Microsoft sichert sich die Rechte an modularem Desktop-PC

Bei manchen Patenten dürfte sich so mancher vor allem darüber wundern, warum sie noch nicht schon längst in dem Portfolio irgendeines Unternehmens liegen. Der Software-Konzern Microsoft hat sich nun zumindest die Rechte am Entwurf eines modularen ... mehr... Microsoft, Microsoft Corporation, Microsoft Deutschland, Unterschleißheim Bildquelle: Microsoft Microsoft, Patent, Modul-PC Microsoft, Patent, Modul-PC Microsoft

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Tja Microsoft zu spät Razer z.B. hat Project Christine. http://www.razerzone.com/Christine . Ist zwar ein Konzept aber ich finde das Teil schön.
 
@Menschenhasser: Wieso zu spät? Razer hat dieses Christine bisher auch nicht veröffentlicht. Microsoft könnte denen also noch zuvor kommen.
Und ich denke nicht, das Microsoft am Desktopmarkt interessiert ist. Dann wohl eher ein Modulares Surface Tablet.
 
@Edelasos: Stimmt habe ich ganz vergessen!
 
@Menschenhasser: Wieso Razer? Acer hat doch schon längst das Revo Build auf dem Markt.
 
@Menschenhasser: Danke :-) .... kannte ich bis jetzt noch nicht und muss ehrlich sagen.....gefällt mir sehr gut. Wenn das wirklich alles so läuft wie beschrieben wird ist das sehr interessant.
 
Also ich weis ja nicht, aber ich könnte bisher an meinen Desktop PCs oder Tower immer alle Kernkomponenten wechseln. Was soll das also jetzt?
Soll einem da ein uralter Hut als was tolles und neues angedreht werden?
Plattenbau für PCs oder was?
 
@Trabant: Hier soll erst mal niemandem irgendwas angedreht werden, sondern es wird lediglich über eine Patentzuteilung berichtet.
 
@Trabant: koennte schon modularer sein
 
@Trabant: Das richtet sich ja auch weniger an Leute die bisher schon ihre PCs Komponenten selbst getauscht haben, sondern eher an den typischen Aldi-PC Käufer.
 
"werden verschiedene Module, in denen unterschiedliche ........... -Ausstattungen enthalten sind, aufeinandergesteckt und bilden dann quasi die Basis, ..."

(Hach - ich liebe diese nichtssagenden Füllwörter "quasi, sozusagen, gewissermaßen, ..)

Ein solches Stapelsystem mit kabelloser Verbindung unterschiedlicher Komponenten ist nichts Neues - das hat es Anfang der 80er Jahre bereits im HiFi-Bereich gegeben. Die damals sehr innovative Fa. Schneider hat ein solches Mini-Modul-System DCS 8025 auf den Markt gebracht, bei dem Tuner, Cass.-Recorder, Vor- und Endstufe kabellos über Gehäuse-Steckverbinder über- oder nebeneinander kombiniert werden konnten.
 
@luciman: 'quasi' gehört zu meinen Lieblingsworten.

Es sagt wenig, bedeutet "in etwa" genauso viel - aber egal, es klingt eben. ^^ Und bei jeder Ausarbeitung darf ich anschliessend solcherlei Füllworte wieder schleifen. -.-
 
Ich schaue mir meinen PC an und kann Prozessor, Speicher, RAM, Grafikkarte, PCI-Karten, Mainboard und Netzteil individuell tauschen. Ich habe mir sogar sagen lassen, dass das bei anderen PCs ähnlich ist.

Microsoft, wo liegt die Innovation?
 
@TomW: Ein Klick. Das ist alles. Einfach Klick. Kein aufschrauben, keine Wärmeleitpaste auftragen, kein Kühler montieren (wie ich es immer hasse) usw.

Man kann nur spekulieren für wen das hier gedacht ist, aber es sieht einfach einfach aus.
 
@TomW: Keine Kabel. Davor schrecken die meisten nunmal zurück. Klar hier wird sich jeder seinen Rechner zusammenbauen können. Der normale User kann das aber vermutlich nicht ohne weiteres. Da reicht es schon ein Kabel falsch zu stecken und nicht geht mehr. Mit so einem Modular System könnten das aber auch unsere Grosseltern.
 
@TomW: Es geht offensichtlich um ein Stecksystem ohne sichtbare Leiterbahnen und Bauteile wie Kondensatoren etc. die schrecken 0815-User nämlich ab.
 
