Bitcoin verschlingt inzwischen riesige Mengen an Energie

Bitcoin wird zwar meist als einfache virtuelle Währung wahrgenommen, doch hat sie durchaus signifikante Rückkopplungen in die feststoffliche Welt. Denn das so genannte Bitcoin-Mining verschlingt immer größere Mengen an Energie - und auch die ... mehr... Logo, Bitcoin, Crypto-Währung Bildquelle: Bitcoin Logo, Bitcoin, Crypto-Währung Logo, Bitcoin, Crypto-Währung Bitcoin

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Ich finde es gut, dass man solchen Unsinn auch mal von dieser Seite aus betrachtet.
Das muss man sich vorstellen 5500 KW für 1 Coin. das steht in keinem Verhältniss.
Mal abgesehen davon das der Wert eines solchen Coins absolut unkalkulierbar ist.
Ich lege mein Geld lieber in Gold und Silber an.
 
@Trabant: Da bekommt der Begriff "perpetuum Mobile" eine ganz neue Bedeutung - im negativen Sinn! Die Welt wird immer verrückter...
 
@Trabant: So ist nunmal das Bitcoin system aufgebaut, dafür kann man mit der Krypto nicht wahllos Scheine drucken wie es der Kapitalismus macht :) hinter der Kryptowährung ist der Engergiewert, welcher Wert "war"/ist nochmal hinter dem Geldschein hinterlegt??? ;)
 
@violettkraut: Und welchen Gegenwert habe ich für einen Bitcoin? Abgase? Kohlendioxid? Atombrennstäbe? Solange eine Währung keinen handfesten gegenwert hat, ist die nutzlos.
 
@kkp2321: Zeit und Rechenleistung.
Welchen Gegenwert hat du für einen Euro auf deinen Bankkonto?
Das versprechen der Bank bei Bedarf einen echten Euro zu bekommen.
Welchen Gegenwert hast du bei einem echten Euro?
Das versprechen der allgemeinheit für diesen Euro eine Dienstleistung oder Ware zu erhalten.
 
@DNFrozen: Der Euro ist ein gestezliches Zahlungsmittel, international anerkannt. Bitcoin ist eine Fantasiewährung.
 
@kkp2321: Stimmt Euro Bargeld ist gesetzliches Zahlungsmittel was jeder akzeptieren muss.
Aber wenn du der Bank dein Geld leihst hat die Bank Schulden bei dir.
Dummerweise werden diese Schulden der Bank im allgemeinen als guthaben betrachtet was man besitzt. Die Bank darf ihr digitales Spielgeld nun an andere Leute "verleihen" (einfach eine Zahl in ihren Computer tippen) und erschafft somit weiteres Geld.

Die einzige Grenze für dieses Vorgehen ist die sogenante Mindestreserve (ursprünglich 2% und seit dem 18.01.2012 nur noch 1%)
Das Bedeutet das die Bank für 1€ Balgeld was sie bei der Europäischen Zentralbank lagert 99€ virtuelles Spielgeld erschaffen darf.
Und wenn du denkst das wäre lächerlich dan pass mal auf den damit unser Zinseszins system funktioniert muss ständig neues Geld erschaffen werden und deswegen wurden die Vorgaben für die Mindestreserve so angepasst das jetzt auch 1€ virtuelles Spielgeld das eine Bank erschaffen hat eine andere Bank dafür 99€ virtuelles Spielgeld in ihrem Computer erschaffen dürfen.

Dieses am Computer der Banken generierte Geld IST KEIN GESETZLICHES ZAHLUNGSMITTEL, das ist weiterhin nur Bargeld

Daran musste die Bundesbank Herrn Wolfgang Schäuble nochmal freundlich erinnern als dieser idiot sich für die abschaffung des Bargeld stark gemacht hat

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/02/05/abschaffung-des-bargelds-bundesbank-stellt-sich-gegen-schaeuble/

Wir alle Zahlen benutzen schon lange "Fantasiewährung" beim bezahlen nur das Bitcoin sich nicht beliebig vervielfältigen lässt und man selbst die kontrolle über die Zahlungen hat.
 
@DNFrozen: Dann muss ich doch erst recht nicht eine weitere Fantasiewährung der Welt hinzufügen. Schon gar nicht, wo ich keinen rechtlichen Anspruch drauf erheben kann.
 
@kkp2321: BitCoin ist sehr real und Milliarden schwer. Informier dich mal bei den Banken die damit handeln. Uch muss als Hündler keine Euros akzeptieren, die meisten tun es halt. Tatsächlich kannst du BitCoins auch an der Börse handeln und Gold dafür bekommen. Es ist weit davon entfernt, Spielgeld zu sein. Derzeitiger Wert eines BitCoin: 370 ?.
 
