Microsoft SQL Server läuft künftig auch auf Linux & die Hölle friert zu

Microsoft hat soeben bekanntgegeben, dass der hauseigene SQL Server in Zukunft auch unter Linux laufen wird. Damit öffnet der US-Softwarekonzern ein weiteres seiner bekanntesten Produkte für ein Dritt-Betriebssystem und macht es vor allem von ... mehr... Linux, SQL Server, SQL Server on Linux, SQL Server für Linux Bildquelle: Microsoft Linux, SQL Server, SQL Server on Linux, SQL Server für Linux Linux, SQL Server, SQL Server on Linux, SQL Server für Linux Microsoft

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Ist schon 1. April? ;)
 
@RocketChef: Nope
http://blogs.microsoft.com/blog/2016/03/07/announcing-sql-server-on-linux/

Bis zur generellen Verfügbarkeit dauerts noch seine zeit aber der weg ist klar, weg von windows
 
@0711: Nicht weg von ...hin zu einer größeren Unterstützung.
 
@0711: Unsinn. Sie wissen einfach nur, dass viele ihrer Kunden von Azure oder dem Enterprise-Segment Linux nutzen. Warum soll man diese Plattformen dann nicht auch mit Produkten versorgen, statt sie dort auch noch bei SQL-Servern & Co. in die Arme der Konkurrenz zu treiben. Ich würde es eher als Absicherung sehen, falls Windows doch mal wegfällt.
 
@0711: eher hin zu einem docker-container
 
Läuft alles wie erwartet, .net wird die basis sein....SQL server wird nicht der letzte sein. Unabhängigkeit von Windows ist oberste Prämisse, Windows wird aufgegeben.
 
@0711: Warum zum Teufel sollte Windows aufgegeben werden? Das wäre absolut unsinnig. Das System ist immer noch DAS Desktop OS und aus Unternehmen nicht wegzudenken. Auch im Server-Umfeld spielt es eine immense Rolle.

Es geht lediglich darum, die Dienste breiter verfügbar zu machen. Frei nach dem Motto "Wenn es schon nicht Windows sein soll, dann wenigstens andere MS-Produkte und Dienste".
 
@HeadCrash: Man denkt über die Desktop Ära hinaus und on premise drückt man möglichst in die cloud, schon ist das basis os nur noch kostentreiber.
Natürlich passiert das nicht in 1 oder 2 Jahren aber Nadella hat meiner Ansicht nach Mobile aufgegeben und damit die MS Plattformzukunft auf Endgeräten, am ende verschwinden viele Vorteile der On Premise MS Server mit den Endgeräten -> ab in die Cloud, Plattform ist Wurst.
Die Abhängigkeit von Windows reduzieren ist ja durchaus kein geheimes Ziel, aktuell heißt es Voraussetzungen schaffen.

edit
nicht dass der plan b vorsehen könnte doch noch die plattformzukunft zu retten aber aktuell denke ist relativ klar ersichtlich was plan a ist und man plan b keine große Priorität beimisst.
 
@0711: Es ist klar, dass Microsoft sich auf eine Welt einstellt, in der Windows nicht mehr die Bedeutung haben wird bzw. hat, die es vor einigen Jahren noch hatte. Das heißt nicht, dass man vor hat, Windows aufzugeben. Wieso sollte man die Ressourcen in Windows 10 in seinen diversen Ausführungen, Windows Server 2016 und UWP investieren, wenn man sowieso vorhat, das alles demnächst aufzugeben? Und das ist ja nicht das einzige. Dass man sich auch mittels Cloud um Plattformunabhängigkeit bemüht, ist eine Anerkennung der Realität, das Erschließen eines neuen lukrativen Geschäftsfeldes mit großem Wachstumspotenzial und das Bestreben, weiterhin so relevant zu bleiben wie möglich. Das schließt natürlich weiterhin Windows ein, aber eben auch darüber hinaus, daher werden Schritte unternommen wie dieser.
 
@adrianghc: Mein Edit geht ein wenig darauf ein und ansonsten ist es halt auch noch so dass man aktuell Windows noch als Geldquelle sieht.

