Apple-Finanzchef fände Steuerforderungen der EU nicht fair

Es ist kein Geheimnis, dass Unternehmen ihre Firmensitze ganz bewusst wählen, um die Steuerlast so niedrig wie möglich zu halten. Apple soll wegen solcher Praktiken in der EU eine Nachzahlung von bis zu 8 Milliarden Dollar drohen. ... mehr... Geld, Brennen, Feuer Bildquelle: k.a. Geld, Brennen, Feuer Geld, Brennen, Feuer k.a.

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Das ist Kapitalsimus verbunden mit Liberalismus. Wer Geld hat, hat Chancen noch reicher zu werden. Schöne Kurzfassung oder?
 
@Alexmitter: Geld ist ein Rudeltier bei artgerechter Haltung. Aber wenn jemand der EU dann überhaupt Geld schuldet, wird es wohl Irland sein.
 
@Yepyep: Nope, eher die USA. Aber wie könnten China ja bitten ihre USA Staatsanleihen alle gleichzeitig auf den Markt zu werfen.
Für China kein nachteil, das USA Problem hat sich aber gelöst

PS. Welches Geld, das sind IOUs
 
@Alexmitter: Ja, und auch für China und den Rest der Welt wäre das Selbstmord. Also schwachsinnige Polemik.
 
@ger_brian: Natürlich weis ich das. Aber ob es das wert ist? Ja das ist es. Dieses Monster muss Sterben, so oder so. Und ich sehe es als Wirtschaftlichen Neuanfang. Für mich als Sozialist ist es natürlich eine einmalige Gelegenheit, da es nicht nur die Instabilität des Kapitalismus aufzeigt sondern auch noch der gestorben ist, der uns seit Immer aktiv mit Waffen bekämpft.

Es ist Schwer, Es ist Riskant, aber wir währen ein Monster, vergleichbar mit Stalin vom Tisch.
 
@Alexmitter: wenn es das wert wäre, hätte China es wohl längst getan. Die haben Mühe ihre eigene Bevölkerung hinter Schloss und Riegel .. .er... ich meine Mauer zu halten. Da brauchen sie keinen globalen Finanzkollaps mit weltweiten Börsenproblemen. Andernfalls hätten die das LÄNGST gemacht - glaub mir.
 
@divStar: China(für mich als Bedrohung der Menschheit nur kurz hinter den USA) hat es nicht getan da sich die USA ein Backup hält, falls ihre IOUs mal Wertlos sind, nennt sich Armee.
Da die KP(Kapitalistische Partei) der Volksrepublik China einfach keinen Eigenen Grund haben wieso sie uns Erlösen sollten und gleichzeitig nicht wenig Profitieren tun sie es nicht.
Das ändert für meine Politik wenig, und wenn ich sie Instrumentalisieren könnte würde ich es tun.
 
@Alexmitter: warum USA? Sie würden selbst gerne etwas mehr an Steuern bekommen.
 
@Yepyep: Ja, für die USA. Wenn andere Länder das fordern sind sie gleich handelshämmnisse.
 
@Alexmitter: Das hat wenig mit Kapitalismus oder Liberalisierung zu tun. Sondern ist einfach nur unfaires ausnutzen von Gesetzeslücken.

In pseudodemokratischen Diktaturen wie Russland passiert kommt es nie vor das sich Oligarchen mit allen Mitteln bereichern wenn sie einen guten Draht zur Regierung haben?

Plumpes gebashe auf ein politisches System ist nicht weder zielführend oder ein Lösungsansatz.
 
@exxo: Kapitalismus schafft den drang, und Liberalismus die Möglichkeiten.
Aber ob wir so demokratisch sind? Ein Bürger darf seine Vertreter nie treffen, die Wirtschaftsvertreter wann sie wollen.
Sie haben macht, macht die sie auch nutzen nur weil sie Geld haben. Aber vom Volk nie gewählt worden sind.
 
@Alexmitter: Natürlich darfst Du Deinen "Vetreter" treffen und Du kannst es sogar, wenn Du es wirklich und echt willst.

