Raspberry Pi 3: Neue Version hat WLAN, Bluetooth & 64-Bit-CPU

Der bekannte Minicomputer Raspberry Pi wird schon sehr bald in einer neuen Version verfügbar sein, die praktische Neuerungen mit sich bringt. Die US-Telekomaufsicht FCC verrät zusammen mit einem geleakten Prospekt , dass WLAN, Bluetooth und ... mehr... raspberry pi, minirechner, mini-rechner, Raspberry Pi 3 Model B Bildquelle: Reddit raspberry pi, minirechner, mini-rechner, Raspberry Pi 3 Model B raspberry pi, minirechner, mini-rechner, Raspberry Pi 3 Model B Reddit

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nice, fehlt eigentlich nur noch 1GB Ram Bonus,1-2 SATA, ein SPdiF onboard und schnell angebundenes GB-Lan für V4...
 
@defenderger: Und die damit vermutlich nötige Verdoppelung des Preises...
 
@NewRaven: wenn ich mal vom sata absehe, wäre ich sehr gern bereit die ca.5$ mehr zu zahlen, das würde dem Teil ganz andere Möglichkeiten eröffnen.
 
@defenderger: du wartest am besten dann auf V.4 .. für alle anderen heißt es jetzt kaufen,Wlan + Bluetooth für 35€ ist recht günstig !
 
@malocher: ja stimmt, 1,99 für nen NoName Wlanstick, bringen einen wirklich um...Mehr nervt (zumindest mich), das da "mal wieder" ein externer Wlan RSMA Antennenschluss fehlt. Aber das 4.1 LV BT schaut dafür nett aus, kann man bestimmt ein nettes Sensor Grid von basteln. Gibt es denn schon (vernünftige) Multisensoren Aufsätze für den Pi?
 
@defenderger:
Der Broadcom-Chip ist dafür leider überhaupt nicht ausgelegt, dieser verfügt über keine freien schnellen Datenschnittstellen, wie z.B. PCI-Express
Die Bauform und Anschlussbelegung ist über drei Generationen praktisch gleich geblieben.
SATA und Gbit-Ethernet würde ein neues PIN-Layout beim Broadcom-Chip und ein neues Platinenlayout erfordern.
 
@defenderger: Für was gibts Soundkarten die auch gleich noch die CPU entlasten...
SATA ja das fehlt und war der Grund warum ich mir zuerst nen Banana zugelegt hatte.
Zwei 1GB NICs wären nicht schlecht für Router, Firewall oder Loadbalancer Ideen.
 
Mir würde schon reichen, wenn Ethernet nicht mehr über USB angebunden wird - so würde der Pi einen (noch) schöneren File-Server abgeben.
 
@DeepBlue: Noch besser wäre direkt der Support von mindestens einem USB 3-Port (und das von dir gesagte).
Hatte mal einen rPi 2 der als NAS einfach unterirdisch war. Da lag es echt einfach nur an der Ethernet-USB-Anbindung das es nicht nutzbar ist
 
Wenn man die USB-Hub Geschichte streicht und mal USB 3.0 einsetzen würde, wäre das ein feuchtes Träumchen...

Abgesehen davon: Wlan, Bluetooth und die Tatsache, dass die Status-LEDs (warum auch immer) die Seite gewechselt haben, wird die Besitzer von praktisch jeem Gehäuse ärgern.
 
...GB-LAN bleibt wohl wieder auf der Strecke - schade...
 
Das Ding entwickelt sich wohl weiter weg vom Bastel-PC zum run-of-the-mill HTPC Baseboard. :/

Wollt mich schon ärgern, vor relativ kurzer Zeit einen Pi2 gekauft zu haben. Aber, WLAN? BT? Wer braucht das onboard? Einfach Stick dran und fertig. Das ist kein Zugewinn. Und eine ARM64 CPU? Mh... muß sich zeigen, aber kurzfristig heißt es halt nur wieder, alles von Grund auf neu optimieren und kompilieren zu müssen. Dann haben wir schon drei Distributionsklassen, nämlich eine für jede Pi-Version, wobei "v3" dann komplett inkompatibel zu den anderen ist. Und wenn dann mal irgendwann "v4" fertig ist, gibts dann wieder was inkompatibles?

Weiß nicht. Die Entwicklung gefällt mir nicht recht. Wäre, wie ja schon mehrfach angemerkt, sinnvoller gewesen, USB3 statt -2 ins Backbone zu stecken, damit auch Gbit LAN möglich wird (oder natürlich die Architektur nochmal aufzurollen).

