

Nenne mir bitte eine Quelle, die das fundiert. Es gibt verdammt viele Getreidesorten und Gartenpflanzen, die ein- bzw. zweijährig sind und dementsprechend ihr maximales Lebensalter von allein erreichen.

"Die Frage steht weiter. "Isst du Brot? Kohl? Rüben? Kartoffeln? Zwiebeln?"
Und wie steht es eigentlich um Sojaprodukte?"

Brot esse ich zur Zeit gar nicht, Kohl und Rüben wachsen im Garten, Kartoffeln setzen wir vielleicht noch, Zwiebeln und Knobi definitiv auch. Sojaprodukte nehme ich auch keine zu mir. Warum? Holst du jetzt den alten Soja-Mythos aus dem Keller?
 
@AbalG:
Deine Aussage war:
"Pflanzen erreichen i.d.R. ihr volles Alter, samen aus und sterben dann. Ob du erntest oder nicht, interessiert die Pflanze dabei nicht."

Willst du jetzt ne Liste mit Pflanzen, die nicht gleich sterben, nach dem sie ihre Samen verteilt haben? Das wird eng hier.

"Brot esse ich zur Zeit gar nicht, Kohl und Rüben wachsen im Garten, Kartoffeln setzen wir vielleicht noch, Zwiebeln und Knobi definitiv auch. Sojaprodukte nehme ich auch keine zu mir. Warum? Holst du jetzt den alten Soja-Mythos aus dem Keller?"

Beispiel Rübe. Exemplarisch die Zuckerrübe. Ernte 1.Vegetationsjahr, Blüte 2. Vegetationsjahr.

Wie viele Jahre wartest du so, bis du Kartoffeln erntest?
 
@crmsnrzl: Niemand zwingt dich, 2- oder mehrjährige Pflanzen im ersten Jahr vollständig zu ernten. Ich frage mich aber, warum du jetzt auf diese Schiene argumentierst, wenn es dir eh völlig am Arsch vorbei geht und du auf KEINERLEI Lebensformen irgendwie Rücksicht nimmst. Kriegste jetzt schlechtes Gewissen? :D
 
@AbalG: Ich? Ich zieh die Karotte ausm Boden, wenn die Erntezeit ran ist. Ohne schlechtes Gewissen.
Wo ich die Grenzen ziehe, weiß ich ja.
Mich interessiert wo du die Grenze ziehst.
Ich nehme an, Unkraut zupfst du selbstverständlich auch nicht. Und säen tust du nur auf Erdboden, auf dem nix gewachsen ist oder wirfst du das zwischen Löwenzahn und Distel und hoffst das was wächst?

"Niemand zwingt dich, 2- oder mehrjährige Pflanzen im ersten Jahr vollständig zu ernten." Wie erntet man den 'ne Rübe unvollständig? Schneidet man sie durch und steckt die Hälfte zurück?
 
@SemaelK: zu1bis4: veganismus ist nichts als eine marotte...es nichts mit tierschutz und gesunder ernährung zu tun...es schützt keine tiere vor schlechter behandlung und ist nachgewiesenermaßen höchst gesundheitsschädlich, wenn man nicht zusätzlich teure nahrungsergänzungsstoffe zu sich nimmt, die keinesfalls immer umwelt/tierfreundlich herstellbar sind...
streng vegan ist wegen unserer physiologie und stoffwechsel einfach widernatürlich...
eine vegane ernährung für kinder erfüllt sogar(gerichtsfest) den tatbestand der körperverletzung...

das alles trifft natürlich nicht auf vegetarier zu...
 
@Rulf:

"veganismus ist nichts als eine marotte"

Ist er nicht. Wie gesagt, es geht um die Tierrechtsforderung, die seit Jahrhunderten in variierender Form vertreten wird.

Du stellst hier eine Behauptung ohne jeden Beleg auf, ebenso stellen Deine weiteren Aussagen nchts anderes als Behauptungen dar:

"es nichts mit tierschutz und gesunder ernährung zu tun...es schützt keine tiere vor schlechter behandlung und ist nachgewiesenermaßen höchst gesundheitsschädlich, wenn man nicht zusätzlich teure nahrungsergänzungsstoffe zu sich nimmt, die keinesfalls immer umwelt/tierfreundlich herstellbar sind"

Alles nachweislich falsch. Lies meine bisherigen Kommentare noch einmal und begründe auch nur eine dieser Aussagen, ansonsten spiegelst Du hier lediglich wider, was Du glauben willst.

"streng vegan ist wegen unserer physiologie und stoffwechsel einfach widernatürlich"

Auch falsch und wieder keine Begründung.

"eine vegane ernährung für kinder erfüllt sogar(gerichtsfest) den tatbestand der körperverletzung"

Wieder eine Behauptung ohne Begründung. Noch einmal: Unter ernährungsbiologischen Gesichtspunkten benötigt der menschliche Organismus nachweislich keine tierischen "Nährstoffe". Wenn ein Gericht aus rein ideologischen Erwägungen eine andere Beurteilung trifft, hat das keinerlei medizinisches bzw. ernährungsphysiologisches Fundament. Ebenso könntest Du behaupten, dass die Heilige Inquisition der Katholischen Kirche die Schuld der Ketzer und Hexen bewiesen habe. Es ist absurd.
 
@SemaelK: nein meine "behauptungen" stehen in den medizinbüchern und gerichtsunterlagen weltweit...
du kannst ja zb gerne die wikipedia bemühen...
wir sind säugetiere und somit auf milch zur aufzucht unserer jungen angewiesen...
das ist nunmal unsere natur...
selbst unsere engsten verwandten im tierreich brauchen tierische kost...
alles andere ist ideologie...
wenn in späteren zeiten mal sowas ähnliches wie empfindungfähigkeit bei pflanzen nachweisbar sein wird(anzeichen dafür gibt es durchaus), werden die veganer wohl verhungern werden müssen...
achso...erklär mir doch mal, wie man insulin aus planzen gewinnen kann...
 
@Rulf: "Weltweit" :D Dir ist klar, dass es den Brahmanen, sowie diversen anderen Gruppen "weltweit" auf's Strengste verboten ist, seit Jahrtausenden, Tierprodukte zu verzehren? Warum wohl... mh. Könnte was mit dem Hauch von "Heiligkeit", "Reinheit" und dem Ziel der Unsterblichkeit zu tun haben.
 
@Rulf: Ich zitiere weiterhin deine geliebte Wikipedia:

"Die Gewinnung von Insulin aus Tierorganen hat mehrere Nachteile. Daher wurde nach Wegen gesucht, Insulin biotechnologisch herzustellen."

Und:

"1979 gelang es Frankfurter Wissenschaftlern, mittels rekombinanter DNA, das Gen für Insulin aus menschlichen Zellen zu isolieren, in Plasmide zu klonieren und mittels Gentransfer in Mikroorganismen wie Bakterien (Escherichia coli) oder Hefen (Saccharomyces cerevisiae) zu verbringen, so dass 1982 die Möglichkeit bestand, mittels dieser gentechnisch veränderten Organismen Humaninsulin in großen Mengen ohne den Einsatz tierischen Ausgangsmaterials von Schwein oder Rind zu produzieren."

