Zermürben statt erobern: Torvalds gibt Linux auf Desktops nicht auf

Das freie Betriebssystem Linux ist in fast allen Bereichen der Technologie-Branche die vorherrschende Plattform. Nur auf dem klassischen Desktop bleibt es weiterhin eine Nischenerscheinung - aber Linux-Vater Linus Torvalds will keineswegs aufgeben. mehr... Linux, Entwickler, Linus Torvalds Bildquelle: Alex Dawson / Flickr Linux, Nvidia, Linus Torvalds Linux, Nvidia, Linus Torvalds Aalto-Universität/Video-Screenshot

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Eine kostenfreie Alternative könnte ja nur gut für den Endnutzer sein. Aber in der momentanen Form ist keine Linux Distribution dafür geeignet, sich als Alternative für den Durchschnittsanwender anzuschicken. Zu kompliziert.
 
@FuzzyLogic: Ich wüsste nicht wo ein Linux Desktop 'zu kompliziert' sein sollte. Das größte Problem ist meiner Meinung nach das gleiche, was Mircosoft auf dem mobilen Markt hat -> Software. Sicher gibt es für quasi jede Windows Software eine mind. ebenbürtige Linux-Variante, aber Name, Aussehen und Funktion ist nicht immer identisch. Daran krankt der Linux Desktop meiner Meinung nach noch. Kompliziert ist Linux schon länger nicht mehr wirklich (zumindest nicht komplizierter als Windows).
 
@Puncher4444: Chapeau, mit deiner klugen, differenzierten Aussage bringst du in einem Rutsch die Fanboys beider Lager gegen dich auf :D
 
@Puncher4444: Nicht kompliziert??? Ich stelle mir meinen Vater vor. Er ist ein echter DAU. Trotzdem kann er sein Handy an den PC anschließen und sofort Bilder, Adressbücher, etc. synchronisieren. Mit einem Klick kann er von seinem PC aus Musik auf der Stereoanlage abspielen. Er hat einfachste Programme um Grußkarten zu erstellen. Er kann geschütze Medien abspielen, z.B. Bluray, Amazon Video, Netflix. Er kann zuverlässig seine Daten nach eigenen Regeln auf verschiedenen Medien sichern und zurückspielen. Er kann die Touch-Funktion seines All-In-One-PCs nutzen, z.B. bei Diashows von Bildern. Er kann Daten mit dem PC meiner Mutter austauschen. Und das alles obwohl er wirklich keine Ahnung von PCs hat.
 
@Nunk-Junge: Du hast vergessen zu sagen welches OS dein Vater benutzt, denn all das geht mit GNU/Linux auch, wenn man sich einmal damit auseinander gesetzt hat und das System auf diese Dinge vorbereitet hat. Der Anwender braucht sich um nichts kümmern, wenn man ihm die Sache vorher einmal abgenommen hat.
 
@otzepo: Dass Linux Benutzer einfach nicht kapieren dass Windows einfacher ist als Linux...
Klar kann man alles Lernen wenn man sich richtig reinhängt aber es geht um Otto-Normal-Verbraucher.

Die wollen keine Bedienungsanleitung Lesen und trotzdem soll es unkompliziert sein, is halt so und das hat Linux teilweise noch richtig Probleme.

Viele schreckt es auch ab dass Sie nicht Wissen welches LinuxOS sie nehmen müssen und wie Sie es installieren.

Windows kaufst du im Laden, legst die CD rein und Installierst es.
Linux musst du runterladen, auf CD/DVD oder einen USB stick ziehen,. das wollen und können vieles halt nicht.
 
@M. Rhein: Windows ist bei diesen Menschen vorinstalliert auf dem Rechner und die kaufen es höchstens im Laden neu, wenn die meinen sie müssten es neu installieren, zahlen also dann quasi doppelt (schon zig mal erlebt).

GNU/Linux ist vielleicht nicht das richtige OS für Leute die sich damit nicht auseinander setzen wollen aber trotzdem selbst die Ersteinrichtung vornehmen. Bei dem Beispiel von Nunk-Papa könnte aber ein versierter Admin das System auf die Bedürfnisse des Vaters anpassen und der Nutzer hätte keinerlei Einschränkungen im Vergleich zum teuren Microsoft-Produkt oder einem iMac.

Gerade bei Windows ist das mit den Treibern oft eine schwierige Aufgabe, bei GNU/Linux funktioniert so vieles einfach out-of-the-box.
 
@otzepo: Ein Otto-Normalnutzer möchte aber nicht ständig einen Admin zuhause haben, der neue Software installiert oder mal eben die gesamten Repos nach einem gewünschten Programm durchforstet. Außerdem gibt es heute noch keine vernünftige Fibu-Software mit Warenwirtschaft unter Linux. Und wenn, fehlen Bar-Kassenmodule, oder Barcode-Scanner werden nicht unterstützt. Kassenschubladen über COM ansprechen scheint auch unter Linux nicht möglich zu sein, denn kein Programm under Linux bietet das auch nur halbwegs vernünftig an, so dass es dauerhaft funktionieren würde.

Der Linux-Kern ist ein sehr mächtiges Werkzeug. Das auf jeden Fall! Es gibt auch einige spezielle Programmbereiche, in denen Windows meilenweit hinterher hinkt. Ich sage nur Webserver, Datenbank, Fileserver etc. Aber auf dem Desktop ist Linux selbst für mich, der eine Linux und eine Windows-Maschine gleichzeitig an einem Arbeitsplatz stehen hat, mehr die Qual, als die Wahl. Ein Wohlfühl-OS ist Linux auf dem Desktop nämlich wirklich nicht.

Man merkt, dass viele Programme ihren Zweck erfüllen müssen. Wie man dahin kommt, ist egal. Hauptsache das Ziel ist erreicht. Über Bedienungskomfort denkt in den kleinen Softwaregaragen niemand nach. Nicht umsonst haben große Software-Entwicklungsfirmen ganze Abteilungen, die sich um den Komfort bei der Benutzung kümmern und nichts anderes zu tun haben.
 
@SunnyMarx: Ich sehe überhaupt nicht, was schlimmer daran wäre as Repo zu durchforsten, als das Internet nach Software zu durchforsten (was im Übrigen auch ein ziemlich schweres Sicherheitsrisiko darstellt). Ein Otto-Normalnutzer dürfte Software dann über das Software-Center installieren. So wie Otto-Normalnutzer ja auch die App Stores nutzen. Das sind übrigens alles nur grafische Frontends für Repos.

Das es in größeren Entwicklungsteams auch UI Designer gibt, ist klar. Das merke ich oft auch bei der entsprechenden Software von größeren Entwicklern auf meinem GNU/Linux System.
 
@SunnyMarx: Auch bei anderen Programmen und Funktionen ist man öfter mal auf Windows angewiesen, das ist natürlich leider richtig.
Technisch gesehen ist alles möglich, wo keine Nachfrage besteht und man einen Batzen Kohle bekommt setzt sich aber niemand hin und fängt an zu programmieren.
Aber POS-Systeme gibt es, hatte vor Jahren mal in einer Apotheke gearbeitet die auf den Kassen und dem Server ein GNU/Linux hatten. Auch die Buchhandelskette Lehmanns setzt auf GNU/Linux und die haben auch Schubladen und Scanner...
Das ist aber teure Branchensoftware, die man auf dem freien Markt nicht findet. In der Apotheke war es diese hier: https://www.pharmatechnik.de/ixos (edit: war früher auf GNU/Linux-Basis und wurde nun für Windows 7 umgeschrieben, also war es das auch damit. Mal schauen was Lehmanns nutzt.)

Zum Bedienkomfort sage ich ganz klar, bei GNU/Linux sind die Entwickler eher darauf bedacht ein funktionierendes stabiles Produkt zu liefern als ein hübsches bei dem die Bedienung intuitiv wär. Fast jedes UI von den quelloffenen "Gratis-Programmen" ist zum kotzen, wer nichts zahlt darf auch nichts erwarten. Die Entwickler findet es toll wie sie es umgesetzt haben, wer versucht schnell mal eben was zu erreichen fliegt aber auf die Nase - da sind unter Windows schon bessere Programme zu haben (aber genau so viele die auch so scheiße sind).

EDIT: Zu deinem ersten Satz:
Niemand braucht einen Admin, um etwas zu installieren unter GNU/Linux.
Ich benutze zB Google Chrome, Vivaldi und XnView MP als proprietäre Software, da findet man die Pakete zum Download auf der Herstellerseite als DEB und Tarball, unter Debian/Ubuntu/Mint wird man eigentlich immer mit dem Paket für den Installer beglückt und hat mit zwei Maus-Klicks und und der Eingabe des Root-Passwortes das Programm auf dem System und für Updates die Paketquelle in den Repositories.
Auch Windows-Software ist genau so leicht installiert wie unter Windows, wenn man Wine installiert hat und die Software da problemlos läuft.
Und auch den Tarball bekommt jeder der nicht zu faul ist entpackt und installiert, ein Skript starten finde ich jetzt wirklich nicht zu kompliziert, wer sich da nicht ran traut sollte überlegen ob ein PC das richtige Gerät ist um es sich in die Wohnung zu stellen und sich vor den Fernseher setzen, da braucht man nichts selbst machen.
 
