Alibaba macht 1 Mio. junge Chinesen vom Land zu Online-Unternehmern

Der chinesische Konzern Alibaba hat ein Programm zur Ausbildung junger Menschen zu Internet-Unternehmern gestartet. Eine Million Jugendliche sollen geschult werden, um in ihrer Heimat im ländlichen Raum tragfähige Geschäftsmodelle auf Basis des ... mehr... Logo, China, Alibaba Bildquelle: Alibaba Logo, China, Alibaba Logo, China, Alibaba Alibaba

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Das wäre ja ein toller Trick: Junge Kommunisten vom Land zu erfolgreichen Internet-Unternehmern machen. Ich weiß nicht, was die da in China rauchen, aber ein besonders vielversprechendes Kraut scheint das nicht zu sein.
 
@Qemm386: Im Marxismus-Leninismus nimmt die Entwicklung der Produktivkräfte eine zentrale Rolle ein beim Aufbau des Sozialismus. Nur weil das in Osteuropa und der UdSSR in Sachen IT versemmelt wurde, heißt das nicht, daß das nicht Bestandteil kommunistischer Weltanschauung wäre. Um die Produktiivkräfte (Produktionsmittel (=Maschinen) + Personal (Ausbildung) + Infrastruktur) zu entwickeln braucht man Know-How (In ML-Terminologie: "wissenschaftlich-technisches" Niveau) und Geld. Genau das soll das Programm in verschiedene ländliche Gebiete bringen. Also was verwundert Dich so?
 
@Chris Sedlmair: Kommunisten sind eben zu dumm und zu unfähig, um unternehmerische Entscheidungen zu treffen. Es bleibt dann bei einer Art "Quelle-Sammelbesteller" in China. Weisungsbefugt sind sie natürlich auch.
 
Ich hege den Verdacht, dass diese Strategie die in China noch häufig anzutreffenden ländlichen "Kleinstkaufleute" zugunsten einiger großer Onlinehändler verdrängen soll. Ob das unbedingt von Vorteil ist sei dahingestellt.
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