Ein neues Zeitalter: Gravitationswellen sind endlich nachgewiesen

Die Wissenschaftler am Laser Interferometer Gravitational Wave Observatory (LIGO) haben heute ein neues Zeitalter in der Erforschung des Universums eingeleitet: Erstmals konnten Gravitationswellen direkt nachgewiesen werden. mehr... Gravitationswellen, LIGO, Raumzeit Bildquelle: LIGO Gravitationswellen, LIGO, Raumzeit Gravitationswellen, LIGO, Raumzeit LIGO

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Ich finde es genial. Und noch genialer finde ich Einstein. Unfassbar was dieser Mann mit seinem Kopf, Bleistift und Papier bewerkstelligen konnte. Ein unfassbares Genie.
 
@snaky2k8: Ohne Frage einer der besten Theoretiker der je gelebt hat. Aber wen ich auch dazu rechne ist Archimedes. Was dieser Mensch schon vor Jahrtausenden geschaffen hat, unglaublich. Wenn es nicht durch Ignoranz und Mißgunst zerstört wurden wäre, würden wir heute in einer technologisch viel weiter entwickelten Zeit leben.
 
"Faszinierend"
-Spock
 
@MelissaV: "In der Tat" - Teal'c
 
@Ludacris:
Du meinst: "Allerdings!" ("Indeed!")!? ;-)
 
@OPKosh: In der deutschen Synchro sagte er aber immer "In der Tat" :)
 
@max06.net:
Ich weiß!
Drum schau ich sowas aber auch nicht mehr. ;-)
Wobei dieses Beispiel noch das kleinste Problem ist.
 
@OPKosh: "Indeed" ist mit den Worten "In der Tat" sprachverwandt. Der Wortteil "In" ist identisch und "Deed" steht für "Tat". Daher ist die Übersetzung vollends gerechtfertigt.
 
@mmode7m8: Und klingt deutlich besser als "Allerdings"...
 
@OPKosh: Auch für die Lippensynchronität ist "In der Tat" besser, bei "Allerdings" passt es vorne und hinten nicht.
 
@mmode7m8:
Richtig!
"Indeed" ist aber ein Adverb und das deutsche Adverb dafür ist "allerdings"!? (wortwörtliche Übersetzung)
Natürlich ist "in der Tat" nicht falsch. Und natürlich macht es, wie otzepo richtig sagt, auch aus synchronisationstechnischer Sicht mehr Sinn.
"In der Tat!" und "Allerdings!" haben im Deutschen aber eben auch dieselbe Bedeutung. Und im Englischen halt sogar dasselbe Wort.

Außerdem war es auch gar nicht so bierernst gemeint, was das " ;-) " unterstreichen sollte.
Ich fand nur, dass diese Übersetzung ("Allerdings!") besser zur ebenso ein-Wort-Reaktion von Spock ("Faszinierend!") paßte.
Aber gut.
 
@otzepo:
schon klar.
 
@Draco2007:
Besser? Vielleicht gewählter. Aber besser würde ich jetzt nicht sagen.
Beides hat jedenfalls dieselbe Bedeutung.
 
@max06.net: Ich meine mich zu erinnern, dass er auch im deutschen "Allerdings" sagt, zumindest in einige Fällen. Aber egal, Hauptsache Freitag.
 
@Shadow27374: Kann durchaus sein, Ich finde es auf jeden Fall interessant, wie ein Kommentar so eine Diskussion auslösen kann. Und jo Freitag is, leider hab ich am Wochenende Fortbildungen beim Roten Kreuz :(
 
@Ludacris: Und ich hatte gestern Abend kein Internet. :D
 
Naja es ist schön das es mit der Weltraumforschung voran geht,wenn auch recht schleppend .. wenn das nicht flotter geht können wir die nächsten 500 Jahre keine Kartoffeln auf dem Mars anbauen :-)
 
@malocher: Wir brauchen einen neuen Einstein.
 
@hhgs: Wie wäre es mit den Mann, der den Warp-Antrieb auf der Erde entwickelt hat?
 
@eragon1992: Der Mann heißt Zefram Cochrane. Wird aber erst in den 2030ern geboren... ;)
 
@RebelSoldier: Jepp, stimmt. Kannte den Namen, wusste aber nicht mehr, wie man seinen Namen richtig schreibt. Hätte nichts dagegen, wenn jetzt schon 2060 wäre.
 