@otzepo: Dusprichst es ja an - Treibefr. Gibts für WIN immer und alles. Für LInux kommst da schon mal ins rotieren.
Geht ja bei den Druckern schon los....
Und: für WIN finde ich an jeder Ecke jemanden der einem Hilft. Die Linuxer sind noch dünner gstreut als die MacDesktopler...
 
@LastFrontier: Wenn man vor der Anschaffung neuer Hardware an die Kompatibilität denkt steht man vor diesem Problem nicht. Aber du hast schon recht, wenn man einen zehn Jahre alten Lexmark-Drucker hat, bei dem die Patronen 2x mehr kosten als er Drucker in der Anschaffung kann man viel Zeit rein stecken und im schlimmsten Fall auch scheitern. Bei Scannern sieht es ähnlich aus, aber wahnsinnig viel funktioniert heutzutage out-of-the-box, spätestens nach der installation von Gutenprint oder des Treibers von der Herstellerseite.
Früher gab es mal Probleme, inzwischen bekommt man aber eigentlich jeden Drucker problemlos im CUPS eingetragen.

Die Dokumentation ist sehr ausführlich und in den Foren findet man zu eigentlich jeder Hürde auch eine Lösung. Nach einer etwas komplizierteren Ersteinrichtung (was in Wirklichkeit auch nicht stimmt, da diese bei Windows meiner Erfahrung nach mindestens genau so lange bzw sogar viel länger dauert, wenn man alles aktuell haben will und die perfekten Treiber sucht) läuft das GNU/Linux aber stabil und stellt den Nutzer vor weniger Probleme als ein MS Windows und läuft auf älterer Hardware sehr viel performanter. Es kommt halt immer darauf an was man am PC macht, aber jemand der im Prinzip nur den Browser benutzt ist mit einem GNU/Linux sogar um einiges besser beraten als mit einem Windows.
 
@Puncher4444: Es ist alles doch einfach nur eine Frage der Gewöhnung. Warum sollte es jemanden stören, der nie mit Photoshop gearbeitet hat, wie man mit Gimp arbeitet. Warum sollte Libre Office schlechter sein als Microsoft Office (ausgenommen Excel, denn das ist wirklich besser als die Konkurrenz) - aber gerade der Durchschnittsanwender wird gar nicht merken welches Betriebssystem er verwendet, der weiß es doch heute auch nicht wie sein OS heißt. Man kann jedem der keine Windows-Spiele spielen will und keine Profi- und Branchensoftware verwendet ein Ubuntu hinstellen und der wird damit zufrieden sein.
 
@otzepo: Bis er ein Spiel im Mediamarkt kauft und es installieren will! :-D
 
@SunnyMarx: Wer eine XBox hat sollte sich auch keine PS4 Spiele kaufen, also ist diese Sache eindeutig dann auf die Blödheit des Nutzers zurückzuführen und kein Argument gegen GNU/Linux.

edit: Ach, und schau dir mal meinen letzten Satz noch mal und lies dann deine Antwort darauf. Wer keine Windows-Spiele spielen will kauft sich wohl auch nicht mal aus versehen ein Windows-Spiel im MediaMarkt.
 
@SunnyMarx: Dann sollte er gucken, was auf der Rückseite steht. Oder er läd das Spiel aus dem Repository (eine weniger an Poweruser gerichtete Distro könnte das grafische Frontend des Repository auch als Software Center oder App Store bezeichnen), wenn er ein freies Spiel spielen möchte. Oder er läd das Spiel über Steam, falls er ein proprietäres Spiel spielen möchte.
 
@otzepo: dein letzter satz ist nicht meine Erfahrung. Linux wurde als furchtbar abgelehnt und es wurde win7 angeschafft.

ich bin froh dass sich meine linuxkenntnis auf ein paar Kommandos beschränkt, finde es selbst grausam, auch nach dem dritten oder vierten versuch mich damit anzufreunden.
 
@Zebrakaffee: Lag dann wohl am Desktop Enviroment, da ist die Auswahl groß und einige davon taugen nichts. Mit KDE oder Cinnamon kann man es sich aber alles sehr Windows-mäßig zurechtrücken, wenn man drauf steht.
Wenn die Leute von Win7 auf Win8 schon so gejammert haben ist ein Wechsel von XP auf Gnome 3 natürlich glatte Folter.
 
@Zebrakaffee: "ich bin froh dass sich meine linuxkenntnis auf ein paar Kommandos beschränkt," Endlich mal jemand, der sich über eingeschränktes Wissen freut... Supi!
 
@Hitchhiker: klar, man muss nicht immer das default gateway bei troubleshoots spielen oder das wissen was einem zum job nix nützt.

@otzepo
ja, mag sein. vlt werde ich es irgentwann nochmal testen und dann meine meinung ändern.
 
@FuzzyLogic: SteamOS 2.0 könnte zumindest ein einfach zu wartendes und verwendendes System für Gamer werden.
Weil man dann ja im Prinzip nur Steam im BigPicture Modus ausführt und alles dahinter eher verborgen bleibt
 
@FuzzyLogic: Seltsam, ich hab nach dem XP-Aus 3 meiner Bekannten Linux installiert, bisher hat keiner von denen den Eindruck es sei zu kompliziert.
Eher das Gegenteil ist der Fall, einer von den 3 genannten hat sich letztens ein Laptop mit Windows 10 gekauft, und es landete promt bei mir, mit der Bitte es doch "benutzbar" zu machen ;)
 
@OttONormalUser: Windows ist in vielen Bereichen unfassbar kompliziert und divenhaft. Fängt schon bei der Installation von Software an. Nur sind die Leute seit Jahr(zehnt)en darauf konditioniert, sodass es ihnen kaum auffällt.
 
@Niccolo Machiavelli: Einfach mal ein Programm aus dem Web laden und installieren ist eher nicht so ganz einfach.
 
@PakebuschR: Ach das bisschen .make kann doch jeder ;)
 
@PakebuschR: Klar, denn schließlich kommen wir alle mit dem Wissen auf die Welt, welches Programm die angedachte Aufgabe erfüllt - die Voraussetzung, es überhaupt herunterladen zu können. Die Frage ob binary oder zip/rar, x86 oder x64 ist sofort klar, auch wenn man noch nie was mit Computer zu tun hatte. Genauso durchblickt jeder die Warnung des Browsers, dass die heruntergeladene Datei gefährlich sein könnte, sofort als Hoax. Und warum zeigt der Kasten im Browser an, dass 435 Probleme auf meinem PC gefunden wurden?

Die Datei ist heruntergeladen. Windows warnt erneut ob der unsicheren Quelle. Natürlich hat der unbedarfte Nutzer kein Problem damit, die Relevanz dieser Warnung einzuschätzen. Gekonnt klickt man schätzungsweise 20 Mal auf Weiter und beobachtet ebenso viele wichtige Fortschrittsbalken beim Längerwerden. C:\Programme ist natürlich super, egal was man installiert. Und da alle Nutzer so gut Bescheid wissen und immer darauf achten, sind Installer ja nie mit der Ask Toolbar oder den geilsten Smileys für Facebook ausgestattet. Die Hersteller solcher Pakete hatten die Praktik kurz nach den ersten Tests wegen der informierten und aufmerksamen Anwender aufgeben. Nach der Installation mault das Programm, dass vcruntime140.dll nicht gefunden wurde. Großmütterchen hatte aber schon vorher in weiser Vorraussicht dll-files.com im Hintergrund aufgemacht, um die Datei zu besorgen. Zur Sicherheit hat sich sich für die Zukunft gleich mal informiert, zu welcher der 1000 VC-Runtimes diese Datei gehört.

Ist natürlich wesentlich einfacher, als das Softwarecenter zu öffnen, die benötigte Programmkategorie auszuwählen, ein Programm anhand vorbereiteter Beschreibungstexte auszusuchen und auf "Installieren" zu klicken.
 
@Niccolo Machiavelli: "Ist natürlich wesentlich einfacher, als das Softwarecenter zu öffnen, die benötigte Programmkategorie auszuwählen, ein Programm anhand vorbereiteter Beschreibungstexte auszusuchen und auf "Installieren" zu klicken."

Du meinst so wie bei Windows 10 im Store? ^^
 
@Draco2007: Wie viele deiner Windows-Programme holst du dir aus dem Windows-Store? Und rechne nicht damit, dass sich da zukünftig was änderst. Es sei denn, du verlangst deinem PC ähnlich viel wie deinem Smartphone ab.
 
@Niccolo Machiavelli:
Was passiert wenn mal ein Anwendung nicht im Store ist ;)?
Dann haut der 0815 Anwender make in die Konsole?
 
@Mixermachine: Dann gibts in 99 Prozent der Fälle ein *deb oder *rpm-Paket. Und selbst die lassen sich komfortabler installieren als die Standard Setup.exe von Windows
 
@Niccolo Machiavelli: ui... da hab ich aber reihenweise Misst gesehen...
Keine Kinux-Distri bietet auch nur annehernd ein so durchdachtes System wie Windows. Und ich hab viel getestet.
Q4OS mit Trinity ist einzig als halbwegs positiv in Erinnerung. Aber fertig sind die für Normalanwender noch lange nicht.
Android lass ich mal außen vor, hat aber Herstellerspeziefisch ein bescheicdene Updatepolitik.
 
