iPhone-Akku schlug mitten im Flug überm Pazifik Flammen

Kleine Fehler in den inzwischen milliardenfach eingesetzten Lithium-Ionen-Akkus können bereits katastrophale Wirkungen verursachen. Erneut traf es gerade wieder ein iPhone - und diesmal ging dieses an äußerst ungünstiger Stelle ... mehr... Flugzeug, LOT, Polish Airlines Bildquelle: LOT Flugzeug, LOT, Polish Airlines Flugzeug, LOT, Polish Airlines LOT

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Naja, so etwas kann leider passieren. Erstaunlich ist aber, dass sich der Brand schnell löschen ließ, denn Litium lässt sich eigentlich alles andere als einfach löschen.
 
@HeadCrash: naja... es geht weniger um das "Lithium" als um die gespeicherte Energie... und so viel ist da nicht in nen Akku drinnen... d.h. nach 10 Sekunden (schon etwas gewaltigere Flamme) brennt nur noch was brennbar ist... und da gibt es im Flugzeug (abgesehen von Kleidung und ähnlichen nicht viel) <- angeblich sollen nicht mal die Sitze brennen!

Was du meinst ist evtl. ein Akku von einem Notebook, Akkurasenmäher oder gar Auto... hier reden wir aber von einer vielfachen Energiemenge...
 
@baeri: Mit dem Lithium hat HeadCrash schon recht. Das Zeug verbrennt in einer stark exothermen Reaktion. Die Energie des Akkus reicht als Aktivierungsenergie. Anschließend brennt das Material. Fraglich ist nur die Menge an Lithium, die im Akku verbaut ist. Das wird vermutlich nicht arg lang brennen.
 
@bigspid: Lithium lässt sich auch löschen - nur eben nicht mit Wasser. Mit Pulverlöschern (Klasse D) oder Sand lässt sich da schon viel erreichen. Ich denke aber auch, dass bei der geringen Menge Li in so einem Akku der eigentlich Li-Brand sehr schnell durch sein sollte.
 
@Stratus-fan: Also ich würde entweder etwas Löschsand oder eine Löschdecke verwenden.
 
@Pfau_thomas: Für Löschdecken sind die Temperaturen von Metallbränden zu hoch.
 
@HeadCrash: Im 'Flugmodus' wäre das nicht passiert ;)
 
haupsache niemend ist vertzt geworden.
 
[...] "Verschiedene Fluggesellschaften sind bereits dazu übergegangen, bestimmte Produkte, die bekanntermaßen mit Akkus schlechter Qualität vertrieben werden, von der Mitnahme auszuschließen." [...]

Hust. iPhone. Hust, hüst.
 
@AhnungslosER: Du machst deinem Namen alle Ehre
 
@Stylos: Und du?

In der Einleitung des Artikels steht, dass es zum wiederholten Mal ein iPhone getroffen hat.
Warum bin ich dann jetzt der 'Böse'?

Meine Güte, seid ihr 'Wutbürger' berechenbar...
 
@AhnungslosER: Du machst dich ein wenig lächerlich ;)
 
@Stylos: Finde ich nicht.
Jeder weis das die komponenten die Apple einkauft manchmal unterste Schublade sind
 
@Stylos: "Produkte" aus chinesischen "Sweat-shops" werden nicht besser, nur weil man vom Endkunden einen höheren Preis verlangt.
 
@Alexmitter: Jeder? Komisch, ich hätte doch glatt das Gegenteil behauptet.
 
@Stylos: Apple versucht rech stramme preise abzurufen...das kann in aachen Akkus durchaus vorerst unbemerkte qualitätseinbusen nach sich ziehen
 
@0711: Das macht jedes Unternehmen, nicht nur Apple. Apple hat sicherlich durch ihre Marktmacht nur mehr Möglichkeiten höhere Rabatte zu erzielen. Allerdings glaube ich bei Apple, Samsung, HTC im Gegensatz zu einem richtigen Billighersteller nicht daran, dass sie vorsätzlich auf Kosten der Sicherheit sparen. Dafür hängt für die großen Hersteller zuviel auf dem Spiel.
 
@Sonix2001: Natürlich macht es jedes unternehmen, durch die marktmacht und höheren Rabatte werden eben auch seitens der anbieter größere Kompromisse eingegangen.
Natürlich werden sie vorgaben machen dass dies und jenes erfüllt wird aber in summe hat sich eben gezeigt dass in Sachen Sicherheit weder bei marke noch bei no Name ein ernsthafter unterschied besteht.
 