Ende der Durchsage.
 
@Rulf:

"nein meine "behauptungen" stehen in den medizinbüchern und gerichtsunterlagen weltweit"

Nein, tun sie nicht. Du sprichst hier übrigens nicht mit einem Laien. Und ich habe in mehreren Kommentaren bereits Informationsmaterial verlinkt, das übrigens nicht aus veganen Quellen sondern von Universitäten stammt. Du hingegen stellst ausschließlich Behauptungen auf, ohne sie zu belegen.

"du kannst ja zb gerne die wikipedia bemühen"

Selbst wenn ich das mache, und Wikipedia ist unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten weder eine Quelle noch neutral, wenn es um ideologische Fragen geht, finde ich keine Deiner Behauptungen bestätigt. Wie wäre es mit Studien, die ich auch bereits verlinkt habe?

"wir sind säugetiere und somit auf milch zur aufzucht unserer jungen angewiesen"

Falsch.

"alles andere ist ideologie"

Der indoktrinierte Zwang zur Nutzung tierischer Erzeugnisse ist Ideologie, richtig.

"wenn in späteren zeiten mal sowas ähnliches wie empfindungfähigkeit bei pflanzen nachweisbar sein wird(anzeichen dafür gibt es durchaus), werden die veganer wohl verhungern werden müssen"

Wie oft habe ich mich dazu hier bereits geäußert? Warum ignorierst Du es weiterhin?

Noch einmal: Ich selbst plädiere dafür, dass man auch Pflanzen nur das nimmt, was sie zum Überleben nicht benötigen, und das kann man sehr einfach umsetzen.

"achso...erklär mir doch mal, wie man insulin aus planzen gewinnen kann"

Man kann es synthetisieren. Und das sind jetzt Deine Argumente gegen die Tierrechtsforderung? Mehr hast Du nicht auf Lager?
 
@SemaelK: Der Mensch produziert Milch für Menschen. Die Kuh für das Kalb. Ziege für Ziege. Usw. Sehe da auch bei seiner Aussage keinen Sinn dahinter. Ansonsten:

https://www.youtube.com/watch?v=nwyaxbhRKGU
 
@Rulf: Blödsinn. Die ADA empfiehlt ausdrücklich fleischlose Ernährung für alle Altersgruppen und auch schwangere Frauen: http://www.vrg.org/nutrition/2009_ADA_position_paper.pdf
 
Was die Veganer wohl antworten würden, wenn ihnen endlich mal wer erklärt, dass als Inhibitor bei der Kupfergewinnung (und Kupfer steckt praktisch in jedem elektronischen Gerät) Knochenleim aus tierischen Abfällen verwendet wird?

Wer etwas gegen den Reader hat, der soll ihn einfach nicht kaufen! Die Welt hat größere Probleme als ein paar Tausend Ledercovers eines überteuerten E-Readers.
 
@TomW:

Bitte meinen o.a. Kommentar lesen. Ein informierter Tierrechtler weiß das alles. Es geht in der Tierrechtsforderung darum, das Leid der Tiere zunächst zu reduzieren und Menschen für die Problematik zu sensibilisieren. Erst am Ende der Entwicklung soll der von "uns" gedachte Idealzustand stehen, in dem keine Tiere mehr genutzt bzw. getötet werden.

Kein einziger realistisch denkender Tierrechtler glaubt, dass sein "Verzicht" (den wir nicht als solchen definieren) das Problem lösen kann. Es geht darum, das Problem überhaupt erst als solches zu verdeutlichen, dann eine Lobby zu organisieren und es auf längere Sicht zu lösen.
 
@SemaelK: Und genau das ist doch das Problem. Warum wollen die Veganer überhaupt das? Ok, wenn sie es für sich wollen ok, aber sie wollen es auch für andere.
Und genau das ist das Problem.
Ich sage dir ja auch nicht, dass du zwingend Fleisch essen sollst. Auch verbiete ich dir nicht, so zuleben wie du willst und wenn du halt ohne Fleisch leben willst, ist das dein Bier.
Aber warum versucht die andere Seite den Fleischessern ihren Lebensstil aufzuerlegen?
Sie können ja selbst in die Produktion gehen und sich ihr Zeug selbst bauen. Dafür muss man nicht die Firmen zwingen...
Aber stimmt. dann würden andere ja immer noch fleisch essen, was man ja verhindern möchte.
 
@Forster007:

Warum wir Tierrechtler das wollen, habe ich in diesem Kommentar erklärt:

http://winfuture.de/news,91886.html#c2821302

"Aber warum versucht die andere Seite den Fleischessern ihren Lebensstil aufzuerlegen?"

Ich versuche gar nichts. Ich habe darauf hingewiesen, dass die Nutzung und Tötung von Tieren rein der menschlichen Willkür unterliegt, ebenso wie es bei Sklavenhaltung und Massenmord der Fall ist. Wenn man nicht irgendwann erkannt hätte, dass es falsch ist, andere Menschen in dieser Weise zu behandeln, hätten wir noch immer keine Menschenrechtskonventionen.

Ich zwinge niemanden zu irgendetwas, ich weise auf das Problem als solches hin. Und das zunächst einmal ausschließlich in meinem Kommentar o.a. bzw. wenn ich gefragt werde oder aber das Thema ohnehin behandelt wird. Ich missioniere nicht, ich belästige niemanden. Aber ich nehme mir das Recht, die Tierrechtsproblematik als solche zu benennen.

Es geht nicht darum, selbst "nur" vegan zu leben. Es geht darum, das Existenzrecht der Tiere anzuerkennen. Nenne mir bitte eine einzige objektivierbare Legitimation für die Tiertötung, die nicht der menschlichen Willkür unterliegt.
 
@SemaelK: Und genau das Hinweisen führt dazu, dass man das als Lästig empfindet. Denn warum weißt du darauf hin? Was ist dein Ziel? Das die Leute kein Fleisch etc. mehr essen. Sonst würde dir das ja ziemlich egal sein.
Auch sollte man überlegen, was hat Tiere mit Menschen zu tun?
Ich möchte damit auf keinen Fall sagen, man soll die Tiere Quälen. Aber eben das schlachten ganz aufzugeben ist auch der falsche Weg.
Auch muss man mal den Lebensstandard von heute betrachten. Auch den Computer und die Stromerzeugnis. Gerade das was du jetzt machst, ist nicht wirklich vegan.
Du widersprichst dir dadurch somit. Denkst du wirklich, dass ein Solarkraftwerk oder ein Windkraftwerk Vegan sind? Wie wurden die Produziert? Und mit was? Ein Windkraftwerk zum Beispiel verbraucht mehr Energie in der Produktion, als es dann der Menschheit wieder zurückgeben kann. Das gleiche bei Produzierung von Silizium für die Sonnenkollektoren. Mit nur von alleine abgestorbenen Pflanzen usw. kann dieser Energieverbrauch nicht erzeugt werden, der für die Reinigung dieser Stoffe von Nöten sind.
Auch dein Rechner und deren Produktion zählt darunter.
Wenn die Veganer wenigstens wirklich vegan leben würden und wirklich alles abstoßen, was auch nur den hauch von nicht vegan hat...
Aber so ist das ganze für mich ein Witz.
Wie schon gesagt, jeder kann so leben wie er will, soll aber die anderen auch so leben lassen wie die möchten. Und genau das passiert hier nun nicht.
 
