Beihilfe zum Anonymous-Hack: Journalist zu 2 Jahren Haft verurteilt

Der ehemalige Reuters-Journalist Matthew Keys wurde bereits im vergangenen Herbst schuldig gesprochen, er soll einem Mitglied des Hacker-Kollektiv Anonymous die Zugangsdaten zur Webseite einer großen US-amerikanischen Tageszeitung gegeben haben, ... mehr... Anonymous, Vereinigung, Guy Fawkes Maske Bildquelle: Jason Scragz / Flickr Anonymous, Vereinigung, Guy Fawkes Maske Anonymous, Vereinigung, Guy Fawkes Maske Jason Scragz / Flickr

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Zwei Jahre für ein lächerlichen Hack. Was für ein scheiß.
 
@Cihat: Nur ! zwei Jahre! Immerhin war das eine Straftat. Außerdem (vielleicht mehr oder weniger) Geschäftsschädigung und bewußter, willentlicher Vertrauensbruch gegenüber dem Arbeitgeber. Und nur weil das im Internet passierte ist es nicht weniger schlimm - im Gegenteil. Wer die (vermeintliche) Anonymität des Internets nutzt -und sogar bewußt !!!- gehört hart bestraft. SOLCHE ! Leute machen das Internet kaputt!
 
@Kiebitz: ganz ruihg brauner.... Cihat hat schon recht, hat sich vielleicht nur ein wenig unglücklich ausgedrückt. Das Strafmaß steht schlichtweg in keinem Verhältnis, es ist einfach überzogen... Eine Geldstrafe hätte da vollkommen ausgereicht.
 
@aedmin: In Anbetracht meines vorletzten und letzten Satzes bleibe ich nicht ruhig.
 
@Cihat: Du solltest das deutlicher als Eigen bzw. Einzelmeinung kennzeichnen. Das Gesetz wonach er verurteilt wurde, gibts schließlich nicht erst seit 2 Monaten, wodurch er sich evt. sowas wie rausreden könnte, zum Zeitpunkt des Ganzen nicht gewusst zu haben, was auf ihn zukommen kann..

Der wichtigste Punkt beim Ganzen ist in meinen Augen allerdings, das du nur das Endergebnis davon beurteilst. Denn das kennen"wir" erst jetzt. Zum Zeitpunkt der Weitergabe der Eindringmöglichkeit, dürfte es allerdings so gewesen sein, das diesem "Journalisten" in keiner Weise klar war, WAS und wie schlimm sich die Häckerleins austoben werden, was sie anrichten würden.
Ich hab jedenfalls intensive Zweifel daran, das es da im Vorfeld Absprachen gab, zwischen diesem Typen und den Häckerleins a la: wir werden NUR dies und jenes machen, dies und jenes aber NICHT (versuchen ebenfalls hinzukriegen) ?
Es war ihm im Gegenteil scheints völlig scheißegal. Man könnte auch sagen, das im Umkehrschluss und (sehr) theoretisch gesehen, wegen ihm sozusagen nen Viertel vom ganzen Internet flach gelegt hätte werden können.
Und genau diese nach mir die Sintflut Denkweise, dieses iss mir doch wurstegal was im Maximum passiert, dieses keine Verantwortung dafür übernehmen wollen, was andere wegen ihm anrichten können oder andersrum andere erleiden müssen, das ist das, wofür er ganz gepflegt einen auf den Sack zu kriegen hatte und auch gekriegt hat.
Wenn er meint, wie'n Großer einen auf ich bin mächtig zu machen, dann soll er auch wie'n Großer die Strafe dafür akzeptieren !
 
@DerTigga: Ich stimme Dir voll und ganz zu. Siehe auch mein Kommentar weiter oben. Ich verstehe nicht, warum Leute meinen, wenn etwas Irreguläres im Internet (immer eingedenk der bewußt !!! dort genutzten Anonymität), warum diese Leute meinen, es sei weniger schlimm als in anderen Bereichen. Meine Auffassung: NEIN! Ich kann mich nur von oben nochmal wiederholen: Wer die (vermeintliche) Anonymität des Internets nutzt -und sogar bewußt !!!- gehört hart bestraft. SOLCHE ! Leute machen das Internet kaputt! UND sie bieten jenen die Angriffsfläche, die das Internet bzw. die Freiheit dort einschränken wollen.
 
