Politiker entrüstet: Googles Steuerdeal in UK ist eine Farce

Langsam aber sicher gehen die Steuerschlupflöcher für große Unternehmen in Europa aus. Nach den Berichten über millionenschwere Steuernachzahlungen von Apple an Italien und Strafandrohungen in Irland geht es nun Google an den Kragen. mehr... Google, Suchmaschine, Doodle, Google Doodle Bildquelle: Google Google, Suchmaschine, Doodle, Google Doodle Google, Suchmaschine, Doodle, Google Doodle Google

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Die Labour-Partei war doch Jahrelang an der Regierung, und da hat sie Googles Machenschaften geduldet. Aber aus der Oposition heraus ein großes Maul haben, darin sind ja auch Unsere Parteien geübt. Bestes Beispiel war die aus der Freidensbewegung entstandene Partei der Grünen, die als Regierungspartei deutsche Soldaten zum ersten Kriegseinsatz seit 1945 geschickt hatte.
 
@Butterbrot: welchen Kriegseinsatz meinst du?
 
@xploit: echt jetzt ?
 
@Greengoose: Darf ich noch fragen oder soll ich einfach alles hinnehmen, was im Internet in irgendwelchen Kommentarbereichen steht? ;)
 
@xploit: ja, ja - die toten Soldaten die aus Afghanistan zurückkommen sind alle beim bauen von Schulen vom Gerüst gefallen.
 
@LastFrontier: Hab ich behauptet, dass der Afghanistan-Einsatz harmlos ist? Ich habe ne ganz normale Frage gestellt... aber irgendwie ist hier jeder permanent auf Krawall gebürstet und fühlt sich persönlich angegriffen, wenn der Mensch am anderen Ende von der Leitung eventuell eine andere Meinung haben könnte.
 
@xploit: Afghanistan ist Krieg. Dagegen war der Kosovo eher Kinderkram.
Nur Vollidioten und linke Socken bezeichnen das alles als Friedensmission.
Mir ghet einfach diese Verharmlosung auf den Senkel.
Wer meint, die Bundeswehr hätte keine Kriegseinsätze, der kann sich ja gerne an solchen Friedensmissionen teilnehmen.
Aber vorischt - dort schiessen die Scheiben zurück.
 
@LastFrontier: "linke Socken" bezeichnen Afghanistan vermutlich eher selten als Friedensmission...ich hab den Krieg weder verharmlost noch seine Unsinnigkeit in Frage gestellt, aber irgendwie bist du gerade blind vor Wut, auf was auch immer.
 
@xploit: Schön das hier noch rational denke Persönlichkeiten mitkommentieren - auch wenn es nicht immer einfach ist. :)
 
@LastFrontier: Man kann ja vorher noch mit shooter-games bzw. Strategiespielen trainieren. Sollen ja sehr beliebt sein >;->
 
@LastFrontier: Afghanistan war aber nicht der erste Einsatz. Was er meint, ist der Einsatz im Kosovo, der zudem auch noch völkerrechtlich umstritten ist ;)
 
@iPeople: Völkerrechtlich umstritten ist sehr nett ausgedrückt. Es war ein klarer Verstoß gegen das Völkerrecht, das sagen sogar offizielle Gutachten.
 
@Nunk-Junge: Ich weiß ;) Aber "Gewinner" klagen sich selten selber an ;)
 
@Nunk-Junge: und Gerhard Schröder selbst
 
@LastFrontier: nach afghanistan haben die deutschen truppen aber auch nicht die grünen geschickt...das war jener herr: > https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Struck <
 
@Rulf: Kein Verteidigungsminister kann ohne Beschluss des Bundestages Truppen in Auslandseinsätze schicken.
Die einzigen die gegen solche Einsätze stimmen sind die Linken. Alle anderen gehen da schön mit.
Bisher gab es nur einen einzigen Kanzler der den Kriegseinsatz verweigerte. Das war Schröder bei den Golfkriegen.
 