Schätze, man wird den Pi3 so immer noch gut absetzen können - an HomeTheater-PC Bauer und solche, die es werden wollen. Aber zum Basteln? Eher nicht. Und als kleines Serverboard? Eher auch nicht. Es sei denn natürlich, man wollte schon immer mal was mit Funk basteln, ohne Rücksicht auf die Übertragungsleistung.
 
@RalphS:
Einfach Stick dran und fertig?
Klingt gut, in der Realität sieht die Sache allerdings anders aus. Von Rasbian wird z.B. nicht jeder x-beliebige WLAN-Stick oder BT-Stick unterstützt. Es können nur Sticks genutzt werden für die es entsprechende Treiber für den Raspi gibt; ein Stick bei dem nur Treiber für x86-Windows beiliegen nutzt an dieser Stelle gar nichts.
Befindet sich der Chip jedoch auf der Platine wird dieser von allen Betriebssystemen unterstützt die auf dem Raspi laufen.
 
@Winnie2: Denk mal bezog sich auf mich;
so gesehen völlig richtig, aber ich hatte selbst beim v1 keine Probleme 2-3 noname wlansticks
via usb hub an Netz zu kriegen, vermutlich weil es iwi Standard wlan Chips waren, die die distri von Haus aus unterstützt hatte
 
@defenderger:
Ok, das habe ich verstanden. Meine Aussage bezog sich nämlich nicht auf dich persönlich, sondern um Nutzer die sich den Raspi + einen x-beliebigen WLAN-Stick kaufen u. sich dann wundern weshalb das nicht funktioniert.
Im Gegensatz zu Windows sollte sich man bei Linux-Systemen erstmal schlau machen welche Hardware-Komponenten überhaupt unterstützt werden.
 
@Winnie2: Okay, gehen wir einfach mal davon aus, daß dann auch jede Distribution besagte WLAN Schnittstelle unterstützt.

Bleibt immer noch die Frage: wozu? Also mal von der Quasi-Standardanwendung "HTPC" abgesehen, meine ich.

Hab jetzt nicht weiter in den Rapport der FCC reingeschaut, daher auch keine Vorstellung, wieviele Streams für 802.11n verwendet werden. In jedem Fall kann das Ganze auch nur über USB2 angebunden werden, sodaß 480Mbits/s netto absolute Obergrenze sind (und das auch nur theoretisch; USB *ist* ein Bussystem).

Was bleibt ist also blanke Konnektivität ohne weitergehende Ansprüche an die Performance. Man könnte noch argumentieren, daß ein Kabel weniger angestöpselt werden muß; potentiell interessant, wenn ansonsten bloß noch Strom in den Pi gefüttert werden soll, aber den Moment wo *irgendwas* anderes ran soll ist das LAN-Kabel nur eins von vielen. Sprich, eine passable Anwendung wäre eine Serverapplikation, nur dann halt mit der Einschränkung, daß die Anbindung desselben Servers außer (erwartungsgemäß) langsamer auch noch unsicher wird. Damit ist schon mal pauschal jede HTPC-Anwendung raus, jedenfalls dann, wenn nicht mindestens 450Mbits/s brutto am WLAN-Port anliegen, und für Serveranwendungen bleiben noch diejenigen mit wenig Traffic, zB DNS oder Kerberos. DHCP, zumindest im kleinen Netz. Derlei Dinge halt. Fileserver jedenfalls nicht, egal ob via SMB oder FTP oder sonstwie anders und Surveillance gleich ganz gar nicht, dafür reichen die Datenraten einfach nicht.

Was noch... Batterie rein statt Stromkabel und mit ein bissel Tinkern kriegt man potentiell einen DLNA Control Point raus, oder ein Telefon, mit oder ohne Skype, je nachdem obs noch für die Kamera gereicht hat. Fernbedienung wird schon schwieriger (als Argument); den IR-Port gibts ja schon. Ich mein, kann man sich natürlich schon fertig kaufen und kostet dann sicherlich auch einiges weniger; aber basteln kann man *da* dann halt auch nicht.

- Klar kann man jetzt versuchen und schauen den Pi irgendwie "komplett" entkabelt zu kriegen, von wegen Funkmaus plus Funktastatur und halt dann auch Funknetzwerk, aber am Ende ist *immer noch* USB2 im Backbone und das...bremst einfach. Läßt sich auch nicht vermeiden. Ganz zu schweigen davon, daß sich die Funkfrequenzen schon fast zwangsläufig gegenseitig stören und damit noch weiter die Performance drücken.