@kkp2321: muss man nicht aber hat man und Bitcoin hat eigenschaften die vielen Leuten gefallen
- nicht beliebig vervielfältigbar (ähnlich wie Gold)
- Niemand kann sie dir einfach wegnehmen (ähnlich wie Gold)

aber gleichzeitig sind digitale überweisungen möglich so bequem wie eine banküberweisung.
und letzendlich hat eine Währung ihren Wert durch die Akzeptanz der Leute
und Bitcoin hat diese Akzeptanz auch ohne ein Gesetz erreicht.
Das du diese währung nicht benutzen willst ist dein gutes recht aber ich verstehe nicht warum es dich stört wenn andere es tun.
 
@Bachsau: Das Banken damit handeln macht es nicht zwingend seriöser. Banken handeln auch mit Scheiße, wenns Gewinn verspricht.
 
@DNFrozen: Ich habe nirgendwo geäußert das es mich stört das es andere tun. Interpretiere nichts wildes in meinen Aussagen hinein.
 
@kkp2321: ok sorry
 
@kkp2321: Der Gegenwert ist daß es weltweit Menschen gibt die bereit sind einen Gegenwert im Tausch gegen Bitcoin zu leisten.
Das ist bei allen Währungen der Gegenwert. Ausser bei Zigaretten, die kann man z.b. auch rauchen.
Silber kann man auch als Industriemetall benutzen, aber der Wert als Währung ist eher nicht vorhanden. Ich kenne keine Händler die man in Silber bezahlen kann.
Überweisen kann man silber auch nicht.

Euros kann man überweisen, aber sie sind nicht zensurresistent.
Wenn du kein Konto hast kannst du keine Euros überwiesen bekommen.
Ausserdem ist die Monetäre Politik der EZB schwer durchschaubar. Man weiss nie welche Schrottanleihen als nächstes gekauft werden. Ob Bargeld abgeschafft wird. usw.
Bitcoins könnten zwar auch irgendwann mal geändert werden.
Da aber kein Staat menschen dazu zwingen kann Bitcoin zu benutzen ist Bitcoin gezwungen den Menschen zu gefallen damit es benutzt wird.
Ausserdem ist es auch schwierig z.b. Euros nach Thailand oder Timbuktu zu überweisen.
Hier wirds dann schnell richtig teuer und dauert ewig.
 
@Martin84: Uberweisen mit WU dauert ca. 10 min. Überwiesener Wert 500 Euro, kostet ca 25,00 Euro.
 
@mgbd0001: mit litecoin dauert es 10s und kostet höchstens paar cents
 
@Trabant: Die Gold und Silbermienen benötigen ja keine Energie... Ist dir eigentlich bewusst wie viel schmutzige produzierte Energie in den Gold/Silber Minen aufgewendet wird? Und wie viele Leute dabei ums Leben kommen? Bei Bitcoin sterben wenigstens keine Menschen und oft wird Strom aus Wasserkraftwerken gewonnen, die extra für das gebaut wurden in einem abgelegenem Gebiet in China wo es bisher keinen Sinn machte dort ein Kraftwerk zu Bauen.
 
@Andly: Ach und die Rohstoffe für die Chips der Rechner fallen vom Himmel?? Die werden auch unter widrigsten Bedingungen und viel Gift aus dem Boden Afrikas/Südamerikas/Asiens gewonnen.
 
@Andly: das "abgelegene Gebiet in China" ist auch nicht sooo schlimm, bedroht sind nur 2.862 Pflanzenarten, 335 entdeckte Fischarten wie der Chinesische Stör (Acipenser sinensis), der Jangtse-Stör (Acipenser dabryanus) und der Schwertstör (Psephurus gladius) sind durch den Bau vom Aussterben bedroht.
Bedroht sind auch 22 Tierarten, die auf der Roten Liste aussterbender Tierarten stehen, z. B. der China-Alligator (Alligator sinensis). Bedroht war auch der Chinesische Flussdelfin (Lipotes vexillifer), der inzwischen wahrscheinlich ausgestorben ist.
Mal abgesehen von den Zwangsumsiedelungen und den alten chinesischen Tempeln, die jetzt unter Wasser stehen. https://de.wikipedia.org/wiki/Drei-Schluchten-Talsperre#.C3.96kologische_Auswirkungen
 
@treponem: Dann wirds jetzt aber höchste Zeit für Bitcoin.
Solche Megaprojekte wie die Drei-Schluchten-Talsperre kann ein Staat nur finanzieren wenn er viel Kontrolle über das Geld hat.
Und denk erstmal an die Kriege im Nahen Osten für den Petrodollar. Wie umweltschädlich die sind.
Da hilft nur eins: Bitcoin. Aber schnell!
 