Hier in meinem Heimortort -Mittelstadt in NRW- halten alle meine "Vertreter" öffentliche Sprechstunden ab! Egal welche Partei, egal ob die vom Bundestag hier aus diesem Wahlkreis kommen, egal ob vom Kreistag, Stadtrat oder so...Alle "meine Vertreter" halten hier ihre öffentliche Sprechstunden ab! Und zwar nicht nur zu Wahlzeiten sondern immer und regelmäßig! UND das wird auch bei Dir nicht anders sein! Man (Du !!!) müßtest Dich nur mal drum Kümmern bzw. darüber informieren wann / wo! ABER dann müßtest Du ja aktiv werden für Deine Informationen - da ist es doch viiiiiel !!! einfacher für gewisse Leute und für Dich, rumzumaulen und über die da oben, Deine Vertreter, abzulästen und irgendwelche (unbegründeten!) Sprüche rauszukloppen.
 
@Kiebitz: Ich rede nicht über meine Vertreter auf Lokalebene, die leisten mal mehr mal weniger in dieser Richtung.

Es geht um die Volksvertreter auf Bundesebene.
Kleiner vergleich, in der DDR tagte die Volkskammer im Palast der Republik(Erichs Lampenladen). Ein Offenes Gebäude das nicht nur das Parlament beinhaltete sondern auch eine Große Mehrzweckhalle(Die Modernste bis her) die nicht nur für die Großen SED Versammlungen genutzt wurde sondern auch für jede mögliche Sonstige Versammlung. Dazu noch viele andere Freizeitmöglichkeiten. Das Gebäude was nicht nur für Herscher da, es war für alle dar. Und dieses Konzept sollten wir übernehmen.
 
@Alexmitter: Ich kenne genug Leute, die auch n der DDR Geld hatten und das auch dafür eingesetzt haben, noch mehr Geld zu scheffeln. Das hat mit Kapitalismus nichts zu tun, sondern das ist ein Grundbedürfnis der Menschen.
 
@iPeople: Die DDR ist auch kein Wirklich Sozialistischer Staat gewesen, man kann es vergleichen mit dem BRD Soziale Marktwirtschaft mit viel mehr Staatsbetrieben. Und einer Verfassung von Stalin persönlich XD
Alles keine Guten Voraussetzungen für Sozialismus.

ps. Sozialismus muss ja nicht Bedeuten das jeder absolut gleich verdient, nur da sollen keine solchen Schluchten liegen. Es geht um vernümftige Löhne.
 
@Alexmitter: Die soziale Marktwirtschaft der BRD der 80er Jahre waren die goldenen Zeiten schlechthin. Die DDR war eine sozialistische Diktatur. Ohne STASI und Diktatur wäre es das bessere Deutschland gewesen.
 
@iPeople: Das hat leider nicht sein dürfen, aber ich gebe der heutigen SED mein vertrauen.
Stalin hat die DDR einfach zu sehr geprägt. Ich gehe so weit das ich sage das der Ernsthafte versuch den Sozialismus mit ihm endete. Lenin ist einfach zu früh gestorben. Man muss bedenken das sie UdSSR nur zu einer Diktatur wurde da sie bis zum Schluss mit der Vorläufigen Revulutionsverfassung regiert wurde.

Was die DDR beraf war sie leider auch von der Lage ungünstig. Man muss bedenken das der Westen wirklich alles unternahm die Innere Lage aufzurütteln. Die die dann geflohen sind kamen zu einem Großen teil wieder zurück da sie einfach im Westen zu denen gehörten die nahe an der Hungergrenze Arbeiteten.
 
@Alexmitter: Also ich kenne einige, die zu DDR-Zeiten per Ausreiseantrag rüber sind. Von denen ist keiner zurück gekommen und jeder von denen hat einen gut bezahlten Job bekommen. Mit 2 von denen habe ich heute noch Kontakt. Beide haben in der BRD studiert (was ihnen in der DDR verweigert wurde).
 
@iPeople: Ich kenne z.b. Eine Frau dessen Ausbildungsberuf den sie in der DDR gelernt hat überhaupt nicht existierte im Westen, sie hatte große Probleme.
Dagegen ist es schon echt blöd wenn einem das DDR Bildungssystem nicht offenstand
 
@Alexmitter: Und was war so exotisch an dem Beruf? Vielleicht hätte sie ja nen riesen Geschäft als Selbstständige damit machen können ;)
 
@iPeople: Es ist so etwas wie die 3. Hand eines HNO Arztes, gibt es in BRD so nicht und damit auch kein ausführbarer Beruf.
 
