Googles selbstfahrendes Auto baut den ersten richtigen Unfall

Bisher hatten die selbstfahrenden Autos, die der Suchmaschinenkonzern Google in mehreren Regionen der USA derzeit testet, eine im Wesentlichen makellose Unfallstatistik. Bis auf einige erlittene Auffahrunfälle operierten die "Roboter-Autos" bislang ... mehr... Google, Selbstfahrendes Auto, Google X Bildquelle: Google Google, Selbstfahrendes Auto, Google X Google, Selbstfahrendes Auto, Google X Google

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"Klar schuld" ist aber auch was anderes. Zumindest bei uns ist das Reißverschlussverfahren für solche Fälle vorgeschrieben, d.h. im beschriebenen Fall hat jeder Fahrer auf der Ausweichspur genau einen reinzulassen. Gibt er stattdessen Gas um die Lücke schnell zuzufahren, ist er meines Erachtens auf jeden Fall mit schuld, wenn es dann kracht. Aber man weiß ja nicht genau, wie es dort abgelaufen ist.
 
@mh0001: da war ein Hindernis auf der Spur, also muss das Auto selbst davor anhalten, bis es die Spur wechseln kann. Nur weil ein z.B. Ein Lieferwagen die Spur dichtmacht heißt nicht dass automatisch ein Reißverschlußverfahren gilt.
 
@K-Ace: Es hat vor den Sandsäcken angehalten und gewartet. Dann kam die Situation: Eine Lücke die gereicht hätte, wenn der Busfahrer leicht abgebremst hätte. Und das Auto (wie auch der Testfahrer) ist davon ausgegangen das der Busfahrer leicht abbremst damit es sich wieder einfädeln kann. Also ist es los. Der Busfahrer hat nur nicht abgebremst.
 
@James8349: Also brauchts mehr Dampf unter der Haube, damits schneller aus dem Knick kommt
 
@James8349: Das ist klassisches unterschätzen einer Situation. Dass dies in dem Falle Technik UND Kontrollperson passiert ist, sollte einem zu Denken geben.
 
@iPeople: Ein Auto ist auch nur ein Mensch... ;)
 
@K-Ace: Falsch. Reißverschlussverfahren ist an einer Engstelle sogar Pflicht. Siehe Paragraphen 7 aus der StVO. Hier der wichtige Teil zitiert:

(4) Ist auf Straßen mit mehreren Fahrstreifen für eine Richtung das durchgehende Befahren eines Fahrstreifens nicht möglich oder endet ein Fahrstreifen, ist den am Weiterfahren gehinderten Fahrzeugen der Übergang auf den benachbarten Fahrstreifen in der Weise zu ermöglichen, dass sich diese Fahrzeuge unmittelbar vor Beginn der Verengung jeweils im Wechsel nach einem auf dem durchgehenden Fahrstreifen fahrenden Fahrzeug einordnen können (Reißverschlussverfahren).

Also hat hier der Busfahrer die klare Schuld, sofern das geschriebene oben so stimmt, und nicht das selbst fahrende Auto. Hier wurde vom Winfuture Author einwenig Meinungsmache betrieben. Ob nun Versehentlich oder mit Absicht, keine Ahnung ;-)
 
@Forster007: Selektive Anwendung einzelner Paragraphen und Absätze ohne Korrelation zu anderen Absätzen und Paragraphen wird ja gern argumentativ missbraucht: Du hast nämlich bei Deiner Schuldzuweisung in Richtung Busfahrer den Absatz 5 Deines §7 vergessen lesen ;) Insofern ist die Schuldfrage eben nicht eindeutig, zumindest nach deutschem Recht.
Mal abgesehen davon, dass sich Kalifornien vermutlich eher einen, sagen wir Rattenschiss, um eine deutsche STVO schert.
 
@iPeople: Dann zitiere mir doch den Part, der nach Deutschem Recht den Busfahrer die Schuld nimmt? Hast du deinen besagten Paragraphen auch genau gelesen? Und wenn ja, auch in Relation zu der Begebenheit gesetzt?
Ich zitiere mal den Text aus Winfuture, der den Paraghraphen vom Absatz 5 sozusagen freisetzt: "Dabei wollte das Google-Auto einem Hindernis ausweichen und bog auf die zweite Abbiegespur ein. "

Wenn das Googleauto nicht geblinkt haben sollte, dann ist es was anderes. Aber das ist eine Technik, die wohl geblinkt haben sollte. Und ab diesem Moment hat er niemanden Gefährdet, weil er seine Tat angekündigt hat. Wenn man sogar noch weiter gehen will, könnte man den Busfahrer nun die Nötigung unterstellen, weil er dennoch überholen wollte. Und das ist Gesetzlich gesehen nämlich so nicht korrekt, weil er den Unfall hätte verhindern können, weil er ja wusste, durch den Blinker, dass das Auto auf seine Spur wechseln will.
Somit hat der Busfahrer nun die Schuld und hätte an der Engstelle das Reißverschlussverfahren anwenden müssen.

In Bezug auf Amerika hast du allerdings recht. Wie dort das Gesetz in dieser Hinsicht gehandelt wird, weiß ich nicht.
 
@Forster007: Der von mir erwähnte Absatz 5 des Paragraphen 7 ist eindeutig .... Und wenn Du schreibst :"ausweichen" , passt Dein Absatz 4 (Reißverschlussverfahren) schon mal gar nicht und dass Google - Auto hat eindeutig gegen Absatz 5 verstoßen. Da du ja offenbar eine STVO vor der Nase hast, kannst du den Text ja lesen und für dich selber rezitieren.
 