@LastFrontier:

Nichts für ungut, aber das ist wohl der Witz schlechthin! Wie kann man etwas verweigern, was Niemand - nicht mal Bush - gefordert hat?!
Das scheinheilige Schröder-Geschrei "Mit mir nicht!" war nur der aufkommenden BT-Wahl (und seiner drohenden eigenen Wahlniederlage) geschuldet (ihm kamen der vom dämlichen G.W. Bush angezettelte Irak-Krieg und die Oder-Katatrophe gerade recht, um das Ruder rumzureißen)! Schröder wusste genau, dass hinter den Kulissen Awacs für Irak bereits eingeplant waren (wurden ja auch eingesetzt)!
Aktiver Einsatz von deutschen Soldaten war nie erfragt bzw. gefordert worden - Schröder hat hier einen Popanz aufgenaut, um die Kriegsangst für seine Zwecke zu nutzen. Und der "Erfolg" (knapp gewonnen - hat ihm aber dennoch 2 Jahre später nichts mehr geholfen - er wurde abgewählt) gab ihm Recht!
 
@LastFrontier:

Die deutsche Bauvorschriften sind ja bekannt, sehr lapidar zu sein ;)
 
@xploit: der balkankrieg war gemeint...da war aber weniger militäreinsatz sondern eher ne polizeitruppe gefragt...die einzigen deutschen die dort scharf geschossen haben waren wohl die eingesetzten tornados beim vernichten der serbischen flugabwehr mithilfe selbslenkender antiradarraketen...
 
@Rulf: Und bei den Luftangriffen deutscher Tornados sind also deiner Meinung nach keine Menschen getötet worden?

Es war ein Angriffskrieg ohne UN-Mandat und keine "Polizeitruppe", die NATO hat insgesamt ~36000 Angriffe geflogen. So manche Rakete traf zivile Ziele und die NATO hat dann versucht es zu vertuschen und es den Serben in die Schuhe zu schieben.
 
@xploit: Er meint den Kosovokrieg, da hat Deutschland Kriegsverbrechen begangen.
1998 hat sich Deutschland (Regierung Schröder I) entschlossen ohne UN-Mandat einen Angriffskrieg gegen Jugoslawien zu führen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kosovokrieg#Rechtliche_Beurteilung_in_Deutschland

Als Kriegsgrund wurde der Hufeisenplan angegeben, den es aber überhaupt nicht gab
https://de.wikipedia.org/wiki/Hufeisenplan
 
@Butterbrot: ooocchhh nööö... sollte ein schöner Sonntag für mich werden, deshalb mache ich mir Heute auch keine Gedanken über die Grünen. ;)
 
@Lastwebpage: Dann denk an die Linke, die das Geld mittels Harry Potter so vervielfältigen will das jeder ein Grundeinkommen bekommt, auch wenn er nicht arbeiten geht. Mal sehen ob das demnächst in Thüringen so klappt.
 
@Butterbrot: Naja, wenn ich sehe, wo unsere Bundesregierung überall das Geld raushaut... Wenn man diesen Geldfluss stoppt, bleiben da schon einige Milliönchen über, die man an Arbeitslose verteilen kann: Bankenrettung, Eurostabilisierung, Auslandskriegseinsätze... Zähl das mal zusammen, da kannst gleich jedem Bürger Deutschlands 2000 Euro Einmalzahlung zukommen lassen.
 
@Butterbrot: hat mit dem Thema nichts zu tun, aber ich kann nicht widerstehen: Die Sozialausgaben liegen bei knapp 850 Mrd. Euro pro Jahr. Damit kannst du jedem der 80 Mio. Deutschen pro Monat 850 Euro zahlen. Nur mal am Rande... ;)
 
@xploit: Die Sozialausgaben umfassen aber mehr als "nur" Sozialtransfers.. Der Sozialetat besteht auch aus:
- Rentenversicherung (270,8 Milliarden Euro)
- Krankenversicherung (204 Milliarden)
- Beamtenpensionen (50,6 Milliarden)
- Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (43,5 Milliarden).

Möchtest Du KV und RV abschaffen? Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall sind überbewertet? Sorry, aber das gegenzurechnen, jedem 850 Euro Peanuts im monat zu geben, halte ich für sehr kurzsichtig.
 
