Schluss mit günstigem Übertakten: Intel-Update schließt Schlupfloch

Der Halbleiterkonzern Intel geht jetzt auch offiziell gegen die Ausnutzung eines Schlupflochs vor, mit dem man Prozessoren, die eigentlich nicht zur K-Serie der übertaktbaren CPUs gehören, mit bestimmten Mainboards dennoch über ihrem spezifizierten Takt ... mehr... Overclocking, Übertaktung, Overclocker Bildquelle: Intel Overclocking, Übertaktung, Overclocker Overclocking, Übertaktung, Overclocker Intel

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Dann sollte man als Intelnutzer demnächst genau hinschauen wenn man ein BIOS Update installiert. Wenn beim Bios kein Microcode Update mit der genauen Versionsnummer dabei steht sollte man besser drauf verzichten. Schwierig wirds wenn die Hersteller wichtige BIOS Aktualisierungen anbieten und keine getrennte BIOS Version ohne Microcode Update anbieten. Jetzt wäre interessant wie tief die Mainboardhersteller im Allerwertesten von Intel stecken, denn wenn alle mit dem Mc Update mitziehen dann sieht man wie abhängig die von Intel sind. Ich denke nicht das man später noch von einem freiwilligen MicrocodeUpdate durch die Hersteller sprechen wird.
 
@X2-3800: Als EndUser seh ich ohnehin keine Notwendigkeit Firmwareupdates durchzuführen, sofern das System gut läuft.
 
@Aerith: Tja, manchmal ist es aber notwendig... musste letztens ein Bios Update einspielen, damit ich Windows 10 installiert bekomme. Sonst hätte der Netzwerkanschluss nicht funktioniert. Andererseits übertakte ich eh nicht. Lohnt sich eh erst, wenn man wirklich das Maximum rausholt. 5% mehr Takt merkt man eh nicht. Und wenn man das Maximum rausholt, dann zieht das ordentlich Strom und die Lüftung hat mehr zu tun. Da habe ich lieber ne leise Kiste.
 
@FatEric: Übertaktungen sind toll für benchmarks etc, aber in echten games hab ich selbst zwischen 3.4GHz und 4,2GHz absolut keinen Unterschied gefühlt.

Ich bevorzuge niedrigere Spannungen und Temperaturen. Wenn man die HW unter 60° halten kann lebt sie deutlich länger. Bei der heutigen schleichenden Prozessorenentwicklung ist dieser Faktor gar nicht mal so uninteressant.
 
@Aerith: Logo, weil das Übertakten der CPU nur dann etwas bringt, wenn die CPU der Flaschenhals ist. Davor stehen bei modernen Spielen aber erst mal die Grafikkarte und der Arbeitsspeicher, die meist eher schlapp machen.
GPU übertakten bringt bei jedem modernen Spiel etwas, wenn die Karte an die Grenzen kommt. Natürlich muss man immer auf ausreichend Kühlung achten (Wasserkühlung ist hier fast immer notwendig).
Allerdings bringt die Übertaktung der CPU auch die Möglichkeit, den RAM aufzumotzen, wovon Spiele dann schon eher profitieren als von den zusätzliche GHz!
 
@Scaver: RAM Taktrate hat doch seit der Sandy Plattform schon lange nicht mehr den Einschlag den sie früher hatte.

Graka kann man OC'n sicher, aber wie du schon sagtest: WaKü ist da fast pflicht, ohne ist meist nicht viel Luft nach oben. Selbst bei meiner 7870 mit dem dicken Windforce Küher von Gigabyte. :/

Ich hab aber noch kein Szenario erlebt hab in dem Übertaktungen ein schlecht spielbares Spiel angenehm spielbar gemacht haben. Wenns wirklich anfängt rumzustottern dann hilft nur neue Hardware mit mehr "Rumms".
 
@Aerith: was ist eine "7879"? ^^

"Wenns wirklich anfängt rumzustottern dann hilft nur neue Hardware mit mehr "Rumms"."

oder man deativiert einfach mal die dusselige Power Management Control (<-- bei NVidia) oderdas pendant bei AMD.