- Also kann man sich genausogut hinsetzen und das Ganze nochmal aufrollen von wegen Chiparchitektur und Boardarchitektur. Ja, dann wird das sicherlich teurer, aber andererseits gibts auch genug Konkurrenz, die *weitaus* teurer sind als alles, was Himbeeren im Namen trägt. Da ist also noch Luft.

- Das Traurigste an der Sache? Man könnte die ganze Chose (von ARM64 mal abgesehen) auf ein Expansion Board packen und hätte damit sozusagen einen "Pi 2.75". Müßte man nicht mal selber implementieren; eine simple Anleitung würde es schon tun für ein *Bastelboard*.
 
was ist eigentlich aus dem zero geworden, wird man den irgendwann kaufen können?
 
@herba: Den bekommt man schon, nur der Nackte ist meistens ausverkauft. Das Set mit Adaptern bekommt man aber.
 
USB 3.1 wäre in der Tat auch noch der Renner.Fällt mir gerade noch ein, war das Win10 IOT nicht gar bloss 32-Bit´ig? Gibt es da derweil denn auch ein passendes x64 Derivat für?
 
@defenderger: das Ding ist weder x86 noch x64. Du bräuchtest ein ARM64 Build von Windows 10. Und das gibts m.W. bisher noch nicht.
 
@der_ingo: achwas? http://www.golem.de/news/windows-10-iot-ausprobiert-finales-windows-auf-dem-raspberry-pi-2-1508-115747.html (ja ich weiß, kein richtiges Windows...)
 
@defenderger: ja und? Wo steht da jetzt was von ARM64? Es gibt kein Windows für ARM64. Das Windows, was Golem testet, läuft auf einem 32-bit ARM.
 
@der_ingo: und genau das war ja eigentlich auch die Frage, hatte aber dein ARM64 glatt überlesen. However das derzeitige IOT baut ja imo auf win Phone auf, geht ja im Primzip nur um die Universal App Kompatibilität. Da macht der Panda schon wesentlich mehr her, zumal ja hier das "echte" Win10 drauf läuft
 
@defenderger: momentan läuft ja auf dem Pi auch die gesamte Bastelei unter Rapbian und Windows ist da eher nur ein "Versuch". Ich wüsste z.B. nicht, warum ich z.B. FHEM nun grad unter Windows laufen lassen sollte, falls es denn überhaupt ein perl für Windows auf ARM geben würde. ;)
 
@defenderger: Gab ja als PI-Klon einige Produkte. Nur war der Support nie so gut wie beim Raspberry PI
 
Da finde ich den LattePanda bedeutend interessanter.

https://www.kickstarter.com/projects/139108638/lattepanda-a-45-win10-computer-for-everything
 
@Unglaublich: holy shit, das genau das richtige für Win 10 IOT. Kannte ich noch gar nicht.
 
@defenderger: Das ist kein Windows 10 IOT, sondern ein vollständiges Windows 10.
 
@Tintifax: machts nur noch besser ;-)
 
@Unglaublich: Sehr Interessant. Danke!
 
@Unglaublich: Mit x86 CPU. Sehr schön. Danke für den Tipp. Dann kann ich da endlich ein Windows Server installieren mit minimalen Funktionen.
 
"Der Arbeitsspeicher bleibt unverändert bei 1 GB" was will man heute noch mit 1 GB Ram anfangen? genau nichts.....
 
@happy_dogshit: 1GB bei ARM sind aber was völlig anderes als 1GB bei x86..
 
@happy_dogshit: Mein Pi dümpelt bei 30% RAM Auslastung rum. Mal belegt er 50%. Wozu also mehr?
Benutze ihn für Owncloud, einsammeln von Backups und Downloads (die etwas länger brauchen) sowie als DLNA Server.
 
