Ergebnisse erster Langzeit-Studie zu Gewaltspielen liegen nun vor

Gewalthaltige Computer-Games verderben den Menschen in seiner Entwicklung nicht. Das ist das Fazit einer der ersten Untersuchungen zu den Auswirkungen entsprechender Spiele, die sich auf die langfristige Entwicklung konzentrierte und Daten von ... mehr... Electronic Arts, Ea, Shooter, Titanfall Bildquelle: EA Electronic Arts, Ea, Shooter, Titanfall Electronic Arts, Ea, Shooter, Titanfall EA

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Will trotzdem niemand hören, wenn der nächste Gestörte um sich ballert.
 
@Memfis: Breaking News: Amokläufer hat x Leute umgebracht, wohlmöglich hat er Ballerspiele gespielt :V
 
@TheKreamCs:
Ich korrigiere das mal

* "vermutlich hat er mit Ballerspielen das töten geübt"
 
@Mixermachine: Streich "vermutlich"
 
@Mixermachine: Korrigiere: Killerspiele
 
@Wuusah: lol ihr verrückten... aber leider war :-((
 
@Mixermachine: Korrigiere "abmetzeln & foltern" statt "töten"
 
@copyshopz: Er hat auf seinem alten Commodore C64 die indizierten Spiele "Heachhead 1+2" gespielt
 
@TheKreamCs: Leider wird in solchen News dann meist erwähnt, das sich Killerspiele auf seinem PC, und/oder in seinem Besitz befanden. Das Problem dabei ist, dass das bei nahezu allen Jugendlichen der Fall ist. Politiker die aufgrund ihres Alters nie mit solchen Medien in Berührung kamen, denken daraus irgendwelche Schlüsse ziehen zu können...
 
@EffEll: Es ist halt einfacher, alles auf "K1ll€rpiele" zu schieben, als zugeben zu müssen, dass unsere Gesellschaft dran schuld ist.
Wenn man Jugendhäuser, Zuschüsse für soziale Dienste streicht, braucht man sich nicht zu wundern, dass solche Taten passiern. Wer ist für die Jugendlichen da und fängt sie auf?
 
@M4dr1cks: Ich würde das so nicht sagen, verrückte gibt's überall. Ist ja kein regionales bzw. nationales problem
 
@M4dr1cks: Im Grunde sollten das die Eltern sein? Ich habe auch früher Spiele gespielt, die nicht für meine Altersklasse waren und tue dies bis heute. Ich bin verheiratet, bin weder Amok gelaufen (obwohl ich gemobbt wurde), schlage meine Frau nicht. habe eine gute Schul- und Berufsausbildung, einen Job, bin noch nie mit dem Gesetz in Konflikt geraten und es gibt keiner Tendenzen dazu (hab ich schriftlich, brauchte ich mal für nen Job vom medizinisch psychologischen Dienst ^^).
Ich kenne aber Leute die nie einen PC oder Konsolen besessen haben und frühe massiv und oft Leute zusammen geschlagen haben... und bis heute nichts aus ihrem Leben gemacht haben. Ich kann aus eigener Erfahrung auch sagen, da ist das Elternhaus dran schuld (ich habe es erlebt).
 