@itChOW: "ui... da hab ich aber reihenweise Misst gesehen...
Keine Kinux-Distri bietet auch nur annehernd ein so durchdachtes System wie Windows. Und ich hab viel getestet."
Es gibt bei Windows schlicht kein System. Das ganze funktioniert lediglich, weil Windows so dominant ist, dass man davon ausgehen kann, dass jeder Software-Anbieter schon irgendwelche Binaries anbieten wird (die dann in irgendeinem x-beliebigen Install-Wizard daherkommt, zusammen mit einem Checkbox-Parkour damit man sich auch ja keine Toolbars mitinstalliert). Wie schlimm es sein kann unter Windows Software zu installieren merkt man erst dann, wenn sich der Entwickler eben nicht die Mühe macht extra Binaries anzubieten. Da lautet die Installationsanleitung im Wesentlichen "Viel Glück, schreib doch 'ne E-Mail wenn du's geschafft hast, ich bin gespannt."
 
@Niccolo Machiavelli: Ah ja? Doppelklick drauf und los gehts? Wär mir neu...
 
@nablaquabla: Von welcher Art Software reden wir, bei der es keinen komfortablen Wizard gibt, die ein 0815 User installieren will?

Und ja, hier und da gibt es tatsächlich einige Checkbox Fallen. Aber das ist doch nicht die Schuld von Windows, sondern von dem Hersteller der Software, denn der verdient dabei Geld.

Und das soll bei Linux alles ganz anders sein? Meinst du denn, dass es keine Toolbars gäbe, die "heimlich" mitinstalliert werden würden, wenn Linux einen echten Marktanteil hätte?

Das ist doch genau das Problem, dass die Linux Community gerne verschweigt. Der Großteil der herbeigeredeten Sicherheit und dazu gehören Viren wie auch Adware (Toolbars und sowas), kommt doch alles nur daher, das Linux noch nie einen Marktanteil hatte, der es wert wäre solch einen Schund zu treiben. (Ich rede hier nur von Endanwender Desktop Systeme und nicht Rooter oder Server Betriebssysteme, das ist eine andere Geschichte)
 
@Draco2007: "Von welcher Art Software reden wir, bei der es keinen komfortablen Wizard gibt, die ein 0815 User installieren will?" -- Das Problem ist nicht, dass es keinen Wizard gibt durch den man sich stupide durchklicken kann, das Problem ist, dass es eben so wahnsinnig viele Lösungen zum gleichen Problem gibt. Das mag für jemanden der damit aufgewachsen ist und sich daran gewöhnt hat kein Ding sein, für Unerfahrene kann das aber schon stressig sein.

"Aber das ist doch nicht die Schuld von Windows"
eben doch letztendlich. Zu behaupten, dass das nicht die Schuld von Windows sei ist äquivalent zu der Behauptung die Fragmentierung und Update-Aushungerung der Android-Plattform sei nicht Googles Schuld. Es ist zumindest fahrlässig. Microsoft hat zugeschaut und passieren lassen, es wachsen lassen wie es eben wächst. Das Problem hat man erst viel zu spät erkannt und versucht zu lösen (mit dem Windows Store).

"Und das soll bei Linux alles ganz anders sein? Meinst du denn, dass es keine Toolbars gäbe, die "heimlich" mitinstalliert werden würden, wenn Linux einen echten Marktanteil hätte?
Eine alte Weisheit besagt: Wenn die Katze ein Pferd wär, würde sie den Baum hochreiten. Das Problem ist wie gesagt nicht maßgeblich, dass Windows einen so großen Marktanteil hat, sondern viel mehr, dass man das Problem nicht rechtzeitig gesehen und reagiert hat. Man hat es einfach geschehen lassen und so lange es irgendwie funktioniert wird's schon okay sein. Man hat das Problem erst als solches erkannt, als die Konkurrenz gezeigt hat, dass es auch anders geht. Software-Verteilung wurde unter Linux-Distributionen schon immer fundamental anders geregelt. Diese wirklich soliden Konzepte und Ideen kommen erst in den letzten Jahren in den kommerziellen Betriebssystemen an, was schade ist.

"[...] kommt doch alles nur daher, das Linux noch nie einen Marktanteil hatte, der es wert wäre solch einen Schund zu treiben."
Halte ich offen gesagt für einen völligen Mythos. Schaut man sich den Marktanteil von Linux generell an (also auch außerhalb von Desktop-PCs), dann ist Linux tatsächlich die bei weitem dominanteste Plattform (der Kernel läuft allem möglichen). Mir kann niemand weismachen, dass eine Lücke in dieser Plattform nicht verführerisch wäre. Es sind oft loyale Windows-User, die so tun, als ob die Diskussion mit diesem Argument beendet ist, wirkliche Belege für diese Aussage gibt es allerdings nicht.
 
@nablaquabla: mal davon abgesehen dass man bei dir Lesen kannst dass du Windows nicht leiden kannst hast du dazu noch eine Ahnung über Otto-Normal- Benutzer...

Windows ist wahrscheinlich auch schuld dass es Atombomben gibt.

Die gleichen Sicherheitsprobleme hätte Linux auch wenn es mehr Marktanteil hätte,. redet doch nicht immer so nen Müll daher.
Und ein 0815 Benutzer will ne Software aus dem Laden, diese einlegen und diese installieren... mehr nicht
 
@M. Rhein: PS: Du kannst auch GNU/Linux im Laden kaufen, 7,99 EUR kostet die DVD ohne Handbuch bei Amazon von den gängigen Distributionen.
 
@Niccolo Machiavelli: Was Du da beschreibst ist selbst meiner Mutter (58) und nicht gerade fit am PC noch nie passiert. Das sind gebündelte DAU-Geschichten und das mit viel Fantasie geschmückt!
 
@iPeople: der war gut 8)
 
@nablaquabla: und was für Software wäre das?

Bei Linux (meist auf debian) habe ich oft festgestellt, dass genau die Software, die ich haben wollte, nicht im Softwarecenter war. Installation über Synaptic oder apt-get führte oft dazu, dass Abhängigkeiten nicht aufgelöst werden konnten.

Sowas ist mir bei Windows schon lange nicht mehr passiert.

Vor allem wird bei Windows nicht so viel Software mit installiert, die ich gar nicht will.

Bis auf Q4OS ibstallieren ja nahezu alle Distris im Standard erst mal alles mit.
Will man weniger, muss man schon wieder auf eine absolute Grundinstallation ohne Desktop zurück. Und dann wird es für Nicht-ITler ekelig.
 
@nablaquabla: "... das Problem ist, dass es eben so wahnsinnig viele Lösungen zum gleichen Problem gibt."

Auf welcher Seite stehst Du?

Also die Vielfalt an Software ist meist zum Glück enorm. Sowohl bei Linux wie auch bei Windows...

Ich finde Linux bei all seinen guten Seiten für den Standardanwender noch nicht ausgereift.

Was auch "Schuld" der Softwarehersteller ist. Derzeit kann man nur auf STEAM hoffen...

Ich werde - obwohl mit Win 10 hoch zufrieden - Linux weiter im Auge behalten.
 
@itChOW: "Installation über Synaptic oder apt-get führte oft dazu, dass Abhängigkeiten nicht aufgelöst werden konnten."
Ja, klar... du meinst da eher die manuelle Installation von veralteten .deb-Paketen.
Die Anwendungspaketquellen worauf Synaptic oder apt-get und auch die Anwendungsverwaltung (Softwarecenter) zugreifen sind aufeinander abgestimmt.
Es sei denn du hattest nach Windows-User-Manier PPAs - Externe Quellen ohne brain.deb hinzugefügt und Warnungen missachtet!
 
@OttONormalUser: Wer's glaubt. Ich kenne eher den gegenteiligen Fall.
 
@FuzzyLogic: Was fehlt ist nicht Einfachheit, sondern lediglich Support. Die meisten Probleme unter GNU/Linux die es kompliziert erscheinen lassen, lassen sich auf den fehlenden proprietären Support zurückführen: Fehlende Binaries, fehlende Treiber. Windows und OS X kommen einem deswegen so simpel vor, weil für jede Situation Hersteller von Soft- wie Hardware fertige Lösungen explizit für diese Systeme bereitstellen. Man muss unter diesen Systemen im Wesentlichen über gar kein technisches Verständnis verfügen, da buchstäblich jedes Problem bereits gelöst und in idiotensicherem Format verfügbar ist. Wenn man sich solche Aspekte wegdenkt, würde ich sogar sagen, dass Windows das mit Abstand komplizierteste System unter den Dreien ist. Deswegen ist auf dem Laptop von meinen Eltern (60+, keinerlei Erfahrung mit Computern) auch nicht etwa Windows drauf, sondern Ubuntu LTS. Wenn man nicht unbedingt will kann man sehr wenig daran kaputt machen, es ist schnell, kann alles was sie brauchen und sie müssen sich absolut um nichts kümmern.
 
