Glasfaser-Ausbau: Plötzlich gibt es einen Masterplan mit 10 Mrd. €

Seit Jahren wird von verschiedenen Seiten gefordert, dass in Deutschland endlich Anstrengungen zum Aufbau einer zukunftsfähigen Daten-Infrastruktur unternommen werden. Das scheint nun - da der Druck auch aus der Wirtschaft immer größer wird - auch ... mehr... Glasfaser, Licht, Fiber Bildquelle: Alex Blackie Glasfaser, Licht, Fiber Glasfaser, Licht, Fiber Alex Blackie

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Ich sag dazu mal nichts, weils auch so sein wird ;-)
 
10 Milliarden Jährlich, währe ein Wort gewesen, das in absehbarer Zukunft wirklich bei den meisten Kunden was ankommt.
 
@Kribs: Warum soll die Finanzierung bei sowas Aufgabe der Politik bzw. des Steuerzahlers allgemein sein: Du, ich, alle? Die Finanzierung obliegt den Konzernen / Diensten , die damit Geld verdienen wollen und Geld kassieren!

Und wenn man sich dabei nicht auf die Privatwirtschaft verlassen kann, soweit es "ländliche" Räume betrifft und die Privatwirschaft nur in Ballungsgebieten investieren will, dann muß man die Privatwirtschaft eben zwingen: Durch Gesetze, Auftragsvergabe / Genehmigungen / Zulassungen usw. nur an / für solche Konzerne / Dienstleister, die auch "ländliche" Räume versorgen. Das Eine nicht ohne das Andere.
 
Schön dann hat man vielleicht ein Netz, das 1 Gbit/s leisten könnte (zweifelhaft mit der kleinen Summe, da war doch mal von 80 Mrd. die Rede), aber ob es irgendeinen Anbieter geben wird, der jedem Kunden auch nur mindestens 100 Mbit/s anbieten können wird, muss sich erstmal zeigen dann. Da brechen ja die Server der Anbieter zusammen, wenn die nicht auch massiv aufgerüstet werden.
 
@moniduse: Ach ne. Nicht wirklich. Auf Anbieterseite kann deutlich einfacher und schneller skaliert werden als auf dem Weg dazwischen.Bis der Speed auch wirklich anliegt sind die Anbieter, die viel Traffic verursachen, locker bereit.
 
@Thunderbyte: Das ist ja nicht das einzige Hindernis. Zu manchen Zeiten bricht zB bei mir die Leitung auf unter 1MBit/s ein, weil im Haus oder der Nachbarschaft viel Traffic verursacht wird und der Backbone offenbar ausgelastet ist. Anders kann ich mir das nicht erklären, andernorts hatte ich solche Probleme nicht. Einzelne Anbieter sind mal überlastet oder drosseln - aber beim jetzigen Anschluss sinkt selbst der Speedtest ins bodenlose.
 
Im Jahr 2014-2018-2025. Komme aus 26849 Lammertsfehn (kein DSL) und kann langsam den Quatsch nicht mehr hören. http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Lammertsfehn-Dorf-fast-ohne-Internet,hallonds29444.html Natürlich ist gerade die Politik die jetzt einen auf Retter mach nicht dafür verantwortlich. Der liebe Herr Gabriel ist in 8 (Acht!) Jahren in Pension und daran erinnert sich dann auch keiner mehr. Ich habe eher bald eine Glasfaserleisung im Ar... als hier.
 
@olmos: Was erwartest du bitte? Nächstes Jahr sind Bundestagswahlen. Es wird langsam wieder Zeit die Wahlversprechen zu verbreiten, die man dann in den 4 Jahren darauf nicht einhält.
 
Glasfaser für die neuen Sozialwohnungen?..
 
@andi1983: Was wäre dein Problem damit?
 
@kkp2321: Er wohnt noch bei Mutti ?
 
@iPeople: Die ganze Welt wohnt doch bald bei Mutti. Daher wird nun endlich auch mal der Internetausbau in Angriff genommen.
 
@Ariat: Gibt nicht viele , die dem Flüchtlingsdrama etwas Positives abgewinnen können . Aber Du gehörst scheinbar dazu . Gefällt mir .
 