Von "demnächst" ist keine rede, so schnell ist der Markt nicht.

edit noch für uwp
was glaubst du warum es erste Unkenrufe gibt die "bridges" oder generell uwp auch für andere Plattformen zu bringen...UWP muss sich nicht an windows klammern
 
@0711: Ich denke eher, dass Plan A und B vertauscht sind. So oder so kann meiner Meinung nach keine Rede davon sei, dass Unabhängigkeit von Windows "oberste Prämisse" sei.

Windows 10 IoT ist kostenlos und soll Windows auf einen der nächsten großen Schritte der IT-Entwicklung ein, so viel also dazu, Windows werde momentan nur noch als Geldquelle behalten. UWP ist dahingehend geschaffen worden, nicht nur über Desktop und Mobile zu laufen, sondern auch IoT und HoloLens, womit sich Microsoft auf Grundlage von Windows einen weiteren neuen Schritt der IT-Entwicklung erschließt.

"UWP muss sich nicht an windows klammern"

Das stimmt, aber UWP heißt nicht umsonst Universal Windows Platform. Eine etwaige Übertragung von UWP auf iOS und Android würde weiterhin dem Zweck dienen, UWP attraktiv und relevant zu machen.
 
@adrianghc: Ja Windows überall kostenlos...das Geld bestimmt den weg und solange Windows "in der neuen Welt" (smart geräte hoho) keine Rolle spielt ist das langfristig nur ein Kostentreiber von dem man sich versucht unabhängig zu machen und im zweifel eben auch fallen lassen kann.
 
@0711: Zwischen "im Zweifel fallen lassen kann" und dem, was du behauptest, nämlich, dass das ihr primäres Ziel sei, ihre "oberste Prämisse" gar, liegt aber noch einiges dazwischen, meinst du nicht?
 
@adrianghc: Ich habe mich zuletzt vielleicht etwas zu zurückhaltend ausgedrückt. Ich bleibe mal bei plan a und b mit klarer Prämisse, die Relevanz von Plattformen wird künftig so oder so abnehmen
 
@0711: Kostentreiber???? Lol, was für eine komplett unsinnige Aussage. Kostentreiber sind vielleicht noch im Home-Umfeld die Betriebssysteme. Aber im Business-Umfeld sind diese Kosten komplett vernachlässigbar, da nur unbedeutend. Ein Red Hat kosten ähnlich viel wie ein Windows, aber beides sind keine Kosten die eine Rolle spielen. Kostentreiber sind je nach Projekt Personal für Administration und Entwicklung oder auch Lizenzkosten für Anwendungen. Beispiel: Wenn Du ein SAP-System ebtreiben willst, dann betragen die Kosten für das Betriebsystem nur den Bruchteil eines Prozents der Gesamtkosten. Schau Dir mal große Projekte an.
 
@Nunk-Junge: Kostentreiber für Microsoft, nicht für die Kunden....du redest von was völlig anderem
 
@HeadCrash: Schau dir an wie grottig Windows 10 läuft. Wir führen es gerade aus verschiedenen Gründen in unserer Entwicklungsabteilung ein. Setups von aktuellen Programmen (auch Microsoft-Produkte wie Visual Studio 2015) laufen nicht sauber durch. Selbst Windows-Features wie .NET 3.5 oder das englische Sprachpaket lassen sich nicht ohne Probleme nachinstallieren. Aber Hauptsache Candy Crush Saga und Twitter werden alle Nase lang neu runtergeladen und installiert, auch wenn man es jedes Mal wieder deinstalliert. Würden ich und meine Kollegen solche Bananensoftware abliefern, wäre mein Chef mächtig sauer und wir wären längst einige Kunden los.
Weg von Windows ist das beste was Microsoft machen kann, nachdem sie Windows die letzten Jahre geschrottet haben (und der Zeitgeist auch weg vom Desktop geht).
 
@TiKu: Dann macht ihr definitiv was falsch.Windows 10 + Office 2016 + VS 2015 laufen wunderbar durch. Auch Net 3.5 sowie die Sprachpakete lassen sich problemlos installieren. Nutzt ihr auch den aktuellsten Build?
 
