Napster-Gründer will Kinofilme für zu Hause für 50 Dollar anbieten

50 Dollar pro brandaktuellen Kinofilm? Das klingt nach einer völlig absurden Idee und Abzocke, an der der Napster-Co-Gründer und Facebook-Investor Sean Parker derzeit arbeitet. Doch bei näherer Betrachtung ist die Sache womöglich nicht so abwegig, ... mehr... Fernsehen, Heimkino, Wohnzimmer Bildquelle: AndyGoodwin / Flickr Fernsehen, Heimkino, Wohnzimmer Fernsehen, Heimkino, Wohnzimmer AndyGoodwin / Flickr

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Ansich eine gute Idee. Allerdings sind 50€ nicht hinnehmbar. Klar: Am Beispiel der Familie mit 4 Köpfen würde es sich rechnersich lohnen. Allerdings kommt zuhause sicherlich kein Kino-Flair auf. Fazit: Wird der Markt so nicht annehmen.
 
@snaky2k8: Dann findet man wenigstens schneller HD Leaks im Internet :)
 
@-adrian-: und das ist die technische Herausforderung sowas nicht zu unterbinden... Klar,der film ist Leicht "kopiert"... aber der Upload hat ne kleine ID und der Uploader sitzt im Knast!

=> der Grund warum die Kinos / Filme immer teurer werden ist doch weil die Filme zu bald geleakt werden und einige Filme nur noch "schwarzkopiert" gesehen werden...

Ich will meinen Film meinen 10-15 Freunden verleihen können... aber wozu den ins Internet zu laden hab ich noch nie verstanden...
 
@baeri: wozu den rotz im regal stehen haben und jedes mal aufstehen wenn man ein film sehen will. wenn ich mein freunden ein film ausleihen will geht das ganz einfach... nennt sich login daten. und ja.. du hast recht. es gibt ja jetzt auch keine relases schon bevor der film im kino ist. stimmt... was denkst du denn warum die n koreanischen untertitel haben. das sind versionen zum vorführen. die sollten eigentlich auch nicht an die öffentlichkeit tun sie aber trotzdem. auch mit wasserzeichen etc.
 
@-adrian-: Da würd ich drauf wetten dass sie das in Griff haben. Wenn von A-Z (also mit eigener Abspielhardware) alles in einer Hand ist, kannst ganz leicht ein verstecktes Wasserzeichen mit einer User-ID ins Bild bringen. Das bekommt keiner mit, ist aber da. Sobald der erste Leak da ist, schaun sich die Studios an welche UserID drin ist, schon kannst Dir sicher sein dass die Studios den schneller auf ein Vermögen klagen als er "Raubkopie" sagen kann.
 
@Tintifax: Fake user account mit VPN und geklauter Kreditkarte.
 
@Tintifax: Mehrere Accounts + Geräte und den selben Film damit mehrmals (digital) rippen, Bild/Ton diffen um etwaige Wasserzeichen oder kodierte Signale zu erkennen, entsprechend erkannte Differenzen rausrechnen. Fertig.
 
@SiTHiS: Und dann machst Du Dir tatsächlich so viel Arbeit und bezahlst auch noch dafür.
Okay, die Alles-ist-umsonst - Generation stirbt ja irgend wann aus. Das erlebe ich zwar nicht mehr aber ich hoffe, dass sich die Charakterlosigkeit wieder ins digitale Nirwana verzieht.
 
@SiTHiS: Auch da hätt ich Ideen wie man das in Griff bekommen könnte. Da die Firma die Methoden nicht kundtun wird, dann wird es recht schwer alle Methoden zu umgehen. z.B. IP Range reinrechnen, damit kann ich immer mehr Einschränken. Da kannst 100 Geräte und 100 Accounts haben. Dann müsste man verschieden VPN Anbieter verwenden, etc. Aber egal, es wird schwerer je mehr kriminelle Energie man hat, aber nicht unmöglich.
 
@Tintifax: Den Algorithmus zu knacken wird nicht klappen, man könnte ja immer einen neuen verwenden der nur serverseitig bekannt ist, das stimmt. Mit zwei maximal verschiedenen Quellen hat man aber alles was man braucht, vielleicht noch eine dritte zur Sicherheit. Mit krimineller Energie hat das erstmal nicht viel zu tun, für manche Leute ist das eine Art Puzzlespiel, Herausforderung oder ein Hobbie. Was auch okay ist wenn sie das Ergebnis nicht veröffentlichen oder ein zweiter von den Ergebnissen versucht zu profitiert. Erst dann wird's kriminell.
 
@SiTHiS: Doch, das ist in meinen Augen kriminelle Energie. Ob es Leute gibt die das nur versuchen, aber nicht ins Netz stellen, weiß ich nicht. Die sind aber auch nicht das Problem, weil die es einfach abfilmen können, und niemals wird etwas davon mitbekommen. Es geht um die, die es veröffentlichen. Und Du kannst ja auch Algorithmen entwickeln wo sich immer wieder ausgespielte Teile bei manchen sich gleichen. Damit find ich sogar raus welche fake User der verwendet. Also, ohne jetzt genau einen durchzudenken: vom Konzept her bin ich überzeugt dass man auch die Sache mit den mehrfachusern in griff bekommen würd.
 
