Bernie Sanders will, dass Apple mehr Geräte in den USA produziert

Derzeit tobt in den USA der Vorwahlkampf auf die US-Präsidentschaftswahl im nächsten November und in beiden politischen Lagern ist Apple ein Thema. Denn nachdem vor einer Weile Donald Trump gepoltert hat, dass die Kalifornier "Computer und Zeug" ... mehr... Usa, Wahlkampf, US-Präsident, Wahlen, Bernie Sanders Bildquelle: Gage Skidmore/CC BY-SA 3.0 Usa, Wahlkampf, US-Präsident, Wahlen, Bernie Sanders Usa, Wahlkampf, US-Präsident, Wahlen, Bernie Sanders Gage Skidmore/CC BY-SA 3.0

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Der Mac Pro wird doch bereits wieder in den USA produziert.
 
@JacksBauer: Den will aber keiner haben.
 
@kkp2321: Der wird in den USA zusammen gebaut, produziert werden die Teile wie gehabt in den Billiglohn Ländern.
 
@barnetta: das meiste ist doch eh keine apple Entwicklung sondern einfach nur ein zugekauftes teil xy
 
@0711: Das ist doch eh immer so!
 
@JohannesD: eben aber deshalb geht auch nicht mehr wie "in den USA zusammen bauen"
 
@0711: sollte Apple jetzt anfangen alles vom Kondensator auf neu zu entwickeln? Natürlich müssen Teile zugekauft werden, das ist in jeder Industrie und bei allen Herstellern so.
 
@0711: generell ist das falsch. Ihre Spritschlucker bauen sie doch komplett selber. oder glaubt ihr, dass sie ihre Ikonen (V8) im Ausland produzieren lassen würden?

Leider oder zum Glück brauchen die USA andere Länder, die das KnowHow haben. In den USA sitzt doch meist nur noch der geistige Vater. Wie bei Apple.
 
@MahatmaPech: erst mal geht es hier um apple und dort werden eben teile verbaut die von dritten hergestellt sind und auch keine Eigenentwicklungen von apple...
allerdings auch bezüglich der spritschlucker dürfte es in aller regel so sein dass die lieferkette wohl weltweite Zulieferer kennt, wie übrigens auch bei unseren "deutschen autos" - da wird weltweit eingekauft und max in Deutschland zusammengeschraubt
 
@Meatshield: dass ich genau das sage fällt dir aber auf?
 
Bei den Konzernen anzusetzen ist Naiv und Weltfremd, deren Aufgabe ist es, Ihren Aktionären die Taschen voll zu machen, und das zu möglichst geringen Kosten. Der Ansatz müßen wenn dann die Kunden sein, die Müssen einheimische Produkte kaufen ( wollen). In Deutschland klappt das zB bei der Autoindustrie nach perfekt, in den USA entscheiden auch die Autokäufer nurnoch nach dem Preis, das war der Untergang der US Autoindustrie. Wenn der Verbraucher gezielt zu einheimischen Produkten greift, und damit evtl. auch Aufpreise akzeptiert, folgen die Hersteller von ganz alleine. Der Golf Variant vom Golf 3 und 4 war ein riesen Erfolg der in Wolfsburg und Zwickau gebaut wurde, ab dem Golf 5 wurde der Variant in Mexiko gebaut und der Abatz in Deutschland brach zusammen. Der Aktuelle Golf Variant 7 wird wieder in Deutschland gebaut, und schon steigen die Verkaufszahlen wieder.
 
@Besenrein: Naja, das bezweifel ich mal ganz stark, dass es die Leute groß interessiert hat wo ihr Golf Variant produziert wurde. Mercedes lässt auch einige Modell ganz oder teilweise im Ausland fertigen, die trotzdem reissenden Absatz finden.
 
@Besenrein: Ich bezweifle ob man die Automobilindustrie, gerade auch in Deutschland, mit irgendetwas anderem vergleichen kann, dort gibt es nämlich etliche Dinge, die nicht unbedingt mit Logik und wirtschaftlichen Überlegungen zu erklären sind. Sei es jetzt die enge Verzahnung mit der Öl-Industrie, dass sehr spezielle Verhältnis ÖPNV<->Auto, Umweltaspekte, "Made in Germany" usw.
 
@Besenrein: Da liegst du nicht ganz richtig denn die großen Konzerne schreiben sich Ethik, Compliance usw. immer ganz groß auf die Fahne. Das durchsuchen von Gesetzen nach Lücken zur eigenen Bereicherung passt da null rein.
Auf der anderen Seite frage ich mich auch warum die Länder nicht in der Lage sind die Steuertricks einzudämmen.
 