@Hoodlum: Build 1511 64 Bit. Es ist eine Standard-Installation auf einem Core i7-2600 mit 16 GB RAM, Samsung-SSD und einer ATI HD5400. Die Hardware ist definitiv intakt. Es wurde kaum eine Einstellung von Windows geändert, keine App mit der Brechstange entfernt. Es wurde nichts an der Registry geändert. Es ist kein 3rd-Party-Virenscanner installiert, kein ClassicShell o.ä. Die Hardware läuft komplett mit den Windows-Standardtreibern. Vor der Installation von VS2015 wurden lediglich 7-Zip und Notepad2 installiert, sowie alle verfügbaren Windows-Updates. Dennoch lief das Setup von VS2015 erst im zweiten Anlauf fehlerfrei durch. Selbiges anschließend bei Android Studio. Für den SQL Server 2014 brauchten wir dann .NET 3.5. Also selbiges über "Feature hinzufügen" hinzufügen wollen. Leider endete das immer (auch nach einem Systemneustart) in einem Fehler. Erst über die Kommandozeile per dism ging es dann. Auch das Sprachpaket für eine englische GUI kann nicht installiert werden. Zwischendrin gab es zudem das Problem, dass die Maus nicht mehr funktioniert hat bis das System neugestartet wurde. Sehr zuverlässig läuft hingegen das automatische Runterladen und Installieren von Candy Crush Saga und Twitter.
 
@TiKu: Das Candy Crush und Twitter gut läuft bestätige ich. Bei Net 3.5 sollte man besser nicht über Feature hinzufügen sondern über die alte Systemsteuerung / Programme und Features installieren. (Über Feature hinzufügen hatte ich bei Build 10240 auch mal Probleme.) Alle anderen Bugs kann ich nicht bestätigen. Hab zu Testzwecken bestimmt schon 10 - 15 Installationen Win 10 + Office + VS durchgeführt und bei diesen Programmen nie ein Problem gehabt. Tritt das nur bei dir auf oder auch bei deinen Kollegen aus der Entwicklung?
 
@Hoodlum: Candy Crush und Twitter habe ich nicht gestartet (nur mehrfach deinstalliert), keine Ahnung ob das wirklich gut läuft.;-) Bei net 3.5 hatte ich den Weg über die alte Systemsteuerung gewählt. Meine Kollegen nutzen derzeit noch Win7, da ich ja gerade das Mastersystem einrichte, von dem dann geklont wird. Es ist aber bereits der zweite Anlauf, nachdem der erste noch schlechter lief und ich mich bei einer Sache auch falsch entschieden hatte.
Einige der Kollegen, die Win10 bereits privat einsetzen, berichteten aber, dass sie da auch diverse seltsame Probleme hätten und das System auf sie relativ unausgereift wirke.
 
@TiKu: genau solche Probleme hab ich seit Windows 8 und bis Windows 10 hat sich nichts gebessert.
 
@Hoodlum: Grade der aktuellste Build macht Probleme. Man braucht nur einen Wsus haben dann lässt sich schonmal .net FW35 nicht nachinstallieren in der Domäne.
Erst aus der Domäne raus dann, FW installieren und wieder in die Domäne rein.
Unter dem RTM Builf hat das nachinstallieren der Sprachpakete super funktioniert. Build 1511 braucht neue Sprachpakete. Ansonsten quittiert einem Windows immer alles mit einer Fehlermeldung.
 
@Kiergard: Ps: Das FW35 Problem gibts ja seit Windows 8. Von daher bezog sich das nicht speziell auf Build 1511
 
@TiKu: Sowohl .Net35 als auch VS2015 haben sich bisher bei den meisten Entwicklungssystemen in unserer Firma ( und in meinem privaten Umfeld) installieren lassen. Ich kann daher nicht nachvollziehen, was bei euch für Probleme gibt. (wahrscheinlich irgendwelche sonder Konfigurationen, die es eigentlich nicht geben sollte)
 
@oversoul: Nein, keine Sonderconfig. Siehe oben. Es ist noch nichtmal exotische Hardware verbaut.
 
@TiKu: Da scheint aber der fehler wo anders zu liegen....sauber paketiert rennt alles von dir genannte.
 
@0711: Ich könnte dir jederzeit zeigen wie es nicht rennt.
 