@Scaver: Tja und da muss man mal weiter schauen, tiefer in die Materie eingehen. Als ich aufwuchs, reichte es, wenn ein Elternteil arbeiten ging und wie ist es heute? Haben die Eltern nicht beide gerade ein Studium hingelegt, müssen beide arbeiten gehen. Desweiteren ist die Scheidungsrate nach oben gestiegen, würde ich mal so behaupten. Selbst wenn die Eltern eines Aufwachsenden noch zusammen sind, macht so mancher Elternteil noch einen zweiten Job. Es ist hier schon fast so wie in den Staaten.
Für Waffen gibt der Staat wahrscheinlich mehr aus für Jugendhäuser. Soziale Projekte werden zusammengestrichen, etc..
Während man früher sich gegenseitig zuhörte heißt es heute:"Mach nicht deine Probleme zu meinen."
Eine Abstumpfung der Gesellschaft für Menschlichkeit ist im vollen Gange.
Es ist alles oberflächlich und unsozial geworden.
Ich arbeitete vor ein par Wochen auf einer Veranstaltung (wo und was darf ich hier nicht schreiben). Dort sind nur Leute eingeladen gewesen, die richtig Geld haben. Plötzlich fiel einer der Gäste um und war tot. Nach 2-3 Minuten, konnten ihn die Sanitäter zurückholen und die inzwischen eingetroffenen Rettungskräfte (Rettungswagen, Notarzt) konnten ihn stabilisieren, ins Krankenhaus transportieren. Hat alles eine gute halbe Stunde gedauert. Außenrum standen lauter Leute und keinen hat es interessiert. Keiner hat gefragt, ob man Hilfe bräuchte. Stattdessen prosteten die Leute sich mit Campagner zu und rissen Witze. Das muss man sich mal reinziehen: Da ringt jemand um sein Leben und denen ist das scheißegal. Für mich wäre da der Punkt gewesen, die Veranstaltung zu verlassen, aber diese Leute blieben bis zum Schluss und jetzt sag du mir, dass das normal ist.
Für mich ist es das nicht.
 
@M4dr1cks: Gerade in den "besseren" Kreisen ist zwar Geld vorhanden, aber Emphathie & Herzenszugewandtheit ? Da kann man auf der Marsoberfläche lieber nach eine ausgemusterte Jugendherbergsfussmatte suchen. Naja, Glücklicherweise trifft das nicht auf alle zu. :-)

Aber es ist schon so, das der überwiegende Teil des "Geldadels" sich selbst genug ist. .... Einmal wie immer.
 
@TheKreamCs: "Amokläfer trug Unterhosen - Familienminister fordert Unterhosenverbot"
 
@TheKreamCs: Und wie alle Amokläufer hat er sehr häufig Brot konsumiert.
 
@Nunk-Junge: Müssen wir nun daraus folgern, dass Bernd das Brot ein Gewalttäter ist ? ;-)
 
@Nunk-Junge: Ah Du warst schneller, hab nicht geschaut welche Antworten es schon gab ^^
 
@TheKreamCs: Vielleicht hat er Brot gegessen?
 
@Memfis: Der National Rifle Association Slogan lautet doch: "Weapons don't kill people, Games do!" xD
 
@Memfis: bin ich bescheuert oder wurden für diese Studie nur Frauen herangezogen? "Mädchen die im Jahre 1991, 1992 schwanger wurden werden nicht aggressiv von Ballerspielen" ist somit nur als Fazit zugelassen. Anderes Fazit wäre natürlich auch "Frauen die Ballerspiele spielen werden schwanger".

edit: wahrscheinlich sind es eher die Kinder dieser schwangeren Frauen, die jetzt 25 Jahre alt sind.
 
@otzepo: »The Avon Longitudinal Study of Parents and Children (ALSPAC) is a prospective, population-based birth cohort study that recruited 14,541 pregnant women living in Avon, UK, with expected delivery dates between 1st April 1991 to 31st December 1992.«

Einfach mal die Quelle lesen.
 
@0xLeon: Die Quelle habe ich nicht verlinkt gesehen und zuzutrauen ist es solchen Statistiken. :D

Ich verstehe die Art der Erhebung dennoch nicht. Es ist doch egal, ob die Mütter bereits seit 25 Jahren mitmachen, im Endeffekt ist es nur eine Befragung von ein paar Tausend Briten ob sie Computerspiele besitzen und ein psychologisches Gutachten - da könnte man auch repräsentativ jede andere Gruppe fragen.

