Internet-Nutzung: Es gibt ein schlechtes Leben vor der Sucht

Zwischen einer unproblematischen Nutzung des Internets im Alltag und einem Suchtverhalten gibt es noch viele Grautöne. Diesen sind Forscher der Universität Ulm auf der Spur. Dabei zeigte sich, dass negative Effekte nicht erst dann zu sehen sind, ... mehr... Künstliche Intelligenz, Ki, Gehirn, Denken, Kopf Bildquelle: Saad Faruque (CC BY-SA 2.0) Künstliche Intelligenz, Ki, Gehirn, Denken, Kopf Künstliche Intelligenz, Ki, Gehirn, Denken, Kopf Saad Faruque (CC BY-SA 2.0)

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Ich weiß nicht, aber das ganze unter "Problematischer Internetnutzung" aufzuführen ist für mich ein wenig 90er. So langsam sollte man geschnallt haben, dass Internet nicht gleich Internet ist. Die Suchtgefahr hat eben genau gar nichts intrinsisch mit dem Internet zu tun. Spricht man von Internet-Spielen? Von Facebook? Von 4chan? Von eBay? Das sind alles unheimlich unterschiedliche Dinge und man sollte das nicht in einen Topf werfen und damit den Eindruck erwecken dass dieses berüchtigte Internet die Wurzel allen Übels wäre. Das wäre in etwa so als würde man bei "Problematischer Pappschachtelnutzung" über Tabaksucht und Süßigkeiten-Sucht sprechen, weil die beiden zufällig in Pappschachteln kommen. Das Internet ist lediglich ein Medium, und wenn man nicht über das Medium selbst spricht, dann sollte man es auch nicht benennen.
 
@nablaquabla: Es gibt menschen die sagen ich währe zu viel auf 4chan, ab wann ist es denn ungesund? XD
 
@Alexmitter: Woran erkennt man einen minderjährigen 4chan-Nutzer?

Keine Sorge, er wird es dir schon sagen.
 
@nablaquabla: Es gibt Minderjährige 4chan User?
Die Armen, das können sie nicht ungesehen machen.

ps. das ist Ironisch zu verstehen, schließlich kann ich mich schon seit spätestens 15 Anon nennen.
 
@Alexmitter: Glückwunsch, ganz toll.
 
@Alexmitter: Onan kommt, glaube ich, auch nicht ganz so gut^^
 
@nablaquabla: Wahrscheinlich wird hier wieder nur eine recht komplexe Studie zu einfach interpretiert, sodass ein recht platter Eindruck der eigentlichen Aussagen entsteht. Aber vermutlich geht es um die Gesamt-Melanche dessen, was man landläufig als Internet versteht: Von Facebook über Nachrichtenseiten bis hin zu YouTube und diversen Spielen.
 
Internet ist keine Sucht sondern nur ein Hype der wie alles andere irgendwann vorbei ist.
 
@cs1005: Wie Heroin?
Keine Frage, Weder Heroin noch das Internet haben ein Psychisches Sucht verhalten, nur das Umfeld und die Gewohnheiten machen den unterschied.
 
@cs1005: Genauso wie Saure Würmchen von Trolli
 
@cs1005: Nein, das Internet wie wir es heute (noch) kennen, ist nur die Vorstufe zu "Skynet".

Und ja, das meine ich ernst und will damit sagen, dass das Internet schon heute weitestgehend unseren Lebensalltag bestimmt und mit zunehmender Vernetzung z.B. auch bei Autos oder durch Implantate immer weiter in unser (Privat-)Leben eindringt und uns mehr und mehr zu vernetzten und daraus auch kontrollierbaren Menschen macht, wodurch wieder neue "Gefahren" entstehen.
 
@cs1005: Da hier auch von "Lesen" die Rede ist, und da es dazu ja fast jeden Tag eine neue News gibt, wie wäre es mit "Labyrinth der Spiegel" und "Der falsche Spiegel" von Sergei Lukjanenko ?
 
@cs1005: Internet? Gibt's den Blödsinn immer noch?!
 
Nun ja - Frauen sind schon genetische Quasselstrippen. Wenn eine Frau sich nicht über irgendetwas auslassen oder austauschen kann, wird sie krank. Ist nichts neues.
 
@LastFrontier: Vllt hast du auch einfach zu viel Mario Barth Müll geschaut
 
@Smoke-2-Joints: Die Aussage stimmt ja schon irgendwie -- Frauen neigen dazu mehr zu reden und sich stärker und bewusster mit der genauen Mechanik ihres sozialen Umfelds zu beschäftigen.

