iPhone-"Backdoors" für das FBI: Google-Chef stellt sich hinter Apple

Apple-CEO Tim Cook hat sich gestern in einem offenen Brief gegen die US-amerikanische Bundespolizei FBI gestellt und darin erklärt, dass er und sein Unternehmen sich mit aller Kraft gegen eine aktuelle gerichtliche Verfügung zur Wehr setzen werden, ... mehr... Google, Manager, Sundar Pichai Bildquelle: Google+ Google, Manager, Sundar Pichai Google, Manager, Sundar Pichai Google+

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fbi aind eh nur amateure wen sie nicht weiter wissen fragen sie die nsa
 
@cs1005: Krasse Verschlüsselung, die du da hast :D
 
Backdoor zwischen " zu setzen ist brandgefährlich.
 
@Shadow27374: :D MmD!
 
@Shadow27374: haha, die Diskussion läuft immer noch?
 
@Shadow27374: Pass auf sonst kommt witek gleich wieder mit der Keule ;-)
 
Das FBI macht sich doch lächerlich. Die wollen uns doch nicht ernsthaft weiss machen, dass sie eine von Apple geschriebene software nur in diesem Fall einsetzen würden. Dieser Terrorakt dient doch lediglich als vorgeschobener Grund. Alles richtig gemacht von Apple.
 
Und wieso wird Android dann nicht ebenso abgesichert?
 
@wingrill9: Seit Androod 4.3 (2013) ist die Systemverschlüsseln möglich, seit 5.0 Werksseitig standardmäßig aktiv. Apple hat diese Softwareverschlüsselung mit iOS8 (2014) eingeführt, Hardwareverschlüsselung ging seit iOS4 (2010).
 
@floerido: Google ist allerdings recht schnell zurückgerudert und hat die standardmäßige Verschlüsselung unter Android 5 wieder als optional gekennzeichnet, erst mit Android 6 soll erzwungen werden. Allerdings, und das ist super wichtig, bringt die Verschlüsselung nur etwas wenn man Preeboot aktiviert. Sonst kann ein Dieb oder eine Behörde einfach das Gerät neu booten. Preboot ist unter Android 5 mit aktivierter Verschlüsselung standardmäßig deaktiviert.
 
@floerido: und wieso werden dann nicht die gleichen Anforderungen an die anderen Systeme gestellt? Zumindest liest man davon nichts...
 
@wingrill9: Vielleicht haben andere Firmen es nicht nötig alles an die große PR-Glocke zu hängen. Oder die eine Firma ist einfach bei Kriminellen sehr beliebt.
 
@floerido: Vieleicht greifen andere Firmen eh selbst Daten der User ab und halten lieber still. ;-)
 
Wenn die Verschlüsselung ein Hindernis wäre, dann hätte die US-Regierung soviel Einfluss (PatriotAct) diese zu verbieten. Am Ende führt es dazu, dass jeder mit Verschlüsselung unter Generalverdacht gestellt wird.
 
@floerido: Das ist doch bereits der Status Quo. In Großbritanien ist man ja sogar dazu verpflichtet verschlüsselte Daten herauszugeben bzw. den Schlüssel auszuhändigen. Wenn man das nicht tut drohen bis zu zwei Jahre Freiheitsentzug. Das Gesetz wurde in den letzten Jahren sogar angewendet! Darüber wurde glaube ich auch hier berichtet.
 
@floerido: Warum denn so umständlich? Wer wirklich sicher kommunizieren will, schreibt halt einen Brief. Ja, so richtig old school, mit Stift und Papier und so. Die Wahrscheinlichkeit daß der irgendwo ausspioniert wird, tendiert inzwischen nahezu gegen Null, weil alles was eine Abkürzung im Namen trägt, inzwischen so auf die digitale Massenspionage fixiert ist, daß keiner mehr auf die Idee kommt oder noch Ressourcen frei hätte, einen herkömmlichen Brief umständlich zu öffnen, zu lesen und dann wieder so zu verschließen, daß es möglichst keiner merkt. Viel zu aufwendig.

Und wenn man ganz paranoid ist, verwendet man eben auch im Brief ein Chiffre, Enigma zum Beispiel. Wer wirklich was zu verbergen hat, nutzt ohnehin keine digitalen Kommunikationswege. Verbrecher und Terroristen sind ja auch nicht blöd. Damit entziehen sich gerade jene der anlaßlosen Massenüberwachung, wegen denen sie _angeblich_ überhaupt erst existiert. Und wenn sie doch nicht oder nur mangelhaft verschlüsselt digital kommunizieren, könnte das auch schlicht nur ein Fall von gezielter Desinformation sein.

Fazit: Belangloses Zeugs nach wie vor digital übermitteln um die Möchtegernspione zu beschäftigen, während das wirklich interessante Zeug niemals elektronisch abläuft... <eg>
 
@starship: Das kann ich bestätigen, der Briefverkehr innerhalb der EU wird praktisch überhaupt nicht kontrolliert. Das ist in Anbetracht der Menge auch gar nicht machbar. Vorraussichtlich morgen werden wieder ein paar Cannabinoide im Briefkasten liegen. :)
 
@Shadow27374: Na nun wohl nicht mehr, Du weißt doch: "die" lesen hier mit! ;-)
 
@starship: Machts nichts, da ich mittlerweile ein Gourmet bin, bestelle ich meist verschiedene Sorten. Allerdings gehe ich dennoch davon aus, dass wie üblich alle akommen werden.^^
 
@Winfuture Ist das ein Tippfehler in eurem Bericht? Wieso stellt sich Google hinter die Forderungen der US-Behörden? Google unterstützt hier viel eher die Position von Apple, die sagt, dass man eben KEINE Tools entwickeln will, um das Hacking zu ermöglichen. Oder was meint ihr hier?
 