@snaky2k8: Ich finde den Preis vollkommen in Ordnung. Die Familie ist nur eines der Beispiele, andere Szenarien könnten auch das Filme-Schauen im Freundeskreis sein - es gibt ja genug Leute, die sich zu Hause einen riesen Fernseher und wahnsinns-Soundsysteme hinstellen. Ich persönlich würde eine private Atmosphäre auch dem Kino vorziehen, "Kino-Flair" empfinde ich in den modernen Kinos ohnehin nicht mehr. In den kleinen Kinos laufen ja leider keine aktuellen Filme
 
@Irgendware: Das würde aber bedeuten dass Du bei nem Filmabend quasi Eintritt für den Film von deinen Freunden nehmen müsstest. Und das ist auch Käse. Lohnen tut es sich für Familien vlt., wird aber spätestens an all den Singles da draußen scheitern. Aber mal schaun :)
 
@Awake: Ich hätte da keine Scheu, sowas kann man offen im Freundeskreis ansprechen und fragen, ob sich da jemand für begeistern würde. Wenn viele zu Besuch kommen und einer sich um den Einkauf des ganzen Essens kümmert oder Pizza bestellt wird, ist es doch auch normal, dass man sich die Kosten teilt
 
@Awake: Das ist doch nicht Käse. Wie oft kommt es vor, dass bei WG-Partys einer Getränke für alle besorgt und jeder eine Pauschale zahlt. Ist doch überhaupt kein Problem meiner Meinung nach. Bei 5 Leuten lohnt es sich doch schon.
 
@Awake: also bei uns wäre das auch kein Problem. Kiste Bier und Essen wird ja auch gezielt wenn nötig
 
@Awake: Warum ist das Käse? Bist du nicht bereit, im Freundeskreis auch mal für etwas zusammenzulegen?

Selbst wenn man nur 2-3 mal pro Jahr einen neuen Kinofilm auf diese Art und Weise angucken würde, würde es sich finanziell (meiner Meinung nach) schon rechnen!

Zu Hause sind die Nachos, Popcon, Chips, Cola und auch das Bier weitaus billiger, als in einem Kino. Auch diese Tatsache muss man in die Berechnung mit einbeziehen!
 
@seaman: ALso ganz ehrlich, ich für meinen Teil will Filme gar nicht immer im "großen" Kreis gucken, also 5 Leute sind mir schon zu viel. Irgendwer muss immer quatschen, nen Kommentar abgeben oder gerade Pipi oder aufstehen und Bier holen...
Mein letzter Film im Kino war der neue Star Wars und wir waren zu viert. Die drei anderen sind jeder 2 mal während des Films aufgestanden und mussten irgendwas erledigen. Kommen dann zurück und wollen wissen was sie verpasst haben... grausam. Lieber in trauter Zweisamkeit mit der Lieben im Arm zuhause aufm Sofa oder nen Actionkracher auch gerne alleine... Dann sind mir 50,-€ aber viel zu viel.

Im Prinzip bin ich dazu übergegangen Filme einfach später zu schauen, wenn sie bei Amazon oder Sky laufen...
 
@TeKILLA: Dann musst du deine Freunde mal erziehen! Aufstehen im Kino ist schon nervig (weil in einer Reihe auch alle anderen gestört werden, dafür gibt es Pausen!), aber dann auch noch zu fragen was man verpasst hat geht ja mal gar nicht. Wenn man aufsteht, dann muss man sich auch damit arrangieren, dass man etwas verpasst. Das ist eben der Preis dafür, dass man aufsteht.
 
@Brotboy: ;-) Ich werds versuchen...
 
@snaky2k8: Richtig, zu Hause ist der Ton besser und es gibt kein 24Hz-Ruckeln...

Die Idee finde ich gut, allerdings sind 50$/€ zu viel - das schreit nach Gewinnmaximierung (Bei 50$/€ KinoUMSATZ werden nicht einmal von 50$/€ Anteile abgeführt).
 
@iamunknown: 24hz ruckeln hasz du im Kino nicht. Projektoren machen kein Pulldown...
 
@ThreeM: 24Hz ist aber zu wenig Bildfrequenz - zumindest bei schnelleren Kameraschwenks. Ich spiele auch Videospiele nicht mit 24Hz...
 
@iamunknown: Das ist dann Flimmern und kein Ruckeln^^
 
@pcfan: ich weis ja nicht wann ihr das letzte mal im Kino gewesen seit, aber hier in Hamburg geniesse ixh 4K mit prachtigen Sound inkl Atmos. An der Bild und Tonqualitaet hapert es jedenfalls nicht.
 
@ThreeM: Ich finde Actionfilme in deutschen Kinos immer zu leise, da wackelt der sitz nicht. Das macht man in Rumänien oder auch den USA besser.
 
@iamunknown: Wenn du die Filme alleine schauen möchtest sind 50 Euro schon happig. Aber ich finde dass es sich sogar ab 2-3 Leuten schon lohnt. Parkhaus, Verpflegung, Tickets, das alles kostet ein Heidengeld, dazu kommen noch die Nerven die einen schreiende Kinder oder Leute mit schrecklicher Lache im Kino kosten...
 
@Chiron84: Egal wie viele Leute es werden, für einmal zu Hause ansehen (ich sehe mir innerhalb 48h normalerweise keinen Film mehrmals an) finde ich die Summe mindestens um den Faktor 2 zu hoch.
 
@iamunknown: Dann wartest du halt ein halbes Jahr und kaufst dir die DVD. So ist jedem geholfen: Den Leuten die sich Filme gerne direkt ansehen, und den Leuten die nicht viel dafür ausgeben wollen.
 
@Chiron84: Richtig, je nach Art der Geldverteilung der Kunden wird auch über den Erfolg der verschiedenen Konsummöglichkeiten entschieden - und deren Preisgestaltung.
 
@Chiron84: Es würde aber auch ohne Wartezeit gehen. Wenn sie das ganze für 25€ aufziehen würden, wäre der Kundenstamm durch die vielen Singles (die sich nie allein ins Kino setzen würden), viel größer. Dementsprechend auch der Gesamtumsatz. Drei Leute die 25€ zahlen, sind eben besser als einer der bereit ist 50€ zu zahlen.