@TiKu: Ich dir das Gegenteil...

reicht ja prinzipiell schon das errorlog ;)
 
@0711: Wenn ich dran denke, kann ich das morgen mal posten. Ich behaupte ja nicht, dass Windows 10 + VS 2015 + SQL2014 generell nicht laufen würde. Aber es ist eben auch keine defekte Hardware oder PEBKAC.
 
@TiKu: schon mal den Arbeitsspeicher gecheckt ? Ist häufig ein Fehler.
 
@kemo159: Ja, habe ich. Der ist in Ordnung. Defekte Hardware äußert sich zudem meist in Freezes oder Abstürzen. Sowas konnte ich bislang aber nicht beobachten. Lediglich die genau einmal aufgetretene Sache mit der nicht mehr funktionierenden Maus war in der Hinsicht etwas seltsam.
 
@0711: WindowsUpdateClient schreibt dieses Log: "Fehler bei der Suche nach Updates: 0x80240438."
 
@TiKu: Der Fehlercode besagt nur, dass das Ziel nicht erreichbar ist:

WU_E_PT_ENDPOINT_UNREACHABLE - There is no route or network connectivity to the endpoint

Warum das jetzt so bei Dir ist, schwer zu sagen, kommt aber leider seit Windows 10 immer wieder vor. Hatte ich auch schon des öfteren, obwohl Netzwerk und Windows Update an sich soweit funktionierten.
 
@TiKu: ich kann dir nicht ganz folgen aber ich dachte du hast Probleme beim installieren von vs 2015/SQL 2014 -> davon wären die install logs/fehlerlogs hilfreich warum es bei dir nicht klappt wie es soll.
 
@0711: Diese Probleme sind inzwischen behoben, deshalb interessieren sie mich nicht mehr. Bei VS2015 hat es geholfen, das Setup mehrfach auszuführen, bei Android Studio auch. Bei SQL 2014 war das Problem ja .net 3.5. Dort hat es geholfen, es per dism über die Kommandozeile zu installieren.
 
@TiKu: naja letzteres ist nun kein wirkliches installationsproblem und durchaus pebkac...zu ersteren beiden kann man so natürlich nur bedingt was sagen.
 
@DK2000: Ich habe inzwischen den Verdacht, dass Windows 10 nicht mit unserem WSUS mag, auch wenn der bei anderen Systemen keine Probleme macht. Es ist ja auch völlig ungewöhnlich, dass in einem Firmennetzwerk ein WSUS läuft. Aber wenn ich mir anschaue, wie hartnäckig Windows 10 PROFESSIONAL immer wieder Candy Crush Saga und Twitter installiert, habe ich eh den Verdacht, dass Firmenkunden für Microsoft keine Rolle mehr spielen.
 
@0711: Was bitte ist daran PEBCAC, wenn sich .NET 3.5 oder Windows-Sprachpakete nicht über die dafür vorgesehenen Wege installieren lassen?
 
@TiKu: was ist denn der vorgesehene weg außer der weg über die Funktionen/Features zu aktivieren?
Das Setup von SQL2014 selbst sieht das jedenfalls nicht vor nachzuinstallieren...
 
@0711: Eben jener Weg ging ja nicht. Es ging nur der Weg über Kommandozeile/dism.
 
@TiKu: du bist sehr sehr lückenhaft was die Infos angeht
 
@0711: Wo genau? Gestern abend um 23:38 schrieb ich eigentlich eindeutig, dass das Problem mit .net 3.5 gelöst ist, es sich aber nur per Kommandozeile/dism installieren ließ. Auch heute morgen um 10:43 schrieb ich nochmal, dass ich die Kommandozeile bemühen musste.
 
@TiKu: ich lese zugegebenermaßen nicht jeden strang durch, es per dism per kommandozeile (heute morgen) zu installieren ist für mich einer der vorgesehenen wege...bei paketverteilung sogar der einzige weshalb ich das auch nicht als ungewöhnlich angesehen habe.
Du sagtest ja du kannst die Probleme jederzeit nachstellen, lieferst dann ein Windows Update Problem.
 
