Telko blockiert Googles Glasfaser-Ausbau über Leitungsmasten

Am Beispiel von Louisville im US-Bundesstaat Kentucky zeigt sich, welche Probleme dem Glasfaser-Ausbau im Wege stehen, wenn nicht nur die Kabel, sondern auch wichtige Leitungs-Trassen im Besitz einzelner Telekommunikationskonzerne sind. mehr... Glasfaser, Licht, Fiber Bildquelle: AR Photos Glasfaser, Licht, Fiber Glasfaser, Licht, Fiber AR Photos

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Wie eben bei uns auch, sobald jemand kommt der anpacken will wird er torpediert - die Jahre zuvor wo die Netzbetreiber ihre Chance hatten passierte aber genau gar nichts...
 
@devilsown: außer er bekommt großzügigst (geld in ar.... geschoben) Fördergelder
 
Telekomunikation gehört zur Infrastruktur eine Landes und darf nicht Privat sein.
 
@Alexmitter: wenn man diese news liest dann kann man wieder nur den kopf schütteln und sagen, dass du recht hast.
 
@Mezo: Es ist wie eine Straße, kostenlos für jeden.
So sollte es zumindest sein wenn man die Luxus Güter Produktion anregen will.
 
@Alexmitter: Richtig. Der Fehler liegt hier aber bei den Staaten.... denn genau diese haben keinen Bock darauf gehabt... Aufbau, Betrieb, Wartung und später Ausbau... kostet Milliarden und das kann man nicht den Bürgern verkaufen, dass sie das per Steuern zahlen sollen, obwohl sie es am Ende nicht mal nutzen.
Regierungen die das unterstützen, werden nicht gewählt. Jene die Stimmen wollen, beschließen das Gegenteil und genau so war es ja... auch in Deutschland!
Man muss aber auch bedenken, die Kosten für die Kunden sind extrem gesunken durch die Privatisierung!
 
@Scaver: "Man muss aber auch bedenken, die Kosten für die Kunden sind extrem gesunken durch die Privatisierung!"
Die kosten sind erst Gesunken, natürlich denn die Post war unfähig. Aber seit dem hat sich der Preis nicht mehr der Realität angepasst.
 
@Scaver: Man muss den Leuten wohl besser vermittlen, dass Strassen, Brücken, Stromnetze, etc - Dinge die wir täglich nutzen ohne darüber nachzudenken wer die eigentlich bezahlt hat - nicht der Weihnachtsmann bringt.
Infrastruktur in privater Hand fahren deswegen mehr Gewinne ein weil das auf Kosten der Kunden geschieht, den während bei staatlicher Infrastruktur das Kundenwohl im Vordergrund steht (stehen sollte), geht's bei privater Infrastruktur nur um Gewinne.
 
Und nun? AT&T hat recht. Die haben das Netz aufgebaut, die Masten gehören Ihnen. Wenn Google da ran will, müssen Sie zahlen. Ist Vernünftig. Google blockiert. Wenn Sie das machen wollen, dann könnten Sie ja mit AT&T über nen Preis verhandeln.
 
@robs80: ich glaube google wird da schon was bezahlen. hier geht es doch eher darum, dass das verlegen selbst blockiert wird.
 
@Mezo: Dann zahlt Google nicht genug.
"Vertreter des Konzerns versuchen dabei den Eindruck zu vermeiden, dass man verhindern wolle, dass ein Konkurrent ihnen zuvorkommt. Es gehe nicht um Google, hieß es. Der Konzern könne sein Google Fiber-Angebot aufbauen, wenn er entsprechende Verträge mit AT&T abschließt, um die Masten mitnutzen zu können. " In dem Fall, da die Masten im Privatbesitz sind, hat Louisville definitiv seine Kompetenzen überschritten. Das wäre eine Zwangsenteignung. Ausserdem hat werder Google noch AT&T eigene Technikerteams. das sind alles Subunternehmer, die die Schulungen teuer bei den jeweiligen Firmen einkaufen müssen.
 
@robs80: weißt du wie damals att gefördert wurde vom Staat? Wenn nein, dann erkundige dich... Ich vertrete die Ansicht, jeder Konzern der Förderung erhalten hat, darf nicht blockieren
 
irgendwann hat jeder seinen eigenen Mast wenn es so weiter geht :/ Sehe schon 5 Masten nebeneinander an den Straßen stehen.
 
@Launebub: das gibt dann eine Mauer an Masten, ja lasst uns die Straßen zu beiden Seiten mit Masten einmauern. Smile (Ironie Warnhinweis für diejenigen, die es nicht direkt erlesen haben)
 
Finde ich vollkommen ok, dass AT&T sich hier wehrt. Die Infrastruktur gehört ihnen und es kann nicht sein, dass da jeder kommen kann und an ihrem Netz rumfuchtelt wie er es will. Stellt euch mal vor AT&T plant einen Ausbau an einer Stelle und dort wurden die Kabel umgelegt oder sonstwas geändert. Dann stimmt evtl. die Planungsgrundlage garnicht mehr und die Gegebenheiten sind ganz anders wie gedacht. Somit entstehen bei AT&T Probleme und Kosten, für die das Unternehmen garnichts kann und die von anderen verursacht wurden. Arbeiten im und am eigenen Netz müssen vom Eigentümer selbst durchgeführt werden, auch wenn die Koordination dadurch aufwendiger wird. Und dass AT&T für die Nutzung der eigenen Kabeltrassen, die sie ja selbst aufgebaut und bezahlt haben Geld verlangt ist auch vollkommen verständlich.

Zu dem Thema Privatisierung oder Verstaatlichung. Man kann darüber Streiten was besser ist. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Das ist aber Sache der Politik. Und die war in vielen Ländern der Meinung, dass es besser wäre Unternehmen zu privatisieren. Daher kann man einem Unternehmen das dann privatwirtschaftlich handelt auch nichts vorwerfen.
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