Ist doch wie bei den MP3s damals. Das ging mal mit rund 3,99€ los, war nahezu allen zu teuer. Dann wurde es abgesenkt auf 2,99, dann 2,49, 1,99 und jetzt schwank es zwischen 0,79 und 1,29 und findet breite Akzeptanz und der Umsatz ist viel höher als anfangs, als man noch 3,99 pro Song haben wollte. So ists doch überall. Die Masse machts. Und wenn genug Nachfrage da ist, kann der Preis auch runter.
 
@Trashy: Da ist was dran, aber rein von der Logik her würde ich mich dem akzeptierten Preis auch von oben her annähern ;)
 
@Chiron84: Ansich aber verschenktes Geld für die Contentindustrie. Wenn sie gleich mit einem vernünftigen Preis starten, haben sie auch von Anfang an den besseren Umsatz. Und dieses 1:3 Verhältnis halte ich sogar noch weit unterschätzt. Bräuchte man ja nur mal ne Umfrage hier machen, wie viele im Verhältnis bereit wären wirklich die 50€ zu investieren, und wie viele erst bei 25€ einsteigen. Wird wohl so auf 1:20 hinauslaufen. Wenn mans spaßeshalber auf eine Millionen Nutzer hochrechnet, wären das 50 Mio vs 500 Mio Umsatzdifferenz pro Film. Und letztendlich ist alles ab 1:3 ja schon potentieller Verlust.
 
@Trashy: Letztendlich ist jede Rechnung die man dazu aufmacht angreifbar. Wer zu hoch einsteigt und nicht senkt ist dumm, wer zu niedrig einsteigt wirft aber auch Geld aus dem Fenster, vor allem weil senken viel einfacher zu verkaufen ist als erhöhen.
 
@snaky2k8: Doch es wird einen Markt dafür geben und keinen kleinen. Es gibt schon jetzt die Möglichkeit Kinofilme Legal und sofort zu schauen. Das System heisst http://www.primacinema.com/ und kostet 35k. :)

Gerade Filmliebhaber (und davon gibt es VIELE) ist dieses System Genial. Diese haben aber eben auch kein Billigequiptment sondern eigene TV Zimmer.

Und hey...bei uns in der Schweiz bezahlt man pro Kinotiket 20.- + 5 CHF für ein Getränk und + 10 CHF für ein Grosses Popkorn.
 
@snaky2k8: Gerade auf das "tolle" Kino-Flair kann ich mittlerweile verzichten, kein Film den man sich anschauen kann wo nicht irgendwelche Unsozialen ab nerven. Zudem bei mir mittlerweile zu Hause in Sachen Bildqualität und Sound alles besser als im Kino ist, denn im Kino hat man nur selten den z.B. für Sound optimalen Sitzplatz. Meine letzten Kino Besuche waren zudem von ständigen Störungen im Ton behaftet, wo dann wenn man sich beschwert beschwichtigt wird und ein Schadensersatz kaum zu bekommen ist. Alles im allen machen wir schon jetzt mehr Kino Abende in heimischen Gefilden, so dass so etwas gar nicht mal so unattraktiv erscheint dafür 50€ auszugeben wenn man da mit 5-6 Mann zusammen schaut.
 
@snaky2k8: Man kann "Tütenrascheln" und "allgemeines Volksgemurmel" für 1 Euro pro Minute dazubuchen.
 
@snaky2k8: Von welchem "Kino-Flair" redest du hier? Was meinst du damit? Warum sollte der Markt das nicht annehmen?

Ich persönlich bin diesem hier beschriebenen Dienst nicht abgeneigt. Dann kauft man sich im Fmailien-/Freundes-/Bekanntenkreis so eine Box und guckt sich Kino-Filme an. Einer kauft sich die Box und wenn man dann mal gemeinsam einen Kinofilm sehe möchte, leiht man ihn sich aus und legt zusammen. Da sind einmalig 150€ für die Box und 50€ pro Film wirklich ein Schnäppchen im Vergleich zum Kino!

Ich betrachte diese Idee als durchaus Interessant und denke, dass es durchaus erfolgsversprechend sein könnte!
 
@snaky2k8: klar wird der Markt das annehmen, weil dann auch die Verwandschaft sich den ganzen Film anschauen wird.
Eine WG mit 5-10 Leuten etc.
 
@snaky2k8: "Kino-Flair", jaja. Kino-Flair sind für mich Köpfe vor der Leinwand, Gemurmel, penetranter Popcorn-Gestank, Krümel auf dem Boden, versiffte Sitze, kein Original-Ton etc. Das sind alles keine positiven Dinge, man assoziiert diese nur mit etwas Positiven, weil man vor zwanzig Jahren keine andere Möglichkeit hatte in anständiger Qualität einen Film anzusehen. Heutzutage hat man allerdings schon eine Alternative und jeder der ganz ehrlich ist weiß, dass diese Alternative haushoch überlegen ist. Toilettenpause? Leertaste. Was nicht ganz verstanden? Fünf Sekunden zurückspulen und Untertitel an. Wie hieß noch gleich der Schauspieler? Leertaste, auf IMDB nachschauen etc. Ich will offen gesagt nicht mehr anders Filme schauen. Der einzige Grund für mich ins Kino zu gehen ist es unbedingt Filme so früh wie möglich zu schauen, aber das kam mir schon länger nicht in den Sinn. Das halbe Jahre kann man warten.
 
@snaky2k8: Naja wenn du die richtige Ausrüstung hast schon, die aktuellen HD Beamer von Sony und Co, zaubern teilweise ein besseres Bild als die Gerät die im Kino stehen, dann noch nen vernünftigen Raum mit vernünftigen Sound , und Zack 10 Leute eingeladen, jeder 5€ why not!!!!!
Wir haben einen 50m² Raum, der ist Quadratisch, verfügt über 7.1 und unser Full HD Beamer macht immerhin fast eine Bilddiagonale von 7,5m
Wäre für uns also interessant!
Getränke und Essen ist billiger als im Kino usw.
 