@TiKu: netzteil kann ebenso verantwortlich sein wenn es zu einer Unterversorgung durch Spannungsschwankungen kommt. Teste es mal mit einem anderen.
 
@HeadCrash: Windows Server sind im Vergleich zu Linuxservern ein Recouurcenfresser. - Deshalb
 
@M4dr1cks: Dein Wissen scheint recht veraltet zu sein. Nutz Windows Server Core.
 
@M4dr1cks: Der Core-Server ist ein Ressourcenfresser? Nicht, daß ich wüßte.
 
@M4dr1cks: Normale Windows-Server und Linux-Server nehmen sich nichts beim Ressourcenbedarf. Wir haben von beiden eine große Zahl. Wo Windows nicht mithalten kann, sind Kleinstserver - minimale Server für einzelne, wenig ressourcen benötigende Aufgaben. So habe ich privat eine Owncloud auf Raspberry Pi 1. :-)
Aber normale Server haben vergleichbaren Ressourcenbedarf unter Linux und Windows.
 
@0711: Was hast du heute genommen? Ich will auch was davon. :)
 
@adrianghc: Die Mischung machts
 
@0711: bekomme ich das rezept?
 
@0711: Klar die geben Windows auf das was Milliarden generiert sonst aber noch alles ganz frisch im Oberstübchen ?

Wieso sollte Microsoft das tuen mit Windows 10 kommt gerade die Infrastruktur um ein eigenes Ökosystem zu schaffen bestehend aus: Windows Desktop/Laptop, Smartphone, Tablet und Konsole sowie Raspery (ja dafür gibt es Windows 10 und das Gratis).
Aber weg von Windows so etwas kann nur von Linux oder Apple Fanboys kommen der Industrie Standard Weltweit denn macht man sich doch nicht selber Kaput.
Alles wird generell für Windows entwickelt weil da die meisten Abnehmer hinter stehen alles andere je Spezieller es wird geht in Richtung Spezialanfertigung und wird entsprechend teuer.

Die werden den Server überarbeiten und mehr in Richtung Linux gehen damit es alles Kompatibler wird.
Was wohl eher der Fall ist das man einen SQL Server mit Linux Elementen versieht damit man sich als Firma Admins einsparen kann weil man keine 2 für den selben Job benötigt nur weil einer nur Linux und ein anderer nur Windows kann.
So ein heil ist Linux nun nicht das glauben viele nur gerne ein Linux Server ist genauso schnell außer Gefecht wie Windows, ich schieße dir jeden Server mit lächerlichen DDos ab schon weil es so einfach ist haut es jeden Server egal welcher Unterbau da zum Einsatz kommt aus dem Netz.
 
@Freddy2712: Wo generiert Windows heute noch Milliarden? Angesichts der hohen Entwicklung- und Werbekosten dürften Millionen drin sein, aber keine Milliarden.
 
@Freddy2712: Du beschreibst die heutige Situation gut

Linux oder Windows...beide bedienen Anforderungen, das wars auch schon. Die "Diskussion" um besser oder nicht finde ich müßig und schlicht irrelevant.
 
@0711: Ob besser oder nicht, kommt sowieso erstens auf die jeweiligen Anforderungen des Nutzers an und nicht zuletzt ist es auch einfach eine Frage des Geschmacks. Finde diese Diskussionen auch sinnlos.
 
@0711: Weil der großteil vom SQL Server ja auch ganz bestimmt in C# mit .NET geschrieben wurde. :D
 
Braucht kein Mensch. Als ob es nicht genügend gleichwertige und bessere Alternativen unter Linux gäbe.
 
@kleingeldhorter: Och, der MS SQL Server ist nicht (mehr) so schlecht.
 
@TiKu: Interessantes Kaufargument - "eh nicht mehr so schlecht!"
 
@kleingeldhorter: Ich finde den SQL Server seit Version 2005 ziemlich gut. Das schreibe ich übrigens als Verfechter von LAMP-Installationen.
 
@kleingeldhorter: Das selbe könnte man zu jedem Linux sagen wobei das Betriebssystem Universal Tauschbar ist.
Ist ja nicht so das es bei z.B. Apple nicht zumindest gleichwertige oder bessere Alternativen gibt ergo Linux braucht kein Mensch.
 