@iPeople: Ja, das ist richtig. Beim Grundeinkommen bzw. bei einigen Modellen geht es aber auch darum, alle andere Transferzahlungen einzustellen und nur noch das Grundeinkommen zu zahlen. Ich will die Diskussion auch gar nicht aufmachen, das muss man im Gespräch diskutieren, nicht im Kommentarbereich im Internet ;)
 
@xploit: Und deshalb wird des BGE nie funktionieren.
 
@xploit:
Aber schön mal jemanden zu sehen, der verstanden hat, dass die Kosten für das BGE nicht rein zusätzliche Ausgaben wären! ;-)
 
@OPKosh: Wären sie auch nicht, sie würde woanders abgezwackt. Und 3 Mal darfst Du raten, wo. Hinweis: Ich habs weiter oben kurz angedeutet.
 
@iPeople: Wenn Nobelpreisträger, Verfechter der gegenwärtigen Marktwirtschaft sowie bekannte Ökonomen und erfolgreiche Unternehmer - kurz: keine kiffenden, Links-Utopisten - das BGE als mögliche Option für die (wenn auch entfernte) Zukunft in Betracht ziehen, sollte man mit "nie" etwas vorsichtiger sein ;)
PS: Übrigens, meiner Ansicht nach ist die "fehlende Finanzierbarkeit" eines der schwächsten Gegenargumente, wenn man sich das Nationaleinkommen bzw. BIP und die Aufteilung des Staatshaushaltes und entsprechende Szenarien etwas genauer anschaut)
 
@xploit: Gibt auch Nobelpreisträger, die Zeitreisen für möglich halten. Es gibt genauso viele Gegenstudien betreffs des BGE, desen Argumentation ebenso schlüssig ist.

Das BIP kommt aber durch Wirtschaft zustande. Wenn ein Heer von ehemaligen Billigjobbern nichts mehr erwirtschaften und nur noch Hand aufhalten, sinkt dieses rapide. Und wenn wir mit erhöhten Abgaben/Steuern auch den letzten produzierenden Betrieb vergrault haben, sinkt es weiter.
 
@iPeople: Du irrst dich. es gibt in der Wirtschaft keine lineare Ursachen-Wirkung-Beziehung. Wirtschaft ist ein Kreislauf. Es stehen nicht Arbeiter an einem Ende und am anderen Ende der Fabrikbesitzer oder der Staat, der Steuern einsammelt.

Es gibt einen klaren und eigentlich relativ einfachen Kreislauf: Arbeiter erhalten Gehalt, durch deren Konsum wird aus dem Gehalt der Umsatz eines Unternehmens, das wiederum zahlt seinen Arbeitern ein Gehalt. Steuern, die der Arbeiter, der Konsument oder der Unternehmer zahlt, verlässt diesen Kreislauf nicht. Denn es landet über staatliche Nachfrage entweder beim Unternehmer, oder über Transferzahlungen beim Arbeiter, und damit wieder im Konsum. Steuern werden auch als Gehälter an Arbeiter gezahlt - nämlich den Angestellten im öffentlichen Dienst. Steuern haben einen schlechten Ruf, weil sie individuell das Einkommen verringern. Steuern gelangen durch eine vernünftige Finanzpolitik aber wieder im Kreislauf der Wirtschaft, entweder auf Nachfrageseite (Transfehrzahlungen für Konsumenten), auf Angebotsseite (Subventionen für Unternehmer, staatliche Nachfrage).

Sicherlich gibt es hier und da Lücken, bei denen Geld aus dem Kreislauf verschwindet. Zum Beispiel durch Abfluss ins Ausland, die Sparquote, Bestechung, Korruption oder was auch immer. Doch diese Lücken beeinflussen das System bzw. den Kreislauf nicht signifikant. Aufgrund dieser Prämisse also, dem Wirtschaftskreislauf, kann man auch erklären, wie ein BGE funktioniert: Infolge der Automatisierung sinkt der Beschäftigungsgrad und damit auch die Herstellkosten. Günstige Herstellkosten bedeuten auch günstigere Preise für den Konsum. Das BGE bündelt weiterhin die Geldströme staatlicher Transferzahlungen und landet bei den "ehemaligen" Arbeitern. Von dort gerät es über den Konsum zurück in den Kreislauf. Denn dieser wird natürlich weiter konsumieren - und aufgrund des gesicherten Einkommens vermutlich sogar mehr konsumieren.

