Außer Spesen nix gewesen: FBI findet nichts auf "Terror-iPhone"

Wochenlang sorgte das iPhone des Todesschützen von San Bernandino für Aufregung, da sich Apple geweigert hat, der US-amerikanischen Bundespolizei FBI dabei zu helfen, die Verschlüsslung des Geräts zu knacken. Der Konzern argumentierte, dass das eine Grundsatzfrage ... mehr... Usa, Fbi, Federal Bureau of Investigation Bildquelle: FBI Usa, Fbi, Federal Bureau of Investigation Usa, Fbi, Federal Bureau of Investigation FBI

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Können die US-Bürger das FBI wegen Verschwendung von Steuergeldern und wegen "healen" von Exploits anklagen?
 
@Shadow27374: da gibts ganz andere "Geldrausschmeißaktionen" z.B. Wahlkampf ^^
 
@baeri: Ja, aber vor allem dass sie ein Exploit gekauft haben kann in meinen Augen nur illegal gewesen sein. Das war schon eine ernste Frage von mir!
 
@Shadow27374: Es ist genauso Illegal wie in ein "Haus" Einzudringen... die Mittel die das WIE beschreiben sind hier Zweidrangig...

Aber es gibt Momente (Gefahr in Verzug, Terrorismus,... ) bei denen ein "Zugang" wohl erwünscht ist. <- Die Sinnhaftigkeit darf gerne in Frage gestellt werden...

=> hier geht es Hauptsächlich um den Anfang des "Cyberkriegs" ... klar muss da auch das FBI bereit sein...
 
@baeri: Das ist mir schon klar.^^ Die Frage war, können US-Bürger deshalb klagen?
 
@Shadow27374: natürlich können die US-Bürger klagen... die klagen ja sogar wenn sie die 'nasse' Katze in die Mikrowelle zum trocknen tun weil die Katze plötzlich tot is...

nur bringen wird es zu 100% nichts...
 
@baeri: Was im Endeffeckt bedeutet, Sie können nicht klagen.
 
@baeri: Das mit der Katze ist ein Ammenmärchen :)
 
@Shadow27374: Nein, im Endeffekt bedeutet das, sie können klagen, brauchen aber Anwälte wie Johnnie Cochran um Recht zu bekommen.
 
@crmsnrzl: Also bedeutet es in der Praxis, dass sie nicht klagen können.^^ Kapitalismus halt.
 
@Shadow27374: Selbst wenn, wovon ich auch ausgehen würde, sie machen das vermutlich schon immer so und weil USA werden die das auch weiter so machen. Gibt immer noch viel zu wenige, die sich dafür interessieren wer was wann wo und wie mit welchen Daten oder mit welcher Hardware und entsprechenden Leuten die können was benötigt wird macht.
 
@baeri: Der wird doch aber durch Spenden finanziert und nicht durch Steuern.

Die Spender geben das Geld ja freiwillig und wissen auch wofür sie es spenden.

Bei Steuern bleibt den Steuerzahlern keine Wahl und als Grund für die Steuern (also als Verwendungszweck) gibt man offiziell auch nicht "zum Geld rausschmeißen" an.
 
Wann hat jemals irgendeine Information auf einem Smartphone "irgendetwas" verhindert?
Genau - NOCH NIE!
 
@Zonediver: Das ist nicht ganz richtig. Der Akkustand hat mir schon mal gesagt, dass mein Gerät gleich abgeschaltet wird. -> War korrekt.
 
@Shadow27374: lol ;-) - etwas aus dem Kontext gerissen xD
 
@Zonediver: naja wie oben beschrieben, wird man künftig verbrechen nur noch "online" bzw. in der Cyberwelt bekämpfen können... und da braucht man natürlich auch Zugang zu den Plattformen...

allerdings ist da die "Kriminalität" der "Verbrechensbekämpfung" WEIT voraus... Für die Zukunft lernt man dann dazu (wobei ... vermutlich auch nicht ^^)
 
@Zonediver: Erstens: Woher willst du das wissen? Weder hast du das Wissen darum, noch haben weder du noch andere die Fähigkeit, Kausalketten zweifelsfrei vorherzusagen. Zweitens: Geht es hier nicht um die Verhinderung von etwas, sondern um die Aufklärung.
 
Ob da jetzt was drauf war oder nicht aber selbst wenn die was gefunden haben muss man schon sehr dämlich sein um zu glauben das die damit dann an die Öffentlichkeit gehen.
Achtung, achtung liebe Terroristen! Haben auf dem Handy von eurem Kumpel Hinweise zu euch und eurer Sippschaft gefunden. Bitte sorgt dafür das ihr noch da seid wenn wir euch holen kommen .... also bitte.
 
