Lufthansa: Internet ab Herbst auch auf Kurz- und Mittelstrecken

Die Lufthansa will es ihren Kunden noch in diesem Jahr ermöglichen, bei Flügen im Inland und innerhalb Europas auf das Internet zuzugreifen. Unterstützung kommt dabei durch ein Infrastruktur-Projekt der Deutschen Telekom, wodurch nicht alle ... mehr... Flugzeug, Flughafen, Lufthansa Bildquelle: Lufthansa Flugzeug, Flughafen, Lufthansa Flugzeug, Flughafen, Lufthansa Lufthansa

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Grundsätzilch nicht schlecht, auch wenn ich sehr gespannt auf die Preisstruktur bin. Wenn sie es einfach skalieren würden, müsste man für einen Inlandsflug um die drei Euro bezahlen. Nicht gerade wenig, aber wenn man die Infrastrukturaufwände dagegenhält durchaus akzeptabel.

Natürlich muss es dann dafür auch wirklich reibungslos funktionieren. Da kann man nur hoffen, dass nicht so ein unbrauchbares Netz wie bei der Deutschen Bahn rauskommt. Da schafft es die Telekom ja nicht einmal ansatzweise einen stabilen, geschweige denn schnellen Internetzugang bereitzustellen.
 
hatte ich vor 4 monaten auf dem flug nach china. 3std. 15euros und sehr langsam ....
 
@Greengoose: letzten Monat nach Dubai mit Emirates ... 100MB gratis dannach Drosselung oder gegen Aufpreis mehr ungedrosselt, aber selbst die 100MB "ungedrosselt" hatte 56k Modem Erinnerungen hervorgerufen und das Media System war ne Zumutung, bei dem Display konnte man die Pixel zählen und ständige Bildaussetzer
 
Und wie komme ich dann ins Internet? Über WLAN? Das ja eigentlich kann nicht sein, da im Flugmodus alle Funkverbindungen des Handies abgeschaltet werden. Einschlaten darf man sie ja auch nicht, weil das die Bordelektronik stören wurde (Absturzgefahr).
Gibt es dann also spezielel USB-Verbindungen an jedem Sitzplatz?
 
@borbor: Natürlich wird es WLAN sein. Die Geschichte mit der Bordelektronik ist genauo unsinnig wie die Gerüchte, dass Mobiltelefone in Krankenhäusern oder Intensivstationen die Geräte stören könnten.

Die Elektronik ist ganz anderen Störungen ausgesetzt als Handy- oder WLAN-Strahlung.
 
@HeadCrash: Das liegt aber auch daran, dass die heute eingesetzte Avionik resistenter gegen gegen elektromagnetische Strahlung gebaut ist als noch die vorherige Generation.

Die Navigationselektronik im A300 zum Beispiel, den Lufthansa noch bis vor wenigen Jahren in Betrieb hatte, wurde des Öfteren wegen angelassener Handys gestört.
Auch Fehlalarme von Brandmeldern kamen häufig vor, und falls dies in einem Laderaum passiert, der im Flug nicht kontrolliert werden kann, führt das unweigerlich zu einer Zwischenlandung, was hohe Kosten und Verzögerungen verursacht.

Hinzu kommt noch, dass in der Luftfahrt (wie auch in der Medizintechnik) verständlicherweise die Zertifizierungsprozeduren sehr aufwändig sind. Solange eine sicherheitsrelevante Bordelektronik ihre Unempfindlichkeit gegen solche äußeren Einflüsse nicht unter Beweis gestellt hat gilt sie als potentiell anfällig.
Es gibt einen Grund, weshalb moderne Verkehrsflugzeuge extrem selten wegen Technikversagens in Unfälle verwickelt sind.
 
@borbor: Das Verbot wude mittlerweeile aufgebhoben. Zumindest in der EU
 
@XYBey: Beim letzen mal als ich geflogen bin, hieß es zumindest noch, dass während des Starts alle elektronischen Geräte abgeschaltet werden sollen. Aber da hab ich mich eh noch nie dran gehalten ;-)
 
@borbor: Da ist wohl jemand schon länger nicht mehr geflogen^^
 
@Stratus-fan: Ist jetzt schon fast 2 Jahre her...
 
@borbor: Große Geräte (Notebooks) müssen während Start und Landung verstaut werden, WiFi darfst Du benutzen, sofern das entsprechende Symbol leuchtet (neuere Flugzeuge).
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