5D-Glas-Speicherscheiben bewahren viele Terabyte für ewige Zeiten

Die Archivierung riesiger Datenbestände für quasi ewige Zeiten kann demnächst wohl einfach auf kleinen Glas-Scheiben beginnen. An der University of Southampton wurden Datenträger entwickelt, die hohe Speicherdichten über Nanostrukturen erreichen. mehr... Speicher, Glas, Archivierung Bildquelle: University of Southampton Speicher, Glas, Archivierung Speicher, Glas, Archivierung University of Southampton

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In einigen Science Fiction Filmen hat man ja genau sowas schon oft gesehen. Dabei dachte ich mir immer "die brauchen bessere Wissenschaftsberater". Und nun sowas. :)
 
"5D"? Was ein Quatsch wieder. Das hat nichts mit einer 5ten Dimension zu tun!
 
@nize: Der mein das in vielen Filmen, Durchsichtige platten als Speichermedium gezeigt werden.. und was ist meinsten Durchsichtig Glas.....plastig , glas wasser ect
 
@Freudian: Ist doch klasse. Dann kann die Menschheit endlich eine Nachricht über den Baubeginn des Berliner Grossflughafens verfassen und das dann den zukünftigen Generationen die den Bau hoffentlich fertigstellen werden zukommen lassen. Damit die dann später wissen dass der Flughafen nicht schon in der Steinzeit angefangen wurde zu bauen. Es wäre doch fatal, wenn die glauben würden der BER wäre älter als die Pyramiden von Gizeh.
 
Wie sieht das mit Fingerabdrücken und Kratzern wohl aus? Wenn der Datenträger wirklich keine Nachteile hat, wird es wohl nicht mehr lange dauern bis der Flashspeicher und auch die gute alte HDD ausgedient hat.
Diese "Glasmünzen" erinnern mich an die sprechenden Ringe ^^ (Die Zeitmaschine 1960)
 
@McClane: Der NAchteil wird wohl sein, dass eins olcher Datenträger nicht wiederbeschreibbar ist, was ihn für den Privatgebrauch in den meisten Rechnern disqualifiziert :/
 
@TomW: Auch Femtosekundenlaser sind in normalen Haushalten eher unüblich^^
 
@Stratus-fan: Waren Telefon, Computer, ect auch nicht vor langer Zeit ;)
 
@McClane: Wenn die benötigte Energie nicht allzu hoch ist, ist das noch nicht einmal sonderlich abwegig ;)
 
@Stratus-fan: Noch nicht ... Das ändert sich, wenn auf der CES 2017 die neuen Ultra-Mega-Super-HD BluRays in der größe eines 2€ Stücks vorgestellt werden ;)
 
@5pl3nd1d: Ich hoffe nicht... ich würde die SCheiben dauernd verlieren ;)
 
@Chiron84: Außerdem wird es mir der Beschriftung schwierig. Für "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs - CD1" braucht man einen sehr kleinen Edding.
 
@5pl3nd1d: Da kommen ganz neue Probleme auf einen zu...
 
@Chiron84: Ach bei der technik ist das wohl eher "2016", "2017",... Den wird wohl alle filme Jahres bringen
 
@5pl3nd1d: Dann muss ich mir das Weiße Album nochmal kaufen... ;)
 
@5pl3nd1d: Genau das hat mich Damals so angenervt, dass ich anfing auf Festplattenarchivierung umzusteigen. Hatte ganze CD-Koffer voll mit diesen DVD's. Aber jetzt stapeln sich die 8TB Platten bei mir und ich hab schon wieder ein Platzproblem. :-D
 
@Chiron84: Und es passt weder Glas noch Kaffeepott drauf!
 
@5pl3nd1d: Das "CD1" kannst du dir wohl sparen.
Andererseits muss der Edding vll. noch kleiner sein, wenn du 10 andere Filme mit draufschreiben möchtest.
 
@Traumklang: Selbst wenn du 10 Ssolcher Platten hast - brauchen immer noch wesentlich weniger als CD-Koffer.
 
@LastFrontier: Man muss aber immer noch wissen, was auf welcher ist, nehme ja an die hat er nicht alle angestöpselt. Günstigste Lösung zuhause wäre dafür ja wohl auch nur zwei USB-Hubs hintereinander.
 
@Bautz: Wieso mehrere USB-Hubs? Ich habe einen Festplattentower für 8 HDD/SSD. Hat einen USB, einen SATA-Anschluss und ein NEtzteilanschluss. Fertisch.
 
@LastFrontier: "Günstigste" sagte ich ;-)
 
@TomW: Wenn das Speichermedium günstig genug wird, wird es auch im Privatgebrauch das wohl beste Mittel für langfristige Backups...
 
@Draco2007: So wie bei Tapes? *schmunzel* Ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich in absehbarer Zeit für den Privatgerauch nutzen lässt. Dafür fallen die Backups vermutlich auch in Zukunft vom Verhältnis zu klein aus. Eine Lebensdauer von maximal wenigen hundert Jahren sollte für nahezu alle Anweundungen auch ausreichend sein.
 
