Microsoft bekommt neues Stylus-Patent für Farberkennung zugesprochen

Eine neue Patentveröffentlichung enthüllt Microsofts geheime Arbeiten an einem Styles, der alle bisherigen Eingabestifte bei weitem übertrumpft: Das US-Patent mit der Nummer 20160048221 zeigt einen Stylus mit Farbsensorspitze, der Farben erkennen ... mehr... Usa, USPTO, United States Patent and Trademark Office Bildquelle: USPTO Usa, USPTO, United States Patent and Trademark Office Usa, USPTO, United States Patent and Trademark Office USPTO

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Interessante Sache. Ich finde es gut, dass MS den Stylus kontinuierlich verbessert. Der Stylus des Pro 4 ist ja schon spürbar besser als der des Pro 3.

Hoffentlich bleiben sie der Linie treu, dass die neuen Styli mit der alten Hardware kompatibel bleiben. So hat man als Kunde auch was davon, ohne gleich wieder tausend Euro in ein neues Device investieren zu müssen.
 
@HeadCrash: Bei der Benutzung des SP4-Stifts am SP3 müsste man aber nicht wirklich einen Unterschied erkennen, oder?
 
@adrianghc: Oh doch! Ich hab mir extra den SP4 Stylus und das 4er Type Cover gekauft. Gerade das Type Cover ist spürbar besser, auch wenn es leider noch nicht ganz an die Tastatur des Surface Book herankommt.

Beim Stift merkt man vor allem die feineren Druckstufen und der Radiergummi ist super, auch wenn es ja eigentlich nur ne Kleinigkeit ist.
 
@HeadCrash: Ich hab nur zum Stift gefragt, nicht zum Type Cover - das hab ich mir selber gleich in schickem blaugrün geholt. ;)

Wie soll man die feineren Druckstufen merken, wenn im Bildschirm nicht die entsprechende Hardware verbaut ist? Was den Radiergummi betrifft, ziehe ich eigentlich den Button vorne vor, weil ich dafür nicht den Stift umdrehen muss und dadurch schneller bin.
 
@adrianghc: Die Druckerkennung steckt im Stift, nicht im Bildschirm ;-)
 
@HeadCrash: "1024 Druckempfindlichkeitsstufen –- nur auf Surface Pro 4 und Surface Book verfügbar." - https://www.microsoft.com/surface/de-de/accessories/pen
 
@adrianghc: Oh, interessant. Dann weiß ich nicht, woher die Verbesserung kommt, aber der Stift reagiert deutlich angenehmer als der alte. Ich hatte das jetzt einfach auf die Empfindlichkeit geschoben, die meiner Meinung nach in der Stiftspitze stecken MUSS. Ich hab keine Ahnung, warum man diese Information nicht ans Gerät weitergeben kann.
 
@HeadCrash: Ich denke, für die Druckstufenerkennung ist Technologie im Stift und im Bildschirm notwendig, aber genau weiß ich das nicht. Vielleicht hab ich mal z.B. im Saturn oder Media-Markt Gelegenheit, den neuen Stift am Surface Pro 3 auszuprobieren, bestellen möchte ich den nicht, wenn es so ungewiss ist, welche Verbesserung er überhaupt bringt.
 
@adrianghc: Mach das. Kanst ja mal berichten. Ich war etwas leichtgläubig davon ausgegangen, dass alle Verbesserungen für das SP3 zur Verfügung stehen würden und wurde zumindest vom Gefühl her nicht enttäuscht (ist ja auch was wert ;-))
 
Na, da bin ich gespannt, ob das zuverlässig die Farbwerte wiedergeben kann. Bei den Millionen von Farben sicherlich kein leichtes Unterfangen...
 
Nun, das hört sich ja erst einmal gut an. Aber gerade beim Beispiel mit der Rose frage ich mich, wie oft man denn den realen Farbton vom originalen Objekt abnehmen muss, um sämtliche Farbschattierungswerte vom Original auf die Kopie zu übertragen. ;) So nett diese Funktion gemeint sein mag... Letztendlich kommt man dann aber wohl doch nicht wirklich darum herum, sich beim digitalen Zeichnen - wie bisher schon - vorwiegend der herkömmlichen Farbauswahl-Methoden per Einsteller zu bedienen.
 
@KoA: wie nervig das erst für portraitierte Personen sein muss, wenn der Zeichner sie ständig mit dem Stift pikst ^^
 
@Trashy: Ja, ich stell's mir gerade bildlich vor. :))
 
@KoA: Sicher nervig für "normale" Menschen, als jemand mit einer Rot/Grün schwäche finde ich solche Hilfsmittel super! Wäre schon toll einfach auf ein objekt zu drücken und man hat die Farbe auf dem Bildschirm. Manche Farben verschwimmen halt mal gerne. Habe auch schon geschafft einen grünen Verlauf wo unterzubrignen wo ein Roter hin sollte.
 
@diabLus_Maximus: Natürlich kann ein solcher Stift unter bestimmten Voraussetzungen eine gute Hilfe sein. Aber eben auch nur extrem bedingt. Wenn z.B. aus dem Stegreif gezeichnet werden soll, oder ein Motiv, welches nicht mit dem Stift zu erreichen ist, funktioniert die ganze Sache mit der direkten Farbübernahme vom Objekt schon nicht mehr. Insgesamt empfinde ich diese Funktion zwar als ganz nett, aber halte sie - ganz allgemein betrachtet - nicht für wirklich essenziell.
 
Also ist im Prinzip ein Miniscanner bzw eine Minikamera im anderen Ende untergebracht. Und eine Funkverbindung zwischen Stift und Gerät. Nix weltbewegendes. Aber nettes Feature für eine kleine Anwendergruppe.
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