@Trabant: "das steht in keinem Verhältnis".
Offensichtlich ja schon sonst könnten die Miner mit den Bitcoins die sie bekommen ja nicht Strom+Hardware+Räumlichkeiten bezahlen und dann noch ein Gewinn erwirtschaften.
Ganz offensichtlich ist ein Bitcoin deutlich mehr Wert als 5500KW Strom.
 
@Martin84: oder der wert 5500 ist eine falschberechnung
 
@Trabant: Und für die Gold- und Silbergewinnung muss keine Energie verbraucht werden? Ökologisch wären nur Rohstoffzertifikate aber da bekommt man ja auch nur ein Blatt Papier.
 
@BMWBiker: Ich befürchte, hier handelt es sich nichtmal um einen Aprilscherz. Tatsächlich ist die Währung so ausgelegt, dass immer mehr Zeit (und damit Energie) notwendig ist, um neue Bitcoins zu generieren. Übrigens ist auch der verlinkte Artikel vom 29.
 
"In das Generieren von Bitcoins dürften bis zu diesem Zeitpunkt dann insgesamt über 14 Gigawatt geflossen sein."

das wäre ja mehr als 10 mal durch die Zeit zu Reißen :D

zugegeben, ich wusste gar nicht, dass Gigawatt fließen... vermutlich fehlt da noch die "Stunde"
 
@baeri: Auch Wh "fließen" nicht. Das was fließt sind Ampere. Wh sind Ampere bei einer bestimmten anliegenden Spannung über einen definierten Zeitraum.
 
@heidenf: selbst verständlich fließt Watt und über die Zeit fließt eine bestimmte menge an Watt!

Oder was Passiert deiner Meinung nach in deinem definierten Zeitraum? Guckts zu?

Physikalisch gesehen sind Elektronen "on tour"!
 
@baeri: Watt "fliesst" nicht, so ein Quatsch. Leistung sind keine Elektronen. Der Stromfluss beschreibt den Fluss der Elektronen. Die Leistung gibt nur an, bei welcher anliegenden Spannung das ganze geschieht (P = U*I). Multipliziert mit der Zeit hast du die verrichtete Arbeit.
 
@baeri: Mixer anschließen und man kann das mit Bananenschalen betreiben.
 
1. April?
Aber, wenn Bitcoin, der so schmal gebaut ist, so viel Energie verbrauchen sollte, was verbrauchen dann Paypal und Kreditkarten, bei denen 4-5 Mitspieler im Hintergrund sitzen? :-)
 
@Sentry: Energie kann nicht verbraucht werden, das widerspricht dem Energieerhaltungssatz!
 
@heidenf: In dem Zusammenhang war wohl klar ersichtlich, dass er wie im Volksmund üblich mit Energie den exergetischen Anteil meint :P
 
@Zreak: Mag sein, ist aber trotzdem falsch. Es ist in der deutschen Sprache mittlerweile Sitte geworden, sich inkorrekt auszudrücken mit der Rechtfertigung "Du weisst doch genau, wie ich das meine ...."
 
@heidenf: Man muss aber nicht Korinthen kacken, wenn man weiss, dass die Allgemeinheit es so ausdrückt.
 
@dodnet: Nein muss man nicht, aber man muss auch nicht von allen kritisiert werden, nur weil man sich korrekt ausdrückt!
 
@heidenf: Man kann aber kritisiert werden. Es gibt kein Naturgesetz welches das verbietet, zumindest kenne ich keins. ;)
 
@Shadow27374: Richtig. Und genau das habe ich als Stein des Anstosses getan :-)
 
@Sentry: Dass das Bitcoin-Mining immer aufwändiger und teurer wird ist doch schon lang keine Neuigkeit mehr.
 
@Sentry: Deutlich weniger ? Bitcoin verbraucht ja so viel, da es kein zentrales Verwaltungsorgan gibt, sondern von jedem Client jede Transaktion akzeptiert werden muss.
 
Ich frage mich was die Kw/h so durchschnittlich kostet für die Mininer, bei ein Erzeugerpreis (in D.) um 3 Cent konventional, dürften für Gewerbliche ~ 10 Cent rauskommen, das würde für einen Coin 550 Euro machen?

Irgendwas stimmt dann an der Rechnung nicht.
 
