Aktuelle Zahlen zum schrumpfenden PC-Markt: Schlimmer geht's immer

Die beiden im Bereich der PC-Marktforschung führenden Unternehmen IDC und Gartner haben ihre aktuellen Zahlen zum ersten Quartal des Jahres 2016 vorgelegt. Und es fällt schwer, optimistisch zu bleiben, wenn man diese studiert. mehr... Pc, Computer, Dell, Xps, Tower Bildquelle: Dell Pc, Computer, Dell, Xps, Tower Pc, Computer, Dell, Xps, Tower Dell

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Diese Zahlen würden mehr Sinn ergeben, wenn man zugleich Zahlen von Umfragen erheben würde, wie viele sich genötigt fühlen einen neuen zu kaufen oder eben nicht.
Diese Nachrichten vermitteln immer den Eindruck, das PCs nicht mehr gebraucht werden, was totaler quatsch ist.
 
@kkp2321: diese zahlen vermitteln aber den anbietern eine Einschätzung darüber ob sich ein weiteres Engagement in diesem Bereich lohnt oder nicht
 
@0711: was heißt lohnen. Ich stand anfang des Jahres vor der Frage ob was neues hersoll, außer meine Steuern zu optimieren ist mir aber kein Grund eingefallen. der 4 Jahre alte i5 im Ultrabook tut bestens seinen dienst, und nur für ein etwas besseres Display nun n vierstelligen betrag auszugeben ohne wirklichen mehrwert bringts halt nicht. Es tut sich nicht mehr groß was, auch wenn man auf extreme Leistung angewiesen ist, und selbst der Markt stagniert teilweise seit längerem.
 
@Cosmic7110: ja, die Zeiten, dass man alle 2-3 jahre einen komplett neuen PC gekauft hat sind vorbei. Im privaten Umfeld zumindest sehe ich den Trend tatsächlich hin zum Tablet evtl. hybrid. Allerdings sind "wir" auch schon etwas älter und brauchen keinen Gaming-kompatiblen PC mehr....
 
@scar1: Sofern Du mit "privatem Umfeld" den anspruchslosen rein konsumierenden, nicht-kreativen Sektor meinst, gebe ich Dir Recht.
 
@rallef: ja, genau. die Kreativen in meinem Umfeld machen das beruflich und haben dann einen Mac oder es reicht der vorhandene PC für die eine oder andere Fotoretusche.

mein "großer" PC dient mittlerweile fast ausschliesslich der Verwaltung von Fotos und Musikdateien, da ist der lokale Platz auf dem Tablet halt doch nicht ausreichend. Der wird dann denke ich mal auch nicht so bald gegen einen neuen ausgetauscht. Da wird's dann vielleicht irgendwann mal das NAS im Keller :-)
 
@Cosmic7110: Gerade bei der Leistung stimme ich nicht mit dir über ein aber du beantwortest ja schon die Frage für die Anbieter ob es sich noch lohnt in diesen Markt so viel zu investieren, Nein...denn für die meisten Leute reicht die gurke von vor 5 jahren
 
@0711: Mit dem Unterschied dass es keine Gurken mehr sind sondern sie noch problemlos jegliche Spielerei im Alltag verkraften.
 
@kkp2321: Wachstum wir brauchen Wachstum, das Leute mit ihren 3 Jahre alten Geräten zufrieden sind, passt nicht dazu. Gibt es keinen Knopf in dem man die PCs zerstören kann, damit wieder neue gekauft werden müssen? Mein PC von 2013 läuft auch heute noch ohne jedes Problem.
 
@BartVCD: Hab noch einen Laptop von 2008, der funtioniert noch wunderbar. Verkaufen lohnt nicht, Neukauf auch nicht.
 
Sind wir doch mal ehrlich: Die wenigsten Leute nutzen ihren Computer privat für Produktives. Und zum Konsumieren von Videos, Facebook und nen bissl surfen und E-Mails checken reicht das Tablet oder sogar das Smartphone vollkommen aus. Und das ganze ist auf der Couch dazu noch wesentlich bequemer als sich auf den Bürostuhl zu setzen. Von daher nicht wirklich überraschend die Tendenz.
 
@snaky2k8: Merkwürdig. Da einige Leute hier offensichtlich eine Erektion vor lauter Produktivität ihres Surfaces bekommen, so dass ein anderes Gerät, vielleicht sogar mit ARM *hyperventiliert*, niemals in Frage kommt. Und vollmundig erklären, wie wie alles andere einfach nur scheitern kann.
 
@Niccolo Machiavelli: das macht schon sinn. ich denke wenn jemand ein windows tablet nutzt dann weil alle programme darauf laufen. windows im touch modus ist und war noch nie so intuitiv wie android oder iOS. somit ist das nur ein "goodie" des all in one geräts. ich denke kaum einer nutzt windows auf ARM nur im touch modus wenn er für weniger geld mit android oder für das gleiche geld auf iOS unterwegs sein kann. das mag der ein oder andere doof finden, die masse sieht das dennoch so.
 
@Matico: Ehm, Windows 8 war das wohl Intuitivste System das man auf Touch Geräten finden konnte, 10 ist da derzeit noch ein Kompromiss.
Warum dir iOS und Android so intuitiv vorkommen liegt einfach an ihrer Gleichheit.
 
@Alexmitter: Ihr denkt immer, dass man nur von sich selbst spricht. Ich spreche von Verkaufszahleb, der Masse und ihre Beweggründe...
 
@Matico: Die Masse ist Stock Dumm, weswegen ein nach iOS Aussehendes Handy wie das SGS1 mit einem mach iOS aussehenden OS wie Android Super ankam.
Nimm die Masse nicht als Indikator für Klasse.
 
@Alexmitter: Stimmt, die DOSen-Systeme haben sich (leider) über die Masse durchgesetzt...
 
@Alexmitter: nein die masse ist ein USER. für den muss es funktionieren. und man muss das gefühl haben, es gut kontrollieren zu können. das IT'ler immer dummheit mit fokus verwechseln. der chef der keine ahnung von IT hat und daher sein ipad liebt - davon gibt es wahrscheinlich 100.000ende alleine in deutschland. ich kenne ein paar davon. die sind sehr schlau. sie haben keine ahnung von IT und wissen was für so jemanden funktioniert und was nicht. wenn ich bei meinem auto nicht weiss wo die zündkerzen sind und es auch nicht wissen will weil ich das jemanden machen lasse dann bin ich nicht dumm. und auch nicht faul. ich kenne viele IT nerds, die haben nicht mal einen führerschein weil sie sich das nicht zutrauen. sind die dumm? ich denke nicht. sie sind fokusiert. aber macht ruhig so weiter. die sind alle dumm, wissen nicht was gut ist. genau so verdient apple sein geld. sie holen die leute ab anstatt ihnen vorzuhalten wie wenig ahnung sie haben. ich kann es wirklich nicht leiden wenn leute in einem bestimmten feld ahnung haben zu voreilig von der dummheit der anderen sprechen.
 
