Mark Zuckerberg hat 5 Milliarden Facebook-Nutzer im Visier

Anlässlich des zwölften Geburtstages seines Social Networkes hat Facebook-Gründer Mark Zuckerberg über seine ehrgeizigen Ziele für die Weiterentwicklung der Plattform gesprochen. Die Nutzerzahlen will er in den kommenden Jahren im Grunde in ... mehr... Facebook, Social Network, Mark Zuckerberg, Zuckerberg Bildquelle: Facebook Facebook, Social Network, Mark Zuckerberg, Zuckerberg Facebook, Social Network, Mark Zuckerberg, Zuckerberg Facebook

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Und die gläsernen Menschen schaufeln sich nach und nach ihre eigenen Gräber. Möchte mir gar nicht ausdenken wie die Welt in Sachen Marketing und Datenschutz in 20 Jahren aussieht. Grausamer Gedanke.
 
@snaky2k8: In 20 Jahren haben wir hier zwei Sonnen. Die gute alte bekannte und unseren Planeten, der dann vermutlich nur noch eine riesige leuchtende Reklametafel im Weltall ist. Andere Spezies werden den "Earthblocker" aktivieren damit der Rest des Weltalls sauber bleibt. Natürlich ruft das auch den Springerverlag wieder auf den Plan, Aliens haben gefälligst deren Werbung im All zu ertragen.
 
@snaky2k8: facebook ist kritisch, das stimmt. für mich wird es aber viel schlimmer wenn man das bargeld abschafft. so sehr bargeld auch nervt, wenn ich NICHTS mehr kaufen kann ohne meinen namen dabei zu hinterlassen...das ist das ende von allem. plastikgeld mit elektronischer abrechnung? gerne! dann aber bitte anonyme guthabenkarten oder sowas. stellt euch vor ihr könnt nix ohne euren namen kaufen. da ist facebook dann nur noch ein nicht relevanter nebeneffekt.
 
@Matico: Heute in 20 Jahren wirst Du mit Deinem Facebookaccount bezahlen. ;)
 
@Matico: Stell dir mal vor du wirst 24/7 Videoüberwacht. Da ist bargeldloses, überwachtes Zahlen nur noch ein nicht relevanter nebeneffekt.
 
@Smoke-2-Joints: im gegensatz zum bargeldlosen bezahlen gibt es zu 24/7 video noch keine konkreten pläne.
 
@snaky2k8: Wen interessiert Datenschutz bei Facebook? Wie Matico auch schon schrieb, dass mit dem Bargeld, also quasi so durch die Hintertür untergeschoben, finde ich das wesentlich wichtiger. Oder das man z.B. mitbekommt, dass irgendeine Institution auf einmal seine Daten von einer Behörde hat. Das man z.B. bei Amazon etwas gekauft hat und das man da auf Facebook weiterführende Werbung bekommt, ist für mich das aller kleinste Problem.
 
2030 ist doch das Jahr wo auch der letzte Mensch erkannt hat, dass er eigentlich keine Internet braucht... sondern das Offline-Leben so viel reicher an "Erleben" und einfach besonders "Lebenswert" ist! Geschweige ist ein Berg voll Zucker sowieso ungesund!

Howgh - ich habe gesprochen!!
 
@NeNeNe: 2030 ist das Jahr, in dem alle elektronischen Kommunikationsmittel aufgrund der Polumkehr versagen. Nichts geht mehr. Alle Smartphones sind tot und alle ach so Technikgläubigen verzweifeln, weil ihre "Mach Feuer"-App nicht wirklich Feuer entfacht, an dem sie sich wärmen können, und sich nicht einmal starten lässt.

Na gut, Facebook funktioniert noch. Mark hat ja vorgesorgt. Und so kann man Mark via Facebook fragen, wie man Feuer macht.
 
@NeNeNe: " Offline-Leben " .... Wo find ich den Link ? ;)
 
@Dark Destiny: Hyperlinks bekanntermaßen illegalen Inhalten sind verboten! :D
http://winfuture.de/news,90913.html
 
Auf mich wird er allerdings verzichten müssen.
 
@Brassel: Ich glaube das kann er angesichts der Vielzahl an Nutzern verkraften ;)
 
@FenFire: Naja, so einfach kann man das nicht sehen.