@Kribs: Es sind kW * h ;) Arbeit = Leistung * Zeit. Entweder Sie machen wohl bereits Verlust beim farmen (und hören bald auf), oder der Strom ist so billig das Bitcoinwert / Strompreis = Stromverbrauch (dann machen sie gerade so +/- 0).
 
@Zreak: Ein Bitcoin kostet ~ 370 Euro, wenn die "Produktionskosten" schon nur für Energie höher Ligen, dazu kommen weitere Kosten und Gebäude, Geräte, Arbeitslohn, Steuern, usw., frage ich mich wie das gehen soll bzw. übersteigt das mein Verständniss?

https://www.bitcoin.de/de
 
@Kribs: Naja ganz einfach: Es geht nicht, die Firmen machen also Verluste bis sie pleite gehen. Sobald sie pleite sind, rechnen weniger Leute an den Blöcken, es dauert also länger bis einer gefunden wird. Wenn es zu lange dauert wird die Schwierigkeit wieder runtergestuft, es regelt sich also auf eine durchschnittliche Zeit ein (Bei Bitcoin sind es glaube ich 10 min pro Block). Dementsprechend kostet es dann wieder weniger Energie eine Bitcoin zu erfarmen, sodass es wieder rentabler wird. Die Firma die dann am meisten OPS/Eur macht bleibt dann natürlich am leben, alle anderen gehen pleite.
 
@Zreak: "Naja ganz einfach" Echt?
Das Problem ist doch aber, wenn ich das richtig verstehe, das mit jeden errechneten Hash der nachfolgende schwieriger wird, man hat einen größeren Aufwand (Zeit/Investitionen).
Wenn jemand das nur aus "Spaß an der Freude" macht sind kosten nicht so relevant, der Artikel berichtet aber, so hab ich ihn verstanden, von Professionellen wie AntPool.

https://www.weusecoins.com/de/mining-anleitung/

http://www.btc-echo.de/wie-kann-ich-bitcoins-minen/
 
@Kribs: "wenn ich das richtig verstehe, das mit jeden errechneten Hash der nachfolgende schwieriger wird" dann hast du es falsch verstanden. Die Schwierigkeit regelt sich so ein, dass alle 10 min ein Block gefunden wird. Es wird nur aktuell immer schwerer (und auch in Zukunft wird das so bleiben), da immer mehr und schnellere Hardware daran rechnet.
 
@Kribs: Das ist nur der durchschnittliche Preis pro Bitcoin. Mit der Effizienz einer Grafikkarte gewinnt man beim Bitcoin-Mining schon seit Jahren keinen Blumentopf mehr. Zum einen ist die Leistung zu gering, zum anderen der Verbrauch zu hoch, um mit Gewinn aus der Sache heraus zu gehen. Das gilt jedoch nicht für die zahlreichen Bitcoin-ASICs, die seit ebenfalls Jahren angeboten werden.

https://enshop.bitmain.com/product.htm
 
@Niccolo Machiavelli: Mir gings um den "Aufwandswert" zum erzeugen eines Coins bzw. frage ich mich wie bei den obigen Angaben man damit Gewinn machen kann.
 
@Kribs:
Naja, ich denke da wird auch viel schwarz gemacht. Ich denke bei Firmen geht das ziemlich einfach, gerade wenn man Sysadmin ist. Einfach einen Rechner anstöpseln irgendwo versteckt, oder gleich einen Server der Firma benutzen.
 
@Freudian: Gibt doch schon Trojaner, die im Hintergrund Bitcoins generieren. Allerdings ändert das nichts daran, dass für die Kosten trotzdem irgendjemand aufkommen muss.
 
@dodnet:
Das kommt noch dazu.
Natürlich muss das einer bezahlen, aber nicht immer der Verursacher. Auch stimmt die Rechnung nicht ganz bei Unternehmen. Keine Ahnung wie viel Rabatt Unternehmen in anderen Ländern bekommen, aber in Deutschland ist der massiv.
 
@Freudian: Das ist verständlich und sehr wahrscheinlich, nur fließt das was "Schwarz/Illegal" gemacht wird nicht in die obigen Zahlen des Artikels ein, oder doch?
 
