Organisationen fordern grundlegende Reform des Jugendschutzes

Schon lange nicht mehr zeitgemäß: Das ist die Kernbotschaft einer gemeinsamen Initiative des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) und des Deutschen Kinderhilfswerks. mehr... Jugendschutz, Fsk, Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft Bildquelle: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft Jugendschutz, Fsk, Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft Jugendschutz, Fsk, Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft

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Ja, Genau. ENDLICH DENKT AUCH JEMAND MAL AN DIE KINDER!!!!!!!
Wäre schön, wenn die Eltern das auch mal selbständig, ohne staatliche Organe könnten.
 
@Kammy: Es ist ziemlich einfach den Einzelfall zu betrachten und die Verantwortung auf die Eltern zu schieben. Den Nutzen dieser Betrachtung sehe ich nicht. Eine Gesamtbetrachtung ist immer eine statistische
- bei a% der Kinder findet eine Mediennutzung statt, die 100-x% der schädlichen Inhalte abfängt, bei b% sind es 100-y% usw.
- als schädliche Inhalte für A%, B%, C% der Kinder in Altersintervallen (D, E), (F, G), (H, I) haben sich X, Y & Z erwiesen usw.
Eltern sind i.A. keine Psychologen und die Lebensumstände der heutigen Zeit diktieren Ihnen sehr unterschiedliche Möglichkeiten (zeitlich, geldlich, bildungstechnisch) sich mit solchen Themen zu beschäftigen. Der rationale Ansatz um im Mittel seelisch möglichst gesunde Menschen zu erhalten ist aus den Erkenntnissen der Forschung möglichst sinnvolle Regelungen abzuleiten, sonst kann man die entsprechende Wissenschaft auch einstellen.

Wenn man natürlich nur seinen eigenen Bedarf sieht, möglichst leicht an alle Inhalte zu kommen und für alle damit verbunden Probleme einen einfachen Schuldigen findet, dann mag man das anders sehen.

Was die Vereinheitlichung und Modernisierung von Regelwerken betrifft, kann mir natürlich egal sein. Ich kaufe keine Computerspiele mehr und folglich kann es mir egal sein, welche Risikoprämie der Entwickler auf die Preise draufschlägt, wenn die Rechtslage für ihn unklar ist.
 
@dpazra: Man muss die Verantwortung nicht auf die Eltern schieben, sie haben die Verantwortung! Und es wäre besser, sie würden sie auch wahrnehmen, anstatt es einem Supernanny-Staat zu überlassen.
 
@zupipo: Es gibt zahllose Fragen in denen irgendjemand die Verantwortung hat. Diese Feststellung bringt überhaupt nichts. Wenn die Verantwortung im Schnitt nicht oder unzureichend wahrgenommen wird, dann folgt ein regulatorischer Eingriff zum Wohle der Gesellschaft (was ja die Aufgabe des Staates ist). Man kann jedem auch die Verantwortung zuschieben sich über die Produkte, die er kauft selbst zu informieren, die Verträge, die er unterschreibt, genau zu lesen und zu verstehen usw. Aber in solchen Dingen gibt es auch Verbraucherschutz. Nicht jeder Vertrag ist gültig, auch wenn er von beiden Seiten unterschrieben wird und bei vielen Produkten, gibt es Kennzeichnungspflichten, die dem Kunden eine Menge Verantwortung zum selbst Informieren abnehmen.
 
@dpazra: Als ob die überhand nehmenden regulatorischen Eingriffe des Staats "zum Wohle der Gesellschaft" statt fänden! Es werden doch seit Jahrzehnten nur noch die entsprechenden Lobbies bedient. Und die Verantwortung der Eltern mit dem Verbraucherschutz zu vergleichen, naja ...
Es gibt letztlich nichts Verantwortungsvolleres, als ein Kind in die Welt zu setzen! Und diese Verantwortung lässt sich weder von den Eltern auf den Staat abschieben, noch vom Staat an sich reißen, sie ist und bleibt bei den Eltern. Wer dem nicht gewachsen ist, sollte lieber keine Kinder bekommen. Wenn der Staat sich schon unbedingt einmischen muss, dann doch am besten vorgeburtlich, um den möglichen Eltern dies klar zu machen. Zur Erlangung der relativ weit weniger wichtigen Fahrerlaubnis muss man sich erheblich mehr anstrengen, als gedankenlos ein Kind zusammen zu poppen!
 
