Tim Cook: FBI-Forderung ist das "Software-Gegenstück von Krebs"

Apple-Chef Tim Cook hat in einem TV-Interview betont, dass er und sein Unternehmen mit allen Mitteln dagegen kämpfen werden, dem FBI dabei zu helfen, das iPhone des Todesschützen von San Bernandino zu entsperren. Dabei wählte er Worte, die durchaus eindeutig und ... mehr... Apple, Ceo, Tim Cook, Interview, ABC Bildquelle: ABC News Apple, Ceo, Tim Cook, Interview, ABC Apple, Ceo, Tim Cook, Interview, ABC ABC News

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Keine schlechte Werbung für Apple. Allerdings ist das erstunken und erlogen. Denn alleine letztes Jahr haben sie genau das gleiche bereits 71 mal gemacht. Aber erst jetzt hatten Sie die tolle Marketing Strategie ...
 
@Sam Fisher: wo hast du denn die 71 her? Und achte mal drauf, WIE Apple dem FBI in der Vergangenheit geholfen hat. So weit mir bekannt ist ging es da nie darum, die 10-Versuche-Sperre zu umgehen.
 
@ArcaJeth: "Wie via Techcrunch lanciert wird, seien momentan auch Gerüchte im Umlauf, dass Apple bereits circa 70 iPhones entsperrt habe und die Gegenwehr deshalb eine Farce sei." heise vom 19.02.2016
Es sind laut heise nur Gerüchte. Abgesehen davon hatte Apple tatsächlich Software, mit derer sie beliebige iPhones entsperren konnten. Diese wurde in Apple Stores benutzt, um Kunden zu helfen, die ihr Passwort vergessen haben. Doch nach der Verschlüsselung ist dies nicht mehr möglich.
 
@davidsung: Hä welches Techcrunch zitiert heise hier überhaupt?
http://techcrunch.com/2016/02/18/no-apple-has-not-unlocked-70-iphones-for-law-enforcement/
 
@Sam Fisher: Naja stimmt wohl, dass sie den Behörden helfen, wenn die mit einem Beschluss kommen. Nur haben sie dies in dem Fall verkackt... weil eine andere Behörde das icloud Passwort geändert hat und damit der Entsperrcode der Cloud nicht mehr mit dem auf dem iphone übereinstimmt. (Oder so ähnlich) Da stellt sich jetzt Apple wohl zurecht dagegen. Um das Ding alleine zu knacken wäre dem FBI auch Bruteforce recht. Da bräuchts aber auch die Umgehung der 10-Versuche-Sperre - siehe re1 :)
 
@wertzuiop123: Soweit ich das gelesen habe, hat nicht eine Behörde das PW geändert, sondern jemand anders, während das Gerät bei der Behörde lag. ;-)

Sorry, aber da muss man sagen "Behörde ist und bleibt eine Behörde.." langsam und nicht immer auf dem aktuellsten Stand :D

Hätten die sich der Thematik sofort angenommen und die Hilfestellungen VON Apple (wie z.B. das Backup über die Cloud initiieren und herunterladen) dann müsste darüber nicht prozessiert werden.
 
@Sam Fisher: Die "Marketing Strategie" fahren sie schon seit IOS 8. Seit dem betonen sie immer wieder sie kommen an die Daten nicht ran und wollen sie auch gar nicht haben. Wenn es denn diese 71 Fälle gab, dann ist es mehr als wahrscheinlich das diese noch vor IOS8 waren. Und auch in diesem Thread nochmal, das was Apple macht ist das einzig richtige!
Da wird ein Fall genommen wo man sagen könnte: "Ja, gut in dem Fall, das wäre schon richtig." aber eher man sich versieht muss man so etwas lesen:

"Nach Angaben des Wall Street Journals soll sich die Justizbehörde aktuell um richterliche Verfügungen bemühen, die Apples Mithilfe am „öffnen“ von mindestens 12 weiteren Geräten erzwingen sollen. Stimmen die derzeit noch unbestätigten Angaben des Wirtschaftsmagazins, soll sich die Justizbehörde auch bei den neuen Fällen auf den sogenannten „All Writs Act“ von 1789 berufen – im Gegensatz zu dem iPhone 5c aus dem San Bernardino-Fall handelt es sich bei den 12 nun vorliegenden Geräten jedoch nicht um die Mobiltelefone von Terrorverdächtigen."