Wieso ist das ein "Hack", es wurde doch nichts gehackt?
Wurde jetzt ein "Artikel dort verunstaltet" mit den Zugangsdaten zu dem Artikel (Vom verurteilten Journalisten?),
oder hatte Anonymous die Zugangsdaten zur kompletten Onlinepräsenz der Los Angeles Times wo sie dann nur einen Artikel "deface" haben,
wieso hatte der Journalist diese Zugangsdaten?

Irgendwie passen die Details nicht zusammen bzw. erscheinen Konstruiert!
 
@Kribs: <Wieso ist das ein "Hack">

illegale Weitergabe von Zugangsdaten. Steht auch hier in DE unter Strafe, z.B. StGB 202a, bis zu drei Jahre !!!!!!!

Nur der Journalist hatte das Recht für den Zugang.
 
@Kruemelmonster: Mir ging es nicht um die "Strafwürdigkeit" sondern um die Definition "Hack" im ersten Teil meiner Frage.
Aber die "Strafwürdigkeit" kann man trotzdem hinterfragen, da im obigen Artikel und in der Quelle der falsche Eindruck vermittel wird, das dies "eine große Sache" gewesen wäre.
Bei genauerer Betrachtung wurde auf nur EINER Seite NUR der Text des Artikels verändert, der in die Zehntausendfachen gehenden Domain, auf NUR dem auch zugriff bestand!

Mir geht es nicht darum das ich das Eindringen in fremde Systeme verharmlosen will, mir geht es um die Gewichtung des Sachverhaltes der in diesen Fall eher niedrig einzuordnen ist!
Anders Ausgedrückt, hier wird aus ner Bakterie ein Blauwal gemacht.
 
@Kribs: Das was du da nur nennst, ist im deutschen Recht genauso verankert bzw. wird am härtesten bestraft. Nämlich der Punkt des Eindringens und der zusätzlich dazu dort getätigten bzw. hinterlassenen Datenveränderung, Löschung usw.
Sucht man sich die entsprechenden (schon lange Jahre gültigen) deutschen Gesetzgebungen dazu heraus, dann sieht man, das es da weniger hart bestraft werdende Vorstufen gibt..
 
@DerTigga: Aber auch im Deutschen Recht hat das Gericht bzw. der Richter die Urteilshoheit, wir haben kein maximal Strafsystem, sondern gewichten nach Umfang der Schuld oder der Tat die Strafe!

Ps.: nicht mein Minus
 
@Kribs: Hat ein Richter unbestritten. Bis zum gewissen Punkt hat er aber, über dieses Vorhandensein von Abstufungen, gut möglich nur eine bedingte Wahl, was er als sozusagen Absprungbrett hernehmen kann bzw. muss ?
Denn die Konstellation bzw. die Zusammensetzung an Taten, die am Ende feststellbar bzw. als Auswirkung ersichtlich sind, sind schließlich das Maß der Dinge. Wenn es da also kein "einfaches" Eindringen und Daten auf einen eigenen Rechner dublizieren gab, sondern eindringen in Kombi mit direkt auf diesem Server, aktiv und willentlich, getätigter Datenmanipulation bzw. möglichst erhalten sein und bleiben sollende Veränderung, dann ist das zwangsläufig ne andere und vom momentan vorhandenem Gesetz her als härter zu bestrafen vorgesehene Tat einzustufen.
Auch in Deutschland stehst du in der genannten Kombination von Taten und den Örtlichkeiten wo sie statfanden, mit etwa 1,5 Beinen im Knast. Müsste mich irren, wenn da nicht sogar bis zu 3 Jahre verhängbar sind. Ob sie es auch werden... liegt, wie du schon schreibst, natürlich am Richter.
 
@DerTigga: Mach mal einen Schritt zurück,

*Annahme weil es keine Detailierten Informationen gibt*,

der Journalist bekam Zugangsdaten um eine Text auf einer Seite zu erstellen/Korrigieren, diese Zugangsdaten die auch andere hatten wurden Missbraucht um den Text durch einen "Unbekannten" zu verändern.
Nun wird dieser Journalist angeklagt, weil er für einen Artikel über Anonymus Kontakt mit Anonymus hat, er hätte die Zugangsdaten weitergegeben ohne es ihn beweisen zu können (Indizienbeweis), nur aus diesen Grund wird er als "Mittäter" verurteilt.

*Persönliche Annahme*

Bei einen Deutschen Gericht wäre es nicht mal zur Formellen Anklageerhebung gekommen bei dieser Beweislage!