@eragon1992: ich schon...
 
@eragon1992: Ganz richtig hatte ich den auch nicht... aber Google Autokorrektur macht das schon... :D
 
@RebelSoldier: Er wurde erst in den 2030ern geboren? Dafür sah er am 4 und 5 April 2063 aber schon recht alt aus. Eher so wie 50 würde ich sagen :D
 
@IntreppIT: Hab ich mir auch gedacht. Aber steht so auf Memory Alpha. Gab wohl sogar eine TOS-Folge in der das erwähnt wurde. Vielleicht lässt dich die Erforschung von Warpfeldern bei gleichzeitigem Alkoholgenuss einfach älter aussehen als du bist... :D
 
@RebelSoldier: Jap, ich habe diese TOS Folge erst vor kurzem gesehen. Eigentlich sollte ja Tom Hanks Zefram Cochrane spielen, dann hätte das vom Alter her passen können.
 
@malocher: "Den Marsianer" der in menschlicher Schei**e auf dem Mars
Kartoffeln anbaut, habe ich zu meinen Lebenszeiten auch ganz ohne
Einstein schon längst zu den Akten gelegt.Denn dabei geht es eher um sehr
viel Geld und Technologie die die Menscheit derzeit noch nicht besitzt.
Und ob es die Menscheit jemals aus ihrem Sonnensystem heraus schafft,
bevor sie ausstirbt...wir werden es wohl nie erfahren.
 
Wahrscheinlich hat ein Forscher bemerkt das es Ebbe und Flut gibt,
und das der Mond jeden Tag die Gravitationswellen auslöst.
 
Dieser Einstein ist mir suspekt, wie konnte er das alles berechnen/wissen? Das ist mir absolut unbegreiflich. Mein IQ scheint doch ziemlich ernüchternd zu sein...
 
@hhgs: Diese Frage stelle ich mir auch immer wieder. Es ist für den normalen Menschen (auch für mich) einfach unvorstellbar, was dieser Mann damals (mit der damaligen Technik) schon geleistet hat.

Er war wie ein Wesen aus einer anderen Welt.
 
@seaman:
Er war wie ein Wesen aus einer anderen Welt.

Dann währen die Ergbnisse wohl Falsch..M:)
 
@seaman: die leben alle zusammen mit den anderen toten klugen menschen friedlich auf einem weit entferten planeten. Hat futurama schon bewiesen
?
 
@cs1005: Aber das entspricht leider nicht der Wahrheit!

Es ist doch nun wirklich kein Geheimnis mehr, dass Einstein, Hitler und Bin-Laden zusammen in einer WG in Bielefeld wohnen!
 
@seaman: Bielefeld gibts doch nicht :D
 
@cs1005: Haha, du glaubst auch alles, oder?

Natürlich wird die Existenz von Bielefeld "offiziell" dementiert, aber dass das nicht der Wahrheit entspricht, wissen wir doch alle.
 
@seaman: Das hat mit der damaligen Technik wenig zu tun. Einstein war Theoretiker. Er hat Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen anderer gezogen.
 
@hhgs: Einstein wandelte auch einwandfrei hart an der Grenze zum Wahnsinn. Was der Kerl seiner Frau geschrieben hat, könnte zuweilen auch von Klaus Kinski stammen.
Davon abgesehen wurden seine Arbeiten damals ewig nicht von der Fachwelt beachtet, weil sogar in der Fachwelt nur eine Hand voll Leute die Tragweite komplett begreifen konnten.
Dass es in jeder Generation nur ein paar gibt die alle seine Werke komplett begreifen, hat sich seitdem auch nicht mehr verändert.
Was auch recht simpel ist: das menschliche Gehirn ist darauf ausgelegt die Umgebung des Menschen zu begreifen. In der Kosmologie scheitert das Gehirn häufig schon an der Vorstellung dass das Universum kein dreidimensionaler Raum mit klar definierten Grenzen ist. Weil unser Lebensraum die letzten Jahrmillionen eben sehr klar definiert war.
 
