Facebook startet Messenger-Plattform mit verkaufstüchtigen Chatbots

Blumen bestellen per Chat oder Nachrichten hinterfragen im Messenger: Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat zur Eröffnung der f8-Facebook-Entwicklerkonferenz heute die neuen Unternehmen-Chatbots vorgestellt, die in Zukunft den Nutzern des sozialen ... mehr... Facebook, Social Network, Mark Zuckerberg Bildquelle: Facebook Facebook, Social Network, Mark Zuckerberg Facebook, Social Network, Mark Zuckerberg Facebook

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wenn ich mir die "natürliche Sprache" ansehe, wie sie heute auf FB getippt wird, ohne Satzzeichen, Buchstabendreher, Ghetto Slang und grammatisch grausam hab ich zweifel ob da eine passive Shopseite nicht einfach doch besser ist. Und wenn wer auf so eine Verkaufsart setze sollte darf er gerne auch einen Menschen hinter dem Chat bezahlen.
 
@fireb: @fireb: solnage man es vretseht ist es den meisten voklolmmen eagl wie man irgndweas shcrebit

Du darfst mir allerdings glauben, dass "der Mensch hinter dem Chat" zu sein, kein sonderlich begehrenswerter Job ist. Die Bots sind sozusagen eine Automatisierung eins Jobs, den sowieso keiner machen will. (Ich kenne zumindest niemanden, der gern in einem Callcenter oder etwas Vergleichbarem gearbeitet hat.)

Wenn das Unternehmen die Sache mit den Bots richtig angeht, gibt es sowieso noch reale Menschen, an die ein Chat weitergeleitet werden kann, wenn der Bot überfordert ist. Außerdem schließen eine passive Shopseite und ein Bot einander nicht aus.

Da du schon bei Satzzeichen etc. bist:
- "Wenn" statt "wenn" -> Satzanfänge schreibt man groß.
- "Zweifel" statt "zweifel" -> Substantive schreibt man groß.
- "setzt" statt "setze"
- Es fehlt jeweils ein Komma hinter "grausam", vor "ob" und hinter "sollte".
 
@fireb: "Ein Mensch hinter dem Chat" hätte meiner Meinung nach nichts mit einer zivilisierten Gesellschaft zu tun. Letzteres gäbe es nur mit BGE und dem daraus folgenden Arbeitsbedingungen. Kurz gesagt: wären wir zivilisiert, gäbe es solche Jobs gar nicht.
 
Wurden da für entwickler auch irgendwelche Details gezeigt? MS hat das erstellen ja ziemlich detailliert gezeigt, und uns ziemlich beeindruckt.
 
" ... als wenn man auf der Empfängerseite einen Menschen sitzen hätte."

Weiß nicht wie ich das finden soll, gut definitiv nicht, weil Bots immer in der Interaktion durch fehlendes logisches Schlussfolgern immens gegen den Menschen im Nachteil sind.
Noch ein Haken an der Sache ist, was geschieht mit Menschen die genau in diesen Bereich arbeiten (Callcenter), deren Arbeitsplätze werden dann immer mehr durch Bots ersetzt.

Nein "Glücklich" stimmt mich diese Entwicklung nicht, befürchte aber das ich damit zu einer "Aussterbenden Art" gehöre.
 
@Kribs: Das Argument "Arbeitsplätze" kann ich nicht mehr hören. In den letzten 100 Jahren sind so viele Jobs vollkommen überflüssig geworden und in vielen Bereichen ist das gut so.

Grade die "einfachen" Tätigkeiten für ungelernte Kräfte können meiner Meinung nach besser heute als morgen komplett automatisiert werden.
Es steht, zumindest in unseren Breitengraden, jedem Menschen frei eine gute Ausbildung zu machen und einen "wertvolleren" Job anzutreten.