Aber ja, die Formulierung finde ich auch mehr als unsympathisch. Frauen sind dies und Frauen sind das sowas klingt in meinen Ohren nach ungesunden Erfahrungen mit Frauen.
 
@nablaquabla: naja die typische quasselstrippe von früher gibts eigtl kaum noch wenn ich mir so die u25 jährigen ansehe. die hängen alle (sehr viele) den ganzen tag bei facebook und instagram und machen fotos laden videos bei youtube hoch oder sonst was um sich selbst zu profilieren. die selbstdarstellung unter jungen frauen ist echt an einem abartigem punkt angekommen.
 
@Smoke-2-Joints: Ein Mann ein Wort - Ein Frau ein Wörterbuch. Dieser Spruch kommt nicht von ungefähr oder ist aus den Fingern gesogen.
 
Aus dem Artikel geht leider nicht hervor was diese sog. "problematische internetnutzung" ist und wie sie sich äußert.
 
@Aerith: Bin ich eigentlich nur blind oder fehlt dem Artikel eine Quellenangabe? (optimalerweise ein Link zu einer Veröffentlichung der Studienersteller, in der das ganze dann detailliert dargelegt wird - und möglicherweise dann ganz anders klingt als hier im Artikel verkürzt wiedergegeben).

Edit: Lastwebpage hat in [o7] einen Link zur Uni Ulm gepostet. Ist zwar nicht die Studie sondern lediglich eine Pressemitteilung dazu, aber besser als gar keine Zusatzinfo :)
 
@FenFire: Die Journalisten hier linken nur seehr selten Quellen, was eigentlich ein großes "no-no" dieses Berufszweiges ist.
 
Warum hat man eigentlich nie von einer Sucht gesprochen, wenn Menschen intensivst Bücher lesen oder Musik hören? ich glaube es gibt eine Generation Menschen die sich wünschen dass das Internet ein Suchtverhalten erzeugen kann, weil sie selbst die Zeit verpasst haben und sich dem nun verweigern und dafür ein Argument auf ihrer Seite suchen.
 
@kkp2321: Sehe ich ganz genauso. Ich verbringe die meiste Zeit im Netz mit Lesen. Ob ich stattdessen jetzt Magazine oder Bücher lese ist für mich kein Unterschied. Von daher absoluter Blödsinn wenn man da von Sucht spricht.
 
@snaky2k8: Noch mehr daneben war, als man versucht hat eine schlechte Körperhaltung (Nacken, Wirbelsäule) durch Smartphones zu argumentieren. Weil die Menschen permanent gebeugt Sitzen oder laufen.
Meine Körperhaltung vor einem buch ist die selbe, in 500 Jahren hat man nicht einmal gehört man solle weniger lesen, wegen einer daraus resultierenden schlechten Körperhaltung.
 
@kkp2321: Wie viele buchlesend herumlaufende Menschen siehst du so am Tag?

"in 500 Jahren hat man nicht einmal gehört man solle weniger lesen, wegen einer daraus resultierenden schlechten Körperhaltung."
Ja, die Gesundheitstipps im 17. Jahrhundert haben sich ja schon sehr um Haltungsschäden gedreht ...
 
@crmsnrzl: ist eine Generationsfrage. Guck mal 10 Jahre zurück,. hatte jeder zweite n Buch oder ne Zeitung inner Hand.
 
@kkp2321: Nicht mal im Ansatz in dem Maße wie heute Smartphones allgegenwärtig und rund um die Uhr in Benutzung sind.

Außerdem ist eine Zeitung auch irgendwann gelesen und es gibt nicht alle 10 Minuten ein Update.
 
@crmsnrzl: In der Schulzeit sitzt man einen halben bis dreiviertel Tag in sicherlich nicht gesunder Körperhaltung. Wir sollten die Schule unbedingt verbieten. Warum kam bisher niemand auf die Idee?
 
@kkp2321: Hat schon jemand Smartphones verboten?
 
@kkp2321: Wird es aber. Allerdings Bücherlesen oder Musikhören in einem "problematischen Maße" und mit suchtverhalten gibt es weitaus seltener als Alkohol-, Drogen-, Facebook- oder Spielsucht. Wobei ich selbst auch noch nie gehört habe, dass jemand exzessiv Musik hört oder am Rad dreht weil er keine Musik anmachen kann.

Oder wunderst du dich, dass in den Medien hauptsächlich über "Mainstream"-Süchte berichtet wird?
 
@crmsnrzl: Findest du 8-12 Stunden als Exzessiv? Nein? ... Guut. Dann brauch ich mir ja keine Sorgen machen. :D

Ich hab eig fast immer wenn ich zu Hause bin leise Musik laufen.
 