@Forster007: "Ich möchte damit auf keinen Fall sagen, man soll die Tiere Quälen. Aber eben das schlachten ganz aufzugeben ist auch der falsche Weg."

Merkst du eigentlich, was du das erzählst? Auch in den folgenden "Argumenten" schneidet jeder Veganer besser ab als ein Omni, insofern ist dein "let perfect be the enemy of good"-Stil absurd.
 
@Forster007:

"Und genau das Hinweisen führt dazu, dass man das als Lästig empfindet."

Und genau die Tatsache, dass täglich Tiere leiden und sterben müssen, führt dazu, dass ich es ablehne. ;-)

Alles klar? Es geht darum, dass die Nutzung und Tötung von Tieren aus meiner Sicht erstens falsch ist und zweitens nachweislich nicht notwendig, da der Mensch bsplw. keine tierischen Erzeugnisse benötigt, um überleben zu können.

"Auch sollte man überlegen, was hat Tiere mit Menschen zu tun?"

Ich verstehe die Frage nicht. Tiere sind empfindungsfähige Lebewesen, die nicht sterben und leiden wollen. Warum müssen sie etwas mit dem Menschen zu tun haben?

"Aber eben das schlachten ganz aufzugeben ist auch der falsche Weg."

Warum? Menschen müssen keine tierischen Erzeugnisse verwenden, um sich ernähren oder generell überleben zu können. Was ist also falsch daran, sie leben zu lassen?

"Auch muss man mal den Lebensstandard von heute betrachten. Auch den Computer und die Stromerzeugnis. Gerade das was du jetzt machst, ist nicht wirklich vegan."

Dazu habe ich mich mehrfach geäußert. Es geht im tierrechtsbasierten Veganismus darum, Tierleid zu reduzieren, das Problem als solches zu benennen, um die Problematik in weiteren Schritten ganz abzuschaffen. Insofern lebe ich so vegan, wie ich es in dieser Gesellschaft umsetzen kann. Aber auch mir ist bewusst, dass größere Brötchen in Wirtschaft und Politik gebacken werden müssen, um Tierleid irgendwann abschaffen zu können. Und darum geht es mir.

"Wie schon gesagt, jeder kann so leben wie er will, soll aber die anderen auch so leben lassen wie die möchten. Und genau das passiert hier nun nicht."

Richtig, genau das geschieht nicht, weil man die Tiere eben nicht leben lässt.
 
@AbalG: Was meinst du mit Omni? Und was meinst du mit "let perfect be the enemy of good-Stil"?

Aber du hast meinen Beitrag wohl nicht verstanden. Quälen und schlachten sind nämlich keine Synonyme, sondern sehr unterschiedliche Worte.
Aber was du halt mit dem enemy of good meinst ist mir schleierhaft und sehe da nichts was irgendwie absurd sein könnte. Absurd ist da eher, anderen als Veganer immer wieder seine Weltansicht aufbürden zu wollen, weil man ja so ein Gutmensch ist ;-)
 
@SemaelK: Die Menschheit benötigt Fleisch bzw. Tierische Stoffe um zu überleben oder man muss sie als Zusatzmittel zu führen.
Ohne geht es nicht.
Die Frage stellt sich mir nun, wo kommen diese Zusatzmittel her? Wie werden die gefördert, produziert?
Tiere mögen Empfindungsfähige Tiere sein, aber solange sie nicht qualvoll leben müssen und beim Töten nicht leiden müssen, wo ist das Problem?
Diese Probleme müssen bekämpft werden nicht den Fleischfressern das Fleischfressen zu verbieten. Denn genau das ist ja das Ende vom Lied.

Was ist mit der Technik? Der Stromerzeugnis? Wie schon gesagt, wenn man wirklich nett zu den Tieren und der Umwelt sein will, müssten wir in die Steinzeit zurück. Und das wird sich, wegen der Physik, auch nicht ändern. Es gilt nunmal Aktio = Reaktio. Man kann nur versuchen den Prozess zu optimieren, effektiver zu machen.
Und wie auch schon gesagt dürftest du somit auch keinen Rechner kaufen, kein Auto fahren, selbst das Haus/Wohnung ist in der Produktion schon nicht sehr Umweltfreundlich, wegen der Teile dadrin wie Eisen usw.
Auf der einen Seite will man den Gutmensch sein, aber auf der anderen Seite will man keinen Luxus aufgeben, aber andere dazubringen. Denn andere sehen das Fleisch essen als Luxus an usw.

Warum also denen was vorschreiben?
 
@Forster007: Du suggerierst, dass es keine 100%igen Veganer gibt, weil es ja sooo vieles gibt, was nicht vegan ist, aber dennoch von ihnen genutzt wird. Weil diese Leute nicht "perfekt" sind, sagst du, dass es auch nichts bringt, sich zu bessern. Das ist ein klassischer logischer Fehlschluss und, wie Semael schon anmerkte, geht es hier um einen Prozess hin zum besten Zustand.

Fakt ist, dass Omnis den Tieren den Tod aufbürden. Und wer anderen das Lebensrecht abspricht, kann es für sich selbst nicht in Anspruch nehmen.
 
@Forster007: Man braucht keine Tierprodukte, um gesund zu leben. Ich kürze mal eben ab und bitte dich, folgende Individuen zu vergleichen:

https://www.youtube.com/watch?v=vvVhKdEa3XY

und

https://www.youtube.com/watch?v=GeFr_HuAR1M

https://www.youtube.com/watch?v=9qKeU_v-p2A

Fleisch macht krank.
 
@AbalG: Dann ziehe bitte aus deinem Haus aus. wandere in den Wald und lebe mit den Wildtieren zusammen. Denn dein Haus nimmt denen schon ein Revier weg. Woher nimmst du dir dieses Recht?
Die Welt ist nun einmal so, dass der stärkere Gewinnt. So hat es die Natur gewollt. Und wenn die Natur dem Menschen überdrüssig ist, dann wird die Natur sich das Land wieder zurückholen.
Ich sagte nicht, dass man sich nicht bessern soll, sondern dass es nichts bringt, vegan zu leben. Das ist ein Unterschied. Weil es soll Leute geben, die mögen Fleisch. Warum also sollen diese auf Ihren Spaß und Freude verzichten?
 
@AbalG: Was ist denn das für ein Blödsinn?

Fleisch macht in Übermaßen Krank, wie alles.
Aber alles in Maßen und nicht in massen ist Gesund und sogar hilfreich.
Und da gehört Fleisch, zumindest normales Fleisch, dazu.
 