Was heißt das? Dein Argument wider den Billigjobbern kann hier gar nicht funktionieren. Es gibt doch gar keinen Zwang zu arbeiten, da der Schwerpunkt des o.g. Kreislaufs sich aufgrund des BGE einfach verlagert. Noch dazu gibt es gar keinen Bedarf für Arbeitskräfte, denn man geht in der Zukunft grundsätzlich von einer steigenden Automatisierung aus, die wiederum günstigere Herstellkosten zur Folge hat. Alles Punkte, die dem BGE in die Karten spielen.

Die Erhöhung der Abgaben (Steuern gehören zu den Abgaben) ist ein beliebtes, aber irreführendes Argument. Die Staatsquote beträgt jetzt schon 45% - 45% der Einkaufspreise entfallen also auf Abgaben. Eine Umschichtung bzw. Bündelung der Steuern auf eine einzige Steuer würde die Steuerlast also zunächst transparenter gestalten aber im Grunde nur unwesentlich erhöhen. Noch nicht berücksichtigt sind dabei die immensen Einsparmöglichkeiten im zur Zeit aufgeblasenen Finanz-Apparat.

Nimm es bitte nicht persönlich, aber viele Kritiker des BGE haben sich oft nur oberflächlich mit dem Thema BGE und überhaupt dem Prinzip einer Volkswirtschaft oder Finanzpolitik etc. beschäftigt und argumentieren nur mit den populistischen Kneipen-Sprüchen (Steuern sind doof, Menschen sind faul, wer geht dann noch arbeiten), die man auf Seite 3 irgendwelcher Boulevard-Zeitungen liest. Das ist einfach nicht fundiert und irgendwie ist auch ärgerlich, wenn einfache Zusammenhänge ignoriert werden.
 
@xploit: Richtig, Wirtschaft ist ein Kreislauf. Soweit hast Du das schonmal erkannt ... Nur dass Du meine Aussage nicht vollständig verinnerlichen konntest.

Durch Arbeit werden Werte geschaffen, dafür bekommt der Arbeitnehmer Lohn.
Hier kommt jetzt der Billigjobber ins Spiel. Ein Billigjobber, der evtl aufgrund fehlender Alternativen einen ungeliebten Job ausübt, wird bei bedingungslosem Einkommen eher dazu tendieren, diesen Job nicht mehr auszuüben. Nun stellen wir uns vor, das machen viele viele Leute so (z.B. der Großteil der Aufstocker heute). Im Worstcase würden Dienstleister mangels Mitarbeiter ihre Dienstleistung nicht mehr anbieten können. Folge daraus: Es werden keine Einnahmen mehr generiert, Firma zahlt keine Steuern, Firma trägt nichts mehr zum BIP bei ... Firma scheidet aus.
Okay, nun könnte man sagen, dann müsste die Firma den Job attraktiv machen. das würde die Dienstleistung aber verteuern, evtl würde es sich nicht mehr rechnen. Der Kreislauf hat eine Delle.

Deine Rechnung zu den Herstellungskosten geht nicht auf, da Du offenbar davon ausgehst, dass man mehr als die für den Herstellungsprozess nötigen Mitarbeiter hat. Dem ist aber nicht so. Desweiteren gehst Du davon aus, dass Produkte automatisch billiger werden, wenn die Produktionskosten sinken, dem ist ebenfalls nicht so.

Das BGE, was bei ehemaligen Mitarbeitern landet, ist aber evtl um einiges geringer als das vorherige Einkommen. Die Kaufkraft würde sinken, der Kreislauf hätte eine weitere Delle.

Die steigende Automatisierung generiert aber nicht zwangsläufig mehr Steuern. Und wenn man diesbezüglich die Steuern erhöht, gehen die Firmen logischweise ins Ausland. Der Kreislauf hat eine weitere Delle. Zumal Du zu vergessen scheinst, dass wir kaum noch nennenswerte Produktion in D haben.

Einsparungen bei Finanz-und Sozialapparat würde also bedeuten, Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes mit recht gutem Einkommen würde zurückfallen auf Peanuts in Höhe des BGE - Die Kaufkraft sinkt auch da, der Kreislauf erhält die nächste Delle.