@Alexmitter: Sie hätte ja umschulen können, zur HNO-Assistentin oder so ;) Also quasi 2. Hand.
 
@iPeople: Bei HNO Ärzten gibt es keine klassischen Arzthelfer, das ist irgendein ding das man Studieren muss. So genau kenn ich mich mit diesem Beruf auch nicht aus.
 
da scheint sich der Apple Finanzchef nicht ganz mit europarechtswidrigen Subventionen auszukennen. Die müssen zurückgefordert werden, auch wenn das nationale Recht etwas anderes vorsieht.
 
@stfN: Dann soll Irland das blechen. Die haben dann schließlich gegen europäisches Recht verstoßen.
 
Europa könnte gerade durchaus ein paar Milliarden brauchen. Apple hat über 200 davon in Reserve, 5-6 sollten da nicht ins Gewicht fallen. ;)
 
@hhgs: 200 Milliarden sind doch Peanuts im Vergleich zum Gesamtvermögen der deutschen Bevölkerung. Das ist ein zigfaches dessen. Was meinst du warum zur Zeit die Zinsen so extrem niedrig sind? Die EZB trägt da nur einen kleinen Teil der Schuld. Es ist viel zu viel Geld vorhanden, welches zugegebenermaßen überwiegend in der Hand weniger Leute befindet. Das ist der Grund, warum man heute froh sein muss, wenn man auf einem Tagesgeldkonto 1% Zinsen erhält. Unter Berücksichtigung evtl. Bankgebühren und Inflation erhält man so eine Negativverzinsung. Europa und die USA könnten die Finanzprobleme leicht lösen, wenn die Steuersysteme sozialverträglicher ausgelegt werden. Es ist doch nicht fair, dass wenn ich 10.000 Euro in meinem Depot an Aktiengewinnen habe, das mit nur 25% versteuert wird, wohingegen mein erarbeitetes Einkommen viel höher besteuert wird. Dass es Sozialschmarotzer wie Apple, Ikea und Co gibt ist alleine die Schuld derer, die die Regeln für die Finanzsysteme erstellen.
Es gibt da keine Gesetzeslücken oder ähnliches. Das ist knallharte Lobbyarbeit, die zu solchen Ausuferungen unseres Finanzsystems führen. Da hat nicht ein Finanzminister was übersehen und die Wirtschaft nutzt das aus. Das ist politisch so gewollt.
 
@ijones: Das ist so, da Menschen mit Geld die selbe oder mehr macht haben wie die vom Volk gewählten Volksvertreter.
 
@ijones: Und weil die deutsche Bevölkerung so reich ist, gibt es immer mehr private Überschuldungen?
 
@McClane: dafür sind die meisten selbst schuld.
 
@Zebrakaffee: Ja ne, is klar.... noch mehr Weltfremde...
 
@McClane: stimmt, für das eigene Unglück ausnahmslos ein anderer verantwortlich.
 
Tja, das Leben ist hart, aber ungerecht.....
 
Steuern zahlen- wie schnöde, wo Apple uns gesegnet hat mit der Erleuchtung der stylischen Technik, eine wahre Epiphanie der technophilien Gemeinschaft wartenden Jünger. Nein, wir sollten Spenden, und bitten die Devotionalien des Seins höher zu Verpreisen um ein Fortbestand dieser epochalen Technik weiter zu gewährleisten. (ironie off)
 
@teufler: jup - die Apple-Jünger sollten spenden :) für das arme Apple.
 
Ne ne so nicht....die sollen mal schön zahlen.
Andere firmen machen es auch.
Wenn ich mir anschaue was die an lohn zahlen (10 cent die stunde) dann finde ich sollte man da auch was machen...

An Apple Sachen hängt nicht nur Schweiß, sondern auch Blut!!

Den Chefs sollte man mal 10 cent die stunde geben, alles weg nehmen und selber 10 stunden massenproduktion fertigen lassen, das die mal sehen wie es ist.

Ich würde die strafe begutheißen.
Sowie eine lohnerhöhung und arbeitserleicherungen für die armen arbeitnehmer.
 