@iPeople: Nun, sind wir auch im lernen der Deutschen Sprache angelangt. Dort steht nicht nur ausweichen, sondern bog ein. Das ist vom Winfuture-Autor nicht wirklich Kugelsicher geschrieben worden. Und darauf hatte ich auch schon verwiesen. Aber für dich nocheinmal: Hat das Googleauto nicht geblinkt, gilt nur das Wort ausweichen und Bog wäre falsch. Hat das Auto geblinkt, dann ist Bog genau richtig und das ausweichen ist nur ein Grund, warum er auf die anderer Spur ein bog. Und normalerweise nutzt man beim Abbiegen oder einbiegen den Blinker, was das Wort sozusagen ausdrückt.
Außerdem was ist denn zum Beispiel auf der Autobahn der Fall? in einer Baustelle? Oder einer Verminderung der Fahrspuren? Genau das gleiche.
Und wenn du dir diesen Absatz 5 mal durchlesen würdest, würdest du dies auch verstehen, das ab dem Zeitpunkt des Blinkens und einer solchen Hindernis das Reißverschlussverfahren gilt.
 
@Forster007: Ausweichen oder einbiegen ... beides irrelevant bei einem Spurwechsel, egal wie man es beschreibt.
Ich zitiere dann jetzt doch mal den Absatz 5, den Du offenbar nicht verstanden hast.
Teil 1:
"In allen Fällen darf ein Fahrstreifen nur gewechselt werden, wenn eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist. "
dürfte eigentlich eindeutig sein.
Teil 2:
"Jeder Fahrstreifenwechsel ist rechtzeitig und deutlich anzukündigen; dabei sind die Fahrtrichtungsanzeiger zu benutzen."
ist eigentlich auch nicht misszuverstehen, sagt er dennoch nicht aus, was Du behauptest. Das Blinken ist die Absichtbekundung, welcher aber nicht unmittelbar und ohne Rücksicht der Spurwechsel zu folgen haben sollte.

Es spielt auch keine Rolle, ob das Szenario auf Autobahnen oder Landstraßen oder Hauptstraße in Berlin stattfindet, denn darin wird nicht unterschieden im §7.
 
@iPeople: Und somit wäre mit deiner Auslegung der Abschnitt 4 vollkommen irrelevant, weil egal wo, dieser nicht gelten kann.
Und genau das ist dein Denkfehler.
Da an einem Hindernis, ob nun durch Baustelle, Verängung oder ähnliches das Reißverschlussverfahren gilt, dort steht nämlich nicht nur auf Autobahn, sondern sehr allgemein gehalten und somit gilt es auch in der Stadt, Landstraße usw. Dies hast du nun ja auch korrekt wiedergegeben.
Wenn man nun also sein Wechseln auf die andere Spur mit dem Blinker kundgetan hat, muss dieses im Reißverschlussverfahren passieren. Also muss das zweite Fahrzeug auf der einzufädelnden Spur leicht abbremsen, damit das andere Fahrzeug nun in die Lücke fahren kann. Dafür muss man natürlich schon einwenig Voraussicht walten lassen, aber diese hat man normalerweise in der Fahrschule gelernt. Wenn du das nicht gelernt hast, solltest du vielleicht noch einmal in die Fahrschule gehen um dieses zu lernen. Denn Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Dich könnte nun ein sehr korrekter handelnder Polizist entsprechend eine Verwarnung ausschreiben, wenn du das eben nicht einhälst. In der Realität hab ich dies aber leider noch nicht erlebt, weil die Polizei auch andere sorgen hat.
Das ganze gilt in Deutschland. In anderen Ländern kenne ich mich nicht aus und da mag es anders sein.
 
@Forster007: Ja, Du hast Recht und ich meine Ruhe.
 
@Forster007: danke für die Info. Das war mir tatsächlich so nicht bekannt (ich denke auch den anderen Plus-Klickern bei mir nicht). Ich dachte ein Hindernis auf meiner Spur ist immer mein Problem und den Rest verständigt man sich. Wieder was gelernt.
 
@K-Ace: Wenn Du noch mehr lernen willst, lies Dir den ganzen Paragraphen 7 durch, da steht nämlich noch mehr dazu ;)
 
@iPeople: Und somit hast du es doch nicht verstanden. in dem einen Beitrag gibst du mir recht um ne Minute später genau das Gegenteil zu schreiben....
 
@K-Ace: Die Regel gibt es auf alle Fälle schon seit 2007, zumindest haben wir das damals so in der Fahrschule gelernt. Aber wann sie genau in Kraft getreten ist, weiß ich nicht.

Das Reißverschlussverfahren ist für die Allgemeinheit das bessere System. Der Stau entsteht eigentlich gar nicht, wenn alle das richtig machen. Natürlich ist für die ganz am Anfang derjenige schneller, der halt sich nicht an dieses Verfahren hält. Aber mal ganz ehrlich, Die eine Sekunde macht das im Endeffekt auch nicht aus, dass es dann im Worst Case hinter einem Kilometerweit staut ;-)
Ich habe auch auf der Straße die Erfahrung gemacht, geht man einfach gemütlicher an die ganze Sache heran, kommt man zum einen viel ungestresster am Ziel an. Die paar Minuten, die ich in meinem Leben dadurch hinter dem Steuer sitze, schaden mir nicht. ;-)
 
@Forster007: Ich habe dir "Recht" gegeben , damit diese sinnlose Diskusion ein Ende bekommt , in der Du beharrlich ignorierst , spekulierst , interpretierst.
 
@iPeople: Und was ist das für ne Sinnlose Aussage? Lese dir mal den Paragraphen genau durch und verstehe ihn. Wenn du es nicht kannst, dann gehe zu einer Fahrschule, damit sie dir das erklären können.
Vielleicht verstehst du es ja in einem persönlichen Gespräch, wobei ich das bei dir mittlerweile nicht vermute...
 
@mh0001: Auf Golem steht, dass der Bus 25 km/h und das Google Auto 4 km/h gefahren ist und der Busfahrer die Möglichkeit hatte zu reagieren. Beide haben auf Vorfahrt bestanden.
Was die meisten vergessen, ist dass die erste Regel im Straßenverkehr die gegenseitige Rücksichtnahme ist und nicht das Recht des stärkeren. Und letzteres kann man bei Busfahren, speziell in Großstädten, gut beobachten. Gerade wenn der Bus in der Bustasche steht und beginnt auszuscheren.
Sobald nachgewiesen wird, dass der Busfahrer den Unfall verhindern hätte können, bekommt er eine Mitschuld zugesprochen.
 