@Matico: "windows im touch modus ist und war noch nie so intuitiv wie android oder iOS" - würde eher innovativer sagen, auf jedenfall auf keinen Fall schlechter als Android/iOS. Alle neuen OS haben es schwer, das liegt aber wohl kaum an der Touch Bedienung, natürlich aber haben viele Windows Anwender andere Ansprüche welche ARM eben "nicht" erfüllen kann.
 
@snaky2k8: Woraus schließen sie denn ihre "ehrliche" Aussage ?
 
@Thank_you: Weil ich aus meinem Bekanntenkreis nur sehr wenige kenne, die tatsächlich einen Desktop PC benötigen. Vielleicht nicht representätiv, aber eben mein Eindruck. Und die Betonung liegt auf "die wenigsten" und nicht auf "niemand". Und ich lehne mich da mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass es auch Tatsachen entspricht.
 
@snaky2k8: Wiederum kenn ich kaum jemand, der ein Tablet nutzt, sondern Notebook und PC, auch wenns nur fürs Surfen und Skype ist. Ist halt ziemlich subjektiv.
Ich persönlich bin auch lieber am PC, weil ichs einfach viel angenehmer empfinde, mehrere Fenster gleichzeitig zu haben als dauernd zwischen Apps hin und herschalten zu müssen.
 
@snaky2k8: Ich kenne wirklich niemanden, in meinem Freundeskreis, der keinen PC oder Laptop hat. Ich kenne aber hingegen doch eine handvoll Leute, die kein Smartphone oder Tablet haben. Aber die PCs und Laptops die da im Umlauf sind, sind teilweise 10 Jahre alt. Ganz einfach deswegen, weil sie noch funktionieren. Mein Laptop ist ein Core 2 Duo. Dürfte ich ca 2008 gekauft haben. SSD eingebaut und rennt heute wie ne 1 mit Windows 10. Zum Surfen reicht der absolut aus. Warum also was neues kaufen? Erst, wenn er kaputt geht! Und hier scheint es dann wohl kaum geplante obsoleszenz zu geben.
 
@FatEric: Da gebe ich dir recht. Ersetzen kann mit Smartphones und Tablets den Desktop oder den Laptop nicht. Allerdings ist der Anreiz, aufgrund der "neuen" Möglichkeiten, mittlerweile einfach nicht mehr da um sich "ständig" neue Hardware oder neue Laptops zu kaufen. Mittlerweile gibt es auf Facebook mehr Zugriffe von mobilen Geräten als von stationären. Und bei der Masse an Nutzern lässt sich das Nutzungsverhalten denke ich ganz gut rauslesen. Ich nutze meinen Laptop inzwischen nur noch für Dinge, die auf Tablets nicht gehen. Sei es Musik/Filme runterladen oder eben mal hin und wieder um mit Office zu arbeiten. Aber das reine konsumieren von Inhalten macht mir inzwischen auf den Smartphones/Tablets mehr Spaß.
 
@snaky2k8: Es gibt schon noch genügend dinge, die ich viel lieber an einem PC mache, weil es schneller geht oder einfach bequemer und übersichtlicher ist. Facebook hingegen ist von der mobilen App her völlig ausreichend. Timelime durchscrollen und fertig. Aber sobald ich auf Amazon ein Produkt kaufen möchte und ich mich erst mal informieren möchte und vergleichen will, spätestens dann ist der PC um Welten überlegen, was den Komfort angeht.
 
@FatEric: aber um eben auf Amazon oder sonstigen Info/Reszensionsseiten zu surfen braucht es halt nicht alle 3 jahre neue HW. Da tut es dann doch der alte PC oder das Notebook. Mein "Tower" dient eigentlich auch nur noch Primär als Datenhalter im lokalen netzwerk. Da sind mir Cloudspeicher dann insgesamt noch zu teuer bzw. zu langsam wenn man dann tatsächlich zugreifen will.
 
@snaky2k8: Bääähh... Videos auf Tablet oder Smartphone. Einfach nur ätzend mit diesen Mini-Bildschirmen.

Kann ich echt nicht verstehen, wie man sich sowas geben kann... :D

Hab Kontakt zu einigen jungen Leuten. Und heutzutage ist das echt so, dass ein stationärer PC eigentlich gar nicht mehr, und ein Laptop nur noch ganz selten verwendet wird. Das meiste wird einfach an Smartphone oder Tablet gemacht zu Hause. Und zwar ALLES.

Für mich wäre das jedoch nix... wie gesagt - viel zu klein die Bildschirme. Ja, unterwegs am Smartphone mal eben was nachschlagen, E-Mails lesen, vielleicht auch mal einen kleinen Videoclip anschauen... alles OK. Aber keinen großen Bildschirm für längere Videos, Texte, etc.? Sorry, nicht mit mir. Nicht meine Welt. :D
 
@RebelSoldier: ich nutze den Monitor aus PC Zeiten am Windows-Tablet zum Spielen, zum Videos gucken schliesse ich es an den Großbild-TV an, für surfen oder Office unter Linux je nach Laune Monitor oder internes Display.

Apropos Spiele: Fallout4 hätte mich eigentlich gezwungen, doch mal wieder einen aktuellen PC zu holen. Da die Playstation aber kürzlich für 229 zu bekommen war, habe ich nach einem Vierteljahrundert als reiner PC Nutzer zum ersten Mal eine Konsole gekauft.

Auch wenn sie in einigen Punkten einen Rückschritt darstellt (keine Mods, keine Stereoskopie), habe ich den Kauf nicht bereut. Zu dem Mini-Preis butterweiche Grafik für ein Spiel, welches für dasselbe einen 3-4 mal teureren PC benötigt, ist einfach nicht wegzuargumentieren. Zudem ist sie relativ leise.

Ich denke, dass die Kombination aus Mobilgeräten + Spielkonsole das Ende der PC-Ära darstellt. Der PC wird zukünftig nicht mehr den Massenmarkt bedienen, sondern Spezialisten (CAD, Arbeitsplatz, Hardcore-Gamer).
 
@MarkU: Was mich von der Konsolen-Zockerei abhält ist das Zocken mit Controller. Bei einigen Spielen mag das ja super sein (FIFA, Rennspiele, etc. - z.B. Rocket League zocke ich am PC auch mit Controller), aber gerade bei sowas wie Fallout oder gar für Shooter... ne irgendwie... einfach nein. :D

Das war so ein Krampf damals an der PS3 GTA V zu zocken.
 
@RebelSoldier: jo stimmt, der Hama Speedshot war das erste, was ich mir dann noch geholt habe.
Für 25 Euro gebraucht bei Ebay, da mir 60 Euro neu zu viel war.
Damit lassen sich die Controllerfunktionen auf Tastatur und Maus ablegen.