@hhgs: nicht nur dir. Einstein bekam nie den Nobelpreis für die Relativitätstheorie, sondern für seine Erkenntnisse zum Photoelektrischer Effekt, da die RT dem Komitee damals sehr suspekt war.
 
@hhgs: DAs mag sein. Einstein hatte einen IQ von 160. Allerdings gibt es heute Genies, die da weit drüber kommen... realtiv gesehen ^^
 
@Scaver: Der IQ alleine dürfte nicht alles sein. Denn intelligente Menschen
gab/gibt es viele auf der Welt.
d.h.
Ein Menschen muss mit seiner Intelligenz auch etwas anfangen können
Sprich: da muss noch die ganz handfeste und richtige Mischung aus
klarem gesunden Menschenverstand, logischen Denkvermögen,
Kombinatorik, und/oder künstlerischer Begabung und Phantasie
und vor allen: sehr viel harte Disziplin und Arbeit dazukommen.

Erst das macht einen intelligenten Menschen zum Genie.
Und das muss sich auch nicht auf Mathematik und Physik beschränken
Wie man z.B.an "Leonardo da Vinci" sehen kann.Der in seiner
künstlerischen Genialtät, der Genialität Albert Einsteins sicherlich in
keinster Weise nachstand.

Oder um es mit den Worten von Einstein auszudrücken:
Erfolg ist zu 10% Inspiration und 90% Transpiration

Aber viele heutige "Genies" glauben, die 10% Inspiration würden
ausreichen und die 90% Transpiration kann man sich sparen.
Bis sie die Wirklichkeit wieder auf en Boden der Tatsachen stellt.
 
@Selawi: Es gehört aber auch viel Motivation und Leidenschaft für das entsprechende Interessengebiet dazu. Noch so viel Arbeit für ein Gebiet wird nicht ausreichen, wenn du dafür keine persönliche und wahrheitsliebende Motivation finden kannst.
 
@Selawi:

[Klugscheisser-Modus] Der Spruch "Genie ist ein Prozent Inspiration und neunundneunzig Prozent Transpiration." stammt von Thomas Alva Edison.
 
@hhgs: Ja, heute gibt es zwar ein Stephen Hawkins, aber sonst so? Schau dir mal diese Liste an https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_bedeutender_Physiker Ist da, außer Hawkins, jemand dabei den man, zumindest vom Namen her, kennt, wenn man nicht gerade Physik studiert hat, und der nach 1901 geboren wurde? Wenn man sich die Listen für Chemie, Biologie, Mathematik , oder auch Ethik, Philosophie oder sonst irgendwas von https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Liste_(Wissenschaftler) sieht es bei mir ähnlich aus, ich kenne, egal von welchem Themengebiet, kaum jemanden, der "jünger" ist.
Ich will damit in keiner Weise sagen, dass es heute keine guten Wissenschaftler mehr gibt, ich kann jetzt nicht beurteilen ob die Grundlagen z.B. der String-Theorie nicht vergleichbar sind mir der Leistung von Niels Bohr, bloß bekannt sind sie eben irgendwie nicht.
Es kann natürlich auch sein, dass die Zeit dieser Genies wirklich vorbei ist bzw. sich das heutige wissenschaftliche Umfeld so geändert hat, dass es kaum noch diese Einzelgenies gibt.
 
@Lastwebpage: Bohr vom Atommodell, Heisenberg von der Unschärferelation, Schrödinger von Schrödingers Katze, Röntgen ... sag der name ja schon, Rutherford von der Kernspaltung, Hawking klar, Fermi von den Atomspin ... also bisschen während des Abis aufgepasst und man kennt schon ein paar. Und das waren die die ich auf die schnelle jetzt gefunden hab. Leistungskurse waren übrigens nur Chemie und Deutsch. (Ich kann korrekt schreiben, wenn ichs will ;) )
 
@xerex.exe: ja, die Namen die du geschrieben hast kenne ich ja auch, aber geh mal auf die Wikipedia Physiker Liste, die von dir erwähnten wurden ja alle so um 1900 oder davor geboren, außer eben Hawking. So ab Fermi abwärts hört es bei mir zumindest, als nicht Studierter, auf.
Charles Hard Townes, Steven Weinberg oder Gerardus ’t Hooft? Vielleicht sind die ja alle allgemein sehr bekannt und nur ich habe eine große Bildungslücke. ;)
Ist bei mir bei den anderen Wissenschaften auch nicht soviel anders. Vielleicht mal zufälligerweise einer oder zwei, die weit nach 1900 geboren wurden, aber fast alle die später geboren wurden, sind mir auch hier völlig unbekannt.
 