Ein guter Teil der momentan 7 Milliarden Erdenbewohner, wird auch 2030 (dann vllt. 8 Milliarden) keinen Zugang zum Internet haben.
Dazu kommen noch folgende Peronen:
Diejenigen, die das Internet nur für´s shoppen oder als Informationsquelle nutzen.
Die bis dahin sehr vielen alten Personen die sich nicht für das Internet, geschweige denn Facebook, etc. interessieren.
Und die Personen, denen die sozialen Netzwerke generell egal sind.

5 Milliarden ist schon ein ehrgeiziges Ziel - meiner Meinung nach.
 
@Brassel: Ein guter Teil der momentan 7 Milliarden Erdenbewohner, wird auch 2030 (dann vllt. 8 Milliarden) keinen Zugang zum Internet haben.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zuckerberg-haelt-an-Free-Basics-Initiative-in-Indien-fest-3056468.html

Der liebe Mark sorgt schon dafür ;).
 
@Smoke-2-Joints: Ein moderner Hirte verwaltet und führt seine Lämmer eben per Internet ? *fg
Oder gehts schon danach: Und willst du nicht Teil meiner Herde sein, dann schlag ich dir die Internetverbindung (wieder) entzwei ? *fg
 
"Wir wollen es fertig bringen, jedermann zu vernetzen" Ist dem Vogel vielleicht mal der Gedanke gekommen das dass nicht jeder will und das es wichtigere Probleme. die gerade sein Verbrecherland weltweit verursacht, gibt ?
 
Man kann da auch als Drohung verstehen, ich glaub der Typ hätte kein Problem damit jeden zu vernetzen auch ohne Erlaubnis/Einwilligung/Wissen des Menschen.
 
@Kribs: Na ja, ein Facebook-Account, auf dem nichts passiert, bringt dem Sugarmountain auch nicht soooo viel. Oder postet der dann auch für dich?
 
@RayStorm: Nicht so unwahrscheinlich, hab gerade über eine Studie gelesen die angibt das das bis zu jeder 20zigste Facebook Accounts ein Social-Media-Bot ist.
Reverenz:
http://www.bento.de/gadgets/social-bots-manipulieren-facebook-und-twitter-einige-verdienen-damit-geld-258770/

Facebook sammelt auch Daten über nicht Mitglieder, insbesondere wenn sie in Beziehung zu einen Mitglied stehen.
Reverenz:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Was-Facebook-ueber-Nicht-Mitglieder-weiss-921350.html
 
@Kribs: Ich traue dem Kerl ja auch eigentlich alles zu, wenn es ums Datensammeln geht. Ich frage mich halt nur, ob das was an zusätzlicher Information bringt, wenn er quasi nicht-aktive Mitglieder generiert (es geht ihm ja offenbar auch um die reine Anzahl an Facebook-Accounts).

Ansonsten ist mir leider nur zu deutlich bewusst, dass er über diverse Leute, die einen im Telefonbuch bzw. eMail-Adressbuch haben, schon viel zu viel über mein soziales Umfeld weiss, als ich ihm freiwillig geben würde. Auch wenn ich noch nie einen Facebook-Account hatte und sicherlich auch nie einen anlegen will. Aber immerhin fütter ich ihm nicht noch freiwillig zusätzliche Daten in den Rachen.
 
@RayStorm: Jetzt stell dir einen Bot mit den Daten einer Realen Persönlichkeit vor, nur das der betroffene Mensch nichts davon weiß.

Zum Beispiel ich würde niemals einen Facebook Account anlegen, also besteht für mich auch kein Grund zu überprüfen ob ein solcher existiert (wüsste auch nicht ob man das aus dem OFF kann), gleichzeitig wäre ein Account der auf einer realen Person basiert noch viel glaubwürdiger und zusätzlich noch schlechter als Bot zu überführen.
 
5 Milliarden sind da wohl eher untertrieben. Bis 2030 hat doch jede Kloschüssel einen Internetanschluss, warum sollte sie dann nicht auch einen eigenen FB-Account haben und stündlich Statistiken über den Klopapierdurchsatz posten. Das werden dann wohl eher einige 100 Milliarden FB-Accounts sein. Ob dann noch Menschen dabei sind bezweifle ich eher.
 
Da man ja immer mehr tut, um den normal denkenden Bürger von Facebook wegzudrängen ... wird das doch etwas schwer werden.
 
Pi mal Daumen 7,5 Milliarden Weltbevölkerung aktuell!
Davon laut Medien vielleicht die Hälfte am Verhungern und in Krisengebieten!
Hmmm - kaufen die sich von der Entwicklungshilfe Smartphones - oder stimmt hier was nicht?