@iPeople: Doch, die große Mehrheit der Deutschen steht doch hinter Merkels Politik. Lese ich zumindest ständig. Die Leute, die jetzt AfD gewählt haben, sind alle rechtsradikales Pack und muss nicht ernst genommen werden. Habe ich auch gelesen. Und was im ÖRF und in den Leitmedien gesagt wird, wird doch wohl stimmen. Es wird doch nicht zensiert und beschönigt. In Deutschland doch nicht!
 
@Ariat: Um AfD-Wähler als "Nicht ganz dicht" zu klassifizieren, reicht ein Blick ins Wahl- und Parteiprogramm. Da ist das Thema Flüchtlinge noch das geringste Übel.
 
Na, ob da viel bei rumkommt? (EDIT: bei der Auktion) Ich denke eher, dass UMTS dann 2020 abgeschaltet wird. Da LTE im ländlichen Raum zwangsverbreitet wurde dürfte dadurch bis 2020 kaum ein Problem entstehen.
Fragt sich, ob 5G mit den Frequenzen "kompatibel" sein wird.
 
@DRMfan^^: Wovon redest Du? LTE als shared Medium reicht schon heute nicht, um z.B. Dörfer vernünftig anzubinden. Und auf welchen Frequenzen 5G funken wird ist beileibe noch nicht festgelegt. Voraussichtlich wird es eine Mischung (je nach Einsatzort) werden.
 
@Thunderbyte: Er meint, dass für die UMTS Lizenzen 2020 wenig bis gar nicht geboten werden muss, da ja ein 4G netz dann flächendeckend stehen könnte. Also bevor man zu viel Geld für UMTS ausgibt, dann lieber gleich 4G als Grundversorgung und 5G für mehr.
 
@FatEric: Im Wesentlichen richtig. Wenn 4G (LTE) verfügbar ist, wozu dann 3G. GSM ist da was anderes, da es als Fallback weiterhin sinnvoll ist bzw. zumindest war.
In Ballungsgebieten lohnt sich der Ausbau, da gibt es 4G eh. Da der Staat die Bedingung verknüpft hat, die "weißen Flecken" zu erschließen, wird es mMn 2020 keine Verwendung mehr für UMTS geben. Dann 8+ Jahre alte Smartphones wird keiner mehr benutzen, weil sie im Gegensatz zu Uralt-Handys keine so lange Haltbarkeit haben. Andere Systeme gibt es noch kaum, die auf Mobilfunk setzen - und was aktuell in Richtung ioT, Connected Car etc geht hat keinen Grund, nicht auf 4G zu setzen.
 
Wow. Die Grafiken sprechen eine deutliche und sehr armselige Sprache hinsichtlich Glasfaseranschlüssen. Kasachstan ist prozentual um Längen besser dran als Deutschland. Das ist schon drastisch.
 
@Thunderbyte: Solche grafiken können oft ganz schnell täuschen, kann jetzt zwar nicht sagen wie in Kasachstan die bevölkerungsverteilung ist aber bei großer Urbanisierung ist schnell ein hoher Prozentsatz erreicht
 
@Thunderbyte: Kasachstan ist das neuntgrösste Land der Erde (fast so gross wie ganz Europa) und hat gerade mal 17 mio Einwohner die sich in wenigen Städten konzentrieren.
Also keine Kunst da ein Glasfasernetz zu installieren. Zumal in 90% des Landes überhaupt kein Internet verfügbar ist.
Hinzu kommt, dass in Kasachstan die gesamte IT-Infrastruktur neu gebaut wird - vorher (UdSSR) war da nämlich gar nichts.
P.S.: Kannst ja nach Kasachstan umziehen wenn du so geil auf Glasfaser bist.
 
@LastFrontier: Wenn das so ist wie du schreibst, stelle ich mir folgende Fragen: Warum kann Kasachstan aus dem Nichts eine IT-Infrastruktur erschaffen und das reichere Deutschland nicht? Und: Warum packt man es in den Städten in Kasachstan Glasfaser zu verlegen und in den Städten in Deutschland nicht? Was läuft da schief in Deutschland?
 