@Lastwebpage: Ach mit runter meintest du jünger. Sag das doch ;) . Joa sagen mir auch relativ wenig, aber wenn du die das ganze mal anschaust ist viel mit Quanten und Stringtheorie vorhanden, und da stehen wir im Grunde ja am Anfang. Außerdem musst du dir ja auch im Klaren sein, dass der Lehrplan in Physik z.B. ja nicht alles frische neue aufnimmt, da ja viel noch Theorie ist. Es dauert halt seine Zeit für praktische Versuche. Natürlich ist auch ein weiteres Problem, dass vieles ja auch immer komplexer wird und deswegen nix mehr mit Grundlagen zu tun hat. Das ist dann Stoff für ein Studium, aber doch nicht für die Realschule.
 
@xerex.exe: Die sind dann doch ziemlich alt, oder?

Und ist da auch nur einer wirklich mit Einstein vergleichbar?
 
@hhgs: Natürlich sind die alle mit Einstein vergleichbar! Wieso sollte man sagen, jemand ist besser oder schlechter? Das wäre falsch und respektlos gegenüber den anderen Physikern.
 
@xerex.exe: Darum geht es mir nicht. Mir ging es eher darum, dass Einstein dinge herausgefunden/berechnet/wusste, die erst hundert Jahre oder noch später bestätigt werden können. Das gab es in der Geschichte nicht oft, oder?
 
@hhgs: Er wusste es nicht. Nur ging jeder Physiker vor im davon aus, dass Raum und Zeit Konstanten sind. Er probierte als erster das Gedankenexperiment aus, die Lichtgeschwindigkeit für alle Bezugssysteme als Konstante zu verwenden und errechnete die daraus resultierenden Konsequenzen. Und das Licht kann nun mal zwangsläufig nicht für alle gleich schnell bewegen, wenn Raum und Zeit Konstanten sind. Die Berechnung ist nicht die große Kunst, das dafür notwendige Werkzeug, die Lorentz-Transformation, wurde schon Jahre vorher geschaffen.

Die Leistung Einsteins war also weniger die Berechnung und schon gar nicht das Wissen, sondern überhaupt eine solche, auf den ersten Blick so dermaßen absurde Theorie aufzugreifen und durchzuspielen.
 
Zwei 4 Kilometer lange Vakuumröhren zu bauen, die genau gleich lang sind, im Absoluten rechten Winkel zueinander angeordnet, das ohne Messtoleranz ... WOW, unglaublich aber WOW!

Besonders das nur alle 200.000 Jahre ein solches Ereignis eintreten soll, das ein solches Messergebnis zustande kommt, was für ein Glück das es in den 16 Tagen der Messung sich ereignete?
 
@Kribs: Nein, alle 200.000 Jahre passiert es dass kein solches Ereignis eintritt aber durch Zufall die gemessenen Werte doch so aussehen, als wäre eines passiert.
 
@christoph_hausner: Die Unlogik deiner Aussage ist, das in 200.000 Jahren nur 1X ein Ereignis eintritt das zufällig ist.

Dabei haben die Forscher ein Ereignis registriert das 2 Schwarze Löcher in 1,3 Milliarden Lichtjahre kollidiert sind.
Das müsste ja nach deiner Theorie/Deutung Sekündlich sich wiederholen, um ein Reproduzierbares Ergebnis zu sein.
In den 16 Tagen ist nur 1x ein solches Ergebnis aufgezeichnet wurden, was deiner Theorie widerspricht!
 
@Kribs: Das ist keine Unlogik, sondern schlicht die Sicherheit welche die Forscher ihrer Aussage zuschreiben. Entweder dies war tatsächlich eine starke Gravitationswelle, wie sie zu ihrem Modell von der Verschmelzung zweier schwarzen Löscher passen würde, oder sie haben zu viel in ein rein zufälliges Ereignis herein interpretiert. Von letzterem glauben sie aber eben das dies extrem Unwahrscheinlich ist. Ohne die Gravitationswelle müssten Dinge zusammengespielt haben, wie sie wahrscheinlich nur zufällig einmal in 200.000 Jahren zusammenkommen.