Wer lügt? Alles seltsam! *fg*
 
@oetti1731: Und wie viele dieser 8,5 Mrd Menschen (laut Statisika geschätzter Wert für 2030) sind über 13 Jahre alt? (26% sind unter 15 Jahren, in Afrika sogar 41%). Kapiert der Typ nicht, dass ein großer Teil der Nutzer doppelt ist bzw das Haustier angemeldet hat?
 
Es gibt keine 5 Milliarden Narren und sicher wird es sie auch künftig nicht geben. Herr Z. hat noch nicht begriffen bzw. will er nicht wahrhaben, dass der Zenit des Facebookwahn längst überschritten ist.
 
Ich weiß nur, dass ich schon heute die Kommunikation mit jedem Verwandten, Freund und Bekannten auf das Minimum zurückfahre, wenn ich weiß, dass der oder die sich in solchen asozialen Netzwerken herumtreibt.

Unter anderem ist das der Grund, wieso ich nach meinem irreversiblen Verzicht auf ein Mobiltelefon am Ende der 90er Jahre (Nach einigen Jahren mit so einem nervigen Teil wollte ich vor bald 20 Jahren einfach nicht mehr, dass mich jeder Hans Wurst jederzeit von der Arbeit abhalten und andere Leute mich mit einem Gerät, für das ich auch noch Geld bezahle, abhören und Bewegungsprofile von mir erstellen können.) und meinem kompletten Verzicht auf ein eigenes (Festnetz-)Telefon nach meiner Hausrenovierung, auch was E-Mails und Chat angeht nur noch vollverschlüsselte Kommunikation annehme/akzeptiere.

Da meistens jene Leute aus meinem Bekanntenkreis Facebook, WhatsApp und Co. benutzen, die nicht willens und oft auch nicht in der Lage sind grundlegenste Prinzipien des Datenschutzes zu begreifen und die gemeinhin auch keine Ahnung von verschlüsselter Kommunikation haben und somit mit mir nicht über meinen verschlüsselten Chat-Client oder PGP- bzw. GPG-E-Mails kommunizieren können, da sie davon keine Ahnung haben, verzichten so die meisten ganz von selbst darauf, mit mir zu kommunizieren, erfahren daher auch nicht mehr viel über mich und können so anderen Leuten über Facebook und Co. nichts über mich erzählen und unterlassen es hoffentlich komplett mit irgendwem online über mich zu sprechen.

Verzicht auf die Kommunikation mit solchen Social-Network-Fans ist heute leider die einzige Möglichkeit sich davor zu schützen, dass der eigene Bekanntenkreis einem das Leben verkompliziert/zerstört. Wir leben leider in einer Zeit, in der jene Familienangehörigen und Freunde ohne einen blassen Dunst von Datenschutz für einen planbaren Lebensablauf und die Sicherung der eigenen Existenz eine grössere Gefahr darstellen, als der schlimmste Feind, denn dem würde man freiwillig keine Daten über sich geben, mit denen er einem gefährlich werden kann. Nun geben dummerweise Familienmitglieder und Freunde über Plattformen wie Facebook, Twitter, WhatsApp und Co. den mächtigsten Feinden jedes Menschen alle Informationen die diese brauchen um ihn zu kontrollieren und seine Existenz im Bedarfsfall auszulöschen und werden damit selbst zu Feinden gegen die man aktiv werden muss, wenn man nicht mit ihnen in deren selbstgeschaffenen Daten-Gefängnis landen möchte.

Ich habe daher zwar diverse Facebook-Fake-Accounts, um zu überwachen was Freunde bei Facebook möglicherweise über mich verbreiten, aber die Accounts sind eben über Anon-Netwerke angelegt und werden auch nur mit Anon-Browsern und rotierenden Ausgangsservern besucht. Ich habe praktisch für jeden Bekannten bei Facebook einen eigenen Account, so dass sich bei mir kein Bekanntenkreis ermitteln lässt und die meisten Bekannten kennen mich normalerweise nur als Facebook-Freund und wissen nicht, wer wirklich hinter dem Account steckt. Die, die es wissen, haben hingegen strenge Anweisungen keine persönliche Kommunikation mit meinem Account abzuwickeln um nicht zu verraten, wie sie zu mir stehen und wer ich bin.