Na komisch, wer hätte denn damit gerechnet...und wenn Du nun sagen willst: "Das ist aber erst mal nur ein Gerücht" muss ich sagen: Stimmt, ist deine Aussage mit den 71 Geräten aber auch nur... ;-)
 
@Sam Fisher: 71 mal mit iPhones mit iOS 7 oder älter ohne Vollverschlüsselung. Aktuell aber sind iPhones AES256 bit verschlüsselt, was einer der wenigen Verschlüsselungsstandards ansehen kann, die man als absolut sicher betrachten kann, erst recht, wenn sich der Speicher nach 10 mal falsch eingegebem Passwort löscht. Die 71 iPhones davor hatten das nicht.
 
Also ist es jetzt möglich das Gerät zu knacken oder nicht? Denn es muss ja was dran sein, da sie ja einen Präzedenzfall befürchten.
 
@TobiasH: Der Wunsch ist nach einem "IOS Update" damit man es über die aktuelle Version updaten kann. Diese Version soll aber alle Verschlüsselungen und Sperrungen aufheben. Sicherlich denkbar das Apple so etwas programmieren kann, wollen sie aber nicht... ;-)
 
@Yamben: Mag zugegeben ein fiktives Szenario sein und bleiben, aber ich frage mich grade, wie schnell dieses Update aufspielen wohl gehen würde. So im Hinblick darauf, das da auf irgend nem US Flughafen grade ein ausländisches Flugzeug gelandet ist und 120 der 287 Passagiere nen Applegerät in der Tasche haben, auf das der Zoll bzw. das Heimatschutzminsterium gerne mal drauf schauen würde.. *fg
 
@DerTigga: Können dich US Behörden nicht einfach festsetzen, auch ohne "Grund"? Dann dauert es halt so lange wie es dauert *fg
 
@wertzuiop123: Da ich weder ein Apple Gerät besitze, in den letzten 10 Jahren nicht in den USA war und sich dieser Zustand absehbar erstmal nicht ändern wird, sehe ich da leichte Probleme, deine Frage wirklich beantworten zu können ;-) Intuitiv stimme ich dir aber zu, das die da drüben vermutlich so radikal sind, das wenn du nicht schnurstracks der Aufforderung nachkommst, ein Zugang gewährendes PW herauszurücken, das du entweder nen paar Stunden Gewahrsam + Verhör vor dir hast oder aber dich ssozusagen auf dem Absatz rumdrehen kannst, um in den nächstbesten Zurück-Flieger einzusteigen..
Es könnte allerdings auch so sein, das man sich (deren Meinung bzw. Rechtsauffassung nach) per einem verweigern vollautomatisch damit einverstanden erklärt hat, demächst eintretende Hard oder Softwareschäden am eigenen Gerät akzeptabel zu finden... *fg
 
@DerTigga: In Großbritannien darf bei der Einreise dein Laptop und Smartphone von den Behörden geclont werden, dazu musst du ihnen auch gleichzeitig die Zugangsdaten geben.

Als Einreisender in die USA hast du auch bereits jetzt weniger Rechte, ich bin mir aber nicht sicher ob da auch die Regelung gilt, dass sie dich ins Gefängnis stecken können, wenn du ihnen die Zugangsdaten nicht gibst.
Mache dir also keine Sorgen ob sie die Verschlüsselung knacken können, bei Nicht-Amerikanern kommen sie schon so an die gewünschten Daten.
 
@floerido: Direkt an bzw. ins Gefängnis meinte ich auch garnichtmal, sondern eher ne Art Vorstufe davon. So diese Form von Gemeinschafts-Wartezelle, wo du, mit etwa 10 bis 15 weiteren Leuten zusammen, drauf wartest, das du (endlich) dran kommst bzw. nen Polizist sich Zeit nimmt / nehmen kann, dich anzuhören.
Egal wie, mag ich sowas oder was ähnliches aber weder in UK oder in USA ausprobieren bzw. erleben, da bleib ich lieber gleich zu Hause..
 
Ich bin ein wenig erstaunt das sich hier so viele gegen Apple stellen. Ich finde die Haltung von Apple sehr vernünftig. Es geht ja dabei das Handy an sich zu entsperren/knacken. Würde ein Backup in der Cloud liegen, würde Apple (wie bekannt) Daten/Auszüge der Daten zur Verfügung stellen (nach richterlichem Beschluss).
Ein Backdoor für die Regierung in Smartphones halte ich trotz aller Terror Gefahr für eine fatale Entwicklung! Gleiches gilt übrigens für den Heim-PC.
 