Klappt mit Fallout 4 bestens, ist kaum ein Unterschied zu Fallout 3 am Tablet vorher :)
 
@RebelSoldier: naja, bei handy bin ich bei dir... aber Abends im Hotelzimmer das Surface auf dem Bauch ist vom Sichtfeld wie der Flatscreen da hinten an der Wand (bin halt viel unterwegs, daheim wird nat. auch der "große" Bildschirm verwendet)
 
Fertig-PC-Sch....
Das muß ja den Bach runtergehen.
Vollkommen überteuert mit Low-End Komponenten.
Und diejenigen, die man jahrelang damit über den Tisch gezogen hat, lernen auch dazu und lassen sich den "nächsten" PC von fachkundigen "Bekannten" zusammenstellen ;-)
 
@Zonediver: Es wäre schon interessant zu sehen wie das Bild aussähe, wenn man custom PCs mit einberechnen würde. Die einzelnen Komponenten wachsen ja schließlich auch nicht auf den Bäumen.
 
@Johnny Cache: Das wäre tatsächlich mal interessant. Denn die, die sich noch regelmäßig neue PCs kaufen, sind i.d.R. halt IT'ler oder Gamer, die sich PCs auch selbst zusammenstellen.

Eigentlich müsste man da nur die Verkäufe von CPUs/GraKas vergleichen, oder?
 
@dodnet: Das Problem ist eben daß man sowas recht schlecht an einer einzelnen Komponente festmachen kann. Mal hab ich ne CPU jahrelang in der Kiste, mal tausch ich sie schon nach wenigen Monaten. Und bei Grafikkarten sieht es auch nicht viel anderes aus.
Aber egal wie, irgendwo wird das Zeug schon verbaut werden und das sollte auch in den Statistiken entsprechend gewürdigt werden.
 
@dodnet: Ich denke die meisten PCs werden in Firmen verwendet. Und dort wurden früher geräte alle 3 - 4 Jahre ausgetauscht ... heute hält er eben locker 5- 7 Jahre.
 
@Bautz: Die PC's in den Firmen hielten auch früher schon 5-7 Jahre.
Alleine schon aus steuerlichen Gründen (Abschreibung)

Denn für das was in Firmen mit PC's gemacht wird...i.d.R. meistens
Office-Kram würde eigentlich auch ein Dual-Core reichen.
Nur in ganz wenigen Abteilungen wird da tatsächlich etwas
leistungsstärkeres gebraucht.

Beispiel aus dem eigenen Arbeitsumfeld
Das ERP-Programm (Grundpreis 600.000 EUR - ohne firmenspezifische
Anpassungen) das wir in der Firma benutzen, lief bis letztes Jahr noch
auf vielen Dual-Core PC's. Und nur weil diese jetzt steuerlich alle
abgeschrieben waren, wurden auch die letzten Dual-Cores ausgetauscht
Denn die Geschwindigkeit solcher Programme hängt hier eh nicht
von der Leistungsfähigkeit der Arbeitsplatzrechner, sondern eher
von der des Netzwerks ab.

Das merkt man spätestens dann, wenn die Admins mal wieder etwas
am Netz machen und es vorübergehend abschalten. Dann sitzt man
nämlich nur noch an seinem Scheibtisch und dreht Däumchen. Weil
man ohne Netz schlicht und einfach nicht arbeiten kann
 
@Selawi: Also ich kann mich erinnern dass auch Office-PCs mit jeder neuen Windows-Version (3.1, 95, NT, 2000, XP, 7) ausgetauscht wurden. Win8 wurde ja meist übersprungen, und 10 läuft auch unter der 7er Hardware.

Die meiste Anwendungssoftware dürfte auch unter einem Atom-Prozessor laufen.
 
@Zonediver: Wobei ihnen auch jedes gute PC Lädchen einen PC nach ihren wünschen für relativ wenig Geld zusammenstellt aber natürlich nicht im Supermarkt.
 
Der desktop pc stirbt ab, der laptop ist aber immernoch wichtig
 
@hamad138: sicher nicht. Es gibt genügend Leute, die ernsthaft mit dem PC arbeiten wollen. Und dafür braucht es nicht immer einen Laptop. Ich will zum ernsthaften arbeiten eine Maus, eine richtige Tastatur und 2 große Bildschirme... Geht mitm Laptop erst mit Dockingstation in der sehr gehobenen Preisklasse bequem. Nene der Desktop stirbt nicht aus. Nur mein Desktop ist inzwischen 5 Jahre alt, rennt aber immernoch wie Sau, stemmt heute noch die meisten Spiele, und hat Speicher ohne Ende.
 
@FatEric: aber diese/deine Anforderung geht in der Masse völlig unter...
(und jetzt müsste man noch wissen, ob du das Surfacedock schon als gehobene Preisklasse ansiehst, um da mehrere Bildschirme anzuschliessen. Tastatur/Maus ist ja auch bei den "normalen" Notebooks typischerweise via BT möglich)
 
Ist doch klar, die meisten Leute welche nicht zwingend einen PC zum spielen oder rechenintensiven Arbeiten benötigen, sind mit platzsparenden Laptops o.a zufrieden. Einige benötigen evtl. sogar nur noch ein Tablet (Oder ein Surface oder ähnliches Gerät). Ich bin schon seit mehr als 5 Jahren weg vom klassischen Desktop PC, habe mir aber dafür einen recht guten Laptop besorgt. Der benötigt weniger Platz, ich bin flexibel wo ich arbeite damit, er ist gut zum verstauen wenn ich ihn nicht benötige, und bei Bedarf kann ich das Ding auch an einem externen Monitor oder TV anschliessen.

Dass die Freaks sich lieber selber was zusammen basteln ist klar, nur ist das eben die Minderheit auf dem PC Markt. Die Zeiten wo man sich für Internet, Office und sonstige 0815 Anwednungen eine grosse Kiste und einen Bildschirm gekauft hat, sind definitiv vorbei. So ist es nun mal....
 
@barnetta: und ein Laptop fällt doch in die Statistik rein. ob du jetzt einen Desktop oder Laptop kaufst, fällt einfach unter PC.
 
Wer braucht schon Durchschnitts-PCs, Thin Clients und Azure-"Wolke"/AWS-"Wolke"sind die Lösung!

Durchschnitts-PCs sind wie Dino-Knochen... sage ich als IT Spezi.
Sogar für CAD/3D Simulationen gibt es die "Wolke". Und für Offline kann man ja die Lizenzen aus checken.
 