@kleingeldhorter: MS SQL ist mittlerweile definitiv besser und verlässlicher als MySQL. Hinkt gegenüber Oracle aber noch weit hinterher.
 
@Matti-Koopa: Welche DB hinkt nicht hinter Oracle her?
 
Hmm, ob das auch für die Express-Edition gelten wird? Ich denke da grad an Docker-Images mit einem MS-SQL-Server. Da könnte man zukünftig einiges an Aufwand und Lizenzkosten sparen.
 
@TiKu: Kann schon sein. Immerhin pushen die docker na derzeit gewaltig, würde mich nicht wundern wenn das der nächste zukauf wäre.
 
@Ludacris: microsoft hat sein eigenes dockersystem was bei server16 zum einsatz kommt. ich glaube nicht das sie docker aufkaufen werden.
 
@Odi waN: Das System, das da bei Server 2016 zum Einsatz kommt, scheint aber noch ziemlich eingeschränkt und eher ein Proof of Concept zu sein. Gut, Server 2016 ist noch nicht final...
 
@TiKu: das minus kommt nicht von mir. aber ja server 2016 ist nicht fertig und da fehlen noch diverse sachen, unter anderem auch docker.
 
@Odi waN: Hm? Ich dachte am ende wird das dockersystem 1:1 zu docker aus der linuxwelt kompatibel sein - ob das jetzt von ms oder docker kommt sollte da doch rechtwurscht sein
 
@Ludacris: wenn ich das richtig gelesen haben wird es zwar kompatibel sein aber nicht mit allen funktionen. da will ms auf seine eigene entwicklung setzen und ihr dockersystem vorrangig benutzen.
 
So ändern sich die Zeiten

Bis heute war der SQL Server von Microsoft für viele gewerbliche Mittelstandsnutzer ein starkes Argument, auch das MSFT Produkt Windows Server einzusetzen. Angefangen von diversen Buchhaltungsprogrammen, die den SQL Server zwingend voraussetzen bis hin zu Warenwirtschaftsanwendungen und Controlling Software.

Der MS-SQL Server zeichnet sich durch eine relativ flache Lernkurve zur Administration und Handhabung aus, jedenfalls im Vergleich mit den wirklichen Konkurrenten dB2 und Oracle. Die lizenzkostenfreie Express Version bietet bereits einen Funktionsumfang, die kleineren Betrieben bis rund 30 Clients völlig ausreichen dürfte.

Wenn Microsoft nun auf diesen Sachzwang für Windows als OS verzichtet, dann steht bei der Zukunftsplanung des Konzerns wirklich kein Stein mehr auf dem anderen.

Mal sehen, wie die Anwendungsentwickler wie Lexware, Sage und Co. darauf reagieren. Es wird spannend.

G.-J.
 
@Gajus-Julius: MS macht hier wieder alles richtig. Das Betriebssystem ist zwar ein Baustein der Microsoft-Welt, aber nur ein kleiner. Wenn man jeden Baustein austauschen kann, ohne bei anderen Bausteinen Probleme zu bekommen, finde ich das sehr positiv.
 
@Gajus-Julius: "Der MS-SQL Server zeichnet sich durch eine relativ flache Lernkurve zur Administration und Handhabung aus..." na ja.^^ Komme mit MySQL besser zurecht.
 
was mich hier interessiert, ist eine X86 Basis notwendig oder läuft das dann eben auch auf ARM?
 
@baeri: ich gehe schon von aus das X86/X64-Prozessoren benötigt werden. ARM-Support wird, wenn überhaupt, sicherlich erst nachgeschoben.
 
@MarcelP: naja EIGENTLICH kann die .net-BASIS überall genutzt werden <- siehe Office und Co...

aber die Entscheidung trifft MS hier selbst...
 
@baeri: Es ist nicht sonderlich wahrscheinlich, dass der SQL Server in C#/.NET oder C++/CLI neu entwickelt wurde.
 
@TiKu: ich weiß leider nicht auf welcher Basis dieser Entwickelt wurde...
 