Macht dann jeder ein privates Kino auf und kassiert Geld, perfekter Nebenverdienst für Hartzer :)
 
Ich hab bei der Überschrift gedacht, der Napster Gründer eröffnet nen ziemlich teures Kino in seinem Wohnzimmer :D
 
Wirklich verrückte Idee. Für Besitzer eines guten Heimkinosystems vielleicht nicht schlecht. Freunde und Familie einladen und alle teilen sich die Kosten. So wärs mehr oder weniger billiger als richtiges Kino und man ist unter sich und hat seine Ruhe.
 
das rechnet sich bei mir sogar 2x... um ins Kino zu Fahren Fahr ich 25km einfach (50km * 20ct > 10€) Eintritt wir fahren mindestens zu 4. (11€ [Kartendurchschnittspreis] > 44€)... dazu noch trinken und essen...

Ich hab nen Beamer und n gutes Soundsystem...
 
@baeri: Abgesehn davon, dass ich auch der Meinung bin dass das zwar am ersten Blick teuer klingt, aber in Wirklichkeit wirklich billiger kommen kann: Welches Auto fährst Du (oder versteh ich die Rechnung einfach nicht :) )? Hast Du wirklich einen Verbrauch von 20 Liter auf 100 km?
 
@Tintifax: Dafür müsste es schon ein Hummer oder ein LKW sein. Da steht nix mit 20 Liter, sondern 20 cent ;)
 
@Dr. Alcome: ich hab gerechnet "50 km > 10 €". Da im Moment der Liter ungefähr 1€ (zumindest hier in Ö kostete), komm ich auf 20 l pro km. Das war meine Rechnung.
 
@Tintifax: Es gibt am Auto noch andere Kosten als Sprit. 20 Cent ist noch schön gerechnet.
 
@rafterman: ich habs ja verstanden. ich hab nur erklärt was mein gedanken war!
 
@Tintifax: naja, in die km-Pauschale darfst du ja nicht nur den aktuellen Spritpreis reinrechnen. Du hast das Auto gekauft, regelmäßige Wartung, Inspektion, Reparaturen, Wertverlust,...
 
@Tintifax: Du musst noch die 20min Fahrtzeit dazurechnen, bis man nen Parktplatz gefunden hat. ^^
 
@Tintifax: da ich leider nicht das auto von mami hab gibt es noch kosten wie, anschaffung, wartung und service, verschleiß,... verschont wurde ich bisher von den selbstverschuldeten kosten...

ein auto kostet (je nach LUXUS ausstattung) zwischen 30 und 60ct pro km... ab dann ist nach oben hin alles offen! Aber der richtwert (den man steuerlich anrechnen kann [nicht für ne fahrt ins kino / wenn man nicht gerade tester ist]) liegt bei 20ct.
 
@baeri: ok, dass Du alles zusammenrechnen könntest hab ich nicht bedacht.
 
@baeri: Hast du gar nicht!
 
@FuzzyLogic: neidisch? geh arbeiten, evtl. kannst dir dann auch mal nen beamer und ne anlage leisten... vorher macht's aber sinn bei mami auszuziehen und mal die eigenen 4 wände zu haben...
 
@baeri: jetzt eine andere frage: warum der pausenlose Hinweis auf "mami"? Glaubst du ernsthaft, dass du der einzige über 15 jährige hier bist? Ich hab vorher die Frage mit den Litern gestellt obwohl ich über 40 bin, doch schon viele Jahre bei Mami ausgezogen bin, zwei Kinder, Job, Auto, etc hab. Also, komm mar runter vom hohen Ross...
 
@Tintifax: sorry,... war nicht so gemeint...
Letzter zeit zu oft auf YouTube unterwegs und da ist das Niveau noch flacher. Und manchmal wird man dann zum HauDrauf <- nicht persönlich nehmen
 
@baeri: Alles klar, kein Problem :)
 
@baeri: Das war nur Spaß...aber interessant wie du dich profilieren musst. Dabei weißt du gar nicht was ich beruflich mache.
 
@baeri: Seltsame Rechnung mit dem km-Geld.
 
@dodnet: Seine Rechnung berücksichtigt bestimmt auch die weiteren Kosten, je nach Nutzung muss man auch einen stärkeren Verschleiß, höhere Beiträge zur Versicherung, schnellere Erfordernis von Inspektion und Ölwechsel usw. rechnen. In den meisten Modellrechnungen wird davon ausgegangen, dass der Sprit nur die Hälfte der km-Abhängigen Kosten ausmacht.
 
@Irgendware: Ich behaupte sogar, dass (zumindest bei einem halbwegs neuen Auto) der Sprit im Vergleich zu Verschleißsachen, Versicherung und Wertverlust der kleinere Teil ist. 20ct. pro Kilometer dürfte dann sogar zu wenig gerechnet sein (Habe das mal für mein Auto durchgerechnet, und da kommt man mit 20ct./km nicht hin!).
 
@baeri: zieh um. aber wieso gehst du ins kino wenn du ein super heimkino hast? das ergibt kein sinn.
 
@Tea-Shirt: auch die rechnung geht nicht auf... zwar kann ich mir viele km sparen wenn ich in der stadt wohnen würde, zahl aber deutlich höhere miet und nebenkosten!
fazit das leben auf dem land ist inkl pendelpauschale günstiger... lediglich die zeit die ich verfahre (um auf arbeit zu kommen geht mir verloren)...
aber da kommt dann der geschmack dazu! ich mag die natur...

zum super kino... ich schau natürlich auch gerne mal nen aktuellen film... und z.b. mit der freundin ins kino zu gehen ist schon nochmal was anderes als die couch daheim (ohne bewertung was jetzt besser ist... es gefällt mir auch manchmal einfach weg zu kommen)
 
Auf jeden Fall fällt dann die elendige Abfilmerei im Kino weg.
Man kann ordentlich von vorne mit Stativ arbeiten, keiner latscht durchs Bild und
störende Geräusche können durch direkten Abgriff des Tons am Verstärker vermieden werden.
Wenn man sich den Spass dann noch mit 8 Leuten auf einem Beamer antut,
rechnet sich das.
 