Ich hatte vorher im SLI nur Famedrops und extreme Ruckler seit Kepler. bis Fermi war alles iO. jetzt zocke ich auf drei (demnächst testenshalber auf fünf) Monitoren im Surround. mal Abwarten, wie das auf die Framerate drückt. ^^
 
@MahatmaPech: Ein Neuron was danebengefeuert hat. :P
meinte natürlich die HD 7870 OC von Gigabyte.
 
@Aerith: Deine Aussage mag in Bezug auf Fehler richtig sein. Neue Features, Funktionen und Verbesserungen lassen sich damit aber nicht abdecken. Denn ein System läuft damit gut... nur mit halt besser und man kann die Lebensdauer einer CPU (in der sie sinnvoll nutzbar ist) so erheblich steigern.

Mein Beispiel war: BIOS Update brachte Unterstützung für neue CPUs... gleichzeitig kam ein BUG rein, der das booten von USB verhinderte. Erst das nächste bügelte das wieder aus. Am ende habe ich mein USB Boot wieder und den Support für die neue CPU, wo sonst ein neues Board fällig geworden wäre!
 
@Scaver: Klar in sonem Fall sicher. Aber idr designen sie den kram ja schon mit geplanter Obsoleszenz das man ständig neue Sockel braucht bzw das die alten CPUs in den neuen Sockeln nimmer gehn. Jedenfalls Intel macht das jede 2. Generation. Könnte zb kein Board mit dem neuesten Chipsatz und Features kaufen und meinen alten Ivy weiternutzen, der massig Leistung hat. >.<
 
@X2-3800: einfach Abhängig, wenn man die Microcode nicht einbaut besteht die Gefahr das die Verträge nicht verlängert werden und schon hat man nur noch AMD als Partner
 
@X2-3800: Bringt dem gemeinen Normalo User genau was drauf zu achten ?
Richtig 0 , gar nichts da diese in der Regel eh zu viel Angst haben was zu Zerstören lassen diese sowieso die Finger davon.
Der Aufwand ist einfach dem Normal User zu hoch Wasserkühlung für CPU und GPU dazu eventuell den Ram mit Kühlern versehen falls der nicht schon einen hat.
Wer aber wirklich Übertakten will in die Bereiche wo es wirklich Interessant wird der wird eh das Geld haben die etwas Teureren Modelle zu Kaufen.

Ärgerlicher wird es nur dann wenn jemand ein Board Gebraucht kauft weil es dieses in Neu nicht mehr gibt aber genau dieses unbedingt für ein Project möchte.

Übertakten bringt sowieso Heute noch genau was ?
In der Leistungsklasse wo man sich Heute bewegt bedarf es eigentlich keine Übertaktung wo zu auch noch die Heutigen Grafikkarten sind für diverse Aufgaben fast besser als ein Hochgezüchteter CPU die GPU rechnet in der Regel um Längen schneller als jede CPU das kann.

Vor ein par Jahren war OC noch fast Pflicht weil es kaum Anständige Prozessoren gab im bezahlbaren Bereich um ein High End Gaming System bauen zu können.
Wobei sowieso meistens eher GPU und RAM das Problem sind bevor man an der CPU drehen muss, zumindest bei Spielen.

Es gibt Systeme da arbeiten mehrere Dutzend Grakas wo dann ein Leistung technisch Unterklasse CPU drin steckt weil die Grakas die Berechnungen besser hinbekommen als die CPU je könnte.
Dieses sind aber Spezial Systeme die überwiegend Mathematische Aufgaben Berechnen.
Heutige GPU sind meist wenn die mal mit der CPU zusammen eingesetzt werden die Leistungsträger da spielt die CPU nur noch den untergeordneten Takt ,diese Programme die dann die GPU mit reinholen sind aber selten zumal nicht jede Konfiguration dieses auch unterstützt.
Aber wenn man das mal nutzen darf haut richtig rein Speziell bei Video Bearbeitung da rennt die Mühle egal wie schlecht sich das Datenblatt liest.

Würde mich eigentlich nicht wundern wenn bei AMD ähnliches geht nur das die dann nichts unternehmen oder sogar noch Code durchsickern lassen damit es besser Funktioniert um mehr zu Verkaufen.
 
Das ist halt leider bei einem Quasimonopolisten so Hohe Preise unverschämte Praktiken und bewegung in Grauzonen die so grau sind wie Kohle.
 