Da ich alleine schon zig Accounts bei Facebook habe und sicherlich nicht der Einzige bin, der dort mehrere Accounts anlegt (aus welchen Gründen auch immer) gehe ich davon aus, dass Zuckerberg in der avisierten Zeit durchaus 5 Milliarden Accounts zusammenbekommen könnte. Das dies dann allerdings alles zu unterschiedlichen Personen gehörende Klarnamensaccounts, also keine Fake-Accounts sein werden, wage ich mal zu bezweifeln.

Wir leben in einer Zeit, in der Leute mittlerweile mehrere tausend Euro für eine USA-Urlaubsreise verlieren, weil ihnen die Einreise wegen eines witzig gemeinten Twitter-Posts verweigert wird und sie daher nach Leibesvisitation, Untersuchungshaft, Durchsuchung ihres Gepäcks und ihrer elektronischen Geräte ohne Urlaub direkt wieder nach Hause fliegen dürfen, wie man hier lesen kann:

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/visum-verweigert-touristen-duerfen-wegen-twitter-bloedelei-nicht-in-die-usa-a-812494.html

Ich bin daher zuversichtlich, das kaum jemand mit einem Klarnamensaccount bei Facebook und unverschlüsselter Kommunikation sein ganzes Leben von den Auswirkungen der über ihn gesammelten Daten verschont bleiben wird. Die Lektion Datenschutz lernt jeder früher oder später. Die Menschen, welche sie früher lernen, können die negativen Auswirkungen aber noch begrenzen. Die Menschen, welche sie später lernen, sind hingegen verloren, denn Daten über die man einmal die Kontrolle verloren hat schaffen nicht einmal Milliardäre wie Max Mosley mit all ihren Anwälten wieder aus der Welt zu tilgen. Im Datenschutz sind Fehler unwiderruflich. Man hat keine zweite Chance.

Die Leute, die ihr ganzes Leben schon Facebook und Co. ausgeliefert haben können sich schon heute nur noch zurücklehnen und warten was passiert. Das Steuer haben sie längst losgelassen. Jetzt können sie nur noch darauf warten ob es ein Strassengraben oder ein Baum ist in bzw. an dem sie landen. Das kommt halt oft dabei heraus, wenn man etwas benutzen will ohne vorher zu lernen wie es genau funktioniert und wo Probleme auftauchen können. Für das ziemlich primitive Führen eines Kraftfahrzeugs macht jeder einen Führerschein. Aber beim hochkomplexen Internet schreien alle nur nach immer einfacher zu bedienenden Zugangsgeräten und meinen sie könnten es, trotz komplett fehlenden Hintergrundwissens, ohne Schaden für sich und andere nutzen. Das ist ein folgenschwerer Irrtum und für den zahlen schon seit Jahren abertausende Menschen jedes Jahr den Preis, wenn sie z. B. bei Jobsuche, Kreditantrag, Einreise etc. aufgrund der im Internet über sie zu findenden Daten benachteiligt werden, ohne es vielleicht überhaupt zu merken. Fast alle anderen tun derweil so, als würde es nicht einmal die Fälle geben, die gross durch die Presse gehen. Das Schlimme daran ist, dass jene Leute, die sich in sozialen Netzwerken ihre eigene Zukunft ruinieren, auch ein Gefahr für die Menschen darstellen, die klüger handeln als sie selbst, weil Erstere vielfach auch Informationen über Letztere bei Facebook und Co. breitreten.

Die negativen Auswirkungen des Leichtsinns der "Social Network User" bzw. der Datensammelwut der Behörden und Unternehmen sind schon heute überall zu spüren:

Mittlerweile dürfen in die USA z. B. schon keine im Rollstuhl sitzenden Kanadierinnen reiferen Alters mehr einreisen, weil die US-Behörden, obwohl es ihnen eigentlich per Gesetz untersagt ist Gesundheitsdaten der Bevölkerung zu speichern, Leute die mal eine Depression hatten als "Risiko für die allgemeine Sicherheit der Bevölkerung" einstufen und nicht mehr einreisen lassen und das ist kein Einzelfall:

https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/usa-einreiseverbot-aufgrund-von-gesundheitsdaten/