@TomW: Ein Backup will ich gar nicht überschreibbar haben; Multisession dürfte sich damit aber realisieren lassen, so dass sich das Medium für viele (relativ kleine) Schreibvorgänge eignen müsste
 
@McClane: Das ist ein Archivierungsmedium, Du möchtest gar nicht lange genug dabei bleiben bis er fertig ist. Der Laser verändert die Ausrichtung der Kristalle IM Glas, weswegen Fingerabdrücke keine große Rolle spielen sollten. Außerdem kann man die auch putzen...
Wenn diese Technik zu uns in den Alltag kommt, dann vermutlich in einem Schutzgehäuse wie MO-Discs.
 
@McClane: Servus,aus dem Artikel geht auch nicht hervor wie schnell die Daten geschrieben und ausgelesen werden können.Diese Technologie dürfte für uns Normalos nicht von großer Bedeutung sein.......eher für Archive etc.
 
Das ist ja schön, nur dumm, dass folgende Zivilisationen es wahrscheinlich nicht einfach haben werden, diese Daten überhaupt zu lesen, geschweige denn, auf die Idee kommen, Informationen auf solch einer kleinen Glasscheibe zu suchen (Ohne Anleitung und Bauplan für die nötigen technischen Hilfsmittel). Wir haben es ja schon schwer, Hieroglyphen früherer Zivilisationen zu deuten, und dass, obwohl sie ohne Hilfsmittel Lesbar sind.
 
@chillah: *in SciFi abschweif* Stargate... Antiker... Kristallspeicher tralala :D. Ne also es muss natürlich eine mindestens genausoweit fortgeschrittene Zivilisation sein wie wir um den Datenspeicher lesen zu können und da vieles davon auf unveränderlichen und allgemeingültigen Physikalischen Gesetzen basiert, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man den auslesen kann schon nicht so gering. Die wichtigere Frage ist, ob sie das Dateisystem und die enthaltenden Daten reverse engineeren können.
 
@Suchiman: Dateisystem, Kodierung/Zeichensatz, Sprache...
 
@Stratus-fan: "die enthaltenden Daten"
 
@Stratus-fan: und nicht zu vergessen - Verschlüsselung.
Das wird da richtig lustig, den Backups sind in der Regel verschlüsselt.
 
@Sentry: Wenn der Sohnemann sich ersteinmal über Papas antiken Quantencomputer lustig macht, dann ist die Verschlüsselung vll. garnichtmal mehr so schwer zu knacken.
Was Kodierung und Sprache angeht glaube ich, dass die nicht schwerer zu rekonstruieren sind als z.B. Hieroglyphen.
 
@andy01q: Klar, weil auch jeder von uns Hieroglyphen lesen kann! :-D Spaß bei Seite, ich kann noch kyrillisch lesen, aber bei den vielen Schriften aus Afrika oder Asien, da bin ich ein Analphabet.
 
@Sentry: Reicht doch, wenn das ein einziger Mensch hinbekommt und die Übersetzung in einem Programm implementiert.
 
@chillah: Hieroglyphen? Nachfolgende Generationen? So weit musst Du nicht gehen... Ein Zip-Drive wird man vielleicht noch ein paar Jahre gebraucht bei Ebay bekommen, aber versuche mal (die Alterung außen vor gelassen) eine 8 Zoll - Diskette oder einen Lochkartenstapel auszulesen.
 
@rallef: Wenn diese mit dem Grund angelegt worden wären etwas WICHTIGES dauerhaft zu speichern und vergessen worden wären. Meinst du nicht, dass es problemlos möglich ist Lochkarten zu lesen und zu interpretieren? Auch in tausend Jahren?

Nur weil es im Handel keine Lochkartenleser meht gibt, heißt das nicht, dass man nicht keinen mehr bauen kann...
 
@Draco2007: Angenommen unsere "Zivilisation" geht unter und die nächste ist ähnlich gestrickt wie wir. Dann werden höchstens einige superreiche und Staaten in der Lage sein diese altertürmlichen Speichermedien zu lesen. Das Problem welches daraus resultiert, ist dasselbe wie wir es heute kennen. Die Informationen die der Bevölkerung veröffentlicht werden, können stimmen, müssen aber nicht. Um das zu prüfen bräuchte man ein eigenes Lesegerät.
 
@Shadow27374: Ähm meinst du das ist heute anders? Was meinst du wer irgendwelche halb verrotteten Bücher aus dem Altertum versucht zu übersetzen?
Meinst du irgend eine Hanswurst oder Forscher, die wissen was sie tun.

Das ist doch reiner Idealismus, ja Information müsste für jedermann zugänglich sein, aber in so einer Welt leben wir nicht...ist das nun ein Grund dafür eine Techologie nicht zu nutzen, die es uns erlaubt Information über tausende und abertausende Jahre haltbar zu machen?
 
@Draco2007: Eben, ich sagte ja es wäre vermutlich genau wie heute bei uns. Der Wahrheitsgehalt der öffentlichen Wissenschaft ist mehr als zweifelhaft.
 
@rallef: Wie immer im Leben, für alles gibt es Spezialisten; klar ich keine 8 Zoll-Disk auslesen, aber wenn mir die Daten wertvoll genug erscheinen, gibt es in jeder Region paar Spezialisten, die das gegen Vorkasse machen.
 
@rallef: Eine Lochkarte kannst du locker auslesen. Die wurden auch mit einer Art Schreibmaschine Loch für Loch gestanzt und sind nichts anderes als ein Binärcode nach denen ein Rechner Anweisungen ausführt. Auch heute noch kennen Rechner nur zwei Zustände: An und Aus; 0 und 1. Computer arbeiten eigentlich zu fuss und recht umständlich - das aber rasend schnell.
 