@baeri: Die .Net-Basis kann nicht überall genutzt werden. .Net gibt es an sich nur für Windows. Mono ist zwar ähnlich, aber eben doch noch ziemlich anders und nicht 1 zu 1 portierbar. Weiter ist der SQL-Server in seiner Basis nicht .Net sondern nativ. Drittens wäre .Net-Core noch nicht weit genug, um damit einen SQL-Server zu schreiben.
 
@Knarzi81: Warum? Unabhängig von der Performance (die selbst bei .Net auf Windows fraglich ist), kann man einen SQL Server notfalls auch in Basic schreiben...
 
@Tintifax: Unabhängig von Performance? Ja, kann man. Aber ein SQL-Server lebt erst von Performance, also ist es doch völlig dämlich, Performance als Anforderung auszuklammern. Das könnte sich vielleicht mal ändern, wenn sie .Net-Native wirklich gut hinbekommen.
 
@Knarzi81: Nein, das meinte ich ja nicht, hab mich schlecht ausgedrückt. Ich glaub nicht, dass man irgendwann den MSSQL Server in .Net Core entwickeln wird, genauso wie in irgendeinem .Net. Deshalb hab ich das "noch" vor ".net core" nicht verstanden. Es wird vermutlich nie weit genug sein damit man sinnvoll einen großen SQL Server darin entwickelt. Allerdings gibt es genügend Anwendungsbeispiele, bei dem es bei einem SQL Server nicht ultimativ auf die Performance ankommt. Wenn ich z.B. eine mobile Anwendung programmier, mit einem embedded SQL Server, dann ist Performance wie in jedem Programm zu sehen, da sind aber andere Sachen wichtiger. Das meinte ich. Also, SQL Server kann man überall schreiben, einen großen SQL Server wird man in meinen Augen nie sinnvoll in einer Technologie wie .net oder noch viel schlimmer Java entwickeln.
 
@Tintifax: Sag niemals nie. Ich meine, so langsam kommen wir performancetechnisch an einen Punkt, wo man den Overhead von Managed-Systemen dem Sicherheitsgewinn, den man hat, weil viele der primären Schusselfehler die man reincoden könnte nicht möglich sind, durchaus gegenüber stellen kann.
 
@Knarzi81: Ich glaub, dass es immer so sein wird dass performance-abhängige-Core-Komponenten relativ maschinennah entwickelt werden. Auch die Tatsache, dass es ganz schwer für eine Firma zu verkaufen ist, dass "die neue Version langsamer ist wie die alte, aber halt etwas sicherer" lässt mich das glauben. Von mir aus werden viele Tools in .net entwickelt, allerdings wird ganz sicher nicht so ein riesen Projekt, das so eine stabile Basis hat, in einer neuen Sprache entwickelt. Soviel Sicherheitsvorteil kanns gar nicht geben, ich glaub dass allein durch die Neuentwicklung das wesentlich instabiler werden MUSS...
 
@Tintifax: Sag niemals nie. Irgendwann kommt immer der Punkt, an dem man sich von 50 Jahre alten Konzepten mal trennt. Und C und C++ sind für die immer größer werdenden Projekte auf Dauer einfach nicht mehr geeignet.
 
@Knarzi81: Sag das nicht. C++ steht ja auch nicht still... :)
 
@Tintifax: Dauerhaft dranflanschen macht eine Sprache aber auch nicht zwingend erotischer. :)
 
@Knarzi81: Hehehe ;) Nur dass C++ grundsätzlich schon genügend Grunderotik hat, dass sie das dazupappen von Generics oder ähnlichen durchaus aushält :)
 
@Tintifax: Na ja... über Geschmack und Erotik lässt sich ja durchaus ewig streiten. :)
 
@Tintifax: Vor einigen Jahren/Jahrzehnten gab es den Übergang von ASM auf C und später auf C++. Auch hier hätte man das Performance-Argument bringen können und trotzdem ist ASM-Code heute kaum noch anzutreffen, auch weil Compiler auf Maschinencodeebene längst besser optimieren können als die allermeisten Programmierer. Selbiges gilt bei Managed Code vs. Unmanaged Code. Managed Code ist nicht per se langsamer. JIT und Hotspot-Analysen zur Laufzeit ermöglichen es bei Managed Code sogar, Code nicht nur auf eine bestimmte Architektur, sondern auf eine konkrete Maschine, ja gar auf ein bestimmtes Nutzerverhalten zu optimieren.
Meine bevorzugte Sprache ist übrigens unmanaged C++. Das hat wenig mit der Geschwindigkeit zu tun, sondern vielmehr damit, dass mir .net zu aufgeblasen und zu abhängig von Microsoft ist.
 