@fdsfgsdfsdfsd: ich denke, wenn sie großartig hätten etwas nachweisen können, wäre die begründung für die unbedingt notwendige fähigkeit des fbi handys auslesen zu können und der dazu notwendigen zusammenarbeit der IT Konzerne viel einfacher geworden.

im sinne von "seht ihr; wir wussten was wir tun und warum wir in eure handys schauen können müssen. wir sind doch die guten" ;-)
 
Was mich mal interessieren würde, was hat die Nullnummer insgesamt gekostet?
(Apple, FBI und k.A. wer oder was sonst noch),Arbeitszeitkosten, Auslagen für Fremdgutachten, Auslagen für Anwälte, Auslagen für Gerichte und alles was ich noch vergessen habe dazu?
Sind wir da noch 5 Stellig oder schon drüber?
 
Naja das ist ja auch Blödsinn, hinterher zu sagen, dass die Entschlüsselung unnötig war, weil man in diesem Fall nichts gefunden hat. Das kann man ja schließlich vorher nicht wissen.

Ich finde es prinzipiell in Ordnung, wenn eine Ermittlungsbehörde Geräte knackt, wenn es um Kapitalverbrechen geht. Natürlich nicht mit Generalvollmacht sondern mit Gerichtsbeschluss und Einzelfallabwägung. Ob es jetzt in konkreten Fall als Wahrscheinlich anzusehen war, ob man was verwertbares findet, lasse ich mal im Raum stehen.

Was ich nicht in Ordnung finde, ist, dass man Smartphone-Hersteller gesetzlich dazu verpflichten will, dabei zu helfen oder gar absichtlich Hintertüren einzubauen. Das Recht auf Schutz von persönlichen Daten ist nicht nur ein Hindernis für Ermittlungsbehörden sondern auch ein Grundpfeiler unserer Freiheit.

Für Apple ist es doch ganz einfach. Sie Konstruieren das Gerät so, dass es Ihnen einfach nicht möglich ist, an die Daten ranzukommen und dann haben sich solche Gesuche automatisch erledigt. Wenn man eine Tür für eine Wohnungsdurchsuchung geöffnet haben will, dann geht man ja auch nicht zum Schlosshersteller, weil der sowieso keinen Generalschlüssel hat. Da geht man zu einem Schlüsseldienst und den muss man dann natürlich auch entsprechend bezahlen. Und wenn das teuer ist, dann umso besser. Soll ja auch nicht zur Regel werden.
 
Das FBI hatte doch eh alle Verbindungsdaten von dem Provider. Was dachten die denn was er da sonst gespeichert haben soll?
 
@JacksBauer: Vielleicht Nachrichten die über Drittsoftware erstellt wurden, oder lokal gespeicherte Dokumente, oder einfach nur generelle Kontaktdaten (Adressen) , Fotos/Videos/Audio ... es wird doch alles mögliche auf dem Smartphone gespeichert
 
@JacksBauer: ähm..nur mal die rein technische Seite davon betrachtet: Zweit, Dritt oder Viert (Fremd)WLAN Nutzung und schon merkt der eigene Provider herzlichst wenig bis garnichtsmehr mehr von raus und rein fließenden (schriftlich per Messenger, Browser u. ä, ) Datenströmen ?
Könnte aber eben dennoch und selbst jetzt noch als nachlesbare "Spur" auf dem Gerät verewigt sein ?
 
Also sorry Leute, ich kenne den ein oder anderen der mal etwas Gras verkauft. Keiner von denen hat irgendwelche Daten auf dem Smartphone. Für das "Geschäftliche" hat man höchstens noch ein uraltes Zweithandy mit einer Prepaid die auf ein Alter Ego registriert ist und das wars. Das sind absichtlich solche Geräte die außer telefonieren und SMS nichts weiter können. Die landen auch alle Nase lang auf dem Müll und es kommt ein neues her. Und das sind wirklich Kleinstdealer. Was werden wohl Terroristen für einen Aufwand betreiben um keine nachvollziehbaren Daten zu hinterlassen ?
 
@P-A-O: Ich glaube, du überschätzt die Terroristen. Die machen auch Fehler, selbst die Geheimdienste, die es ja am besten wissen sollten, verlieren scheinbar öfter mal die ein oder andere sensible Information.
 
@trixn86: dann ließ mal richtig im netz! selbst "die afrikanischen mörderbanden" im nahen osten tauschen regelmäßig ihre handynummern aus, nutzen überwachbare plattformen kaum, schicken sich nachrichten lieber per Boten zueinander, etc.

die "aushilfsterroristen", die du meinst, sind vermutlich nicht weniger gefährlich. die profis jedoch können sicher nicht mit einfachen mitteln überwacht oder kontraolliert werden.
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