Freie Gerätewahl ab 1. August 2016: Warten auf Ende vom Routerzwang

Zum 1. August 2016 fällt der so genannte Routerzwang. Nach dem langen Hin und Her ist nun auch die letzte Hürde vollzogen. Die Änderungen am Gesetz über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen (kurz FTEG) kommen nun etwas später als ... mehr... Internet, Daten, Netzwerk, Router, Dsl, Kabel, Ethernet Bildquelle: secretlondon123 / Flickr Internet, Daten, Netzwerk, Router, Dsl, Kabel, Ethernet Internet, Daten, Netzwerk, Router, Dsl, Kabel, Ethernet secretlondon123 / Flickr

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Wie sieht das denn dann mit der WlanToGo-Funktionalität bei der Telekom aus?
Fällt die auch unter die "Routerzwangaufhebung"? Oder muss man weiter in den sauren Apfel beißen
und einen Speedport mieten um die Funktionalität nutzen zu können?
Ist ja schließlich bei VoIP VDSL50 im Vertrag drin!?
 
@sandvik: Finde mein Speedport, was Einstellungsmöglichkeiten etc angeht eigentlich nicht so schlecht. Klar bei Fritzboxen etc hast noch viel mehr zum einstellen, 75% braucht man aber eh nie,
Vermisse absolut nichts, sonst häte ich mir schon längst ne Fritzbox geholt.
 
@RubyDaCherry: Das mag für dich zutreffen.
Ich nutze allerdings einige Features die der Speedport niemals liefern wird und bin seit etlichen Jahren FB-Nutzer mit unterschiedlichen Modellen.
Interessanterweise habe ich mit der FB weniger Verbindungsabbrüche als mit dem SP.
Scheinbar ist die FB da besser aufgestellt.
Aber mir geht es um die Möglichkeit des WLanToGo und dem evtl. Entfall des Routerzwangs.
 
@RubyDaCherry: Leider hat aber der Speedport ein absolut schlechtes WLan Signal. Also zumindest der 724V, da geht noch nicht mal durch eine einzige Decke was durch.
 
@Krucki: Schonmal die aktuellen Fritzboxen benutzt? Da geht auch nciht viel, dank der nicht ausrichtbaren Antennen.
Habe immer noch ne inzwischen 6 Jahre alte FB an meinem Kabel hängen, einfach weil WLAN-Empfang unschlagbar ist.
 
@Bautz: Na super, dann kann man ja wirklich behaupten das die Dinger teurer und schlechter werden.
 
@Bautz: Hier kann man die Fritzbox gut umbauen.
 
@Menschenhasser: darf ich aber nicht, weil ja nur gemietet und nicht gekauft. Bei meiner 6390 konnte man einfach bessere Antennen dran schrauben.
 
@Bautz: Also ich habe ja die 6360 von Kabeldeuschland / vodafone, die hat auch keine ausrichtbaren Antennen und ich habe nie Probleme gehabt mit dem WLAN Signal.

Allerdings frage ich mich auch wie sich das Gesetzt bei solchen "gebrandeten" Geräten verhält. Denn es ist gerade trotz Fritz.Box ein großes Problem, da der provider selber Updates ausrolliert und dem User keine Möglichkeit gibt ein veröffentlichtes Update direkt zu installieren. Mal abwarten.
 
@ExitusLG: ich hoffe hoffentlich nicht vergeblich dass unitymedia die kisten freigibt um die selbst zu updaten. die brauchen mir etwas zu lange um "aktuelle" software bereitzustellen....
 
@ExitusLG: Bist du da sicher? Meine als auch die auf der AVM-Homepage haben welche:

http://avm.de/produkte/fritzbox/fritzbox-6360-cable/
 
@RubyDaCherry: Knall dir doch die Fritz Firmware drauf, dann hast du ne Fritz Box im Magenta Design.

Anleitung gibts doch im inet.
wlan soll dann sogar mehr wie 2 Meter gehn, bei uns im Fitness war die Reichweite von anfang Theke bis ende Theke 2 Meter..

Find die Speedport Firmware ist grösste Katastrophe..
 
@sandvik: ich würde sagen das fällt weg.
 