Ich glaube nicht an eine negative Auswirkung von "Killerspielen", wer darauf komisch reagiert wird diese Spiele spielen, weil er drauf abfährt und nicht andersrum.
Jemand der gerne Katzen quält kann sich eine Katze kaufen, damit sind Katzenbesitzer aber nicht gefährdet Tierquäler zu werden. Hinkt, weil man eher seine eigene Katze tritt als eine fremde. Aber man geht wohl nicht raus und quält fremde Katzen - sogar der Tierquäler wird auswärts weniger quälen, da er es zuhause tun kann.
 
@otzepo: Es geht um die Kinder besagter Frauen. Da diese schonmal bei einer Studie teilgenommen hatten, konnte man diese leichter erreichen und hatte schon die nötigen Datenerhebungen für die Familie...
 
@otzepo: Die haben in der Studie ihre Kinder beurteilt... angefangen schon vor deren Geburt um vorherige Einflüsse 100%ig ausschließen zu können.
 
@Memfis: Ist doch viel naheliegender dass es an den Ballerspielen liegt. Seine Mitgliedschaft im Schützenverein, der er auch die Tatwaffe verdankt, ist doch deutsches Brauchtum. Und wer deutsches Brauchtum pflegt kann kein schlechter Mensch sein!
 
@Stamfy: Schützenverein und Brauchtum, also diejenigen die Umzüge machen, Kirmes veranstalten usw. haben Luftgewehre und Kleinkalibergewehre (Die kommen kaum durch eine Jacke) und diese sind selbst da stark reglementiert.
Schützenverein=Sportschützen, Jagdvereine o.Ä. da wird schon eher ein Schuh draus.
 
@Lastwebpage: Sorry, aber man sollte durchaus mitbekommen dass sehr sehr viele Gewalttaten in denen Schusswaffen eine Rolle spielten von Leuten aus Schützenvereinen (oder z.T. deren Familienangehörigen weil diese Zugriff auf die Waffen hatten) durchgeführt worden sind.
Nur mal ein Beispiel welches man noch nicht vergessen haben sollte:
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.maedchen-an-silvester-getoetet-janina-11-erschossen-taeter-drueckte-aus-wut-ab.1c401db2-61d7-426a-aaf9-8ae8becf1152.html
 
@Stamfy: eben... "Sie stammen noch aus seiner Zeit als Sportschütze." das hat mit brauchtumsmäßigen Schützenvereinen eben wenig bis gar nichts zu tun.
 
@Lastwebpage: Ich wollte Dir damit nur zeigen dass in Deutschland auch durch KK-Gewehre (im übrigen auch durch Luftgewehre) Menschen sterben oder schwer verletzt werden. Was für ein Verein im Endeffekt die Quelle ist, ist dabei völlig egal. Es soll hier nur niemand den Moralapostel raushängen lassen wenn es bei uns staatlich geduldete oder gar unterstützte Institutionen sowie Vereine gibt welche den legalen Zugriff auf Waffen ermöglichen.
Der Anteil an Menschen welche von Waffen (und ihres Gewalt-/Machtpotentiales) fasziniert sind dürfte in diesen Vereinen weitaus höher liegen als unter den Computerspielen. Komischerweise haben sich die älteren Herren Politiker noch nie dazu geäußert eventuell mal dort die Kontrollen anzuziehen. Wenn man Sportschütze ist, sehe ich z.B. keinen Grund warum die Waffen daheim aufbewahrt werden sollen. Dort kann und darf man sie doch ohnehin nicht verwenden.
 
Wer sich von den sogenannten "Ballerspielen" zu "echten" Gewalttaten hinreißen lässt und somit Realität und Fiktion nicht unterscheiden kann hat imho so oder so schon einen an der Klatsche. Aber für unsere Politiker ist es natürlich immer die bequemste und einfachste Art eine Tat erklären zu können.
 