@Menschenhasser: hhmm versteh ich nicht. da gibt es einen bug, der bewirkt, das man nicht dafür vorgesehene CPU`s mit einem höheren Takt betreibt und Intel will dies per Update wieder entfernen. was ist daran eine unverschämte Praktik?
99% der User interessiert sich für overclocking doch eh nicht, es trift nur die, die ein paar Euros sparen wollen um ihre 2k CPU mit 2,2k laufen zulassen, wobei ist das nicht eh schwachsinn? du gibts ein Haufen Geld für ein teureres Mainboard aus, nur um dann ne billige CPU einzubauen und diese dann zu übertakten, dann raucht der PC ab und man schimpft auf Intel.
Irgendwie erschließt sich mir deine Logik überhaupt nicht, weder auf das Vorgehn von Intel noch auf die Tatsache, das billige CPU`s mit teuren mainboards übertaktet werden können.
 
@darkerblue: Wenn ich Hardware kaufe dann ist es meins damit kann ich dann machen was ich will. Hier aber versucht Intel einzugreifen und dieses verhindern. Das ist das gleiche mit anderer Hardware. Bei einem Smartphone versucht mir der Hersteller auch durch Software es zu verbieten anderes mit der Hardware zu machen. Die Logik ist ganz leicht: Ich kaufe = Es gehört mir. Deine Logik erschließt mir nicht.
 
@Menschenhasser: hhmm du kaufst etwas, was es so nicht geben sollte, weil ein Bug es ermöglicht, der Hersteller stellt nur sicher, das alles in spezifizierten Bahnen abläuft, da ja auch Garantieansprüche im Raum stehn. bei einem Auto ist es doch das selbe, da ist ein Fehler in der Motorsteuereung, der dafür sorgt das dein Auto schneller fährt als der Hersteller spezifiziert hat, was dann zu einem höheren Verschleiß und zu höheren Abgaswerten führt. Wenn du nicht auf die Rückrufaktion des Herstellers reagierst, weill dir der Mehrverbrauch egal ist und weil du lieber schneller fahren willst, ist die Betriebserlaubnis erloschen und dein PKW wird stillgelegt. Zur Not kommt ne Behörde und verbietet dir das Weiterfahren. Hier macht Intel nix anderes, nenn es Fehlerkorrektur, oder was weiß ich, aber deine von dir gekaufte Hardware funktioniert so wie es der Hersteller beabsichtigt hat, so wie es auch auf der Verkaufsverpackung steht und im Datenblatt. Das ein Bug zusammen mit einem Bestimmten Mainboard etwas mehr Leistung rauskitzeln kann gehört nicht zu dem was du gekaufst hast.
 
@darkerblue: ??? Hä, der Bug greift doch gar nicht ohne dein eigenes zutuen ein. Intel verhindert das du daran herumbasteln kannst. Du musst erst aktiv eingreifen damit es geht. Das wäre wie beim Auto wenn du dein Auto per Chip tunen kannst aber der Hersteller es aktiv nachträglich ändert damit das nicht geht. Es ist schon immer klar wenn du etwas außerhalb der Spezifikation ändern willst das die Gewährleistung und Garantie erlischt. Ich hoffe mal das erfährst du nicht erst heute.
 
@Menschenhasserdein Vergleich hinkt etwas meines Erachtens... Besser wäre, man hat ein multimedia system im auto was hinten durch eine Lücke alles abspielen kann, dann aber bei einen Luftfilter Wechsel bekommt man einen patch dazu der das unterbindet. Es ist sehr kurz gedacht, wenn hier irgendeiner schreibt man braucht keine updates ab heute mehr.
 
@Loc-Deu: Nein der Vergleich passt haargenau oder hast du mal versucht mit einem Multimedia System die Leistung des Motors zu erhöhen?
 
@darkerblue: also ich habe zu meiner aktiven oc zeit immer teure mainboards gekauft (DFI) und dazu eine kleine cpu, die letzte oc cpu war nen phenom x3. Ja ich war ein amd overclocker und ich kann dir sagen, ich habe noch nie etwas gegrillt. das ist praktisch nahezu unmöglich durch overclocking etwas zu zerstören. was intel hier macht ist dennoch eine kleine schweinerei denn viele MB herstellen werben mit mehr cpu speed per knopfdruck. das ist nun damit geschichte und man verliert nicht die garantie wenn man etwas übertaktet. das ist wieder nur geldmacherei von intel weil der cpu absatz schwächelt.
 