@AlexKeller: Es ist eben _nicht_ DIE Lösung. Für Privatkunden schonmal gar nicht. Genau das sollte gerade ein selbsternannter "IT Spezi" wissen. Da will wohl eher jemand Kohle damit verdienen *fg*

Für Privatkunden ist die Cloud gerade mal im kleinen Rahmen für den Datenaustausch einiger Daten zwischen den Geräten sinnvoll, bei über 99% der Anwender zwischen PC/Notebook/Smartphone, für einige auch zu Backup-Zwecken. In den meisten Fällen scheitert es alleine schon daran, das die Preise für Online-Speicher viel zu hoch sind und der Großteil der Privatkunden keine ausreichende Internet-Anbindung hat, um attraktiv zu sein. Für Gamer sind Thin Clients und ähnliche Lösungen eh uninteressant, da werden maximal Gamesaves in der Cloud akzeptiert und das aus gutem Grund. Jegliche Versuche in Richtung Remote/Streaming usw. sind kläglich und so RICHTIG jämmerlich gescheitert. Zumal fast alle User sich sehr wohl bewusst sind, das jegliche externen Lösungen IMMER permanente hohe monatliche Kosten bedeuten.

Für einige Gebiete im Business-Bereich trifft es dagegen zu, das es sinnvoll sein KANN, aber lange nicht auf alle. Und dann bleibt immer noch die Frage, ob es auch gewollt ist. Zudem gibt es da auch noch durchaus rechtliche Fallstricke. In den meisten Business Bereichen dagegen wird man dich auslachen, wenn du denen mit Thin/Cloud Lösungen kommst. Alleine schon, was die Zuverlässigkeit angeht. Einige meiner Kunden waren auf die Idee gekommen, mir die Arbeitsdaten via Cloud zukommen zu lassen und wir saßen beim Termin dann dumm rum, weil der Cloud-Anbieter oder Internet-Provider gerade ne Wartung gemacht hatte oder technische Probleme hatte, was bei JEDEM Anbieter vorkommen KANN und WIRD. KEINER dieser Kunden hat sich jemals wieder auf Cloud/Internet Lösungen verlassen seitdem.

Hinzu kommt, das die Cloud umso uninteressanter wird, je höher die Datenmengen. Einerseits von der Übertragungsdauer her, als auch (wieder einmal) vom Preis her. Bei den Datenmengen die bei mir z.B. anfallen und der Leistung, die bei mir notwendig ist, alleine für Backupzwecke schon, wäre jegliche Cloud- und Thin-Lösung hoffnungslos überfordert, trotz 100mbit Internet-Anbindung.

Festplatten und NAS-Lösungen sind so derbst günstig heutzutage, das selbst für Privatanwender erschwinglich. Da sind die monatlichen Kosten der Cloud/AWS Anbieter dagegen ein Witz. Dazu kommt noch, das es kaum noch einen Anstieg der Leistung bei Hardware gibt. Die Entwicklung bei Hard- und Software stagniert, die Leute brauchen simpel und einfach keine neue oder noch leistungsfähigere Hardware. Das wird sich erst ändern, wenn VR-Hard- und Software ausgereifter und erschwinglicher sind.

Und mal ganz ehrlich: Was gibt es denn bisher schon an wirklich akzeptierten und attraktiven Cloud-Anwendungen? Groupware / Office. Das übliche halt, was mehr oder weniger leicht umzusetzen ist. Der Rest scheitert doch überwiegend schon an den weiter oben genannten Gründen. Da bleiben doch höchstens noch Firmeninterne Lösungen, die widerum die Allgemeinheit nicht interessieren.

Und für Privatanwender? Ein paar allgemeine Fotos usw. vielleicht, um sie auf PC/Notebook/Mobile auszutauschen/verfügbar zu haben, ansonsten höchstens noch Steam/Origin. Aber weit darüber hinaus geht es bei fast allen eh nicht. Es ist auch kein Bedarf dafür da, sonst hätte sich das schon längst mehr durchgesetzt. Dafür aber jede Menge Bedenken...
 
@Musician: Erstmals vielen Dank für deinen interessanten und ausführlich geschriebenen Kommentar!

Gegenfrage: man wird ja fast "in die Wolken geschoben" siehe neustes Microsoft Office oder bei Win 8/10, oder bei Anwendungen wie One Note, wie könnte man da noch in naher Zukunft entfliehen? Möchte ja dennoch alle Microsoft Produkte ohne Features-Abstriche nutzen wollen.

Sicher ist mein erster Kommentar ein bisschen provokativ geschrieben. Dafür entstehen meist interessante Antworten.

Ich arbeite in einem grösseren Ingenieur-Büro. mehre zentrale Anwendungen laufen schon mit Serverlizenzen, wir haben dennoch mehrere hundert kleinere Anwendungen (Berechnungstools etc.) die nicht netzwerkfähig sind und lokal installiert werden müssen, sogar noch mit Dongle. Also 100 % Cloud ist bei uns in absehbarer Zeit auch nicht... ABER die Hersteller von Betriebssystemen und grosse Softwarehäuser wollen diesen Weg und für manche gibt es keine Alternative, wohl oder übel.
 
@AlexKeller: Hmm, also wenn das Applikationen sind die auf einem Server laufen, da könnten die in der Theorie zumindest nat. auf einer VM in der Cloud laufen. Allerdings k.A. wie es da mit der "verdongelung" aussieht. Soweit ich weiß gibt es da ja auch dongle-server, wäre evtl. denkbar dass ein solcher dann on-prem läuft und die VMs versorgt.
Grundsätzlich stellt sich dann die Frage was für eine Bandbreite zu diesem Applikationen benötigt wird, sprich ob also eine VPN Verbindung in ein cloud-netzwerk reichen würde.

Allgemein heisst es ja nicht mehr "Ob cloud" sondern nur noch "wann cloud". Wobei das ja nicht heisst, dass irgendwelche on-prem Lösungen dann von einem Tag auf den anderen verschwinden (müssen).

Und Microsofts O365 Lösung heisst auch nicht, dass ihr NUR noch in der Cloud arbeiten könnt. Bestandteil davon ist immer noch, dass die aktuellen Versionen der Officeprodukte auch lokal installiert werden (können).
 
@scar1: Hi, mir fällt gerade ein, ja wir haben eine Brandschutz Simulationsanwendung am laufen, konfiguriert über einen "Dongle-Server".

Bandbreite ist das Eine, VM-Grafikkarten und genügend Memory das Andere ;-)

über VPN? schwierig, da kommen die Äusseren Einflüsse dazu, dann die Sicherheitsbeschränkungen etc.

Einzig über die Standorte kann man mittels Multiprotocol Label Switching (MPLS) und WAN-Beschleuniger etwas erreichen, ist halt eine Kosten/Nutzung und Implementierungssache.