@LastFrontier: Schon; aber wie viele Bytes (nicht kB, oder gar MB) kann man da speichern? Andersherum: viele Karten braucht man für ein 2MB großen Bild?
 
@Sentry: In Rechenzentren gab es früher Leute die Kistenweise Lochkarten in die Rehner geschoben haben. Und dutzende von Leuten die die Karten gelocht haben.
 
@chillah: Für die meisten Menschen der Zeit waren Hieroglyphen vermutlich nichts als hübsche Symbole. Vermutlich konnten damals weniger Menschen Hieroglyphen entziffern als heute. Wahrscheinlich hätten sich die einfachen Menschen damals auch "Ach, wer wird denn das eines Tages entziffern können?" denken können. Heutzutage ist es vielleicht nicht einfach, aber durchaus einfach die Daten aufzunehmen und zu verarbeiten -- viel einfacher als damals. Genauso denke ich wird es in ein Paar tausend Jahren spielend leicht sein, die Daten aus so einem Glasstück herauszulesen. Vielleicht gibt es dann Geräte, in denen du so ein Stück Glas reinlegst und es wird innerhalb von kurzer Zeit in hinreichend hoher Auflösung durchgescannt, dass man die Daten schließlich mit einer einfachen "App" herauslesen kann. Die dann zu verarbeiten ist natürlich eine andere Geschichte, aber die Aufgabe ist vermutlich einfacher als Hieroglyphen entziffern.
 
@nablaquabla: In einer Fensterscheibe an einem beliebigen Haus in Deutschland ist eine mit einem Femtosekundenlaser geschriebene 1 Mikrometergroße Urkunde hinterlegt: 1 Million Euro für nablaquabla, wenn er diese Urkunde findet...

Das Problem ist nicht so sehr, die Nachricht zu lesen, sondern sie überhaupt zu finden, bzw. zu wissen, wo man überhaupt suchen soll.
 
@chillah: Einfach ein entsprechendes Lesegerät dem Archiv beilegen und gut ist. Vielleicht noch eine Anleitung in Binär oder andere allgemeingültige "Sprachen" dazu, dann sollte das schon klappen.
Ich glaube nicht das heutzutage riesige Archive angelegt werden ohne die Möglichkeit sie vor Ort auch auslesen zu können.
 
@freakozoid: Und wenn dann die Garantie vom Lesegerät abgelaufen ist geht es nicht mehr. :D
 
@chillah: Im Schlimmsten Fall endet das gesamte Wissen der Menschheit dann in einem Lampenschirm einer Tiffany Lampe. Wie auch immer, es wird erleuchtend sein hahaha.
 
Die Menschen aus dem 21. Jahrhundert hinterlassen für die Zukunft nichts denn diese neuen Medien werden entweder gar nicht als solche erkannt oder sie sind nicht mehr lesbar. Schon in den 30 Jahren wird man die 360 TB nicht mehr lesen können, ähnlich wie heute eine 8Zoll-Diskette. Was vor eine Millionen Jahre an die Höhlenwand wurde und was im Altertum in Stein gemeißelt wurde ist heute noch lesbar.Im 30. Jahrhundert wird man unsere Zeit als die Epoche ohne Schrift kennzeichnen und uns als primitive Naturvölker einordnen.
 
@Grendel12: Oh doch, denk mal an die ganzen Werbetafel die überall herumstehen :D
 
@Grendel12: Geringe Datenmengen lassen sich heute schon sehr gut längerfristig speichern. Wir nennen es Papier...

Wir haben aber ein Problem damit sehr große Datenmengen längerfristig zu speichern. Was spricht also dagegen eine kurze Erklärung zu den Daten auf Papier zu erstellen und zusammen mit dem Datenträger zu lagern?

Wenn auf diesen Datenträgern irgendwas wichtiges gespeichert wird (und nicht nur das Facebook Archiv) wird allein der Ort und die Art der Lagerung Aufschluss darüber geben, dass es sich um einen wichtigen Datenträger handelt und man wird Nachforschungen anstellen.

Vor allem basieren praktisch alle modernen Speichermedien im Prinzip auf reiner Mathematik und die wird so schnell nicht aussterben. Selbst wenn man keine Erklärung zu den Datenträgern hat, wird man sie früher oder später entschlüsseln können. Finde mal jemanden der Höhlenmalereien interpretiert oder ägyptische Hieroglyphen übersetzt. Die mögen viele Tausend Jahre überstanden haben, aber die Datenmenge ist winzig und übersetzen kann es heute auch niemand mehr zuverlässig.
 
@Draco2007: Es ist natürlich zu entscheiden, was wirklich ausgedruckt werden muss. Nicht jede Information, die nur für eine einzelne Person für 5 Minuten wichtig ist und auch nicht jeden Mist und überlegt in 100 Kopien ausgedruckt werden und bei einem einzelnen korrigierten Buchstaben wieder in 100 Kopien - so wie einem heutigen Büro. Aber sowas tat auch früher keiner. Auch die BILD-Zeitung, Werbung und anderen Müll muss nicht millionenfach gedruckt und Bäume dafür geopfert werden. Dagegen müssen auch Informationen der einzelnen Personen gespeichert werden (und das möglichst vollständig) und in gedruckter Form um sie auch künftig auswerten zu können. Auch wichtige Dokumente der Zeitgeschichte oder Bücher müssen schriftlich verfügbar bleiben. Sie ausschließlich digitalisieren ist für die Zukunft sehr bedenklich.
 