@zupipo: Ich behaupte nicht, dass die Eltern nicht dafür verantwortlich wären, nur sehe ich den Sinn in dieser Feststellung nicht. Die Kinder, die am Ende dabei rauskommen werden in die Gesellschaft entlassen, die mit der entsprechenden Prävalenz an Entwicklungsschäden klar kommen muss (ich behaupte nicht, dass hier ein hoher Anteil zu erwarten wäre, aber auch im Promilbereich entsteht dabei sicher ein Schaden, den man mit entsprechendem Rechercheaufwand in €/(Kopf*Jahr) abschätzen könnte, von den persönlichen Folgen ganz zu schweigen).
Eltern haben auch die Verantwortung dafür, dass ihr Kind in die Schule geht. Wenn sie der Verantwortung nicht nachkommen, erfolgt eben der Eingriff, weil es im Sinne der Allgemeinheit ist, keine 20jährigen ohne Schulabschluss in auf der Straße rumsitzen zu haben. Eltern tragen auch die Verantwortung für die Ernährung der Kinder, ebenfalls ein nichttriviales Thema, in dem die Informationsfindung der Eltern durch entsprechende Kennzeichnungen vereinfacht wird. Auch hier ist mir das lieber, denn es nützt mir nichts, in 20 Jahren bei erdrückenden Krankenkassenbeiträgen ins Altersheim zu laufen und die Schuldigen einer Fettleibigkeitsepidemie zu suchen.
Eine Kennzeichnung von Medienträgern und ein erschwerter Zugang für Kinder, für die sie nicht geeignet sind, ist eine Unterstützung, so wie andere Kennzeichnungen auch und es ist im Sinne aller, wenn diese Unterstützung gut funktioniert, also tatsächlich die Inhalte kennzeichnet, die bei zu jungem Publikum zu Entwicklungsschäden führen.

Was das zustandekommen regulatorischer Eingriffe betrifft: Der Staat ist keine atomare Einheit und der deutsche Staat in seinem (im Artikel angesprochenen) föderalen Chaos erst recht nicht. Was am Ende herauskommt, hängt maßgeblich davon ab, wer sich an einer Diskussion beteiligt. Die Lobbyisten sind immer dabei (weil sie für den Spaß gut bezahlt werden), je nach Themenbereich gibt es sehr einflussreiche aktivistische Organisationen (die auch schonmal das Ende der milliardenschweren Atomkraftwirtschaft herbeiführen können, auch gegen eine sehr starke Lobby), dann gibt es natürlich die Debatten in den Parteien (je nachdem wie gut die Parteien funktionieren) und den Rest, der sich so am öffentlichen Diskurs beteiligt.
Wenn ich ein direktes persönliches Interesse an dieser Diskussion hätte (was bei mir nicht der Fall ist), etwa weil ich (bei Volljährigkeit) gerne Zugang zu ungeschnittenen Inhalten hätte oder dergleichen, würde ich mal zusehen, ob es irgendeine Gruppe gibt, die dabei meine Interessen vertritt, eine Petition starten kostet nichts. Das Beispiel kann durchaus Teil eines sinnvollen Jugendschutzkonzepts sein, wenn es zu nachlassendem Interesse an Umgehungsmöglichkeiten, die auch dem legitimen Zweck des Jugendschutzes schaden, führt.

Ich erinnere mich noch gut daran, dass in meiner Kindheit & Jugend die Computerspieler, zu denen ich damals zählte, ziemlich schlecht in der Öffentlichkeit dargestellt wurden, etwa wenn es mal wieder einen Amoklauf gab. Schon damals wurde in Foren sehr genau erläutert, wie dumm doch alle Tagesschaumoderatoren seien, aber gebracht hat es dem Image der "Gamer" nichts, weil das nicht in die öffentliche Debatte getragen wurde. Jetzt findet wieder eine Debatte über ein Thema statt, an dem sich viele stören, aber dann nehmt bitte wenigstens mit einer Unterschrift irgendwo daran Teil. Das der Staat aus guten Gründen den Jugendschutz als ein Betätigungsfeld für die Gesetzgebung sehen wird (auch im Medienbereich), ändert sich nicht. Das kann man als Chance sehen, eben weil vieles falsch läuft, oder zusehen wie die Debatte an einem vorbeigeht, ohne dass sich für einen selbst etwas zum positiven ändert.
 