@blume666: Aber bei solch einer Bustasche ist der Autofahrer verpflichtet, den Busfahrer reinzulassen, wenn der entsprechend schon geblinkt hat. Da muss man mehr differenzieren.
 
@blume666: Falsch in der STVO steht nämlich das jeder dem Bus das Abfahren aus der Haltestelle zu ermöglichen hat, desweiteren steht so Sinnlos das auch ist der Busfahrer darf den Blinker erst in dem Moment setzen wo er Loß will.
Auch wenn er steht gibt es Unterschiede Warnblinker an oder nicht.
Bei uns in Deutschland gilt der Bus übrigens als besonders gestellt daher ist diesem immer etwas mehr Spielraum von seiten den STVO eingeräumt als allen anderen.
Wer einen Unfall mit einem Bus hat muß da schon schwer aufpassen da ist man vom Schuldlosen schnell zum Schuldigen geworden.
Busse Transportieren halt Menschen daher wird da schon eher dem restlichen verkehr Schuld zugewiesen man kann auch obwohl nichts Passiert ist eine Anzeige wegen Fahrerflucht bekommen wenn der Bus Bremsen muß und sich jemand dadurch Verletzt dumm wenn es die 75 Jährige Oma ist dann wird es Teuer und der Führerschein eventuell weg.
Und nur vorweg mein Klasse D ist erst 2 Monate alt daher kenne ich diese Regelungen relativ gut.
 
@Freddy2712: Ich mein, wenn du auf Höhe des Busses bist und dieser in jenem Moment los will... Dann wird oftmals gedraengelt.
 
@blume666: Ich glaube ich weiß was du meinst das nennt sich Toter Winkel da ist der Bus Fahrer wir sprechen jetzt nur vom Linien Bus sowieso gefährdet.
Wieso Gefährdet er hat gegebenenfalls die Hölle auf Erden in seinem Bus wenn die richtigen gerade drin sind ist das schon echt übel Laut teilweise fliegen Sachen durch den Bus sprich Schüler oder Betrunkene, dazu kommt das eh eingeschränkte Sichtfeld je nach Fabrikat sieht man mehr oder auch mal weniger garniert mit Zeitdruck durch Fahrplan.
Da darf man jedem noch so guten Kraftfahrer nicht Böse sein der hat das dann einfach gerade nicht gesehen weil vielleicht Vergessen hat im Stress richtig zu Schauen.
So ein Tip da mir niemand erzählen kann das er nie mit dem Bus Fährt einfach mal wenn das eh die Endhaltestelle ist mit dem Fahrer Sprechen ganz Höfflich und Nett ob man sich das ganze mal vom Fahrersitz anschauen dürfte damit man mal als PKW Fahrer den Eindruck bekommt wie wenig ein Bus Fahrer überhaupt sieht.
Darf man auch auf der Autobahn gerne mal bei LKW Fahrern oder Bus Fahrern wenn man diese am Rasthof antrifft gerne mal fragen die meisten dürften sich sogar Kooperativ zeigen weil dadurch Verständnis geschaffen wird wenn es jemand selber mal gesehen hat wie es vom Steuer aus wirkt.
Der Bus Fahrer sieht einiges der Tote Winkel ist auch relativ klein aber das Fahrzeug ist in der Regel 12 bis 15 Meter in glaube Hamburg war es fahren Busse die haben ein Doppel Gelenk damit kommen die auf 25 bis 30 Meter.
Selbiges gilt Übrigens auch für LKW die sind mit Anhänger knappe 16 Meter sehen weniger wie Bus Fahrer und sind auch Langsamer mit Maximal 80.
Beim Bus wird auch unterschieden was haben wir für einen Bus wodurch man da erstmal nicht sagen kann Bus = 100 KmH hat der Anhänger dran darf er generell nur 80 ist es Linienbus im Überland mit Stehplätzen nur 60.
Kommt immer wieder vor weil es niemand weiß solange der Bus nicht Explizit mit aufgeführt ist auf dem Zusatz Schild beim Überholverbot darf er wie jeder PKW auch Überholen meistens gilt nämlich das nur für LKW, LKW+Anhänger oder PKW+Anhänger
Man muß bei so großen Fahrzeugen immer Vorsichtig sein und Rücksicht nehmen weil die sind Stärker und Gewinnen jedes Duell was bei Durchschnittlichen 12 Tonnen gegen Durchschnittlich 1,5 Tonnen PKW nicht verwundert.
 
@Freddy2712: >Wer einen Unfall mit einem Bus hat muß da schon schwer aufpassen da ist man vom Schuldlosen schnell zum Schuldigen geworden.<

Als Autofahrer hat man da nur eine Chance, wenn sich der Unfall dann im vorderen Bereiche des Busses abspielt und einen selbst erst nach der Mitte des Fahrzeuges hauptsächlich der Schaden betrifft.
Daher, sehr kompliziert hier ohne Schuld als Autofahrer rauszukommen, fast unmöglich.
Mit Warnblinker an, an Haltestelle, auf der Fahrspur, sieht das noch viel schlimmer aus. Man hat eigentlich stehen zu bleiben, wie viele tun es ? (§20 StVO, wir haben ihn mal gelernt)

Das andere hast du auch gut dargestellt, selbst die Nötigung des Busfahrers zur Vollbremsung, kann z.B. auch für die 75 jährige tödlich enden. Was dann ganz übel für den Autofahrer werden wird.

Es sollte einem schon bewusst sein, das jeglicher Fehler als Autofahrer, jede Unaufmerksamkeit, ungeahnte Folgen haben kann, bis in den Knast.
 