@Rumpelzahn: Hast du den Text kopiert oder die Kommentare wirklich gelesen? Finde hier aktuell 1-3 von 12 Kommentaren die eher was gegen Apple sagen.
 
@wertzuiop123: ist das ein Wunder? Bei den anderen ist eh Wurscht, weil die, die es wollen, auch an die Daten jetzt schon kommen.
 
"Der Schutz von Kunden-Daten ist unglaublich wichtig", auch wenn es sich dabei um Schwerverbrecher, Massenmörder und Attentäter handelt. Es ist auch egal dass die Daten des Telefons eventuell weitere Todesopfer verhindern können.

Apples Ideale in allen Ehren, aber so etwas muss von Fall zu Fall entschieden werden. Nach einer unvorstellbaren Tat wie dieser müssen auch die Hersteller mitspielen um weitere Gräueltaten zu verhindern!

Bei der Sachlage (eindeutig bewiesen was der Besitzer angestelt hat) einen auf "Datenschutzapostel" zu machen ist NICHT TRAGBAR!
 
@infinityloop: soweit ich das verstanden habe, geht es nicht drum, es im Einzelfall zu entscheiden, sondern die Möglichkeit, da ein Apple Smartphone zu knacken, auf genau und NUR diesen Einzelfall zu begrenzen. Denn genau das, das es (jeweils) nur einmal benutzt / angewendet wird und nicht zu einer Art Pandemie wird, das ist das Problem.
 
@DerTigga: Apple stellt sich generell quer und schreit "FOUL".

Anstatt dessen könnte Apple genauso sagen:
"wir bauen euch keine pauschal Hintertür in iOS ein - aber in diesem konkreten Fall entsperren wir aufgrund der Sachlage dieses Gerät damit die Ermittlungsbehörden an die Daten kommen."
Damit wäre allen geholfen.
 
@infinityloop: Mag sein, es ist mir bisher schlicht nicht vor die Augen gekommen, aber gabs da schon die Aussage des Geheimdienstes: wir schicken euch das Gerät und wenn ihr es geknackt habt, dann schickt ihr es zurück ?
Oder gabs die Aussage: knackt es, kopiert die Daten, packt die auf nen an uns zu schickenden Datenträger und dann dürft ihr das Gerät von uns aus wieder verschlüsseln und die Machtart des Knackens wieder runterlöschen davon ?
Hab ich irgendwie noch nix von gelesen.
Für mich sieht das weit eher so aus, als ob Apple da eine passende Knacksoftware anzuliefern und aus der Hand zu geben hat, weil "die" das oder die Geräte eben auf keinen Fall aus der Hand geben wollen, sondern alles schön im eigenen Geheimdienstlabor befummeln können wollen.
 
@infinityloop: Das es in diesem Fall irgendwie ok wäre damit hast du wohl recht. Trotzdem fährt Apple hier genau die richtige Schiene, würden Sie es dieses mal machen, verlangt das FBI oder andere Behörden es immer wieder und es wird selbst bei minimalen Straftaten keinen Schutz mehr für Private Daten geben….
 
@Speedp: natürlich will keiner eine generelle Hintertür im iOS!
Dass sich Apple aber komplett quer stellt ist ebenso falsch.
 
@infinityloop: Nein das ist völlig richtig, immer auch bei Massenmord und was weiß ich nicht alles.
 
@infinityloop: Wenn es nur um das eine Telefon gehen würde hättest du (vielleicht) recht, geht es aber nicht. Es geht darum das man Sicherheiten aushebeln müsste die dann jeden betrifft der ein IPhone hat.

Warum soll ich meine Rechte aufgeben (müssen) nur weil ein anderer Unfug gemacht hat? Bei Amokläufen und "killerspielen" regen sich alle auf, hier geht es quasi um das gleiche...
 
@infinityloop: Ich machs kurz. Hätte Hitler ein Smartphone gehabt, ich wäre GEGEN ein entsperren gewesen!!!!!! Niemals, niemals, niemals, niemals, niemals, darf man so was zulassen.
 
@infinityloop: Genau, immerhin zeigt doch die Geschichte, dass sowas 1. nie missbraucht wird und 2. total viel bringt!!!!! Immerhin konnte der Paris Attentat von 3 Geheimdiensten vorhergesagt werden, was wollt ihr denn mehr?! Verhindert wird hier nichts, sonst können wir ja nicht nach mehr Überwachung und mehr Waffen schreien, außerdem haben wir täglich 20 neue potentielle Attentate, wer soll denn den Scheiß noch überprüfen? Also nervt nicht und haut ab mit eurer doofen Verschlüsselung ihr Datenschutzapostel!!!!
 
also ich finde die Aussage von Cook pietätlos, in Anbetracht dessen, dass sein ehem. Chef genau durch Krebs gestorben ist. Wenn überhaupt würde es sich eher wie ein Virus verhalten, als wie Krebs, aber gut... Er muss nur Reden können und nicht verstehen, was er da vor sich hinbrabbelt.
 