Von der False-Positive-Rate kann man aber nicht auf die True-Positive-Rate schließen. Ersteres beschreibt eben die Fehleranfälligkeit des Messgeräts während letzteres natürlich auch von der Häufigkeit des echten Ereignisses abhängt. Das dein China-Rauchmeldung statistisch alle 200.000 Minuten grundlos Alarm schlägt sagt doch nichts darüber aus was er macht wenn tatsächlich mal Rauch in der Bude steht.
 
@thesunstar: Deren Wahrscheinlichkeitsrechnung kann niemand bestreiten, weil die Grundlegenden Variablen nicht zu wiederlegen sind, genauso wenig wie belegbar.

Es ist aber äußerst merkwürdig wenn Stellare Ereignisse in der "Nähe" keinerlei Effekt haben, also keine Daten liefern, wie die Nova in 14.800 Lichtjahre entfernung, die im ~ 80 Lichtjahre entfernten Sternbild Delphinus am 14.08.2013 mit dem bloßen Auge sichtbar war.
Nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung hätte es zu einen Ereignis kommen müssen!

Edit 12.02:Schon spannen, da wird eine Krude Wahrscheinlichkeitsrechnung als einzigen Beweis für die Existenz unreflektiert akzeptiert, aber die auf der gleichen Wahrscheinlichkeitsrechnung beruhende Gegenprobe verworfen?
 
@christoph_hausner: Und die Info, dass das so ist stammt aus einem Glückskeks?
 
@monte: Siehe http://www.ligo.org/science/Publication-GW150914/index.php, Beschreibung zu Fig. 4.
 
@christoph_hausner: ja aber was bringt einem so eine Hochaufrechnung auf Annahme der gemessen Werte von nicht mal 10(?) Jahren? Man stellt den einen angeblichen Treffer mit allen 'false events' gegenüber und sagt einfach wenn das immer so ist, würde es nur einmal in 200.000 Jahren geschehen. Faktisch wissen wir aber gar nichts darüber. Es könnte nur einmal alle x Billiarden Jahre geschehen. Es könnte ab sofort stündlich geschehen. Macht imho keinen Sinn darüber ne Aussage machen zu wollen.
 
@monte: Ich erklärs nochmal. :) Die Chance dass das was gemessen wurde nicht von einer Gravitationswelle stammt sondern nur purer Zufall in all dem Rauschen ist, ist so niedrig, dass es nur alle 200.000 Jahre vorkommen würde, würde man andauernd messen. Da man aber nur 16 Tage gemossen hat und trotzdem das Signal gefunden hat, kann man davon ausgehen, dass es wirklich von einer Gravitationswelle stammt und nicht nur Zufall ist.
 
@christoph_hausner: Letztlich kann niemand den Gegenbeweis antreten, der / die hätten den Nobelpreis sicher, genau so wie der / diejenigen die den Beweis antreten.
Ich möchte dich aber noch auf 2 Punkte neben der Abstrakten Wahrscheinlichkeitsrechnung aufmerksam machen, das 2 andere Messwarten (z.B. GEO600-Detektor bei Hannover) nichts registriert haben lass ich mal außen vor.

1. ist es sehr unwahrscheinlich das ein solches Kosmisches Ereignis nur 1 Gravitationswelle generiert, eher ist es so wie mit dem Stein der ins Wasser fällt,
2. es konnte keine Spektrale Verschiebung festgestellt werden (Gravitative Rotverschiebung), das einkommende Licht müsste sich durch die Welle im Spektrum verschieben, das konnte nirgendwo bestätigt werden.

Letztlich wirst du anführen das das keine Beweise sind, Stimmt, macht mich aber vorsichtig, insbesondere weil es schon mehrfach Falschmeldungen gegeben hat.
 
@Kribs: Haben die nicht extra den Monat gewartet, damit es auch über die Rotverschiebung ein peer-review gibt?
 
@mil0: Ist mir nicht bekannt, das es von unabhängiger Seite ein solches gibt?
 
