Open Source-Vorstoß: Microsoft baut Ubuntu nativ in Windows 10 ein

Gemeinsam mit dem Ubuntu-Distributor Canonical wird Microsoft ein Ubuntu-System auf Windows 10 bringen, ohne auf Virtualisierungs-Lösungen zu setzten. Wie der Konzern bei der Build 2016 zeigt, laufen darin die "Bash"-Shell und ... mehr... Windows, Linux, Build, Wine, Build 2016 Bildquelle: Dustin Kirkland Windows, Linux, Build, Wine, Build 2016 Windows, Linux, Build, Wine, Build 2016 Dustin Kirkland

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@freakedenough: no, gar nicht. das machen die damit auch ubuntu malware unter windows lauffähig wird. ;)
 
Ja, für die breite Masse und Oma und Opa ist das auch eine tolle Sache!
 
@janilis: Pscht.. das ist eine Entwickler-Konferenz
 
Im ersten Moment habe ich echt an einen Aprilscherz gedacht, aber haben ja erst den 30. März.

Aber geiles Ding, weiter so Microsoft!
 
Mh? Einfach einen ELF-Interpreter? Oder doch ein bißchen mehr?

Aber die Lizenzfrage. Die tät mich jetzt wirklich mal interessieren. Insbesondere, da sich Canonical ja eher als ein BSD-Distributor zu verstehen scheinen im Sinne der Vertriebslizenz.

Jedenfalls drängt sich die Frage auf, bis an welche Stelle man jetzt auf die Einhaltung der GPL pochen kann (muß). Immerhin hätten wir ja dann einen Gateway, der zumindest dual lizensiert sein müßte, und das vermutlich unter einer BSD-kompatiblen Lizenz. Denn ein GPL-Framework wäre ja unter Windows nicht zugelassen mangels Quellcode.
 
@RalphS: Ich kann mir gut vorstellen dass das projekt os gestellt wird. Beim aktuellen kurs von ms wäre das auch gar nicht so wundernswert
 
@Ludacris: Ja, aber bis wohin? Unter GPL dürfte der Spaß ja nicht mal gegen Windowsbibliotheken gelinkt werden.
 
Das wird der Durchbruch für Linux auf dem Desktop. Nur dass MS selbst dafür sorgt, hätte ich nie erwartet ;D
 
@dodnet: Ich habe d meine Zweifel ob da wirklich ein volles Linux möglich sein wird oder ob doch nur bei ein paar Kommandozeilen Befehlen stehen bleibt. Und natürlich stellt sich die Frage, in wie weit nun Canonial auch Windows Tools im Linux verfügbar macht. Eine Kooperation muss ja nicht nur einseitig sein.^^
 
@Gispelmob: Es gibt ja schon die UnixUtils für Windows. Vermutlich wird das nichts anderes sein, nur dass die schon fest mit integriert werden. Also nichts halbes und nichts ganzes.
 
Verstehe nicht so recht in wie weit das einem Entwickler weiterhilft?! Editoren etc gibts doch für Windows genauso... Wofür brauche ich da die Bash-Shell?
 
@PranKe01: z. B. für "make". Viele Entwicklertools laufen nur auf Linux oder laufen dort besser/unproblematischer. Im Artikel wird auch APT erwähnt. Ich frage mich, ob man dann bspw. auch Apache über APT installieren kann. Dann wäre das ja die Linux-Variante, die sich nicht mit den Eigenheiten von Windows rumschlagen müsste. Das wäre durchaus sehr nice.
 
Mal ne andere Frage: Wie viel mehr Speicher benötigt das (wahrscheinlich nur einige 10-100 MB)? Und werden da irgendwelche Systemressourcen beansprucht, auch wenn man das nicht verwendet (automatisch gestartete Dienste oder ähnliches)?
 
Ganz ehrlich?
Lieber ein Linux-System mit einem gut funktionierenden WINE als ein (Schnüffel-)Windowssystem mit "LINE" (sozusagen).
Dual-Boot ist und bleibt die bessere Variante finde ich. (Oder VM)
 
das ist ein april scherz, und komentare löschen ohne sinnvolle begründung ist ja nicht gerade die feine art!
alter komentar: april april!!!
 
@neuernickzumflamen: Das ist kein Aprilscherz. Außer Microsoft hat sich da gestern viel Mühe bei der Präsentation auf der Bühne dafür gegeben. Glaube kaum, dass die da sowas vor großen Publikum veranstalten und dann sagen, das war nur ein Scherz.

Und die Begründung zum gelöschten Kommentar war sinnvoll.
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