@DerZero: Hey... Das kannst Du den Applejüngern nicht antun! Dann kostet das nächste iPhone ja gleich doppelt soviel!
 
@DerZero: die Frage ist: ist es bei irgendeinem anderen Geräten anders? Fast immer kommen unsere Geräte aus der Weltfabrik China - und da sind unfaire Löhne und ggf. Blut stets dabei. So gesehen dürfte man dann so gut wie nichts kaufen.
 
@divStar: Motorola hatte mit dem Moto X einen Ansatz versucht, dieses Gerät in den USA zu fertigen. Das Fairphone wurde extra an einen fertiger mit gewissen Standards vergeben.
Dann gibt es verschiedene Zertifikate und Verbände, wo eine Firma Gelder für Förderprojekte investiert werden.

Es gibt schon ein paar Stellschrauben worauf die Firmen Einfluss haben.
 
Naja, so ganz unrecht hat Apple ja nun auch wieder nicht, finde ich. Ein EU-Mitgliedsland kann ja durchaus irgendwelche Vorteile anbieten, damit sich Firmen ansiedeln, Infrastruktur, behördliche Vereinfachungen usw. Ein allgemein sehr niedriges Lohngefüge, mag zwar andere Problem verursachen, aber nun gut, von mir aus auch das. Aber Steuern? Da wird es dann vielleicht etwas problematisch, insbesondere auch dann, wenn ein Firma in ein EU-Land ihren Sitz hat, aber EU weit tätig ist. Auf jeden Fall kann man kaum eine Firma kritisieren oder gar verklagen, weil diese die Steuervorteile eines EU-Landes nutzt.
 
@Lastwebpage: das sehen offenbar viele Menschen anders. Mir kanns egal sein - auf die Preiszulagen von Apple kann ich verzichten und die Milliarden an Steuernachzahlungen werden im EU-Jungel sowieso versickern.
 
@divStar: die Menschen sind aber egal, auch das deutsche Steuerrecht ist dermaßen komplex, da findet man immer eine Möglichkeit Steuern zu sparen. Und dies wird auch immer genutzt, solange es eben rechtlich funktioniert. Im Kleinen wie im Großen.
 
@Yepyep: Glaub mir, im deutschen Steuerrecht gibt es keine unbeabsichtigten Lücken. Wenn einem etwas ungerecht erscheint, dann ist das politisch so gewollt und ist das Produkt entsprechender Lobbyarbeit. Ich finde 2,5% klingt noch sehr viel. Ikea zahlte teilweise nur Steuern im tausendstel Prozentbereich. Da macht man einfach eigenständige Landesniederlassungen auf und diese müssen die Namensrechte teuer (seltsammerweise ungefähr in Höhe der jeweiligen Gewinne) bezahlen.
 
@ijones: natürlich ist es irgendwo gewollt, bis man eben der Meinung ist, es wäre ungerecht und ein Fehler. Bis dahin nutzt man eben die Möglichkeiten.
Deswegen schliesse ich mich da auch Apple, Google, Amazon an, sie nutzen eben nur die Möglichkeit die von EU und dann Ireland geschaffen wurde.
 
@Lastwebpage: Da hast Du recht. JEDER versucht Steuern zu minimieren. Wenn ich meine Steuererklärung mache, dann versuche ich auch möglichst viel Geld wieder zu bekommen. Das gilt für Unternehmen genauso. Was wäre das für ein Unternehmen, das freiwillig ein paar Hundert Millionen Euro Steuern zahlt, obwohl es nicht muss. Das würde das eigene Geschäfts schädigen, die Aktionäre würden weniger Dividende bekommen und die Angestellten weniger Gewinnbeteiligung. Wer würde es dem Unternehmen danken? Dass so wenig Steuern gezahlt werden ist einfach nur ein Versagen der Politik!!! Dabei gibt es durchaus Reiche, die das System auch unfair finden und bereit wären, mehr Steuern zu bezahlen, wenn die gesetzlichen Vorgaben das verlangen. http://www.welt.de/wirtschaft/article1330734/US-Milliardaer-Buffett-will-mehr-Steuern-zahlen.html
 
@Nunk-Junge: Das Problem ist aber dass nur Apple diesen Steuervorteil bekommt so wie es im Text steht. Die anderen Firmen müssen ihre 12% zahlen und Apple nur 2,5%. Und das sollte auf jeden Fall untersucht werden. Steuern sollte jeder minimieren können aber nur wenn es auch zusteht, und das weiss man bei Apple nicht als Außenstehender.
 