@Kammy: Die Eltern sind noch schlimmer als die Kinder. Ich arbeite in einem Kino als Admin und erlebe es ständig, sowohl aus Erzählungen von Kollegen an der Kasse, als auch persönlich wenn ich mal daneben stehe oder selbst kurz einspringe: Familie, Vater, Mutter zwei Kids nicht älter als vielleicht 12, wollen in einen FSK 16 oder besser FSK 18 Film. Und schon gehen die Diskussionen los "Ja aber wir sind doch die Eltern und wir erlauben das." Eltern ist das scheiß egal, die kümmern sich da einen Dreck drum. Die sind in vielen Fällen noch verantwortungsloser bei dem Thema. "Mein Sohn ist schon 16, der hat nur seinen Perso vergessen." Vergessen, oder hat noch gar keinen...? Und natürlich hat er auch keinen Schülerausweis, Mofa-Führerschein oder sonst was, was sein wahres Alter offenlegt. Und Eltern decken das nicht nur, sie machen es ihren Kindern noch vor. Bei allem Respekt, aber Eltern sind was den Schutz Jugendlicher vor bestimmten medialen Inhalten angeht die letzten, die da wirklich vernünftig handeln.
 
Und wenn hier einer ein Minus gibt, dann soll er mir das Gegenteil beweisen oder mindestens erklären, warum! Oder war es ein Elternteil eines U16 Kindes? :P
 
@venture: Viele Eltern von U16 Kindern hier... Ich warte noch auf meinen Gegenbeweis... keiner? Peinlich...
 
@venture: Und warum sollten sie nicht? Freiwillige Selbstkontrolle. Da kann ein Kino sich nicht drauf berufen wenn die Eltern dabei sind. Geht euch n feuchten an in was für Filme Eltern mit ihren Kindern gehen.
 
@picasso22: § 11, Abs. 1 JuSchG: "Die Anwesenheit bei öffentlichen Filmveranstaltungen darf Kindern und Jugendlichen nur gestattet werden, wenn die Filme von der obersten Landesbehörde oder einer Organisation der freiwilligen Selbstkontrolle im Rahmen des Verfahrens nach § 14 Abs. 6 zur Vorführung vor ihnen freigegeben worden sind oder wenn es sich um Informations-, Instruktions- und Lehrfilme handelt, die vom Anbieter mit "Infoprogramm" oder "Lehrprogramm" gekennzeichnet sind."
 
@picasso22: Du hast den Begriff "Freiwillige Selbstkontrolle" nicht verstanden. Nicht der "Besucher" kontrolliert sich selbst. Die Medienmacher lassen freiwillig ihre Werke kontrollieren und einstufen. Filme ohne FSK-Einstufung dürfen nicht in den Handel (und auch nicht ins Kino). Und zum Thema "geht euch n feuchten an", sagt das Gesetz was anderes. Wir müssen uns sogar darauf berufen. Wir müssen im Zweifel die Besucher auffordern einen Altersnachweis zu erbringen. Es ist an sich sogar so streng geregelt, dass es ein amtliches Dokument mit Lichtbild sein muss, zB ein Personalausweis oder Führerschein. Aber picasso22, ich lade dich ein gerne mal ein, einen Samstagabend die Verantwortung über den Ticketverkauf / Einlass zu übernehmen. Der Kassierer ist persönlich haftbar dafür, wenn er jemanden Filme zugänglich macht, die für ihn nicht geeignet sind. Das gibt saftige Strafen. Zugänglich machen von jugendgefährdenden Medien... Nachdem du die erste Strafe durch deine ach so lasche Art dir dann mal eingehandelt hast, wirst du auch anders denken :-)
 
@venture (re:2): Du: "...Eltern sind was den Schutz Jugendlicher vor bestimmten medialen Inhalten angeht die letzten, die da wirklich vernünftig handeln..."! Leider nicht nur da :-( !!! Auch bei Themen wie Gesundheit, Ernährung, soziales Verhalten, Bildung usw.
 
@Kiebitz: Ich weigere mich normalerweise Menschen durch Gesetze zu entmündigen, aber es gibt Fälle, in denen das durchaus angebracht ist...
 
@Kammy:
Wie denn? Die müssen den ganzen Tag schuften, damit sie sich diese Kinder überhaupt leisten können. Die Zeiten wo ein einfacher Angestellter eine 5-Köpfige Familie ernähren konnte und noch Geld für Luxus über hatte, sind vorbei.
 
@Freudian: Stimmt schon, wobei man sich ja bei schmaler Geldbörse durchaus auch völlig ungezwungen für 0 Kinder entscheiden könnte, wenn das denn mit der Verhütung nicht so saumäßig kompliziert wäre...
 