@Grendel12: Aber genau dafür ist doch dieses Speichermedium gigantisch....

Da passt die Bibliothek von Alexandria tausende Male drauf...und selbst wenn der Datenträger tausende Jahre in Vergessenheit gerät, so basiert seine Technologie auf reiner Pyhsik und Mathematik, die auch in tausenden Jahren noch existieren wird (mit oder ohne den Menschen)

Und damit wird es definitiv lesbar sein, wenn auch mit einigem Aufwand verbunden....aber immer noch deutlich einfacher und zuverlässiger als das Übersetzen ägyptischer Hieroglyphen...
 
@Draco2007: Was nützt die Mathematik, wenn es für die Dokumente nach kurzer Zeit keine Lesegeräte mehr gibt oder das Medium physisch zerstört oder die Daten gelöscht sind? Das ist doch eine Voraussetzung. Eine Diskette (5,25 oder 8 Zoll) kann man heute kaum auslesen. Und wenn man ein altes Laufwerk aus einem Museum findet, ist nicht mehr sicher, ob die Daten noch gespeichert sind. Auch eine CD aus den 90er Jahren lässt sich heute nicht mehr zuverlässig lesen.
 
@Grendel12: kaum und gar nicht ist ein Unterschied. Technisch sind wir in der Lage Lesegeräte zu bauen um diese zu lesen, nur darum geht es. Die Information wurden "überliefert", sind erhalten geblieben.
 
@Grendel12: nur die billigen. Es gibt auch spezielle Archivcds, die 50 oder 100 Jahre aushalten.
 
@Grendel12: Alles ausdrucken ist auch nicht für lange. Ich weiß nicht seit wievlei tausend Jahren Bücher geschrieben werden (geschrieben wurden sie ja auch schon vor dem Buchdruck), aber wenn die sich so gut erhalten hätten, müssten dann nciht ein paar mehr in Archiven stehen? Soviele sind es aber garnicht, weil Papier sehr anfällig ist gegen Feuer und besonders gegen Verwitterung. Papier besteht aus Naturstoffen und kann von der Natur (Mikroorg., Pilze, ...) auch wieder zerlegt werden. Museen sind heute schwer damit beschäftig alte Schriften zu restaurieren und zu konservieren, weil die eben natürlich zerfallen oder auch sich chemisch zersetzen (früher war irgendwie Säure mit im Papier, was heute so wohl nicht mehr der Fall ist). Ein gedrucktes Archiv ist also schnell Geschichte, wenn es nicht gewartet wird oder mal irgendeiner Katastrophe zum Opfer fällt. Dafür hat es recht wenig Speicherkapazität bezogen auf das Volumen, dass dieses einnimmt.
 
@Draco2007: Und wie druckst du einen Film oder ein Game auf Papier?
 
@LastFrontier: Hä? Genau das sagte ich doch. Wir haben ein Problem größere Datenmengen langfristig zu speichern. Ein Film oder ein Spiel IST eine größere Datenmenge, weil sie eben NICHT auf Papier passt.

Aber eine Erklärung wie der Speicher zu lesen ist passt auf Papier, sollte etwas sehr wichtiges darauf gespeichert sein (sowas wie die Bibliothek von Alexandria) damit es nicht verloren geht...
 
@Grendel12: Dadurch das digitale Informationen nicht gelöscht werden, dürften diese über Jahrtausende abrufbar sein. Und sehr wohl sind wir in der Lage eine 8 Zoll-Diskette zu lesen, es ist nur nicht mehr üblich. Das ist ein gewaltiger Unterschied.
Die ältesten Malereien sind ca. 40.000 Jahre alt
http://www.heise.de/tp/artikel/43/43023/1.html

Was erzählst du hier für einen Müll?
 
@Grendel12: es besteht gar keine anforderung bestimmte datentraeger langfristig zu nutzen. wenn sich die technik weiterentwickelt und durch verbesserungen abgeloest wird, werden die daten entsprechend umkopiert. heute kannst du den 1925 gedrehten film metropolis immer noch problemlos anschauen - und zwar in full hd auf blu ray - du brauchst also nicht einen alten 35mm projektor rauskramen...
 
@Grendel12: Falsch; vielleicht kannst Du es nicht, aber es wird immer welche geben, die das können. Du (und ich auch!) können keine Keilschrift und die ganzen Tontafeln damit sind für uns nur komischen Steine. Aber, soweit brauchst du gar nicht gehen, ein Original-Buch aus der Zeit des Shakespeare kann auch kaum ein Engländer lesen, geschweige den wir beide, oder?
 
Dieses Speichermedium finde ich geil nur wer oder mit welchem Gerät kann man dieses Speichermedium in etwa 13 Milliarden Jahren lesen?
Mit Disketten oder Kassetten kann Windows 10 jetzt schon nichts mehr anfangen.
 
@Pfau_thomas: Das wird schon in 30 Jahren nicht mehr lesbar sein.
Bereits in 500 Millionen bis 800 Millionen Jahren ist die Erde für irdisches Leben nicht mehr geeignet.
 
