Gesetz stellt Weichen für autonomes Fahren auf deutschen Straßen

Die Bundesregierung will aus den Ausnahmegenehmigungen für autonom gesteuerte Fahrzeuge eine grundlegende Gesetzesänderung machen. Das Kabinett hat dazu heute die Weichen gestellt und den von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) vorgestellten ... mehr... Google, Selbstfahrendes Auto, Google X Bildquelle: Google Google, Selbstfahrendes Auto, Google X Google, Selbstfahrendes Auto, Google X Google

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Man schaft es nicht, die Steuergesetze über Jahre "vernünftig" anzupassen, stampft aber in "Null komma Nix" ein Gesetz zum autonohmen fahren aus dem Boden, obwohl die Technik noch garnicht ausgereift ist. Na dann, viel Spaß mit den Versicherungen und deren "Ausnahmeregelungen", die mit sicherheit als Gegenwehr zu diesem Schr...-Gesetz kommen werden.
Und die Toten und Verletzten bedauere ich jetzt schon...
 
@Zonediver: Im Gegensatz zu Gesetzgebern agieren Versicherungen größtenteils vernünftig. Wenn ein Auto weniger Unfälle verursacht wird es von denen auch günstiger eingestuft werden.
Blöd wäre es wohl dann nur wenn die Dinger wirklich besser wären und man dann für unsicheres manuelles Fahren einen entsprechenden Aufpreis zahlen müßte. Aber gerecht wäre es natürlich schon.
 
@Johnny Cache: Das Autonome Fahrzeuge weniger Unfälle verursachen ist eine Lüge. Bisher wurde nur die reine Anzahl verglichen. Prozentual gerechnet auf Unfälle pro Fahrzeug oder pro Fahrt liegen diese aber ganz schön weit oben.
Ja es gab bisher nur wenige Unfälle, aber auch nur wenige Testfahrzeuge mit wenigen Testfahrten. Statistisch werden aber mit mehr Fahrzeugen und mehr Fahrten auch die Anzahl der tatsächlichen Unfälle steigen. Dabei ist es erst mal egal, durch wem diese Verursacht worden. Auch bei normalen Autos werden alle Unfälle gezählt und nicht nur jene die durch diese Autos bzw. deren Fahrer selber verursacht wurden. Sprich jemand rennt bei Rot über die Ampel und wird vom Auto erfasst. Autofahrer ist unschuldig, aber es zählt als Unfall in der Statistik, also muss man bei autonomen Autos auch alle Unfälle zählen und da kommen mittlerweile einige zusammen (natürlich wird nicht über alle berichtet!).
Ob die autonomen am Ende sicherer sein werden oder nicht, wird sich erst nach einiger Zeit nach der Einführung tatsächlich zeigen.
Und zum Thema Versicherungen... diese werden garantiert nicht günstiger sein. Ich war sehr lange in der Branche tätig und immer noch aktuell.
Ja, es werden sich einige Versicherungen sofort darauf stürzen und Versicherungen ab Tag 1 anbieten, das werden sogar die meisten machen. Aber ALLE werden hier wesentlich höhere Beiträge nehmen. Im Gespräch sind sogar Versicherungsbeiträge in Höhe des Doppelten von Fahranfängern bei normalen Autos. Ob das so kommt, vermag ich nicht zu sagen, ich weiß aber, dass darüber nachgedacht wird und die bisherige Schadensfreiheitsklasse bei regulären Autos nicht für autonome Autos übernommen wird.
 
@Zonediver: Naja ist doch klar. Steuergesetze ändert man nicht, weil es doch so schön ist, wenn die oberen 10.000 und daher auch die Konzerne weiter in Saus und Braus leben können und fast keine Steuern zahlen müssen. Dagegen wird der kleiner Bürger mit fast 50 Prozent geschröpft.

Und hier mag ich auch nicht wissen, wie die Konzerne wieder im hohen Haus ein und ausgegangen sind, damit sie die Technik voranbringen um damit viel Geld zu machen.