@Kruemelmonster: Das stimmt und ich muß sagen ich ertappe mich Teilweise selber dabei wie ich dann vorbei Fahre.
Stehen bleiben muß man ja noch nicht mal es darf ja vorbei gefahren werden wenn auch nur unter Ausschluss der Gefahr für Fahrgäste und dann im Schritttempo, und Ganz wichtig gilt für beide Fahrtrichtungen außer es gibt Bauliche Trennungen wie Leitplanken.
 
@Kruemelmonster: Falsch! Nix mit stehen bleiben:

§20 StVO
...
"(4) An Omnibussen des Linienverkehrs und an gekennzeichneten Schulbussen, die an Haltestellen (Zeichen 224) halten und Warnblinklicht eingeschaltet haben, darf nur mit Schrittgeschwindigkeit und nur in einem solchen Abstand vorbeigefahren werden, dass eine Gefährdung von Fahrgästen ausgeschlossen ist. Die Schrittgeschwindigkeit gilt auch für den Gegenverkehr auf derselben Fahrbahn. Die Fahrgäste dürfen auch nicht behindert werden. Wenn nötig, muss, wer ein Fahrzeug führt, warten."
 
@Freddy2712: >und Ganz wichtig gilt für beide Fahrtrichtungen<

aber, bei Haltestelle auf der Fahrspur, denn nur dann überholst du.
Aber wird noch schwerer:
Bei Einbuchtung, Schulbus und Warnblinker müsste es dann aber auch genauso gelten.

Ganz ungeachtet davon, wo du drauf hinaus wolltest ist der §20 StVO. Und mit dem § fällt jeder Autofahrer rein, wenn was passiert. Denn, wenn wir als Autofahrer zu einer Gefahr werden könnten und andere gefährden könnten, haben wir zu warten ..... rumms ..... und das gilt auch gegenüber dem Busfahrer.

Keiner hält sich aber daran. Ich auch nicht immer, weil, die anderen tun es ja auch nicht und mit diesem vorsichtig vorbeifahren, ist so eine Sache in sich. knapp 4 km/h wäre es.
Ich finde da die amerikanische Regelung besser. Ein Schulbus, Warnblinker und beide Seiten haben zu stehen.
Macht man ja hier auch so teilweise mit Schülerlotsen und sperrt einfach die Straße in beiden Richtungen, worüber sich dann auch noch Autofahrer aufregen.
 
@Timme28:

lese es dir noch mal genau durch, wenn du zu einer Gefahr wirst, hast du zu warten.
und Schrittgeschwindigkeit bei Warnblinker an, am Bus, bedeutet rechtlich knapp 4 km/h, Vorbeifahrt. Und mit so einer Angabe, bitte vorsichtig sein, man darf nur rollen.

Bei normalen Bussen und Schulbussen, ohne Warnblinker, haben nur beide Straßenseiten vorsichtig vorbeizufahren. Das bedeutet auch Vorbeifahrt an Bushaltestellenbuchten. Denn das wäre eine Vorbeifahrt. Auf der Fahrspur eine Haltestelle und der Busfahrer schaltet Warnblinker an, ist schon beim Einschalten des Warnblinkers, durch den Busfahrer, kein Überholen mehr erlaubt.

Mein Führerschein ist über 30 Jahre her und ja, ich halte mich auch nicht dran, weil die anderen tun es ja auch nicht. Ist leider so. Aber, sich dann als Autofahrer hinzustellen und auf Busfahrer zu schimpfen, würde mir nie im Traum einfallen, denn die haben einige Sonderrechte, die wir als Autofahrer gern ignorieren.

Ergänze nur kurz, wir haben hier auch in der Nähe so eine Haltestelle, vor einer Kurve und da schalten regelmäßig selbst die normalen Linien den Warnblinker ein. Warum wohl, eben, weil man den Gegenverkehr nicht einsehen kann. Fällt mir grad so ein, es hat schon Sinn.
 
@mh0001: Das Reizverschlußverfahren ist dann anzuwenden, wenn eine Spur endet! Wenn hingegen nur ein Hindernis die Spur blockiert, so handelt es sich um einen normalen Fahrspurwechsel und hier hat der Wechselnde Vorfahrt zu gewähren, notfalls auch mit dem Verzögern bis zum eigenen Stillstand.
Wollte man einfach in die Nebenspur wechseln, ohne den nachfolgenden Verkehr zu berücksichtigen, so handelt man wenigstens fahrlässig. Der, der wechseln möchte, muß sich vor der Aktion von deren Gefahrlosigkeit gegenüber allen anderen involvierten Verkehrsteilnehmern überzeugen und bei unklarer Verkehrslage den Vorgang unterlassen.
Wird trotzdem bei "unklarer Verkehrslage" der Fahrspurwechsel eingeleitet, so finden sich im Bußgeldkatalog genügend Ansätze für ein Bußgeld. Zumindest das hier gilt in Deutschland: StVO § 5 Abs 3 Nr 1.
 
@MahatmaPech: Du hast zwar irgendwie Recht, beziehst Dich aber auf den falschen Paragraphen.
 
@iPeople: ich habe mitnichten den falschen Paragraphen gepostet, sondern ergänzend zu dem einen eine rechtlich verbindliche Quelle gepostet, die man grundsätzlich beachten sollte. zum einen das Reizverschlußverfahren und zum anderen die unklare Verkehrslage.

und bei unklarer Verkehrslage trifft nun mal der benannte Paragraph zu. nachzulesen hier: https://dejure.org/gesetze/StVO/5.html "Das Überholen ist unzulässig bei unklarer Verkehrslage."

Wenn also jemand einfach den Blinker setzt und ausschert, ohne die Verkehrslage korrekt eingeschätzt zu haben, wird demnach der Schuldige sein.
 
@MahatmaPech: Einem Hindernis auf seiner Spur aus dem Weg zu gehen, ist aber nicht "Überholen".

"Wenn also jemand einfach den Blinker setzt und ausschert, ohne die Verkehrslage korrekt eingeschätzt zu haben, wird demnach der Schuldige sein." .... richtig, denn er verstößt damit gegen §7, Abs5.
 