@Kribs: In Deutschland lohnt sich das Mining nicht aber in manchen Erdteilen liegen die Strompreise für Gewerbekunden bei 3 Cent pro kWh.
 
hier haben mal ein paar leute sich gedanken dazu gemacht ... https://bitcointalk.org/index.php?topic=1404522 - ist gar nicht so abwegig
 
Dieser Artikel ist leider wiedermal voller unwahren Behauptungen. Winfuture hat offenbar keinen blassen Schimmer von Bitcoin und verbreitet einfach irgendwelcher Schwachsinn ungeprüft weiter. Das mit Bitcoin eine der grössten Revelation in der IT angestoßen wurde ist dem Autor offenbar gar nicht bewusst. Das Bitcoin zwar relativ viel Energie verbraucht, für das wo es aktuell bereits genutzt wird, ist schon klar. Es wird aber nicht immer mehr, wie im Artikel behauptet. Das für die Transaktionen zusätzlich Energie verbraucht wird und dies auch immer mehr wird, ist ebenfalls Schwachsinn. Die Algorithmen, welche die Signatur der Transaktionen überprüfen, werden ständig optimiert und werden so auch sparsamer. Zudem ist das eh vernachlässigbar.
Es gibt momentan auch diverse Vorschläge wie Bitcoin mehr skalierbar gemacht werden kann und so letztlich die Anzahl Transaktionen massiv erhöht werden kann. Der Energieverbrauch steigt dabei kaum an, da diese Zahlungen ohne Blockchain auskommen aber dennoch sicher sind. Es gibt eine sehr lange Liste an Optimierungen, die gemacht werden können. Die Vorschläge kommen oft von Universitäten, MIT, ETH oder einfach sehr intelligent Leuten die sich mit IT Wissenschaften und Security auskennen.
Langfristig wird die heute Bankenwelt auf Bitcoin umsteigen müssen, die meisten Großbanken arbeiten jetzt schon daran.
Den Winfuture Autoren würde es mal gut tun an einem Bitcoin Meetup teilzunehmen oder an einer Konferenz teilzunehmen. Ebenfalls empfehlenswert sind die Talks von Andreas Antonopoulos (findet man auch auf Youtube). Oder zum Einsteigen vielleicht der heute erschienene Artikel vom Schweizer Radio und Fernsehen: http://www.srf.ch/wissen/digital/digital-bezahlen-banken-liebaeugeln-mit-bitcoin-co (und das ist kein Aprilscherz)
 
@DrEmmettBrown: Minus-klicken macht der Inhalt vom Artikel auch nicht wahrer ;) Das Winfuture nur ein Copy&Past News Portal ist und bei Spezialgebieten kaum bis gar kein Fachwissen vorhanden ist, sieht man auch an vielen anderen Artikeln hier. Bei Bitcoin stört es mich aber insbesondere weil dieser FUD von Institutionen gezielt gestreut wird da sie ihr Business in gefahren sehen. Bei neuen Technologien kann man das leider immer wieder beobachten. Siehe Erfindung vom Internet... Winfuture bezeichnet sich aber als IT-News Portal und da geht es um eine IT Revolution und da sollte man schon das nötige Fachwissen haben.
 
In das Generieren von Bitcoins dürften bis zu diesem Zeitpunkt dann insgesamt über 14 Gigawatt geflossen sein.
Haha von Physik habt ihr auch keine Ahnung. Dieser Satz ist etwa gleich doof wie: Meine Heizung hat insgesamt schon 15 Mio°C produziert.
 
@DrEmmettBrown: Durch den immer höheren Aufwand werden im Jahr 2020 dann voraussichtlich rund 5.500 Kilowattstunden investiert werden müssen.
--> Ebenfalls totaler Schwachsinn in mehrfacher Hinsicht. Der Aufwand erhöht sich nur wenn insgesamt mehr Rechenleistung vorhanden ist. Die Rechenleistung ist in den letzten 4 Jahren aber wegen denn immer effizienteren Chips gestiegen, der Stromverbrauch nimmt dadurch nicht zu. Nun haben die Chips die kleinsten auf dem Markt üblichen Strukturen erreicht und entwickelen sich nicht mehr so rasant weiter. Es findet daher gerade eine gewisse Stabilisierung statt und die Chips können deutlich länge eingesetzt werden. Dieser Sommer wird dann auch noch der Gewinn pro Block halbiert und somit überleben nur noch die wirtschaftlichsten Miner. Viel Strom verbrauchen ohne die Abwärme zu nutzen ist nicht wirtschaftlich. Aktuelle sinkt der Strombedarf sogar.
Wenn allerdings der Preis vom Bitcoin wieder massiv steigt, dann lohnt es sich auch wieder mehr Energie rein zu Stecken da die Belohnung dann proportional zunimmt. Gleichzeitig wird das Netz dann auch wieder Robuster was auch wichtig ist, da es mehr Wert hat und deshalb mehr attackiert wird.
 
@DrEmmettBrown: Keine Ahnung von Physik und offenbar auch keinerlei Englischkenntnisse. Im Original steht was ganz anderes ;):
The results show that in an optimistic scenario, the increase in electricity consumption of the bitcoin network compared to now is not shocking, from around 350 MW to around 417 MW, but still on the order of one small power station. If things play out a little less favorably, however, the bitcoin network may draw over 14 Gigawatts of electricity by 2020, equivalent to the total power generation capacity of a small country, like Denmark for example.
 