@Odi waN: Naja, Intel macht nichts verbotenes. Sie haben keine falschen Angaben gemacht und niemanden belogen, wie einst Nvidia beim Speicherinterface. Jetzt nutzen die Mainboardhersteller diesen Bug aus, um mehr ein Verkaufsargument zu haben. Und den Herstellern ist sicherlich bewusst, dass Intel das mit einem Update behebt. Jetzt kann man sich zwar ärgern, aber die Schuld liegt dann eher beim Mainboardhersteller, da er etwas verspricht, was dann nicht mehr geht und auf Intel Seite alles so funktioniert, wie versprochen.
 
@FatEric: das ist ja auc sowas, was ich nicht Verstehe, die MB Hersteller machen etwas falsch und Intel ist der Doofe der nun den shitstorm auszuhalten hat.
 
@Menschenhasser: Naja also ich kann die Unternehmen aber auch verstehen.

Viele Laien wissen nicht was sie tun, übertakten das Ding, und wenn der PC dann nicht mehr sauber läuft, oder gar öfter einfriert, dann ist alles andere Schuld.

Gleiches doch beim Chiptuning bei den Fahrzeugen. Wenn dann nach einem halben Jahr Kupplung, Getriebe und andere Verschleißteile schneller Defekte aufweisen ist natürlich der Hersteller schuld.
 
@andi1983: ? Der Hersteller ist doch fein raus. Wenn du dein Gerät zerstörst weil du außerhalb der Spezifikation arbeitest dann bist du von allen Ansprüchen gegenüber dem Hersteller raus. Also ich verstehe jetzt dein bedenken nicht weil der Grund den du angesprochen hast doch ganz gut mit der Gewährleistung abgesichert ist. Die Hersteller können auch sehr leicht die Fehler finden und dann das verschulden zuordnen. Der Bug ist ja auch nur dann vorhanden wenn du ihn auch aktiv und mit wissen nutzt aus versehen kann das nicht passieren.
 
@Menschenhasser: Der Unterschied ist aber, dass eine CPU geschützt ist und theoretisch nicht daran kaputt geht, sondern nur Fehler, oder Abstürze produziert.

Und viele Käufer von Komplettsystemen schieben es dann auf den Hersteller und schreien dann rum, dass Hersteller XY nur Schrott auf den Markt bringt und der PC immer Hänger hat und Co.
Das die CPU im Hintergrund hochgetaktet wurde, und das es an dem liegen könnte ist nach einem Jahr dann ggf. für viele schon wieder vergessen.

Beim Fahrzeug ist es ja noch schlimmer. Der Motor leistet z.B. per Kennlinie (Chiptuning) 60 PS mehr, auf die jedoch Kupplung und Co. nicht ausgeleg werden. Und was ist am Ende. Dann geht das Gejammer los, wenn als Beispiel nach 50.000 Kilometer die Kupplung, oder Getriebe durch ist und ja der böse Hersteller Schrott verbaut hat.

Und das wird dann groß in den Foren verbreitet. Aber der Hintergrund, dass am Fahrzeug und dessen Leistung manipuliert wurde, jedoch aber nicht die Anbauteile auf die Mehrleistung ausgelegt wurden, wird natürlich unter den Tisch gekehrt.
 
@andi1983: Nochmal: Wenn du die CPU hoch taktest dann greifst du aktiv ein und es ist dann dein Problem das ist und war schon immer so und gilt im jedem Bereich! Anders sehe es aus wenn die CPU ohne dein eingreifen außerhalb der Spezifikation läuft. Nochmal: Wo ist jetzt das Problem? Das was Intel hier aber macht ist das die vorschreiben was du mit deiner Hardware machen darfst. Das sehe ich als Grauzone die so Grau ist wie Kohle:
 
@Menschenhasser: nein Intel schreibt dir gar nix vor, du hast Produkt x gekauft und dies beinhaltet die vom Hersteller versprochenen Leistungen. du willst aber einen bug ausnutzen um mehr rauszuholen. Intel sorgt nur dafür, das seine Produkte so laufen wie es die Verkaufsverpackung versprochen hat. Und da sthet nun mal nix, das die OC fähig sind.

deine Dunkle Grauzone wäre nur gegeben, wenn irgendetwas von OC mitverkauft wurde und Intel dies nun wieder deaktiviert. das ist nicht der Fall. Du schimpfst also auf den Falschen, der MB Hersteller wäre der richtige Adressat, denn der verkauft dir etwas, was er nicht halten kann, da er nicht zuverlässige OC garantieren kann, wenn Intel den Bug in der CPU beseitigt. also wende sich mit deiner Grauzone so dunkel wie kohle an den MB Hersteller. Intel macht nix falsches oder verwerfliches.