*Sorry ich >muss< jetzt erst mal weg.*
 
@Kribs: Okay. Ich bin gespannt auf deine spätere Beschreibung bzw. das Aufzeigen, wo all das in obiger News steht, wieso ich also dein gefordertes Schritt zurück machen umgesetzt kriegen kann :-)
 
@DerTigga: Es >>FEHLT << der >Tatsächliche Beweis<, das der Journalist diese Zugangsdaten an den "Unbekannten" weitergegeben hat,
es existiert nur die Unterstellung durch die Staatsanwaltschaft, das aufgrund seiner Recherche über Anonymus, eben dies durch seinen Kontakt mit Anonymus geschehen ist (Indizienbeweis).

Es ist mir nicht möglich einen Beweis heranzubringen (für oder gegen), wenn er schon beim Prozess fehlte!

Ich bezweifle, das ein solcher Konstruierte Indizienbeweis, in Deutschland überhaupt eine Anklage gerechtfertigt hätte, die anders als beim Ermittlungsverfahren vom Gericht zugelassen werden muss.

Ihr pocht auf die "Rechtswirksame" Verurteilung sowie auf Gesetze, obwohl zumindest Zweifel an dem Urteil erlaubt sind, insbesondere wenn des derart Fadenscheinig zustande gekommen ist, GANZ BESONDERS weil der "Gesetzesbruch" nicht durch Beweise nachgewiesen werden Kann!

Deshalb meine Bitte, bevor man ein Urteil zweifelsfrei als Richtig einstuft und sich dafür einsetzt, sich erst mal die Verfahrensweise wie es zum Urteil kam anzuschauen!
 
@Kribs: Du hast es immernoch nicht verstanden. Ich habe garnicht abgestritten, das es die von dir beschriebene Konstellation bei obigem geben könnte. Ich schrieb nur was von: nicht in dieser News stehend.
Ich schrieb auch eher nur was von der Machbarkeit solcher "harten" Verurteilungen auch in Deutschland.
Das es da eben entsprechende Gesetzgebung gibt, deren sagen wir mal: maximale Härte womöglich so manchem garnicht geläufig ist / intuitiv nichtmal ansatzweise für möglich gehalten wird. Jener gewissen Form von sich gaaanz bestimmt nicht irrender Intuition, weswegen mans auch nicht nötig hat, mal wirklich nachschauen zu gehen..
Oder andersrum als einfach nicht angewendet werden dürfen behauptet wird, da nach eigener Einstufung das, was man tat, eben gefälligst noch nicht unter den Begriff Hack zu fallen hat.
Jene Intuition, per der man spätestens vor Gericht aus allen Wolken fällt, weil es von dem Ablauf der Tat her eben sehr wohl und SCHON unter jenen (deutschen) Paragraphen mit der härtesten Strafe fällt.
Was du mir sicherlich anlasten könntest, wäre, das ich da etwas zu stark bzw. zu lange einem imaginären Bild von einem mehr oder weniger jugendlichen Ano-Mitmacher nachgehangen habe, für den das anwenden bzw. ausnutzen von funktioneller Zugangsmöglichkeit noch Jux, Abenteuer und ach ist doch so gut wie nix passiert bzw. mir wird schon nix passieren...ist.

Wo ich was davon schrieb, das ich sozusagen den Unterbau und Beweislage des obigen US Urteils für unstrittig halte, es als insich völligst zurecht zustande gekommen einstufe.. ?
Eins noch, ganz grundsätzlich: Ich bin nicht: Ihr
 
@Kribs: Hack = auf unberechtige Weise, Zugang für sich und/oder andere schaffen. Passwortweitergabe: auf unberechtigte Weise, Zugang für andere schaffen. Ich vermute mal, so sehen es die Gerichte und ist ja auch was dran.
 
@Shadow27374:

Nach den Gesetzten ist es noch weit differenzierter, von - bis. Undichte, hackbare Systeme (Mitschuld) ....... bis sonst wohin.

Hier ist eben die nicht erlaubte Weitergabe von Zugangsdaten und die unlautere Beschaffung der Zugangsdaten zur Nutzung zum Kapern einer Seite von anderen. Und, wenn ich Daten weitergebe, weiß man schon wofür.
 