@micha24: Weil es immer leichter (billiger) ist aus dem Nichts oder bei einer maroden Infrastruktur was neues draufzupacken.
Bei uns müssen bestehende Strassen, Gehsteige aufgerissen werden und wieder hergestellt werden. Und das könnnen und wollen a) die Kommunen und deren Einwohner nicht stemmen und b) wenn es die Provider schultern, werden die Kosten dafür natürlich wieder auf die Anschlüsse umgelegt.
Das Kabel verlegen ist noch der billigste Posten. Die ganzen Folgekosten drumrum sind es.
Oder was würdest du davon halten, wenn dir die Gemeinde das Kabel zwar verlegt, dir als Hausbesitzer aber auch die Kosten aufbrummt (genau so läuft das nämlich).
Und wer als Hausbesitzer vermietet, schlägt diese Kosten natürlich auf die Miete auf.
Problem ist halt: Jeder will superschnelle Leitungen haben, aber die, die sie überwiegend für ihren Medienkonsum nutzen, wollen sie nicht entsprechend zahlen.
 
@LastFrontier: Was denn an Folgekosten? Gewartet werden muss die Infrastruktur immer - egal ob Kupfer oder Glasfaser.
 
@LastFrontier: Du gehst wirklich davon aus, dass es in den Städten Kasachstans keine Straßen und Gehsteige gibt? Interessant...
 
@LastFrontier: Russland ist das größte Land der Welt und hat 50 % mehr Einwohner als Deutschland. Trotzdem sind 30 % der Gebäude mit Glasfaser angeschlossen. Und schon zu UDSSR-Zeiten gab es auch dort Telefon, ebenso wie in allen Republiken wie Kasachstan, ebenso wie bei uns. Nur wir haben die veralteten Technologien ausgebaut (und tun es noch), während alle anderen Länder modernisiert haben. Daher können wir heute nur noch mit einigen Entwicklungsländern konkurrieren, aber selbst die sind zum Teil moderner. Mexiko ist 5-mal größer und hat auch 50 % mehr Einwohner als Deutschland und trotzdem schon 4 % der Haushalte mit Glasfaser angeschlossen (FTTH). Hier sind es knapp 1,5 % und davon auch noch ein Großteil nicht FTTH, sondern nur FTTB. Die deutsche Politik hat einfach 20 Jahre durch Inkompetenz verschlafen.
 
@Nunk-Junge: Wieso hat die Polituik gepennt? Die Netze sind in der Hand von Unternehemen die Geld verdienen müssen. Und was nicht wirtschaftlich ist, wird nun mal nicht gemacht.
Und was die Infrastruktur der ehemaligen Sowjetrepubliken betrifft: Dann fahr da mal hin. In Städten wie Moskau, St. Petersburg gibt es auch nicht überall Glasfaser. Und abseits derBallungsgebiete sowieso nicht.
Rein rechnerisch gibt es in Russland alle 300 Km einen Glasfaseranschluss.
Wenn ihr doch alle so schlau seit, warum wandert ihr nicht dorthin aus wo es Glasfaser gibt?
Oder ertsellt ein Konzept mit einem Kostenplan geht zur Bank und holt euch 80 bis 100 mrd. Euro und baut ein Glasfasernetz. Könnt auch ein Startup gründen und über crowdfunding ein Unternehmen gründen.
Die meisten die hier rumjammern brauchen doch Glasfaser nur um ihrem Konsumterror via youTube, Netflix oder anderen Unsinn zu frönen oder fetzen Updates für ihre Konsolen zu laden. Am besten alles zusammen für 9,99 € im Monat.
 
@LastFrontier: Deine plumpen Sprüche sind einfach Blödsinn. Die Telekom hat in den letzten Jahren Rekordgewinne eingefahren. Sie waren damit weltweit das profitabelste Telekommunikationsunternehmen. Gleichzeitig haben sie im internationalen Vergleich kaum in ihr Netz investiert. Können sie auch machen, da die Politik keine Vorgaben macht und sogar das Quasi-Monopol der Telekom weiter festigt. Durch Vectoring werden Konkurrenten praktisch am Ausbau gehindert. So wird sich in Deutschland kaum etwas bessern und wir werden weiter zurückfallen. Schnelle Netze sind für die Industrie noch viel wichtiger als für Privathaushalte. Ein Arztpraxis kann sich zum Beispiel gar keinen modernsten Computertomographen anschaffen, weil die Daten gar nicht übertragen werden können. Gleiches gilt für viele Prozessdaten der Industrie, selbst der Landwirtschaftsverband hat schon angemahnt, dass heutige Netze für den Betrieb moderner Bauernhöfe nicht ausreichen. Deine Argumentation mit Netflix ist einfach albern. Informiere Dich doch mal über das Thema.
 