Ich bin aktuell bei KD Kunde und zahle für die fritzbox 5€. Daran angeschlossen sind mit 4 Rufnummern ISDN Tele und Fax. Natürlich könnte ich für 0€ das Modem von KD nehmen und daran eine freie Box anklemmen, aber eben die Telefonfunktion. die Mir die gemietete fritzbox zur Verfügung stellt, nicht nutzen. Und ich denke KD wird sich genau so raus reden. Kunden sollen sich das Modem für 0€ nehmen und daran dann einfach eine ein Router anklemmen. An das Modem kann man dann halt ein Telefon anstöpseln, das wars. Irgend ein Schlupfloch werden die Anbieter schon finden.
 
@Eagles: Aber das Modem ist ja immer noch ein fest vorgeschriebenes. Freie Wahl sieht dann doch anders aus. Kabel Deutschland soll die SIP-Daten rausrücken, wie es z.B. auch bei der Telekom der Fall ist, dann kann jeder seine Geräte selbst wählen. Bin selbst vor wenigen Monaten von KD weg und kann jetzt alles frei wählen und konfigurieren.
 
@Seth6699: Ist bei Kabel nicht so einfach. Das ist zwar SIP, wird aber über dedizierte Frequenzen im Kabel abgewickelt, um es vom normalen Internet zu trennen. Einfach so mit einem eigenen Gerät kommt man da nicht an die Server.
 
@Zweitopf: DOCSIS ist ein Standard, mit dem im Kabelnetz Internet bereitstellt wird. Wenn sich ein Gerätehersteller an den Standard hält, funktioniert das Gerät auch am Kabelnetz. DSL braucht auch einen Splitter um Frequenzen zu trennen. Das ist Teil des Standards und führt nicht zu proprietären Inkompatibilitäten.
 
@Zweitopf: Über welche Frequenzen das funktioniert, kann ja dem IP-Teil vollkommen egal sein. Das Modem übernimmt ja die physische Schicht (wenn man mal das OSI-Modell heranzieht). Aber ob das jetzt Kabel, DSL, Funk etc. ist, ist den darüberliegenden Schichten ja vollkommen egal.
 
@Eagles: Nein, KD nennt dir zertifizierte Geräte. Falls du dich entschieden hast, rufst du den Kundenservice an und sie tragen die MAC-Adresse des Geräts in ihre Datenbank. Es gibt ja auch Router mit integrierten Kabelmodem.
 
Ich bin Unitymedia Kunde, habe das Cisco Modem und bezahle dafür genau 0€ Miete. Der Router dahinter ist n freier... trotzdem begrüße ich die Entscheidung natürlich (bevor hier wer was anderes denkt).
 
@Slurp: Dann hast du noch Glück einen richtigen DS Anschluss zu haben. Viele andere (mich eingeschloßen) haben leider nur einen DS-Lite Anschluss und müssen einen Router von UM nehmen.
Ich zahle deshalb auch 5€ mehr für deren FritzBox nur um den schrott Technicolor Router nicht nutzen zu müssen! Hoffentlich kann ich dann auch selber wählen und nicht 5€ extra für die 6490 zu zahlen.
 
@Dare: hab auch nen Modem von UM aber kein DS Anschluss sondern IPv4 only. Aufgrund meines alten Vertrags. Als Router nutze ich nen asus rt66n mit custom Firmware.
 
@Dare: Wenn du die 6490 seit über zwei Jahren hast, kannst du mal anrufen, dann kannst du entweder ne neue 7xxx bekommen (oder wie ich wegen der Antennen) die 5€ im Monat sparen.
 
@Bautz: ne hab se nichtmal ein Jahr erst. Hatte erst das TC7200 aber das war schrott und hab mich dann durchgerungen doch noch die 5€ zu zahlen. Bzw ich zahl ja für den Upload Boost 5€ da ist die Fritz halt inbegriffen. Aber Danke und welche 7xxx meinst du? die 7xxx FB isnd doch mit DSL Modem?
Ich hab jetzt schon an meiner 6490 eine 7490 dran. Beide sind aber kombiniert in einem Netzwerk. DHCP läuft nur auf der 6490, auf der ist auch die Telefonie dran hängt und WLAN aktiv hat. Die 7490 dient nur als zusätzliche 3GBit LAN Ports im Netzwerk.
 
@Dare: Du hast die 7490 nur als Switch am laufen? Würde es da nicht viel mehr Sinn machen, einen normalen 5-Port-Gigabit-Switch zu nehmen? Die kosten nicht gerade die Welt und verbrauchen viel weniger Strom, und die 7490 lässt sich vermutlich noch gut verkaufen?
 
Das Kabelmodem kann ja vom Anbieter kommen - nicht aber der Router! Gut so!
 
