Längere Zyklen bei Intel: CPU-Performance steigt zukünftig langsamer

Der weltgrößte Chiphersteller Intel stellt seine Produktions- und Upgrade-Zyklen um. Die Nutzer werden zukünftig länger darauf warten müssen, dass signifikante Leistungssteigerungen bei ihnen eintreffen - denn die Weiterentwicklung wird immer ... mehr... Intel, Prozessor, Chip, Wafer, Sandy Bridge Bildquelle: Intel Free Press / Flickr Intel, Prozessor, Chip, Wafer, Sandy Bridge Intel, Prozessor, Chip, Wafer, Sandy Bridge Intel Free Press / Flickr

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Ohne echte Konkurrenz kann man eben einen Gang herunter schalten.
Die Zeiten, in denen man sich gegenseitig die Peitsche gab und Resourcen aufwenden musste, um weiter oben mitschwimmen zu können, sind bei CPUs lange vorbei.
 
@KnolleJupp: Die Konkurrenz steht doch in der Reihe und zwar die Prozessoren von Apple. Klar, es sind ARM-Strukturen, was aber generell nicht so viel macht, wenn man die angepassten Apps dafür schon hat. Und diese Prozessoren waren im mobilen Bereich lange Zeit schneller als die IntelSOCs und sind jetzt auch von der Leistung nicht unbedingt schlechter. Sie haben aber einen großen Vorteil, die Grafikleistung ist ungeschlagen. Wer ein Tablet zum Spielen sucht, wird eher beim iPad landen, als bei einem Intel-Tablet (natürlich liegen sie vorne beim Thema Produktivität mit einem kompletten Betriebssystem, aber sollte Apple eine Art Continuum-Funktion entwickeln mit MacOSX ...). Da sollte Intel also noch ordentlich eine Schippe drauflegen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen.
 
@eshloraque: wie Apple baut Prozessoren??? Apple entwickelt Prozessoren und die werden dann in irgendwelchen Chipfabriken gebaut...

von den Chipfabriken (die Fähig sind solche Prozessoren zu entwickeln) gibt es weniger als eine Handvoll: Intel, Samsung, TSMC ...

und solange ich meine Produkte in "Auftrag" geben muss, verdient IMMER ein Zwischenhändler mit (wobei man schon zugeben muss, das Apple da "gut verhandelt" ^^)
 
@eshloraque: Immer diese Apple-Fans!!! Die werden nicht nur von Apple eine auf die Rübe bekommen sondern auch von Samsung, Qualcom, AMD & Co. Durch den langsameren Zyklus hat die Konkurrenz mehr Zeit zum aufholen.
 
@Highdelbeere: bei AMD musste ich schmunzeln...

Von den anderen gibt es keine Konkurrenz im bereich x86 also interessiert das Intel solange Windows im Computerbereich führend ist eher wenig.

Außerdem haben die anderen bei Selbstverkleinerung genau das selbe Problem. Nehm mal n Blatt Papier und Falte es mittig... du wirst merken, je öfters du durch falten die Gesamtfläche verkleinerst desto länger brauchst du zum weiterfalten...
> erst andere Technologien wie Graphen oder was es eben noch so gibt, kann den kompletten Markt umwerfen... aber selbst da Forscht ja Intel um "up2date" zu sein...
 
@eshloraque: Wie jetzt? Die News handelt von x86 Architektur und du kommst hier mit ARM? Dein ernst? Oder hast du einfach nur keine Ahnung und wolltest es hier öffentlich kundtun?
 
@seaman: Und was genau willst du mir mitteilen?
 
@KnolleJupp: Nicht wirklich, denn Apple gibt mit seinen A-CPUs ordentlich Gas. Und wenn die doch mal in die Macs kommen, darauf wird es auf kurz oder lang hinauslaufen, wird Intel mit seiner x86-Architektur schon Probleme bekommen, alleine schon durch die Performance pro Watt.
 