@Forster007: Du verquerst doch völlig die Argumente. Dass ich als Lebewesen meinen Lebensraum einnehme, ist doch nicht das gleiche, wie wenn ich losgehe und andere Lebewesen gezielt quäle und umbringe, ohne dass ich das muss.

Außerdem wärest du erstaunt, wenn du wüsstest, wie viel ich außerhalb der Zivilisation lebe. ;) Aber da gehst du den Tieren eher auf den Sack, worum es akut aber gar nicht geht, sondern um Massenmord aus Genusssucht. Bleib mal beim Thema. Es bringt sehr wohl was, vegan zu leben, gesundheitlich, ethisch, wirtschaftlich, umwelttechnisch und auch finanziell.

Es soll Leute geben, die mögen Vergewaltigung. Warum also sollen diese auf ihren (kleingeschrieben) Spaß und Freude verzichten? Deinen Poppes können die gern nehmen. ;)
 
@AbalG: Du hast das mit dem Wohnraum nicht verstanden oder?
Du sollst ausziehen und immer dort leben. deine Wohnung nimmt zum Schlafen viel zu viel Fläche weg, die ganzen Städte tun dies und nehmen den Tieren Lebensraum weg.
Nur weil du sie vielleicht nicht direkt tötest, tötest du sie indirekt darüber. Und genau das ist der Punkt.
Vergewaltigung ist eine Qual. Somit ist das was anderes, als wenn die Tiere nicht gequält werden. Hatte ich aber auch schon geschrieben, was du gekonnt überlesen hast.
 
@Forster007:

"Die Menschheit benötigt Fleisch bzw. Tierische Stoffe um zu überleben oder man muss sie als Zusatzmittel zu führen.
Ohne geht es nicht."

Das ist schlicht falsch. Ich habe das nun mehrfach bereits begründet. Wenn Du das gezielt ignorierst, verschwendest Du meine Zeit.

"Die Frage stellt sich mir nun, wo kommen diese Zusatzmittel her? Wie werden die gefördert, produziert?"

Welche Zusatzmittel bitte? Ich selbst lebe ausschließlich von pflanzlicher Nahrung.

"Tiere mögen Empfindungsfähige Tiere sein, aber solange sie nicht qualvoll leben müssen und beim Töten nicht leiden müssen, wo ist das Problem?"

Dass sie gegen ihren Willen sterben, weil der Mensch es rein willkürlich fordert. Du könntest auch fragen, wo genau das Problem darin liegt, dass man Menschen ermordet oder unterdrückt, so lange sie nicht unmittelbar leiden oder Du glaubst, dass sie nicht leiden.

"Diese Probleme müssen bekämpft werden ... "

Welche? Du hast in Deinem Kommentar keine Probleme erwähnt, die zu lösen wären.

"Denn genau das ist ja das Ende vom Lied."

Dann hat man auch den Sklavenhaltern die Sklavenhaltung verboten und den Mördern den Mord. Absurde Logik, meinst Du nicht?

"Was ist mit der Technik? Der Stromerzeugnis?"

Darauf bin ich in meinem bisherigen Kommentaren mehrfach eingegangen. Man beginnt, das Tierleid zu reduzieren, dann schafft man es ab. So ist der Plan. Du kannst das alles auch ohne Tierleid erzeugen. Dass es momentan nicht getan wird, bedeutet ja nicht, dass es anders nicht gehen würde.

" ... wenn man wirklich nett zu den Tieren und der Umwelt sein will, müssten wir in die Steinzeit zurück."

Warum denn das?

"Man kann nur versuchen den Prozess zu optimieren, effektiver zu machen."

Ja, indem man nicht grund- und sinnlos tötet, ganz einfach.

"Und wie auch schon gesagt dürftest du somit auch keinen Rechner kaufen, kein Auto fahren, selbst das Haus/Wohnung ist in der Produktion schon nicht sehr Umweltfreundlich, wegen der Teile dadrin wie Eisen usw."

Wie gesagt, ich habe mich dazu bereits geäußert. Es geht auch anders, und diese Entwicklung will die Tierrechtsbewegung antreten. Übrigens verweigere ich den Besitz eines Autos und versuche, meine Rechner weitgehend ohne Tierleid zusammen zu stellen.

"Auf der einen Seite will man den Gutmensch sein, aber auf der anderen Seite will man keinen Luxus aufgeben, aber andere dazubringen. Denn andere sehen das Fleisch essen als Luxus an usw."

Wovon genau redest Du eigentlich? Welchen Luxus gönne ich mir denn, für den Tiere leiden müssten?

"Warum also denen was vorschreiben?"

Du verwechselst hier Ursache und Wirkung. Zuerst wurde uns allen diktiert, dass wir Tiere zu verzehren haben, weil es normal sei. Ich sage, dass ich es mir nicht diktieren lasse und die Vernichtung anderen Lebens verurteile.
 
@Forster007: Woher willst du bitte wissen, wie groß meine Wohnfläche ist? Woher willst du wissen, dass ich alleine lebe, dass keine Tiere hier leben, usw.? Es geht nicht um Lebensraum, den dürfen Menschen wie alle anderen Lebewesen selbstverständlich beanspruchen. Es geht um das Quälen und Ermorden von Tieren aus Genusssucht. Lern doch bitte mal Lesen.

Tiere Leiden in der Mast und auch bei der Schlachtung. Es gibt unzählige Aufnahmen davon, die kannst du dir gern anschauen, wenn du mir das nicht glaubst. Und so oder so, Mord ist Mord. Versuch mal vor Gericht zu argumentieren, du hättest dein Opfer ja betäubt, es habe also nicht gelitten. Hätte Armin Meiweis mal probieren sollen.
 
@AbalG: Wie wäre es, dass du selbst lesen lernst, bevor du immer und immer wieder den anderen Beleidigst?
Wie schon gesagt, dein Haus oder Die Wohnung nimmt die Fläche weg. Dein Dusche usw.
Alles unnötig Platz.
Auch der Platz dafür, dass du hier schreiben kannst, auch das nimmt viel zu viel Platz weg. Wenn du und alle anderen, die dieser Meinung sind, das einfach nicht mehr nutzen, wird es schon aus sicht des Geldes, weggebaut und mehr platz für die Tiere oder halt alle Lebewesen geben. Und wenn es nicht so viele machen, dann bringt zwar das nichts, aber DU hast dein Stück für die Umwelt getan. Aber da du ja hier schreibst, gehe ich einfach mal von aus, dass du diesen nicht wirklich ernst nehmen willst.
 
@Forster007:

"Du sollst ausziehen und immer dort leben. deine Wohnung nimmt zum Schlafen viel zu viel Fläche weg, die ganzen Städte tun dies und nehmen den Tieren Lebensraum weg."

Und das ist vergleichbar mit gezielter Tötung und Versklavung?