Microsofts O365 Lösung ist sicher nicht nur Cloud, aber Sie machen die Cloud schmackhaft. Siehe auch Windows 8/10 wo man im Prinzip dein komplettes Windows-Profil inkl. allen Daten "gespiegelt auf Ihren Servern speichern kannst und von jedem Fremd-PC aus darauf zugreifen kannst, so als reines Terminal
 
@AlexKeller: Bei höherem Bandbreitenbedarf und security wäre evtl. Express Route eine Option (bei Azure Cloud/ AWS wird evtl. was vergleichbares anbieten), ist dann halt wieder Kostenfrage.
Und klar, MS verdient zunehmend Geld mit Cloud Diensten/Abos, von daher verständlich dass sie in diese Richtung pushen. Außerdem sind sie damit für die Zukunft aufgestellt. Wer jetzt ausschließlich für on-prem entwickelt setzt m.E.n. auf das falsche Pferd.
 
Würde intel endlich 6 und mehr kerner für den Mainstream anbieten, würde das sicher den Verkauf steigern. Aktuell bietet ein upgrade von einem 4 auf einen neuen 4 kerner kaum Mehrwert.
 
@klink: Und wozu brauchst du bitte die Leistung eines 8 Kerners in einem Privatanwender-Rechner?

Die CPUs sind doch absolut nicht der Flaschenhals, wenn es um Performance geht.

Für Büroanwendungen tut es vermutlich auch ein Zweikerner.
Für Spiele ist eher die GPU der Flaschenhals, da reicht ein Vierkerner locker aus. (i5 tut es normalerweise)
Fürs Surfen, Facebook, Skype whatever, reicht vermutlich auch ein halber Kern ^^

Also was willst du mit sovielen Kernen?
 
@Draco2007: Mehr als eine Sache gleichzeitig zu tun ist sicher nicht jedermanns Sache, aber auch nicht die von unterdimensionierten CPUs. Man kann nie genug Leistung haben, höchstens zu viel.
 
Höhere Leistung bedeutet aber auch fast immer mehr Stromverbrauch, höhere Hitzeentwicklung, mehr Anschaffungs- und Folgekosten. Wenn einem das alles wurscht ist, kann und muss man dafür natürlich mehr ausgeben.
 
@Musician: Die wenigsten Leute bringen ihren PC mit ihrer Stromrechnung in Verbindung. Das liegt wohl daran daß auf den Dingern keine große "Wattzahl" steht... ;)
 
@Johnny Cache: Aber wieso sollte ich mir eine neue CPU kaufen, wenn ich selbst den Unterschied doch gar nicht mehr merke.

Ich sehe dank G510 Tastatur durchgehend die CPU Auslastung meiner 4 Kerne und die sind praktisch NIE am Anschlag.
Wieso sollte ich jetzt eine neue 8 Kern CPU kaufen, wenn ich es zu 99,9% gar nicht merken würde?
 
@Draco2007: Das hat was mit Leidensfähigkeit zu tun, welche bei mir und einigen anderen alles andere als ausgeprägt ist.
Es ist schön wenn ein Schuh 99,9% der Zeit gut paßt, aber die drei Minuten in denen er drückt können wirklich die Hölle sein. Ähnlich verhält es sich bei mir auch mit CPUs. ;)
 
@Johnny Cache: Ok du wünschst dir also eine Monster CPU für einen Tag im Monat oder wie?

Ok, damit kann ich leben. =)
Aber ich denke wir sind uns einig, wenn ich sage, die ach so große nötige Verbesserung, die klinik hier sieht, gibt es aktuell bei den CPUs nicht wirklich.

Und vor allem glaube ich nicht, dass das den PC Markt in irgend einer Weise so deutlich anschieben würde, wie sich das die Hersteller wünschen.
 
@Draco2007: Alleine schon wegen Marketing.
Es werden nicht umsonst 4GB und mehr VRAM in low end Grafikkarten verbaut.
Für ruckelfreies und schnelles Surfen braucht man schon einen guten 2 Kerner.

Ich würde deutlich von einem 6 / 8 Kerner Profitieren, kürzere Kompilierungszeiten von Programmen und Maps, schnelleres zipen, gibt genug Spiele die von mehr Kernen profitieren, parallel zum Spielen ein Video Aufnehmen usw. es gibt viele Beispiele.
 
@klink: Das sind aber alles Beispiele, was der Otto-Normalverbraucher und auch ein Angestellter nie oder nur ganz selten nutzt. Warum sollte sich also jemand deshalb eine neue CPU besorgen?
 
@dodnet: Solche Sprüche hörte ich auch schon als die ersten Zwei- und später Vierkerner auf den Markt kamen.
 
@klink: Aha... und seit es Mehrkerner gibt, nutzen also deutlich mehr Personen Kompiler, Zippen stundenlang Dateien und Spielen/nehmen Videos auf?
 
@dodnet: Seit es Mehrkerner gibt, wird sehr viel mehr parallel gemacht. Heute Surft/Skypt man und macht einen AV Scan nebenbei ohne es zu merken, zu Einkerner Zeiten war der Rechner bei einem AV Scan unbenutzbar. Selbst heute kann ein AV scan einen Zweikern Rechner mit einer SSD in die Knie zwingen.
 
@klink: Weiss ja nicht was du für komische Rechner hast oder welch seltsame AV Progis du nutzt o.O
Ich hab schon mit meinem 4/86er ICQ, mirc und Browser (surfen und oder Video schauen) parallel genutzt das ging auch da schon ohne große Probleme.
Auch bei nem AV Scan hatte ich noch kein Rechner der während des Scans unbenutzbar war o.O Klar mit AV Scan war es mit Video net mehr unbedingt weit her aber en BG nebenbei zocken und im IRC Chatten war nie ein Problem. Gut kommt natürlich drauf an welche Programme man nutzt und ob man meint auf einem 10 Jahren alten Rechner die neusten Hammer Ressourcenfressenden Programme laufen lassen zu müssen.
Nein ich hatte noch nie den absoluten Hammer High end PC sondern immer selbst zusammengebaute Mittelklasse.

Wenn ich mir dann mein Lappi mit SSD anschaue mit einem Dual Core CPU dann merk ich da kaum wenn der ein AV Scan macht. Klar Bilder Rendern kann ich in der zeit net mehr bzw dauert es ein gefühltes Jahrhundert aber muss man ja in der zeit auch net machen bzw unterbricht den Scan je nachdem was einem gerade wichtiger ist.... Wobei Bilder Rendern eh so ne Sache ist... Wenn ich das Programm machen lasse und keine Core Zuweisung mache lastet der bei meinen beiden Desktops (einer Intel 4 Kern einer AMD 8 kern) auch alle Kerne zu 100% aus. Hier ist aber schön zu sehen das 1 Kern reicht. Wenn ich Bilder Render oder ähnliches bekommt das Programm alle Kerne bis auf einen. Mit dem einen verbleibenden kann ich Surfen, in Office arbeiten, Chatten und Video schauen und das alles gleichzeitig.

Kann deine Aussage also absolut nicht nachvollziehen.
 