Und damit jetzt keiner meint, in Europa/Deutschland wäre irgendetwas im Datenschutz besser, komme ich an dieser Stelle wohl nicht umhin, einmal zu erwähnen, dass in Deutschland inzwischen die demokratische Grundordnung massiv gefährdet ist und das nicht etwa durch Terroristen oder Rechtsextreme, wie man den Deutschen glauben machen will, sondern durch das flächendeckende Scannen von Datenströmen im Internet und das Erheben privater Verbindungsdaten, was mittlerweile, wie am Falle Sebastian Edathy zu sehen, sogar dazu missbraucht wird, um demokratisch gewählte Volksvertretern ihre Karriere zu ruinieren und sie aus dem Amt zu werfen, obwohl diese nicht einmal illegales Bildmaterial gesammelt haben, wie wohl schon die fortbestehende Existenz des kanadischen Unternehmens beweist, bei dem Edathy sein Material gekauft hat. In Kanada ist der Handel mit Kinderpornografie nämlich auch verboten, d. h. wenn es das Unternehmen noch gibt, scheint es nicht wirklich Kinderpornos zu verkaufen. Wieso hat man hier also einen gewählten Politiker aus dem Bundestag entfernt? War er etwa jemandem im Weg, der in undemokratischer Weise seine eigene Politik machen wollte?

In Deutschland kann man inzwischen nicht nur seinen Job wegen unbedachten Geschreibsels im Internet verlieren und Jugendliche sich auf diese Weise ihre ganze Karriere und Zukunft verbauen bevor die überhaupt angefangen hat, wie hier...

http://www.spiegel.de/schulspiegel/chef-beleidigt-auf-facebook-azubi-verliert-job-a-860595.html

In Deutschland veranstaltet man sogar seit Jahren vom Staat gesetzlich unterstützte Hexenjagten auf Pädophile, die man heute dank Internet recht leicht finden kann, die aber in der überwältigenden Mehrzahl nie einem Kind zu nahe getreten sind, sondern sich mit Ersatzbefriedigungen in Form von Bildern und Videos zufrieden geben, da sie auch selber wissen, dass es falsch wäre, einem Kind so etwas anzutun. Es kann sich jeder aussuchen, ob er das nun Verfolgung wegen Gedankenverbrechen oder etwa wegen sexueller Andersartigkeit (wie das ja auch bei Homosexuellen lange Zeit in der Gesellschaft Tradition hatte) nennt. Fakt ist, dass diese Leute bestraft werden, obwolhl sie direkt gar keinem Menschen Schaden zufügen und der Staat eigentlich erst in deren Privatleben eingreifen sollte, wo das nicht mehr gilt.

Auch staatlich angefachte Hexenjagten auf sexuell Andersartige sind noch nicht das Ende dessen, was die negativen Auswirkungen heutigen Datensammelns angeht.

In Deutschland, als einem angeblich demokratischen Land mit dem Recht auf freie Meinungsäusserung, machen inzwischen selbst Privatleute bzw. staatsferne Organisationen Jagt auf fragwürdige Äusserungen im Internet bzw. auf Personen, die im Internet ihre Meinung äussern und zerstören dann, Kraft eigener, tief empfundener moralischer Überlegenheit, einfach mal deren Existenzen.

http://de.ubergizmo.com/2015/08/28/homophober-post-paerchen-verliert-job.html?PageSpeed=noscript

Die Büchse der Pandora ist also längst weit offen und die Milliarden Facebooknutzer bzw. "Social Network User" haben einen Logenplatz gebucht, um als erste in den Genuss der Auswirkungen zu kommen. Ich wünsche viel Spass bei der Vorstellung, der ich sicher nicht beiwohnen werde.

Ein Hoch auf die 5 Milliarden Facebook-Nutzer oder zumindest 5 Milliarden Accounts, die es sicherlich geben wird, wenn die Naivität unter den Internetnutzern nicht rapide nachlässt. In diesem Sinne: Yes we (s)can!

Einen schönen Tag noch...
 
Im Prinzip kann man schimpfen wie man will. Aber so ein Netzwerk kann ja nur seine Funktion ausspielen, wenn es nur einen Anbieter gibt und sich dort alle anmelden.

Bringt doch nichts, wenn 10 Bekannte bei Anbieter 1 sind, 5 bei Anbieter 2 usw...

Alles hat Vor- und Nachteile.
 
Warum setzt man sich nicht gleich 10 oder 20 Milliarden Nutzer zum Ziel?
 
@Der_da: Ich vermute, das selbst ihm klar ist, das er nicht alle Lämmer dieser Erde wird davon überzeugen können, das er der beste und zuckersüßeste Hirte ist, den man sich nur vorstellen bzw. wünschen kann ?
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