@nablaquabla: Ich habe der Oma meines Nachbarn Kubuntu auf ihrem alten Laptop installiert, und sie kann jetzt mit seiner Enkelin problemlos mit Video skypen. Alles aktualisiert unattended im Hintergrund, sie kann sich mit einem eingeschränkten Benutzer nichts (mehr) kaputt machen, es läuft einfach. Ein unerfahrener Benutzer sieht das, was auf dem Bildschirm passiert, einfach viel weniger differenziert als wir technikaffinen Menschen es glauben.
 
@Chilla42o: Und was davon wäre unter Windows nicht gegangen ?
 
@iPeople: Die Unattended-Aktualisierung aller vorhandenen Programme. Sofern es denn überhaupt noch Windows-Treiber für den alten Laptop und seine Webcam gibt.
 
@iPeople: Ich habe den Laptop mit Windows XP bekommen weil er voller Malware und übelst langsam war. Beides gehört jetzt der Vergangenheit an.
 
@Niccolo Machiavelli: Gerade als Linuxer jetzt das Treiberargument zu bringen ist aber gaaanz dünnes Eis... :D
Sag das mal den Käufern halbwegs aktueller Geräte, die ihr Glück kaum fassen können, wenn wenigstens die Hälfte aller Komponenten ganz von Linux unterstützt wird.
 
@mh0001: Wobei Win10 selbst auf alten XP Geräten großteils problemlos läuft.
 
@PakebuschR: Und seit Windows 7 sind Treiber eh kein Problem mehr. 98% aller Windows 7 Treiber (64-Bit) laufen ebenso unter Windows 10.

Für meinen Farblaser/Scanner/Kopierer/Fax gibts halt nur nen Windows 7 Treiber. Aber der läuft unter Windows 10 noch genau so. Für Linux gibts nicht mal nen Treiber für das Gerät. Ein gebastelter Druckertreiber geht halbwegs. Aber scannen oder gar faxe versenden? Großes Fail.
 
@Chilla42o: Also zusammengefasst: Wer keine Ansprüche hat und sich einfach mit dem zufrieden gibt, was er ab Werk vorfindet, wird mit Linux glücklich? ;)
 
@mh0001: Nein. So gemeint: Für einen Benutzer, der nicht weiß, was ein Betriebsystem ist, ist es völlig egal, welches er verwendet, solange er seine Aufgaben erledigen kann. Musik hören, im Netz surfen, skypen. Die Oma hat jedenfalls nicht gefragt, welche Distro sie jetzt drauf hat, sondern "wo muss ich klicken, um..."
 
@FuzzyLogic: Blödsinn.
Da ist eher Windows kompliziert. Aber auf Winfuture wird es wieder -e hageln.
Vor kurzem einem Arbeitskolleg Windows 7 neu aufgesetzt auf einem 4 Jährigen Laptop.
Treiber musste ich im Netz zusammenkratzen (Chipsatz, Netzwerk, WLAN, Grafik). Anscheinend durfte ich noch 5!!! Stunden Updates (Winfuture Updatepack) auf ein W7 SP1 installieren und das mit einer SSD.
Anwenderfreundlich ist was anderes.
Egal welche Linux Distro ich bisher ausprobiert habe, mit egal welcher Hardware: Livestick machen, Booten und alles wird erkannt. Ausser die Hardware ist sehr neu und noch nicht vom Kernel erkannt.
90% benötigen den Computer für bischen Internet, Email, Office. Und genau das ist nach einer ca. 10 Minütigen installation inkl Treiber und OS installiert. Dann gibt es Grafische Oberflächen wie ich z.b. Gnome empfinde mit sehr wenig machbaren Einstellungen aber sehr simpel und einfach gehalten wo jetzt wirklich jeder mit sehr wenig Aufwand zurecht kommt.
Macht man mehr mit Linux, dann wird es komplizierter gebe ich zu. Aber nur ein kleiner Prozentsatz macht mehr an einem Computer. Und sonst haben die Grössere Linux Projekte oftmals sehr gute Foren oder aktuell gehaltene Wikis.
 
@GIGU: Da wäre sicher auch Win10 bestens gelaufen, Installation ganz fix und da geht das mit den Treibern bis auch wenige Ausnahmen ganz von allein (da sieht es was Linux betrifft deutlich schlechter aus) und das Update trara hättest auch vermieden sofern die ISO einigermaßen aktuell wäre.
 
@PakebuschR: Vielleicht ist es mein Fehler, dass ich nicht mehr in den 90ern lebe, aber ich habe seit 10 Jahren keine Probleme mehr wegen nicht vorhandener Treiber unter GNU/Linux erlebt.
 
@dpazra: Vermutlich weil du beim Kauf deiner Komponenten bewusst oder unterbewusst darauf achtest. Natürlich hat sich da aber auch einiges getan in der Zwischenzeit.
 
Er folgt unbeirrt weiter seinen Idealen, genau das braucht die große Entwicklergemeinde um Linux Desktop. Und ich hoffe weiterhin, dass es bald völlig egal sein wird, ob ich nun Linux oder Windows nutze, und es "einfach funktioniert". Das Konkurrenzdenken in diesem Bereich hat eh schon einen sehr langen Bart.

Geschrieben unter KDE, das Linus ja zu bunt geworden ist :)
 
@Chilla42o: Sehe das auch so. Leider gibts bei kaum einen Thema mehr Doppelmoral: Geht es um eine Hiobsbotschaft in Bezug auf AMD, ist der Kommentarbereich voll mit Klageweibern, die uns sagen, wie schlecht die fehlenden Konkurrenz für den Markt und den Nutzer sein wird. Nur um eine News weiter oben Windows (10) um Biegen und Brechen zu verteidigen, jeden niederzuschreien, der es wagt, Windows und seine aktuelle Marschrichtung als Maß der Dinge in Frage zu stellen, und alle Kritik als "Hate" abtut.
 
@Niccolo Machiavelli: Ich finde schlicht, geschlossene Ökosysteme sind nicht mehr zeitgemäß. Windows macht vieles richtig, Linux macht vieles richtig, man nehme das beste von beiden und vereine es in ein Grundsystem, auf dem alles laufen kann, von Games mit voller Hardware-Beschleunigung, bis Amarok und Photoshop. Open Source und Closed Source in Frieden beeinander zum Wohl des Endnutzers. Dieser würde es danken und Geschäftspolitiken wie die von Apple würden ganz schnell alt aussehen.
 
@Chilla42o: Ja, wo Windows demnächst Linux integriert hat, kommt man ohne Thorvald aus ^^
 
@rallef: Es geht darum, eine Basis zu kreiren, welche Firmen beispielsweise die Entwicklung von Treibern für verschiedene Plattformen erspart. Ein Treiber für alle. Das am meinsten monierte Argument gegen die Verwendung von Linux auf Desktop ist das Vorhandensein von Treibern. Das liegt nicht an Linux, dass diese nicht vorhanden sind, sondern an den Kosten diese zu entwickeln.
 
@Niccolo Machiavelli: Natürlich ist Konkurrenz immer gut, für einen Teil der ist Linux auch ganz brauchbar auf dem Desktop aber für die Masse der Privathaushalte eben immer noch nicht, dafür gibt es andere Bereiche wo Linux sogar besser geeignet ist. Genauso biete AMD sehr gute Grafikkarten und für günstige Rechner sind die CPU auch Top, die Leistung ist eigentlich sogar für einem Großteil völlig ausreichend bzw. schon überdimensioniert, im Highend Bereich kommen sie aber aktuell nicht an Intel heran.
 
probiert mal elementary OS aus, basiert auf Ubuntu LTS, meiner meinung nach der schönste desktop aller zeiten.... (orientiert sich optisch am mac desktop)
 
@revdox: wollte ich letztens aktuell runterladen , ging nur mittels Spende. So wird das nichts . Ansonsten haste recht , ist eine sehr gute Distri, hab sie lange auf dem Netbook gehabt , bis der Support für den (alten) Ubuntu-Ubterbau auslief. Keine updates mehr, mit dem Hinweis, die Reposities wären abgelaufen.
 
@iPeople: Gib einfach bei "Benutzerdefiniert" 0 (Null) ein dann gehts auch ganz kostenlos zum Downloaden, testen und später spenden.

https://elementary.io/de/
 
@Kribs: Bei dem Idiotentest sind schon viele gescheitert :D
 
@Niccolo Machiavelli: Das ist jetzt doch etwas Bösartig, zugegebener Maßen stehe ich selbst zuweilen bei "einfachen Sachen" auf den Schlauch bzw. erkenne nicht die Einfachheit weil ich aufs Komplizierte Trainiert bin.

Man hat schon Lieder darüber geschrieben ;-) :

https://www.youtube.com/watch?v=uPsvNOuR-Ho
 
Ein Erfolg auf dem Desktop bedarf eine OOTB Lösung. Die einzigen, die das Potential dazu haben, wären die Entwickler der Desktopumgebungen selbst. In erster Linie KDE und Gnome.
 
So schwer ist es nicht mal, wenn man die richtigen Prioritäten setzt. Aber Torvalds will Linux ja absichtlich in keine Richtung weiterbauen, die eine Verbreitung auf dem Desktop erleichtern würde.
 