@JoePhi: "Pichai, der seit der Schaffung der neuen Konzernmutter Alphabet den Chefposten bei Google übernommen hat, setzte in der Nacht auf heute eine Reihe an Tweets ab, in denen er sich klar auf die Seite des Konzerns aus dem kalifornischen Cupertino stellt."
 
@snaky2k8: "Mit den etwas umständlich formulierten Tweets von Pichai stellt sich Google aber klar hinter die jüngste Forderung der US-Behörden nach "offiziellen Backdoors" (so Cooks Befürchtung)" - letzter Absatz. Das ist in meinen Augen sowhl widersprüchlich zum Rest des Berichts (siehe Dein Zitat), als auch zu den Tweets. Die Aussage ist eher, dass Google die Daten, die verfügbar sind, auf Basis von richterlichen Anordnungen rausgeben, aber eben - genau wie Apple - keine Hacking Tools bauen wollen. Von daher ... stimmt Google hier den Behörden eben NICHT zu! Zumindest verstehe ich das so.
 
@snaky2k8: Und weiter unten steht: "Mit den etwas umständlich formulierten Tweets von Pichai stellt sich Google aber klar hinter die jüngste Forderung der US-Behörden nach "offiziellen Backdoors" (so Cooks Befürchtung)."
 
@JoePhi: Danke für den Hinweis, ist gefixt.
 
Verschwörungstheorie an:

Apple und Google haben schon längst lukrative Verträge mit den Regierungen dieser Welt, die es ebendiesen ermöglicht, ihre Bevölkerung uneingeschränkt und unkontrollierbar ausspionieren zu können. Eine Klausel dieser Verträge besagt daß Apple und Google öffentlich behaupten dürfen, das sei alles nicht wahr und man werde das niiiieeeemals zulassen, um das gemeine Volk auch weiterhin einzulullen.

Verschwörungstheorie aus.

Kann man nicht beweisen, zweifelsfrei widerlegen aber auch nicht. Die Frage ist eigentlich immer nur: wäre es ihnen vielleicht nicht doch zuzutrauen, nach allem was wir bisher wissen? <eg>
 
Nach den ganzen Snowden-Enthüllungen muss man ja ganz schön leichtgläubig sein, wenn man solche Briefe von Unternehmen aus den USA überhaupt nocht ernst nimmt. Wenn da die US-Regierung antanzt bei den Unternehmen, dann müssen die gehorchen.
Anscheinend hat wirklich niemand aus den Enthüllungen durch Snowden gelernt. Einfach traurig.
 
@Seth6699: "Nach den ganzen Snowden-Enthüllungen muss man ja ganz schön leichtgläubig sein, wenn man solche Briefe von Unternehmen aus den USA überhaupt nocht ernst nimmt."

Wenn man sieht, dass sich u.a. Edward Snowden in dieser Angelegenheit ganz klar hinter Apple positioniert, dürfte doch wohl recht deutlich werden, wie ernst die Sache wirklich zu nehmen ist.
 
@KoA: Du kannst es ja weiterhin glauben...ich sehe das anders. Das ist ein Feigenblatt der großen Unternehmen.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-zur-iPhone-Entsperrung-Apples-rote-Marketing-Linie-3110201.html

und Apple hat schon 70x den Feds (federals) geholfen:
http://www.thedailybeast.com/articles/2016/02/17/apple-unlocked-iphones-for-the-feds-70-times-before.html
Also soviel zu "Apple stellt sich gegen die Behörden". Lasst euch doch nicht an der Nase herumführen von so einem Feigenblatt-Schreiben.
 
@Seth6699: Das war wahrscheinlich noch bevor die Geräteverschlüsselung eingeführt wurde.

Selbst heute sind ja noch viele ältere iPhones im Umlauf, die diese Verschlüsselung noch nicht haben.
 
Interessant an der ganzen Sache finde ich noch, dass Google sich - entgegen zahlreicher anderer Führsprecher Apples, einschließlich Edward Snowden - sehr, sehr lange mit einem entsprechenden Statement Zeit ließ, hier aber trotzdem als einziges Unternehmen aufgeführt wird, welches Apples diesbezügliche Haltung unterstützt und von Microsoft hier bisher gleich gar nichts zur Angelegenheit zu vernehmen ist. Da fragt man sich doch wohl zu Recht, weswegen das so ist.
 
@KoA: Fragt "man" sich das, oder nur der Apple-Fanboy? Kleines Beispiel:
http://winfuture.de/news,82660.html
Oder such nach Microsoft gegen FBI.
 
Da denkt das FBI mal wieder nicht weit genug - sofern die das durchbekommen - so würde die Lücke doch ziemlich schnell durch die Hack Community entdeckt und dazu verwendet werden das Gerät zu rooten um wiederum eigene Sicherheitsvorkehrungen zu treffen womit das Gerät wieder nicht zu knacken wäre! Der einzig Dumme wäre dann der Otto Normal Anwender welche nicht technisch begabt ist - jedoch haben diese ja meist nichts zu verbergen. Denn wer was verbergen will der schafft dies in der Regel auch sofern man sich nur etwas mit der Materie auseinander setzt. Ebenso spricht sich das ganze ja herum und am Ende kann Apple aufgrund fehlender Kundschaft den Laden dicht machen.... voller Erfolg für das FBI sofern die Anwender dann auf China Smartphones setzen für welche diese künstlich geschaffenen Sicherheitsbeschränkungen nicht gelten.
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