Weil wie kann der Mensch nur in Zukunft leben, wenn ihm Technik nicht auch noch das Kauen abnehmen würde...

Und genau das ist ja der Punkt. Man redet dem Volk ein, dass selbst fahren ja soo gefährlich ist und in Zukunft nicht mehr tragbar ist. Nur noch falsche Statistiken und Versprechen seitens der Konzerne.
 
@Zonediver: die Erklärung ist simpel. Es ist ein neues Gesetz was nicht in das Verkehrsrecht und StVO eingreift, sondern ergänzt. Das Steuerrecht ist um einiges umfangreicher. Es müsste erstmal der Istzustand erfasst werden, ein neues Steuerrecht geschaffen werden und dann noch eine Übergangsregelung gefunden werden, die allen gerecht, wasserdicht ist.
 
@Zonediver: Die Versicherungsbeiträge werden wenn dann deutlich sinken, wenn man ein nur autonom fahrendes Fahrzeug anmeldet. Das Unfallrisiko sinkt damit gegenüber manuellem Fahren nämlich deutlich. Wer dann manuelle Kontrolle übernehmen will, muss eben einen Aufpreis zahlen für das Risiko.
 
@Zonediver: wenn es darum geht Gesetze zu machen, die nur dazu dienen, dass die Autohersteller noch mehr verkaufen können, dann waren unsere Politiker schon immer sehr schnell, von daher keine Überraschung. Hab ich auch schon in der letzten News zum Thema gesagt, als alle meinten, dass es ne Ewigkeit dauern wird, bis die Dinger alleine Fahren dürfen (oder dass dies sogar nie möglich sein wird). Nein, es wird keine Ewigkeit dauern, es wird allerdings schrittweise eingeführt, damit jedes Jahr neue Modelle, die etwas selbständiger als die vom letzten Jahr fahren können, verkauft werden können.
 
@Zonediver: Ich bedauere die Toten und Verletzten, die jeden Tag von
-müden
-unvorsichtigen
-unfähigen
...
menschlichen Fahrern verursacht werden. Ein Computer ist niemals müde, unvorsichtig oder unfähig. In wenigen Jahren bis Jahrzehnten wird man manuelles Fahren als völlig verantwortungslos betrachten.
 
@dpazra: Ein Computer hat Fehlfunktionen oder fällt aus. Auch das wird eine Gefahr, vor allem wenn es irgendwelche billig anbieter geben wird die minderwertige Komponenten verbauen.
 
@James8349: mag sein, die Frage ist nur, ob die Fehlkonfiguration oder der Ausfall eines Computers mehr Opfer fordert als menschliche Fahrer mit ihrem jeweiligen Fahrverhalten.
 
@taiskorgon: Das kommt ganz auf das Ausmaß des Ausfalls an. Ein Bug der lange unentdeckt bleibt und dann bei vielen zugleich zuschlägt kann schon beträchtlichen Schaden anrichten.

Ich will ja nich behaupten das es oft passieren wird, aber es ist eine möglichkeit. Wer glaubt das es damit keine Probleme geben wird, der lügt sich selbst an. Umso mehr solange es noch rein Menschliche Fahrer gibt, die mit autonomen Fahrzeugen zugleich auf der Straße sind.
 
@James8349: "Ein Computer hat Fehlfunktionen oder fällt aus." Das unterscheidet ihn genau wie von einem Menschen? Wenigstens macht er absichtlich keinen Blödsinn und die vom dpazra aufgezählten Probleme können auch nicht auftreten.
 
@Link: Wo hab ich denn überhaupt nur erwähnt das es ein Unterschied zum Menschen ist? Sind eben andere Gefahren, vielleicht weniger häufig, eventuell auch häufiger.
 
Ging aber schnell, naja besser spät als gar nicht.
 
Die größte Mobilitätsrevolution wären in der Straße verlegte Stromleitungen, die über induktive Abgabe Fahrzeuge unabhängig von Batterien mit Energie versorgen.