@Siniox: Wozu mehr = Anwendungsfall...
Meine Erfahrung zum Pi 1gen: Kein DVD-Backup-Play, kein DTS-HD/True-HD. Der Prozessor kann h.264 bis Level 4 High in der Hardware dekodieren, das sind max 25 MBit/s oder 3,125MByte/s Videostrom. Soweit Prima. (Eigentlich schafft er sogar 40MBits also 5MByte/s).
Der Netzwerkdurchsatz liegt beim Raspbian bei etwa 70MBit/s, also 8,75MByte/s. Auch gut. Theoretisch ist noch Luft.
Aber bei diesem Durchsatz hat er schon eine Prozessorlast von über 50%. XBMC hat im Leerlauf auch schon eine Auslastung von 50%. Es wird eng. Man kann hier eher auf Plex usw. setzen
Nur muss er aus dem Datenstrom noch den Audioanteil rausrechnen und konvertieren. USB-Festplatte mit angeschlossen? Die frisst genauso wie Tastatur und Maus an der USB-Bandbreite, an der auch das Netz hängt. Wie voll ist der Arbeitsspeicher? Alles was da grad nicht rein passt wird auf die Speicherkarte ausgelagert, das dauert. Das alles zusammen macht das Filmvergnügen kaputt. Da hab ich lieber mehr Arbeitsspeicher am rumdümpeln als zu wenig ;-)
 
@wertzuiop123: Mal ehrlich, das Teil ist eingeschränkt und extrem schnell veraltet. Heimautomatisierung und co. sind ja noch ok, wobei es da auch oft vorgefertigte Lösungen gibt, die besser sind. Aber es funktioniert zumindest auf Dauer.

Will man den Raspbi aber als Mediaserver, NAS, Firewall, Plex/Codi server/player nutzen, dann ist das Teil ein einziger Kompromiss. Viel zu wenig Leistung und Datendurchsatz. Und selbst, wenn es geht, kratzt das Teil dann spätestens bei 4K und h.265 völlig ab. Die plex live transcodierung kann man sich dann auch nicht nutzen.

Ne, ich werde wohl auf alle Zeit alles was geht auf meinem PC laufen lassen. Ich spare mir somit eine Konsole, ein NAS, einen Streaming Stick/HTPC sowie einen Server für sonstiges. Alles in einem, ich muss das Gerät nie tauschen, höchstens mal aufrüsten wegen dem Gaming. Für den Rest reicht die Leistung dann sowieso. Gut, der PC braucht im Idle 40-50 Watt, aber das sind Peanuts im Gegensatz zu den Anschaffungskosten der einzelnen Geräte, die oft schon nach 2-3 Jahren veraltet sind.
Wirklich, das ist doch alles totaler mist. EIN normaler PC und die Multimedia/Netzwerk Sache ist erledigt. Immer dieser "Gadget" wahn...
 
@Laggy: Geb dir recht. Zum Basteln ganz nett. Ist aktuell mein Radioserver. Den Rest macht ein NUC ;)
 
@Laggy: Ich geh mal von aus das du dein Rechner dann im 24/7 Betrieb hast. Der Pi verbraucht ein Bruchteil von dem. Mit 2 2,5Zoll HDDs dran komm man auf ca 12€/Jahr, wenn der Pi + die Platten pausenlos ausgelastet wäre. Bei dir, mit dem Mittel von 45Watt im Ilde, hast du ca ein Verbrauch von bissl mehr als 98€/Jahr und du hast noch nicht mal was mit dem PC gemacht (Ilde).

Selbst wenn der Pi in 3 Jahren es nicht mehr schaffen sollte Dateien zu speichern oder als Web- DLNA Server zu fungieren, ist es x-mal günstiger. Man könnte sich alle 6 Monate einen neuen Pi kaufen und wäre immer noch billiger. Aber ich denke mit Owncloud, Webhosting, DLNA und die eine oder andere Spielerei kommt der Pi auch noch in 10 Jahren klar, sofern sich Hardwareseitig jetzt nichts ändern sollte. Aber das das ist dann auch wieder ein Problem was du mit dem PC hättest.
 
@wertzuiop123: Es ging um den Arbeitsspeicher, nicht um die CPU.

Den Nutzen von Plex oder XBMC erfasse ich auch nicht. Alle Mediadateien kann ich mit dem TV, PC, Chromecast oder dem Handy abrufen und abspielen. Da muss der Pi nichts machen, außer die Daten senden. Und grade wenn man einen Film schaut. Das Gerät, auf dem man schaut, läuft doch eh. Warum soll sich der Pi damit abmühen, wobei der Pi 2 schon sehr viel weniger Mühe hat dies zu tun.
 
@happy_dogshit: Du hast scheinbar nicht verstanden was der Raspberry Pi überhaupt ist...
 
@winfuture Es gibt ihn schon: http://thepihut.com/products/raspberry-pi-3-model-b Edit: https://www.raspberrypi.org/blog/raspberry-pi-3-on-sale/
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