@Nunk-Junge: Wohin müssen denn CT-Bilder übertragen werden? Auf CD/DVD brennen und gut. Ist auch für den Datenschutz besser. Beim Bauernhof würde mich auch interessieren, was da große Datenmengen verursacht, die auch noch Online transportiert werden müssen. Neben "Informier dich" wären Quellen nett. danke.
 
@DRMfan^^: DVD. Tolle Lösung (Ironie). Das ist doch Schrott. Behandlungsdaten müssen zwischen Ärzten ausgetauscht werden, vom Hausarzt zu Fachärzten und umgekehrt. Ein Austausch per DVD wäre extrem zeitraubend, unpraktisch und im Punkt Datensicherheit katastrophal. Es gibt heute schon mobile CT-Geräte, die die Daten dann per Internet an Fachärzte schicken. Und was Landwirtschaft betrifft, da träumst Du wohl noch von der Kindergarten-Idee eines Bauernhofs, wo glückliche Kühe auf der Weide stehen, der Bauer mit seinen Schweinen spricht und die Hühner in den Arm nimmt. Sorry, das ist eine Ideee für KINDER. In der Realität sind Höfe hocheffiziente High-Tech-Unternehmen. Hier ein Beispiel: https://www.impulse.de/it-technik/technik-trends/big-data-landwirtschaft/2151873.html
 
@Nunk-Junge: Was spricht dagegen, dem Patienten eine DVD mitzugeben? Als würde sich ein Arzt das Bild anschaun, eine Diagnose vorbereiten und die 2 Wochen später beim Termin ausgraben. Der Arzt schaut sich meistens mit dem Patienten zusammen das erste mal die Bilder an, bestenfalls direkt vor dem Gesprächstermin.

Wenn ich den Artikel von dir so überfliege: "die Antenne und die Software bezahlt, die Sensor-Halsbänder" - Also steht auf dem Bauernhof eine Antenne, die sich mit den Sensoren im Stall und auf dem Feld verbindet. Da braucht es aber keinen starken Uplink zum Internet für.
 
@DRMfan^^: Dem Kunden eine DVD mitzugeben ist eine ganz dumme Idee. a) Der Kunde ist verantwortlich. b) Diagnose und Behandlung kann erst beginnen nachdem der Kunde persönlich da war. (Daten mal eben an einen Spezialisten in 500 km Entfernung schicken, geht dann nicht.) c) Datensicherheit gibt es fast gar nicht (nicht verwechseln mit Datenschutz) d) Selektive Weitergabe nicht möglich, nur ganz oder gar nicht. e) Mehrere Untersuchungen / Behandlungen führen dann dazu, dass der Patient einen ganzen Strauss DVDs rumschleppt....
 
@Nunk-Junge:
a) Ich bin lieber selbst für meinen Datenschutz und Datensicherheit verantwortlich, als das anderen zu Überlassen. Ärzte sind keine Techniker.

b) Wie gesagt ist das meiner Erfahrung nach eh der Fall.

c) Wieso nicht? Und in wie fern ist es in der Praxis bei Übertragung anders? Die meisten Arztpraxen kann man nicht einmal per (unverschlüsselter) Email erreichen. Da zweifele ich doch sehr an halbwegs abgesicherten Übertragungswegen für CT-Bilder.

d) Wozu sollte man das wollen?

e) Früher hat man A3(+)-Blätter mit Ausdrucken gehabt, das hat auch funktioniert.
DVDs sind da handlicher - außerdem kann man die Daten auch ergänzen (Multisession-DVDs)
 
@DRMfan^^: Datensicherheit ist beim Patienten völlig falsch. 99% der Leute verstehen Datensicheheit nicht einmal. Da würden DVDs auf der Fensterbank oder im Keller gelagert, mit Kugelschreiber beschriftet, ungesichert transportiert... Multisession geht gar nicht, denn baut einer Mist dann sind nicht nur die Daten einer Untersuchung weg. Datenaustausch ist zwischen Kliniken heute schon Standard. Röntgenbilder werden ja eh nur noch digital gemacht, CT und MR sowieso. Die Einbindung von Spezialisten erfolgt durchaus ohne den Kunden. So hat Deutschland nur wenige Schmerzkliniken, wenige Krebszentren, ...
 