@Aerith: Stellt es ein Problem dar, wenn du einmal nicht Musik hören kannst? Kommst du zu spät zur Arbeit, weil du dich nicht losreißen konntest? Hast du Schlafmangel, weil du Musik hören musstest. Leidet deine Hygiene und deine sozialen Kontakte darunter?

Wenn nicht, dann sehe ich da erst mal keine Gefahr für dich. :)
 
@crmsnrzl: Ich bevorzuge Musik, kann aber auch Stille ertragen. Was ich nicht leiden kann ist Menschengequassel (zB im Bus), das "ersäufe" ich gern in Musik.

Warum würde ich zu spät zur Arbeit kommen? Das ergibt keinen Sinn.
Schlafmangel: Ja ich bin schon ab und an etwas an Hans Zimmer festgeklebt aber sowas erlaub ich mir nur wenn ich am nächsten Tag ausschlafen kann.

Hygienemengel: Erm nein. BTW: ... der echte Musiksuchti baut sich Lautsprecher ins Bad um die selbstgesungene Opernarie zu untermalen!

Soziale Kontake: Musik kann man auch leise während Gesprächen & Telephonaten weiterlaufen lassen.

;P
 
@Aerith: Zur Spät zur Arbeit kommen ergibt schon Sinn. Wenn du Beispielsweise beim Musikhören oft die Zeit vergisst oder du zwar weißt, dass du jetzt zur Arbeit musst, aber du unbedingt noch das Album XY zu ende hören musst. Oder Nach dem Prinzip "Einer geht noch". 5 Minuten vor der Angst -> ein Song geht noch, dann mach ich mich auf den Weg. 5 Minuten nach der planmäßigen Abfahrtszeit -> is nich so schlimm, einer geht noch, danach mach ich los. 90 Minuten zu spät -> ach is nu auch egal, einer geht noch.

Ist zwar eher typisches Zocker-Suchti-Verhalten, aber sei's drum.
 
@crmsnrzl: Hmm.. ne sone Denkweise ist mir fremd. Ich HASSE stress, d.h. ich plane Fahrtwege usw immer mit 20min+ Reserve und gehe exakt zur vorherberechneten "cut off" Zeit los.

Aber danke fürs erklären. Das mit dem "och einer geht noch" hab ich manchesmal vorm schlafen gehen. ^^
 
@kkp2321: Vielleicht gibt es eine Büchersucht auch... allerdings dürfte sie erheblich seltener sein, und auch nicht neu (und somit weniger im Blickfeld). Weshalb seltener? Bei so manchen Online-Aktivitäten, sei es nun Spielen oder die Nutzung von Social Networks, dürften die Belohnungsmechanismen in unserem Gehirn im Schnitt stärker stimuliert werden als beim Bücherlesen => höheres Suchtpotential.
 
@FenFire: Wenn man endlich eBooks mit Achievements versieht, könnte man das Suchtpotential erheblich steigern. :)
 
@crmsnrzl: Hmm... bei Audible (Hörbücher) gibt es in der App so etwas wie Achievements (z.B. "Nachteule" für in den Abend/Nachtstunden gehörte Zeiten, in drei Stufen bronze/silbern/gold). Nachem Amazon vor einiger Zeit ja Audible aufgekauft hat, könnten sie die Idee für ihre Kindle e-Books übernehmen :)
 
die 4% unterschied kommen ganz einfach zu stande.... der mann guckt sich öfter nackte frauen an ;D ich persönlich zähle clash of clans spielen zB nicht als internet nutzung. klar ich nutze das netz für den kommunikationsaufbau aber ich bin ja nicht in dem sinne auf einer seite wo ich zeit verbringe wie jetzt.
 
Etwas mehr Licht in den Beitrag bringt vielleicht die Pressemitteilung dazu https://www.uni-ulm.de/home2/presse/pressemitteilung/article/mangelnde-empathie-kann-internetsucht-beguenstigenbr-forscher-aus-ulm-und-bonn-entdecken-interkul.html
(Die Originalstudie kann ich leider nicht aufrufen, die Links im Artikel funktionieren hier nicht)
 
Da muss es der Gesellschaft, wen wundert es, aber richtig schlecht gehen.
 
Falls man sich selbst mal testen will hat die Uni Ulm noch eine kleine Online studie zusammengespaxxt:
http://internetnutzung.info/

Schade eigentlich das die Redakteure diese Links nicht posten.

Bei mir lag die Auswertung etwas daneben auch sin einige Fragestellungen doch recht schräg wenn man bedenkt das unsere heutigen Rechner durchgehend online sind und das "ins Internet gehen" keine bewusste Handlung mehr darstellt wie damals als man noch mit Modems rumgurkte.
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