@klink: Falsch: Deine Beispiele wurden auch schon mit Einkernern parallel gemacht, nur war dann die CPU am Limit und alles hing. Viel mehr als 4 logische Prozessoren (nicht Kerne!) braucht man selbst heute nur selten. Wozu sollte man dann 8 oder mehr Kerne benötigen, wenn die eh 99% der Zeit rein gar nichts machen?
 
@dodnet: Vor allem, da sich die 4 echten Kerne dank Hyper-Threading ohnehin viel eher wie 8 Kerne verhalten.

Also mein i7 2600k (4x 3,4 Ghz) ist eigentlich schon deutlich überdimensioniert. Ich habe jedenfall noch keinen Use-Case gefunden, bei dem die CPU die begrenzende Kraft war.

Und ich bin Softwareentwickler, die Use-Cases die klinik hier nennt, sind mir durchaus geläufig.

Vor allem beim AV-Scan ist die CPU der kleinste Anteil. Das lesen der Daten von einer Platte ist hier viel eher das Problem. So zumindest bei meinem Laptop mit einer HDD...
 
@Draco2007: Sehe ich genauso, wenn es irgendwo hängt, dann meist weil die Festplatte nicht hinterherkommt (selbst bei SSDs).
 
@klink: Letzteres kann ich fast bestätigen, allerdings ist der E2-1800 mit einem modul 2cores auch nicht mehr taufrisch. (hat ne samsung SSD)
Die recht überschaubare Performance stört mich aber eher weniger sondern eher die bescheidene Kühlung die HP da verbaut hat.
 
@Draco2007: Eine HDD limitiert bei einem AV scan deutlich, mit einer schnellen SSD steigt die CPU last teilweise sehr deutlich an.
 
@klink: Nicht einmal die 4GB werden in heutigen Spielen überhaupt genutzt, kaum ein Spiel unterstützt mehr als 4 Kerne, kann dadurch auch nicht profitieren, weil eben die Grafikkarte bei Spielen DER Faktor ist. Der i7-3770K in meinem privaten Rechner langweilt sich selbst bei den heftigen Spielen zu tode.

Videos von Spielen... Ach ja, ich vergaß, das ist für die Kids heutzutage ja irre wichtig, langweilige Videos mit fast immer wirrem Gebrabbel untermalt zu veröffentlichen. Komplierungszeiten von Maps/Programmen? Wo dauert das denn bei heutiger Hardware noch lange? Geh mal bisserl mehr an die frische Luft...
 
@Musician: Sehr viele neue Spiele brauchen 4GB VRAM für ein Flüssiges spielen in 1080p von größere Auflösung ganz zu schweigen, selbst 5 Jahre alte spiele wie Sykrim belegt mit besseren Texturen locker 3GB VRAM!

Schon mal komplexe und große maps für Source Engine Kompiliert, dass kann Stunden dauern! Kompiliere mal Firefox 64 bit PGO Version, das dauert Stunden.
Man kann Videos von Spielen ohne Gelaber aufnehmen...
 
@klink: "Schon mal komplexe und große maps für Source Engine Kompiliert, dass kann Stunden dauern! Kompiliere mal Firefox 64 bit PGO Version, das dauert Stunden." - nur wer macht sowas, außer dir? Und selbst du wirst das ja auch nur einmal machen, oder erstellst du dir jeden Tage eine frische Firefox-Version?
 
@dodnet: Firefox nicht mehr, aber maps Kompiliere ich recht oft.
 
@Musician: Das mit den "nicht mehr als 4 Kerne und nicht mehr als 4gb Hauptspeicher" würde ich nicht so unvorsichtig hier stehen lassen.
 
Ich baue meine PCs immer noch selbst, da weiß ich was ich hab. Wie schon jemand schrieb, sind die fertigen meist überteuert. Warum also sollte ich 1000 Euro für einen Mittelklasse PC ausgeben, wenn ich mir dafür einen High End selbst zusammen schrauben kann.
 
@cuarenta2: Das "selber schrauben" spare ich mir inzwischen, bin ich einfach zu faul zu. Ich lasse schrauben, kostet dann halt so 10% mehr als die einzelkomponenten, das ists mir dann aber wert. Die Standard-Kisten von der Stange meist merkwürdig konfiguriert.

Da nimmt man den dicksten i7, gibt ihm 16 (langsamen) RAM, und bastelt dann ne GTX960 dazu. Dafür mag es Anwendungsfälle geben (videobearbeitung), aber Gaming ist es nicht. Dazu sind dann meistens die Standard-Kühler verbaut, entsprechend viel Krach macht das dingens dann.

Da machen ein i5, 8 oder 16 GB guter RAM und dafür ne R9 390 OC viel mehr Sinn. Kostet bei nem online-schrauber etwa so viel wie die andere Kiste bei der dem der behauptet nicht blöd zu sein. Und frei von Bloatware ist der dann auch.
 
@Bautz: So teuer sind die i7's nun auch wieder nicht. Hab hier ein i7 6700k, 16gb ddr4-3200 und ne 970 GTX. (viel Spaß beim Arma spielen mit deiner i5 CPU)
Die 970 GTX wird ersetzt, sobald die neuen Nvidia Karten auf dem Markt sind.

Schrauben lassen, kann man machen ja. Finde es aber schön es selber zu machen, macht ja irgendwo auch Spaß, bzw ist es ein gutes Gefühl, wenn man es "selber" zusammen gebastelt hat und alles läuft.

Ne AMD Karte würdige ich mir übrigens niemals holen. Egal wie günstig sie sind.
 
@Rubenslikk: Läuft mit den i5 2500 mit 8 Gig und ner R7850 problemlos ;-)

Da ich grade für ein Jahr im Ausland bin, habe ich ein Laptop (Lenovo Y50)mit mobilem i7 4670 kommt da aber schon mal ins schwitzen.
Da ist auch ne nVidia GTX960M drin, und mein nächster PC (steht an wenn zurück in Deutschland) kriegt definitiv wieder ne Radeon.
 
@Rubenslikk: GTX970, ja? Wer kauft denn bitte den Schrott? GTX980 und so sind doch schon seit längerem aufm Markt. Die 970er war doch eh nur ne gute Bastellösung, wo keine die 4GB voll ansteuern konnte. Da täte ich eher ne AMD-Alternative wählen, wobei ich mit meiner GTX980 Gaming G1 von Gigabyte sehr zufrieden bin.
 
@Roger_Tuff: Weil sie, als sie auf den Markt kam, die einzige Lösung war, die ich mir zu dem Zeitpunkt leisten konnte. 980ti gab es da noch nicht und AMD Karten kamen ebenfalls später, welche ich aber so oder so nicht genommen hätte.

Hab sie btw übertaktet und die hält von der Leistung also locker mit deiner 980 mit. Hast ja schließlich auch die non-ti budget Version.