@Zonediver: Ist doch jetzt schon so. Router auf Modem-Funktion beschränken und einen Router seiner Wahl (bei mir die FB7390) dahinter hängen und fertig. Bin mal gespannt, wie die das bei den Kabelanbietern durchsetzen wollen, da abseits von DSL und jeweils eigene Frequenzen. Es gibt z.B. die FB6490 nicht ohne Grund nicht im freien Handel. Die Firmware ist immer auf den jeweiligen Kabelanbieter angepasst.
 
Was ich jetzt noch nicht ganz verstanden habe:

Ich bin bei KD/Vodafone, muss ich mich damit anfreunden vor meinen eigenen Router dann trotzdem noch ein Zwangsmodem zu stöpseln? Derzeit handhabe ich es genau so und habe den Bridge-Modus aktiviert. Das Modem ist ja kostenlos.

Aber trotzdem würde ich es begrüßen, ein Gerät weniger zu haben.
 
@seaman: Da ich selbst im techn. Support von KD/VDF arbeite, kann ich dir sagen, dass es grundsätzlich weiterhin so funktioniert. wie deine Konfiguration aktuell ist. Wie es ab dem 1. August 2016 ausschaut, wenn Du einen eigenen Router mit integriertem Kabelmodem anschließt, ist aktuell noch nicht bekannt.
Mir schwant allerdings bereits jetzt schon Böses, wenn Kunden irgendwelche Router an die Dose knüppeln und dann noch erwarten, dass wir den Support für deren eigene Router übernehmen. Das wird bestimmt lustig.
 
@Taxidriver05: Ok, verstehe natürlich das Problem bzw. die Befürchtungen seitens der Provider. Aber die Frage ist doch, wie die Provider das letztlich handhaben. Ich denke, es ist durchaus legitim auch in Zukunft den "Zwangsrouter" standardmäßig beim Vertragsabschluss mit anzubieten. Wer ihn nicht haben will, kann es ja dann "abwählen". Aber da ist natürlich auch die Frage, wie das Gesetz ab dem 01.08. umgesetzt werden muss. Darf der "Zwangsrouter" oder auch das "Zwangsmodem" dann standardmäßig beim Vertragsabschluss inkludiert sein, oder muss es vom Kunden ausgewählt werden. Letzteres würde ich auch als problematisch ansehen. Aber wenn es standardmäßig inkludiert ist, dann wird es doch der ganz normale Otto-Anwender nach wie vor "mitnehmen". Aber technikversierte Anwender hätten davon viele Vorteile und die wenigsten davon (wenn überhaupt), würden sich bei Problemen wohl bei eurem Support melden.

Meinen Eltern stelle ich auch lieber einen Router von KD/VDF hin, als einen eigenen anzuschließen. Ganz einfach weil ich keine Zeit und auch keine Lust hätte, den Support dafür zu übernehmen.

Ich persönlich kann mit der aktuellen Situation auch sehr gut leben und werde das Kabelmodem wohl auch behalten (weil meine FritzBox kein integriertes Kabel-Modem hat). Aber letztlich werde ich auch erst mal abwarten und mich dann entscheiden. Es hätte aus meiner Sicht schon viele Vorteile, aus 2 Geräten eines zu machen (auch wenn ich mir dann erst einen entsprechenden neuen Router kaufen müsste, aber zumindest für meine jetzige FritzBox hätte ich auch noch andere Verwendungszwecke, z.B. als wlan Repeater).
 
@seaman: Ich nehme stark an (das ist meine persönliche Vermutung und spiegelt nicht die Aussage von VDF/KD wider), dass es in der Tat bei neuverträgen so sein wird, dass standardmäßig ein Gerät gestellt wird. Eventuell weiterhin mit Mitegebühr (z. B. für FritzBox), jedoch optional der Kunde entscheiden darf, ob er die Hardware nutzen möchte, oder ein eigenen Router nutzt.
Grundsätzlich befürworte ich diese Regelung, so lange sich der Kunde auch im Klaren ist, dass bei eigener Hardware auch der Gerätehersteller Ansprechpartner Nummer 1 ist und nicht mehr der Porvider. Und da wird es wohl viele geben, die sagen: Ihr stellt mein Internet bereit, also seid ihr auch verantwortlich, dass es geht."
Dass da eventuell der eigene Router schuld sein kann, wird gern ausgeblendet.
Selbiges Porblem haben wir nämlich bereits mit den D-Link-Routern, die reihenweise aussteigen (meist auf Grund des Alters). Zu viele denken dabei, dass wir dafür veranwortlich sind, obwohl diese Kundeneigentum sind. Klar, muss hier ein Umdenken der Provider erfolgen. Ebenso muss aber auch ein Umdenken auf Seiten der Kunden stattfinden.
 