@iPeople: aber was ist denn ein "Hindernis"?

ist es ein Rückstau auf dem eigenen Fahrstreifen oder wirklich nur Pannen-PKW? oder ist es ein Rückstau hinter einem Pannen-PKW?

Stauhopper sind eh der blanke Hass, aber den Rückstau von hinten auflösen zu wollen ist genauso deppert. Sollen sie sich zum Hindernis vorarbeiten und anschließend die Spur wechseln. Da wird auch eher jemand reingelassen.
 
@MahatmaPech: Dreh und wende es, wie Du willst, hier erfolgte ein Spurwechsel und kein Überholen.
 
@iPeople: das mag schon sein, ich sehe es als artverwandtes Vergehen.
 
@mh0001: Dieses tolle Reißverschlussverfahren funktioniert ja bei uns sooo gut... Vor allem wenn auf der anderen Spur VW, Audi, Mercedes oder BMW fährt, sollte man 5 mal gucken... Spreche da leider aus Erfahrung
 
@dani4u: Man sollte immer gucken, egal auf welche Automarke man gerade neidisch ist.
 
@iPeople: Das wird weniger der Neid sein, als doch eher die reine Wahrheit. Sage ich als Benzfahrer. Aber auch Lieschen Müller im $beliebigesKlischeeFrauenauto mit jährlich 200km Autobahn macht da gerne mal Fehler.
 
@Timme28: >Sage ich als Benzfahrer.<

und was sagt das aus, Benz fahren kann auch lieschen Müller. Beherrschen, wäre eine andere Frage und das ist das große Problem bei Benzfahrern.

Fahre mal Kleinwagen in einer Großstadt, ist gut in Parkhäusern, aber auf der Straße, wirst du gejagt von Limousinen-Fahrern, die dann in Parkhäusern mit ihren heiligen Blechle nicht mal gescheit einparken können. Aber andere jagen können.

Ich habe Gott sei Dank kein Marken Fetisch. Habe die größten Marken durch und speziell Benz und BüMW haben mir am meisten gekostet. Ich habe aber ein Vorteil, je mehr PS vorne galoppierten, um so mehr hielt ich die Geschwindigkeit ganz genau ein und oh wunder, man wurde nicht bedrängt zum schneller fahren. Nur ein Kleinwagen mal dazwischen und man wird mit 70 laut Tacho, bei 50 erlaubt, noch von Edelkutschen bedrängt. Teilweise sehr gefährlich.

Genau daher gibt es bei mir keinen Kleinwagen mehr.
 
@mh0001: Ich versteh es auch nicht. Sollte wirklich das Reißverschlussverfahren (tut es meiner Meinung nach) greifen - und die Geschwindigkeiten aus einer anderen Quelle stimmen - dann ist eigentlich nur der Busfahrer schuld.
 
Das noch niemand Kommentiert hat...aber nunja erster:
Ich wüsste wirklich gerne wieviele Unfälle tatsächlich vermeidbar sind (sprich wieviel % von Befragten würden in einer Situation ähnlich/gleich handeln)
Trotz dieses "Mishaps" bin ich immernoch starker Befürworter von selbstfahrenden Autos.
Aber auch mich interessiert natürlich was Versicherungen etc. sagen wen es zu schäden kommt (Materiel/Personel).
Ich persönlich würde es ja wie jetzt auch handhaben: Der Fahrer des Unfallautos stellt die Versicherung wenn es die Schuld des Fahrzeugs war. Da davon ausgegangen werden kann das es weniger Unfälle geben wird mit Selbstfahrenden Autos sollte sich das rechnen.
Die "Moralität" von selbstfahrenden Autos allerdings sollte sein das weniger geschütze Verkerhsteilnehmer (Fussgänger, Radfahrer) eher vor Schaden bewahrt werden sollten als der besser geschützte (da selbst wenn das Fahrzeug den möglichen tot der Insassen berechnet stell ich mir jede chance innerhalb der Fahrerkabine höher vor als ausserhalb).
 
@Zerodime: Versicherungen funktionieren recht einfach. Am Anfang wird alles neue und unerforschte als unkalkulierbares Risiko angesehen und damit teuer. Sobald feststeht, das Autonome Fahrzeuge um X-Prozent weniger Unfälle bauen, kannst du davon ausgehen, das irgendwann die Zeit kommt, wo die Versicherung eines autonomen Fahrzeugs günstiger sein wird, als wenn ein Mensch es fährt.
 
@Zerodime: Das ganze Thema "Schuld" ist ohnehin größtenteils etwas prinzipielles was in der Realität kaum relevant ist. Wenn ein Fahrzeug für den Verkehr zugelassen ist und etwas passiert wird in praktisch jedem Fall eine Versicherung für den Schaden aufkommen, zumindest solange nicht jemand unqualifiziertes fahrlässig oder vorsätzlich an der Kiste rumgeschraubt hat.
Die spannende Frage ist dann eben nur noch wessen Versicherung es am Ende sein wird. Die des Herstellers, die der wartenden Werkstatt oder eben des "Fahrers".

Und eine Sache ist ganz wunderbar bei solchen Fahrzeugen. Sie sind protokollieren alles wunderbar mit und man muß sich nicht auf Menschen und Aussagen verlassen wenn man herausfinden möchte was passiert ist.
 
@Johnny Cache: Frage ist nur, ob diese Protokolle als Beweise zugelassen werden, ein Video von einer Dashcam wird es bekanntlich nicht.
 
@Link: Das ist richtig. Wobei es aber schon selten dämlich wäre den "Täter" nicht zu befragen was er zu diesem Zeitpunkt gesehen hat. ;)
Aber unseren Politikern und Juristen traue ich ja inzwischen alles zu.
 