@Shadow27374: Was hat das mit 0 8 15 USer zu tun. Ein einfacheres Stecksystem für Hardware wünsche ich mir seit 20 Jahren. Einen einheitlichen Prozessorsockel, der den prozessor vom board unabhängiger macht, weniger kabelsalat. Auch mehr unabhängigkeit wäre klasse. Das es keine rolle mehr spielt auf welchem steckplatz was rauf muss. Was passt, funktioniert.
Diesen wunsch muss man nicht auf 0815 reduzieren.
 
So ein Stecksystem gabs doch schon beim alten Mac Pro... Der sah von innen wie außen wie geleckt aus, im Vergleich zum Kabelwirrwarr der Konkurrenz.
 
@wingrill9: Nur is kein Standard draus geworden. Sofern nichts austauschbar und nachkaufbar ist, sofern es keinen freien Markt für die Module gibt, ist das witzlos.
 
@kkp2321: nachkaufen konnte man schon...
 
Nicht vor das ganze zur Marktreife zu bringen aber die Patente haben wollen...ohne Worte
Ich gehe mal eine Eierlegendewollmichsau anmelden irgenwann kommt sie bestimmt...
 
Ich kann dem Artikel nicht entnehmen was da neu daran sein soll. Rechner aus einzelnen Bausteinen zusammensetzen konnte man schon vor 30 Jahren. Die Firma nannte sich Convergent Technologies und in dem Wikipedia-Artikel über CTOS, das vom System benutzte Betriebssystem
https://de.wikipedia.org/wiki/CTOS
ist ein Bild von so einem Rechner (NGEN) aus zusammengesteckten und per Hebel arretierten Modulen zu sehen. Weiterhin kann man da auch eine Liste der verfügbaren Module wie auch dem zugrundeliegenden Bussystem lesen.
 
Könnte ein interessantes Konzept sein. Wenn ich das richtig verstehe, kann ich an das Display eine dieser kleinen Boxen dran packen, z.B. Atom-Prozessor mit 2-4GB Arbeitsspeicher, keine große Grafiklösung, halt nur als Tablet gedacht.
Muss ich aber auf viel Power zurückgreifen, nutze ich das Display an meinem "Rechner im Büro", der aus mehreren einzelnen Komponenten besteht (GraKa, schneller Prozessor usw.) Einer dieser Würfel müsste dann Netzteil und Lüftung enthalten, die durch alle Komponenten durchpustet oder jede Komponente hat einen eigenen Lüfter.
Interessant, aber wahrscheinlich wirklich eher Nische.
 
@esemuhdeoh: Könnte übrigens auch interessant sein aus Sicht "Nachhaltigkeit": Ich kann das Display weiternutzen, muss mir nur neue Elemente kaufen anstatt dass ich mir alle ein/zwei Jahre ein neues Surface-Tablet hole... Die alten Bausteine werden dann halt wieder verkauft.
Stelle mir grad vor welche einzelnen Bausteine es geben könnte:
- alles zusammen für ein Tablet (CPU, GPU, RAM, Speicher)
- CPU
- GPU
- RAM
- Festplatte
- NAS (spezielle Verbindung zum Netzteil, damit es nicht ausgeht wenn PC runtergefahren wird)
- Netzteil (inkl. Netzwerk)
- Netzwerk (einzeln)
- Lüftung???
- DVD (wird sicherlich noch teilweise benötigt)
- Anschlüsse (USB, Speicherkarten,...)
- ggf. TV-Karten?
 
Na, bei den ganzen hier erwähnten Beispielen von recht ähnlich gestalteten Rechner-Konzepten, bin ich ja mal gespannt, wie lange es dauert, bis die erste Firma das Patent von Microsoft anzufechten versucht. ;)

Übrigens... Der Amiga "Walker" ist zwar wegen Pleiten, Pech und Pannen der Firma Amiga nie auf den Markt gekommen, war aber ebenfalls schon so konzipiert, dass man das Grundgerät als Basis hatte und bei Bedarf vom Nutzer einfach und individuell aufgestockt werden konnte. Also, Oberteil abnehmen, Zwischenmodul(e) aufstecken, Oberteil wieder draufstecken, fertig. Damals fand ich ein solches Konzept noch interessant. Aus heutiger Sicht hält sich mein Interesse an einem solchen Konzept allerdings doch sehr in Grenzen. Nachdem die Hardwarekomponenten heute ohnehin alles so klein und kompakt geworden sind, kann man auch gleich alles ins Gerät packen, statt alles modular zu gestalten.
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Amiga_Walker#See_also
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