Ich will diese Selbstlenkenden-Kamikazedronen-Terroristenträume nicht, die Verantwortung muss der Fahrer/Fahrerin tragen der das nur kann wenn er auch eigenständig bedient!
 
@Kribs: Viele Autofahrer fahren aber eben nicht verantwortungsvoll.
Das ist ja das Problem, welches autonomes Fahren lösen will.
 
@mcbag: Dir ist klar das darin ein Wiedersinn liegt, wenn niemand Menschliches die Verantwortung hat und übernimmt, weil ein Autonomes Fahrzeug "verantwortungsvoller" fährt aber nicht die Verantwortung daraus übernimmt?

Wenn jemand ein Autonomes Fahrzeug mit vollen Benzinkanistern belädt und es mit 150 Km/h auf den nächsten Kindergarten programmiert, ist es verantwortungsvoll weil ja das Fahrzeug verantwortungsvoll fährt?

Man, das sind Programierbare rollende Boben!

Ps.: nicht mein Minus
 
@Kribs: Terroristen bauen auch heutzutage schon Autos um, steuern die fern und lassen die irgendwo detonieren.
 
@mcbag: Richtig, aber so eine Bombe erfordert wissen und Eier in der Hose sie zu bauen, diese Autonomen Killer programmiert ein Grundschüler, wenn s ganz dumm läuft von andern anderen Seite der Erdkugel mit dem Smartphone von Mutter!
 
@Kribs: Ja richtig... Ich würde ja einfach volle Benzinkanister in ein Auto mit Automatik reinladen und dann Gaspedal und Lenkrad festklemmen. Mißbrauchen kann man jede Technologie. Am besten wir kehren zu Hammer und Meißel zurück. Obwohl, selbst das kann man mißbrauchen, hmm...
 
@James8349: Es macht mir Angst, wie Menschen im Anblick ihres neuen Technik-Spielzeuges, zu unwissenden Kleinkindern mutieren, die die drei Affen nachahmend "Nichts negatives sehen/hören/sagen" und um keine Ausrede verlegen sind "das es doch andre schuldige gibt".

Hoffe mal das irgendwann der Serotonin Überschuss abgebaut ist und eine ehrliche Reflexion der Gefahren einsetz, hinterher ist das gejammerre von denen die es nicht wahrhaben wollten immer am größten, inklusive der selbsbeweiräucherung das man das immer schon gewusst hat aber es keiner hören wollte!
 
@Kribs: Du kannst es drehen und wenden wie du willst. Alles was der Mensch erfindet kann man zum "guten" wie zum "bösen" verwenden. Keine Ausnahme.
 
@Kribs: Das kannst du mit nem normalen Auto auch haben. Genug Selbstmordattentäter scheint's dafür ja zu geben.
 
@mh0001: Nur braucht du keinen "Selbstmordattentäter", das kanste schön Anonym und mehrfach machen, keine sau kann dich aufhalten nicht mal die Besitzer der Autonomen Killer!
 
@Kribs: Du vergisst nur den Grund für Selbstmordattentäter. Die jagen sich selbst in die Luft damit sie, wenn sie denn genügend "Ungläubige" mit in den Tot genommen haben, in das Paradies kommen und 72 Jungfrauen vergewaltigen können. Wenn sie ein autonomes Auto dazu verwenden wird daraus nichts.
 
@Tomarr: Jetzt schau mal über deinen Sandkasten hinaus, ein Selbstmordattentäter muss nicht unbedingt ein Islamist sein, gemordet wir schon aus einfacheren gründen, gebombt auch und das ohne sich selbst verletzen zu wollen!
 
@Kribs: Aber Selbstmordattentäter sagt das Wort doch schon aus das er sich dabei selber umbringt, egal ob Islamist oder nicht.
 
@Kribs: Und was hast du von dieser ach so tollen "Verantwortung" wenn du aus welchem Gründen auch immer unterm Auto liegst?
Fühlst du dich besser nur weil du weißt daß ein Mensch das Ding gefahren hat?
 