@Taxidriver05: Wie bereits geschrieben, verstehe ich die Zwickmühle, in der sich ein Provider bzw. dessen Support befindet. Aber da habe ich jetzt auch mal etwas andere Frage:

Wie oft bekommt ihr denn Anrufe bzw. Support-Anfragen von Leuten die das Internet ausversehen gelöscht haben? ;-) (nur weil das Icon des Internet Explorers nicht mehr auf dem Desktop zu sehen ist)

Ich denke, wenn man das hochrechnet, dann kann man in etwa schon erahnen, wie viel Support der "eigene Router" beanspruchen wird. Wobei ich (wie bereits erwähnt) eh davon ausgehen würde, dass die meisten Otto-Normal-Anwender eh den Router vom Provider nehmen, sofern denn dieser bei Neuverträgen standardmäßig angeboten wird bzw. werden darf (ab dem 01.08.).
 
@seaman: Naja... Viel häufiger haben wir so unseren Spaß im Bereich Telefonie, wenn Rufnummern von Telekom, Vodafone, O2 und dgl. (alles was über die Telefondose geht) zu uns portiert wird und ab der Portierung nicht mehr geht, weil das Telefon noch immer an der Telefondose hängt... :D
Wie gesagt. Was die konkrete Umsetzung ab dem 1. August betrifft, liegen auch uns im Support noch keine Informationen vor. Ich denke, die werden aber noch kommen.
 
@Taxidriver05: Solange sie es nicht an den Herd anschließen ist ja alles halb so schlimm ;-)
 
@Taxidriver05: Ich glaube, der Support und das Denken der Kunden ist nicht das Problem. Abseits der Kabelwelt sind ja nun diverse Provider unterwegs, die keine Endgeräte vorschreiben. Und ich habe von denen nicht gehört, dass da jetzt der Support unter sinnlosen Anfragen absäuft. Und wer in Zukunft selber einen Router kauft, der wird auch wissen, dass er das getan hat und wohin er sich im Falle eines Defektes wenden muss.
Die Provider können ja weiterhin Geräte anbieten, es wird denen ja nicht verboten. Insofern wird grad die Masse der Normaluser dieses Angebot auch annehmen.

Wichtig ist einfach, dass es jetzt für den Kunden eine Wahl gibt. Das wiegt deutlich mehr als das Interesse des Providers, möglichst nur ein einzelnes Endgerät bei seinen Kunden stehen zu haben, um den Support zu vereinfachen.
 
Und tschüss Technicolor!
 
@hhgs: Willst du noch einen? Hab 2 auf Lager die nicht mal auf eBay weggehen xD
 
Machen wir uns doch bitte nichts vor, ist ein Speedport wirklich soviel besser als ein Fritzbox? Zugegeben ich weiß es zwar nicht, aber irgendwie vertraue ich beiden nicht wirklich. Auch bei anderen Routern im Low-Cost Bereich habe ich da so meine Zweifel. Aber ein entscheidenden Vorteil haben diese Geräte ja, Gerät in die Telefondose stecken, irgendeinen Code vom Internetanbieter eingeben und die Sache läuft.
"vielleicht auch mit besseren Sicherheitsmerkmalen"... Tja... LanCom, Draytek usw. mit einem Zugangscode einrichten? Das wird wohl nichts (Mal abgesehen davon, dass diese Geräte manchen vielleicht auch zu teuer sind). Wenn man sich die ganzen Sicherheitseinstellungen von z.B. Draytek Routern so ansieht, dass ist doch für die breite Masse ein Buch mit sieben Siegeln.
Oder um es anders zu formulieren, vielen Nutzern dürften Routern mit besseren Sicherheitsmerkmalen zu kompliziert sein, die wollen eben besagten Code eingeben und fertig, da wird dieses Ende des Routerzwangs auch nichts dran ändern. Aller spätestens nach dem ersten Anruf beim Support, wo man natürlich dann keine Antwort bekommt, war es das.
 
@Lastwebpage: wenn man an der Sicherheit rumkonfigurieren muss, kann sie auch gleich ausschalten(oder einen ohne nehmen). Das Risiko ist dann vergleichbar hoch.

