Spionage befürchtet: Microsoft plant Produktion der HoloLens In-House

Während sich Microsofts Augmented Reality-Datenbrille HoloLens schon bald auf den Weg zu den ersten Kunden macht, gibt es jetzt einige Hintergrundinformationen aus dem Fertigungsprozess. So soll der Konzern laut einem Bericht von DigiTimes auf die ... mehr... VR, HoloLens, Microsoft HoloLens, Windows 10 Holographic, Microsoft HoloLense, Holographic, Airquarium Bildquelle: Microsoft VR, HoloLens, Microsoft HoloLens, Windows 10 Holographic, Microsoft HoloLense, Holographic, Airquarium VR, HoloLens, Microsoft HoloLens, Windows 10 Holographic, Microsoft HoloLense, Holographic, Airquarium Microsoft

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Na, hoffentlich hat Microsoft an seine Mitarbeiter Win 10 Enterprise verteilt. Obwohl, macht auch nichts wenn nicht. Die Daten kommen ja sowieso wieder "daheim" an. ;-)
 
@chris899: Ja. Microsoft weis, das du 99% deiner "Arbeitszeit" auf Winfuture.de verbringst. Hoffen wir das dein Arbeitgeber sofern du einen hast dies nicht mitbekommt ;)
 
@Edelasos: Wer weiß, vielleicht ist der ja genau so lange hier.^^
 
Wo kommen eigentlich die Bilder hier auf WF her? Die Hardware der Hololens sieht ja ganz gut aus, aber die Software? Irgendwelche Roboter auf der Wand abschießen, Minecraft auf dem Wohnzimmertisch spielen, dieses Kreuzworträtsel (??? Bild 41) oder das mit dem Sonnensystem erkunden. Alles ganz nett, aber ein Verkaufserfolg wird das nur mit sowas wohl nicht werden, denke ich mir. Entweder das bekommt man auch so mit einem normalen PC/Tablett/Smartphone hin oder VR wäre eventuell besser. Bliebe noch das Bild in der Wohn-Küche wo jemand in Urlaub fahren möchte, hmmmh... da weiß ich nicht, ob mir das gefällt oder nicht, und ob solche Anwendungen bei mir über ein "Nett" hinauskommen.
Nein, wenn ich mir die Bilder hier auf WF ansehe, und die die man sonst so findet, sollte sich MS weniger Sorgen um die Hardware und die Produktion machen, es scheint mir eher so als wäre die Software eher das Problem.
 
@Lastwebpage: Laut Analysen wird VR in diesem Jahr mehr Absatz generieren. Dies soll sich aber mit dem Marktstart von AR Brillen ändern. Gerechnet wird, dass AR mehr als 6 mal so viel Geld einbringt. Zumal solche Brillen in der Arbeitswelt gebraucht werden, hingegen ist VR reine Unterhaltung.
 
@yves_: Ihr beiden mögt ja mit der Arbeitswelt/Firmen Recht haben. Smartphones mit Windows kommen in diesem Segment vielleicht ja auch nicht so schlecht an, siehe Bericht von Heute....
Nur wenn Google was anderes als Card und Glass rausbringen sollte, Apple einsteigt, die geplante Sache von Intel was wird und Facebook da das große Geschäft wittert und ein paar Mio/Mrd investiert, wird dieses Marktsegment nicht reichen. Dann hat MS zwar ein gutes Hardware Produkt, ist aber doch abgehängt. Das erste mal wäre es ja nicht. Ich sehe da MS durchaus irgendwie in Zugzwang, was den Consumermarkt betrifft.
 
@Lastwebpage: Es ging mir nicht darum, dass die AR Brille von Microsoft so viel Marktanteil haben wird, sondern generell wird augment reality (AR) relevanter sein als virtual reality (VR).
Dass Microsoft Konkurrenz kriegen wird ist klar, ob diese dann besser sein wird oder nicht muss sich zeigen, aber man sieht schon dass hier mehr Geld investiert wird.
Ein gutes Beispiel ist MagicLeap (AR). In diese Firma wurde über 4 Milliarden investiert, Oculus (VR) wurde für 2 Milliarden gekauft. Klar kommen beide Bereiche nun mehr auf und der Kauf von Oculus liegt zwei Jahre zurück. die Tendenz zeigt dies dennoch.
 