@DON666: Ist gesellschaftlich natürlich ein absoluter Pluspunkt und langfristig, in Kombination mit Lohndumping, äußerst förderlich ;)
 
@DON666: Nun ja! Fast alle Welt hier bei uns schreit, wir brauchen Kinder / die junge Generation. Also folgt man (manche Eltern) diesem Ruf und denkt dann, wenn die Gesellschaft das will soll sie auch für die Kinder aufkommen..... Vorsichtshalber: Sarkasmus, aber mit `nem Schuß Wahrheit!
 
Ich finde das alles teilweise total unflexibel. Irgendwas was vor 20 Jahren noch FSK16 hatte wird heutzutage belächelt und würde heutzutage FSK12 oder gar niedriger bekommen. Wer TV schaut, kennt das wenn der Jugendschutzpin verlangt wird für einen Film der nach heutigem Niveau total harmlos ist. Ein Kuss oder nackte Brüste sind für mich kein Grund mehr für FSK16. Sowas ist allgegenwärtig.
 
@MarcelP: Ich hab grad mal auf die FSK einiger Klassiker in meiner Bluray-Sammlung geschaut. Ben Hur FSK16, Quo Vadis FSK16, Alien FSK18, Starship Troopers FSK18. Lächerlich...
 
Was ich noch immer lachhaft finde, das Spiele keine Freigabe bekommen oder nur geschnitten kommen -_-
 
@Knerd: DAS sooo pauschal zu schreiben finde ich unangebracht. Es gibt durchaus "Spiele", die nicht für jedes jüngere Alter geeignet sind. Und da sollte schon eine entsprechende Bewertung / Einstufung gegeben sein.
 
@Kiebitz: Keine Freigabe meinte ich, dass man die Spiele gar nicht bekommt...
 
Dieses "Jugendschutzgesetz" ist doch eh für die Tonne. Oder warum sind oft selbst FSK18 Filme/Serien geschnitten?

Es gibt auch mehr als genügend Bespiele, wo Filme/Serien eine vollkommen falsche Einstufung erhalten haben. Da werden harmlose Liebesfilme als FSK18 verkauft und Action-Filme mit fliegenden Körperteilen oder Psychoterror mit FSK12 bewertet. Das ist doch einfach nur lächerlich.

Dieses ganze System der FSK und USK gehört (ersatzlos) abgeschafft. Darum hat sich eh noch nie jemand gekümmert.
 
@seaman: Nein! Gehört es nicht! Aber darum gehört es eben verbessert und praktikabler gemacht!
 
Ich verstehe die FSK Regel auch nicht so richtig. Vor kurzem war ich im Kino in dem Film Dead Pool. Ich glaube der war FSK 16. Nach meiner Meinung hätte ich ihn auf FSK 18 eingestuft. Andere Filme sind FSK 18 und sind nach meiner Meinung zu streng bewertet.

Nur was bringt der ganze FSK Kram, wenn zum Beispiel, wie bei mir im Bekanntenkreis, eine Mutter ihren 8 jährigen Sohn GTA 5 spielen lässt?
 
@LeonGTR: Wenn die Regeln inkonsistent sind, ist es doch gerade richtig, über eine Reform nachzudenken.

Was die Kennzeichnungen bringen, wenn eine Mutter in ihrem Bekanntenkreis sie missachtet, kann ich Ihnen sagen: Sie bringen denen etwas,
a) denen nicht egal ist, was die Kinder machen
b) die nicht die Möglichkeit haben den Spielemarkt, Filmmarkt, Musikmart, etc. im Detail zu verfolgen.

Natürlich nur, wenn die Einstufungen sinnvoll sind, da ist es natürlich gut, wenn man sie ein wenig reformiert.
 
@dpazra: Dem stimme ich zu.
 
Ich wäre dafür, dass diese Mega USK/FSK-Sticker verschwinden. Die verschandeln nur die Cover.
 
@Corsafahrer: Deshalb wurde ja das Wendecover erfunden. Wird nur leider nicht konsequent umgesetzt.
 
@DON666: Bei manchen Hüllen ist es auch als Sticker angebracht. Das finde ich auch nicht schlecht.
 
Jugendschutz ist zunächst einmal Zensur. Sofern diese ihren Zweck erfüllt, nämlich Kinder und Jugendliche vor schädlichen Inhalten zu schützen, dann kann man ja der Meinung sein, dass diese Zensur rechtfertigt.