@Grendel12: Woher nimmst du diese schwachsinnigen Zahlen?
 
@Grendel12: Was ist denn bei dir irdisches Leben? Ich verstehe darunter Leben, dass auf der Erde existiert. Das gibt es seit etwa 3500 Millionen Jahren und wird auch noch weitere Mrd. Jahre weiter existieren. Denk mal an Mikroorganismen, die leben auch hier und können sehr viel wegstecken. ;)
 
@Ramose: So wie ich das verstanden habe, wird die Sonne irgendwann zu einem roten Riesen werden und sich aufblähen. Dabei wohl auch die Erde verschlucken oder zumindest verbrennen und somit unbewohnbar machen. Weiss jedoch nicht wann das nun eintreffen soll. Ich denke jedoch das es ein paar Milliarden Jahre dauern wird bis das eintritt.
 
@Pfau_thomas: Wenn wir in 13 Milliarden Jahren eine gut erhaltene Diskette finden würden und davon ausgehen würden, dass da etwas wichtiges darauf gespeichert ist, meinst du nicht, dass man die Daten entschlüsseln könnte?

Vor allem, da die Art der Speicherung auf physikalischen und mathematischen Gesetzen beruht?
 
@Draco2007: Bereits in einer Milliarden Jahre gibt es in unserem Universum kein Leben mehr. Auf der Erde nicht mehr und anderswo gab es vermutlich auch nie welches und wird es auch künftig nicht geben. Niemand würde eine solche Diskette mehr finden, allerdings auch keine gedruckte Dokumente nebst Entschlüsselungshilfe.
 
@Grendel12: Sehr kleinkariertes Denken zu sagen es gibt nirgends Leben. Selbst heute noch entstehen überall noch Sonnen inkl. Sonnensysteme. Exoplaneten werden in immer höherer Frequenz gefunden. Mittlerweile auch immer mehr Planeten in der Größenregion der Erde und nicht nur planetarer Gasriese. Selbst in Doppelsternsystemen wurde welche gefunden, bei den man bis vor kurzem noch ausging, das es sowas nicht geben kann. Selbst in unserem System wird von weiterem Leben ausgegangen. Leben ist der Normalfall und nichts besonderes. Höhrers Leben braucht nur Zeit, halbwegs gute Bedingungen und wenig Störungen.
 
@Siniox: mag so sein, aber auf Exoplaneten werden wir unsere Medien sicher nicht bringen. "Ganz kleinkariert" bleiben die Menschen in unserem Soennensystem.
>"Selbst in unserem System wird von weiterem Leben ausgegangen. " - mag auch sein, nur gehört das nicht zum Thema und ich gehe übrigens auch nicht davon aus, dass irgendwo anderwärts Leben existiert.
 
@Grendel12: Grendel, du vergisst das Multiversum, in dem Du allerdings erst in einer Milliarde Jahre geboren wirst, in dem Du neben Milliarden anderen Multiversen, in denen Du auch leben wirst, genauso lebst wie hier jetzt auf der Erde, nur dass Du dort mit dem anderen Fuß aufgestanden bist, als Du heute morgen aufgestanden bist...;-)
 
@Draco2007: In 13 Milliarden Jahren ist das sehr unwahrscheinlich überhaupt noch was von oder auf der Erde was zu finden, denn es wird sie dann so wie heute nicht mehr geben. Entweder ist sie dann eine gefrorene Kugel die vorher erstmal richtig schon aufgeschmolzen wurde, oder die Sonne hatte sie sich einverleibt als sie sich aufblähte...
 
@Siniox: Bereits in 800 Millionen Jahren wird die Temperatur auf über 100 Grad steigen. Das Wasser ist verdampft und die Atmosphäre ins Universum entwichen.
Weitere 200 Millionen Jahre (1 bis 2 Milliarden Jahre) später wird es so heiß, dass auch die Erdkruste schmilzt. Die Bedingungen auf der Erde: Erdoberfläche geschmolzene Lava, keine Atmosphäre, ein schwarzer Himmel mit einer orangenen doppelten so großen Sonne (im Vergleich zu heute).
Die zweite Hälfte der Existenz der Erde wird ohne Leben sein. Von roten Riesen in 5 Milliarden weiteren Jahren wird keiner mehr Kenntnis nehmen.
Und wer soll dann noch Disketten finden und wo soll man sie zerstörungsfrei gelagert haben?
 
@Grendel12: Ich weiß nicht woher du diese Fantasiezahlen her nimmst...

http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wissen/natur/575912_Noch-175-Milliarden-Jahre.html
 
@kkp2321: Da steht also 1,75 Mrd., also doppelt soviel wie ich oben beschrieben habe. Da sind sich die Forscher noch nicht einig, aber sehr wohl sind sie sich einig, dass in 5 Mrd. Jahren hier nichts mehr lebt.Zitat aus dem Artikel: "Demnach wird es in rund 1,75 Milliarden Jahren auf unserem Planeten so heiß sein, dass nur noch speziell angepasste Mikroorganismen überleben können. Komplexe Lebewesen würden schon bei einem weitaus geringeren Temperaturanstieg sterben." - gleichbedeutend von oben: Weitere 200 Millionen Jahre (1 bis 2 Milliarden Jahre) später ist es zu heiß für jegliches irdisches Leben.
 