@0711: Leute, er macht sich lächerlich, weil er mich gleich als Wutbürger abstempelt und wie ein Kind gleich versucht mit dem Finger auf den anderen zu zeigen "und du?"...

Berichtigt mich, aber ich habe noch nie gehört, Das ein "Original" Apple Gerät oder egal von welchem Markenhersteller, in Flammen aufgegangen ist. Bisher waren immer billige 3. Anbieter aus Fernost dran schuld. Also mal einfach den Ball flachhalten, solange noch keine Untersuchungsergebnisse vorliegen.
 
@Stylos: Ehm, du weist das diese 3. Anbieter Dinge aus Fernost wahrscheinlich sogar beim selben Vertragspartner in der selben Fabrik und vielleicht auch von den selben Arbeiter zusammengebaut werden?
Alles wird bei Foxconn gebaut ;)
 
@AhnungslosER: iPhone Akkus = böse, Alle anderen Akkus = gut. Ziemlich eingeengte Wahrnehmung, die du da hast. Passt aber vermutlich in dein "Anti-iPhone"-Weltbild. Aber für dich, hier einige Artikel, dass nicht nur ausschließlich iPhones von diesem Problem betroffen sind.

http://www.chip.de/news/Dem-Tod-entronnen-Handy-Akku-setzt-Bett-in-Brand_74826066.html

http://www.focus.de/panorama/welt/akku-explodiert-samsung-galaxy-s4-setzt-wohnung-in-hong-kong-in-brand_aid_1057942.html

http://www.pcgames.de/Galaxy-S3-Smartphone-239706/News/Galaxy-S3-Explosion-in-der-Tasche-verletzt-Schweizerin-Samsung-weist-Schuld-zurueck-1079547/

Da ich aus der Luftfahrtbranche komme. Selbst Boeing hatte bei der 787 unter bestimmten Umständen Probleme mit "explodierenden" Li-Ionen Akkus. Möchtest du jetzt behaupten, die würden auch billige Akkus verbauen oder deutet es nicht eher auf ein Problem mit der Technologie an sich hin?
 
@Sonix2001: Ja auch boeing hat da ziemlichen Müll eingekauft, die technologie ist immer noch dieselbe, die probleme weg

Nur weil's beim iphone schlecht ist, heißt es ja nicht automatisch das es anderswo zwingend gut ist
 
@0711: AhnungslosER Kommentar geht aber in die Richtung, dass vermeintlich nur iPhones davon betroffen sind und ich habe nur erwidert, dass dem nicht so sei. Bitte lies dir noch einmal seinen Beitrag durch.
 
Weiß man schon, welcher Drittanbieter Schuld ist?
 
@Skidrow: chin chang " alles original" akku. von Ebay für 4,99€
 
@Nania: Glaubst du, die Frau hat sich durch den Klebstoff gewühlt, um den Akku zu wechseln? Ich würde jetzt erst mal vom original verbauten ausgehen, den der Hersteller da reingepackt hat.
 
@DON666: Wieviel Klebstoff ist denn beim iPhone 5 am Akku verbaut?[Ironie] Oh wait, da steht ja garnicht das Modell des iPhons.[/Ironie]
 
@DON666: iPhones haben ziemlich unrechtmäßig den Ruf schwer zugänglich zu sein. Sind die merkwürdigen Schrauben außen erst einmal raus, ist es ziemlich leicht die Batterie zu wechseln. Es gibt zahllose Konkurrenzprodukte wo das erheblich schwieriger ist (auch einige, wo es leichter ist, aber tatsächlich sind das gar nicht so viele). So ziemlich jeder Handy-Shop um die Ecke kann das innerhalb von Rekordzeiten machen. Man bezahlt auch nur ein Viertel des Apple-Preises. Insofern ist das tatsächlich nicht wirklich unwahrscheinlich, dass das kein Original-Akku ist.
 
@nablaquabla: Eben, sowohl iPhone 5/5s als auch die 6/6s-Modelle lassen sich mit dem richtigen Werkzeug problemlos zerlegen. Das Problem ist eben, dass all die Reparatur-Shops keine Original-Akkus haben (können), weil Apple diese nur an zertifizierte Apple-Reparaturbetriebe verkauft und diese sie nicht weiterverkaufen dürfen. Folglich sind all die "original" Akkus nicht wirklich original (bei iFixit gibt es wohl evtl. originale, aber so genau weiß man das auch nicht), und potentiell gefährlich. Ich will nicht ausschließen, dass Original-iPhone-Akkus nicht auch Feuer fangen können, keine Qualitätskontrolle kann 100% aller schlechten Akkus filtern, aber die Theorie vom Nachbau-Akku erscheint mir wahrscheinlicher.
 