Du wirfst mir vor, mich nur oberflächlich damit beschäftigt zu haben. Das gebe ich gerne zurück, denn offenbar blendest Du wichtige Faktoren des Wirtschaftskreislaufes einfach aus. Nenne es wie Du willst, von mir aus auch "Kneipensprüche", aber ich sehe das nunmal nicht durch die rosarote Brille. Wir werden ja sehen, wie sich das Experiment dahingehend in Schweden entwickelt.
 
@iPeople:
"Durch Arbeit werden Werte geschaffen, dafür bekommt der Arbeitnehmer Lohn."

Falsche Einschränkung der Grundsätze. Nicht nur Arbeitnehmer können Werte schaffen, sondern auch Maschinen. Diese sind günstiger und zuverlässiger. Eine der wichtigsten Punkte im BGE - früher oder später wird es einfach keine Arbeit mehr geben. Was machst du dann? Die Leute mit Gewalt zwingen? ;)

"Im Worstcase würden Dienstleister mangels Mitarbeiter ihre Dienstleistung nicht mehr anbieten können."
Einige wichtige wirtschaftlicher Grundregeln:
1., die wichtigste: Auch im Arbeitsmarkt hat die Nachfrage Auswirkungen auf den Preis sprich den Lohn. Wenn es einen Job gibt, der gemacht werden muss, den aber keiner machen will, muss der Anreiz steigen. Also der Lohn. Oder die Arbeitszeit. Ab einem bestimmten Lohnniveau wird sich also jemand finden, der den Job machen muss. Das ist keine Zauberei, sondern ein Fakt.
2.: Die Bedürfnisse der Menschen sind sehr unterschiedlich. Du magst die Dienstleistung unbefriedigend finden, andere Menschen machen ihren Job gerne.
3.: Der erhöhte Anreiz kann auch durch bessere Arbeitsbedingungen zustande kommen. Vielleicht will ein Arbeitgeber einen Job nur ein paar Stunden die Woche machen um sein BGE aufzustocken?

Du missachtest hier die fundamentale Grundregel, dass der Kreislauf nicht starr ist, dass sich Löhne anpassen, genauso wie Preise. Das ist schon seit hunderten von Jahren so und wird auch immer so sein.

"Folge daraus: Es werden keine Einnahmen mehr generiert, Firma zahlt keine Steuern, Firma trägt nichts mehr zum BIP bei ... "

Zunächst müsste der Fall erstmal eintreten - siehe oben. Außerdem setzt du voraus, dass die Firma Steuern zahlt. Die Steuern werden aber einheitlich über die Umsatzsteuer eingenommen (siehe auch unten zum Thema Steuern). Und die belastet den Konsumenten. Und der wird sein Geld dann halt woanders los. Es ist ja nicht so, dass Geld in dem Moment "verbrennt" - es ist ja noch irgendwo im Kreislauf vorhanden. Nur eben an anderer Stelle - was auch heißt: Wenn ein Unternehmen nicht mehr existiert, dann ist das nun mal so. Der Kreislauf existiert ja trotzdem, er verlagert sich nur.

"Okay, nun könnte man sagen, dann müsste die Firma den Job attraktiv machen. das würde die Dienstleistung aber verteuern, evtl würde es sich nicht mehr rechnen. Der Kreislauf hat eine Delle."

Der gestiegene Preis einer teuren Dienstleistung führt aber zu mehr Steuereinnahmen seitens der Verbraucher. Das ist also unlogisch.

"Deine Rechnung zu den Herstellungskosten geht nicht auf, da Du offenbar davon ausgehst, dass man mehr als die für den Herstellungsprozess nötigen Mitarbeiter hat."
Kannst du mein Argument noch etwas genauer widerlegen? Das passt so nicht in den Zusammenhang. Grundsätzlich gilt: Dank Automatisierung wird es in Zukunft mehr Mitarbeiter geben, als der Herstellungsprozess benötigt. Das ist jetzt ja schon Ziel der Unternehmen.

"Desweiteren gehst Du davon aus, dass Produkte automatisch billiger werden, wenn die Produktionskosten sinken, dem ist ebenfalls nicht so."