Nein, einfach nein.
Schon alleine wegen der Fragmentierung und der fehlenden Unterstützung unterschiedlicher Peripheriegeräte und PC Konfigurationen bleibt Linux ein Nischensystem.
 
@Unglaublich: Welche Fragmentierung? Es gibt nur lediglich verschiedene Distributionen.
 
@iPeople: du hast schon recht, aber dennoch gibt es unterschiedliche paketmanager. das ganze wird aber nun einheitlich dank appstream (https://www.freedesktop.org/wiki/Distributions/AppStream/). du installierst damit zukünftig software auf die gleiche art über ein software center wie gnome, das bald auch ubuntu verwendet, egal welche distribution du nutzt.

auch 3d party software wird dank xdg-app bald überall laufen und muss nicht mehr auf die distribution angepasst werden.

ich finde der linux desktop macht momentan alles richtig und ist auf einem guten weg.
 
@Mezo: Eigentlich spielt es doch keine Rolle, welcher Paketmanager genutzt wird. Der normale User startet das Appcenter, sucht , findet und installiert.
 
@iPeople: ja, richtig. ein einheitlicher appstore war aber nicht gegeben bis zu appstream, was das ganze nun über alle distributionen vereinheitlicht. ubuntu wird ja seinen appstore mit gnome software ersetzen.
 
@Mezo: Die Quellen sind die selben, egal wie das Ding nun heißt.
 
@iPeople: schon richtig. mal angenommen du hast nun ein fedora, debian, archlinux oder was auch immer mit gnome-software. damit hast du einen appstore, der überall mit den gleichen daten gefüttert wird, inkl ratings, screenshots usw. und überall funktioniert die installation gleich. das war zuvor nicht so. da hatte ein ubuntu seinen eigenen geschlossenen appstore. nun ist alles einheitlich und wirst überall mit den gleichen daten gefüttert, was ein großer forschritt ist.

"It provides the foundation to build software-center applications, by providing metadata necessary for an application-centric view on package repositories. AppStream additionally provides specifications for things like an unified software metadata database, screenshot services and various other things needed to create user-friendly application-centers for (Linux) distributions."

ich hoffe ich konnte nun klar machen was ich meine -.-
 
@iPeople: Wenn das mal keine Fragmentierung ist! Wie viele Rechner mit Ubuntu sind denn weltweit am laufen? Wie viele mit Red Hat? Wie viele mit Debian? Mint? OpenSuse? Und das sind nur ein paar der bekannten Distributionen. Fragmentiert weil... Jede Firma / Gruppe kümmert sich anders um seine Repositories. Bei Debian findet man ffmpeg nicht ohne Zusatzrepo. Bei Opensuse ist es gar nicht vorhanden, sondern nennt sich avconf. Ich weiß nicht, wie Du das nennen möchtest. Für mich ist das eindeutig massiv fragmentiert!

defrag "LINUX" without billion of FORKS
 
@SunnyMarx: Letztlich ist alles Linux und es kommt auf den Kernel an. Welcher Oberbau drauf läuft, spielt doch keine Rolle.

Bei Debian findest Du gar nichts, was nicht OSS und Freeware ist. FFMPEG fällt nunmal nicht darunter.
 
@SunnyMarx: Das Codec-Problem ist aber nicht gegeben, weil GNU/Linux sich da schwer tut, sondern liegt an der Rechtslage in den USA und Japan. Heutzutage sollte es eigentlich reichen den VLC zu installieren und hat die nötigen Codecs systemübergreifend verfügbar.
 
Der Tag an dem Linux Windows ablösen wird ist der Tag, an dem ich mir meinen ersten Mac zulege.
 
@Cheeses: vielleicht wirst du an dem tag auch zufrieden sein? du kannst ja wohl kaum heute schon sagen, dass es dir morgen nicht gefallen wird. der linux desktop steht nicht still und entwickelt sich weiter. ich habe schon mal ein paar punkte in meinem post weiter oben genannt.
 
@Mezo: Die Aussage war natürlich verglichen mit dem Stand heute. Ich schau immer mal wieder bei Linux rein (VM), genauer gesagt bei Mint und Ubuntu (die sind ja mit weitem Abstand die komfortabelsten unter Linux). Und naja was soll ich sagen: Es ist einfach nicht meins und ich befürchte auch das es das in Zukunft nicht sein wird wenn ich mal die letzten Jahre zurück Blicke was die Entwicklung angeht.
MacOS ist das zwar auch nicht (weshalb ich ja nicht von Windows los kann/will), aber dennoch um Welten besser als die Linux Distris zurzeit.
 
@Cheeses: womit du dann trotzdem ein Unixoides System bekommst .... Welch Ironie
 
@iPeople: Darum gehts doch nicht! Selbst wenn MS den NT-Kernel rausschmeißen und Windows 10 (ohne was an der Oberfläche/Bedienung zu ändern) auf einen Linux-Unterbau setzen würden, würde ich immer noch deutlich lieber Windows nutzen.
 
@Cheeses: lässt du dich kurz vor deinem Ableben "einfrieren"?
 
Ist es möglich unter Mint eine Art Energieverwaltung wie unter Windows nachzurüsten ? Also mit Energieprofilen Höchstleistung, Ausgeglichen, Energiesparen oder so ähnlich ? Ich habe auf meinem Notebook Mint im Dualboot mit Win7 eingerichtet, im Akkubetrieb habe ich aber das Problem das unter Mint der Akku sehr schnell leergesaugt wird. Vergleichbar mit der Einstellung Höchstleistung unter Win7. Mint selber bietet ja leider nur die Möglichkeit die Bildschirmhelligkeit anzupassen.
 
@chris899: Die Antwort steht etwas tiefer...
 
@Muckis: Habe dort auch eine Antwort geschrieben, Danke nochmal.
 
@chris899: Der Akku wird unter Windows trotzdem deutlich länger halten, das liegt an den universellen Treibern, die sind eben nicht auf das Energiesparen von exakt deiner Hardware optimiert. Vielleicht findest du proprietäre Hersteller-Treiber für deine Hardware, damit würdest du bessere Ergebnisse erzielen.
 
Linux ist ja schon ok. Ich wüsste jetzt nicht was daran besser oder schlechter als Windows sein sollte.

Bei mir ist nur immer das Problem das viele Programme oder auch Spiele die ich nutze einfach nicht auf Linux laufen. Vieles gibt es zwar als Alternative, aber erstens halt nicht alles und zweitens bleibt es nur eine Alternative.

Dazu kommt noch die verschiedenen Distris. Wenn ich dann mal wieder Lust verspüre Linux auszuprobieren und ich frage welche Distri ist denn ganz gut, dann bekomme ich mindestens drei Antworten... Ubuntu, Kubuntu, Mint und wenn ich Pech habe noch mehr. Und dann noch die Wahl der verschiedenen Bedienoberflächen.

Normalerweise wäre es mir relativ egal ob Linux, Windows oder MacOS/iOS auf meinem Rechner laufen, denn das Betriebssystem ist nur dazu da um meine Hardware zu managen und entsprechende Programme zu verwalten und zu starten. Dazu brauche ich nun wirklich keine Glaubenskrieg auszufechten, ist mir doch scheiß egal ob Linux, Micriosoft oder Apple drauf steht.

Nur am Ende kommt es halt drauf an bei welchem System ich den meisten Nutzen habe, und das ist momentan halt noch Windows. Undn un hört auf euch zu zanken, wenn ihr mit Linux oder iOS mehr nutzen habt dann nehmt ihr halt das.
 
@Tomarr:

Das Problem von Linux ist, dass es nichts kostet. Windows wird von einem Konzern für Kunden erstellt, mit denen man viel Geld verdienen will. Linux wird von den Benutzern programmiert, kostet nichts, und deshalb ist nur erst mal das drin, was die programmierenden Nutzer für wichtig halten.
 
@Muckis: Also da dürftest du aber recht alleine da stehen wenn du das als Problem ansiehst :P
 
@Muckis: Das, womit man viel Geld verdienen kann, deckt sich normalerweise mit dem, was die Nutzer für wichtig halten. Sonst würden diese ja nicht viel Geld dafür bezahlen.
 
@Muckis: Komisch, dass Red hat eine Multimilliarden Dollar Firma ist und die meisten Linux Entwickler bezahlt werden.
 
@Tomarr:
Das andere Problem sind die hilflosen Nutzer.
Ich habe jetzt für chris899 gegoogelt:
Energieprofilen Höchstleistung, Ausgeglichen, Energiesparen linux mint

https://www.google.de/search?client=ubuntu&channel=fs&q=Energieprofilen+H%C3%B6chstleistung%2C+Ausgeglichen%2C+Energiesparen+linux+mint&ie=utf-8&oe=utf-8&gfe_rd=cr&ei=t7QHV9PCJcnb8AfyzojQBA

https://wiki.ubuntuusers.de/xfce4-power-manager/

Zuerst installierst Du Synaptic, dort gibts Du dann xfce4-power-manager ein und lässt die Komponenten installieren. Bei mir ist Synaptic schon drauf und da hätte der ganze Vorgang mit Suche usw. keine 10 Minuten gedauert.
 
@Muckis: Sicher das du auf meinen Beitrag antworten wolltest?
 