@Grendel12: Hier nicht, im Universum aber schon. Planeten und Galaxien, wie wir sie kernnen, werden noch ca. 30 Milliarden Jahre bleiben. Nicht eine Milliarde, wie du schwachsinniger Weise oben geschrieben hast.

http://www.stern.de/panorama/wissen/kosmos/astronomie-universum-stirbt-erst-in-30-milliarden-jahren-3076924.html
 
@kkp2321: Schwachsinn ist, über 30 Milliarden Jahren nachzudenken wenn man in diesem Zusammenhangn über Medien auf der Erde diskutiert. Galaxien in 30 Milliarden Jahren ist hier nicht das Thema.
 
@Grendel12: ich hab nicht angefangen über diesen Zeitraum zu diskutieren, das warst du.
 
@kkp2321: Merke: Erde ungleich "Galaxien". Merke: "2 ungleich 30".
 
@Grendel12: "Und wer soll dann noch Disketten finden und wo soll man sie zerstörungsfrei gelagert haben?"

Naja man könnte ja ein paar hundertausendetausende Kopien des "Erdarchivs" (nehme an dafür würde wohl eine Glaskugel in Fussballgröße locker ausreichen) anfertigen und wild ins All schießen/verteilen :)
 
@Grendel12: Das solltest du dir an den Monitor kleben, bevor du das nächste mal mit so viel Müll hier daher kommst.
 
@kkp2321: Sie können nicht einmal den Unterschied zwischen 1,75 und 175 finden, wie man in Ihrem zitierten Beitrag sieht: "Noch-175-Milliarden-Jahre.html..."
 
@Grendel12: Du solltest den Artikel lesen und nicht versuchen den link zu interpretieren. Es ist von 1,75 Milliarden Jahre die Rede, nicht von 175.
 
@Grendel12: Was macht man wenn die Sonne zu heiß scheint? Man spannt einen Sonnenschirm auf. In dem Fall einen Satellitenschwarm mit tönbaren Glasscheiben.

Mal davon ab ob in 1-2-3 Milliarden Jahren... Den Menschen gibt es seit 200000 Jahren, seit ca.200 hat er Technik. Gib dem Menschen noch ein paar Jahrhunderte und er bräuchte wahrscheinlich nicht mal mehr eine Sonne. Ich will nicht wissen was der Mensch in 1 Mio. Jahren anstellen kann, geschweige denn in 1 Milliarde Jahren
 
@Siniox: Zumal man nach wie vor die Evolution berücksichtigen muss. Auch eine Weiterentwicklung der Spezies selbst darf man nicht ignorieren. Wer weiß wie wir dann aussehen.
Vor einiger Zeit, 1-2 Jahren, gabs mal einen Versuch die Entwicklung des Menschen vorher zu sagen. eine höhe Stirn und größere Augen war das Ergebnis, die Grafik dazu da witzig aus.
http://www6.pcmag.com/media/images/389272-future-humans.jpg?thumb=y
 
@Siniox: Vielleicht braucht man sie in 1 Mill. Jahren wirklich nicht mehr. Vielleicht stört sie in der intensiven Form sogar mehr als sie dann hilft.
Nur was nützt der Sonnenschirm in 2 Mrd. Jahren ohne Wasser und ohne Luft in einem Lavasee und wo und woraus soll man den Schirm herstellen?
 
@Siniox: Sehe ich auch so, die Erde braucht die Sonne, damit sie in ihrer jetzigen Form funktioniert. Aber auf der ISS z.B. braucht man keine Sonne damit Flora und Fauna ihr Ding machen. Schon jetzt braucht man die Sonne dort einzig und alleine für die Stromversorung und das ginge definitiv auch anders.
 
@Grendel12: Wasser ist im ganzen Universum in Form von Gas verteilt. Da müssen wir uns nicht auf einen Planeten reduzieren.
 
@Grendel12: Noch mal: Was macht man wenn die Sonne zu heiß scheint? Man spannt einen Sonnenschirm auf.

Das macht man bevor es zu Heiß wird. Sprich bevor das Wasser auch nur anfängt zu verdampfen. Durch den Schirm wird dann nur soviel Energie durchgelassen wie man haben will. Positiver Nebeneffekt, man könnte es auf der Erde überall gleich warm haben. Die komplette Landfläche optimal nutzen. So ein Schirm wäre heute schon machbar, nur wer sollte das bezahlen und einen Grund dafür gibt es nicht das man ihn bräuchte.
 
@Grendel12: Eine Milliarde sind 1000 Millionen nicht 100.
 
@Siniox: Und weil es die Erde in 13 Milliarden Jahren nicht mehr gibt, sollten wir eine Technologie nicht entwickeln, die es uns ermöglicht in vielen TAUSEND Jahren noch an wichtige Informationen zu kommen? Nur weil diese Technologie in der Theorie so lange hält?
 
@Draco2007: >", die es uns ermöglicht in vielen TAUSEND Jahren noch an wichtige Informationen zu kommen".
Doch - und das eben nicht in irgendwelchen digitalen Speicherträgern sondern visuell sichtbar.
 
@Grendel12: Weil visuell sichtbare Speichermedien auch Terabytes an Daten aufnehmen können....

Schonmal die Dichtsammlung und die Romane aus der Steinzeit gelesen? Nein, vermutlich gab es einfach nicht genügend Höhlen...
 