@TiKu: Also, ich muss sagen, dass ich weg von der C/C++ Schiene bin, aber es war zumindest lange Zeit immer noch so dass zumindest hochoptimierter Code als ASM im Projekt war. Und ich kenn diese rein theoretischen "In Wirklichkeit ist Managed Code sogar schneller" Aussagen. Aber egal, vielleicht gibts irgendwann einen .net, kann ja sein, ich glaub nicht dran... :)
 
@Knarzi81: Die sqlservr.exe von SQL 2014 ist wohl noch immer native, während im Exchange 2007 (Mail-Server) schon angefangen wurde, .NET zu verwenden ... vielleicht noch nicht durchgängig, die store.exe scheinbar nicht, aber im Exchange 2013 ist der Store-Service-Part auch schon eine .NET-Assembly ...

Was ich hier auf die Schnelle nicht feststellen kann ist, ob es sich vielleicht um C++/CLI-Code handelt.

(Tool: JetBrains dotPeek)
 
@pro79: Ist das nicht einfach nur als Wrapper für die Powershell gedacht? Also DLLs in C++/CLI bzw. C# mit P/Invoke, welche dann die Verwaltbarkeit per Powershell ermöglichen, während die Hauptkomponenten weiterhin Nativ sind?
 
@Knarzi81: Es ist schwer nachzuzählen, aber 80-90 % der DLLs und EXEn im Bin-Ordner sind Managed Assemblies und auch so benannt, siehe:

http://pastebin.com/cwvXG7Pg
 
@Knarzi81: Nachtrag:
"In Exchange 2013, the Managed Store is the name of the newly rewritten Information Store processes, Microsoft.Exchange.Store.Service.exe and Microsoft.Exchange.Store.Worker.exe. The new Managed Store is written in C# and tightly integrated with the Microsoft Exchange Replication service (MSExchangeRepl.exe) to provide higher availability through improved resiliency. In addition, the Managed Store has been architected to enable more granular management of resource consumption and faster root cause analysis through improved diagnostics."
https://technet.microsoft.com/en-us/library/jj150540(v=exchg.150).aspx#BKMK_Mail
 
"...& die Hölle friert zu" Wasn das fürn Kindergarten hier?
 
@kkp2321:
Gute Frage...
1. Expandiert die Hölle langsamer als die Anzahl der hinzukommenden Seelen, dann steigen Temperatur und Druck in der Hölle an, bis sie explodiert.
2. Expandiert die Hölle schneller als die Anzahl der hinzukommenden Seelen, dann sinken Temperatur und Druck in der Hölle, bis sie gefriert.
 
@wertzuiop123: Aber nur wenn Seelen Wärme ausstrahlen. Wenn zuviele Kaltherzige hinzukommen, kann es auch früher passieren.
 
@kkp2321: weil microsoft früher symbolisch hat durchblicken lassen das ehr die Hölle gefriert als das produkte für linux veröffentlicht werden. Mittlerweile sind die jungs und mädels dort offener und das gefällt mir
 
Genialer Titel!!! :)
 
Ich weiss zwar auch nicht, warum die Hölle zufrieren soll. aber das Microsoft jetzt offener auf andere OS-Systeme wie Linux zugehen will, ist nicht verkehrt. Es sei denn, jemand hat sich hier einen Scherz erlaubt.
 
Die Idee dahinter ist klar... Microsoft will in Zukunft Server vermieten (vereinfacht gesagt). Das wird aber nicht klappen auf lange Sicht. Denn wenn sie einmal den technologischen Vorsprung verspielt haben, dann kommt kräftig Konkurrenz auf (Betreiber aus Asien sind immer billiger) und schon geht die schöne Geschäftsidee vor die Hunde. Das endet für Microsoft im Konkurs. So sehe ich das...
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