Bei der Fritzbox halt Firewall auf "an" (standard), ein paar Port-Forwards angeben ... und reicht erstmal für 99% aller Fälle. Einen Hacker der es auf dich abgesehen hat wird auch eine DrayTek nicht abhalten.
 
naja mir bringt das soviel nich wirklich.
Bin bei UM und hab von denen bereits ne Fritzbox 6490.
So mega viel Auswahl gibts bei Boxen für Kabel eh nicht und es wäre wohl bei mir dann sowieso die FB 6490 geworden.
Offiziell bezahle ich die Box auch nicht sondern nur die zusätzlichen Telefonnummern die ich, auch mit eigenem Router dann weiter bezahlen müßte.
Ergo: Bei mir würde es Preislich nicht billiger (im Gegenteil ich müßte den Router Kaufen) und das Gerät wäre wohl sowieso das selbe. Gut Modem von UM und dann ne FB 7490 dran... Bringt nur auch net wirklich viel mehr.

Bei Kollegen die bei Vodafone, Telekom und co. sind sieht es aber anders aus. Da werden wohl einige auf die Fritzbox oder ähnliches umsteigen.
Ich find´s ne gute Sache auch wenn´s mir persönlich nix bringt.
 
@Eagle02: es geht auch nicht unbedingt nur um Bestandskunden. Aber je nachdem ob deine 6490 in Sachen Firmware beschnitten ist oder nicht, könnte auch dir die Sache noch was bringen. Schließlich könntest du in Zukunft die 6490 "unbranden" und mit einer originalen AVM Firmware betreiben - mit allen Features und auf aktuellem Stand. Das geht bei den meisten Providerboxen nicht.
 
@der_ingo: die hat original AVM Firmware und auch die Aktuellste Version. Läßt sich also absolut nix ändern. Bleibt also bei der obigen aussage.
 
@Eagle02: dann hast du es gut. :)
Mein Provider schreibt mir eine Fritz!Box 7360 vor mit eigener, uralter Firmware, ohne diverse Funktionen und die SIP Zugangsdaten rückt man auch nicht raus.

Okay, mit Tricks betreibe ich jetzt auch schon eine eigene 7490 an dem Anschluss, aber ich bin froh, wenn diese Tricks nicht mehr notwendig sein werden.
 
Schwierig wird es doch wenn man ne Störung hat.
Dann wird die erste Frage kommen welchen Router nutzen sie?
also nicht den von uns, okay dann können wir ihne nicht helfen. bzw. es kommt die Aussage bei uns ist alles okay, kann nur an Ihren Router liegen. :(
 
@Tidus: Wenn die TAL eben OK gemessen wird dann muss man davon ausgehen, ist bei Routern des eigenen Anbieters nicht anderster. Wenn der Abbruch dann noch außerhalb der RAZ (Regulären Arbeitszeit der TCOM) liegt dann ist ein defekt am Router am Wahrscheinlichsten.
Ich entstöre seit 2Jahren für einen großen Roten Anbieter.. Allerdings denk ich mal das die Ahnungslose Kundenbetreuung die in 99% der Fälle Messungen falsch deutet bzw. nicht lesen kann, durch aus mit dieser Ansage kommen wird.
 
@Tidus: Warum wird es denn dann schwierig? Ich meine, genau diesen Stand hast du bei jeglichen Providern seit Jahren, die keine Zwangsgeräte vorgeschrieben haben.
Im Falle des Ausfalls wird halt die Leitung durchgemessen, die Anmeldung überprüft und wenns das nicht war, wirds das Endgerät sein. Und wenn das kein Providergerät ist, ist man für dessen Konfiguration selbst verantwortlich. War nie ein Problem.
 
Was steckt eigentlich hinter dem sogenannten Routerzwang? Verbilligung/Vereinfachung des Supports? Gewinnträchtige Verträge der ISPs mit bestimmten Router-Herstellern? Beides?
 
@Heimwerkerkönig: vermutlich beides. Der Support hats einfacher, wenn er weiß, dass bei den Kunden nur zwei oder drei Geräte stehen, die evtl. auch noch fernkonfiguriert werden können.

Und natürlich ist es ein einträgliches Geschäft. Zusatzfeatures wie WLAN kann man den Leuten teuer vermieten, den Router selber auch. Die Geräte werden in großen Mengen gekauft, das drückt die Preise und erhöht den Gewinn. Ungewünschte Features wie eigene, zusätzliche SIP Anbieter des Kunden kann man in der Firmware ausschließen. Das dürfte für die Provider schon recht lukrativ gewesen sein bisher.
 
Das wird soooooooooooooo geil.
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