@snaky2k8: Ich finde es witzig, dass man dafür eine Studie braucht, die vermutlich 1000.te wenn nicht sogar Mio gekostet hat. Hätten die Politiker mal nen Selbstversuch gemacht, hätten sie auch feststellen können, dass es Spass macht sich mit anderen zu messen und es nicht darum geht sinnlos zu töten, aber die haben während ihres Studiums vermutlich wirklich studiert anstatt zu gamen :)
 
@b.marco:
Nur glaub einem das ohne Studie keiner...
 
@b.marco: Wenn die wirklich studiert haben, warum gibt es dann so viele "zusammengeklaubte" Doktorarbeiten?
 
@gandalf1107: evtl. weil Doktorarbeit nix mit studieren zu tun hat ;)
 
@gandalf1107: Weil den Geisteswissenschaften die sinnvollen Themen ausgehen. Auch Wirtschaftswissenschaftler wollen Doktor werden, von denen wird aber kaum jemand eine Wirtschaftstheorie postulieren.
Naturwissenschaftliche Doktorarbeiten sind viel schwieriger zu "klauen" da man für diese nicht zum Großteil in Bibliotheken nach "Stoff" sucht, sondern sich den im Labor selbst erarbeitet.
Anders ausgedrückt: sehr viele geisteswissenschaftliche Arbeiten sind sich so ähnlich, dass die Grenze zwischen Kopie und "wir hatten denselben Gedanken" oft verschwimmt.
 
@b.marco: Die RAF-Terroristen kamen aus der Generation als man Räuber und Gendarm gespielt hat. Ist das nicht Beweis genug, dass Killerspiele Terroristen machen? (Achtung Ironie)
 
@snaky2k8: Für die Wähler auch. Ist ja auch einfach, zu sagen "Sollen die Medien meine Kinder erziehen, ich füttere die schon, da muss ich die nicht noch erziehen".
 
Da die Studie nicht von einem gewissen Herrn Pfeiffer Christian stammt ist sie falsch und damit absolut wertlos.
 
@gutenmorgen1: lol der Name war auch das erste was mir einfiel. :D
 
@gutenmorgen1: Muss ja falsch sein. Das 'Kriminologische Institut Niedersachsen' ist ja in Wirklichkeit nur ein Verein, der auf das Einwerben von Geldern zur Finanzierung angewiesen ist. Diese kommen oft aus öffentlichen Töpfen. Daher ist es für Herrn Pfeiffer lebenswichtig, möglichst viele, schlechte Nachrichten zu verbreiten, denn so finanziert er sich.
 
@gutenmorgen1: An den Typen denk ich jedesmal wenn ich was über "Killerspiele" lese. Wenn der redet hat man das Gefühl dass er am liebsten alle Spieler auf dem Scheiterhaufen verbrennen würde.
 
die echte Frage ist doch "WER ODER WAS" macht Gewalttätig.
z.B. Frustration (die auch in Killerspielen auftaucht) aber ebenso
> Ein frustrierender Partner
> Ein frustrierender Job
> Frustrierende Schulaufgaben

Wenn man hier ansetzt sollten Beziehungen, Schule und Jobs auch mal "kritisch" beleuchtet werden...

aber wie immer wird nur ein Argument gesucht um das Problem von der einen auf die nächste Generation zu projizieren.
 
@baeri: aus meiner Sicht bauen Computer Spiele Frust sogar ab, aber dafür braucht es dann vermutlich wieder eine neue Studie.
 
@b.marco: In League of Legends ist das eine andere art von frustabbau ^^
 
Sucht die Schuld nicht bei den Spielen, sucht die Schuld lieber bei den Eltern!
In meinen Augen vernachlässigen diese einfach zu häufig ihre Aufsichtspflicht und überlassen diese dem PC.
Kinder registrieren diese ablehnende Haltung der Eltern früh und flüchten aus Kummer lieber in die Virtuelle Welt. Dort sind sie nicht allein und bekommen Aufmerksamkeit, haben Soziale Kontakte/Freunde etc.
 