@Nunk-Junge: Moment - Die Daten sollen ja nicht NUR auf der DVD sein. Unter datensicherheit verstehe ich die Angreifbarkeit, dir scheint es eher um das Zerstörungsrisiko zu gehen.

Ich wurde noch vor 2 Jahren an nen Spezialisten verwiesen, nur um 6h umher zu reisen und dann vor Ort in 2 Minuten seine Meinung zu Röntgenbildern zu hören.
Vielleicht ist das in Unikliniken anders - Die haben aber auch kein Anbindungsproblem. Das Otto Normalarzt das macht bezweifele ich weiterhin.
 
@DRMfan^^: Vereinfacht gesagt: Datensicherheit kümmert sich um die technische Zuverlässigkeit der Daten. Also Konsistenz, Schutz gegen Zerstörung und Verlust, Verfügbarkeit, ... Datenschutz kümmert sich um die inhaltliche Zuverlässigkeit der Daten. Also Schutz der Privatspäre und vor Misbrauch, ... Angreifbarkeit fällt so ein bißchen in beide Bereiche. Normale Hausärzte sind häufig schlecht ausgestattet, aber schon Fachärzte sind immer häufiger gut vernetzt (gute Netzanbindung meine ich damit nicht). Ich war vor einiger Zeit bei einem Unfallchirurgen und wurde dann an einen Krankenhaus weitergeleitet. Das Röntgenbild vom Chirurgen war schon da...
 
@Thunderbyte: Die Grafik ist aber hinten und vorne einfach total daneben. Die zeigt nur die tatsächlich gebuchten Anschlüsse. In Deutschland sind tatsächlich über 5% der Haushalte mit Glasfaser angeschlossen. Das ist immer noch wenig, aber halt 300% mehr als jetzt in der Grafik steht. UND! Hierzulande bekommst du über DSL trotzdem stellenweise 100 MBit/s. In anderen Ländern magst du zwar einen Glasfaseranschluss haben, aber dennoch nur 30 Mbit/s bekommen, weil der Backbone nix taugt.
 
@FatEric: Man kann sich das auch schönreden. Übrigens sind es nicht Haushalte (FTTH), sondern Häuser (FTTB) die in Deutschland häufiger angeschlossen sind. Der Glasfaseranschluss liegt im Keller und wird gar nicht in die Wohnung gelegt. Daher sind die von Dir genannten 5 % doch schlechter als die reine Zahl es vermuten lässt. Zwar bekommst Du über (V)DSL 100 oder 200 Mbit/s, aber zum einen nur im Download und zum zweiten nur theoretisch, da das Medium geteilt wird. Der Upload ist in Deutschland immer indiskutabel schlecht und nicht umsonst jammern viele Branchen in Deutschland schon seit Jahren, dass das ein graviernder Standortnachteil ist. Stell Dir vor, ein Ingenieurbüro möchte 10 GB Konstruktionsdaten zu einem Kunden hochladen (durchaus realistisch)... mit DSL ist das eine Katastrophe. Im Ausland bekommst Du bei einigen Anbietern schon 1 GBit/s symmetrisch, also auch Upload...
 
Ich wäre ja für einen Volksentscheid bezüglich einer Internetsteuer. Durch diese wird dann der Ausbau flächendeckend finanziert und von einer staatlichen AG betrieben. Warum eine staatliche AG? Damit diese auch Gewinn bringend agiert und nicht zum Behördenmonster wird, was nie wieder ins Netz investiert.
 