@TobiasH: Klar, es sollte schon legal sein. Aber dass Firmen Vorteile bekommen liegt an der schlechten Politik. Das ist hier bei uns nicht anders. Firmen wie Mercedes zahlen weniger Steuern als mittlere Handwerksbetriebe. Und warum? Weil die Gesetze es ermöglichen. Fair ist das natürlich nicht.
 
@Nunk-Junge: Ich meinte damit folgendes. Wenn du, als Privatperson, deine Steuern in Bayern bezahlst, weil diese dort niedriger wären, was sollen dann Briefe aus Baden-Württemberg, NRW, Hessen usw. oder sogar Anklagen die fordern anderswo die Steuern zu bezahlen? Das wäre doch an Absurdität kaum noch zu überbieten, oder? Du kannst doch nichts dafür, das Schäuble keine einheitliche Besteuerung für Privatpersonen hinbekommt.
 
@Lastwebpage: Ich sehe es so: Wenn es dich zu dem Zeitpunkt rechtmäßig war, diesen niedrigen Satz zu zahlen, welches wirtschaftlich denkende Unternehmen würde es dann nicht machen, so lange es erlaubt ist.

Wenn es also gesetzlich rechtens war, dann sollte man auch nichts nachzahlen müssen. Die EU trägt dann gefälligst Sorge dafür, dass entsprechende Gesetze verschärft werden.

Wenn es ungesetzlich war, dann auch bitte nachzahlen.

Moralisch ist es eine blöde Sache, dass die Aktiengesellschaftenen leider nur im Sinne hoher Dividenden denken. Soziales Verhalten könnte also gefordert werden, und das fängt bei uns im Kopf an.
 
Die Mitarbeiter in China, die sich teilweise selbst umbringen, weil sie keinen Ausweg sehen finden das auch nicht in Ordnung.
 
@AngelusJimenez: Die sind aber nicht bei Apple angestellt und bauen auch nicht nur Apple-Geräte zusammen (Foxconn: Acer, Amazon.com, Apple Inc., Cisco, Dell, Hewlett-Packard, Intel, Microsoft, Motorola Mobility, Nintendo, Nokia, Sony, Toshiba, Vizio, Samsung. Pegatron: Acer, Apple, Asus, Dell, Fujitsu, Hewlett-Packard, Intel, Lenovo, Microsoft, Nokia, Panasonic, Sony, Toshiba. Quelle: Wiki-Artikel zu Foxconn u. Pegatron).
 
"Wenn diese Untersuchung ein faires Ergebnis hervorbringt, dann sollte die Summe Null sein" - und warum muss ich und jeder andere Leser hier dann Steuern bezahlen? Können wir auch unseren Wohnsitz in ein Niedrigststeuerland verlegen? Und wo bleibt die Fairness von Irland?
 
@mgg2000: Ja kannst du, du musst nur deinen Hauptwohnsitz z.B. nach Monaco verlegen und den Großteil deiner Lebenszeit dann dort verbringen, dann kannst du auch dort Steuern sparen, wie es uns ein ganze Menge Sportler ja vorleben.

Irland ist ja nur ein Beispiel, und ja, es ist Hauptsächlich erstmal ein Problem der EU mit Irland. Wenn Irlands Steuerrecht den EU Vorgaben widerspricht, dann muss Irland das ändern.

Ob Irland dann rückwirkend von Apple Steuern einziehen kann, ist wohl eher unwahrscheinlich und wird die Gerichte mit Sicherheit auf Jahrzehnte beschäftigen.
 
@mgg2000: Klar kannst Du Deinen Wohnsitz verlagern. Was glaubst, was in den deutschen Grenzregionen passiert? Arbeiten im einen Land und wohnen im anderen Land.
 
Wenn die Darstellung den Tatsachen entspricht kann ich das verstehen. Eine Strafzahlung wäre dann in jedem Fall ungerecht - eine Nachzahlung ist wiederum etwas anderes. Ganz abgesehen davon, dass Apple gar nicht weiß wohin mit den Barreserven.
 