@Lastwebpage: Es gibt quasi noch gar keine Software, das sind bisher alles nur Ideen oder Demos. Die echten Anwendungen werden direkt mit Kunden entwickelt und da gibt es schon einige Anwendungen, die kein anderes Gerät auf diesem Planet ermöglichen würde.

Du suchst primär nach Consumer-Szenarien, die aber im Moment überhaupt nicht im Vordergrund stehen. Primär geht es im Moment um Unternehmenskunden. Und da gibt es eine Menge, die schon jetzt bereit sind, nicht allzu niedrige siebenstellige Beträge zu zahlen, um zusammen mit den HoloLens-Entwicklern erste Prototypen zu entwickeln.

HoloLens ist eher ein Arbeitsgerät und kein Spielzeug. Das einzige Gaming-Szenario, das tatsächlich ein echter Verkaufsschlager werden könnte, ist tatsächlich Minecraft. Ansonsten ist HoloLens eher im Bereich Assistenzsysteme unterwegs. Und da könnte es auch für Consumer interessant sein.
 
@Lastwebpage: "VR wäre eventuell besser" du meinst die tolle VR Software wie "Klettere auf einen Berg" sei besser als "Minecraft auf dem Wohnzimmertisch"?
 
@picasso22: Z.B. das mit dem Roboter auf der Wand abschießen.
 
@Lastwebpage: du weißt schon, dass der Verkaufsstart kein Start für den Anwender, sondern einer für Entwickler ist, damit genügend Anwendungen da sind? Und Computer sind keine Taschenrechner, Hololens ist auch nur ein Computer. Da kann man Sachen installieren, weißt du? Es ist nicht so, dass - sollte es für den Endanwender rauskommen - man mit den 5(?) vorinstallierten Programmen leben muss...
 
@Lastwebpage: AR kommt in Grundzügen bereits jetzt zum Einsatz. Die Kombination aus "echtem" Sehen und einem Datenoverlay hast Du bereits in HUDs von Flugzeugen bis Automobilen.
Stell Dir mal vor Du hast ein kleines AR-Modul als Brille oder ClipOn im Auto auf und bekommst Navigationsinformationen direkt in Dein Sichtfeld, als "Pfeil" oder roter Faden auf der Straße eingeblendet. Nie wieder raten was Dein Navi jetzt mit "halbrechts abbiegen" meint wenn drei Straßen vor Dir sind. Gleichzeitig hast Du damit Zugriff auf Sensorik welche Dich vor Schlaglöchern oder Glatteisflächen auf der Straße warnt. Nachts werden Fußgänger oder wilde Tiere welche die Sensorik erfasst in Deinem Display hervorgehoben/eingezeichnet und durch die Kameras im Auto siehst Du bei einem Rundumblick durch die Säulen, Türen und Heckklappen durch. Nie wieder ein toter Winkel!
Daheim kannst Du Dir zum Beispiel beim basteln Schnittvorlagen direkt auf's Material projizieren, Deine Wunscheinrichtung schon in Deiner Wohnung anschauen etc pp...
 
"Spionage" ...
....klingt schon sehr strange.
Wir alle wissen das Konkurrenzunternehmen und aber auch iFixit das Ding in der Dev-Version zerlegen werden.
Ausserdem ist es in Microsofts Interesse das OEMs ebenfalls "Hololens"-Versionen bauen werden.
Klar werden sich MS/Intel/Beteiligte erst mal stillheimlich weiterentwickeln und ein paar weitere Patente sichern ... aber die Produktion "inHouse" zu verlagern klingt in meinen Ohren mehr als gestört.
 
Im Nachrichten-Titel steht, dass man die Produktion selbst vollzieht, da man Spionage befürchtet. Im Artikel selbst werden dann jedoch völlig andere Gründe genannt, die absolut nichts mit Spionage zu tun haben und auch alle plausibel sind. Gegen Ende des Artikels fällt dem Autor die Überschrift wieder ein und versucht dann noch krampfhaft der Überschrift gerecht zu werden, widerspricht sich dann aber abermals:

"Spionage? Möglich, aber nicht ausschlaggebend" -> Heißt weiterhin, dass die In-House-Produktion nichts mit Spionage-Abwehr zu tun hat. Im Absatz zu dieser Absatzsüberschrift jedoch wird wieder auf dieses Szenario als möglichen Grund eingegangen.

Das passt alles von vorne bis hinten nicht zusammen! ;-)
 
@DerKritiker: Ist halt nur Click-Baiting...
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