@Johnny Cache: Ach Gott, ich kann ja den Feuchten Traum "fast" verstehen, sich einen Porno auf XHanster anschauen, dabei sich beidhändig selbst zu befriedigen, während man Hacke dicht vom von der Autonomen Bombe nach Hause Kutschiert wird.
Nein, das ist mit jeden Verkehrsmittel Verantwortungslos, nur bei diesen Autonomen Killern lehnt ja der Benutzer schon vor dem einsteigen die Verantwortung für die Fahrt ab, dieser Terroristentraum dient nur dazu die Verantwortung von Besitzer auf den Bot abzuschieben.

Das ist so als wen du eine Geladene, Entsicherte Pistole beim nächsten Spielplatz auf die Rutsche Deponierst, mitten in eine Horde spielender Kinder, wieso sollst du die Verantwortung haben wenn eins der Kinder die anderen abknallt?
 
@Kribs: "Wenn jemand ein Autonomes Fahrzeug mit vollen Benzinkanistern belädt und es mit 150 Km/h auf den nächsten Kindergarten programmiert, ist es verantwortungsvoll weil ja das Fahrzeug verantwortungsvoll fährt?"
Ist doch meines Wissens gar nicht möglich bei den autonomen Autos?

Mir wäre zumindest neu, dass man in Gebäude fahren kann, dazu mit einer nicht zugelassenen Geschwindigkeit.
Bislang erreichten mich Informationen, dass sich die Autos möglichst an die Verkehrsregeln halten und auf "bekannten" Straßen fahren.

Auch bei Ausweichmannövern schien das bisher besser zu funktionieren, vor allem bei zwei autonomen Autos, die entsprechend reagieren, anstelle eines nicht kalkulierbaren Objekts wie der Mensch.
 
@Tical2k: So viel ist möglich und wurde schon umgesetzt, wieso sollte das dann nicht möglich sein?

http://winfuture.de/news,88129.html
 
@Kribs: Und weiter? Man kann Elektronik immer hacken, dabei ist es irrelevant ob es ein autonomes Auto ist oder nicht - damit wäre es ja dann heute schon möglich und wird nicht praktiziert.

Die Gefahr steigt also nicht, nur weil es autonome Autos gibt.
Ein autonomes Auto bietet so eine Möglichkeit jedenfalls nicht von sich aus an, womit du im Grunde deinen eigenen Beitrag gerade ausgehebelt hast.
 
@Tical2k: Zitat DU,

"Mir wäre zumindest neu, dass man in Gebäude fahren kann, dazu mit einer nicht zugelassenen Geschwindigkeit.
Bislang erreichten mich Informationen, dass sich die Autos möglichst an die Verkehrsregeln halten und auf "bekannten" Straßen fahren.",

dazu meine Antwort, das dein Ausschluss reine Phantasie ist!
 
@Kribs: Meine Aussage bezog sich allgemein auf autonome Autos, was keine Fantasie ist, wie sie vom Werk aus sind.
Du kommst daraufhin mit einem Beispiel, was 0,0 mit autonomen Autos, sondern mit Elektronik in Autos zu tun hat - welche eben auch existiert ohne dass ein Auto autonom ist und man heute bereits dein Beispiel praktizieren könnte und es damit weit hergeholt ist, dass es aufgrund von autonomen Autos auf einmal praktiziert wird.

Man kann heutzutage auch Dronen problemlos fernsteuern und irgendwo reindonnern lassen, was im Übrigen einfacher ist, als mit Autos, die einfacher blockiert werden können.
Und selbst das ist (bislang) nicht Gang und Gebe.

Oder hast du einen nachvollziehbaren Grund warum das auf einmal aufgrund der autonomen Autos der Fall sein sollte?
 