@Muckis: und das ist mal wieder so ein Punkt, an dem man sich fragt, wieso im Jahr 2016 sowas rudimentäres nicht bereits ab Werk in einem Betriebssystem integriert und auch halbwegs sinnvoll vorkonfiguriert ist. Über sowas sollte ein Benutzer nicht mal nachdenken müssen.
 
@Link: Das stimmt. Auch wenn Mint schon sehr viele Einstellungsmöglichkeiten mitbringt und sich sehr viel anpassen lässt.
Ein Problem war z.B. auch die Scrollgeschwindigkeit des Mausrades, für die es keine Einstellungsmöglichkeit gibt. Es ließ sich aber ein Programm nachinstallieren mit dem es möglich ist die Scrollgeschwindigkeit genau einzustellen, leider schon sehr alt und wird auch nicht mehr weiterentwickelt. Einige Raten von der Nutzung ganz ab.
Ein weiteres Problem ist die Ordnerfarbe bei Mint, die sich mit den Standardeinstellungen nicht anpassen lässt. Ich hätte gerne das Silber getauscht gegen eine andere Farbe. Obwohl ansonsten Kleinigkeiten wie Form der Fensterrahmen oder der Symbole usw. einstellbar sind oder das Aussehen des Schreibtisches über Themen beliebig anpassbar ist.
 
@Muckis: Ja, Danke soweit erst mal. Ich weiß nicht ob das Programm nun unbedingt das ist was ich gesucht habe. Damit lässt sich zwar sehr genau einstellen z.B. ab wie viel Minuten mit Akku der Bildschirm schwarz wird, der Stand-By aktiviert wird, das Notebook ausgeschaltet wird oder ab wann die Bildschirmhelligkeit langsam gedrosselt wird. Trotzdem fehlen mir noch eine Art Wahlmodus mit verschiedenen Profilen, damit auch die Hardware dementsprechend gedrosselt wird.
So bleibt es immer noch bei einer Akkulaufzeit von ca. 2h unter Mint (was dem Profil Höchstleistung unter Win7 entspricht). Und über 3h 30min. mit dem Profil Energiesparmodus unter Win7.
 
Nöö, Sch... :) Ich habe mich eben extra angemeldet und dachte, dass das Antwortfeld unten steht. Das war für den über Dir, Pardon.
 
nutze seit 7 jahren unkompliziert linux. komme mit windows nicht mehr klar. zu kompliziert.
 
Und die Chance dazu stehen vielleicht besser als man gemeinhin annehmen kann.
Sicher fehlt LINUX noch *einiges*, um als Desktop-System ernsthaft für den Massen
markt in Betracht zu kommen. Aber das muss ja nicht so bleiben.

Aber in Zeiten in denen Nadella ganz offenkundig an einem Windows arbeiten
lässt, mit dem es nicht mehr möglich ist *anspruchsvolle/leistungsstarke* lokale
Anwendungen zu schreiben. Dazu ist das Win-RT Api(im direkten Vergleich zum
alten WIN32-API) viel zu primitiv, eingeschränkt und vernagelt. Damit lassen sich
keine rein lokalen (Uinversal)-Apps , mit einem akzektablen Leistungsniveau schreiben.

Das kann man eigentlich sehr schnell erkennen, wenn man sich einen WIN10-PC ganz
ohne klassische Desktopprogramme vorstellt...und nur noch Win10-Apps verfügbar sind.
Ein solcher Windows-PC ist nahezu unbrauchbar. Und alle Apps die halbwegs
brauchbar sind....die Azure-Cloud haben/brauchen.

Weil das WIN-RT-API auf lokaler Ebene zwar schon viel zu venagelt ist,
aber "wunderamerweise" vieles von dem was lokal (aus angeblichen Sicherheits-
gründen) nicht mehr geht, in der MS Azure-Cloud machbar ist.Und dort gedenkt
dann MS gleich zweifach die Hand aufzuhalten...bei den Entwicklern und den Anwendern.

Und wer nicht in diesen Käfig gehen will,für den könnte LINUX auf dem Desktop
durchaus (wieder) zu einer Alternative werden.

Für mich als Ex-LINUXER und Windows-Rückkehrer(ich benutze aktuell Win10 und war
anfangs auch begeistert davon. Das erledigt dich aber mit jedem Tag ein Stückchen mehr),
steht diese Überlegung mittlerweile wieder durchaus im Raum. Mich zum zweiten mal
von Windows zu verabschieden. Noch benutze ich aber relativ teure Spezial-Hardware
(Musik-Effektgerät u.s.w), die ohne Windows/Windows-Treiber nicht mehr nutzbar
wären...und LINUX-Treiber gibt es keine ..und sind auch keine in Sicht(vom Hersteller
gibt es nur noch OSX-Treiber).
Das hält mich noch vom erneuten Wechsel zu LINUX ab....und zu Apple will ich auch nicht.
 
@Selawi: Dann nimm doch Windows ohne Internet für die Musik und Linux für die "wichtigen und gefählichen" Sachen. So ist das bei mir.
 
@Muckis: Wäre zwar machbar, aber dazu bin ich offengestanden doch zu faul,
um ständig zwischen den Betriebystemen zu wechslen.
 
@Selawi: Die Performance von UWP-Apps ist aber absolut identisch und eingeschränkt wird normalerweise auch nichts. Sieht man auch daran, dass der Konverter für x86-Programme zu UWP-Apps den ursprünglichen Programmcode komplett unangetastet lässt und nur was zusätzliches dranhängt, um die zusätzlichen Features, die UWP-Apps unterstützen, einbauen zu können (Stiftbedienung, App-Daten-Sync, Store-Installation etc.). Das eigtl. Programm kann zu 100% laufen wie vorher, MS hat das auf der Build ja anhand einiger Programme demonstriert. Die sehen danach von sich aus erstmal nicht anders aus als vorher und laufen auch nicht anders.

Auch wenn das nach den seit einiger Zeit kursierenden Stammtischparolen natürlich ganz anders ist...
 
Hört sich an wie: "Überholen ohne einzuholen"
 
Die Desktop Welt muss nicht erobert werden, die Desktop Welt stirbt langsam aber sicher aus. Die Smartphones/Tablets können immer mehr und reichen immer mehr Leuten. Noch ein paar Jährchen und auch Oma Else hat einen WLAN-Drucker (falls überhaupt noch notwendig) und ein Smartphone/Tablet an den ein Monitor und eine Tastatur einfach angesteckt werden kann (oder gleich aus dem Gerät als Folie rausziehen^^). Dann noch die Programme auf die großen Displays optimieren, paar mehr Apps wie Steuersoftware auf die Geräte bringen(oder ins Web) und tada -> Windows ist überflüssig. Alternativ schafft es ja vielleicht auch Microsoft doch noch aufm Mobilen Markt was zu reißen, dann haben wir das gleiche Szenario mit Windows statt mit Android/iOS und es sieht halt wieder schlechter für Linux aus.

Wenn ich meinen Desktop aktuell mit von vor 10 Jahren vergleiche -> Programme die als Unersetzbar galten sind nach und nach alle verschwunden (Winamp/Foobar -> Google Play Music und Co.; Videosoftware -> Netflix und Co.; ICQ, IRC, MSN und Co. -> Facebook/Whatsapp usw. usw.) die meisten Sachen gibts heute schon als alternative aufm Smartphone oder im Browser zum mitnehmen. Lediglich noch ein paar Rechenintensive Sachen und die Bequemlichkeiten halten einem beim Desktop, wobei das Tower Ding hier auch mein letzter "richtiger" Rechner sein wird. Wenn der mal den Geist aufgibt reicht ein Laptop oder ein Convertible.
Auf Arbeit sieht es natürlich noch ganz anders aus, aber auch da verändert sich mit der Zeit immer mehr (in Restaurants werden Rechner bereits mit Tablets ersetzt, in KFZ-Werkstätten hab ich schon iPads und Co. statt Desktops gesehen usw.)
 
@terminated: "ein Smartphone/Tablet an den ein Monitor und eine Tastatur einfach angesteckt werden kann", "Dann noch die Programme auf die großen Displays optimieren, paar mehr Apps wie Steuersoftware auf die Geräte bringen(oder ins Web) und tada" -> da haben wir Windows Mobile mit Continuum.

"Alternativ schafft es ja vielleicht auch Microsoft doch noch aufm Mobilen Markt was zu reißen, dann haben wir das gleiche Szenario mit Windows" - Windows Mobile wird seinen Platz sicher finden aber das gleiche Szenario wird nicht enstehen da Android/iOS sich ihren Platz gesichert haben und dann schon sehr viel falsch machen müssten.
 
Ich kann mich noch an Zeiten erinnern wo die Linux Distributoren geglaubt haben dass sich Linux am Desktop endlich durchsetzten wird. Es mag in manchen Bereichen durchaus gut sein nur der Normalanwender ist trotzdem entweder Windows oder IOS gewöhnt und nimmt sich keine Zeit mal Linux zu testen!
 
@Romed: Getestet haben es schon viele und tun es immernoch aber man stößt halt dann doch immer wieder an die Grenzen und die vielen Disrtibutionen verwirren + jede hat Vor-/Nachteile was die Wahl sehr schwierig macht.
 
vlt solltwn sie mal eine win8 ähnliche UI versuchen, vermisxht mit einem android oder so! vlt klappst dann! benutzerfreundlich, heißt bei mir nicht options kaudawelch und hier und da klicken! simpel und einleuchtend! touch gesten waren auch geil!
 