@Trabant: hahaha...habe herzlich gelacht
 
Wassn Schwachsinn. Da warte ich lieber ein halbes Jahr und kauf es mir für 15€ statt so ein Schmarrn.
 
Nun ja ich denke ein Wasserzeichen wird man nicht erkennen können, wenn es in Form von fehlender oder doppelter Frames und Umrechnung in Binärcode erfolgt oder ähnliches. Jeder User erhält so eine eigene versteckte ID. Der Code wird dann direkt von der Box in die Filme eingerechnet. Werden nicht gerade Accounts gekapert oder es geschafft auf die Server zuzugreifen, wird es sich jeder zweimal überlegen.

Zum Preis: Total in Ordnung. Guckt man halt, falls man nicht mit der Familie schaut, mit 3-5 Freunden und ist günstiger dran als im Kino. Finde den Preis daher total gerechtfertigt für aktuelle Kinofilme. Ich habe vielleicht 4-7 Kinofilme im Jahr die für mich so interessant wären, dass ich sie gleich gucken wollen würde.

Den Satz mit dem "Natürlich kann auch das beste Heimkino die Atmosphäre eines echten Kinos nicht ersetzen" kann ich nicht bestätigen. Ganz davon abgesehen dass ich gar nicht wüsste was am Kino vorteilhaft sein soll? Leuchtende Handydisplays, lange Werbung, zu leiser oder zu lauter Sound, selten eine perfekte Sitzposition, überteuerte Preise, komische Menschen usw. Ein Bekannter von mir der ländlich wohnt hat sich im Teil einer alten Scheune ein Heimkino eingerichtet. Die Lautsprecher sind nicht einmal total highend sondern welche für insgesamt 2000 Euro. Der Verstärker ein eher günstiger. Beamer kam 2500 Euro im letzten Jahr und bietet FullHD. Leinwände sind fest aufgespannt und können von der Seite Hineingeschoben werden. Dazu hat er 12 Stresless-Nachbauten. Die Wände sind mit dunkelblauem Teppich bezogen und es wirkt hochwertig und nicht billig zusammengeschustert. Das Erlebnis von Sound und Bild ist besser als ich es bis jetzt in jedem Kino erlebt habe. Klar hat hat sich das auch auf rund 10.000 Euro summiert. Aber aktuelle Filme, ein guter Beamer, eine ordentliche Leinwand und bequeme Sessel und ich zeige jedem Kino auf Dauer den Rücken.
 
@EamesCharles: sehe ich ähnlich, ich würde jedes gut umgesetzte Heimkino (also mit beamer und leinwand) jedem Kino vorziehen.
 
@EamesCharles: "lange Werbung" - Wobei man dazu sagen sollte, dass man ja nicht weiß, ob bei dem 50-Euro-Film nicht auch vorher Werbung kommt.
 
@Brotboy: Ohne die Werbung kein Kinofeeling. Das muss auch im Heimkino sein!
 
@EamesCharles: Die Technik ist nicht neu und wird schon verwendet, einige Pay-TV Anbieter nutzen das schon. Die Settop Box knallt in das Bild ein digitales Wasserzeichen der Smartcard Serial, womit dann der Leak eindeutig zuzuordnen ist.
 
Ich finde die Idee klasse und würde sie nur nutzen anstatt ins kino zu fahren. Bein uns scheitert es nämlich immer an den Zeiten wann der Film ausgestrahlt wird. So ist man flexibel und muss nich mehr ganz so arg drauf achten wer wann arbeiten ist. Ab 4 Personen rechnet sich das ganze dann. Ich hab ne bequeme couch. Wo nichts knarzt oder dergleichen, kein überteuertes knabberzeug, beamer sowie 5.1 + Front High ist auch vorhanden. Also perfekt.
Leider glaube ich nicht das das so schnell realität wird und wenn werden bestimmt nich alle Filmstudios daran teilnehmen.
Mal abwarten wie sich das entwickelt.
 
was für ein quatsch. so kann von jedem film direkt zum kinostart eine zumindest gute, wenn nicht unbedingt sehr gute kopie im netz landen. da hilft kein kopierschutz der welt. das wird die industrie nicht annehmen.
 
@Matico: Wenn das Bild Wasserzeichen ( https://de.wikipedia.org/wiki/Digitales_Wasserzeichen ) enthält, und die ersten dann fürs Verbreiten von diesen illegal abgefilmten Material verurteilt werden, dann wird das so gut wie keiner machen. Vorstrafen und finazieller Ruin...glaube nicht, dass das so viele riskieren wollen.
 
@Seth6699: ich kenne mich da nicht so aus. aber wasserzeichen hat man doch nicht wenn man es abfilmt? wenn du einen guten fernseher und eine gute cam in einem guten raum zusammenbringst sollte das einfache abfilmen doch eine gute (nicht sehr gute) qualität erzeugen? da sind dann keine wasserzeichen drin, korrekt? das reicht den meisten wohl schon.
 
@Matico: https://en.wikipedia.org/wiki/Cinavia
 
Vor allem sind dann die Filme schnell in guter Qualität. Als ob die dieses System sicher machen könnten :)
 
Es könnte auch einfach zum Kinostart eine DVD für 19,99€ mit der Kinofassung geben, und dann kann man immer noch 4 - 6 Monate später die Extended Super Deluxe Edition herausbringen.
Dann gäbe es zwar auch schneller diesen Film bei diversen illegalen Streamingportalen, aber die kann man so oder so niemals dicht machen.
 