Meiner Meinung nach sollte genau diese Automatisierung das ultimative Ziel der Menschheit sein. Das erfordert zwar noch einige extrem schwierige Lösungen in der Gesellschaft und in der Wirtschaftsform, aber ultimativ ist die Vorstellung, dass niemand mehr arbeiten gehen MUSS, sondern nur noch das macht, was er wirklich gut kann (und woran er Spass hat) und das eben nicht, weil man Geld verdienen muss, ein absoluter Traum. (siehe Star Trek ^^)

Natürlich ist es kurzfristig immer blöd, wenn Menschen ihren Job verlieren, aber das ist schon seit vielen Jahrzehnten so. Was meinst du wieviele Menschen ihren Job verloren haben, als Dinge wie Fließbänder und generell Fabriken entwickelt wurden.
Und ohne diese massive Effektivitäts- und Effizienzsteierung könnten wir in Europa nicht das "Luxusleben" führen, welches wir aktuell haben.
 
@Draco2007: Das mag in einigen Bereichen so sein, im Service/Support Bereich aber bestimmt nicht. Automatisierte Hotlines oder Vorschaltkomputer sind kein Komfortgewinn sondern lediglich eine Ersparnis für den Anbieter und ein Garant für hohen Blutdruck beim Kunden! Man sollte also sehr deutlich differenzieren auf welcher Seite es "Besser" wird. Ich bin ebenfalls ein Freund von Automatismen und Fortschritt, aber wenn der "Service" darunter leidet und man am ende nur aufs GEld guckt sollte man es lassen. Qualität sollte das Ziel sein, nicht Quantität.
 
@Cosmic7110: Da stimme ich dir voll und ganz zu.

Dennoch hat sich im Bereich der Spracherkennung und vor allem im Bereich der KI in den letzten 10 Jahren einiges getan. Ich denke nicht, dass die Bots, die Facebook hier entwickelt hat und jetzt einsetzen will, noch auf dem Niveau sind, dass wir alle von Bandansagen kennen. Also solche die bestenfalls Ja und Nein halbwegs unterscheiden können.

Und da bin ich fest davon überzeugt, dass mit heutiger Technologie zumindest ein gewisser Teil der Service-Gespräche von einem Bot übernommen werden können. Grade wenn es häufig ähnliche Anfragen gibt. Bei Komplikationen, die ein moderner Bot auch besser erkennen können sollte, kann dann immer noch zu einem Menschen verbunden werden.

Heißt aber immer noch weniger Service-Mitarbeiter als vorher.
 
@Draco2007: Bezeichnend das das "Nachrangigste" (das am wenigsten wichtige) Argument als Aufhänger genommen wird, zeigt aber auch wie wenig Achtung den Mitmenschen entgegengebracht wird, ist wohl der "Zeitgeist" der das eigene Anonyme Weltbild über alle anderen setzt.
**Einfach nur Traurig**

Und wieder das Schein Argument mit "Un.- Angelernten Kräften", die selbst bei einfacher sprachlicher Kommunikation einen Bot >immer< überlegen sind!
Einen Menschen kann man immer , auch völlig ohne Fachwissen, ein Problem erklären der daraus eine Schlussfolgerung ableiten kann wo es hapert, ein Bot kann das nicht!
Und weil wir gerade dabei sind, Bots zahlen keine Steuern, tragen auch nichts zum Konsum bei!
Hauptsache XY kann wieder Milliarden an der Steuer vorbei einstreichen, Soziales Gewissen hab ich anders in Erinnerung!
 
@Kribs: Ich habe noch nie darüber nachgedacht, wie asozial doch automatische Bahnschranken und Ampeln sind. Die zahlen immerhin auch keine Steuern und tragen nicht zum Konsum bei. Wie viele Jobs man erschaffen würde, wenn man diese wieder abschafft!

Ist dir eigentlich schon mal in den Sinn gekommen, dass der Bot immer noch an eine reale Person weiterleiten kann, wenn er den Kunden nicht versteht oder Kunde feststellt, dass er falsch verstanden wird? In der Zwischenzeit bekommt der Bot "1 mal die 5 mit Speck" ganz gut allein auf die Reihe.
 