@iPeople: vorher muss ne Anschlusspflicht her. was bringt ein Glasfaserausbau, wenn dann 50% der Hausbesitzer nein sagen! Und die Zahl ist nicht erfunden. Erfahrungen zeigen, dass viele so einen Anschluss nicht haben wollen, weil sie die Bedeutung davon nicht verstehen. Aufklärung kostet aber eben nochmal extra Geld und umstimmen lassen sich dann immer noch nicht alle.
 
@FatEric: Die Fragestellung ist doch "was braucht der Kunde wirklich", wenns die 6.000 für Mail und ein wenig Surfen auch tut wieso den Kunden zwingen auf die "10X" teure Glasfaser umzusteigen, woh er dann mit Theoretischen 100MB das gleiche macht wie vorher, nur eben deutlich teurer.

Diese Internet Haushaltsgebühr verabschiedet direkt auch jede Konkurrenz, aber das wolltest du ja ein Monopol, wir wissen ja auch wer davon Profitiert, jedenfalls 95% der Kunden nicht!
 
@Kribs: 6 Mbit reichen für ein bisschen surfen voll aus. Möchtest du HD-Video, Musik-Streaming, am Ende noch mit mehreren Familienmitgliedern gleichzeitig nutzen, darf's schon ein bisschen mehr sein. Und der größte Grund, warum man eine fette Leitung braucht, ist der Abend. Wenn alle gleichzeitig ins Netz gehen und nur noch 10% Leistung hinten rauskommen, dann brauchst du halt eine 100 Mbit Leitung um mit 10 Mbit deine HD-Inhalte zu genießen.
 
@eshloraque: Ich hab absolut nichts dagegen das sich jemand eine "ganz dicke Leitung mietet", ich hab etwas dagegen dafür mit zu bezahlen wenn ich sie überhaupt nicht brauche!
Dieser Zwangsanschluss für jeden und alle, erinnert stark an den Rundfunkbeitrag, bezahlen unabhängig vom Umfang oder ob es überhaupt genutzt wird aber für andere mit.
Wer ne Dicke Leitung will, soll gefälligst auch den Preis dafür zahlen und es sich nicht auf Kosten anderer gut gehen lassen!
 
@FatEric: Du hast mich nicht verstanden. Wenn es per Volksentscheid gar nicht dazu kommt, ist der Demokratie Genüge getan und man kann sich das geld für den Ausbau sparen und lieber woanders investieren.
 
Sofort stoppen aller VDSL-Ausbaupläne! Das kostet jetzt nur noch unnötig Geld! Da werden erst 2 Glasfaserpaare durch die Ortschaft geprügelt, zu jedem Kabelkasten um dort teure Elektronik zu verbauen, die 50 MBit über Kupfer jagen kann, um anschließend durch andere Elektronik getauscht zu werden, die Glasfaser bis zur Haustüre bringt.

Natürlich reichen die zwei Glasfaserpaare, die bis in den Ort gehen nun auch bei weitem nicht mehr aus, also wird bis zum Ortseingang auch noch einmal alles aufgerissen, um die 20er Glasfaser zu verbuddeln. Im Ort, wo die ganzen Glasfasern in die Straßen gezogen werden müssen, muss auch die alte Glasfaser wieder raus, weil sie nicht mehr gebraucht wird. Aber hier ist es eigentlich egal, weil eh ein Hausanschluss an dem nächsten liegt.

Aber genau das nennt man Steuergelder verbrennen! Ich habs von Anfang an gesagt, dass die die Scheiße mit dem Vectoring sein lassen sollen und gleich flächendeckend Glasfasern verbuddeln sollen. Gesetzlich festgeschrieben, dass der Vermieter dazu verpflichtet wird, den Austausch der Telekommunikationsleitungen zu erlauben und gut ist.
 
@SunnyMarx: Au ja. Sofort den Ausbau über VDSL stoppen und am besten auch den über Kabel. Ist ja auch kein Glasfaser und der Upload ist lächerlich und ein Shared Medium. Dann warten wir noch mindestens 5 Jahre, bis ne Glasfaseranschlusspflicht für alle Hausbesitzer kommt, weil vorher macht ein Ausbau auch keinen wirtschaftlichen Sinn und bis dann bundesweit Glasfaser komplett ausgebaut ist, vergehen auch noch mal locker 15-20 Jahre. Es gibt nur eine Hand voll Bautrupps mit dem entsprechendem spezialgerät, die sowas verlegen können. Der Glasfaserausbau in meiner Stadt hat über ein Jahr gedauert.