50 Euro für einmal Ansehen. Da sieht man, wohin die Reise gehen soll. Völlig absurd. Vergleicht das mal mit Miete und Essenkosten. Einen(!) Film einmal(!) anzusehen, da ist die Relation ein Wahnsinn. Denn wenn sich das und Dienste wie Netflix mal durchsetzen, dann wird man Filme gar nicht mehr kaufen können. Dann hießt es Zahlen pro Ansehen. Dann gibt's nur mehr Blockbuster, denn wer hat dann noch das Geld, sich für Arthouse und ausländische Filme zu interessieren?

Interessant wären die 50 Euro nur, wenn
) man den Film danach in gewählter Qualität (Auflösung und Kompression muss frei wählbar sein) kostenlos und in digitalem Format auf Lebenszeit erhält
) der Film vorab auf die Box geladen wird, so dass man keine Internetverbindung zum Ansehen benötigt

Hab selbst ein kleines, aber feines Heimkino. Einen guten Film sehe ich mir mindestens dreimal an (im Laufe der Zeit). Viele davon weit öfters. Früher hatte ich eine VHS Sammlung, dann eine CD/DVD Sammlung, dann kam BluRay....und nichts hatte mehr Wert, wenn man eine Sammlung aufgab. Bei 1080p werde ich nun stehenbleiben. Eine höhere Auflösung habe ich mal im Studio angesehen, bei meiner Diagonale von 250cm und Abstand ~3 Meter sehe ich da nichts mehr, was eine Neuanschaffung rechtfertigen würde.
Diese Sammlung kann ich auch mal vererben. Ich hab noch viele Schallplatten meines Vaters, einige sind sogar richtig was wert. Aber alles zwischen Schallplatte und DRM-freiem FLAC ist nichts wert. CDs? Als ich meine Sammlung verkauft habe (für 30 Cent pro Stück!) musste ich bereits einige Scheiben wegen Rost (ja, das gibts wirklich) entsorgen.

An alle jungen Menschen: macht nicht mit bei dem Trend pay per View oder Streaming im Abo. Ihr zahlt im Endeffekt weit mehr und wenn ihr mal in Geldnot seid, könnt ihr nichts mehr davon genießen.
 
@DailyLama: Das sind alles recht verständliche Punkte aber: "Pay per View" gab es schon immer und nennt sich Kino. Die einzige Änderung jetzt ist, dass das Kino zu dir nach Hause verlegt wird. DVD und BluRay gibts ja nebenher immer noch. Aber wenn du meinst "nichts hatte mehr wert", in welcher Form soll man dann konsumieren? Kino lehnst du ab. Streaming und optische Medien auch. Also was nun?
 
@Brotboy: Nee Blu-Ray findet er okay, steht doch da (:
 
@MMc: Bei allem Respekt, aber BluRays werden auch keinen Wert mehr haben, sobald eine Weiterentwicklung kommt. So ist das doch immer, deswegen verstehe ich die Schlussfolgerung nicht wirklich (bei Schallplatten ist das jetzt gerade etwas anderes, da die im Moment wieder modern werden, aber sicherlich nicht bleiben).
 
@Brotboy: Bei BluRays gehts mir nicht um das Medium, sondern um die Qualität. Es wird auch in 25 Jahren keinen großen Unterschied machen, ob man 1080p oder 4k Quellen hat. Dazu müssen die Abspielgeräte schon dermaßen große Leinwände haben, die findet man zuhause wohl kaum.
Daher meine Idee, dass der Wert hier gleich bleiben wird.

Auf den Datenträger verlassen ich mich nach dem Desaster mit CDs aber nicht mehr. Wird alles in feinster Qualität am Rechner gesichert. Nichts mit "Cam", 1.5GB kleinen 1080p Rips oder Ton im MP3 Format. Wer das konsumiert, der schätzt einen Film ja mal wirklich nicht. Da geht's nur ums Konsumieren in möglichst hoher Quantität.
 
@DailyLama: Für ein gutes Essen gibt man wesentlich mehr aus ... für nur EINMAL essen.
 
@iPeople: Für gutes Essen arbeiten auch jedes mal(!) Menschen daran, dass es gut wird. Das wird nicht einmal gekocht und dann zahlt man jedes mal mehr fürs Aufwärmen, als die Zubereitung und die Zutaten gekostet haben.
 
@DailyLama: Die Produktionskosten eines Essens dürften aber auch nur einen Bruchteil derer eines aufwändig produzierten Filmes sein. Außerdem vergisst Du die Menschen, die jeden tag im Kino arbeiten. Davon haben einige z.B. vor Deinem Besuch direkt gearbeitet (quasi das äquivalent zum Essen kochen), z.B. Vorbereitungen treffen, Reinigung etc pp. Der Preis einer kinokarte beinhaltet mehr als den reinen Film.
 
@iPeople: Ähm...es geht hier um 50$ fürs Zuhause schauen. Da interessieren mich die Reinigungskräfte im Kino nicht ;)

Und klar kostet ein Film mehr in der Herstellung, aber Du hast den Vergleich mit dem Essen gebracht, und der passt eben nicht, da die Arbeit jedesmal gemacht wird, nicht einmal und dann pro Eintrittskarte, PayTV, Ausstrahlung, DVD, BueRay, 4K, OST und natürlich Merchandising abkassiert wird ohne dass irgendeine Zusatzarbeit für den Lizengeber anfällt.

Deine Arbeit und die von mind. 90% der Bevölkerung wird genau einmal entlohnt, pro Stunde. Warum bist Du bereit, anderen nicht nur den Stundenlohn, sondern dann noch Geld für Null Arbeit zu zahlen? Jedesmal?
 
@DailyLama: wann begreifen Leute wie du endlich , dass man bei Filmen und Musik letztendlich die Nutzung zahlt? Über den Preis von 50 Taler kann man streiten.
 