Nehmen wir einmal an, man würde unter anderen gesetzlichen Vorgaben bauen und Tiere eben nicht dabei töten, dann wäre es nichts anderes als die "normale" Beanspruchung des Lebensraums durch ein Lebewesen bzw. eine Population. Niemand hier hat verteidigt, wie der Mensch sich auf dem Planeten ausbreitet und seine Siedlungen expandieren. Du wirfst Veganern vor, was sie selbst in aller Regel kritisieren. Und gerade diese Sachverhalte sollen u.a. optimiert werden, damit eben keine Lebewesen mehr unmittelbar leiden müssen.

Allerdings ist es auch ein Unterschied, ob man im Wald versehentlich auf ein Insekt tritt oder dieses bzw. ganze Massenpopulationen für die Schlachtung züchtet.

"Nur weil du sie vielleicht nicht direkt tötest, tötest du sie indirekt darüber."

Nein, tut er nicht, da er beim Bau eines Hauses in aller Regel nicht beteiligt ist und insofern auch niemand darauf achtet, Tiere nicht zu töten.

Und was hat das wiederum damit zu tun, dass man Tiere gezielt und bewusst tötet?

"Vergewaltigung ist eine Qual. Somit ist das was anderes, als wenn die Tiere nicht gequält werden."

Tierhaltung ist in aller Regel eine Qual, da sie niemals "artgerecht" erfolgt und bereits die Statuten dafür menschlicher Willkür entspringen.
 
@SemaelK: Und genau das geht nicht. Wir wollen auf der einen Seite das leben der Tiere retten, aber auf der anderen Seite tun wir nichts für ihren Lebensraum? Wie paradox ist das?
Ich konnte leider bei der unzahl von Beiträgen nichts finden oder halt überlesen, wo es drum geht, dass man auch ohne Fleisch überleben kann. Bitte verlinke dieses einfach nocheinmal. Die Aussage einfach dazu zählt nicht.
Dein Rechner versuchst du ohne Tierleid zu erstellen. Ok, das möchte ich sehen, wie du das gemacht hast. Das Silizium darin ist schon ein Punkt, der diese Sache zu nichte macht. Die Energie, die für die erzeugung dieses Materials von Nöten ist, ist in der Erzeugung schon für die Tiere ungesund. Entweder strahlt es, oder stinkt.

Wer in einem Haus wohnt, sorgt dafür, dass diese Häuser auch gebaut werden oder wurden.
Somit hat er genau dafür gesorgt, dass der Lebensraum wegbricht. Wenn man dies so nicht sieht, dann sollte man auch nicht die Fleischfresser vorwerfen, dass sie Tiermörder sind. Denn sie haben das Tier ja häufig auch nicht getötet ;-)
Wenn man also auf der Einen Seite ein entsprechendes Argument anführt, muss man das gleiche auch auf der anderen Seite gelten lassen.

"Tierhaltung ist in aller Regel eine Qual, da sie niemals "artgerecht" erfolgt und bereits die Statuten dafür menschlicher Willkür entspringen."

Somit sind alle Katzen, Hunde oder andere Tiere besitzer Tierquäler. Denn die waren auch mal Wilde Tiere.
Also sollte dieses auch sofort abgeschafft werden...
Aber wie ich schon öfters schrieb: Wenn jeder jeden sein Leben leben lassen würde und den nichts versucht vorzuschreiben...
Und das ist ja wie mit der Marktwirtschaft. Gibt es keine Nachfrage, würde es automatisch geregelt werden.
 
@Forster007:

"Wir wollen auf der einen Seite das leben der Tiere retten, aber auf der anderen Seite tun wir nichts für ihren Lebensraum? Wie paradox ist das?"

Wann und wo habe ich das geschrieben? Ich schrieb o.a. das Gegenteil. Und ich schrieb, dass man das Tierrecht schrittweise umsetzen muss, da Menschen wie Du es kategorisch ablehnen. Das liegt aber nicht an mir, denn ich bin bereit, es konsequent umzusetzen. Man kämpft als Tierrechtler nun einmal gegen Ideologen und Windmühlenflügel, siehe Deine eigenen Kommentare.

"Ich konnte leider bei der unzahl von Beiträgen nichts finden oder halt überlesen, wo es drum geht, dass man auch ohne Fleisch überleben kann. Bitte verlinke dieses einfach nocheinmal. Die Aussage einfach dazu zählt nicht."

Doch, sie zählt, da ich meine Aussagen hier mehrfach belegt habe. Suche sie und belese Dich. Ich bin nicht dafür verantwortlich, dass Du etwas nicht lesen willst.

"Dein Rechner versuchst du ohne Tierleid zu erstellen. Ok, das möchte ich sehen, wie du das gemacht hast."

Ich habe mich dazu mehrfach geäußert, auch dass man erste Schritte gehen muss, um die Tierrechtsforderung konsequent umzusetzen. Bitte zuerst lesen, dann kommentieren.

"Wer in einem Haus wohnt, sorgt dafür, dass diese Häuser auch gebaut werden oder wurden."

Das ist erstens falsch, zweitens sehe ich noch immer kein Argument gegen die Tierrechtsforderung.

"Wenn man dies so nicht sieht, dann sollte man auch nicht die Fleischfresser vorwerfen, dass sie Tiermörder sind."

Wann und wo habe ich jemanden als Tiermörder bezeichnet? Aber um noch einmal den Unterschied zu erklären:

Menschen töten und versklaven willkürlich und ohne ernährungsbiologische Notwendigkeit Tiere mit technischen Mitteln bzw. Distanzwaffen

Das ist der Unterschied.

"Somit sind alle Katzen, Hunde oder andere Tiere besitzer Tierquäler. Denn die waren auch mal Wilde Tiere."

Es kommt auf die Tierart an. Katzen und Hunde leben in Symbiosen mit dem Menschen, Pferde oder Vögel aber bsplw. nicht, diese sollte man insofern auch nicht halten bzw. nutzen.

"Aber wie ich schon öfters schrieb: Wenn jeder jeden sein Leben leben lassen würde und den nichts versucht vorzuschreiben"

Und ich schrieb etliche Male, dass man erstens alle Menschen zum Konsum tierischer Erzeugnisse nötigt und zweitens die Tiere eben nicht in Frieden leben können. Deine Rechnung geht folglich nicht auf.

"Und das ist ja wie mit der Marktwirtschaft. Gibt es keine Nachfrage, würde es automatisch geregelt werden."

Es gibt auch eine Nachfrage nach Vegewaltigung, Mord und Raub. Das alles ist dann auch eine rein marktwirtschaftliche Fragestellung, inwiefern es legitim sein kann?

Kollege, ich habe sehr wenig Zeit. Wenn Du weiterhin kein einziges Argument liefern kannst, werde ich mich hiermit empfehlen.
 
@SemaelK: Und wo habe ich geschrieben, dass ich den Tierschutz kategorisch ablehne? Ich habe sogar explizit gesagt, wo ist das Problem, wenn man die Tiere nicht qualvoll tötet und leidend unterbringt?

Und wo ist dieser Beleg? Genau nach diesem habe ich hier explizit gerfragt. Diese Aussage die du gerade gebracht hast, hilft nicht weiter. Denn woher soll ich wissen, dass die auch so stimmt? Also bitte hier direkt Antworten und die Quelle in diesen Bezogenen Antwort hineinschreiben. Wobei die natürlich auch nicht zu 100% stimmen muss. Solange bleibe ich auch zu 100% der Meinung, Fleisch benötigt der Mensch.