@Kribs: Reitze said the team, knowing the checkered history of gravitational wave detections that were later discredited, took special care to have the results verified and peer-reviewed prior to the big announcement. The scientists even looked for the possible handiwork of a computer hacker, Reitze said. All reviews held up.

Quelle: https://www.washingtonpost.com/news/speaking-of-science/wp/2016/02/11/cosmic-breakthrough-physicists-detect-gravitational-waves-from-violent-black-hole-merger/
 
@mil0: Ja ich weiß das sie die Ergebnisse begutachten ließen und auch überprüft haben wollen ob "Hacker" das System manipuliert haben, was nur beweist das sie "ein Ergebnis haben" wodurch es zustande kam bleibt unbewiesen!

Das ist aber K E I N E Antwort bzw. das die Rotverschiebung nachgewiesen wurde, es gibt meines Wissens keine solche durch Unabhängige durchgeführte Untersuchung!
 
Gravi... was? Worum gehts jetzt?
 
@gettin: In Physik gepennt was. Das Grundwissen dazu gibt es glaub ich in der 7. oder 8. Klasse (kann je nach Bundesland variieren). Egal welche Schulform und ob Leistungskurs oder Grundkurs.
 
@Scaver: Najjjaaaaa Gravitationswellen an sich sind eher kein Schulwissen. Nur die Gravitation ...
 
@xerex.exe: Physik hatte ich bis zur 7. Klasse. Gravitationswellen jedoch nicht. Und ich schätze mal ein Großteil der Leser hier wird sich damit auch überhaupt nicht auskennen.

@Scaver: Das ist ziemlich komplex mit den Gravitationswellem und hat mit Gravitation ja nur indirekt was zu tun. Wenn du es verstanden hast, fass es mal in ein paar Zeilen zusammen, wenn dus so einfach findest.
 
@gettin: Eigentlich kannst du es bei diesem Thema hier recht gut zusammenfassen. Einstein hat es damals für Laieen so formuliert das sich Masse nicht nur auf Materie auswirkt sondern auch auf die Zeit und Licht. Daher auch sein bekanntes Zitat "Zeit ist relativ". Sprich in der nähe Massereicher "Objekte", wie z.B. einem schwarzen Loch vergeht die Zeit wesentlich langsamer als in der nähe nicht ganz so Massereicher Objekte, z.B. normaler Planeten.

Man vermutet das die Zeit bei besonders Massereichen schwarzen Löchern im Zentrum sogar still steht. Dieser Zustand ist aber nicht konstant sondern wird Wellenförmig pulsierend an die Umgebung abgegeben. Ändert sich die Masse zweier extrem Massreicher Objekte nun schlagartig, z.B. durch die Kollision zweier schwarzer Löcher kannst du den Zeit verzerrenden Effekt mit einer Springflutwelle vergleichen, oder einer Art Erdbeben der Zeit. Denn auch wenn durch die Kollision wahrscheinlich ein super schwarzes Loch entsteht so werden die schwarzen Löcher für kurze Zeit zerstört, sprich die "gestaute" Zeit wird impulsartig losgerissen um vom neuen schwarzen Loch wieder eingefangen zu werden, dennoch sind sozusagebn Splitter von Raum und Zeit die vorher gefangen waren nun los gerissen und schubsen quasie die normale Raumzeit an. Wie eine Werlle im Wasser halt auch entsteht.

Kurz gesagt man kann das ganze durchaus mit dem Ozean und seinen Wellen vergleichen, man muss sich im Kopf nur davon lösen können dass die Zeit überall konstant und gleich läuft, auch wenn sie etwas schwerer zu beinflussen ist als eine Wasseroberfläche.
 
@Tomarr: Wobei sich dann die eigentliche Frage stellt ... was ist überhaupt die "Zeit" und ist diese "Zeit" eigentlich nicht nur eine Vorstellung vom Menschen und eigentlich nicht klar definierbar, wenn wir diese "Zeit" unabhängig von unserem Sonnensystem festlegen wollten ? Denn ein Tag bzw. ungefähr 24 Stunden beschreiben lediglich eine ganze Erdrotation. So gesehen beruht unsere Zeitvorstellung also auch nur auf die Bewegung unserer Erde im Sonnensystem und würde auf anderen Planeten in unterschiedlichen Sonnensystemen bzw. für das gesamte Universum, über welches wir nicht mal annähernd einen Überblick schaffen können, eine gänzlich andere Definition haben, unabhängig davon, dass wir hier auf diesen Planeten bereits schon von unserem Standpunkt aus verschiedene Definitions-Sichten von der "Zeit" bilden können.
 