übrigens, es gibt auch durchsichtige Kohle. Nennt sich Diamant, brennt sogar, nur die Rechnung möchte ich nicht bezahlen wollen.
 
@darkerblue: Nichts falsches? Bedingt denn wenn der MB Hersteller es nicht macht verliert dieser seine Lizenz. Nichts verwerfliches? Doch Intel versucht dir eine sperre hinten rum über die MB Hersteller einzubauen.
 
@Menschenhasser: öhm du bist ja immer noch auf dem falschen Dampfer!! der Mainboard Hersteller ist der buh mann, weil er dir etwas verspricht, was er nicht halten kann!!!!
 
@darkerblue: Warum? Zur Zeit kann er es ja!
 
Wobei ich mich frage weshalb man einen Aktuellen Quad core um 1 ghz übertakten muss will man mehr Leistung sollte man lieber eine SSD in seinem PC einbauen damit bosstet man das Arbeitstempo wesentlich effektiver als dies durch OC auch nur ansatzweise machbar wäre.
 
@timeghost2012: hängt vom Anwendungsfall ab. Rechenintensive Anwendungen, die jedoch nur wenig auf die Festplatte zugreifen haben von einer SSD nichts und nutzen die Übertaktung voll aus.
 
@Link: hm beides nicht so wirklich sinnvoll, eine SSD beschleunigt meist nur den Start windows oder von Programmen, für das was die leute dann mit ihren PC/Laptops/etz dann machen reicht auch ein normaler nicht übertakteter PC. Wer sehr auf rechenleitung angewiesen ist, wird nicht auf eine billige CPU und ein teures Mainboard setzen, sondern sich gleich eine passende Kombination kaufen, die dann zu dem passt, was man halt an einem PC machen muss. Außerdem betrifft das ganze ja auch nur eine kleine Randgruppe von Selberschraubern, denn die meisten PCs gehn ja eh als Komplettsatz an den Kunden, da haste kaum die Möglichkeit zu sagen: "Ich will das teuere Mainboard und die billige CPU, weil ich die ja damit übertakten kann."
 
@darkerblue: Nun wenn man leistung braucht sollte man nicht geizig sein, aber geiz ist ja geil hatte erst gestern weider so einen High end eigenpfusch bei mir stehen weil der Kunde zu geizig war nen anständiges NT einzubauen es war ein 400 Watt netzteil mit ner gtx 980 nem i5 4670 k dazu noch ein paar hdds aber dann die cpu derart OC das es das NT gekillt hat nun da hilft nur ein neukauf.
 
@timeghost2012: hmhmhm oder es hapert gewaltig bei Mathe. beim zusammenrechnen der Leistungen der einzelnen Komponenten irgendwas vergessen oder schlicht verrechnet. wobei GTX980 und ein 400watt NT passt doch schon alleine nicht zusammen.
 
@timeghost2012: 400W? Und da hat er keinen schwarzen screen beim anschalten bekommen? Okaaay.
 
@darkerblue: "das was die leute dann mit ihren PC/Laptops/etz dann machen reicht auch ein normaler nicht übertakteter PC" Das kann man so pauschal nicht sagen. Nicht jeder surft nur etwas rum und schreibt ab und zu ne Mail.

Und wieso nicht billigere CPU + teureres Mobo statt beides teuer? Wenn unterm Strich dann weniger steht, hat es sich gelohnt.
Ich geb zu, mein letztes übertaktetes System ist schon etwas her (mein aktuelles geht leider nicht), damals war das ein AthlonXP 2000+, den ich durch anheben des FSB von 133 auf 166 MHz und eine kleine Spannungsanhebung praktisch zu einem 2600+ umgelabelt habe (AMD hat diese CPU eben auch als 2600+ verkauft, nur die Spannung war anders "verdrahtet"). Und damals war ich auch schon der Meinung: warum für einen "echten" 2600+ mehr bezahlen, wenn man ihn auch aus einem 2000+ machen kann, genauso wie AMD es auch macht? Ergebnis ist das gleiche und das ASRock Board von damals war nicht mal teuer. Und genauso seh ich es hier, wenns funktioniert, warum mehr bezahlen?
 