Aber keine Sorge, sie hat bisher bomben Arbeit geleistet und wird nun in 1-2 Monaten verkauft und dann kommt das neue Topmodell in Rechner
 
@Rubenslikk: Nur mal zur Info, meist wird gearbeitet an der Kiste und gelegendlich wird gezockt. Nicht mehr, da rechnet sich halt nicht die TI-Variante oder gar Grakas mit 2GPUs oder was auch immer. Aber gleich auf Minus klicken, weil einem Tatsachen nicht passen ist eigentlich a....lig!
 
@Roger_Tuff: Welche Tatsachen gefallen mir nicht? Mir gefällt nicht das du versuchst mich dumm anzufahren und ja das war mir ein Minus wert.
 
@Rubenslikk: Die Tatsache, das die GTX970 die größte Schrottkarte ist die NVidia in den letzten, sagen wir mal 5 Jahren aufm Markt geschmissen hat. Alle Preissuchmaschinen warnen von dem nicht perfomanten Speicher und die Foren lästerten was das Zeug hielt. Zu dem Preis bekomme ich jedenfalls besseres zu kaufen, heute wie damals!
 
@Roger_Tuff: Dann hattest du wohl kein 470 GTX Staubsauger/Heizung im Gehäuse damals. Bzw jede ATI Karte der letzten Jahre.
Jaja lass sie warnen. 1. war davon am Anfang nichts bekannt, weil ich sie gleich zum Release gekauft habe und 2. hab ich davon, selbst wenn der VRAM voll lief, noch nie was gemerkt.
Dann hab ich eben nur 3,5GB Ram der voll funktionsfähig ist. Bisher hat es mir mehr als gereicht und was im laufe der nächsten Jahre damit ist, ist mir persönlich recht egal, weil ich wie gesagt, aufrüsten werde in den nächsten 1-2 Monaten.

Was willst du für den Preis besseres bekommen, wenn es nur eine teurere 980 GTX gibt, die ich von der Leistung her auch mit der 970 GTX erreiche, Übertaktung sei dank. Abgesehen davon gibts nur noch ne 980ti die in Frage kommt und die ist nochmal um einiges teurer.

Wie gesagt, dieses mal warte ich auf die High End Modelle und schlage dann bei der TI zu.
 
@Bautz: Genau so hab ich's vor ein paar Jahren mit meinem aktuellen Rechner auch gemacht. Komponenten zusammengestellt, der Online-Händler hat dann überprüft ob alles so weit zusammen passte (hat es bei mir in dem Fall, da ich mich ja selbst ein bisschen auskenne), die Kiste zusammengeschraubt, vorher noch nen Belastungstest gemacht ob auch alles stabil ist und dann das Teil zu mir versendet.

Alles sauber verarbeitet, alle Komponenten selbst gewählt. Ich hätte es nicht besser zuammenschrauben können. Joa... hat nen bisserl mehr gekostet als "Einzelteile kaufen", dafür aber auf das Komplettpaket Garantie inkl. 24h Vor-Ort-Service und auch dann, wenn ich den Rechner selbst erweitere. Top. :)

Man wird halt auch nicht jünger... :D
 
Na Ja. Im Games Bereich ist der PC immer noch unersetzlich. Zudem ist auch der Tabletmarkt rückläufig. Sowohl der traditionelle Desktop als auch das Tablet werden aber nach wie vor gebraucht. Nur ist der Markt halt irgendwann übersättigt. Die Entwicklung des PCs schreitet nicht mehr so weit voran, dass man alle 2 bis 4 Jahre einen neuen PC braucht. Im Zweifel reicht der 7 Jahre alte PC sogar noch für Topspiele. Das macht sich bemerkbar. Im Smartphonebereich würde es ebenfalls zum Einbruch kommen, wenn die Geräte nicht als Wegwerfprodukt konzipiert wären und durch fehlende Updates für eine viele User recht schnell wieder unbrauchbar werden.

Allgemein ist es so, dass die Zahl kostenintensiver Unterhaltungs- und Arbeitsgeräte stark gestiegen ist. Da muss das einzelne Produkt aufgrund fehlender finanzieller Ressourcen länger halten. Mein PC hat auch schon die 5 Jahre überschritten. Wie ein großer Teil , der im Gebrauch befindlichen PCs. Es ist gut möglich, dass es in einigen Jahren auf einmal wieder einen Desktop-Boom gibt, weil die veralteten Geräte, dann doch mal ersetzt werden müssen. Jedenfalls gibt es noch genügend Bereiche in denen die neuen Geräteklasse nicht mit dem Desktop konkurrieren können.

Der PC Markt krankt wie der Tabletmarkt vor allem an Tatsache, dass es nicht notwendig ist sich alle 2-3 Jahre ein neues Gerät zu kaufen. Das alte reicht gut und gerne für 7-10 Jahre.
 
@Technikfreak: "Im Games Bereich ist der PC immer noch unersetzlich." Stimmt doch gar nicht. Ich bin vom PC auf das Wohnzimmer mit PS4 umgestiegen. "Unersetzlich" kann man also nciht gerade sage. Für FPS-Fetischischten mag das vllt zugtreffen. In anderen Bereichen ist der PC aber teilweise schon unersetzlich. Nur im Gamesektor sehe ich das nicht so, wenn ich einefach nur Spiele mit aktueller Grafik spielen will.
 
@Driv3r: Das mag stimmen, wenn man keine all zu hohen Ansprüche hat. Wer aber einmal mit min 60 FPS gespielt hat, will das auch weiterhin. Alles andere ist nur ruckelig, mal abgesehen davon das es was Grafik angeht, auch nicht wirklich toll aussieht auf Konsolen.

Wenn ich mir Far Cry Primal zb anschaue. Ein Freund bekommt es auf Konsole kaum hin, richtig die Leute abzuknallen und nutzt dementsprechend oft die Tiere, die die Kills für ihn übernehmen. Wo bleibt da der Spiel Spaß?
Da krieche ich lieber mit Maus und Tastatur durch den Urwald und verpasse Headshots mit Pfeil und Bogen
 
@Rubenslikk: Controller und Ballerspiele.. stimmt das ist vllt noch ein Argument. Da ich lieber Rennspiele oder a la Withcer 3 spiele, hatte ich das nicht mehr auf dem Schirm. Halten wir fest; es hängt mal wieder ganz individuell von jedem ab ob ein PC nützlich ist oder nicht. Fakt ist aber das sehr viele Dinge mittlerweile auch ohne gehen und die Alternativen immer besser werden.
 
@Driv3r: Das hat nix mit FPS fetisch zu tun. Wenn man mal 1-2 Stunden am Stück spielt oder länger, dann sind die 20-30 FPS auf Konsolen schon arg unangenehm und auf dauer stark ermüdend. Wenn ich da lange hinsehe, dann überanstrengen meine augen so stark, dass ich danach oft 30 Minuten leicht unscharf sehe. Und das kann sicherlich nicht gesund sein.
Bei 60 FPS treten nur minimale ermüdungserscheinungen auf und bei 120 FPS wohl so gut wie gar keine mehr, kann ich aber mangels Monitor nicht testen.