@Kribs: Alter schwede redest du mal wieder Stuss. Naja, was sich einmal in deinen mental beschränkten Horizont festgesetzt hat kann man eh nicht mehr ändern. Aber wenn du autonome Autos so siehst wie du es jetzt tust dann ist nicht die Erfindung des autonomen fahrens das Problem, dann ist schon die Erfindung des Autos das Problem das du zu lösen versuchst.
 
@Tomarr: Ich hab grad nachgeschaut ist keiner mit deiner Visage in der Nähe, ich glaub du hörst deinen eigenen Stuss, mal Ohrenarzt konsultieren bevor das Chronisch wird, fremde Stimmen zu hören ...
 
@Kribs: Schlussfolgernd aus deinen Kommentaren ist es auf jeden Fall so das du entweder nur schreibst um zu schreiben, oder du bist extremst paranoid.

Wenn du jetzt sagen würdest das es ein weiterer Schritt ist von der Regierung ausgespät zu werden, oder dass dies theoretisch möglich wäre, da könnte ich dir ja noch zustimmen.

Aber ein autonomes Auto so zu programmieren das es quasie eine Ammokfahrt durchführt ist viel zu umständlich. Mal abgesehen das man sich erstmal einhacken müsste, dann die ganzen Sicherheitsprotokolle ausser gefecht setzen müsste, eigentlich sogar alle Sensoren nur um das Fahrzeug dann an einen bestimmten Punkt fahren lassen zu können, dann noch prepariert um möglichst großen Schaden anzurichten, nein, das wäre viel zu aufwändig. Da gibt es heute schon wesentlich effektivere Mittel die einfacher umzusetzen sind. Feuer oder schlimmeres in der Bahn zu legen ist ja nun auch nicht gerade schwierig.
 
@Kribs: Ich will autonome Fahrzeuge JETZT und ÜBERALL. Keine LKW-Faher mehr, keine Busfaher, keine Taxifahrer, keine Postboten, keine Müllmänner, keine Bahnfahrer = GEILE ZUKUNFT!!!!1111einseinseinself
 
@Shadow27374: Ach wie tragisch, da werden unebliebte Jobs durch Maschinen und Computer ersetzt, sowas hats bis jetzt ja noch nie gegeben, die Welt geht unter...
 
@theBlizz: Hä, ich sage doch, dass ich das am liebsten jetzt sofort hätte.
 
Interessant wären neue Lenkzeit- Bestimmungen für LKW- Fahrer, die im Auto- Pilot- Modus "ruhen". Auch könnte über die Mindest- Abstands- Regel nachgedacht werden, da eine Konvoi- Fahrt vom mehreren LKW im elekronisch kontrolliertem Abstand von vielleicht einem Meter nicht nur Sprit spart, sondern auch eine höhere Verkehrsdichte auf den bestehenden Autobahnen ermöglicht.
 
@AWolf: So ist es, und der allmorgendliche Stau im Berufsverkehr auf Stadtautobahn und in der Innenstadt wäre auch Geschichte. Die Menge der Autos ist weniger das Problem als ungleichmässige und hektische Fahrweise, die dazu führt dass viel zu oft gebremst werden muss. Der Ziehharmonika-Effekt erledigt dann den Rest.
 
@AWolf: Die virtuelle Deixel ist schon länger ein Thema. Ich glaube die kann sogar schon bestellt werden.
Es wird auch schon darüber gesprochen, dass LKW-Fahrer durch Logistikmanager ersetzt werden. Die "Fahrer" kümmern sich während der Fahrt dann vielmehr um Verwaltungsaufgaben.
 
@AWolf: Hahaha Mindestabstand?! Wann warst du zuletzt auf der Straße / Autobahn unterwegs? Es gibt kaum eine Fahrt (über ~30km), wo nicht mindestens ein Volltrottel den Abstand zu mir um mehr als die Hälfte des Mindestabstands unterschreitet. Bin ich froh, wenn Dashcamaufzeichnungen endlich erlaubt werden und als Grundlage zur Anzeigeerstattung verwendet werden dürfen. Ich hätte schon bei so manchem dafür gesorgt, dass er erstmal wieder zu Fuß geht. Ich habe ja für vieles Verständnis, aber nicht für Drängeln und Nötigen. Wie will der hinter mir noch reagieren, wenn er bei 130 mit 20 Meter Abstand fährt und ich plötzlich bremsen muss (beispielsweise weil wiedermal einer ausschert ohne richtig zu gucken) Als Motorradfahrer passiert mir das viel zu oft, dass ich übersehen werde (Trotz gelber Weste)
 
@Memfis: Mittelspurfahrer?
 