@WilliamWVW: Kommt ein wenig ndrauf an. Also den Fluss dernZeit den gibt es. Weil was ist denn Zeit? Zeit ist die Anein anderkettung von Ereignissen. Diese Zeit hat natürlich keinen Namen wie Tag, Stunde, Minute, Jahr etc. Man kann aber die Zeit in kleine Abschnitte unterteilen und diese Abschnitte benennen. Bei uns ist eine Erdrotation halt ein Tag, eine Sonnenumrundung ein Jahr etc. Das sind natürlic künstliche indieviduelle Abschnitte die wir uns hier auf der Erde gegeben haben und womit mehr oder weniger jeder gut klar kommt.

Mit Sicherheit gibt es bei anderen bewohnten Planeten andere Definbitionen der Zeitabschnitte. Deswegen wird ja auch bei den Versuchen mit Außerirdischen KOntakt aufzunehmen nicht einfach gesendet dass die Nachricht um 13 Uhr verschickt wurde. Erst wird eine Beschreibung gesendet, das unser Planet rotiert, eine Rotation nennen wir einen Tag, der Tag geteilt durch 24 buldet die Stunden etc. Und erst wenn dann die nötigen Grundlagen gebildet wurden kann man sich halt genauer um die Abläufe kümmern.
 
@Tomarr: Richtig, die Zeit ist das was wir erleben, erfahren und dementsprechend in einen bestimmten Zeitfenster einordnen. Aber was sind dann die Ereignisse, die wir nicht sehen oder auch nicht kennen ? Für diese Ereignisse gibt es keine Zuordnung zu einer bestimmten Zeit, obwohl diese in einem bestimmten Zeitraum statt gefunden haben. Was ich damit sagen möchte ist, dass für die Zeit-Definition, so wie wir sie uns vorstellen, Bezugs- oder Vergleichs"zustände" und -verfahren benötigt werden. Da sich jedoch natürliche Systeme laufend irreversibel ändern und entwickeln, gibt es keinen absoluten und eindeutigen Bezugspunkt für eine einheitliche Zeit-Definition.

Daher auch unter anderem die von dir angesprochene Aussage von Albert Einstein "Zeit ist relativ", was das Thema Gravitationswellen nicht unbedingt einfacher macht :).
 
@gettin: Hab doch gesagt die Gravitationswellen sind kein Schulstoff.
 
@Scaver: In der Realschule hab ich in Physik noch nie das Wort Gravitationswellen gehört. Vllt hast du auch einfach nur was falsches gegessen.
 
@Smoke-2-Joints: Vielleicht warst du in der Schule, bevor sich Einstein mit dieser Problematik beschäftigt hatte.
 
@Scaver: Das Grundwissen dazu gibt es also in der 7. und 8. Klasse? Vielleicht auf einem Gymnasium und vielleicht vor "unserer" Zeit, aber ganzs gewiss nicht bei der Mehrheit der Schüler.
 
So interessant das ganze auch ist und ich dieses auch beobachte auf Seiten wie Spektrum, ist das für mich noch kein Beweis für Gravitationswellen. Es gibt sicher noch mehr Faktoren im Universum, von denen wir nicht einmal etwas ahnen, die dieses Ergebnis hervorbringen.
Oder war es vielleicht doch nur eine winzige, seismische Aktivität, vielleicht auch nur die Gravitation, eines Himmelskörper.
Meiner Ansicht nach, verstehen wir Menschen noch viel zu wenig vom ganzen, also alles meine ich damit, als das wir so simple, so komplizierte Dinge mit Sicherheit nachweisen könnten.
 
@KingGozza: "Wir Menschen" ist da schwer zu definieren. Ich denke 99,x% von "wir Menschen" sicherlich... aber diese 0,x%, die verstehen es, werden es dem Rest aber niemals begreiflich machen können... zumindest niemals vollständig!
 