@Knarzi81: Ich empfehle die Geschichte von Apple zu studieren und was sie vor Intel hatten und warum sie umgestiegen sind ;)
 
@KnolleJupp: Die Überschrift des Artikels passt nicht zum Inhalt. Eigentlich schaltet man keinen Gang runter, sondern ändert die Gangschaltung. Da der Umstieg auf immer kleinere Fertigungsstrukturen immer teurer wird, wird man hier natürlich langsamer. Aber Änderungen der Architektur der Prozessoren haben schon mehrfach große Steigerungen gebracht, z.B. Erhöhung der Registerzahl, Hyperthreading, SoC, ... Und neue Technologien können auch gewaltige Sprünge bringen, z.B. Die-Stacking, Materialwechsel von Silizium zu Graphen oder Verbindungen aus Molybdän, Selen, Sauerstoff, Schwefel, ...
 
@Nunk-Junge:
...da der Umstieg auf immer kleinere Fertigungsstrukturen immer teurer wird...

Aha?
Hat man diesen "Verkleinerungs-Wahn" nicht desswegen angeleiert, weil damit alles "billiger" wird und der Profit damit steigt???
Ehrlich - ich brauch keine 10nm-CPU, nur damit Intel den Profit steigern kann. Eine CPU, die mal 200% mehr Leistung bietet, wär aber mal was. Leider sind die Leistungssteigerungen trotz Shrink eher zu vernachlässigen (marginal).
Positiv - in jedem Fall - ist die gesenkte Leistungsaufnahme der CPUs - vermutlich wurde das bevorrangt gegenüber der Leistungssteigerung.
Und wenn der Dollar so weiter steigt/der Euro weiter sinkt, dann wird man in ein paar Jahren ein Vermögen für einen Vierkerner hinblättern müssen - die Teile kosten ja jetzt schon bis zu 70 Euro mehr, als noch vor 2 Jahren!
Aber wie schon gesagt wurde: Wenn man keine Konkurrenz hat, kann man ruhig mal nen Gang runterschalten - oder auch zwei...
 
@Zonediver: Mehr Leistung bedeutet mehr Verarbeitungsgeschwindigkeit. Dann brauchst Du auch geringere Schaltzyklen, was nur mit geringere Spannung und kleineren Strukturen geht. Wenn die Verarbeitungsgeschwindigkeit insgesamt langsam ist, dann nützen auch Registererhöhung, Parallelverarbeitung und ähnliches nur wenig, denn diese bringen jeweils nur in besonderen Fällen Verbesserung. Die Kombination macht es.
 
@KnolleJupp: Mal sehen, was AMD dieses Jahr bringt denn lt. Gerüchten sollen die ja ihre Architektur ändern und zudem wird die Konkurrenz im ARM-Bereich immer stärker und da sieht es bei Intel nicht so gut aus. Der langsamere Entwicklungszyklus bei den CPUs hat aber auch sein gutes: Man kann endlich Programme programmieren, die die moderne Architektur endlich ausnutzen.
 
@KnolleJupp: Schöner vergleich... Apple A9X vs Intel i5, also noch ein paar Jahre und Apple überholt Intel was die Prozessoren angeht.
http://wccftech.com/apple-a9xipad-pro-benchmarks/
 
@FlowPX2: Ich empfehle die Geschichte von Apple zu studieren und was sie vor Intel hatten und warum sie umgestiegen sind ;)
 
@KnolleJupp: ich glaube nicht dass es da nur um Konkurrenz geht. Ich denke die Entwicklung wird einfach immer komplizierter und komplexer und dem steht natürlich auch die Physik entgegen. Je kleiner die Strukturen werden desto schwieriger wird es diese noch sauber abzubilden.
 
@KnolleJupp: Quark, die harte Zeit fängt gerade erst an. Damals war es ein Kampf Mann gegen Mann, jetzt kämpft Intel gegen die ARM Hydra. Und die verfügt in Summe auch noch über ein vielfaches der eigenen finanziellen Ressourcen.
 
die architektur von intel profitierte bislang von der immer kleiner werdenden struktur und transistoren. bis aufs maximum haben sie die leistung aus den cpus gepresst und mit skylake ist ja nun nicht alles schön. amd hat das schon vor jahren erkannt und haben bulldozer entwickelt, auch wenn dieser derzeit schlecht performt ist die weiter entwicklung im gange und schliesst so langsam auf intel auf. intel wird es auch noch mitbekommen wenn apple, samsung oder amd an ihre cpus vorbeizieht.
 