Oder aber, man baut jetzt schon wie verrückt die Backbones aus, das passiert nämlich aktuell wirklich überall und führt so Schritt für Schritt das Glasfaser an die Haushalte. Und als Überbrückung werden die letzten 0,001% der Strecke mit Kupfer über 100Mbit/s in den Haushalt geführt, ohne Bürokratiekram.
 
@FatEric: Millionen Euro und Jahre Zeit in eine Technologie zu investieren, die man dann wieder rausreißt und wegschmeißt, ist nicht sinnvoll und für den Kunden langfristig extrem nachteilig. Edit: Schon vor 2 Jahren warnte das Manager Magazin: Deutschlands Internet wird zum Standort-Risiko... Deutschland verschenkt 120 Milliarden Euro Wachstum: http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/a-963827.html
 
@Nunk-Junge: Also hätte es in deinen Augen CDs, DVDs, VHS und Musikkasetten nie geben dürfen?
@SunnyMarx: Was spricht dagegen, schon heute die 20er Glasfaser zu verlegen? Gemessen an den Baukosten dürften die Mehrkosten gering sein.
 
@DRMfan^^: Alte Technologien gibt es immer. Aber wenn eine Technologie veraltet ist, dann sollte man anfangen die modernen Nachfolger einzuführen. (V)DSL ist eine Technologie am Ende ihrer Lebenszeit, die weltweit recht schnell abgelöst wird. Bei uns nicht, wir bauen die sogar noch mit vielen Millionen Euro aus.
 
@Nunk-Junge: Liegen die Kosten für die Aufrüstung der Verteilerkästen wirklich im Millionenbereich? Ich finde es durchaus plausibel, erst nur so weit Glasfaser zu verlegen, wie es nötig ist. Und die Kosten für die verlegung sind so oder so da.
Natürlich darf man nicht den Fehler machen, die Glasfaser-Anbindung der Verteilerkästen am heutigen Datenfluß zu bemessen.

An sich hat man doch mit den Schritten FTTN FTTB FTTH mehr Gemeinnutz. Wenn "alle" FTTN bekommen finde ich das sinnvoller als wenn einige Metropolregionen mit FTTH ausgestatte werden
 
@DRMfan^^: Die Telekom sagt selbst, dass sie 6 Millarden Euro in den Ausbau von Vectoring stecken. Eine veraltete Technologie...
 
@Nunk-Junge: Die Frage ist, wie sich das aufteilt. Sind die nötigen Glasfaser-Arbeiten bis zum Verteilerkasten evtl mit drin, die auch beim Ausbau reiner Galsfaser anfallen?!
 
@FatEric: Zeit ist übrigens gar nicht so das Problem. Schau Dir an, wie schnell andere Länder große Glasfaserinfrastrukturen aufgebaut haben. Warum sollten das andere Länder können und wir nicht? Die meisten Telekommunikations-Anbieter rechnen dabei mit einem Return on Investment (ROI) von 10 Jahren. Dabei sind die Gebühren (die die Kunden zahlen) in den Ländern häufig deutlich günstiger als in Deutschland. Deutschland bietet schlechte Leistung zu hohen Kosten. Schau Dir mal Fallstudien aus anderen Ländern an. Wie sagt WAOO!, der größte dänische Anbieter: "Our lowest speed of connection is a
symmetrical 50Mbps offer, starting at the equivalent of 24 Euro a month. The highest
speed of connection is 1 Gbps."
 
@Nunk-Junge: Von welchen Länder sprichst du (bzgl rasanter Ausbau) ? Natürlich baut man in der indischen Provinz schneller ein Glasfasernetz auf als in Deutschland (Sicherheitsvorschriften, Genehmigungen, Lohnkosten) und muss es günstiger anbieten (Durchschnittseinkommen).
 