Die Idee mit den Bitcoins ist so ein Schwachsinn...
 
@L_M_A_O: So schwachsinnig wie dieser Artikel sicher nicht ;)
 
@DrEmmettBrown: Aber inwiefern ist das Konzept besser, wie normales Geld? Warum hätte man die Bitcoins z.B. nicht mit dem falten der Moleküle etc. kombinieren können, sodass durch die Rechnerei auch ein wirklicher Nutzen entsteht?
 
@L_M_A_O: Was ist denn normales Geld? Ich hab hier ein Glas mit Münzen und zwei Euro-Banknoten. Der Rest meines Eigentums ist virtuell und existiert eigentlich gar nicht. Für die "Verwaltung" die es eigentlich nicht gibt^^, wird Geld bezahlt für Angestellte und auch Strom für die Server und natürlich die "Kontrollen", dass alles korrekt läuft. Wo ist da jetzt der Unterschied zu virtuellen *coins? Eigentlich nur das dezentrale, keine Löhne für Angestellte und vor allem relativ anonym. Man kann zwar jede Transaktion verfolgen, aber bei dem Adresswirrwar weiß trotzdem niemand wer auf der anderen Seite steht.
 
@L_M_A_O: Das "normale" Geld ist unter der Kontrolle von Nationalbanken und Banken und zu was das geführt hat sehen wir ja. Internationale Transaktionen mit "normalem" Geld dauern oft eine Woche und länger und kosten sehr viel. Bitcoin ist total digital und Programmierbar. Bitcoin sind viel mehr als nur Zahlungsmittel. Es können damit Verträge gemacht werden und ganz viele andere Dinge die ich da gar nicht alle aufzählen kann. Das Mining sichert das Netzwerk und das alleine ist schon enorm sinnvoll. Würde man andere ebenfalls sinnvolle Sachen daran knüpfen gebe es eine Abhängigkeit zwischen zwei Dinge die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Das wollte man bei Bitcoin ganz bewusst nicht.
 
@DrEmmettBrown: Bitcoins sind Schwachsinn, weil man aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit keinerlei Fiskaltechnisches Steuerungsmittel für Inflation oder Deflation hat!
 
@heidenf: Schau dir an was die EZB macht und was es bringt und was sie dabei gleichzeitig für ein gigantisches Risiko eingeht. Die Kontrolle über das Geld haben die Zentralbanken längst verloren. Wie oft gab es schon Hyperinflationen trotz Zentralbanken oder gerade wegen denen? Kannst ja gern mal googlen. Das Problem ist, dass Geld entsteht durch das eine Bank einen neuen Kredit vergibt und ob das eine Bank machen will oder nicht kann nur bedingt durch den Zinssatz der Zentralbank gesteuert werden. Das heute System eignet sich auch Prima um Kriege zu finanzieren und hat noch ganz viele andere böse Fehler. Bitcoin sollte man mehr als ein Vertrauensnetz ansehen als eine Zahlungsmitteleinheit. Zahlungen darüber abwickeln ist nur eine der nahe liegenden Funktionen. Man kann in diesem Netzwerk auch andere Währungen simulieren wo auch wieder eine Steuerung von Inflation/Deflation möglich wäre wenn man dann das überbaut noch will.
 
@DrEmmettBrown: Ganz deiner Meinung +1
 
@heidenf: Die Technologie hinter Bitcoin ist unglaublich genial und revolutionär. Selbst 42 Grossbanken haben sich unter dem Name R3 zusammengefunden um nutzen aus dieser Technologie zu ziehen. Bin ja gespannt was sich die zusammenbasteln. Das ist dann wahrscheinlich so was wie Bitcoin aber unter der Kontrolle von Banken. Da beobachte ich lieber wie sich Bitcoin weiterentwickelt und was da noch alles kommt. Am Schluss läuft denn das heutige Bandensystem noch als Simulation on top of Bitcoin für die es unbedingt noch haben wollen so wie es Andreas Antonopoulos letztens gesagt hat ;)
 
Erst vorgestern wieder welche ausgegeben. Super Erfindung.
 
Hier mal ein Vergleich:
https://www.academia.edu/7666373/An_Order-of-Magnitude_Estimate_of_the_Relative_Sustainability_of_the_Bitcoin_Network_-_3rd_Edition

Demnach ist Bitcoin ist wesentlich effizienter als Papiergeld, Münzen, Giralgeld oder Gold.
 