In Österreich gilt die goldene Regel "Der Hintere ist immer Schuld". Als Ausnahme gibt es da nur Busse, die aus Stationen rausfahren (haben immer Vorrang) oder wenn der Vordermann absichtlich einen Unfall provoziert (zb Vollbremsung auf der Autobahn, weil der hintere zu knapp aufgefahren ist). In diesem Fall wäre also klar der Buslenker schuld in Österreich.
 
@DailyLama: In Italien war man auch Schuld, wenn man auf den Vordermann raufgeschoben wurde ("Der Hintere ist immer Schuld"). Mittlerweile aber nicht mehr ^^
 
" Laut Google kommt es Tag für Tag zu Unfällen dieser Art und auch ein selbstfahrendes System kann nicht immer besser reagieren als es ein Mensch es tun würde. Verletzt wurde aktuell niemand, auch der Sachschaden hielt sich in Grenzen. "
Weiter hat Google gesagt, dass alle bisherigen Unfälle durch die menschlichen Verkehrsteilnehmer verursacht worden sind.
Ich selbst bewundere diese Technik, aber als jemand der für sein Leben gern Auto fährt finde ich, sind wir eh schon viel zu verwöhnt und ich will mir nicht noch mehr Spaß nehmen lassen. Einziger Vorteil für mich wären, lange Urlaubsfahrten wären entspannter.
 
Zwei Dinge sind für mich bei selbstfahrenden Autos klar:
1. Für den Individuallenker muss es immer die Möglichkeit geben, selbst zu fahren. Nur so kann die eigene Freiheit garantiert werden
2. Für den öffentlichen Verkehr ist das selbstfahrende Auto ein Segen. Damit kann man dann die beste Alternative zu "autofreien" Städte konzipieren, da man bei Straßen (Breite, Fahrtrichtungen), Parkplätzen (nicht mehr auf Ein/Aussteigen optimiert) und anderen Verkehrsdingen (Tunnel, Verkehrsinseln) völlig anders planen kann. Sprich: nur Selbstfahrende Autos und Einsatzfahrzeuge dürfen in eine Stadt. Fußgänger haben immer Vorrang. Radfahrer werden auch gefördert, müssen aber endlich einen sozial verträglichen Fahrstil (Nicht bei Rot über die Ampel, niemanden rempeln, nicht am Gehsteig) erlernen, weil die automatischen Autos nicht mit derlei Verstößen können.
 
"und auch ein selbstfahrendes System kann nicht immer besser reagieren als es ein Mensch es tun würde".. Was für eine billige Ausrede. Soll das nicht gerade der Vorteil selbstfahrender Autos sein?!
 
@mirkopdm: "Nicht immer" kann auch 99% und besser bedeuten. Nur weil es in bestimmten Situationen auch mal daneben langen kann muß das noch lange nicht heißen daß das System einem Menschen nicht ebenbürtig oder gar überlegen ist.
 
@mirkopdm: Trotzdem muss der Rechner des Fahrzeugs ja irgendwie und irgendwann zu einer Entscheidung kommen, sonst steht es ewig am Straßenrand. Diese Entscheidung war ja auch OK, der menschliche Fahrer hätte sie ja auch getroffen. Nur solange es "Idioten" gibt die ständig im Straßenverkehr auf ihr Recht pochen und zum Beispiel nochmal schnell Gas geben nur um nicht ausersehen jemanden die Vorfahrt zu gewähren wird es solche Unfälle immer geben. Besser wird es dann natürlich wieder wenn die Fahrzeuge auch selbständig untereinander Kommunizieren und sich dann selber das signal geben können ob sie die Vorfahrt gewähren oder auch nicht.
 
@Tomarr: Tatsache ist, dass der Verkehr wesentlich angenehmer werden würde, denn aggressive Verkehrsteilnehmer können dann andere nicht mehr mit schnellen Auffahre, Lückenschließen usw einschüchtern. Schon heute muss man ja auf andere Teilnehmer achten, das missverstehen aber so einige in der Art, dass nur sie das Recht auf freie Fahrt haben und alle anderen nicht fahren können.
 
@mirkopdm: Damit ist nicht die Reaktionsgeschwindigkeit gemeint, sondern die Reaktion selbst. Bspw. fährst du das Kind auf der Straße an oder fährst du rechts in Fußgänger oder links in ein entgegenkommendes Auto? Was davon ist jetzt am "besten"?
 
@blume666: 1. Das Auto. Einem Autonutzer ist das Risiko eines Unfalls bekannt und er trägt ja selbst dazu bei. 2. Der Fußgänger, aufgrund der Mündigkeit. 3. Das Kind, aufgrund der Unmündigkeit.
 
@DailyLama: Ich weiß nicht was du mir sagen willst. Es geht mir um das ethische Dilemma.

//EDIT: Ok... scheint eine sortierte Liste zu sein. :D Tja und wer haftet nun, wenn es doch so einfach ist, mal eben 5 Menschenleben gegen eines zu tauschen? Der Programmierer?
 
@blume666: Die Haftung muss der Gesetzgeber per Gesetz klarstellen. Ich hab nur meine Meinung dazu gesagt, wie entschieden werden soll. Dazu kann man imho ganz klare und einfache Kriterien erstellen. Erstellen muss man ja die Kriterien auf jeden Fall, sonst kann es keine Selbstfahrer geben.
Und einfach noch einen Fahrtenschreiber dazu, der die Logik des Programmes in standardisierter Form auslesbar macht, so dass jede Behörde auswerten kann, nicht nur der Hersteller. Dann sind Unfälle schnell geklärt: Das Programm hat aufgrund Parameter a,b und c die Lösung x gewählt. Ist das gesetzeskonform, dann gibt es keine Schuld für den Hersteller.
Natürlich kann man dabei auch draufkommen, dass Selbstfahrer nicht möglich sind, weil man in der Praxis sieht, dass gewisse Dinge nicht programmierbar sind. Glaube ich aber nicht. Es wird eher so sein, dass Einzelfälle durch die Medien so aufgebauscht werden, dass darauf verzichtet wird, obwohl die Selbstfahrer imho am Ende viel sicherer sein werden als menschliche Lenker.
 
