Steve Ballmer nimmt Linux jetzt sehr entspannt - Yoga hilft dabei

Der ehemalige Microsoft-Chef Steve Ballmer scheint langsam aber sicher altersmilde zu werden. Während seiner Amtszeit kannte man ihn als aufbrausenden, extrovertierten Menschen. Nun kommen aber leisere Töne durch - sogar wenn man ihn auf die ... mehr... Microsoft, Ceo, Steve Ballmer Bildquelle: Microsoft Microsoft, Ceo, Steve Ballmer Microsoft, Ceo, Steve Ballmer Microsoft

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ich hätte eher geglaubt, dass Ballmer Yoga Aggressiv macht wie das Yoga Balmer ruhig... aber gut...

zum Thema:
ich habe auch erst lernen müssen die anderen Systeme zu akzeptieren. Aber letztlich ist es eben so, dass Leistung / Verwendungszweck, Geschmack und Budget in sämtliche Richtungen drücken kann. Und dafür ist eine Vielfältigkeit nun mal gut...
 
ich fand den Ballmer immer gut, mich hätte interessiert wie WP10 geworden wäre, wenn Ballmer der CEO gewesen wäre.
 
@L_M_A_O: EGOISTISCHER... ich glaube auch, dass Vista und Windows 8 nicht einfach auf Balmer umgelegt werden kann. Immerhin ist Windows 7 ein GENIALES System und das unter der Führung von Balmer!

Balmer würde versuchen mit mehr Werbung und mehr Energie Windows Mobile in den Markt zu drücken. Letztlich würden Milliarden drauf gehen... so hätte aber das System eine Chance...

Nun hat sich Windows Mobile längerfristig "erledigt"... Meine Hoffnung ist, das Microsoft Windows 10 "Mobile" fähig macht... klar dauert das noch ein paar Jährchen... aber warum sollte ich eigentlich (wenn die Smartphones die Leistung haben) unterschiedliche Systeme auf meinen Computer, Notebook, Tablet, Smartphone, Smartwatch,... haben?

Die Universal Apps sind meiner Meinung nach die Zukunft... und die Leben besser wenn man auch die anderen (Android und iOS) mit ins Boot nimmt.
 
@baeri: "Balmer würde versuchen mit mehr Werbung und mehr Energie Windows Mobile in den Markt zu drücken. Letztlich würden Milliarden drauf gehen... so hätte aber das System eine Chance..."
Zu WP8 Zeiten gab es ja unheimlich viel Lumia Werbung von MS und Nokia. Wenn man sich erinnert wurden auch viele L520 und co Geräte verkauft und es ging Steil aufwärts. Im Moment höre ich da praktisch eigentlich gar nichts mehr.
 
@L_M_A_O: einfach weil nutella sagt mit ARM bzw. ohne native x86 Apps kommen wir nicht gegen Apple und Google an. Verschwendetes Geld...

Die Frage ist ob sich die Marktanteile gegen der Marketinginvestition gerechnet haben... Immerhin könnte man auch (übertrieben gesagt). Lumia 950 auch einfach verschenken. Mit einem Marketingbudget von 10Mia könnte man 30 Millionen Lumia 950 weltweit verteilen... Plötzlich hat man seine (mindestens 20% Marktanteil <- man lernt ja auch das System schätzen und viele werden ebenso bleiben).
 
@baeri: So übertrieben würde ich es nicht machen^^ Aber nehmen wir z.B. ein Beispiel, in dem MSDN TechRewards kann man mit seinen Apps Aufgaben erfüllen und bekommt so PTS(Punkte), mit denen kann man sich sogar Geräte holen. Rate mal, welche Geräte zur Auswahl für die Entwickler sind und welche nicht...
 
@baeri: 30 Millionen Lumia würden, aufs Jahr gesehen, aber auch nur einen Marktanteil um die 2% bedeuten.
 
@Overflow: Der Insgesamt Marktanteil ist weder für MS noch für die App Entwickler interessant. Mehr zählen direkt die Zielmärkte, in den meisten fällen die Industrienationen.
Dafür ist WP gemacht, da kann es Punkten.
 
@baeri: 30 Millionen sind nichts. Alleine Apple hat im Geschäftsjahr 2015 über eine viertel Milliarde iPhones verkauft. Dazu kommen dann noch viel mehr Androiden.
 
@L_M_A_O: Auch gut, nur verfolgte Ballmer immer die Idee die Menschen an die Plattform binden zu wollen weit bevor sie dafür bereit war.
Die Idee ihnen mit ein Par kleinen Tools auf den Anderen Plattformen zu zeigen wie geil ein vernetztes Windows sein kann, dann fällt der blick auf W10M auch nicht so schwer.

Ob Ballmer oder Nadella, W10M ist ein Schwieriges Projekt, man merkt es kaum, aber fast alles von dem mit dem der Benutzer interagiert ist neu. Früher Nativ, heute XAML.
Aber sie sind so gut wie fertig oder eher Fertig, und das macht mich froh.
 
Ich hab Ballmer mal live gesehen. In München als Windows 7 vorgestellt wurde. Er war mehr als beeindruckend, er strahlte eine unglaubliche Präsenz aus. Und das obwohl ich eher zu Applefraktion gehöre. Ich nutze Windows und MacOS jeden Tag gerne. Mit Linux hab ich schon ewig nichts mehr gemacht.
 