Der Artikel macht aber deutlich, dass dieses Ziel nicht erreicht wird. Auch aus eigener Erfahrung kann ich das bestätigen: Kinder, die Spiele spielen, die nicht für sie freigegeben sind, Eltern, die ihren Kinder Fernseher ins eigene Zimmer stellen, Pornos auf den eigenen Smartphones und natürlich die Internetnutzung ohne jeden Kinderschutzfilter, sodass die Kinder jeden noch so als schädlich bezeichneten Inhalt abrufen können und auch tun, wie beiläufige Gespräche oder der Blick in den Browserverlauf zeigen.

Nachdem das nun schon Jahrzehnte so geht, angefangen mit der Videokassette, über Computerspiele hin zum Internet, es aber auch nicht mehr Psychopathen oder Irre gibt, stellt sich die Frage, welche Berechtigung der Jugendschutz heute noch hat. Meiner Ansicht nach keine. Für die meisten dürfte es ein Feigenblatt sein, bei dem es mehr darum geht selbst nicht von solchen Inhalten belästigt zu werden, als Kinder vor etwas zu schützen, was diese selbst auf ihrem Smartphone mit sich herum tragen.

Der Jugendschutz müsste daher nicht neu organisiert werden, sondern grundlegend in Frage gestellt werden und die damit in Zusammenhang stattfindende Zensur von Inhalten tatsächlich auf das allernotwendigste beschränkt werden.
 
Ist doch ganz einfach...

Ganz Europa benutzt das PEGI Verfahren was um einiges ausgebauter ist als unsere FSK und USK. Diese beinhaltet auch digitale Medien und Co. und vereinheitlicht alles unter einem Siegel mit der jeweiligen Altersstufe. Nur Deutschland muss natürlich wieder gegen den Strom schwimmen und sein eigenes Ding machen und jetzt sogar noch Reformen einbringen die Unmengen an Steuergeldern kosten, anstatt das zu benutzen was sich die letzten Jahre etabliert hat und auch funktioniert.

Aber ich vergaß, bei PEGI kommen die Games ja Uncut auf den Markt und dann kann unsere Regierung uns natürlich nicht mehr vorschreiben was wir sehen dürfen und was nicht... Genauso das Thema mit den Hakenkreuzen... Überall in der EU werden sie in Spielen gezeigt, nur wir Deutschen haben 3-4 Generationen später immer noch nen Stock im Arsch. Was hab ich damit zu tun was Addi damals veranstaltet hat? Ja es war schlimm, sogar mehr als das, aber es interessiert mich nicht den ich lebe im hier und jetzt.
 
Also FSK hin oder her. Jugendschutz auf der einen Seite muss und sollte sein! Klar kommt der, der sich einen FSK18 Streifen anschaut auch dran über welche Möglichkeiten auch immer.
Es liegt in der Verantwortung der Eltern was sie ihren Kindern zeigen bzw. sie sehen lassen. Das kann man nicht auf Papa Staat abschieben. Das FSK Gremium beneide ich manchmal. Die dürfen sich alle Sachen ungeschnitten angucken bevor sie die Schnittschere ansetzen. Aber als erwachsener Bürger fühle ich mich in den Rechten sehr beschränkt und das sind Grundrechte das ich mir anschauen kann was ich will. Im FreeTV setzt die FSK die Verstümmlungsschere an und oftmals sind diese Filme dann für den A... ! Entdecke ich das ein Film geschnitten ist (meist eh stümperhaft geschnitten) schalte ich sofort um oder ab. Aber PayTV und Co. machen es auch nicht besser als die FreeTV Sender nur um eine bestimmte FSK Freigabe sprich Sendezeit zu erhalten der besagten Gremien. Es ist eine Bevormundung/Entmündigung des Bürgers und weder im Sinne des Konsumenten noch dem Autor.
Was nutzt es wenn z.B. ein Filmhighlight zur Primetime läuft aber dieser bis teilweise zur Unkenntlichkeit verstümmelt und geschnitten wurde? Werbung muss sein, verstümmeln nein.
Und lurchie gebe ich Recht... Stock im A... aufgrund der deutschen Geschichte. Die Generation ist schon bald zweimal tot !
Darum Reform des Jugendschutzes, erwachsene Bürger nicht bevormunden und diesen mehr Entscheidungen überlassen. Das Gekreische ist immer groß wenn was passiert aber auf ein Spiel oder einen Film abschieben; einen Sündenbock zu suchen... der Sündenbock fängt immer bei einem selbst an!!!
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