@G-Wine: Haben nur zwei Spuren auf unserem Autobahnabschnitt, aber selbst wenn ich ein Mittelspur- oder Linksspurschleicher wäre, rechtfertigt das keine Nötigung. 130 ist btw. Richtgeschwindigkeit, vergessen viele.
 
@Memfis: Besonders bei Überholvorgänen gibt es absolut kein verständnis für gefährliches drängeln. Ebensowenig gibt es verständnis für die Missachtung des Rechtsvahrgebots. Viele vergessen, das ist auch ein Gesetzt und gilt auch bei 130 KM/h.
 
@gerhardt_w: Sicher, aber wenn ich 130 fahre sehe ich auch nicht ein wegen 5 oder 10 Sekunden nach rechts zu fahren, nur um dann am nächsten LKW nicht mehr nach links zu können. Einige denken, man muss bei jeder Minigelegenheit nach rechts fahren, damit andere rasen können. So läuft das aber nunmal nicht. Ebenso wenig fahre ich nach rechts, wenn 300 Meter weiter eine Einfahrt kommt. Da bleibe ich logischerweise auch erstmal links, damit eventuell einfahrende Platz haben um auf die Bahn zu kommen. Freue mich schließlich auch, wenn für mich jemand den rechten Fahrstreifen räumt, bzw. links bleibt, damit ich gut einfahren kann.
 
@Memfis: Gedrängelt wird nach meinen Erfahrungen immer nur dann, wenn für den Vordermann die Möglichkeit bestanden hätte rechts einzuscheren. Komischerweise werden immer alle genötigt. Ich fahre täglich einige Kilometer Autobahn und werde nie genötigt, weil ich niemanden dazu die Chance gebe indem ich nach jedem Überholvorgang rechts einschere.
 
@G-Wine: Auch wenn du 200-300 Meter vor dir schon den nächsten LKW fahren siehst und klar ist, dass du kaum auf der rechten Spur eigentlich direkt wieder ausscheren kannst?
 
@AWolf: langfristig wird es keinen Fahrer geben, wozu denn auch? Den Platz, den seine "Wohnung" einnimmt, kann man für Fracht verwenden.
 
Lieber sterbe ich durch eigene Blödheit, als dass mit so ein selbstdenkender Computer in mein Handeln fuscht, dass in der gegebenen Situation vielleicht vollkommen beabsichtigt und richtig ist.
 
@Memfis: Meinen Segen dafür hast du. Andere möchten aber womöglich nicht wegen deiner Blödheit sterben, weswegen wir automatische Autos sehr begrüßen.
 
@Johnny Cache: Dann schau dir mal den YouTuber Sascha LKW Fahrnünftig an. Der hat einen recht neuen LKW mit allerhand Sicherheitstechnik und es gibt kaum eine Folge, wo er nicht ausrastet, weil die Kiste wegen einer Fehlerkennung bald ne Vollbremsung hinlegt. Die Schilder über den Fahrbahnen oder Tunnels werden gerne mal als Hindernis erkannt und der LKw geht mit einem mal automatisch in die Eisen. Für die Hinterherfahrenden absolut unbegreiflich, warum "der Depp" auf einmal bremst, wo doch vor ihm gar nichts ist. Wenn sowas einfaches schon nicht funktioniert... Hier ne besonders tolle Folge: https://www.youtube.com/watch?v=LOB0immCq7I (Minute 07:50)
 
@Memfis: Ja, da gibt es vielleicht noch das eine oder andere zu optimieren. Die meiste Zeit scheint er aber eher wegen der ganzen von Menschen gesteuerten Fahrzeuge rumzunölen.
 