@timeghost2012: Das ist ein Irrtum. Es gibt Anwendungen, da ist es vollkommen wumpe welcher HDD da eingebaut ist, weil einfach Prozessorleistung gerfragt ist.

Photoshop-Filter z.B. brauchen Rechenleistung, Excel wird durch einen SSD auch nicht schneller.
Schnell werden nur Programme, die virtuellen Festplattenspeicher nutzen. z.B. Photoshop, WIN-Auslagerungsdateien etc.
Nur - Photoshop-Rechner haben eh starke Prozessoren und vollen RAM verbaut. Und dann legt man zweckmässigerweise eine RAM-Disk und nutzt die als Virtuellen Speicher. Kommt kein SSD mit.
Und wenn dann ein 4 GHz Quadcore nicht reicht, nehm ich eben eine Multiprozessormaschine. Aber die gibts halt nicht für´n Appel und n Ei.
 
Was soll ich sagen. AMD war immer schon besser. Und das hier ist wieder ein Grund gegen Intel.
 
@EinerVomPack: Warum? Was hat Intel böses getan? Es ist faszinierend. Intel hat überhaupt nichts beworben oder versprochen. Nach dem Update funktioniert alles exakt so, wie von Intel beworben. Ist nicht eher der Hersteller der Mainboards derjenige, der etwas bewirbt, was er nicht garantieren kann?
 
@FatEric: Intel beschneidet die CPUs künstlich, sonst würden sie sich nicht übertakten lassen. Das ist deren Tat.
Und behindern jetzt den Kunden wieder die volle Leistungsfähigkeit wiederherzustellen.
Außerdem ist es prinzipiell eine Änderung NACH dem Kaufvertrag. Ich werde (wie beim Apple-Update) NACHTRÄGLICH behindert bzw benachteiligt.
 
@EinerVomPack: Nein, vollkommen falsch. Die CPUs werden ausdrücklich als NICHT übertaktbar beworben. Dafür ist die K Serie vorgesehen. Das war schon immer von Intel so kommuniziert worden und wurde so beworben. Dass doch mehr ging, als Intel versprochen hat, ja gut, schön. Jetzt will Intel aber wieder alles so haben, wie es beworben und im Kaufvertrag drinnen steht. Also rechtlich alles astrein. Dass man sich ggfs. trotzdem ärgert, ok, aber hier kann man Intel keinen Vorwurf machen. Klingt blöd, ist aber so.
Man könnte Intel natürlich geldmacherei vorwerfen, weil offensichtlich die normalen Prozessoren künstlich beschnitten sind um für die K Serie mehr Geld zu verlangen. Aber das macht nahe jede Branche so oder so ähnlich. 10 PS mehr bei einem Auto kosten 1000€ Aufpreis. 32 GB mehr Speicher bei einem iPhone kosten 100€. Da gibts zig Beispiele für.
 
@EinerVomPack: Nennt man Produktsegmentierung. Wird in so ziemlich jedem vorstellbaren Wirtschaftszweig gemacht.

Ausserdem hat jeder Chip eine gewisse Fehlerquote die die potentielle Übertaktbarkeit begrenzt.

K-Series CPUs werden auf Übertaktbarkeit getestet und entsprechend ausgewählt (sog. Binning). Deswegen der kleine Aufpreis. (Als ich meinen Ivy 3570K gekauft hab warn das iwie 10 Euro oder so. Völlig vernachlässigbar)
 
bei mir im Freundeskreis wurde mehrfach wegen der Bclk Übertaktbarkeit die Kaufentscheidung getroffen. Niemand hätte einen i5 6400 oder kleiner gekauft wenn die Übertaktbarkeit nicht seitens der MB Hersteller durch OC Bios gegeben wäre.
Intel hat doch einige Wochen schweigend zugesehen und dadurch viel mehr dieser CPU´s im Versand- und Einzelhandel verkauft. Ohne Bclk OC sind diese für Gamer recht uninteressant.