Ich denke, Linux kann er auch ganz entspannt sehen. 15 Jahre sind ins Land gegangen und Linux wird in nächster Zeit immer noch keine Konkurrenz auf dem Desktop darstellen. Im Server-Bereich kann Windows auch nur wachsen. Mischt Microsoft in der Linux-Welt mit, stehen sie geschäftlich sogar noch viel besser da. Ehrlich gesagt habe ich mich gefreut, als die neue erste Skype-Version für Linux nach Jahren von Microsoft veröffentlicht wurde.
 
@Der_da: Wobei die Fortschritte nicht zu verachten sind. Die Möglichkeiten multimedialer Distributionen stehen Windows in nichts mehr nach. Heute diskutiert man über die Vorzüge einer Benutzeroberfläche, aber nicht mehr über Dinge die nicht möglich sind.
Auch Steam hat dafür gesorgt, das eine Vielzahl an Spielen auch für Linux erhältlich ist.
Nun liegt es auch am Anwender eine Alternative schlicht zuzulassen.
 
@kkp2321: ich weiß ... ich nutze Linux seit 2010 regelmäßig als Haupt-OS. dennoch gilt das, was ich 2010 in meinen Blog geschrieben hab, immernoch: die Leute lesen sich lieber stundenlang in Möglichkeiten ein, die Windows-Aktivierung zu umgehen, als sich eine Sekunde lang den Linux-Desktop anzuschauen.
 
@Der_da: Mich hat Linux auch nicht überzeugen können, befasse mich selber seit über 10 Jahren damit.
Für mich ist die Opensource Gemeinde zu ideologisch. Anstatt Kompetenzen zusammen zu raufen, wird immer weiter geforkt, geteilt, getrennt.
Gnome 3 -> cinnamon -> Mate
Eine solche Politik kann nicht überzeugen.
 
@kkp2321: MATE ist direkter Fork von GNOME2 (nicht GNOME3) ... zugegeben mit Ambitionen GTK3 zu verwenden (es gibt schon eine Vorabversion von Fedora MATE). Ich finde, GNOME2 hatte den Status des perfekten Desktops erreicht - mit Compiz 0.8.8 sah es auch modern aus und war schnell. Durch den Umbruch auf GNOME-Shell und wie die ganzen Desktops heute heißen, haben sie alles kaputt gemacht und auf 0 gesetzt. Von der Benutzerfreundlichkeit und reibungslosen Funktionalität hat Ubuntu MATE 16.04 mit Compiz 0.9.12 gerade erst den Anschluss gefunden. Bei wirklich alle anderen Benutzeroberflächen (die auf Mutter oder einer deren Forks basieren) habe ich mit extremen Performance-Problemen zu kämpfen. - ich meine, ich will mich nicht beschweren - ich hab mein Linux immer irgendwie so hinbekommen, wie ich es will. Nur jemandem ein bestimmtes Linux für Anfänger zu empfehlen fiel mir die letzten 6 Jahre sehr schwer.
 
@kkp2321: Entscheide dich doch für eins, wer verlangt denn von dir den Weg der Forks mitzugehen?
Die Vielfalt die dadurch entsteht ist doch gerade der Vorteil.
 
@Der_da: Für mich war der KDE 3.5.10 Desktop perfekt. Ich hatte damals seit Jahren nur Debian. Als KDE dann wieder von vorn anfing, bin ich zurück zu Windows. Das neue KDE ist immer noch nicht mein Ding, und Cinnamon kann leider einiges nicht (z. B. Vorschaubilder für ungeöffnete Ordner), was wohl früher mal ging.

Schade, dass man auch Linux-Programme so abgespeckt hat (KDE-PIM, Evolution usw.) Kannte ich sonst nur von Windows, wo man liebgewonnene Funktionen mit jeder neuen Version einfach entfernte.
 
Gott, was für Pappnasen.... ^^ Immer wieder schön.
 
Die Aussagen Ballmers sind falsch. Linux ist nicht an Microsoft und Ballmer gescheitert, sondern an sich selbst. Linux kann alles was Windows kann und noch sehr viel mehr - es wurde aber leider versäumt es geschlossen als Endkundenprodukt zu promoten. Die Linux-Gemeinde gefällt sich darin eine eingeschworene Gemeinschaft derjenigen zu sein, die sich für das Verstehen einer Software, die nur Mittel zum Zweck sein sollte, Monate wenn nicht Jahre gebraucht zu haben. Wie kann es ansonsten sein, das etwas das kostenlos ist, leistungsfähiger als Windows (egal welche Version) und auch noch sicherer, sich nicht durchsetzt?
 
@atlansten: Zwei Dinge stimmen nicht. 1. "die eingeschworene Gemeinschaft", denn immer wieder liest man den Satz: "Ich habe meiner Mutter/Oma/Opa usw. Ubuntu installiert, und er/sie/es kommt wunderbar damit klar."
2. Software. Die meiste Linux-Software ist gut (was vermisse ich unter Windows "youtube-dl") Aber professionelle Programme sind halt besser. MuseScore ist phantastisch, aber im Vergleich zu Finale kann es nicht mithalten. LO-Writer ist gut, Papyrus ist für Autoren um Längen besser. So geht es weiter mit Access, das deutlich einfacher zu handhaben ist wie Base, und was weiß der Geier noch alles. Professionelle Programme nerven zwar mit ihrer schei* Aktivierung, weswegen ich sie als ehrlicher Kunde soweit wie möglich meide, aber die heben sich doch deutlich von freien Programmen ab.
 
Solche Berichte sollen lediglich vom eigenen Versagen ablenken.
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