@mirkopdm: Stell den Satz mal etwas um... Man könnte den auch so lesen. "Wenn der Bus ein automatisches Google Fahrzeug gewesen wäre, wäre es nicht passiert."
 
Zudem kommt noch dazu, dass Busfahrer die größten Ar**** im ganzen Straßenverkehr sind.
 
@mike4001: So ziemlich alle Berufskraftfahrer sind im Straßenverkehr richtige "Pistensäue" (Inklusive der Fahrradkuriere).
 
@Kobold-HH: Und mit ein bisschen Glück werden genau diese bald durch entsprechende Fahrzeuge ersetzt werden.
Und gleich schreit wieder jemand wegen dieser unnötigen Arbeitsplätze...
 
@Johnny Cache: Dann träfe die "Rationalisierung" ja mal die richtigen. :-)
 
Wie viele Unfälle wohl verhindert werden könnten, wenn jeder mit Rücksicht auf andere fahren würde, anstatt das Ego-A-loch zu sein... Das ist ja auch hier der Fall. Wäre der Busfahrer durch ein automatisiertes System ersetzt worden, hätte dieses das Auto vorgelassen und alles wäre problemlos vonstatten gegangen.
 
@Wuusah: naja schon alleine deshalb, weil die "beiden" Systeme miteinander Kommunizieren können... würdest du in der Situation direkt mit dem Busfahrer reden können, würde der Busfahrer auch "dich entweder reinlassen" oder dir "klar machen dass dus nich versuchen brauchst :)"

Weil es wurde zwar "direkt über dir" über die Berufskraftfahrer gelästert,... und ich hab da auch so meine Probleme mit (siehe o9), aber ich kann auch verstehen, wenn man im Berufsverkehr als Busfahrer jeden der "nun mal schneller ist" mal kurz vorlassen würde würde der Bus vermutlich NIE ankommen ^^ genauso wird der Autonome Bus um seine Zeiten einhalten zu können auch irgendwann mal sagen "UND JETZT WARTEST DU - ich hab nen Termin"
 
@baeri: Darf ich fragen, wie du auf die Idee kommst, dass die Systeme miteinander kommunizieren könnten oder würden? Das mag *vielleicht* auf Systeme des gleichen Herstellers zutreffen, aber schon wenn das andere System nicht von Google, sondern von Audi, BMW oder wem auch immer wäre, wäre es Essig mit dem Kommunizieren.
Beispiele dafür findest du schon heute zu Genüge: Mercedes z.B. hat ein System, welches Beeinträchtigungen (Schlaglöcher, Ölspuren, Unfälle, Staus, ...) in eine "Cloud" meldet - und damit für andere Mercedes(!)-Fahrer abrufbar macht. Andere Hersteller haben - natürlich - keinen Zugriff drauf. Ähnliches gibt es auch von anderen Herstellern.
 
@LostSoul: das wird eine "LOGISCHE" Schlussfolgerung sein... genauso wie "Blickkontakt" in manchen Situationen notwendig ist, wird dieser auch bei der Autonomen fahrt nicht unabdingbar sein...

es wäre mal "dumm" so etwas nicht zu verbauen! Nein nicht nur dumm, darüber braucht man gar nicht reden...

Klar kocht jetzt noch jeder sein eigenes "Süppchen"... aber wenn autonomes Fahren mal Global wird, wird auch die "Sprache" => nach außen hin... verallgemeinert.
 
@Wuusah:

Meinst du ernsthaft, dass ein autonomes System gegenseitige Rücksichtnahme vollführt ? Es geht nur immer solange gut, bis der erste richtige Unfall passiert.

Wäre auch der Bus automatisiert gewesen, hätte auch sein System annehmen können, das andere Fahrzeug hält. Diese Systeme sind immer schön darauf ausgelegt, keine Kollisionen zuzulassen, einzugreifen wenn es zu einer Kollision kommt und genau das kann versagen, wenn ein System anfängt zu denken.

Hier waren nur niedrige Geschwindigkeiten gegeben und da hätte eigentlich das autonome System verhindern müssen, es fing aber an zu denken und das ist immer ein Problem in sich.

Wie es hier schon beschrieben wurde, blinkt ein Bus und will aus der Haltebucht raus, hat diesem auch in DE absoluter Vorrang gewährt zu werden. Denkt hier nur einer, der Busfahrer: "ach der hält", der Autofahrer: "och der lässt mich noch durch" ......... wird es unweigerlich irgendwann krachen. Genauso bei automatisierten Systemen gegeben, wenn die anfangen zu denken.

Es ist wie beim Menschen, fängt der an zu denken, das geht noch, das passt noch, ging es schon nicht mehr, passte es schon nicht mehr. Und hier ist nun mal das Problem Mensch, dass den autonomen Fahrzeugen das Denken beibringt und mitgibt.
Gegenseitige Rücksichtnahme bedeutet auch Verzicht auf die Vorfahrt, bevor es so richtig kracht. Das autonome Fahrzeug hat das nie nicht gelernt, weil eben Menschen vorgeben, das geht noch, das passt noch.

Bestes Beispiel bleibt das Reißverschlusssystem, eine Vorgabe, worauf man kein Anrecht hat, weil da wieder gegenseitige Rücksichtnahme greift und Fehler anderer mit einberechnet werden müssen. Solange wir das als Menschen nicht mal flüssig hinbekommen, können wir auch keine autonomen Fahrzeuge dahingehend programmieren.
 
"und auch ein selbstfahrendes System kann nicht immer besser reagieren als es ein Mensch es tun würde"

also im letzten bericht stand noch das Autonome System natürlich 1000 mal besser Reagieren als ein Mensch ^^

aber JOA, wie oben schon beschrieben, so wie so manch ein Busfahrer drauf ist wundert das wohl niemanden...
 
@baeri: Zu einem Unfall gehören nunmal immer mindestens zwei. Manchmal kann man einfach nicht perfekt reagieren, wenn der Gegenüber was unerwartetes macht. Da fehlt es dann an einer Kommunikation, wie du schon sagtest.
 