@iPeople: Wann begreifen die Leute wie Du endlich, dass das ein komplett abartiges Verhalten ist, Menschen nicht nach geleisteter Arbeit zu bezahlen, sondern nach der Nutzung ihrer Arbeit? Erst damit wurden völlig belanglose Sänger (die noch nie ein Lied komponiert haben) und Autoren hochgespült und wirklich gute Künstler fristen ein Trauerdasein, weil sie zwar locker von ihrer Musik leben könnten, aber Musikkonzerne halt niemanden vermarkten, der nur ein normales Gehalt erwirtschaften kann.

Wie man sich dafür einsetzen kann, dass es normal wäre, dass Menschen mit einem einzigen Lied mehr verdienen als anderen in ihrem ganzen Leben, das werde ich wohl nie verstehen. Da muss schon eine enorme Portion Selbsthass dahinterstecken, wenn Du auch per Stunde bezahlt wirst.
 
@DailyLama: Ähm, zu diesem Thema habe ich mich gar nicht geäußert. Da bin ich bei Dir. Aber darum geht es nicht.

Das Problem ist nur, wie willst Du vergüten? Sag mir doch einfach mal, wie Du Dir das vorstellst. Das Problem ist doch, dass man gerne aufwändig etwas produzieren kann. Man muss aber dann auch genügend Leute finden, die bereit sind, dafür zu bezahlen. Ich kenne Musiker, die stecken sehr viel Herzblut und Zeit in ihre Projekte. Die Musik ist aber sehr speziell, da ist es eben nicht leicht, es zu vermarkten. Der Massenmarkt will billig produzierte Dudelmusik, und genau das nutzt die Musikindustrie für sich aus, sprich: Die Labels promoten nur, womit Geld verdient werden kann, was aus betriebswirtschaftlicher Sicht auch Sinn macht.
 
@iPeople:
Beispiel: Sigur Ros.
Sehr spezielle Musik. Verdienen Ihr Geld, indem sie alles selbst online verkaufen. Digital natürlich FLAC und wunderbare Sammlereditionen. Musik ist natürlich selbst komponiert, gespielt und gesungen.

Vergütung: So wie bisher. Nur dass es einen Punkt gibt, wo alle Produktionskosten und Gehälter bezahlt sind und dann steht das Werk frei zur Verfügung für nichtkommerzielle Nutzung. Heute spielen Filme ja oft an einem Wochenende bereits die Produktionskosten herein. Und muss ein Film wirklich 200 Millionen Dollar in der Produktion kosten? Wird er dadurch besser wie ein Film, der eine Million gekostet hat?

Rocky 1: Produktionskosten 1 Million, 11 Oscar Nominierung, 3 Oscars erhalten (darunter bester Film).
Rocky 4: 31 Millionen, keine Nominierungen

Und rechtfertigt das, Menschen einzusperren, nur weil sie den Film im Internet runterladen statt später auf dem Fernseher anzusehen? Wie kann man einen großen Teil der Menschheit für den Konsum von Kunst kriminalisieren? Viele Menschen in Entwicklungländern könnten sich das nie legal leisten, aber Musik und Filme stellen oft eine wichtige Tür zur Außenwelt dar. Jeder Teenager hat "raubkopiert". Alles Kriminelle?
 
@DailyLama: Mach deiner Logik dürfte dann aber auch keiner für andere Dienstleistungen mehr zahlen, als es unbedingt notwendig ist, um Lohn, steuern und Nebenkosten zu bezahlen. Da macht niemand Gewinn und die Motivation, etwas zu produzieren oder eine Dienstleistung anzubieten, tendiert gegen Null. Dein Gehalt ist auch höher , als dein Lebensunterhslt kostet, oder ?

Bisher ist niemand wegen des herunterladens im knast gelandet, sondern lediglich wegen des verteilens. Und etwas etwas verschenken, was einen nicht gehört, ist nunmal eine Straftat, egal um welche wäre es sich handelt.

Kunst ist keine Konsum, Konsum ist keine Kunst. Demnach könnte man sich eine wunderschöne Torte als Kunststück betrachten, deren preis dann lediglich die Höhe der Selbstkosten haben dürfte.
Wer seinen produzierten Film als Kunst versteht, wird diesen auch so vermarkten. Aktionknaller, die zur Unterhaltung dienen, zählen nicht zur Kunst, sondern sind blankes Business.
Was Du also verlangst, ist eine Enteignung der Produzenten.

Sorry, aber Leute in der dritten Welt haben andere Probleme, als den 200. Aufguss von Starwars zu sehen, um am Leben zu bleiben.
 
@iPeople: Meine "Logik" hat klar Gehalt gesagt...das ist ein Gewinn natürlich dabei.

Und "sorry": sprich mal mit Menschen aus der Dritten Welt. Mit Flüchtlingen. Filme und Musik sind für viele sehr sehr wichtig, weil sie dadurch sehen, dass es nicht überall so ist.
 
@DailyLama: Nö, sonst würde es dafür nicht 2 verschiedene Begriffe geben.

Und? Für mich ist Musik wichtig, trotzdem erwarte ich nicht, dass Leute die für mich kostenlos produzieren.
 
Ich hab das Interesse ab "Dazu sollen Kunden zunächst eine spezielle und 150 Dollar teure Set-Top-Box installieren." verloren. Ich hab nen Smart-TV die sollen gefälligst ne App dafür bringen, dann könnte es sein das ich den einen oder anderen Film darüber anschaue.
Mir geht's dabei nur darum das ich es hasse wenn man mehr als eine Fernbedienung braucht und zich Geräte unter dem Fernsehr stehen hat.
 
Schwachsinn. Wenn ich soviel Geld investiere, dann will ich doch das ganze Kino-Erlebnis. Das hat dann schon etwas von Ritual in ein Kino zu fahren.
So eine Heimkino-Infrastruktur ist ja auch nochmal eine Investition. Wird ja auch gern ausgeblendet.