@Draco2007: Was hat grade das eine mit dem Anderen zu tun? Du redest von Disketten! "Wenn wir in 13 Milliarden Jahren eine gut erhaltene Diskette" An welchem Punkt meiner Aussage bist du zu der Erkenntnis gekommen das ich was gegen die Technologie des Artikels habe? Aber man wird in =>13 Mrd. Jahren<= keine Disketten mehr finden!
 
@Draco2007: In 11 Mrd. Jahren ist die Sonne ein riesiger Roter Riese und hat die Erde verschluckt. Und in der Sonne würde sich selbst eine bestens erhaltene Qualitätsdiskette nicht mehr gut zur Entschlüsselung eignen ;)
 
@Taggad: 5 Mrd. Jahren
 
@Siniox: 7,675645873473452376114456562785 Mrd. Jahre!
 
@theBlizz: also ab der 25. Nachkommastelle wird es jetzt aber wüste Spekulation!
 
@Pfau_thomas: Ich kann meine Floppy unter 10 ohne Probleme bedienen? Bandlaufwerke (Kassetten) gehen auch.
 
@freakedenough: Die Inbox-Treiber dafür wurden in 10 entfernt.
 
@adrianghc: Out of the Box - das heißt aber nicht das man sie nicht nachträglich installieren kann.
 
@Siniox: Das ist richtig, dürfte aber auch immer schwerer werden, an derartige Treiber von Drittherstellern zu kommen, oder?
 
@adrianghc: Das ist mir eigentlich Wumpe. Ich frag mich ehr wozu man die Teile noch benutzen will. Auf eine Diskette passt nicht mal mehr ein Bild was mit der Frontkamera vom Smartphone gemacht wurde. Selbst CDs halte ich schon für überflüssig.
 
@Siniox: Sehe ich auch so. Außer Nostalgie fällt mir da nichts ein.
 
@adrianghc: Nostalgie auf einen Windows 10 PC?
 
@Siniox: Frag mich nicht, ich bin kein Disketten-Nostalgiker. :P Hab in meinem Leben eine einzige Diskette benutzt (da war Pac-the-Man 2 für Mac OS drauf) und das ist über zwölf Jahre her.
 
@freakedenough: Klär uns auf! Für was braucht/nutzt man Disketten unter Windows 10?
 
@Siniox: Na für Retro halt. Über LPT schreib ich sogar Daten auf meine C64 1541-Floppy.
 
@Pfau_thomas: In 13 Mrd. Jahren ist unsere Erde schon weg vom Fenster, weil die Sonne dann schon lange vorher zum roten Riesen geworden ist und somit in unserem Sonnensystem alles Leben auslischt. https://de.wikipedia.org/wiki/Sonne#Roter_Riese
Und es sind ja schon einige Mrd. Jahre vergangen. Der rote Riese ist also "nur" noch 6 Mrd Jahre entfernt.
 
Tolles Teil.
Endlich mal alle Windows Versionen incl. Service Packs und Updates auf einem Datenträger.
 
das kann carglass aber dann nicht mehr flicken ...
 
@TeamST: Scherben bringen Glück!
 
@TeamST: Die machen dann eine Tochterfirma für Datenrettungsdienste auf :D
 
360 TB ist doch nett.. kann man sich endlich mal die komplette MP3-Sammlung drauf abspeichern. ^^
 
"Endlich, mein Backup ist fertig" - *klirr* - "AAAAHHHH!!!!"
 
Jeder der Idiocracy gesehen hat weiß dass uns das gar nichts nützen wird :-)
 
Es ist schlicht falsch, unser heutiges Wissen und Technologie zum Maßstab der Beurteilung heranzuziehen, wie in Jahrhunderten oder -tausenden mit unserem Wissen umgegangen wird.
Auch wenn wir das Quarzglas nicht hätten, ist unser heutiges Wissen so wenig vom Aussterben bedroht wie kein anderes je zuvor. Es gibt schon jetzt Archive, die für Langzeitarchivierung ausgelegt sind. Darüber haben sich Generationen vor uns entweder nie einen Kopf gemacht oder keine geeigneten Möglichkeiten gefunden.
Und die jetzt vorgestellte Quarz-Technologie zeigt, dass es nur noch besser wird.
Da sollte man ja annehmen, dass zukünftige Generationen mit viel fortgeschrittenem Wissen kein Problem haben sollten, unser konserviertes Wissen zu lesen/verstehen.
Also nich so viel meckern: ist doch toll dass man Daten jetzt so verdichtet so lange speichern kann.
 
"demnächst"? Ich warte immer noch auf Tesarollenspeicher das vor k.a. 20 Jahren angekündigt wurde.
 
@alh6666: Ich auch. Weiß jemand, was daraus geworden ist?
 
@Der Lord: Die haben die Rollen verwechselt und die Daten nicht wieder gefunden.

Etwas später dann haben sich einige über die seltsamen Muster auf den Streifen gewundert mit dem der Essenplan angeklebt war. Das war die Geburtsstunde des gemusterten Klebebands.
 
Dann könnte man in dieses Glas ja auch die Anleitung für den Bau eines Gerätes schreiben, der dieses auch wieder auslesen kann.
 