@Odi waN: Was ist mir skylake den z.B. nicht schön? Würde mich interessieren. Erst frisch neue Skylake CPUs bestellt.
 
Noch langsamer?

Hab das gefühl das die letzen 6 Jahre kaum etwas passsiert ist bei den CPUs !
 
@Berserker: Naja, wenn ich meinen I7-950 mit dem I7-6700 vergleiche ist einiges passiert.
130W vs 65W
3GHz/3.3GHz vs 3.4GHz/4GHz
...

Edit: Verdammt, sind 7 Jahren und keine 6... ;)
 
@Vietz: Ich finde auch, dass sich besonders im Bereich Watt pro Leistung einiges getan hat. Nur das merken die meisten nicht. Und außerdem kann man mittlerweile keine riesen Sprünge mehr erwarten, da man langsam an einen Punkt kommt, an dem alle, aufgrund der gestiegenen Komplexität, kleinere Entwicklungsschritte machen müssen. Es wird erst wieder wirklich interessant, wenn andere Materialien, wie z.b. Graphen, ins Spiel kommen.
 
@Berserker: In den letzten 6 Jahren hat sich schon was getan: Die Leistung hat sich in etwa verdoppelt und der Energieverbrauch hat sich halbiert. Bei den Schnittstellen sind PCI-Espress 3.0 und usb 3.1 dazugekommen. Es ist zwar nicht mehr das Tempo wie zur Jahrtausendwende aber es geht trotzdem langsam aber stetig was weiter.
 
@Berserker: Kommt mir auch so vor, als ob sie nicht so die großen Geschwindigkeitssprünge gemacht haben. Aber wenn man den gesunkenen Verbrauch miteinbezieht, dann ging da doch schon was voran.
 
gut zu wissen. die schnellsten cpus die es auf dem.markt gibt sind eh nur für die die den höchsten benchmark score haben wolllen. innder praxsis merkt man den unterschied kaum. intel sollte lieber desktop chips bringen die.man nur mit der reinen luft im gehäuse kühlen kan, und das ohne perfomance einbrüche
 
@cs1005: Was ist mit der Seite hier los? Das kommentar gehört als RE zu Kommentar 1 ganz oben! Nunja also es gibt im privaten Sektor schon Bereiche die eine hohe Leistung erfordern und den Rechner merklich auslasten. Nicht nur irgendwelche bescheuerten Angeber Benchmarks. Ich nenne da nur mal De/Codieren / Kompression / Grafik & Video usw. Und selbst ich schaffe es eine aktuelle (übertakte) i5 CPU mit dem gleichzeitigem Öffnen von 600 Browsertabs durch ein Script (benötige ich für eine bestimmte Angelegenheit leider öfter) die ganze CPU für mehr als eine Minute komplett auszulasten. Den Unterschied zu einer Intel 9650 Coret2Quad die vorher im Einsatz war und ein paar Jährchen auf dem Buckel hatte ist deutlich zu spüren.
 
@JemandA: Mir ist grad das selbe passiert. Scheint nen BUG zu sein.
 
@cs1005: Ich habe noch nie eine CPU anders gekühlt, als mit Luft. Was nimmst Du so?
 
@iPeople: auch ohne heatpipes? Ich nutze eine AIO wakü.
 
@cs1005: Ok, dir ist erstens klar das man jede CPU Passiv Kühlen kann, du benötigst nur einen Kühlkörper mit genug Abstrahlwirkung. Wobei man sich im klaren sein muss das es dann groß wird.
Aber neben bei, Silizium ist ein Halbleiter, er hat einen Eigenwiderstand, er wird die Energie Umwandeln und das in Wärme, und diese muss man abführen, und zwar effizient, und das geht nur mit Lüftung.
 
AMD-Zen wird wieder fahrt in die Desktop-CPU Entwicklung bringen.
 
@Unglaublich: Hoffen wir es. Bis jetzt ist das noch nicht final.
 
@Unglaublich: Hoffnung stirbt zuletzt?
 