Einizig gutes daran wäre, dass Kino's an den Einnahmen beteiligt würden...wenn auch sicher nicht in fairem Maße. Was allerdings auch wieder übersteigert so aussehe, dass Kino's ihre Einnahmen schlimmstenfalls mit leeren Kinosälen machen.
 
"Natürlich kann auch das beste Heimkino die Atmosphäre eines echten Kinos nicht ersetzen, dennoch sind so manche Hollywood-Manager der Idee nicht abgeneigt." - Welche Atmosphäre? Matschiges, kontrastarmes, unscharfes Bild? 15-30 Minuten Werbung?

Der Preis geht auch i.O., einfach ein paar Freunde einladen, welche Essen/Trinken/Knabberzeugs mitbringen.
Rechnet man die Anfahrt, Parkhaus und nat. den Eintritt in den Preis ein (exkl. die Verpflegung), sind 50 Euro bei 3 Personen auch eben mal schnell erreicht.

Kino ist in meinen Augen obsolet - solange die oben aufgeführten Kritikpunkte nicht beseitigt werden.
 
Familien, die einzige denkbare Zielgruppe, sind wiederum die falsche Zielgruppe. Dann Mama + Papa + Kind haben bestimmte andere Prioritäten, als den aktuellsten Film zu sehen. Oder anders gesagt, Familien können am ehesten warten, bis der Film für einen Bruchteil des Geldes auf Netflix läuft. Aber es gibt eine andere Zielgruppe, und zwar Filmfreunde die sich die Gebühr teilen und dann am Donnerstag Abend einen Filmabend veranstalten. Oder WGs. Insofern glaube ich schon, dass die Idee funktioniert.
 
Zusatzgerät mit spezieller Anti-Piraterie-Technologie ausgestattet. Es ist immer möglich zu Hacken. Man müsste nur den Code und speziellen Hardware ausgestattet werden um Rippen zu können. Zb Netflix UHD 4k Rip Serien
 
Irgendwie wird man es sicherlich sofort in digitaler Form abfangen können und somit ziemlich perfekte Rips gleich zum Kinostart anbieten. Wasserzeichen kann man per Reverse-Engineering aufspüren, sollte ja recht robust encodiert sein. Hat man das erst mal raus, dann kann man es mit entsprechenden Filtern auch entfernen bzw. unbrauchbar machen. Das wird vielleicht nicht von Tag eins an möglich sein, aber früher oder später. Der Punkt ist, ich glaube die Film-Industrie ist längst nicht mehr so naiv irgendeinem "Diesmal aber wirklich!"-Kopierschutz zu vertrauen.
 
Finde den Preis ok - wenn sich wer anzocken läßt? Warum nicht...
Mit mir nicht - aber vielleicht gibts bei dem Amis genug "Melkkühe", die das zahlen...
 
Shut up and take my money! :D Hoffentlich kommt das auch bald nach DE :)
 
LOL 50$ können die ja abhaken. Wer soll das den bitteschön kaufen?
 
50€ würde ich nicht mal zahlen wenn ich 100 Kinder hätte. Das sind Filme... verdammte Filme... dass so etwas mehr als 2€ kostet ist ohnehin **************.
 
Wäre nicht abgeneigt davon. Fahrt ins Kino, Kino Karte, Getränk und dann auch noch Popcorn oder so. Da landet man auch mal schnell bei 50€

Dann noch zwischen der Box und dem Fernseher einen HDMI Splitter reinhängen und den Output mit ner Capture Card aufnehmen. Würde funktionieren da es sowieso schon Splitter gibt die HDCP aufbrechen^^
 
@NightStorm1000:

Aha, und für die 50€ streamen sie dir das Popcorn ins Wohnzimmer oder was?
 
@JTRch: Nö aber das hab ich sowieso immer daheim. Und ehrlich gesagt Sitz ich lieber in meinem Zimmer als mit 60-70 anderen Idioten in einem Saal die einfach nicht die Klappe halten können oder mit den Handy Rumspielen und das Display auf Halogen Scheinwerfer Stufe eingeschaltet haben.
 
Witzig wie sich da Leute mit "normalem" Einkommen dazu äußern.

Leute, so ein Service ist eher für den Top-End Markt gedacht, für Millionäre / Milliardäre / Celebrities! Leute, die sich 40 Mio$ Villen und ebenso teuere Jachten oder Jets leisten können, die jucken die 50$ nicht im geringsten. Solche Leute werden sich jedoch NIEMALS in ein normales Kino setzen, sondern haben eigenes Equipment, das der Kinotechnik kaum nachsteht. Solche Leute haben auch z.B. http://www.kaleidescape.com/ für >5000€ oder Crestron Home Automation für mehrere 10000€.
 
Was rauchen solche Leute? 50€, wenn nebenan der Torrent zur Verfügung steht oder der HD Stream vom illegalen Hoster deiner Wahl? Klar in manchen Ländern muss man damit aufpassen, aber in vielen kann man illegale Angebote ohne grösseres Risiko nutzen.
 
7 Mrd Menschen können nicht mehr Aufmerksamkeit "vergeben" wie sie freie Zeit haben.
Das heißt Medienkonsum ist genau genommen ein relativ stetiges Kontingent.
Das bedeutet, daß jeglicher Medienkonsum prima in eine digitale Kulturflatrate passen müßte.
Schmeißt die Zwischenhändler raus. Verzichtet auf Verschlüsselung.
Mio-fache Kopien auf verteilten Medien verschwinden.
Führt noch zusätzlich Grundeinkommen ein. Dann werden die Kosten für Medien deflationieren.
Es sinkt zwar das BIP (weil unnötige Arbeiten schnell wegfallen). Aber alle sind im Schnitt zufriedener.
(Nur die Geldgeier natürlich nicht.)
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