@Muhviehstarx3: als Jugendlicher hätte ich auch so argumentiert, heute verstehe ich meine Eltern besser und bin froh, dass sie mir nicht alles gegeben haben was ich damals wollte, sonst hätte ich nicht so eine coole Kindheit gehabt.
 
@Muhviehstarx3: Alleine auf die Eltern sollte man die Schuld auch nicht abwälzen. Schule bzw. Lehrer machen immerhin den fast größten Teile der Tageszeit eines Kindes / Jugendlichen aus. Und das in einer absolut prägenden Lebensphase.
 
@gutenmorgen1: Stimmt. In der Regel verbringen die Schüler viel mehr Zeit mit ihren Mitschülern als mit ihren Eltern. Also ist logisch auch der Einfluss deutlich größer.
 
@Muhviehstarx3: Ich würde bei einem Amokläufer mit 35 nicht zwingend die Schuld der Eltern suchen... (auch wenn es Spätfolgen aus der Erziehungssicht geben könnte)
 
ich glaub schon, dass die menschen besser "drauf" wären wenn sie keine ballerspiele, ballerfilme etc. konsumieren würden. aber - ich will halt auch nicht drauf verzichten :)
 
@Matico: Womit begründest du diesen Glauben? In Rom steht ein recht berühmter Rundbau der ein Denkmal dafür ist, dass die Menschen früher so gut drauf waren, dass sie zu tausenden den Ereignissen in der Mitte dieses Rundbaus zugejubelt haben.
Auch war man vor nicht allzu langer Zeit noch gerne bei öffentlichen Hinrichtungen dabei.

Nicht die gewalthaltigen Dinge im TV oder in Videospielen bestimmen, ob jemand gut drauf ist, sondern dessen Lebensbedingungen.
 
@gutenmorgen1: und du willst mir sagen, dass das in rom noch schlechter war und wir deswegen auf einem guten weg sind? es ist ja nicht nur so, dass gewalt gezeigt wird. sie wird sogar glorifiziert. und das lässt die gesellschaft verrohen. und wie gesagt, ich will nicht drauf verzichten. dennoch unterstützt unsere kultur gewalt als mittel zum zweck. ohne bewertung. es ist eben so. und warum? weil wir uns nicht so sehr vom affen unterscheiden, zumindest nicht so sehr wie wir es gerne hätten. wir meinen wohl sogar das gleiche wobei lebensbedingungen kein guter ausdruck ist. kultur passt wohl besser. wir finden es normal. weil wir zu dieser kultur gehören. ist es deswegen normal? sag du es mir...für mich ist es nicht wichtig, alles zu verbieten oder zu verurteilen. aber zu erkennen. ich spiele gerade sehr gerne rainbow six siege. ich freue mich auf the division. ich schaue walking dead. ich denke nur es ist eben wichtig zu erkennen welche mechanismen da greifen und was man da genau tut. das ist wie mit dem raubkopierer. ich habe nichts gegen jemanden der raubkopien konsumiert. ich habe nur was gegen leute die ihr tun mit fadenscheinigen argumenten versuchen zu rechtfertigen.
 
@Matico: "wir finden es normal. weil wir zu dieser kultur gehören. ist es deswegen normal?"

Anscheinend gehört es irgendwo zur Menschheit und ist weniger Kulturabhängig. Diesen "Durst nach Blut" gab es schon vor tausenden Jahren (Menschenopfer) und war in jeder Kultur zu jede Zeit in irgend einer Form vorhanden. Ich glaube deswegen auch, dass man dieses Verlangen in nächster Zeit auch nicht beseitigen können wird.

So gesehen sind Gewaltfilme und Gewaltspiele das Methadonprogramm für den Heroinsüchtigen und aufgrund der Tatsache, dass dadurch niemand zu Schaden kommt, finde ich es sehr viel besser als die ursprüngliche Lösung.
 