@OliverK1: das vlt in Swift geschrieben! Perfekt!
 
@OliverK1: Hebt sich dann aber doch auch nicht wirklich von Win8 + Android Emulator ab. Zudem müssten dann auch die Apps angepasst werden.
 
Mir ist Linus Torvald mittlerweile sehr unsympathisch. Als Person. Seine Arbeit ist beeindruckend. Aber es scheint ihn nur noch der Hass auf MS zu treiben, nicht etwas zu schaffen. Das scheint nur Mittel zum Zweck zu sein. Und seit dem Skandälchen mit den Morddrohungen wirkt diese Linux-Community mit ihren Umgangsformen sehr befremdlich auf mich, um nicht zu sagen abstoßend. An allen Entscheidungspunkten scheinen heilige Kriege zu toben. Unter der alternativen Oberfläche scheint ein ziemlich destruktiver Geist zu herrschen. Sollte es iwann kein MS Betriebssystem mehr geben, wäre es dennoch für mich die einzig denkbare Alternative. Aber nur eine Distri, die es auch für Phone und Desktop gibt, so wie aktuell Ubuntu und mit dann vergleichbarer Integration.
 
@Chris Sedlmair: such dir mal professionelle Hilfe. http://bit.ly/1dswN3O
 
@Chris Sedlmair: vor allem weil er vor Jahren noch das Gegenteil gesagt hat.

"Really, I'm not out to destroy Microsoft. That will just be a completely unintentional side effect."
- Linus Torvalds

("Ich will Microsoft wirklich nicht zerstören. Das wird nur ein gänzlich unbeabsichtigter Nebeneffekt sein.")
 
Ich finde Linux hat sein Maximum erreicht da wird sich nicht mehr viel am Marktanteil ändern außer man bekommt endlich ein einheitliches System hin.
Wenn man den Desktop erobern will muss man von dieser hohen Fragmentierung weg.
Niemand wird sich die mühe machen für Linux ernsthaft zu Entwickeln da gibt es keinen wirklichen Umsatz da man für dutzende Distributionen Support liefern müsste die dann eventuell mit angepassten Kernel betrieben werden, oder Linux XY auf Rechner a mit Kernel 1,3 aber bei Rechner b mit Kernel 1.0 vielleicht noch bei Rechner c mit Kernel 1.0 dieser aber komplett umgeschrieben oder angepasst wurde .
Zumindest würde ich mir da den Aufwand gar nicht erst an tuen oder zumindest Exorbitant höhere Preise wie für die Windows oder Mac Version verlangen.
Wenn der Durchbruch kommen soll müsste definitiv eine Standard Version Existieren die auch wirklich Massen tauglich ist, das spräche aber wieder gegen den Open Source Gedanken da dabei dann wieder nur ein geschlossener Kreis an Programmierern arbeiten dürfte um den Software Herstellern eine Basis zu liefern die sich nicht bei jedem 2 Gerät stark unterscheidet.
Steam ist mit Steam OS auf einem sehr guten Weg aber inwiefern sich das durchsetzt steht noch in den Sternen kommt stark auf den Erfolg der Steam Boxen an.
Fakt ist aber definitiv solange dieses System nicht die Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit eines Windows hat wird sich an der Verbreitung nichts ändern, zumal die Produktiv Arbeit teils an Inkompatibilitäten scheitert.
Aus meiner Sicht ist Linux am Desktop eine Totgeburt die sich komplett an Bastler richtet und Leute die keine Speziellen Anforderungen haben will halt nicht jeder mit Programmen wie Wine Arbeiten.
Vieles Open Source ist leider nicht mit den großen Verkaufsprogrammen zu vergleichen weil gerade bei Office Aufgaben oft die Kompatibilität nicht gegeben ist.

Man sollte sich doch freuen man beherrscht den Markt für Embeded sowie Smartphone und Tablet da dürfte man doch beim Desktop mit der Nische leben können.
 
Frag mich, was die rauchen. *kopfkratz*

Linux hat doch mit der Oberfläche nix zu tun und einen "Linux-Desktop", also eine Desktopumgebung-exklusiv-für-Linux gibt es auch nicht. Oder besser gesagt, sollte es nicht geben... damit die anderen Open Source-Betriebsumgebungen diese ebenfalls nutzen können.

Das jetzt noch zu fördern versuchen... wäre ganz schlecht. Fragmentierung im Open Source-Sektor ist ja schon systemisch, aber man muß ja nicht noch zwanghaft nachhelfen.

- Und was die Ausrichtung angeht: wäre es nicht intelligenter, seine Stärken auszuspielen statt seiner Schwächen? Ist doch schon teilweise viel zu desktoplastig - bis zu dem Punkt, wo inzwischen schon "Server" und "Desktop"-Distributionen erforderlich werden, und das sogar vom selben Distributor. Wo soll das hinführen?

- Ich hab eher das Gefühl, Linux geht denselben Weg wie Windows auch, nämlich weg vom Profi-Bereich hin zum "Normalo-Endbenutzer"-Bereich, mit dem erwarteten Ergebnis, daß man - ähnlich wie bei Windows auch -- das hinterher weder hierfür noch dafür richtig gebrauchen kann. :/

- Wenn der Chirurg nicht in der Lage ist, eine Yacht zu steuern, soll er das halt hinnehmen. Sonst kann er am Ende weder operieren noch segeln.
 
@RalphS: Also bei Windows gibt es auch 2 Versionen die Desktop und die Server.
Linux Server sind für Bereich a bis m Top dagegen die Windows Server eher für die Bereiche n bis z.
Desktop Versionen als Server geht aber wird nie an die Server Version rankommen so lohnt sich das dann nur für den Endbenutzer der einen kleinen Home Server will aber nicht die Teure Server Version Kaufen möchte.
Profis werden wohl sehr selten eine Home Version zum Server machen wollen wogegen Windows Server sich auch ganz Passabel als Desktop nutzen lassen sofern man die Einstellungen entsprechend setzt.

Linux wird sich nie im Desktop Bereich Etablieren wie du schon richtig erkannt hast solange man 10 Desktop Versionen hat aber keine wirklich mit der anderen Kompatibel ist.
Zumal da das Open Source zu Open ist jeder darf da Basteln für mich ein völlig Falsch verstandenes Open Source der komplette Code einsehbar OK aber zum Teil rumpfuschen in selbigen sollten nur die Herausgeber und niemand anderes.

Und mit der Fragmentierung wie du schon richtig sagst macht man sich selber alles Kaput wo gute Ansätze zu erkennen sind, sehr gute Programme laufen nur in Version 1.2.3.6 auf der Distri a aber nur in der Version 1.0.0.0.9.8.5 wogegen dann entweder keine bei Distri b oder eingeschränkte Funktion in Distri c vorhanden ist und Besserung ausbleibt weil es nicht Supportet wird.
Bestes Beispiel ist hier Android jeder Kocht aus der Google Version seine eigene Suppe aber Pflegen will es niemand die Android Problematik lässt sich auf jede andere Linux Distri fast 1 zu 1 übertragen.

Bei der Oberfläche sage ich mal Jein irgendwo gibt es ja Exclusive Oberflächen KDE, Gnome um nur 2 zu nennen natürlich gibt es bei den beiden Windows Ableger, aber wirklich als Oberfläche Funktionieren die nur unter Linux da man die Windows Desktop Oberfläche nicht so einfach austauschen kann weil diese einfach sehr Tief im System sitzt.

Mir kommt zumindest für den Heimanwender kein Sinnvoller Einsatzzweck bei egal welcher Linux Distri am Desktop in den Sinn da es einfach zu viele Probleme gibt.
Das da die Leute lieber bei Windows oder Mac OS bleiben sollte selbst dem eingefleischtesten Linux Fan aufgehen.
 
@Freddy2712: Zwei Dinge, spontan. :)

Ad 1. Es gibt mehr als nur Windows und Linux. Da gibt es noch Solaris, die verschiedenen BSDs, QNX (falls die noch leben) und so weiter und so fort. Plus, natürlich, die ganzen non-x86-Architekturen (sparc, ppc, ...), für die es entweder eigene, proprietäre Umgebungen gibt...oder freien "Ersatz", der nicht zwangsläufig Linux heißt.
Hier sollen KDE und Co möglichst ebenso gut laufen wie unter Linux selber. (Daher sind so Dinge wie networkmanager und systemd auch so problematisch; die verankern sich an Stellen wo sie nix zu suchen haben.)

Und Ad 2, man muß immer noch ein bissel auftrennen in Linux - was der Betriebssystemkern ist, worauf aufgebaut wird (cf. die vielen debian/*** Ansätze) und den mehr oder weniger vollständigen Betriebs*umgebungen*, die aus mehr oder weniger einer Hand stammen oder wo zumindest jemand die Hand auf 'alles' hat (also die Entwicklung selber, nicht die Linux-Distributoren - die paketieren nur das Ergebnis).