@Andly: Natürlich ist es effizienter, der Bitcoin und auch alle anderen virtuellen Währungen benötigen gar keine fest angestellten Mitarbeiter, keine Bankennetzwerke, keine Kontrollen vom Staat, keine Verwaltung etc. pp. Es läuft im Endeffekt wie von selbst.
 
@Shadow27374: Für dich ist das klar aber Christian Kahle kopiert lieber irgendwelcher Schwachsinn aus dem Netz um Stimmung gegen Bitcoin zu machen. Bzw. er übersetzt aus dem Englischem und verdreht alles nochmal so das es total sinnlos wird. Man las ja hier auch das Microsoft Bitcoin nicht mehr akzeptiert. Das war auch Schwachsinn.
 
Papiergeld verschlingt riesige Mengen an Bäumen...
 
@Shadow27374: nicht wirklich, das Papier des Euros basiert auf Baumwolle. Da muss kein Baum für sterben, es kostet nur sehr viel Wasser im Wuchs.
 
@treponem: Worum es mir ging war dir aber schon klar oder?
 
@Shadow27374: Ironie? Oder du magst Bäume. Jeder mag Bäume :)
 
5.5 Gigawatt.... Dr Emmet Brown wurdedurchdrehen! ;)
 
Moment. 350MW aktueller Verbrauch - das wären 365*24*350MWh also 3000 GWh, was viel mehr als die 12 GW(h?) sind, die in den 6 Jahren verbraucht worden sein sollen.
Wenn es 350MWh sind und Bitcoin seit 6 Jahren existiert, wäre die Summe unter 2 GWh ?!
 
@DRMfan^^: Rechnen ist nicht deine Stärke, wa?
365Tage x 24Stunden x 350MW = 3066000MWh/Jahr und dieses mal 6Jahre gibt 18,396GWh/konstant! Aber die ersten Jahre wurden keine 350MW verheizt, sondern deutlich weniger, somit, da wir keine genauere Zahlen haben, sind 14GWh ne recht gute Schätzung!
 
@Roger_Tuff: Es steht aber 14GW und nicht GWh. Im englischem Original Artikel steht auch GW und dort geht es um eine Schätzung wie viel Energie dass im Jahr 2020 verbraucht wird, falls sich der Stromverbrauch ungünstig entwickelt. Das wird aber nur der Fall sein wenn ein Bitcoin bis dann ca. 59'200 Euro Wert hat. Pro Block gibt es im Jahr 2020 noch 6.25 Bitcoins was 4 mal weniger ist als jetzt. 14GW ist 40 mal mehr als 350GW und der aktuelle Preis 370€. 370 * 40 * 4 = 59'200. Bei dem Preis wären alle Bitcoin ca. 1'000 Milliarden Euro Wert. Das abzusichern darf dann auch etwas Strom kosten.
Ich hab jetzt vernachlässigt, dass neben den Stromkosten für das Mining noch andere Kosten anfallen und auch dass sich der Strompreis bis dann noch ändern könnte. Ebenfalls vernachlässigt hab ich, dass neben den 6.25 Bitcoins noch die Transaktionsgebühren an den Miner gehen. Was ich aber damit sagen will ist, dass selbst diese Annahme im original Artikel total willkürlich ist, da niemand weiß wie sich der Bitcoin Preis entwickeln wird.
 
@DrEmmettBrown: Moment, dann wird in 4 Jahren der verbrauch grob beim 40fachen liegen? Das ist eine üble Wachstumsrate. So übel, das sich das von vorn herein ausgeschlossen habe.
 
@DRMfan^^: Nein eben nicht. Der Gewinn für die Miner wird 4 mal weniger sein in Bitcoin. Bleibt der Preis auf dem heutigem Niveau, dann kann dafür auch weniger Strom verbraucht werden. Ansonsten wäre es ja nicht mehr wirtschaftlich. Es ist nämlich nicht so dass es immer aufwändiger wird um neue Bitcoins zu finden. Das war bis vor kurzem so weil die Hardware immer effizienter wurde, momentan bleibt die Schwierigkeit aber konstant. Das Bitcoin Netzwerk regelt dies ganz automatisch.
Die Annahme dass bis 2020 40 mal mehr Energie Verbracht wird ist daher total unrealistisch. Das wäre nur möglich wenn der Preis/Bitcoin auf das 160 fache von heute steigen würde. Das ist eher unrealistisch.
 
@Roger_Tuff: Wieso sind 3066000MWh* 6 bei dir 18GWh?
Der Umrechnungsfaktor ist 1000.
3066000MWh = 3066GWh* 6 = 18396 GWh.
 