@gutenmorgen1: ich gehe sogar weiter und behaupte, der Mensch lechzt nach Kampf/Krieg. Ich kenne nicht einen Menschen der alle andere Menschen als gleichwertig ansieht, mich eingeschlossen. Und damit geht es los.
 
Das ist so lächerlich das ganze! Breivik hat soch gezeigr das man krank im hirn sein muss um so eine tat zu vollbringen und auch da hat er angeblich mit wow traniert. Aber ich liebe fps und habe trotzdem schiss vor waffen im reallife. Aber mehr als auf ner schießbude würde ich nie eine wqffe nutzen!
 
@cs1005: WoW??
 
@EffEll: Ja, jeder der Gnome quält ist ein potentieller Amokläufer!
 
Ich frage mich schon lange was die "Gewaltstudien" eigentlich bringen, außer der Gewissheit das Gewalt selten ein Merkmal eines einzigen Untersuchungsgegensandes ist.
Gewalt musste ich schon in meiner Kindheit miterleben (vor über 40 Jahren), selbst Extensive und das von Gleichaltrigen, obwohl dort eins der wenigen "Gewaltspiele" Cowboy und Indianer war und zwar Live.
 
@Kribs: Das Fachwort heißt übrigens reduktive Hypothesenbildung.
 
@Ex!Li: Reduktive Hypothesenbildung bzw. Lösung des Komplexen
Problems mittels Reduktion auf die Ursache :

Gewalt ist angeboren (Instinkt), das ausüben von Gewalt bzw. der Potenz einer Gewalt hängt, wenn keine Geistige Störung vorliegt, von der Form und Intensivität der Sozialisierung ab.

Hypothese:
Gewalt wird dann verhindert, wenn die Zeugung verhindert wird.

Ich hoffe das war "Einfach genug". ;-)
 
@Kribs: "bzw. Lösung des Komplexen Problems mittels Reduktion auf die Ursache" genau diese Definition ist übrigens falsch. Reduktions des komplexen Problems auf EINE vermeintliche Ursache wäre die richtige Definition und ist genau der angesprochene Sachverhalt den du vorher erwähnst.
 
So ein Mist aber auch. Nach lesen der Überschrift wollte ich schon schreiben das ich seit 15 Jahre Gewaltspiele spiele und ich mich wohl am Besten vorsorglich schon mal in der Klapse anmelden soll. Und dann kommt nach Lesen des Textes ein ganz anderes Ergebnis als Erwartet dabei heraus.....
 
So gelegen uns (als Spielern) das Ergebnis dieser Studie auch kommen mag, methodisch war sie grober Unfug, wie bereits das folgende Zitat verdeutlicht:

"We investigated the relationship between video game use in children, degree of violence in games, and measures of depression and a 6-level banded measure of conduct disorder. [...] A 3-level measure of game use at age 8/9 years was developed, taking into account degree of violence based on game genre."

Wie jmd. glauben kann, mit dieser Methodik etwas brauchbares herauszufinden, erschließt sich mir nicht. Diese Problematik (u.a. die fehlende Methodenreflexion und Plausibilitätsprüfung) ist aber m.E. für ein Gros psychologischer Forschung symptomatisch (hat mithin auch was mit der Ausbildung an der Hochschule und den Arbeitsbedingungen etc. zu tun, das führt jetzt aber zu weit); siehe dazu auch die Seiten 36-38 dieser Dissertation: http://publications.rwth-aachen.de/record/229317/files/4847.pdf

Hier das Abstract: http://publications.rwth-aachen.de/record/229317

Deshalb spreche ich mich ja auch immer so vehement gegen dieses Studientennis aus: Die Studien, die vermeintl. keine (vermeintl.) negativen Wirkung medialer Gewaltdarstellungen indizieren, sind oftmals ähnlich schlecht, wie die Studien der Gegenseite. Der Laie stürzt sich dann auf diese oder jene Studie, die seiner Meinung entspricht, ohne Qualität und Aussagekraft der jeweiligen Studien objektiv beurteilen zu können... deshalb haben wir ja den ganzen Schlamassel.
 