@Kribs: <Mir geht es nicht darum das ich das Eindringen in fremde Systeme verharmlosen will, mir geht es um die Gewichtung des Sachverhaltes der in diesen Fall eher niedrig einzuordnen ist!
Anders Ausgedrückt, hier wird aus ner Bakterie ein Blauwal gemacht.>

Du hast hier eben zwei Sachen, die Weitergabe von Zugangsdaten, die einer korrekterweise erhalten hat, an jemanden anderem der damit etwas anstellen will. Das wäre auch hier in DE strafbar. Höher gewertet, als wenn man sich die Zugangsdaten unlauter beschafft, also durch hacken.

Hier ist der Punkt der Weitergabe der Zugangsdaten durch den Journalisten und nachfolgend der erleichterte Hack durch Anonymus. Hätte irgendeiner diese Zugangsdaten nur schon gehackt, würde in DE das Handeln milder bestraft.

Es ist die Weitergabe das Verwerfliche, was so kein Hack ist, aber nachfolgend erleichtert zu einem Hack führte von anderen. Vielleicht wird es so deutlicher.

Es ist ungeachtet zu dem, was wir als amüsant von Anonymus nachrangig auffassen können. Es sind einfach zwei paar Schuhe und hier wurde ganz einfach die unlautere Weitergabe von Zugangsdaten, die der Journalist erhalten hat, bestraft. Das muss man separat sehen.

Würde man jetzt noch Anonymus dazu habhaft werden, hättest du dort wieder zwei Sachen, die illegale Beschaffung von Zugangsdaten (der dann weniger hart bestraft würde, als beim Journalisten), plus den ausgeführten Hack (der dann aber höher bestraft werden würde).

Tja, ist halt manchmal dumm so etwas überhaupt zu machen .........
 
@Kruemelmonster: Das Problem das ich mit DEM Urteil habe ist, das es nur auf den >Indiz< der Möglichkeit der Weitergabe besteht, werdend der Recherche des Journalisten über Anonymus, bewiesen wurde das nie.

Man weiß nicht wer die Seite "Verunstaltet" hat, man unterstellt es währe Anonymus, auch hierfür fehlt jeder direkte Beweis.

Meiner Einschätzung nach mit den Informationen die ich habe, die leider ungenügend sind, waren das Verfahren an sich und das Urteil unfair!
 
@Kribs:

Das Gericht hat so geurteilt ............

wenn du jetzt meinst, die hätten sich seine Zugänge erschlichen, denkbar. Dann kommen wir aber auf größere Probleme im gesamten WWW, speziell mit Vernetzung untereinander.
Das wäre aber nur ein Punkt, in seiner WHG könnte auch eingebrochen worden sein. Er kann sein Notizbuch verloren haben usw. usw. usw.

alles denkbar ........... auch als Ausrede ..........

Das Gericht hat so geurteilt ............ und selbst unsere Gesetze geben das Gleiche her
 
Der eine gibt jemandem nen Passwort, um eine Webseite für 40 Minuten manipuliert ins Netz zu stellen und ne andere schleust Millionen nicht identifizierte Menschen illegal nach Deutschland und setzt eigenmächtig das EU Gesetz, das Grundgesetz und das Asylgesetz außer Kraft. Der Wachtel passiert gar nichts. Merkwürdige Welt.

Passte nicht optimal zum Thema aber mir war grad danach.
 
@hawe: <Der eine gibt jemandem nen Passwort, um eine Webseite für 40 Minuten manipuliert ins Netz zu stellen und ne andere schleust Millionen nicht identifizierte Menschen illegal nach Deutschland und setzt eigenmächtig das EU Gesetz, das Grundgesetz und das Asylgesetz außer Kraft.>

Und was hat das mit der Sache zu tun ?

Der Journalist darf solche Zugangsdaten nicht weitergeben. Egal ob wir uns über Anonymus beeumeln können und es belustigend empfinden.

Kriegsflüchtlinge haben da so echt nichts mit zu tun, höchstens eines, Propaganda, wo sie fehl am Platze ist, denn was sollen jetzt wieder einige denken. Etwa, alle Kriegsflüchtlinge wurden nur eingeschleust ??????
 
@hawe: Es gibt eben echte Wachteln und es gibt welche die sich nur zu einer aufplustern wollen bzw. sich mit fremden Federn schmücken. Der Typ oben aus der News wurde daher auch entplustert, gerupft und somit zum kleinen Gefängnishof Spatz *fg
 
oh mein gott ein hack wie schlimm! als nächstes ist in den schuh scheißen auch noch strafbar! immer nich angenehmer als ein mord!
 