Ich habe gelesen und dir auch schon mehrfach erläutert, dass dies auch in Zukunft nicht möglich ist. Aktio=Reaktio. Das Reinigen des Silizium braucht nunmal viel Energie. Und die Energie muss irgendwo her kommen.
Und selbst wenn das Fusionskraftwerk endlich umgesetzt werden könnte, muss die Energie für dieses Kraftwerk auch erstmal erzeugt werden....

Achso, die Häuser werden also einfach so hingebaut ohne Grund und einfach so um die Tiere zu ärgern. Die Leute schmeißen also gerne Ihr Geld dafür in solch eine Wohnung hinein ohne dass sie ein Nutzen davon haben?
Wie schon geschrieben, Das Argument ist bei den Fleischessern das gleiche. Die haben das Tier auch nicht getötet.
Die Tiertöter, die das ohne solch einen Hintergrund machen, die zählen natürlich nicht dazu und die verurteile ich auch. Aber man kann hier nicht alle oder die Meisten unter diesen Hut schieben. Denn Viele Töten die Tiere gar nicht.

Katzen und Hunde leben nicht in Symbiose. Die wurden dorthin gezüchtet und wurden also Qualvoll dazu gebracht.
Auch das kann man nun mit Kühen oder Rindern oder halt den Tieren, die für die Schlachtung gezüchtet worden sehen.
Da ist also kein Unterschied.
Und so manche Hunde/Katzenbesitzer sind nicht wirklich nett zu ihren Tieren. Aber das sind wohl die Ausnahme, wie die, die die Tiere aus Jux töten.

Man nötigt nicht die Menschen zum Konsum. Es schmeckt einfach. Ich glaube kaum, dass jemand Fleisch essen würde, wenn es ihm nicht schmeckt. Gibt ja genau deshalb die Vegetarier ;-)

Dein letzter Satz zeigt, dass du in keinster Weise argumentieren kannst. Denn du hast genausowenig Beweise geliefert. Und selbst nach expliziter Nachfrage kam keiner. Sich dann mit wenig Zeit herauszureden ist schwach, Kollege ;-)
Auch übrigens dieses Wort "Kollege" so zu nutzen, zeigt dass du ziemlich hochnässig bist. Zum Glück sind nicht alle Veganer so ;-)
 
@Forster007: Hier im Haus und im Garten leben mehr Tiere, als auf der gleichen Fläche im Wald und der Wiese hier in der Gegend, allein schon wegen dem zusätzlichen Raum durch das Gebäude. Es nimmt keinen unnötigen Platz weg, weil ICH, sowie meine Familie, hier leben. Und wir haben wie jedes andere Tier ein Recht auf Lebensraum. Unser Garten hat die meisten Vögel zu Besuch, ebenso haben wir zwei Mäuse, ein Eichhörnchen und diverse Katzen, die mal vorbeischauen. Deine Argumente sind genauso flasch wie unzutreffend.

Troll wen anders.
 
Meine Güte Leute...
Hier sind nen paar echt ignorante Typen dabei. Ich finde die Petition ganz ok, da es nur eine Bitte an Amazon darstellt.
Ich für meinen Teil versuche ebenfalls weniger tierische Produkte zu konsumieren und bewusster auf mich und meine Umwelt zu achten. Und dazu zählen eben auch solche Produkte. Dennoch weiß es kaum einer um mich herrum. Warum auch, ist ja meine Sache. (Dagegen weiß ich genau wer sich über sowas eher lustig macht mit "Fleisch ist mein Gemüse").
Und die Ausreden, dass der Mensch schon immer Fleisch brauchte usw. Wer einmal in einem Modernen Großschlachthof war oder die Haltungsbedingungen der Tiere kennt (Nicht aus dem Kleinbetrieb im Dorf, die großen Zuchtbetriebe), der weiß wie grausam das Ganze ist. Und das alles nur für das tägliche Fleisch und unsere Bequemlichkeit.
Dabei würde es reichen einfach mal wieder zu alten Werten zurück zu kehren. Wo Fleisch und Tierprodukte noch ein Luxus waren, und man es sich nicht jeden Tag reingezwengt hat. Und wenn man es sich nicht leisten kann ist es eben so, und es gibt nur einmal die Woche Fleisch. Oder ist es etwa das Recht eines Jeden, täglich über das Leben eines anderen Lebewesens zu entscheiden?
Ich denke, man muss es nicht so extrem treiben wie viele Veganer. Aber es ist deren Entscheidung und vllt sollte man mal darüber nachdenken, statt sie wegen ein paar Hipstern zu verurteilen. Der Ansatz macht Sinn, und wird in den nächsten jahren hoffentlich noch in den Köpfen der Leute ankommen.
Und jedes Produkt was von eben jenen Tieren kommt trägt seinen Teil bei, und wir werden irgendwann einsehen müssen, dass es so nicht funktioniert. Oder denkt ihr auch noch, dass Sprit immer billiger sein muss und Autos immer größer? :D
 
@TassenPeter: Wir können auch gerne zu den ganz alten Werten zurück, zu einem Maximum an Natürlichkeit für die Menschheit, wie es die Natur für uns "vorgesehen" hat. Dann bekommt jeder einen angespitzten Holzspeer in die Hand gedrückt und ab den Wald zum Jagen (Pfeil und Bogen gabs so früh ja noch nicht)! Da wird sich dann ernährt, wie es die Menschheit über zehntausende von Jahren getan hat.
Aber vielleicht fehlte damals ja nur ein engagierter Veganer, der die anderen Neandertaler in der Höhle von den Vorzügen von Tofu, Sojamilch etc. überzeugen und ihnen die Grausamkeit der Jagd klarmachen konnte? ;)
 
@mh0001:

Hat sie nicht, auch das ist ein längst widerlegter Mythos:

http://www.pnas.org/search?fulltext=Anna+Revedin&submit=yes&x=0&y=0

Aber selbst wenn die Menschen tatsächlich "schon immer" Fleisch verzehrt hätten; warum genau sollten sie es auch heute noch müssen?
 
@SemaelK: Einen Widerspruch sehe ich darin nicht. Die haben halt alles gegessen, was sich essen ließ. Das ist ja gerade einer der Vorteile der menschlichen Rasse, dass unser Verdauungssystem auf Allesfresser ausgelegt ist. Wären wir reine Pflanzenfresser, wäre das System der Kuh inkl. Wiederkäuen ja viel praktischer. Es geht, klar, aber aus biologischen Gesichtspunkt lässt es sich mit einem Ernährungs-Mix aus tierischen und pflanzlichen Produkten leichter ernähren.
 