@DRMfan^^: Mal davon abgesehen, dass deine Rechnung fehlerhaft ist, wurde auch der Artikel falsch aus dem Original übersetzt. Wenn es wenigstens lustig wäre könnte man ja noch hoffen, dass es ein schlechter 1. April Scherz ist. Der ganze Artikel ist ein ziemliches Armutszeugnis von Winfuture. Ich frag mich ob da überhaupt noch Menschen arbeiten oder ob das der Output von künstlicher Intelligenz ist, welche noch nicht ganz ausgereift ist. Zum Glück werden in dem Bereich große Vorschritte erzielt.
 
bitcoins bleiben denoch eine gute währung um schnell mal was unerkannt zu bezahlen in unererer heutigen bananen republik und überwachungs geselschaft unverzichtbar
 
@MarcelC: Absolut, da darf ruhig noch viel mehr Energie hineingesteckt werden.
 
Völlig einseitige Betrachtung.
Man könnte genau so gut den Energieverbrauch einer Umweltschutzorganisation vorrechnen und dann sagen die Umweltschutzorganisation wäre "Unsinn" weil sie zu viel CO2 produziert.
Oder man könnte den Dieselverbrauch eines Linienbusses vorrechnen und daher dazu raten lieber mit dem Auto zu fahren weil das verbraucht ja kein Diesel sondern Benzin.
 
@Martin84: Man müsste mit Edelmetallen vergleichen denn da gilt ungefähr: Herstellungskosten+Marge == Marktpreis
 
Ganz zu schweigen davon, dass die größe der Blockchain exponentiell steigt.
 
"bis zu diesem Zeitpunkt dann insgesamt über 14 Gigawatt" - Gigawatt ist aber die Produktionsleistung, was in diesem Satz keinen Sinn ergibt. Der Kontext erwartet eine Arbeit, wie Gigawattstunden. Bitte mal korrigieren, was da stehen sollte.
 
@FensterPinguin: Der ganze Artikel ergibt wenig Sinn. Aber das ist ja egal, Hauptsache es generiert Klicks. Es gäbe unglaublich viel Spannendes über Bitcoin zu berichten aber da müsste man ja recherchieren. Lieber bastelt man sich ein Artikel aus fragwürdigen Quellen zusammen und verdreht alles noch etwas, so dass es überhaupt keinen Sinn mehr ergib.
In der Quelle wird die jetzige Entwicklung bis aufs Jahr 2020 interpoliert und dann ist die Rede davon dass es wenn alles ganz mies läuft bis dann möglicherweise 14 GW benötigt wird für das Mining.
Das ist allerdings extrem unrealistisch, denn es kann nicht mehr für den Strom bezahlt werden als man an Bitcoin mit dem Mining verdient. Im Somme 2020 werden nur noch 6.25 Bitcoins alle 10 Minute generiert. Dazu kommt noch etwas an Transaktionsgebühren, die ebenfalls die Miner bekommen. Sagen wir mal insgesamt gibt es 7 Bitcoins pro Block (alle 10 Minuten), dann sind das 70 Bitcoin/Stunde.
14GW * 1Stunde = 14GWh bei einem Preis von 0,10€ pro kWh ergibt 1‘400‘000 €/Stunde. 70 Bitcoins sind aktuell aber nur 25‘900€ Wert. Alleine die Stromkosten würden also den Gewinn um das 54-Fache überschreiten. Das wird natürlich nicht passieren, viele werden aussteigen und das Mining wird dadurch wieder einfacher.
Neben den Stromkosten muss auch noch die ganze Hardware, Miete für die Räume, Löhne der Mitarbeiter etc. bezahlt werden. Wenn in 4 Jahren der Bitcoin das 100-Fache Wert hat, dann wäre dies eventuell realistisch. Bitcoin wird aber erst so viel Wert haben, wenn es sich so sehr verbreitet hat, dass es von unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist und es eventuell keine Banken etc. mehr gibt. Die ganze Energie die mit Münzen, Papiergeld und dem Bankensystem „verschwendet“ wird fällt dann weg.
Es gibt sogar Berechnungen, die zeigen, dass Bitcoin langfristig das Energieeffizienteste Zahlungssystem sein könnte.
 
@MeinRat: Ach, Interpolation ist toll und sehr exakt. Letzten Monat verdiente ich im Appstore 4,78€. Diesen Monat 5,43€. Wenn ich das bis Ende 2020 hochrechne, bekomme ich dann 6849€. Für die Pension (ca. 2050) brauch ich mir ja dann keine Sorgen mehr zu machen (5,8 * 10 ^ 23) :D
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