Ich hab auch bei Filmen die zwischenbildberechnung auf maximum, alles andere finde ich einfach unangenehm, wobeis bei Filmen aufgrund der wenigen Kameraschwenks (stattdessen schnitte) generell kein großes Problem ist.

Grundsätzlich würde ich gerne Konsolen nutzen, da die Grafikqualität am PC auch nicht so signifikant besser ist (abgesehen von der Auflösung und Kantenglättung). Die ganzen Effekte werden eben für Konsolen Designed und am PC nur mit besserer Qualität berechnet, das wars dann meist schon. Aber die Framerate ist hier nunmal entscheided. 30 FPS wären ja vielleicht noch verschmerzbar, da so auf einem 60 Hz Display sauber jedes Frame zwei mal dargestellt werden kann, die Ausgabe wäre zumindest immer gleichmäßig. Sobald dann aber die Framerate zwischen 20 und 30 liegt schwanken die Frametimes dank Triple Buffering Vsync zwischen 33,33 ms und 50 ms, was abseits der generell schon niedrigen Framerate für zusätzliches Ruckeln sorgt. Also wer das akzeptieren kann muss schon wirklich hart im Nehmen sein...

Also für mich ist der PC wirklich absolut unersätzlich. Konsolen sind für mich eher so ein Produkt, das nur die aller aller nötigste Hardware liefert, damit Leute die Spiele überhaupt irgendwie kaufen und spielen können. Aber wer abseits von "das Spiel lässt sich starten" auch nur den geringsten Anspruch stellt, ist bei ner Konsole einfach verloren. Und das finde ich traurig, weil das Konzept durchaus sinnvoll und vor allem bequem ist. Aber leider opfern 99% der Entwickler die Framerate, nur um weitere Effekte einbauen zu können. Und das wird sich auch mit einer PS5 oder PS6 nicht ändern.
 
@Laggy: oh gott jemand der mit verschlimmberer schaut,,es gibt wahrli h nix mieseres als dieser misst im tv sektor
 
@Driv3r: Konsolen, ja? Bei den Gnubbelcontrollern tun mir in kürzester Zeit die Pfoten weh und von Präzision auch kein Vergleich zum PC. Vom Grafischen Fail rede ich jetzt mal nicht.
 
wir haben auch nur noch 2 Linux lappis falls man was nicht am Handy machen kann, zb Musik zu Google play music hoch laden usw, für alles andere reichen unsere note 4 xD
 
wen ich mir ein pc kaufe dann ist es entweder ein surface oder marke eigenbau
 
@cs1005: Das Surface ist doch genau so ein überteuerter fertig PC, nur eben im Taschenformat. Warum würdest du dir also kein normalen überteuerten fertig PC kaufen, aber so ein Teil? Nur weil du es umher tragen kannst?
 
@Rubenslikk: Da ich das genauso machen würde kann ich nur sagen u.a. JA. Unterwegs finde ich meist keine Steckdose für meinen PC und mein Arm mit dem Bildschirm wird lahm. Ebenso kann ich mit einem Stift nicht meinen PC-Bildschirm bekritzeln wie beim Surface. Dass das Surface überteuert ist das stimmt definitiv! Aber ich mags trotzdem. Ein fertig PC baue ich günstiger lieber selbst weil er ja im Prinzip dann das gleiche nur in besser und günstiger ist. Ein Surface ersatz habe ich bis jetzt nicht gefunden. Immer ist irgentwas wichtiges was fehlt. Meistens der Stift.
 
@Rubenslikk: Ich wird es genau so machen, ein Surface kann ich mir nicht selbst zsm schrauben, egal wie sehr ich will ;)
 
Zuhause hab ich auch kein Rechner mehr. Wozu auch. Auf der Arbeit ist er aber nicht wegzudenken.
 
@JacksBauer: Ich habe auf der Arbeit keinen mehr. Unser unternehmen kauft auch überwiegend nur noch Notebooks mit Dockingstation. Grund: So können die Leute ihre Sachen problemlos in Meetings an die Beamerleimwand werfen oder etwas mit tippen. Also auch solche Fälle gibt es, die den PC-Markt schrumpen lassen.
 
@Driv3r: Bleibt das nicht alles an der Wand kleben, wenn die Leute Sachen an die Beamerleimwand werfen? ;D
 
Als ob der private PC hier in der Statistik eine Rolle spielen würde. Firmen kaufen Desktoplösungen und Notebooks im 1000'er Pack und hier prophezeien einige Angrybirds-Causalgamer das Ende des PCs, weil ihr Facebook-Famarama auf ihrem Händy läuft... *tätschel*
 
Das HP zurückgeht wundert aber nicht. Denn HP unternimmt wie Apple so ziemlich alles, damit man keine Fremdteile ohne weiteres verbauen kann oder deren Boards in grössere Gehäuse schmidet.
Jetzt erst erlebt bei einem HP EliteDesk. Verbaut man einen anderen Lüfter (Gehäuse), so bootet der Rechner nicht mehr. Stromanschluss ist kein ATX-standard. Einbau einer zusätzlichen Festplatte ohne Befestigungsmaterial von HP nicht möglich. Mehr als zwei gehen sowieso nicht rein (mangels Anschlüssen).
Geht das Netzteil über den Jordan, brauchts ein original (teures) Netzteil von HP.
So einen Schwachsinn kauft doch kein Mensch.....
 
@LastFrontier: Danke für die Warnung. Leider muss man solche Eventualitäten heute vor dem PC/Notebook-Kauf auch schon abklären, falls man überhaupt Informationen dazu findet.
 
@LastFrontier: HP heisst auch nicht umsonst in der Fach-IT: House of Pain!
 
Sind ja ganz gute Zahlen! ;-)
 
Wurde ja schon gesagt. Da die Leistung und Anforderungen an PC´s nicht mehr so schnell ansteigen wie früher, haben die Leute ihre Geräte zum Surfen und Filme schauen locker 5-8 Jahre.

Also die Verkaufszahlen sinken nicht, weil keiner mehr einen Desktop PC mag, sondern weil die Geräte länger genutzt werden.

Also ich kann mir nichts anderes vorstellen, als einen Desktop-PC mit zwei oder mehr Bildschirmen.

Aber eigentlich müssten die Hersteller das ja auch wissen und sollten nicht künstlich Jammern.
 
Hallo,ein Grund für die absinkenden Verkaufszahlen dürfte auch sein daß sich die Weltwirtschaft in einer Depression befindet.Wenn man sich einmal die Zahlen bzgl. Warenumschlag der wichtigsten Häfen und den damit verbundenen Rückgang der Schifffahrten ansieht weiß man was los ist!
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