@DRMfan^^: eine Nachzahlung wäre genauso ungerecht. Man sollte die Lücken schließen und dann muss sich Firma X was anderes einfallen lassen oder eben die Steuern zahlen.
 
@DRMfan^^: Stell dir vor eines Tages kommt die EU dahinter, dass Deutschland über Jahre zu wenig Einkommenssteuer im Vergleich zu anderen Ländern verlangt hat und du sollst nun auf die Bank gehen und zig tausend Euro an den Staat überweisen. Wäre das gerecht?

Das Problem der EU besteht mit Irland und hat erst einmal nichts mit Apple zu tun. Wenn die EU entscheidet, dass dieses Gesetzt ungültig ist, muss Irland dafür gerade stehen und ich glaube kaum, dass die von Apple etwas zurückverlangen dürfen, was sie ihnen per Gesetz und unter speziellen Bedingungen gegeben haben.
 
@gutenmorgen1: "Spezielle Vereinbarung" klingt für mich nach Sonderbehandlung, nicht nach einem Konflikt mit "EU-Recht". Aus Unrecht wird nicht plötzlich Recht. Einfaches Beispiel: Wenn dir A Hehlerware verkauft und davon selbst nichts weiß, muss erstmal A dafür gerade stehen. A hat die Ware aber von B bekommen und B von C. B und A wissen nichts davon, dass es Hehlerware ist - dennoch ist der Vertrag zwischen A und B nicht rechtens.
 
@DRMfan^^: Nur sprechen wir hier nicht von irgend einem unbekannten dem ein blinder schon ansieht, dass er ein Gauner ist, sondern von einem Gesetz, das von einer demokratischen Regierung legitimiert wurde.
Wenn ich mich als Unternehmen darauf nicht verlassen kann, worauf dann?
Apple hat nicht gegen EU-Recht verstoßen sondern Irland und Irland muss dafür gerade stehen.
 
@gutenmorgen1: Wie gesagt: Ob es wirklich ein Gesetz ist, wäre schon einmal eine interessante Frage.
 
Wenn Apple nach irischem Recht die Steuern bezahlt hat, die es hat bezahlen müssen, dann sollte das eigentlich wirklich so sein... Wenn Irland solch ein unternehmensfreundliches Steuersystem hat, dann ist es doch klar, dass man sich dort niederlässt. Google hat in Dublin ja auch sein EU HQ, wie vermutlich auch viele andere Firmen. Scheinbar ist dieses Steuersystem für Irland ok, ansonsten würden sich ja dort die Politiker beschweren, aber die belassen es bei diesem Steuersystem, stattdessen beschwert sich eben die EU... Mal schauen was dabei raus kommt...
 
@bigbang514: Nichts. Denn Steuerhohheit haben die Ländern. Darum gibt es keine einheitlichen Steuern in der EU und deutsche Arbeitnehmer zahlen vergleichsweise viele Steuern.
 
Keine Steuern bezahlen ist unfair. Andere Firmen müssen es aber.
 
@jediknight: schau einfach mal nach Steueroasen und dann welche Firma wo eine Hauptniederlassung hat, da findet man mittlerweile auch kleine mittelständische Unternehmen.
 
Da scheint Apple mit Herrn Hoeneß und Frau Schwarzer in guter Gesellschaft zu sein. Ich möchte auch einen Steuerbefreiungsantrag einreichen. Ich habe viele Jahre Steuern gezahlt - Und es hat mir nicht gefallen. Darf ich jetzt raus?
 
Ich fände Apple Chefs Vermögen.

(#Kalauer-Die-Man-Aussprechen-Muss)
 
Und der Mittelstand zahlt die Zeche! Scheiss Großkonzerne ohne Gesicht und Anstand. Dem Baum sollten mal dringend die Äpfel entfernt werden sonst vergammeln sie noch.
 
Wenn ich das richtig verstehe, ist das aber eher ein Streit zwischen Irland und der EU. Wenn Irland diesen Deal mit Apple oder wem auch immer (ja lieber Basher, es geht dabei nicht nur um Apple, auch wenn Ihr das nicht wahrhaben wollt) gegen europäisches Recht gemacht hat, dann sollte Irland auch dieses Geld bezahlen.
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