@baeri: Ein Computer kann 1000 mal schneller reagieren als ein Mensch, aber da auch er von Menschen programmiert wurde, kann er nicht besser reagieren.
 
@Nunk-Junge: >Ein Computer kann 1000 mal schneller reagieren als ein Mensch, aber da auch er von Menschen programmiert wurde, kann er nicht besser reagieren.<

Eben, und wir geben vor, programmieren diese Autos, etwas, was der Mensch selbst nicht mal beherrscht, seitdem es Autos gibt. Einfach mal auf Vorfahrt zu verzichten, wir kriegen das einfach nicht hin und genau daher passieren die schlimmsten Unfälle.

Bei allen schlimmen Unfällen, hat immer einer dem anderen dessen "Vorfahrt" missgönnt.

Ich erinnere mich da gerne immer an meinen Fahrlehrer, der nur immer sagte, was bringt dir auf dem Grabstein der Hinweis, ".... er hatte aber Vorfahrt"
Oder genauso, passe deine Geschwindigkeit immer der Situation an und selbst 20 km/h auch auf der Autobahn, können zu viel sein, auch wenn es sonst mit 200 km/h gehen würde.
 
@baeri: 1000 mal besser heißt nicht perfekt...
 
@Draco2007: ich sprach aber nicht von perfekt sondern ich sprach davon, dass man die Behauptung dass ein "Computer" besser sei einfach Relativiert hat und jetzt so tut als ob das in Ordnung ist...
=> mir egal der Blechschaden... aber spätestens wenn ein "Personenschaden" mal kommt UND DER WIRD KOMMEN... muss klar sein wer dafür die Verantwortung trägt.

Und kommt mir nicht mit den Sprüchen dass der Maschineninhaber haftet... das ist mir klar aber kann er das auch ... immerhin hat er nur eine Technologie gekauft <- eine Technologie in der er noch nicht mal "eingreifen" kann <- hier meine ich die Software verstehen wann diese wie und warum handelt (das kann ein 0815 Bürger nicht... noch nicht mal n halbes % der Winfutureleser)!
 
Wie viel Kilometer sind die Google Autos bisher gefahren? Mehrere Millionen? Und an wie vielen Unfällen waren sie schuld? Und wie viele Unfälle bauen Menschen auf der gleichen Strecke?

Sogesehen ist der Unfall nur eine News wert, weil es der 1. verschuldete Unfall ist. Und ich vermute, der wird nicht mehr passieren. Das Google Auto wird das nächste mal einfach warten.

Google wird genug Autos geschrottet haben, bevor sie auf die öffentlichen Straßen gefahren sind damit.
 
Der Vorteil von so einem Auto ist doch das ich keine Punkte bekomme weil ich nicht gefahren bin :D
 
Das Google-Dingens und deren Aufpasser haben offensichtlich ganz klar die Geschwindigkeit des herrannahenden Busses unterschätzt. In einer solchen Situation schert man eben nicht einfach aus, wenn man es nicht schaffen würde. Hinterher zusagen , man hätte es ja geschafft, wenn "der Andere" abgebremst hätte, ist eine billige Ausrede um seine eigene Unzulänglichkeit zu kaschieren.
 
@iPeople: ja, die Begründung ist echt merkwürdig. Andererseits erwarten viele wenn sie auf die Autobahn kommen auch, dass alle ihnen Platz machen, entweder durch Bremsen oder Spur wechseln...
 
Die Maschine ist also nicht besser wie der Mensch... vielleicht auch nicht schlechter... auf jeden Fall bringt er keinen Vorteil... Nachteil eher, dass man ihn hacken kann (man kann ALLES hacken!) und es dann tausende Tote gibt, wenn erst mal genug davon auf der Straße sind... und das ohne dass die "Terroristen" überhaupt das entsprechenden Land betreten müssen oder eine Verfolgung in einigen Ländern möglich wäre.

Tja, Satz mit X, das wird nix.
Zumal es in DE rechtlich eh nicht möglich wäre und es in 100 Jahren bei der aktuellen Parteilage zu keiner Gesetzesänderung kommen wird!
 
@Scaver: unterschätze bitte die Parteien nicht wenn es darum geht dafür zu sorgen, dass die Autohersteller noch mehr Autos verkaufen können. Da wird dann alles befolgt, was die Lobbyisten haben wollen, warte einfach ab, bis die deutschen Autohersteller so weit sind, dann kommen die entsprechenden Gesetzesänderungen.
 
@Scaver: mir machen eher weniger hacker Sorgen als vielmehr jene , die ihr Google - Auto dann rooten und mit Tools verschlimmbessern, damit es dann schneller als alle anderen fährt , stärker beschleunigt und ähnliches. Google-Autos mit verbugtem C-Rom , ein schrecklicher Gedanke .
 
@Scaver: Weil es EINEN Unfall gibt, gibts es nun aufeinmal KEINEN Vorteil mehr?

Auf wieviele Unfälle kommen denn Menschen im Straßenverkehr so? Von keinem Vorteil kann da überhaupt nicht die Rede sein.
Wenn es nach mir ginge würde ich den Menschen lieber heute als morgen komplett aus dem Straßenverkehr verbannen. Das menschliche Ego ist nicht für diese Tätigkeit ausgelegt, sieht man tagtäglich auf den Autobahnen.

Einem KI-System ist es vollkommen egal ob von hinten ein Volvo oder ein Porsche kommt...es wird Platz gemacht, wenn welcher da ist.
Ein KI-System wird nicht müde, oder lässt sich von irgendwas ablenken.
Ein KI-System hat kein Ego, welches zum Beispiel das altbekannte Reißverschlussprinzip ad absurdum führt...

Ja hier hat das Google-Auto einen Fehler gemacht, soll vorkommen...bei Menschen leider deutlich häufiger....
 
Die Kiste menschelt ;-)
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