@Der_da: LOL - das erzeugt dann ein "Henne/Ei" Problem ;-)))
Wie soll man diese "Anleitung" dann auslesen, wenn das Teil zum Lesen nicht vorhanden ist?
 
@Zonediver: Ich möchte lösen. Das gesuchte Wort lautet : " Paradoxon ".
 
Ja hoffentlich kommt die Menschheit in 500 Jahren dann auch auf die Idee, dass sie jede Glasplatte nach Datenspuren untersucht... ;-)
 
grundsätzlich begrüße ich ja diese technik. aber unsere regierenden kontrollfreaks aus staat & konzerne brauchen diese technik dringenst um die komplette bevölkerung zu überwachung, protokolieren und auszuwerten ;)

das dauert locker 20jahren wenn nicht länger bis es den ottonormal kunden zur verfügung steht.
 
Geil, die dinger halten länger als unsere sonne^^
 
@hellboy666: Aber nur wenn sie ausserhalb unseres Sonnensystemes gelagert werden. Sonst werden sie mit der Erde eingeschmolzen.....
 
Wieso 190° C ?
Weil das die vorhergesagte Oberflächentemperatur dieses Planeten im Jahr 2500 sein wird?
 
13.5 Mrd Jahre zeigen VERSUCHE? wohl eher Hochrechnungen.
 
Na dann fehlen nur noch die Raumschiffe und wir können StarGate nachspielen ;)
 
Genau dafür gibt es die Cloud. Jetzt mal ehrlich: verschlüsselte Informationen braucht in 1000 Jahren schon keiner mehr, weil es die Anwendungsfälle nicht mehr gibt, wozu also Backups, außer für die kurzfristige Verwendung?
Und um Information zu spechern ist die Cloud tausend mal besser. Meine Meinung.
 
@Milber: Und wie speichert die Cloud die Daten? Ach richtig... HDDs oder SSDs. Ist aber für Archive wie nur zum Beispiel ein Backup der Wikipedia absolut ungeeignet. Langzeitarchive beinhalten Bücher aus allen Epochen. Wissenschaftliche Arbeiten und vieles vieles mehr. Wissen, dass sich nicht mehr ändert, braucht keinen Platz auf wiederbeschreibbaren Medien zu verschwenden, sondern kann gezielt auf Medien gepackt werden, die man einmal beschreibt und dann nur noch lesen kann. Das schafft kostengünstig Platz für neue Inhalte.
 
@SunnyMarx: Es gibt kaum Wissen das sich nicht ändert. Einverstanden?

Und die Cloud schafft das für Millionen Menschen auf ein Mal - plus wesentlich effektiverer Sicherungsstrategien als wir sie zur Verfügung haben.
Eigentlich sollte die Überschrift lauten "Kurzfristige Dokumente können fast ewig gespeichert werden". Und kurzfristig dürfte alles sein, was mit dieser Speicherdauer verglichen wird.
 
@Milber: Es gibt zu Hauf Theorien, die sich ändern, aber der grundlegende Gedanke extrem wichtig zum Verständnis ist. Wissen baut immer auf einem Fakt auf: Das Wissen der Vergangenheit ist festzuhalten. Also ist alles, was an Wissen zusammen gekommen ist, genau in der Form niederzuschreiben. Auch wenn es sich später als falsch heraus stellt. Aber die Theorie dahinter ist ein wichtiger Schritt, den es festzuhalten gilt. Und somit ändert sich Wissen nicht, sondern wird einfach nur stetig erweitert. Einverstanden?
 
@SunnyMarx: Das Wissen der Vergangenheit ist was für Geschichtswissenschaftler, und wenn sich der Fakt ändert (auf dem ja wirklich alles basiert) dann ändert sich das gesamte darauf aufbauende Wissen.
Frag mal die Katholiken.
 
Ähhhh??? Haltbarkeit 13,8 Milliarden??? Wie hat man denn DAS überprüft? Liegt doch in gaaaaanz ferner Zukunft! In rund fünf Milliarden Jahren wird im Zentrum der Sonne aller Wasserstoff verbraucht sein, dann bläht die Sonne sich zu einem roten Riesenstern auf - vermutlich wird sie dabei auch unsere Erde schlucken. Wer soll dann noch die Daten überprüfen! UND überhaupt: Gibt es dann bis zum "Ableben" der Sonne auch noch die geeignete Hardware zum Lesen dieser Datenträger? UND Menschen die das Wissen dazu haben? UND überhaupt, wie wird das sichergestellt?

(Wer diese Fragen ernst nimmt hat selbst Schuld!). :->
 
Frage ? wer von euch benutzt noch Zip disketten oder MOD's ?
 
@Pfau_thomas: ich schon lange nicht mehr, ich weiß aber noch, wie begeistert ich war: 100 !!!! MB, dann sogar 125 !!!! MB auf 1 (in Worten: auf einem) Datenträger.
 
@Bengurion: sag mal funktionieren die Zip Disketten noch ?
Bei einem Bekannten der auf Zip disks stand da funktioniert keine mehr.
 
Und was bekommen die zukünftigen Generationen dann, wenn sie ein paar von den Speicherscheiben ausbuddeln? Vermutlich einen Haufen MS-Office-Dokumente, von denen ich derzeit kaum 15 Jahre alte schon mit Office 2013 nicht mehr fehlerfrei lesen kann! Na, die werden ausser sich sein vor Freude.
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