@Besenrein: Sicher muss man bei den Großen ansetzen und nicht bei dem kleinen Endkundendödel. Den meisten Ami's ist das recht herzlich egal wo das Auto herkommt. Japaner und "Deutsche" (auch die deutschen assemblieren fast nur noch hier ) sind wegen der Qualität gefragt, allerdings werden importierte Fahrzeuge wesentlich höher besteuert sind daher teurer als hierzulande oder als vergleichbare US Cars.
Der kleine Endkunde legt schon genug drauf, wenn die Konzerne mit abdrücken müssen. Aber es ausschließlich auf die kleinen umzulegen ist typisches "Ich habe keinen Plan vom Leben, weil ich eh genug Kohle habe/ jemanden der mir alles bezahlt" - Geschwätz - sorry.
 
Es wäre für Apple in jedem Fall nicht von Nachteil, wenn sie zumindest einen Teil der Produktion von Notebooks und iMacs neben dem Pro in die USA holen würden.
Zumindest sofern sie die Eier in de Hose haben, die dadurch geschaffenen Arbeitsplätze als Druckmittel gegen die Affen vom FBI & Co. einzusetzen.
 
@gutenmorgen1: Man soll also Menschen bzw deren Lebensunterhalt als Druckmittel benutzen? Krankes Hirn!
 
@Besenrein: Frag mal die deutschen Autobauer warum ihnen die Politiker den Hintern küssen. Krank oder nicht, richtig oder nicht, so funktioniert die Wirtschaft nun einmal.
 
@Besenrein: Quid pro Quo. Wie du in o2 selber sagst sind Wirtschaftsunternehmen nicht die Wohlfahrt. Wenn sie einen Nachteil in Kauf nehmen sollen, muss man ihnen das mit einem Vorteil an anderer Stelle schmackhaft machen. Warum sollten sie das sonst tun? Apple und Co. werden einem Donald Trump was husten. Und Bernie Sanders hat nur gesagt, dass er es gut fände, nicht dass er es fordert, das ist ein gewaltiger Unterschied.
 
@Chiron84: Wenn ich eine Waffe in die Hand nehme, sollte ich auch bereit sein zu Schießen!!! " Wenn das FBI uns nicht in Ruhe lässt, gehen wir wieder nach China", was machst Du denn dann, wenn das FBI nur den ausgestreckten Mittelfinger zeigt?
 
@Besenrein: Vorab: Das Minus war keine Absicht.

Ich würde das Einrichten von entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen zur Bedingung machen dass ich überhaupt zurück komme. Wenn das in den USA erst mal einigermaßen wasserfest ist, kreigt mand as dort auch so schnell nicht mehr umgeworfen.
 
Das will Donald Trump auch.
 
@doubledown: Der Unterscheid ist dass Donald Trump es fordert und Bernie Sanders es sich wünscht, aber realistisch genug ist zu wissen dass es unrealistisch ist.
 
Mit den Steuern kann man sicher etwas machen, bei ALLEN US Unternehmen.

ABER produzieren in den USA? Tim Cook, CEO von Apple hat es sehr plausibel erklärt. die USA muss zuerst die Grundlage für solch grosse Produktionsstätten schaffen. das heisst nichts anderes, man stampft eine Industrie-Stadt wie Shenzhen, China aus dem Boden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Shenzhen

Man sah ja am Apple Beispiel des US Saphirglasherstellers gt advanced Technologies, der Schuss ging dort gewaltig nach hinten los. Die USA kann momentan keine Millionen an Komponenten in dem kurzen Zeitraum für ein Produkt herstellen, auch wenn man möchte!!

Ja, der Mac Pro ist Made in USA, aber zu welchen Stückzahlen?!
 
@AlexKeller: Es geht in den USA ja auch um den Preis. Teile aus Asien oder Mexico sind auf Grund der Löhne dort nun mal ein vielfaches billiger. Und diese Löhne möchte man in den USA sicher nicht haben. Also sollten die Produkte entweder teurer werden, oder die Margen müssen schrumpfen. Und beides verhindern erstens die Konsumenten (Geiz ist geil) und auf der anderen Seite auch die Hersteller.

Dass die USA fähig ist in kurzer Zeit Fabriken aus dem Boden zu stampfen und Leute anzustellen, davon gehe ich aus. Aber auf Kosten von was? Umwelt? Löhnen? Anstellungsbedingungen? Von daher macht es durchaus Sinn da langfristig zu denken, und keine hau-Ruck Aktionen zu machen.....so wie es Trump fordert.
 