@KingGozza: Richtig, so unwahrscheinlich gering die Chance ist, dass es sich bei dem Messen von Gravitationswellen doch um etwas anderes handelt, etwa Messfehler oder sonst etwas, nämlich <1:3.500.000 (dies ist wohl die Grenze, ab der etwas als wissenschaftlich belegt gelten kann), so gigantisch ist diese Fehleranfälligkeit unter kosmischen Gesichtspunkten.
Nehmen wir mal was ganz Irdisches, ein simpler Lottogewinn, da ist die Chance 1:139.838.160. Man munkelt, dass es schon mal Menschen gegeben hat, die 6 Richtige mit Zusatzzahl hatten.
 
@Scaver @Bengurion: Mal eine Frage und auch nicht böse gemeint: Wieso denkt ihr, dass wir alles über das Universum wissen und damit mit Sicherheit behaupten können, dass dies Gravitationswellen waren, zumal es auf der Erde gemessen wurde und nicht im leeren All, abgeschirmt von allem anderen?
Die Menschheit oder damals die "Wissenschaftler" dachten auch, die Erde sei der Mittelpunkt des Universums oder Krankheiten entstehen durch Gerüche, wurden dann aber eines besseren belehrt. Ich bin mir sicher, dass auch die 0,X% an Menschen nicht einmal einen Bruchteil von dem wissen, was das Universum ausmacht.
 
@KingGozza: Also jenachdem was ich so rieche, fühle ich mich im Anschluss schon relativ krank... :D :D
 
@KingGozza: selbst wenn es sich irgendwann einmal als Fehler rausstellt, jetzt deckt es dich mit der Theorie. Das Experiment wurde auch darauf aufgebaut.
Also kann man jetzt nur von der Richtigkeit ausgehen. Somit ist das Feiern schon gerechtfertigt.
 
Steht bereits alles im Koran, man muss es nur lesen...
Das die Planeten etc. Schwimmen (hierbei ist die Bezeichnung Schwimmen nicht in Verbindung mit Wasser zu denken, sondern ihr Verhältnis im All)

Das Raum/Zeit + Schwimmende Objekte auch Wellen erzeugen ist eine logische Schlussfolgerung hieraus.
 
@maymunabdi: Dann gibs jetzt ein Beweis das kein Trottel war,der denn Koran GEschrieben haben könnte.
 
@maymunabdi: Es gibt mit Sicherheit auch "Wissenschaftler" die beweisen können dass die Wellen bereits in alten Ägyptischen Pyramiden eingemeißelt wurden. So what? Nachgewiesen sind sie hält trotzdem jetzt erst.
 
@maymunabdi: Alah soll nicht so viel Zielwasser trinken.
 
Schöne Bestätigung. Noch interessanteres/grundlegenderes Projekt: http://holometer.fnal.gov/ . Und trotz aller "Erkenntnisse": Gier, Neid, Hass & Co. wird sich dadurch nicht ändern.
 
Ich frage mich ja nur, wenn die vermutete Auswirkung der vermuteten Gravitationswellen "kleiner als ein Atomkern" sein soll, wie die wohl sämtliche möglichen (bekannten und unbekannten) Störeinflüsse haben ausschließen können... wenn laut Chaostheorie der Flügelschlag eines Schmetterlings im Amazonasbecken theoretisch zu einer Sturmflut in Hamburg führen könnte? Schließlich eiert schon die Erde selbst ziemlich unrund durch das Weltall.

Nicht dass ich die Relativitätstheorie auch nur ansatzweise verstanden hätte oder gar widerlegen könnte...

Ich habe auch keine Ahnung ob man (auf der wie gesagt relativ unrund eiernden Erde) mit der beschriebenen Messeinrichtung wirklich ausreichend gut auf die schwarzen Löcher sehr weit weg ausreichend genau zielen kann (oder muss)^^

Immerhin jubeln Fachwelt und Laien gleichermaßen, wobei ich vermute dass die meisten davon genauso wenig Ahnung haben wie ich.
 
Was genau bedeutet das nun für die Zukunft der Astrophysik? Was bringt diese Entdeckung konkret?
 
Bevor ich die Entdeckung bewerte, will ich erstmal abwarten, wie Stephen Hawking (ein berühmter Astrophysiker) sich dazu äußert.
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