Jetzt sollen - verpackt in einem Bios das CPU Bug(s) behebt und damit früher oder später wohl zwingen erforderlich wird - diese OC Fähigkeiten wieder schwinden, der Ärger bei vielen die so zum Kauf verleitet wurden ist nur verständlich.
Ein Freund schickt jetzt seine CPU an Amazon zurück und nimmt eine schnellere. Er wird nicht der einzige sein. Dann kugeln jede Menge angekratzte, nur wenige Wochen (übertaktet?) betriebene i5 und i3 nicht nur bei den Versandhändlern im Retourencontainer herum.
Wer da wohl doch noch aller sauer auf die MB Hersteller Versprechen oder doch eher auf Intel ist?

Und das Argument "Intel hat ja gesagt die sind nicht übertaktbar sondern nur die "K" Serie(n)..."
- Intel bietet das OC über den Multiplikator bei den "K" Modellen an. Das hat mit Bclk OC nix zu tun. Im Gegenteil, Intel hat ja selbst darauf aufmersam gemacht, dass jetzt der Bclk Takt von weiteren Anbindungen (zb PCIe, etc..) entkoppelt ist bzw (wieder) asyncron betrieben werden kann - somit leichter hochzuschrauben. Also doch irgendwie auch Intel schuld, oder ?
 
Mal ganz davon abgesehen, dass ich mir gewiss keinen der mit einem Konstruktionsfehler, der unter Prime 95 sogar zu Systemabstürzen führt, versehenen Skylake-Prozessoren kaufen werde:

Wer sollte mir vorschreiben den neuen Microcode von Intel in mein BIOS zu schreiben, wenn ich ein Mainboard habe, das ein solches Übertakten zulässt?

Ich installiere BIOS-Updates eigentlich nur, wenn irgendetwas auf dem Mainboard überhaupt nicht funktioniert und mit dem Update funktionsfähig würde und selbst dann nur, wenn ich die Funktion wirklich brauche.

Ich habe bis heute zwei Mainboards auf denen der Zusatzchip für den externen SATA-Anschluss durch einen Micocodefehler gelegentlich die Verbindung zum eSATA-Gerät verliert. Das wäre laut Changelog durch ein BIOS-Update zu lösen. Ich habe mir aber ohnehin einen der vom Intel-Chipsatz selbst verwalteten SATA-Anschlüsse als eSATA-Anschluss nach außen geführt, weil der viel sicherer und ohne zusätzliche Treiberinstallation von allen Betriebssystemen die ich verwende unterstützt wird. Der Rest des Rechners läuft mit dem alten BIOS problemlos. Warum sollte ich es also erneuern und damit das Risiko eingehen mir einen Fehler einzuhandeln, der sich im neuen BIOS eingeschlichen haben könnte und mich dann möglicherweise wirklich in der Nutzung meines Rechners behindert?

Ich handele da getreu des Leitsatzes: Never change a running system and never run a constantly changing system.

Was bei Leuten passiert, die immer brav alle Updates einspielen kann ich in meinem Bekanntenkreis sehen. Derzeit sind gerade drei Leute aus dem verschlüsselten Chat, über den sie mich vorher jahrelang erreichen konnten, verschwunden, weil sie irgendein Updates ihres SmartPhones haben laufenlassen und seitdem sich weder der alte, funktionierende Chatclient installieren lässt, noch der neue korrekt funktioniert. Da ich kein Telefon besitze, müssen sie nun PGP-E-Mails schreiben, wenn sie Probleme mit ihrem Auto oder ihrer Elektronik haben anstatt einfach mal eben im Chat nachzufragen. Ich habe dadurch weniger Störungen, aber ich denke den Dreien gefällt das weniger.

Ich mache niemals Updates solange ich mit einem System halbwegs arbeiten kann. Das spart mir eine Menge Ärger und Downtime.
 
"..wobei Intel in einer Stellungnahme ausdrücklich von einer "freiwilligen" Integration seines Microcode-Updates in die UEFI-Updates der Hersteller sprach. "

Wer's glaubt!!!???
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Intels Aktienkurs in Euro

Intel Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

Beiträge aus dem Forum

Weiterführende Links

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte