Doom soll "wilde Action-Achterbahnfahrt" mit ein wenig Story werden

Dieses Jahres soll es endlich soweit sein, id Software wird den langersehnten vierten Teil des Kult-Shooters Doom veröffentlichen. Executive Producer Martin Stratton hat sich nun einer Frage- und Antwort-Session gestellt und zahlreiche ... mehr... E3, Bethesda, Teaser, E3 2015, Doom, Doom 4 Bildquelle: Bethesda E3, Bethesda, Teaser, E3 2015, Doom, Doom 4 E3, Bethesda, Teaser, E3 2015, Doom, Doom 4 Bethesda

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"Ein wenig Story.." Toll wie wichtig sinnlose Ballerei ist..
 
@McClane: Ein Spiel braucht keine gute oder viel Story, um gut zu sein. Nimm dir Minecraft als Beispiel. Und lieber hab ich ein Spiel mit super Gameplay und einer Alibi-Story, als einen Abklatsch, der zu viel versucht, aber gar nichts richtig macht. In dem Sinne: Her mit der sinnlosen Ballerei!!
 
@bigspid: Na, das Niveau der Spieler geht eben immer weiter runter...
 
@McClane: Ähm, gerade ide 80er oder 90er Jahre Games haben doch von der Story her ein fast unterirdisches Niveau (mit Ausnahmen natürlich).
 
@bigspid: Zwei konträre Ansätze; die letzteren CODs (ausser Ghost, zu welchem ich mich nicht äussern kann) und 'The Walking Dead'.

Bei ersterem frag ich mich, wozu die da (nach MW2) überhaupt noch irgendwelche Stories gebastelt haben und verzichtete irgendwann darauf, mir COD-Aufguss Nummer XXX zuzulegen und bei Zweiterem hat es fast ausschliesslich Story, welche nur dann und wann mal den Konsumenten mit einigen wenigen Aktionismen aufweckt. Ich fand Letzteres um Längen besser (auch ohne hypertolle Grafik und auch wenn es da nicht ureigentlich ums Ballern geht).

Zum Glück sind die Geschmäcker verschieden und so gibt esauch künftig vermutlich für jeden das, was er haben möchte.

Ich persönlich hab auch bei einem Ballerspiel gern etwas, das mir näher bringt was und warum ich das mach. So schwierig kann es nun auch wieder nicht sein, sich ein wenig Storyline einfallen und ins Spiel einfliessen zu lassen und ist mMn auch nicht zuviel verlangt. Ein Grund, warum ich dann eben irgendwann auf COD verzichten konnte (neben anderen Dingen bei COD).
 
@Diak: Wir als Gamer haben ein grundsätzliches Problem. Wir ordnen Spiele eher nach Bedienkonzept/Ansicht, als nach dem tatsächlichen Genre ein. (Analogie zu Filmen: Unterscheidung nur durch "Handkamerafilm", klassische Erzählweise, Übergeordneter Erzähler, der das Filmgeschehen kommentiert, etc. anstatt nach Action, Horror, SciFi usw. zu unterscheiden)

CoD zB ist ein typisches Beispiel für einen Action-Film wie Stirb Langsam (an dieser Stelle empfehle ich das Youtube-Video das mitzählt, wie oft Bruce Willis schon gestorben wäre^^). Ich spiele sehr gern die jährlichen Stories von CoD, die mal besser und mal schlechter sind. Dabei geht es um stumpfe Action, einem Effektgewitter und kurzweiliger Unterhaltung. Wenn ich hingegen auf etwas mit mehr Tiefgang Lust habe, kann es gerne etwas wie Until Dawn sein, oder eines der Telltale-Spiele wie Walking Dead. Es kommt eben auf Lust und Laune an, was man grad spielen möchte. Wenn ich aber natürlich eine tiefgründige Story spielen will und dann CoD anpack, wäre das so, als wenn man gerne eine Komödie sehen wollte und sich dann Terminator reinzieht.

Aktuell spiele ich Fallout 4, weil ich gerne tief in einer Spielwelt versinken möchte und mich ein Stückweit darin verlieren will...also nicht unbedingt einer Storylinie folgen, sondern meine "eigene Geschichte" spielen. Da es aber fast nichts mehr zu machen gibt und meine Stimmung grad mehr taktisches Vorgehen umschwenkt, wird als nächstes Rainbowsix Siege angepackt! Das hat zwar garkeine Story, aber ich würde es daher nicht als schlechtes Spiel bezeichnen ;) Und nur weil beide das gleiche Bedienkonzept "Ego-Shooter" verwenden, würde ich sie ganz und garnicht in eine Kategorie packen.

(Ich weiß, hab lange ausgeholt, aber jetzt komm ich zum Punkt^^)
Um deine Frage zu beantworten, warum denn noch CoD eine "Story" bietet: Weil es kaum Spiele gibt, die das Segment der "Action-Movie"-Spiele so gut bedient, wie CoD! Weil kaum ein anderes Spiel das Einsteigen ins Gaming/Konsolengaming (mit Bedienkonzept Ego-Shooter) so leicht macht, wie ne Runde CoD! Man muss sich nur mal in jemanden hinein versetzen, der es nicht gewohnt ist, mit Maus+Tastatur oder dem Gamepad eine Spielfigur zu steuern ;)

Zu deinem letzten Absatz: Doch, es ist verdammt schwierig. Deswegen loben wir die Spiele, die es schaffen, auch so hoch! Es gab mal einen guten Bericht dazu, wie ein Mensch eine Geschichte verarbeitet, die er liest, im Film sieht, oder als Spieler erfährt. Größte Herausforderung stellen die Spieler dar, da einem vieles entgehen kann und man einen schmalen Grat zwischen Story und Gameplay gehen muss. Als Beispiel nenne ich hier The Order 1886, das die Story dem Spiele so reinboxt, in dem es alle 5min eine Cutscene gibt. So verpasst man zwar nichts, stört das Gameplay aber ungemein.
 
@McClane: manchmal will man einfach nur abschalten und BALLERN! dazu brauche ich keine Story. Und lieber wenig Story als eine wirklich schlecht .. siehe fernsehen ... manchmal könnte man da auch einfach sinnlos farben in einander verschmelzen lassen ... hat mehr informationsgehalt als 99% von dem was RTL sendet
 
@1O1_ZERO: Moorhuhns Rückkehr...
 
@McClane: Schach hat auch keine gute Story.....
 
@McClane: Mir reicht Story im Style von Serious Sam, vollkommen aus XD
 
@Lon Star: That's the spirit!!! :D
 
Manche sagen jetzt vielleicht, was soll man denn erwarten? Doom ist halt Doom. Ob dieses Konzept noch in die heutige Zeit passt, wird man sehen, wenn's raus ist und die ersten Verkaufszahlen eintrudeln. Was ich, zumindest für mich, klar sagen kann, ist, dass ich es mir definitv nicht kaufen werde, wenn wieder die deutsche Zensierung zuschlägt. Wenn schon Monsterballerei, dann exakt so, wie es die Entwickler hergestellt haben. Was ich bis jetzt gelesen habe, sollte aber positiv stimmen, denn es soll angeblich "100% uncut" sein.
 
@Aloysius: Österreich?
 
@alh6666: wenn sie es wie bei wolfenstein machen sollten, wäre das, zumindest am PC, keine Option
 
@ExusAnimus: Naja, bei Wolfenstein gab es ja so komische Symbole die nicht sooo gern in Deutschland gesehen werden... ;-) Wobei ich den Dreck auch nicht sehen will...
 
@alh6666: solange sie auf den Gegnern sind finde ich die jetzt nicht so dramatisch ^^
 
@Aloysius: Ich weiß nicht ob die Spieler noch in die heutige Zeit passen, dass könnte auch der Unterschied sein. Ich habe früher Wolfenstein, Doom 1 & 2, Quake, Hexen sowie Duke Nukem gespielt. Ich war vielleicht nicht der allerbeste, aber ich hatte Spielspaß und kam auch einigermaßen gut durch die Level. Wenn es einem bei Doom 2 zu langweilig war oder durch war, es gab ja unzählige Maps. (Ich habe dann auch Doom 2 übers WWW gespielt)
Aber so bei Quake Arena ging es dann bei mir langsam los. Die anderen hatten keine Standardtastatur und keine Standardmaus und/oder waren einfach jünger, auf jeden Fall fühlte ich mich teilweise deutlich abgehängt. Das war bei mir auch der Punkt, ab dem ich keine Shooter mehr spielte. Ich denke einigen Anderen geht es ähnlich, viele die Doom 1 gespielt haben, werden Doom 4 nicht mehr spielen können.
 
Meine einzige große Egoshooter-Hoffnung für 2016. Alles andere ist mit Multiplayer, Open World, Moba, RPG. usw. verseucht. Der klassische Ego-Shooter war noch nie so tod wie heute. Leider in meinen Augen.
 
@alh6666: Der klassische Ego-Shooter wurde durch "Genremixes" ersetzt, das hast du schon richtig erkannt. War aber bisher in jeder Kunstform so. Bei Gemälden zB wurde es auch immer detaillierter, bis irgendwann die Gegenbewegung zur Abstraktion stattgefunden hat (Picasso) bis hin zur Konsequenz daraus, dass irgendwann nur noch eine einfarbige Wand die Kunst dargestellt hat. Dann die Gegen-Gegenbewegung wieder hin zu natürlicheren Formen und mehr Details...das ganze ist ein Kreislauf und wird bei Ego-Shootern nicht anders sein ;) Die neuen Wolfenstein-Spiele habens vor gemacht.
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