@mh0001: Ja du hast Recht. Wir können alles essen. Warum auch nicht, auch Tiere gehören dazu. Das Problem sind aber die Folgen der großen Masse.
Und da gilt es anzusetzen. ;)
 
@TassenPeter: Somit müssten wir Menschen umbringen, damit die Masse geregelt wird.
Anders wird da kein Schuh draus.
Man kann doch nicht jemand anderen was verbieten, nur weil man selbst der Meinung wäre...
Außerdem ist das ganze Mumpitz. Wenn alle wirklich Vegan leben würden, gäbe es keine Häuser, keinen PC, kein Internet. Wir könnten also gar nicht hier solch eine Diskussion führen.
 
@Forster007: Lesen bildet. Oder hilt vor solchen Kommentaren. Ich selber lebe nicht vegan, möchte es auch nicht. Und habe auch nicht gesagt, dass es jemand jemals soll und muss. Alter :D
 
@TassenPeter: Jop, lesen bildet :-D
Denn wenn du kein Veganer bist, aber dennoch gegen die Tierhaltung, die es ermöglicht allen, die Fleisch essen wollen, auch Fleisch zu essen, ist was was faul ;-)
 
@Forster007: Nein. Ich sehe nur nicht alles in SW. Es gibt wie immer Abstufungen.
Und wenn ich gegen die Massentierhaltung bin, gibt es noch immer Fleisch vom Bauern nebenan. Keine Massentierhaltung, "gesundes" Fleisch, gemäßigter Verzehr.
Man muss nicht veganer sein um etwas gegen die Massentierhaltung zu haben, und was dagegen zu tun ;)
 
@TassenPeter: Und ich sage nur, das mit dem Bauern wird der Fleischeslust der Menschheit nicht gerecht. Sollte also die Massentierhaltung nicht mehr existieren, wird dann das Fleisch entweder so teuer, dass du ohne Kontakte wohl kaum noch Fleisch bekommen kannst. Oder halt ein Millionär sein müsstest.
Und das zieht dann noch weitere Kreise.
Das hat nichts mit SW sehen zu tun, sondern einfach nur klare Logik. Wir Menschen sind einfach viel zu viele geworden. Und dieses spiegelt sich in der Nahrung wieder.
 
@mh0001:

Du scheinst die Studienergebnisse nicht zu kennen. Seit einigen Jahren ist bekannt, dass die bisher präferierte Hypothese, laut der sich das menschliche Gehirn durch den Konsum tierischer Erzeugnisse entwickelt haben soll, nicht stimmen kann. Und das erstens, weil es rein unter dem Gesichtspunkt der Molekularbiologie bestenfalls Spekulationen gab, wie genau das zu erklären sei. Zweitens aber auch, da wir Belege vorweisen können, laut denen der Mensch keineswegs "immer" Fleisch verzehrte. Er verzehrte offenbar auch nicht "alles". Es liegen Indizien vor, dass die fleischliche Ernährung möglicherweise ein Notnagel gewesen sein könnte.

So oder so, wenn sich das menschliche Gehirn überhaupt entwickelte, dann eher durch stärkehaltige Lebensmittel. Dennoch liegen uns nichts anderes als wilde Spekulationen und in Teilen klar widerlegte Hypothesen der Paläoanthropologie vor, um das bisher propagierte Modell zu stützen, eine Überprüfung halten diese Mythen aber seit Jahren nicht mehr aus.

Aber selbst wenn der Mensch tatsächlich ein Allesfresser wäre, erklärt das noch immer nicht die Notwendigkeit der Tiertötung.
 
@SemaelK: Hat man nicht neulich erst einen jahrtausende alten veganen Käse aus China gefunden? :D
 
@mh0001: Damit haben wir sicher eine Menge Probleme gelöst. Aber praktikabel ist etwas anderes. ;)
Aber ok. Wenn du mir sagen kannst, dass die für die aktuelle Lebensweise benötigte Massentierhaltung absolut unproblematisch im Bezug auf die damit zusammenhängenden Probleme ist, dann denke ich hast du mit deinem absolut durchdachten Kommentar recht :D
Oder ist das Recht der Tiere auf ein ungequältes Leben, unsere Gesundheit (Arzneimittel im Fleisch, Genforschung usw.), Rodung der Regenwälder sowie Verbrauch von Ressourcen (Ein kg Fleisch benötigt immense Ressourcen für die Herstellung), Umweltverschmutzung im Allgemeinen etc. etwa alles kein Problem?
Aber hey, du kannst mir sicher sagen, dass das alles unproblematisch und fair abläuft :)
 
@TassenPeter: Ich denke eigtl. nicht, dass das Halten von Tieren in großer Anzahl per se das Problem ist. Ob man nun 100 oder 1000 Schweine hält, ist eigtl. kein Grund, warum die Tiere im größeren Stall mehr Qualen erleiden müssen als im kleineren Stil.
Das Problem ist nicht die Massentierhaltung an sich, sondern die Einstellung und Professionalität der Menschen, die für das Halten der Tiere verantwortlich sind. Dadurch, dass halt alles immer mehr auf billig getrimmt wird, schlägt sich das natürlich sowohl in der Moral des Personals als auch den Umständen der Haltung nieder. Von überfordertem Personal, dass gerade mal einen Hungerlohn verdient, kann man nicht ernsthaft erwarten, dass die sich noch groß um das Wohl der Tiere kümmern.
Prinzipiell sehe ich in einem ordentlich geführten Stall, auch wenn da 10000 Schweine drin gehalten werden, erstmal kein Problem. Wenn das vernünftig finanziert wird und die Angestellten auch ordentlich bezahlt werden, könnte man unnötige Tierquälerei bestimmt vermeiden.
Dafür muss man jedoch nicht zur strahlenden "Kleiner Bauernhof im Grünen"-Vorstellung zurückkehren. Das geht halt für alle nicht, vor allem wenn der Großteil der Bevölkerung sich anderen Jobs als der Landwirtschaft widmen will.
 
@mh0001: Das hört sich vernünftiger an. Ich sage auch nicht, dass wir nur die Minibiobetriebe brauchen (auch wenn es ideal wäre).
Nur ist die Frage, wie möchtest du einen solchen gute geführten Hof in der Größe finanzieren bei den Preisen? In den meisten Fällen ist das nicht möglich. Das Problem ist die Preistreiberei, was auch ein Problem des Massenhaften Konsums ist. Es hängt also schon irgendwie zusammen. Denn sobald man nicht mehr die kaltblütigen Jungs aus dem Osten einstellt und vllt etwas mehr Platz für die Tiere bereit stellt (das gesetzliche ist ein Witz), wird es teuer. Und das zahlt dir kein Discounter bei den Preisen ;)
Es hat seinen Grund, dass gutes Fleisch deutlich teurer ist. Und man es normalerweise auch nicht im normalen Laden kaufen kann. Selbiges gilt für Leder und andere Tierprodukte.
 
Finde die Petition zwar schwachsinnig., hätte aber auch nichts gegen eine Carbonhülle um das Gesamtgewicht zu senken.
 
Was wollen Veganer überhaupt mit elektonischen Geräten? Ich dachte, die tanzen nur ihre Namen in der Walldorf Schule!
 