Außerdem gibt es vielleicht sogar noch ein kleines "Ad 3". Nämlich dahingehend, daß wir so ziemlich genau 'ein' Windows haben, welches - wie Du ja sagtest - in "Client" und "Server"-Zweige aufgesplittet ist (cf Distribution) und dann nochmal in grobe Anwendungsblöcke (Client/Home, Client/Pro, Server/Standard etc); im weiteren Sinne also ebenfalls Distributionen. Sind wir großzügig und sagen, das sind ~15 Varianten von Windows *insgesamt* (plusminus ein paar). Und Linux? Hier gibt's gefühlt jeden Tag eine neue Distribution dazu, von einem neuen Distributor, und als ob das nicht reichen würde fangen die Distributoren auch noch selber mit "Sub-Distributionen" an. Wer soll da den Durchblick behalten? Wenn ich jetzt derjenige bin, der sich für *EINE* davon entscheiden soll... ist das schon fast egal, ob das 'privat' war oder 'beruflich', denn "die exakt richtige" Distribution kann man in der Masse buchstäblich nicht mehr finden. Informierte Entscheidungen werden also unmöglich; man kann nur noch sagen, okay ich hab gehört Debian sei gut also nehm ich das und fertig. Oder der Opa vom Bekannten der Tochter hat ne Freundin namens Susanne, okay nehmen wir halt SuSE. Und so weiter.

Kann da jetzt nicht für andere sprechen, aber ich würde mich überhaupt nicht wundern, wenn da der eine oder andre sagt, okay bevor ich jetzt Ewigkeiten meiner kostbaren Zeit in die Entscheidungsfindung stecke... bleib ich lieber bei Windows. Oder nehme ein Open-Source-Betriebssystem-das-nicht-Linux-heißt - es gibt "ein" Solaris", und "ein paar" BSDs, und sicher noch ein paar andere, wo einem die Entscheidung eben *nicht* so schwer gemacht wird.

- Das alles führt dann natürlich zwangsläufig dazu, daß Linux nicht in die Puschen kommt: es steht sich buchstäblich selber im Weg.
 
@RalphS: Danke du hast das was ich sagen wollte gut zusammen gefast.
Das meinte ich ja im Grunde müsste man hingehen und sagen und das müsste direkt vom Linux Papa Torvalds kommen hier das wird das neue massen Linux mit dem wir den Desktop holen wollen.
Alles andere ist zwar Namentlich Linux aber nur dieses ist das was die Entwickler Unterstützen werden.
Hier sind die Punkte die es können wird oder mal können soll Anpassbarkeit wird es nicht mehr geben zumindest nicht viel mehr wie bei Mac oder Windows um ein einheitliches System zu bekommen.
So wie es jetzt ist wird keine Sau freiwillig dafür Entwickeln also muss ein System her das in enger Zusammenarbeit mit Entwicklern und Hardware Herstellern entwickelt wird so das keine Kompatibilitätsprobleme am Ende für das Aus sorgen.
Denn ich als Nutzer will nicht 6 Monate mit Treibern und Config Dateien Experimentieren bis alles halbwegs läuft und selbst dann nicht die vollen Funktionen hat.
Wobei ich Debian an sich also das Debian und nicht die Debian basierten wie Ubuntu meine lange auf einen guten weg gesehen habe, nur die Kompatibilität war nie sonderlich gut, dagegen war ein Stabil, Schnell selbst auf schwachen Systemen und einfach.
Eigentlich müsste man einen Reboot machen und ein Consumer Linux bauen was von Grund auf zwar Code Einsicht bietet aber sonst keinen Zugriff von Außen erlaubt wenn man das dann irgendwie hin bekommt das 2 oder 3 große OEM Hersteller Komplett Rechner damit anbieten könnte es sogar klappen die Windows Vormacht zu brechen.
Aber selbst dann müsste man hingehen und sagen wir Kooperieren mit Microsoft und versuchen zumindest Win32 Anwendungen ausführbar zu bekommen indem ein Subsystem drin ist.
Das ganze würde nicht Kostenfrei sein sollte klar sein aber anders wird sich da wohl nichts machen lassen.

Der schlüssel zum Desktop ist ja nicht der Vertrieb als Download sondern in Verbindung mit einem Komplettem PC Notebooks Billiger.de und andere bietet ja PC und Laptops mit Free Dos an.
Dell Vertreibt die N-Serie direkt mit Free Dos.
OK free Dos ist kein Linux basiertes sondern eine Nachbildung von Dos mit Anpassungen so das z.B. 2TB HDD Funktionieren.
Aber wenn man ein Linux hin bekommt was mit Fertig Computern Kostenfrei Vertrieben wird könnte man zumindest mal über den nicht vorhandenen Marktanteil kommen.
 
Dieser Artikel kommt witzigerweise an einem Tag, an dem ich einmal wieder ein Test-Debian installiert habe, um damit ein bisschen herumzuspielen.Ich bin angenehm überrascht. KDE macht im Gegensatz zu Gnome einen nutzbaren Eindruck.Und bis auf die richtige Auflösung funktioniert eigentlich auch alles bisher.Dann werde ich einmal sehen, was sich damit weiter so anstellen lässt.

Edit: Nicht zu vergessen, dass es rennt wie Sau mit 512 MB und 1 Core in der VM.
 
Ich nutze seit 11 Jahren ausschließlich Ubuntu auf all meinen Rechnern. Nur auf der Arbeit nutze ich aktuell noch Windows 10, weil ich es noch nicht runtergeschmissen bekommen habe. Windows bringt mir keine Vorteile, mit fehlen sogar Features, die bei Linux seit vielen Jahren Standard sind. Für Leute, die nur surfen, Musik hören oder Filme schauen, ist es heute egal, was sie nutzen. Alle Systeme funktionieren da fast gleich, wie man auch im mobilen Bereich gut sehen kann.
 
Es ist immer nur die Rede davon, dass Linux nur für fortgeschrittene Nutzer geeignet sei - aber leider stimmt auch das nicht ganz. Denn sucht man ein stabiles Betriebssystem, welches in der Lage ist die Features aktueller Hardware auszunutzen, dann hat man mit Linux einfach verloren. Ich habe gerade meine zigsten Anlauf hinter mit, und es auf meinem Notebook mal wieder versucht, aber es ist, muss ich leider sagen: Unbenutzbar! Nach hunderten Stunden des Selbstkompilierens, Modifizierens, Editierens von Konfigurationen etc, hänge ich nun mit einigen einfach nur ätzenden Problemen, die offenbar unlösbar sind, und praktisch alle durch unausgegorene Treiber verursacht werden. Ich bin z.B. ständig am Wechseln, zwischen nouveau und nvidia Treiber, weil der eine ständig abkackt und unlösbare Probleme mit der Regelung der Hintergrundbeleuchtung des Displays hat, und der andere elendig langsam ist und in anderen Situationen abstürzt. Und das ist nur die Spitze des Eisberges, denn eigentlich funktioniert ja Nichts so wie man es gerne hätte:
-Der Sound setzt einfach mal irgendwann aus, und funktioniert rein zufällig wieder
-Standby/Suspend sind reine Glückssache - manchmal kommt das Notebook sogar daraus zurück..
-Bildschirmkonfiguration im Zwei-Monitorbetrieb funktioniert mal, und mal auch nicht, wie sie gerade Lust
hat
-Der vielgelobte Cinnamon Desktop friert im 20Minuten Takt ein (immerhin MATE funktioniert..) und auch ansonsten hängt Cinnamon sich bei jeder noch so unwichtigen Kleinigkeit komplett auf, uns zwingt einem zum Neustart des X-Servers, z.B. falls ein SMB-Share nicht erreichbar ist usw.
-sogar das (einst hervorragend funktionierende) Networking hat man mit dem abscheulich schlechten Netzwerkmanager in den typischen, für den Desktop relevanten, Distros völlig ruiniert

usw.
Das ist also der supertolle "polished" Desktop von Mint 17.3?
Dagegen war die in vier Tagen zusammengestrickte Messeversion von Amiga OS 0.7 ein Meisterwerk!

Und das sind keine Erfahrungen von Jemandem, der mal eben 5Minuten getestet hat, sondern welche die nach erschöpfenden Suchen, Durchprobieren aller online verfügbaren Lösungsansätze und hunderten verschwendeter Stunden einfach nicht zu ändern sind.

Ich würde mich ja normalerweise nicht über ein "Gratisprodukt" beschweren - aber das wirklich ärgerliche an der Sache ist doch, dass die Linux Entwicklergemeinde absolut selbst daran schuld ist! Denn ständig werden Dinge die gut funktionierten komplett über den Haufen geworfen, und durch einen unausgegorenen Mist ersetzt, der dann nach Jahren noch nicht einmal die volle Funktionalität des vorherigen Systems erreicht. Linux entwickelt sich so leider tatsächlich häufig mehr rückwärts als vorwärts.
Es war sogar schon mal etwas besser, das müsste zu Ubuntu 5 oder 6 Zeiten gewesen sein, aber von dem damaligen Staunen, wie weit es ein Linux doch endlich gebracht hatte, ist absolut Nichts mehr übrig geblieben und die Lage scheint bezüglich Windows-Alternativen nun wieder genauso hoffnungslos wie all die Jahre davor.
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