@OliverK1: Oh mein Gott, eine passende Strafe für einen Hack, wie schlimm.
Es gibt Kulturkreise, in denen das werfen mit einem Schuh (nach jemandem) als ziemlich deftige Aussage bzw. Meinungsbekundung gilt. Wäre der zusätzlich auf die Art, wie du schreibst, gefüllt worden..ich bin sicher, das wäre (sehr) strafbar *fg
 
@OliverK1: Wenn´s nicht DEIN eigener Schuh ist, ist es schon jetzt strafbar, z.B. mindestens wegen Sachbeschädigung, tritt der andere dann darein, z.b., wegen Körperverletzung.
 
Die hätten die Zugangsdaten auch ohne den Journalist hinbekommen...
 
@Marcel0815a: in 2 - 3 Jahren, also wenn sie es geschafft haben, wäre der Artikel aber schon veraltet und kaum einer würde ihn bzw. Verunstaltungen daran noch bemerken.
 
@Marcel0815a: Es kommt nicht darauf an, ob sie die Daten auch woanders herbekommen hätten können. Es kam darauf an, dass der Journalist die Daten geliefert hat.
 
wenn cops alle 8 stunden einen zivilisten töten ohne folgen, ist alles ok.
wenn jmd über whistleblowing, der allgemeinheit die wahrheit offenbart, wird er verfolgt, ist alles ok.
aber 5 jahre fordern für so einen scheiss?
haben nicht journalisten selbst wikipedia und google manipuliert um die öffentlichkeit zu täuschen, das geht dann aber klar.

wer entscheidet darüber, wasn schei..
 
Er hat bei einem 40 Minuten Defacement "geholfen". Und bekommt dafür 2 Jahre?! Die sind doch nicht mehr ganz knusper....
 
@chris193: Hier geht's wohl eher um die Tat für sich gesehen als deren Folgen - mit dem Zugang hätte der Anonymous-Mensch vermutlich auch erheblich mehr Schaden anrichten können. Wenn Du einem Fremden den Schlüssel zu Deinem Arbeitsplatz in einer großen Firma gibst, und er dann reingeht und lediglich den Aushang am Schwarzen Brett in der Lobby durcheinanderbringt - war es dann "ach naja, hat er halt den Schlüssel rausgegeben, wir sagen einmal "Du Bengel" zu ihm und das war's?". Würde man das erst dann härter ahnden, wenn der Unberechtigte bei seinem Besuch in der Firma größeren Schaden anrichtet?

(und wie kommt der Journalist überhaupt auf die Idee, einem Fremden, auch noch einem ihm als "Hacker" bekannten, die Zugangsdaten zum CMS seiner Zeitung zu geben? Würdest Du jemand, der Dir als Einbrecher/Industriespion bekannt ist, Zugang zum Dokumentenarchiv an Deinem Arbeitsplatz geben? Sicherlich kann man über die Höhe von 2 Jahren streiten, aber so zu tun als sei das doch alles Pipifax finde ich auch nicht gerechtfertigt)
 
@FenFire: Nichts gegen deine Aussage ansich..aber: einem ? Nur einem ? Nicht doch eher einer ganzen und vor allem unüberschaubar großen Gruppe an Menschen ?
 
@DerTigga: Ok :) Einem gegeben - der es dann seinen Kumpeln / sonstigen Unbekannten weitergeben kann.
 
@FenFire: Schon klar. Hab dich da soweit schon verstanden. Mir gings im weitesten Sinne um die End-Auswirkung. Es soll ja schließlich Leute geben, die sich wundern, wie das angehn kann bzw. konnte, das da innerhalb von kurzer Zeit der Inhalt einer ganzen Wohnung weggeklaut werden konnte. Ist nunmal keine Zauberei, wenn, ähnlich wie du schreibst, da schlussendlich gleich ein ganzes Verbrecherrudel anrückt und nicht nur ne Einzelperson.. ;-)
 
@FenFire: Nein, es geht hierbei um die Verhältnismäßigkeit. Und diese ist nicht gegeben. Es geht auch nicht um "hätte & könnte" sondern um den Ist-Zustand und dieser war lächerlich klein, im Vergleich zu 24 Monaten Gefängnis. 24 Monate Freiheitsstrafe gegen das Herausgeben der Login-Daten zum CMS.
Edit:
Das Strafmaß ist überzogen. Ich gehe davon aus, dass Keys bereits seinen Arbeitsplatz verloren hat.
Eine Bewährungsstrafe zusätzlich eine Geldstrafe hätten da sicherlich auch gereicht.
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