@Johnny Cache: Nun, ich betrachte die Unterscheidung, zwischen einem Schild ÜBER der Fahrbahn und einem Hindernis AUF der Fahrbahn noch für eine sehr einfache Aufgabe, verglichen mit den komplexen Situationen, die es sonnst üblicherweise noch im Straßenverkehr gibt. Ich wäre btw. ein großer Nutzniser der Technik, da ich aufgrund einer speziellen Einschränkung kein Auto fahren kann (dürfte ich, merke aber das es nicht funktioniert), aber ich würde mich nicht hinter so einen pseudo "K.I.T.T." setzen.
 
Autonomes Fahren bringt erst wirklich Vorteile für den Fahrer, wenn die Technik und die Gesetze soweit ausgereift sind, dass das Auto vollständig die Kontrolle UND die Verantwortung übernimmt. Was bringt es mir als Insasse, wenn das Auto zwar eigenständig fährt, ich aber für seine Taten verantwortlich bin und jederzeit eingreifen muss? Also bin ich dann doch der Fahrer und habe im Grunde nichts gewonnen, weil ich trotzdem aufmerksam den Verkehr und mein Auto beobachten muss.
Dann bleibe ich lieber beim aktuellen Stand, wo ich der aktive Fahrer bin, der von diversen Hilfssystemen unterstützt wird (Tempomat mit Abstandskontrolle, Notbremsung, etc.).
Der eigentliche Schritt hin zum autonomen Fahren wird noch lange auf sich warten lassen, zumal sich alle noch vor den ethischen Fragen drücken, die dann auf uns zu kommen.
 
@Runaway-Fan: <Autonomes Fahren bringt erst wirklich Vorteile für den Fahrer, wenn die Technik und die Gesetze soweit ausgereift sind, dass das Auto vollständig die Kontrolle UND die Verantwortung übernimmt. >

uiiih und dann ein Unfall zwischen autonom und noch denkenden Fahrer und autonom hat Schuld. Was dann?
Das autonome Vehikel hat sich vorbildlich verhalten, es ist diesem autonomen "Wüstling" kein Fehlverhalten vorzuwerfen.

Der noch mitdenkende Fahrer hat da dann keine Chance mehr, denn Technik macht ja keine Fehler ..... nein, nie nicht.

Tja, da muss halt der noch mitdenkende Fahrer zum nicht mitdenkenden Fahrer verkommen, damit ihn dann autonom die Technik ersetzen kann.

Die Technik hinter dem Autonomen ist nur so gut, wie es der Programmierer der Technik vorgibt.

Unfälle sind situationsbedingt und situationsabhängig in Zehntelsekunden zur Vermeidung eines Unfalles.
Es gibt viele gleiche Abläufe von Unfällen, die man vorhersehen kann, wo man drauf förmlich warten kann, aber noch mehr, die unvorhersehbar sind und hier es nur auf die richtige Reaktion der Fahrer ankommt zur Vermeidung von Unfällen.
DAS, kann ein Programmierer der Technik den autonomen Wüstlingen gar nicht mitgeben.

Von Fehlern in der Software oder Hardware sprechen wir lieber nicht noch dazu.

Aber gut, wenn das autonome also nun die nicht mitdenkenden Fahrern ersetzen soll ........ o.k. ...... aber, die sollten doch erst gar nicht hinters Steuer.

Sinnvoller wäre, jeden Fahrer mit seinem neuen Auto (gebraucht/neu) in ein Fahrtraining zu schicken, wo er sein Auto kennen lernt, wie es reagiert beim Schleudern, bei Vollbremsung usw. Und das mit jedem Auto, denn ein Polo reagiert anders als ein A6 und ein 20 Jahre alter Audi 100 anders als ein neuer A6.

Unser Problem ist aber, das uns die Autos beherrschen, nicht mehr wir sie.
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