@Skidrow: Meine erste Vermutung war ehrlich gesagt, dass die Nutzerin es mit einem Billig-Ladegerät geladen hat.
Aber der Artikel gibt dazu nichts her.
 
@AhnungslosER: das vermute ich auch, schließlich ist Apple unfehlbar und heilig.
 
Geräte mit schlechter Akkuqualität ... was ist denn gute Qualität? Je nach Nutzung kannein Akku schneller oder langsamer altern und somit zu Defekten neigen, die oberflächlich als Qualität wahrgenommen werden. ein aberockter Akku übersteht Fastchrage oder Powerdrain wohl auch nur noch einmal vor dem Tod. Leider sieht man das nicht von außen.
 
@MahatmaPech: was hat das alter mit Fastcharge oder Powerdrain zu tun? Die Akkuqualität hat was mit der sog. Isolationsschicht zu tun, die sich über die Komplette Lebensqualität eigentlich NICHT verändert!
Der Grund warum man an Isolationsschicht spart liegt daran 1. mehr platz für mehr Energie und 2. je dicker desto höher ist natürlich der innere Widerstand was wiederum höhere Energieverlusste aufweist. UND DANN ist natürlich bei Fastcharge (mit höherer Spannung) die Isolationsschicht schneller "durgeschlagen".
Aber stimmt, der Endkunde kann den Akku nicht wirklich verifizieren... Aber ein Hersteller sollte das schon können! <- wobei man hier zur Verteidigung von Apple sagen kann, dass das Verhältnis zwischen Hergestellten und Explodierten iPhones eher minimal ist
 
@baeri: wenn die isolatrionsschicht sich nicht über das alter verschlechtert, dann wird mir nicht klar, wieso nur alte Akkus nen Zellschluß haben, während das bei neuen Akkus nicht der Fall ist? Zumindest hat es bei mir bisher nur deutlich über zwei Jahre alte Akkus "zerrissen".

Die Isolationsschicht altert und ist somit nicht automatisch eine Konstante. du selber schreibst ja, dass sie sich eigentlich nicht ändert. also ändert sie sich doch.
 
Da gab es vor einiger Zeit einen ähnlichen Fall bei dem ebenso ein iPhone-Akku in einem Flugzeug explodiert ist.
 
@Ryou-sama: Und in der Zeit sind 78 Huawai Akkus durchgegangen. Nur interessiert es keinen.
 
iPhone 5? vom Batterie Austausch Programm betroffen gewesen?
 
@JacksBauer: Dem Bild (und Bericht) nach ein iPhone 6...
 
Schon sehr seltsam das nur Akkus von iPhones explodieren...bei allen anderen Herstellern ist noch nie ein Akku explodiert. Oder liegt es daran das es kein Schwein interessiert wenn ein Samsung, Microsoft, Huawei, LG, usw. Akku explodiert? ;-)
 
""Als es losging, dachte ich, wir stürzen ab, weil auf einmal ein Feuer im Flugzeug ausgebrochen ist", erklärte die Besitzerin des Smartphones später. Rund 20 Zentimeter hohe Flammen seien aus dem Smartphone gekommen. Aus lauter Schreck ließ die Frau das Gerät fallen und es fiel unter den Sitz eines anderen Fluggastes."

Bin ich der einzige, der Schwierigkeiten hat, diese Logik nachvollziehen zu können? Ich halte mein iPhone in der Hand (sonst kann ich es nicht fallen lassen), das iPhone fängt Feuer. Schlussfolgerung: das iPhone hat angefangen zu brennen, weil das Flugzeug abstürzt...
 
Überm? Mhhh heißt das nicht über dem ;)
 
Und immer wieder die iPhones.
 
"überm Pazifik"
Ernsthaft? Da schlag ich lieber die Hände über dem Kopf zusammen. Vielleicht könnte man das ja noch umgangssprachlich nennen, aber sowas hat im Sprachgebrauch eigentlich nichts zu suchen. Das sollte schon schmerzen beim Schreiben - zumindest wenn man nicht Redakteur auf Bild.de ist.
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