@crmsnrzl: "Ist dir eigentlich schon mal in den Sinn gekommen," was ein Bot für einen Sinn macht, wenn er immer eine Reale Person braucht, wenn er nicht weiterkommt, zumal es dem Kunde schon aufgrund das der Bot so "Dumm" ist an die Nerven geht, wenn Kunden sich überhaupt mit Bots abgeben?
Das ist so als das ich einen "Bahnüberganswärter" (kenn nicht die richtige Bezeichnung falz es eine gibt) an jeden Bahnübergang stellen muss weil die Bahnschranke nicht zuverlässig ist/währe, zumal ja Bahnschranken ein so Umfangreiches Vokabular und Betätigungsfeld haben.
Egal wie oft die Bahnschranke "Gut" funktioniert, wenn einmal nicht haben wir direkt eine Katastrophe genau wie beim Bot!
 
@Kribs:
Das Prinzip von Eskalationsmanagment ist dir fremd oder?
 
@crmsnrzl: Ach komm, als ob ein Bot Eskalationsmanagement betreiben könnte, das machen die Programmierer des Bots!

Bei IT Projekten wird erst das Ziel definiert, dann wird/ werden Eskalation/en erarbeitet die wieder in die Programmierung Deeskalierend einfließen.
Ziel des Eskalationsmanagement ist es, vorher erarbeitete Eskalationen, die dem Ziel des Projektes entgegenwirken, durch vorwegnehmende Programmierung zu vereiteln!
Eskalationen die nicht erfasst wurden, werden auch nicht oder nur bedingt vereitelt/minimiert!
 
@Kribs: Ich glaube nicht dass crmsnrzl Eskalationsmanagement innerhalb eines Projektes (> "Eskalationen, die dem Ziel des Projektes entgegenwirken") meint.

Er/sie meint meines Verständnisses Eskalationsmanagement bei einer Kundeninteraktion, bei der "Hierarchien" von Bearbeitern sich um die Kundenanfrage kümmern, und jene Anfrage "hinaufgereicht" wird wenn sie von der gerade damit befassten Ebene nicht bearbeitet werden kann.

Der Bot betreibt auch kein Eskalationsmanagement (> "als ob ein Bot Eskalationsmanagement betreiben könnte"), sondern ist als Teilnehmer am Ablauf eines Prozesses (z.B. "Bestellvorgang") beteiligt, der Eskalationsmanagement vorsieht.

Bot-Szenario Pizzabestellung: Pizzabestellung zuerst beim Bot "1x Nr. 3 mit extra Pilzen". Der Bot wiederholt was er verstanden zu haben glaubt, und der Anwender bestätigt oder sagt erneut was er will. Kommen der Bot (z.B. wenig flexible Routinen zum Parsing des eingetippten) und Anwender (z.B. beherrscht elementare Rechtschreibung nicht oder will sich partout nicht an formelle Vorgaben wie Textaufbau <Anzahl> x <Pizzanummer> halten) nicht zu einem gemeinsamen Verständnis, was der Anwender nun wünscht, gibt's die Option an einen menschlichen Mitarbeiter weiterzuleiten. Nun schreibt der Anwender leider alles auf französisch, oder der Mitarbeiter kann nur bayerisch. Also geht's weiter an den Filialleiter der Pizzadienstniederlassung, der französich oder auch schlichtweg hochdeutsch spricht ;)
 
@FenFire: Besser hätte ich es auch nicht erläutern können. Dafür würde ich glatt 'nen Drink spendieren.
Zumindest kann ich ein [+] vergeben, obwohl ich für [+] & [-] sonst eigentlich auch zu faul bin. :)
 
@FenFire: Nett von dir das du ihn einen Rettungsring zuwirfst, er ertrank gerade im eigenen Unsinn, nur das Szenario auf das du jetzt ummünzt hat mit der Bisherigen Diskussion nichts zu tun!
Denn wen in Vornherein definierte Prozesse unzureichend für das ausführen durch Bots sind, ist es noch unsinniger in einen System Hierarchien aufzubauen, am dessen Ende der Entscheidungsträger / Deeskalierer wieder der Mensch ist.
Dan ist der Bot nichts anderes als eine Vermittlung zur nächst höheren Instanz, die ihn aus sich selbst noch überflüssiger macht.