@Unglaublich: Ja, aber Wann? Ich denke aber, dass Zen ein Flop wird. Entweder weil die Leistung ein Flop wird, oder weil Zen einfach zu spät kommt.
 
Das heisst einfach für Intel, dass ihre Umsätze um den gleichen Prozentsatz sinken wird. Wer kauft sich neue Hardware ohne zu müssen oder eine Leistungssteigerung? Wird halt mein i7 3770K noch lange seinen Dienst leisten müssen.
 
Langsamer? Ein Sandy Bridge i5 kann heute noch locker eine GTX970 befeuern. Viel hat sich ja nicht getan, das war eher Evo- statt Revolution.
 
@TomW: wollte meinen i5 2500K von 2011 demnächst mit einer GTX970 zusammen arbeiten lassen. Geht das echt ohne schlechtes Gewissen? :O
 
@Universe: Absolut ohne Probleme
 
@Tribi: Danke dir!
 
@Universe: Nein laut Phil Schiller ist das einfach nur traurig was du da machst ;). Aber ansonsten hab die gleiche Kombi, der 2500k langt noch für so gut wie alles problemlos, zumal die meisten Games sowie so eher GPU-lastig sind.
 
@Universe: Es geht sogar noch krasser! Mein I7-980X@4Ghz läuft sogar sorgenfrei mit meine NVidia GTX980 zusammen! Die Karten sind abwärtskompatibel und da die Bandbreite eines PCIe3 nicht mal ansatzweise ausgenutzt wird, ist kaum ein Verlust zu merken. Call of Duty Black Ops III läuft bei mir im FullHD mit maximalen Details flüssig, wärend der 2. Monitor weiter den Desktop anzeigt. Also rein damit.
 
@TomW: Also ich sehe im Moment auch kein Grund meinen i7 2600K in den Ruhezustand zu schicken. Bevor das geschieht (sofern die Hardware nicht vorher ab raucht) werde ich meine HDD gegen eine SSD tauschen und von 8GB RAM auf 16GB RAM aufrüsten.

Und sobald Vulkan "angekommen" ist (d.h. die ersten Spiele mit voller Vulkan- und Linux-Unterstützung erscheinen), werde ich sicherlich auch noch eine neue Grafikkarte einsetzen.

Ich denke, auf diese Weise bzw. mit diesem "Tuning-Plan" meines Rechners, kann ich diesem noch sehr viel mehr Leistung entlocken, ohne das Mainboard oder die CPU tauschen zu müssen.
 
eins muss mal Intel mal lassen......wenigstens sind sie ehrlich. ich kann mir kaum vorstellen dass dieser erweiterte Zyklus in den augen der Aktionäre gut ankommt. wurde ja auch hier schon oft genug erwähnt, dass selbst ein 5 jahre alter i5 oder i7 locker ausreicht. wäre ich aktionär würde ich auch denken, dass die menge an cpus die sonst in 2 Zyklen verkauft wurde nun nur noch in 3 Zyklen verkauft wird. und das kann nicht positiv sein.

aber wie gesagt Intel.....Respekt....da wird wenigstens nicht drum rum gelabert wies unsere Politiker tun wenn halt nicht mehr machbar ist
 
na endlich! kann ich nur begrüßen. Die Geschwindigkeit der letzten Jahre war ja auch nicht normal, 1. Generation Core i...dann 1,5 jahre später Sandy Bridge, Ivy-.Bridge, bääm Haswell, Breadwell..und nun Skylake.
Normalerweise tuts auch noch n guter Sandy-Bridge, die Unterschiede zu Haswell bspw. sind marginal, auch bei neuesten Games usw... Wenn ich mir bald n neuen PC zusammenstelle überlege ich echt ob ich doch noch zu ner Haswell greife. Im Moment läuft immer noch n Core2Quad 9650, von 2009, womit man natürlich auch alles machen kann (Internet, Office, Videobearbeitung, Spiele).... Man sieht also die Entwicklung kommt irgendwo an nem Endpunkt an.
 
Ich sehe schon die Schlagzeilen das PC Verkäufe weiter sinken. Aber solange AMD nicht mal was gebacken bekommt ist Intel nicht im Zugzwang.
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