@Vicarocha: oh Jemand der das objektiv betrachtet... Geh weg!!! ;-)
 
Wenn sie Aggressionen sehen möchten, einfach vier Freunde in einem Raum mit Mario Kart... :-p
 
@messias17: Alleine mit 'nem SNES und die Schlümpfe auf schwer als einziges Spiel. Das schürt Agressionen. Mario Kart ist da eher wie Mensch ärger dich nicht, da ärgert man sich zwar aber wird nicht gefrustet. Zwischen weinen und Controller gegen die Wand schmeißen sind Unterschiede.
 
@otzepo: "..Mario Kart ist da eher wie Mensch ärger dich nicht.."..... dem stimme ich zu 99% zu, Mario Cart ist auch nur ein spiel...... ABER! .....Jeder der MarioCart gespielt hat weiß , das die Regenbogenstrecke die fähigkeit hat Leute zu ändern.... normale, lustige spieler mutieren zu DuWeißtSchonWer.... :D
 
@Jilan: diese verfluchte Bewegungssteuerung und ich habe noch immer nicht begriffen wie man die WiiMote halten muss um an den Knopf auf der Rückseite zu kommen ... (hab Mario Kart 8 erst zwei mal gespielt, also nur 10-12 Stunden :D )
 
Ich halte ballerspiele für weit weniger schädlich als Dschungelcamp und co.
 
@Skidrow: 100%ige Zustimmung.
 
Was wird als neuer Sündenbock genutzt? Gewalt in Sport? hm mal gucken.
 
@Feii: eher der Islam
 
Bitte erst ganz lesen, bevor ver- / beurteilt!

Nun mal an die vielen, die diese "Studie" mit großen Wohlwollen aufgenommen haben! In der News heißt es wortwörtlich "... doch konnten die Forscher heute trotzdem mehrere tausend Personen befragen, die damals geboren wurden..."! NOCHMAL deutlich: "...Personen befragen..."!!! Die Situationen dieser Personen wurden also nicht von Außen untersucht, sondern quasi von Innen, auf der Basis der befragten Personen - also deren Angaben, Antworten und (Selbst-)Einschätzungen zu den Fragen!

Mal hier nun krass übertrieben die Problematik verdeutlicht: Frage: Spielen / spielten Sie Gewalt-/Strategiespiele? Antwort des Befragten:Ja! Frage: Wie war Ihr Schul-/Berufsweg? Antwort des Befragten: Gut/erfolgreich. Frage: Wie ist Ihre Sozialisation verlaufen? Anwort des Befragten: Positiv/problemlos! Frage: Neigen Sie zu Gewalt? Antwort des Befragten: Nein! Frage: Sind sie depressiv gestimmt? Antwort des Befragten: Nein! Frage: Sehen Sie in Gewalt-/Strategiespielen ein Risiko für die persönliche Entwicklung? Antwort des Befragten: Nein! Usw...usw...usw..

Ergebnis der Fragen. Positiv! Spiele bewirken keine Nachteile.

Merkt Ihr was?

1.) Bei solchen / ähnlichen Fragen würde kaum jemand eine negative Antwort geben, die ihn selbst u.U. in Frage stellt also selbst negativ darstellt.

2.) Bemerkt Ihr weiterhin auch, dass die Grundlage einer solchen Studie nur auf der Basis der Selbsteinschätzung der Befragten beruht?!

3.) Glaubt Ihr angesichts dessen, dass diese Studie wirklich umfassend neutral und sachlich absolut korrekt sein kann im Sinne der Fragestellung > Gewalthaltige Computer-Games verderben den Menschen in seiner Entwicklung nicht (oder doch?).

4.) Gehört zu solch einer Studie nicht auch die "Untersuchung" der Personen außerhalb ihrer Selbstwahrnehmung, also von Außen ohne Befragung als Grundlage?