@heidenf: +1
 
So ein Quatsch. Die sollen die Hülle ja nicht essen!
 
Ok, nachdem man etwas Recherhiert hat, stellt sich das weitaus weniger reißerisch dar als die Überschrift suggerieren möchte. Hier Fragen Konsumenten schlicht nach einer alternative. K.A. was daran nun so schrecklich sein soll.
 
Es gibt kaum ein Thema, wo derart viel an Angst und schlechtem Gewissen hochkommt, wie wenn Fleischesser auf Veganer antworten. Das ist keine Verteidigung für radikale Veganer, die andere als Mörder oder Leichenfresser bezeichnen! Die lehne ich genauso ab. Es gibt auch keine Gruppe, die Leute mehr vom Veganismus abhält, als genau diese Radikalen. Wer andere zum Denken bewegen will, muss Vorbild sein und nicht Moralapostel.

Tatsache ist aber, dass fast jeder Mensch Tiere mag oder sogar liebt: den eigenen Hund, die Katze, den Hamster usw. Und Tatsache ist auch, dass nur sehr wenige, die hier ihren Mund weit aufmachen ein Tier töten könnten. Statt sich also mit dieser kognitiven Dissonanz zu beschäftigen (Ich mag Tiere/ich hasse Tierquäler/ich esse Tiere aus Massentierhaltung, die dort gequält werden), verhalten sich die meisten wie kleine Kinder und kommen über Schimpfwörter und dumme Vergleiche ("Pflanzen muss man auch töten" -> ich empfehle Biologie 1. Klasse) nicht hinaus.

Schade, denn dieses Thema beinhaltet viel: Umgang mit sich selbst, Umgang mit anderen, Umgang mit der Natur, Umgang mit Ressourcen usw.

Und bevor jemand glaubt, er könnte mir das Veganer-Schild umhängen: sorry, nein. Ich bin nur ein denkender und fühlender Mensch, der sich durchaus achtsam ernährt, aber da gehört für mich auch manchmal Fleisch und Fisch dazu. Bin mir selbst zu wertvoll, um mir jeden Dreck reinzustopfen, nur "weils halt so gut schmeckt" und "weil es viel billiger ist".
 
@DailyLama: Also die Allesfresser-Fraktion ist eher liberal. Die Vegetarier/Veganer sind es doch, die für sich das Gutmenschsein beanspruchen und alle anderen "bekehren" wollen.
Ich esse auch vegetarisch. Ich esse aber auch Fleisch und Fisch, so wie du. Und damit sind wir in deren Augen automatisch verachtenswürdeige Tiermörder und an allem Schuld. Sogar am Ozonloch, den Flüchtlingen und dem schlechten Wetter!
 
@heidenf: Es geht um die Reaktionen hier. Die sind alles andere als liberal. Die meisten sind beleidigend, stumpfsinning und abwertend. Genau was man von jemanden erwartet, der selbst mit dem Thema überfordert ist, sich dem aber nicht stellt.
 
@DailyLama: Angefangen mit diesen Reaktionen haben die Freunde der veganischen Zunft. Was für Reaktionen erwartest du, wenn dich ein Veganer als Mörder bezeichnet, halt mal bitte den Ball flach!
 
@heidenf: Entweder man hat ein Niveau oder man hat keines. Wenn man das Absinken des eigenen Niveaus dem Gesprächspartner zuschreibt, dann hatte man davor schon kein höheres.
 
meine lieben veganischen mitmenschen...die tiere von denen dieses leder gewonnen wurde, wurden nicht wegen ihres leders gezüchtet...sie wurden auch nicht unbedingt schlecht behandelt, weil ansonsten auch das leder von schlechter qualität wäre...aber wenn sie schon für uns sterben mußten, dann sollten sie auch so gut es geht verwendet werden, dh auch die ungenießbare haut...
auf leder verzichten kann nur, wer nicht auf gutes schuhwerk angewiesen ist...
 
@Rulf:

Mein lieber Rulf. Diese Tiere mussten aber nun einmal nicht sterben. Der Mensch hat entschieden, dass sie sterben sollen, um seine Bedürfnisse zu befriedigen, darin besteht der gravierende Unterschied. Außerdem solltest Du Dich mal über Tierhaltung in der Industrie informieren, denn den Tieren geht es definitiv nicht gut dabei.

Ich selbst bin übrigens Wanderer und kann auch mit veganem Schuhwerk über Stock und Stein kraxeln. ;)
 
@Rulf: informiere dich doch bitte zuerst mal über die lederindustrie in indien und bangladesh. und da geht es nicht nur um tierqual sondern auch kinderarbeit. ist euch das alles wirklich total egal? habt ihr weder empathie für die tiere noch für die ausgebeuteten arbeiter dort? kann man als mensch tarsächlich so abstumpfen und seelisch so verkümmern dass dieses leid einen nciht mehr berührt? schau es dir doch bitte mal an, ist eine ZDF doku: https://www.youtube.com/watch?v=1_M_NNA8RlQ
 
@Rulf: achja, und es heißt nicht "veganisch"
 
@Rulf: "aber wenn sie schon für uns sterben mußten, dann sollten sie auch so gut es geht verwendet werden, dh auch die ungenießbare haut..."

>mfw

http://www.smh.com.au/ffximage/2006/03/04/cannibal5306_wideweb__470x355,0.jpg
 
Da verstehe einer die Veganer. Ein Völkchen, die aus Tofu, Soja und Co. sich Bouletten/Frikadellen, Schnitzel und Würstchen basteln. Habe noch keinen gesehen, der sich aus nen Kilo Schweinemett sich nen lecker Salat basteln wollte! Aber jedem nach seinem Geschack.
 
@Roger_Tuff: frikadellen, wurst und schnitzel aus fleisch müssen auch erst in form gebracht werden und vorab das fleisch zerheckselt und pürriert. die frikadelle, das schnitzel und die wurst wachsen ja auch nicht natürlich am tier.
 
@xanax: Bei Frikadellen und Wurst, geh ich ja mit, aber warum denn beim Schnitzel?
 
Unsere Welt wird immer kranker und verrückter.

Erst wird jetzt seit einiger Zeit Medizin durchleuchtet und die Pillen verweigert, weil Tiere
darin stecken könnten.

Und jetzt gehts mit Hüllen weiter.

Dann sollen sie halt den Kauf lassen und fertig.

Wenn ein Modelabel nur echtes Leder verwendet gibt es ja auch keinen Aufstand.
Dann sollen sie sich halt eine andere Marke suchen.

Zum anderen stirbt dafür keine Kuh, sondern die wäre wegen dem Fleisch und den anderen
Teilen sowieso gestorben.

Und immerhin wurden die Tiere deswegen ja auch extra gezüchtet, und wären ansonsten überhaupt nicht am Leben gewesen.
 
Hallo ihr lieben Vegetarier und Veganer.
Ich werde mir jetzt erstmal ein schönes dickes saftiges Steak in die Pfanne werfen.
Anschließend werde ich weiter voller Euphorie die teils genialen Kommentare hier lesen.

Guten Appetit.
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