@b.marco: Virus infiziert aber eher nur, man könnte auch sagen, das sowas durch passende Desinfektionsmittel in großen Prozentsätzen wieder behebbar bzw. zurück drehbar ist, wohingegen Krebs in der Regel unwiederbringlich zerstörend wirkt.
 
@DerTigga: Viren können auch unwiederbringlich zerstörend wirken. Ist auch die Regel, ist aber eher ein Frage der Detailreiche.
 
@DerTigga: Seine Aussage war, dass es sich ausbreiten würde. Krebs kann sich nicht über mehrere Organismen hinweg ausbreiten. Ausser Cook hat damit zugegeben, dass jedes Apple Gerät miteinander verbunden ist. ala Borg, oder V.I.K.I. :)
 
@b.marco: Man kann sich aber auch anstellen.
 
Es heißt doch immer, US-Unternehmen müssten zwangsweise kooperieren, wenn mit solch Anliegen an sie herangetreten wird. Bedeutet das jetzt im Umkehrschluss, dass dieser Herr Koch bald gesiebte Luft atmen darf? Jeder Ottonormalo oder meinetwegen auch irgendein Chef des "wertlosesten Unternehmens der Welt" müsste doch jetzt schon zittern, falls er nicht eh schon in Beugehaft säße.
 
@DON666: Die Rechtsabteilung der Behörden werden sicher prüfen ob ein Verkaufsverbot möglich ist. Vielleicht kommen sie pünktlich zur Vorstellung des nächsten Gerätes mit der einstweiligen Verfügung.
 
@floerido: widerlich und kindisches Verhalten... Nur weil bei euren "tollen" Geräten Zugriffe möglich sind, muss es ja nicht heißen, dass es überall so sein soll...
 
@wingrill9: Behinderung der Justiz ist nun mal eine Straftat.
Apple bietet mit dem Cloud-Backup bereits ein Mittel für den Zugriff von den Behörden. Da wird sich dann halt demnächst täglich vorsorglich ein Diff gezogen.
Durch dieses strafbare Verhalten von Apple werden die Behörden mit genügend Argumenten versorgt diese Schnittstelle häufiger nutzen zu dürfen.

Apple baut mit dieser PR-Aktion gerade riesigen Mist und stärkt damit den Aufbau einer Überwachungsinfrastruktur. Dann haben wir wirklich bald die Precrime-Verfolgung wo erstmal jeder unter Tatverdacht steht, bis das Gegenteil bewiesen ist.
 
@floerido: wenn der Cloud-Zugriff bei Backups für Behörden zuträfe, wieso bietet Apple das dem FBI dann nicht an?
Fakt ist: nach Umkehrschluss sind alle anderen Unternehmen bzw. die bekannten großen Anbieter locker in der Lage auf die Geräte zuzugreifen. Das macht mir viel mehr Sorge - auch wenn ich nicht derartige Geräte verwende.
 
@wingrill9: Wieso alle anderen?

Fakt ist: Apple hat schon mehrfach den Behörden Zugriff auf die iCloud gegeben. Sie haben in diesem Fall hier sogar empfohlen die automatische Backup-Funktion zu nutzen, wenn das Gerät im Heimatnetz ist. Nur irgendjemand hat das iCloud-Passwort geändert, weshalb dieser Weg in diesem Fall nicht geht.
 
@floerido: Fakt ist: dann war jemand bei FBI oder woanders etwas dumm. Fakt zwei: Backups freigeben funktioniert zur Zeit nur, wenn diese in der Cloud gespeichert wurden. Fakt 3: laut aktuellen Aussagen will Apple das iPhone noch mehr absichern. Dann geht gar nichts mehr.
Was machen die anderen?
 
Beste Werbung für Apple überhaupt. Ein Smartphone dass die der Staat und seine omninösen Dienste nicht knacken können.
Meinen Dealer freuts.
Wenn ich Apple wäre, würde ich damit drohen meinen Firmensitz ins Ausland zu verlegen, wenn dieses Affentheater nicht aufhört.
 