UND nun bitte nicht gleich mit Minus um Euch werfen, weil ich es wagte, diese Studie in ihrem Ansatz und ihrem Verfahren kritisch zu hinterfragen. Nehmt es bitte mal einfach als nachdenkswerten Hinweis zum Thema: Die Problematiken von Studien / Statistiken, ihren Ansätzen und Verfahren einerseits und ihren Ergebnissen andererseits. Danke!
 
@Kiebitz: meinst du wirklich, da werden schnöde ja/nein, gut/schlecht fragen gestellt? Glaubst du nicht, das sich hier Psychologen deutlich bessere Fragen ausdenken können?
 
@Draco2007: Entschuldige bitte, aber ich schrieb doch ausdrücklich und wortwörtlich "... auf der Basis der befragten Personen - also deren Angaben, Antworten und (Selbst-)Einschätzungen zu den Fragen..." UND "...Mal hier nun krass übertrieben die Problematik verdeutlicht..."! Daraus geht doch eindeutig hervor -was ich auch mehrmals betonte!!!- , dass die Grundlage einer solchen Studie nur auf der Basis der Selbsteinschätzung der Befragten beruht?! UND dabei ist es vollkommen wurscht, ob "...hier Psychologen deutlich bessere Fragen ausdenken können..." oder nicht! Es geht um das Prinzip der Studie, die -ob mit psychologisch deutlich besseren Fragen oder nicht- eben nur auf die Selbsteinschätzung der Befragten beruht! Letzlich geht es um -wie auch von mir geschrieben!- um das Thema: Die Problematiken von Studien / Statistiken, ihren Ansätzen und Verfahren einerseits und ihren Ergebnissen andererseits. UND das hat nichts mit ach so klugen Fragen zu tun.

Deshalb: Nein! Meine ich NICHT, "...da werden schnöde ja/nein, gut/schlecht fragen gestellt?..."

UND JA, meine ich auch, "...das sich hier Psychologen deutlich bessere Fragen ausdenken können?..."!

Deshalb ja - noch mal wiederholt!- mein Hinweis, das hat nichts mit ach so klugen Fragen zu tun. Sondern es ist eine allgemeine Problematik von Studien / Statistiken, ihren Ansätzen und Verfahren einerseits und ihren (daraus resultierenden) Ergebnissen andererseits.

Als gaaanz kurzes Beispiel, was wäre wenn die Angehörigen (der Befragten) interviewt worden wären oder deren Freunde oder deren Lehrer usw.... usw... usw..? Was also wäre wenn nicht nur die Befragten selbst interviewt worden wären? Kannst Du da ausschliessen, dass das Ergebnis ein anderes wäre?

Bitte denke doch noch mal darüber nach über das was ich schrieb.

Einige grobe Hinweise findest Du z.B. hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Statistik#Erhebung ODER AUCH hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Befragung.

ÜBRIGENS: Das Minus ist nicht von mir!
 
Die Geschichte belegt es doch - irre, verrückte gab es allen Zeiten. Wenn man nur mal alle historischen Diktatoren sich anschaut. Auch in der Bevölkerung gab es zu allen Zeiten durchgeknallte. Heute sieht es nach"mehr" aus, was aber der Tatsache geschuldet ist, dass Nachrichten sich global und rasendschnell verbreiten. Wer hat z.B. in den 60s,70s,80s z.B. über jeden Amoklauf an einer US-Schule, oder sonst wo ausserhalb Deutschlands erfahren? Kaum jemand. Die Statistik ist hier eigentlich für den Allerwertesten.
 
Überraschung. Warum sollte ein gesunder Mensch durch irgendwelche Spiele zum Mörder werden? Hingegen braucht's nur einen gehörigen Sockenschuß zum Amoklauf. Is ja nich so, als hätte es in der Prä-Computerspiele Ära keine Amokläufer gegeben... ich frag mich immer noch, wie BILD und Co. DAS erklären.
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