Resterampe Free-to-Play-Gaming: Bigpoint für 80 Mio. Euro verkauft

Die goldenen Zeiten sind schon lange vorbei, zumindest was das Geschäft in Deutschland angeht: Nun ist der Free-to-Play-Spezialist Bigpoint aus Hamburg unsanft gelandet. Das Unternehmen wurde für nur 80 Millionen Euro von dem chinesischen ... mehr... Browser, Gaming, Spiele, Bigpoint Bildquelle: Bigpoint Browser, Gaming, Spiele, Bigpoint Browser, Gaming, Spiele, Bigpoint Bigpoint

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Das passiert nunmal wenn ein Unternehmen nicht mit der Zeit geht. Browsergames wurden durch mobile games ersetzt.
 
@Wuusah: Na das passiert eher wenn die Leute merken das die Games Schrott sind und abzocke.
 
@Eagle02: Sind die meisten mobile games auch, werden aber dennoch gespielt.
 
@Wuusah: Noch...
 
@Eagle02: Vor allem verstehe ich nicht warum die plötzlich so viele Mitarbeiter hatten, wenn man vorher mit einem 5-köpfigen Team ein solches Spiel problemlos stemmen konnte. Plus vielleicht noch Marketing.
 
Is nen bisschen ne seltsame Überschrift. Freetoplay ist im gaming an sich wohl das gewinnträchtigste Geschäftsmodell schlechthin.
 
Nicht ohne Grund hieß die Firma auch "Bug Point". Ich kann aus eigener Erfahrung aus dem Spiel "Dark Orbit" berichten was trotz guter Hardware teilweise unspielbar war. Das Supportforum füllt(e) sich mit Beschwerden. Geholfen wurde dort jedoch nicht außer das man doch mal den Cache leeren solle. Ich habe zwar nie einen Cent in den Spiel investiert und relativ zeitnah wieder aufgehört aber da gibt's Leute die haben hunderte von Euro dort reingesteckt. In anderen Spielen wird das wohl teilweise nicht anders gewesen sein.

Das Browsergames funktionieren sieht man ja an Goodgames Empire. Auch das habe ich mal kurz angetestet. Klar, man kann es gratis spielen aber man wird schon am Anfang auf die Vorteile der Rubine (Premium-Einheit/-Währung) vorbereitet. Man wird regelrecht genötigt, alleine schon um mit den "anderen" mitzuhalten. Wer dort eine bestimmte summe x eingezahlt hat kann sich Rubin-Pakete für Beträge von 299 und glaube sogar 699 EUR holen. Man munkelt das es Leute gibt die monatlich tausende von Euro in so ein spiel stecken. Der Support dort soll jedoch auch mehr als Fragwürdig sein. Die Firma Goodgame verdient also nicht schlecht an den Spielern. Selbes spiel gibt es rein zufällig übrigens auch auf der mobilen Plattform. Natürlich eigenständig, damit man dort seperat Spielen kann/muss und ggf. nochmals unendlich viel Geld dort reinstopft. Es funktioniert.

Es liegt also weniger daran das Browsergames nicht mehr interessant sind sondern mehr an den Spielen selbst
 
@MarcelP: Ich habe mal jemanden bei Vega Conflict kennengelernt, der innerhalb von 6 Wochen ca. 500 EUR in dem Spiel ausgegeben hat. Das sind schon extreme Summen. Mal so 2-10 EUR zahle ich ja auch mal bei FreeToPlay Spielen, die mir sehr gut gefallen (im gesamten Zeitraum, wo ich das Spiel spiele), aber 500 EUR sind schon extrem.
 
@Stefan1200: die Preise, um bei den Spielen einen dauerhaften Effekt zu erhalten sind schon extrem, aber andererseits würden niedrige Preise dazu führen, dass die Balance vollständig verloren ginge, weil zu viele sich durch coinen würden.
Etwas zahlen ist ok, denn wir wollen ja alle hochwertige Spiele. Aber man muss nicht glauben, mit der Spitze mithalten zu müssen. Spaß am Spiel sollte im Mittelpunkt stehen... Dazu muss man nicht vorne stehen.
 
Hatte auch Spiele von denen gespielt. Irgendwann haben sie dann den Pfad des Mittelmaßes verlassen und wollten die User bis zum letzten Cent ausnehmen.
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