@LastFrontier: Ob die nun in den USA oder in Turkmenistan keine Steuern zahlen, dürfte der US-Regierung bzw. den Finanzbehörden ziemlich Latte sein.
 
@DON666: https://www.apple.com/about/job-creation/
Genau, wer braucht die schon.
 
Ich drücke Apple die Daumen, dass sie durchhalten. "Think different!" kommt hier hoffentlich zum Tragen, wenn die anderen das schon nicht so sehen.
 
Wenn man mal Zwei Schritte zurück geht und nur die Technische Seite des Zugriffs beleuchtet, kommt man unweigerlich zu de Frage >"wollen wir Backdoors"<?

Um von Außen Behördlich gezielt, auf ein Beliebiges gesichertes System, zugreifen zu können braucht es Schwachstellen, aber nicht "einfache" Programmierfehler oder Lücken, sondern bewusst herbeigeführte Zugangspunkte, Backdoors!
Sollten Backdoors existieren oder Verpflichtend jemals existent werden, kann auch jeder mit dessen Kenntnis auf diese Systeme zugreifen zur jeder Zeit und in jeder Form.

Ich will das nicht!
 
@Kribs: Das Problem geht aber noch weiter, wenn die Behörden keinen Zugriff bekommen, dann machen sie Verschlüsselung halt illegal. Dann wird jeder Apple-Nutzer als potentieller Straftäter unter Generalverdacht gestellt, weil du bist ja dann verdächtig, weil du die Verschlüsselung nutzt.
 
@floerido: Du hast Recht, ich hatte mich aber mit ABSICHT nur mit der Technischen Seite auseinandergesetzt.

Dazu kommt jetzt auch die Rechtliche Seite, "Schuldig bis zum Beweis des Gegenteils!".
Zu allen Übel kommt noch die Moralische Seite, "Opfer und Hinterbliebenen haben Anspruch auf Aufklärung, wie so will / sollte man das verhindern / erschweren?".

Letztlich sind zu viele Interessen daran gekoppelt, wobei ich die Politischen und Staatlicheninteressen grundsätzlich verweigern würde, da der Missbrauch garantiert ist, somit kann man sich sonst nur auf das Mehrheitsinteresse stützen, das ist Sicherheit ohne abstriche.
 
@Kribs: Mit der Einstellung von Apple wird aber den Regierungen der Grund gegeben einen Überwachungsstaat einzuführen. Wenn bei Ermittlungen kein Zugriff mehr möglich ist, dann werden die Daten präventiv vorher gesichert.
Dann wird halt über die Backup-Funktion immer mal wieder von jedem Nutzer ein Backup gezogen, weil dieser könnte ja auffällig werden.

Nein, so etwas will ich nicht! Da ist es mir dann schon lieber, dass bei Tatverdacht ein Zugriff möglich ist.

Mit der Online-Systembackup-Funktion bietet Apple bereits jetzt für die Behörden einen vorbildlichen Trojaner an.
Sich da jetzt bei der nachträglichen Entschlüsselung querzustellen und in großer PR-Manier sich als Retter der Daten darzustellen ist scheinheilig.
 
@floerido: Eine Regierung, die verlangt ein Gerät zu "öffnen" ist bereits ein Überwachungsstaat. Wenn Behörden einfach so hingehen können und sagen können, dass sie Zugriff auf "ein" Gerät wollen, ist das bereits ein Backdoor, ein juristischer Backdoor der IMMER für ALLE Geräte angewendet werden kann.
 
@Shadow27374: Nein, es ist noch kein Überwachungsstaat. Ein Überwachungsstaat wird es erst wenn dieses alles präventiv geschieht.
Wenn die Polizei nach Tatverdacht eine Hausdurchsuchung durchführt, ist es auch noch kein Überwachungsstaat.
 
@floerido: Wenn Du meinst.
 
"Cook will hart bleiben" :) da musste ich lachen
 
Geil dann kommt die Ransomware direkt über die Backdoor! ne das darf nicht passieren!!!
 
HAt sich hier noch niemand die frage gestellt warum sie nicht mit seinem Fingerabdruck an die daten rankommen? das stinkt doch zum himmel! DAs hätte man am Anfang direkt so veranlassen können.
 
@rush: Das iPhone 5c hat keinen Fingerabdruckscanner.
 
@rush: Außerdem muss man einmal nach dem Einschalten den Code eintippen und alle 48 Stunden, ist also auch mehr Glückssache, ob das klappt. Vor allem glaub ich nicht, dass ein Terrorist so selten dämlich wäre den einzuschalten.
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