@barnetta: Sind ja nicht nur die Löhne oder die Infrastruktur. Entgegen der Klischees haben die USA teilweise härtere Umweltgesetze als wir, die Kosten für etwas vergleichbares zu zB Shenzen wären astronomisch, selbst wenn's läuft.
 
@barnetta: Eine Fabrik bauen kann jeder, aber dann kommt das Problem: ich baue in Hessen ( weil es in der Mitte liegt) eine Foxcon Niederlassung, es muß in einer 40 Stundenwoche bei 28 Tagen Urlaub AKKORD gearbeitet werden, ich biete 3000,- Netto, ich brauche dafür 100 000 Mitarbeiter, ich nehmen anderen nicht die Beschäftigten weg, sondern nehme nur Arbeitslose. Was glaubst Du, wie viele von unseren 2,9 Mio Arbeitslosen bewerben sich dafür? Wie viele kommen nach der Ersten Woche noch? Wie viele arbeiten die ersten 3 Monate durch ohne Krank zu Feiern?? Die Moral ist das Problem, nicht die Kosten.
 
@Besenrein: Sehr guter Punkt, wenn man sowas in Deutschland oder den USA aus dem Boden stampfen will, kriegt man das nicht hin ohne anderen Firmen (in der Regel kleinen und mittleren) massiven Schaden zuzufügen. Was hat aber ein Staat davon, wenn Apple in den USA aufbaut und dafür hunderte KMU pleite gehen, weil sie ihr gutes Personal nicht halten können?
 
@Besenrein: So ist es, meiner Meinung nach, ja eben nicht. Ich sage keineswegs, dass Harz 4 zu viel ist oder das man den Mindestlohn noch weiter anheben sollte, aber DU wirst einem Arbeitslosen keine 3000 Netto bezahlen, sondern sagen wir mal so 1500 Brutto. 1500 Brutto - Abgaben=Hartz 4 + x Euro? Ich finde es bewundernswert und die haben meinen Respekt verdient, aber ich würde es eben nicht nur den Arbeitslosen anlasten, dass viele nicht unbedingt Lust haben für 100-200€ 38.5h Woche arbeiten zu gehen. Machen wir uns nichts vor, kaum jemand stellt einen dieser 2,9 Mio Arbeitslose ein, Langzeitarbeitslose schon mal gar nicht, und wenn bekommen die dann höchstens ein klein wenig mehr. Nein, ich habe auch keine Vorschläge, was man da machen könnte. Aber machen wir uns nichts vor, Deutschland ist von diesen Arbeiten im Niedriglohnsektor verdammt abhängig (DHL Paketfahrer, Bäckerreifachverkäuferin, Friseurin, was weiß ich noch alles). Nein, ich weiß zwar auch nicht, was in Deutschland soviel anders ist als in den USA, aber dennoch habe ich so meine Zweifel, ob ein Ankurbeln der Deutschen Wirtschaft in Richtung billige Produkte (oder Teilprodukte) inkl. Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor, funktionieren würde.
 
@Besenrein: 3000 Netto für eine ungelernte Arbeitskraft, wow. Abgesehen davon ist es eher Wahrscheinlich das man eine Niederlassung in Erfurt bzw. Thüringen eröffnet dort Arbeitskräfte einstellt die am Ende knapp 1000€ Netto haben (wegen Mindestlohn) diese dann 42 Stunden/Woche arbeiten lässt, dann hat man selbst für Samstag noch Mitarbeiter.

Zieht man jetzt von den Geld noch Miete, mögliche Anreisekosten und Verpflegungskosten ab, lohnt es sich halt für viele nicht mehr.
 
@barnetta: Apple würde es mal gut tun, die Marge zu kürzen. Die ist bei denen einfach abnormal hoch.
 
@Windowze: Komisch, das Iphone ist genauso teuer wie ein S7 oder G5 oder Huawai
 
politiker, mal wieder gibt ja sonst keine anderen main themen, wie wäre es mal mit einer staatlichen krankenversicherung! ach stimmt ja die haben ja auch kein geld! :D
 
@OliverK1: Obama Care ist Dir ein Begriff ?
 
@iPeople: jupp weiß ich!
 
Weil der linke Sanders das verlangt entfällt der sarkastische Unterton der Lohnschreiber.
 
Vergessen die aus Spass oder nur so als Lückenfüller ab und zu, dass ihr gesammtes Wirtschaftssystem auf Kapitalismus fußt und was dies bedeutet?
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