@DRMfan^^: Europäische Länder wie Holland. Deutlich dichter besiedelt als Deutschland, vergleichbare Vorschriften und Lohnkosten (höherer Mindestlohn als Deutschland). Oder Länder wie Dänemark. Höhere Lohnkosten als Deutschland, ...
 
@Nunk-Junge: Dichter besiedelt ist schon ein guter Punkt. Wenn sich mehr Leute die Fixkosten für z.B. das Aufreißen der Erde teilen, so lässt sich eine flächendeckende Versorgung natürlich leichter refinanzieren.
 
@DRMfan^^: Du findest aber auch immer einen Grund zu entschuldigen, warum wir so schlecht sind. :-) Deutschland ist eines der am dichtesten besiedelten Länder der Welt. Also müsste es nach Deiner Theorie hier leichter sein...
 
@Nunk-Junge: Wenn das ganze Land dicht besiedelt ist, kann man eben das ganze Land kosteneffizient anbinden. Wenn ein Teil des Landes sehr dicht und ein Teil dünn besiedelt ist, so kann man das im Mittel ebenfalls "dicht besiedelt" nenen, dennoch ist es nicht kosteneffizient möglich, den dünn besiedelten Teil anzubinden.

Es geht nicht darum, etwas zu entschuldigen. Ich möchte nur darauf eingehen, dass solche Zahlen je nach Umständen nicht viel aussagen.
 
Wäre mit ungedrosselten 6MBit/s megaglücklich... aber nö, hier hat man halt nur Abzock-LTE und das auch nur von einem Anbieter.
 
@DARK-THREAT: okay wieder einer, der den Mist von damals nicht verstanden hat! ein Anbieter pro weißem Fleck ist doch vom Staat gewollt, denn es gibt eben nur 3 und da wo einer ausbaut, kneiffen die anderen zwei, weil es sich eben nicht rentiert. diese drei haben die weißen Flecken schön unter sich aufgeteilt und jeder hat so sein Quasi Monopol mit einem entsprechenden Kundenstamm, der dem Betreiber kalkulierbare Gewinnmargen sichert. mehrere LTE Betreiber würde bei den verwendeten Frequenzen doch auch ein bissel tricky werden. von daher isses dann doch ganz gut so. ich hoffe du hast deinen Abzock LTE Betreiber nun wieder lieb, denn es gibt halt keine alternative für dich.

wie gesagt, nicht die Betreiber sind schuld ein deinem schlechten Internet Zugang, sondern der Staat, der damals diese Quasimonopole zugelassen/gefordert/gefördtert hat.
 
Die Sinngebung davon ist jetzt welche genau? Frequenzversteigerung 2010, o2, Telekom und Vodafone. Das sind aber doch genau diejenigen (außer QSC, oder gibt es da noch mehr?) die für den Glasfaserausbau in Frage kommen, wenn man mal von z.B. Kommunen absieht, die das in Eigenregie machen. Nur die Telekom unterliegt, meines Wissens, aber der Regulierungsbehörde/Bundesnetzagentur.
Hört sich für mich, für die Telekom, irgendwie nach einer ziemlichen Milchmädchenrechnung an.
 
die schafen es nicht mal bis 2018 allen 50 mbits zu geben. wie soll das dann bitte 2025 sein.
 
@A_ndre: Desshalb stellte man ja das neue Projekt vor... 2018 kann nicht erreicht werden. 2025 ist eigentlich nur ein Alternativdatum. 2022 wird dann die nächste Ausrede kommen!
 
Tut mi leid aber ich kann das Gejammer nicht mehr hören.
Hier sind Leute im Forum die Bandbreite brauchen oder wollen. Tatsächlich aber wollen die Leute günstiges Internet.
Wer soll den Ausbau bezahlen von den 10-20??
 
@usiuser: Also ich würde meine 50 Euro im Monat lieber in feste 6MBit/s oder mehr investieren, als in LTE mit 7,2MBit/s für 30GB.
 
@DARK-THREAT: ja das ist viel für wenig. Meiner meinung nach sollte LTE auch NUR in ländlichen Gebieten gefördert werden. Und die Tarife mit annehmbarer Preis/Leistung.
Vlt siehts bei uns in Österreich etwas anders aus(Preis), aber weisse Flecken auf der Lankarte gibt es leider überall.
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