Das ist weder Sinn noch zweck von Eskalationsmanagement, das nämlich vorbeugend Aktiv wird und nicht hinterher!
 
@Kribs: Versteh mich bitte nicht falsch. Mit geht es nicht darum, dass hier ein Unternehmen ihren Gewinn maximieren kann.

Ganz im Gegenteil, ich finde der Kapitalismus steht an einer Grenze, an der er bald nicht mehr funktionieren kann, eben WEIL niemand mehr arbeiten muss, also kein Gehalt bezieht, also nichts konsumieren kann. Wie gesagt, siehe Star Trek, auch da war die Gesellschaft eine in der freiwillig Gearbeitet wurde und eben nicht weil man Geld zum Leben braucht.

Das ist natürlich eine Utopie, das ist mir völlig klar, aber dennoch ist die Automatisierung ein sehr wichtiger Bestandteil davon.

Davon abgesehen, würde ich das IMMER aus dem Satz nehmen. In vielen Bereichen kann ein menschlicher Kommunikationspartner sicher einiges besser deuten. Aber im Bereich der Spracherkennung und vor allem im Bereich der KI hat sich in den letzten Jahren eine Menge getan. Die Bots von Facebook sind sicher nicht mehr auf dem Niveau der Bandansagen aus den 90ern.

Und einen riesigen Vorteil hat eine KI gegenüber einem Menschen. Vollständigen Datenzugiff. Bis ein Mensch in seinem Computer irgendwelche Informationen rausgesucht hat, können schon einige Minuten vergehen. Eine KI kann auf solche Informationen in Millisekunden zugreifen und sie sehr komplex auswerten.
(Kleines Beispiel, frag mal Siri/Cortana/Google Now "Wie wird das Wetter morgen in x", du bekommst eine sehr genaue Antwort innerhalb einer Sekunde, das kann kein Mensch, wenn der nicht schon vorbereitet ist, nach welcher Stadt du fragst)

Wie ich oben schon schrieb, glaube ich dass man mit heutiger KI-Technik durchaus einige Standard-Gespräche direkt abfangen kann und zur Zufriedenheit des Kunden abschließen kann. Und je nach bereitgestellter (und benötigter) Rechenkapazität, ohne auch nur eine Minute Wartezeit. Das wäre zumindest der Punkt, der mir bei Hotlines am meisten auf den Keks geht.

10 Minuten warten, kurz Problem erklären, "Dafür bin ich nicht zuständig, ich leite sie weiter", 10 Minuten warten, Problem erklären, "Lösung"...

Zumindest die erste Wartezeit und das Erkennen wer der beste Gesprächpartner für mich ist, sollte eine moderne KI ganz gut hinbekommen.
Das bedeutet allerdings wirklich, dass man weniger ungelernte Kräfte bräuchte und mehr "Fachleute", die dann in der Lage sind erkannte Probleme zu lösen.
 
@Draco2007:
Deine "Technik-Gläubigkeit" in allen Ehren, aber soweit das Bots real Menschen vollständig ersetzen sind wir nicht (ich hoffe nie), Bots sind auf bestimmte Parameter Programmiert, alles außerhalb ist für sie nicht existent, das einzige was an KI´s intelligent ist, ist die Art und der Umfang der Programmierung!

Aber die Sozioökonomische Komponente wird meist völlig ausgebendet sobald es um Gewinnmaximierung geht.
Selbst ein Großer Autobauer hat das kapiert und steuert dagegen, wir brauchen nicht mehr Roboter sonder mehr Arbeitsplätze (Damit konsumiert werden kann von den Arbeitern und seinen Familien), von mir aus kann man jeden zur Unterstützung (und nur dafür) einen Bot/KI zur Seite stellen!

http://www.t-online.de/wirtschaft/jobs/id_77096004/mercedes-feuert-roboter-und-stellt-menschen-ein.html
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