Auch hier: Du gehst von einem monopolistischem Markt aus, der so nicht real ist. Der Hersteller vergünstigt seine Produkte spätestens dann, wenn Wettbewerber das gleiche Produkt günstiger anbieten oder Kunden sich das Produkt nicht mehr leisten können. Auch das ist jetzt schon so - also keine utopische Annahme eines komplett neuen Wirtschaftssystems.

"Das BGE, was bei ehemaligen Mitarbeitern landet, ist aber evtl um einiges geringer als das vorherige Einkommen. Die Kaufkraft würde sinken, der Kreislauf hätte eine weitere Delle. [...] Einsparungen bei Finanz-und Sozialapparat würde also bedeuten, Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes mit recht gutem Einkommen würde zurückfallen auf Peanuts in Höhe des BGE - Die Kaufkraft sinkt auch da, der Kreislauf erhält die nächste Delle."

Du ignorierst eine wichtigen Punkt,nämlich dass Menschen trotzdem zusätzlich Geld verdienen (werden / wollen). Das BGE ist ein Grundeinkommen. Du kannst nicht davon ausgehen, dass jeder Mensch ab dem BGE nicht mehr arbeiten geht. Weißt du was viele ehemalige Vorstandsvorsitzende großer deutscher Banken machen? Sie gehen für ein Bruchteil des Geldes weiterhin zur Arbeit - einfach weil sie Spass daran haben.

"Die steigende Automatisierung generiert aber nicht zwangsläufig mehr Steuern. Und wenn man diesbezüglich die Steuern erhöht, gehen die Firmen logischweise ins Ausland."

Wenn du immer wieder die Punkte ignorierst, die ich schon erwähnt habe, kommen wir nie auf einen Konsens. Nochmal ganz deutlich: Die Steuerlast betrifft nicht die Unternehmen. Die Umsatzsteuer wird durch den Verbraucher getragen.

Schweden ist ein populäres Beispiel. Es gibt weltweit allerdings zahlreiche andere Beispielprojekte in denen genau das Vorhaben des BGE funktioniert.

Der Vorwurf war nicht persönlich gemeint, aber mit deinen ersten 2 vorherigen Absätzen hast du genau die Kneipensprüche wiedergeben und meine Argumente rein gar nicht berücksichtigt.
 
@xploit: Maschinen gehören aber einem Eigentümer. Den durch sie erbrachten Werte gehören dann zu 100% dem Eigentümer. Willst Du als Staat an dieses Extrageld ran, musst Du die Steuern erhöhen. Ein anderer Ansatz wäre, die Maschinen zu verstaatlichen. Solche gesellschaftlichen Experimente hatten wir bereits, mit bekanntem Ausgang.

Du hast meinen Text offenbar nicht richtig gelesen.

1. Auch wenn der Lohn einer Arbeit mittels Nachfrage erhöht, so gibt es da eine Obergrenze, denn diese Erhöhung des Lohnes muss einer entsprechenden Wirtschaftlichkeit gegenüber stehen. Ist diese nicht gegeben, wird die Firma einfach dicht machen oder ins Ausland gehen.

2. Menschen, die ihren Job gerne machen, wirst Du aber selten unter den Niedriglohnjobbern finden. Das ist ein Punkt, den Du permament ausblendest.

3. Wenn viele viele Arbeitnehmer mit BGE eine Tätigkeit nur stundeweise zur Aufstockung ausüben wollen, ist das toll, verteuert aber diese Arbeit, denn es bräuchte dann eine Vielzahl mehr an AN, um diese Dienstleistung umfassend anbieten zu können. Dadurch: siehe Punkt 1.

Nein, genau das habe ich bedacht. Löhne die sich "anpassen" genau wie Preise. Was passiert, wenn JEDER auf ein gleiches Einkommen blicken kann? Die Preise richten sich danach.
Bei den Löhnen habe ich die Wirtschaftlichkeit einer Arbeitskraft bereits angesprochen. Hast Du wahrscheinlich überlesen.

Aha, und wieder hast Du etwas ausgeblendet: Wenn Leute statt 1500 Euro Lohn "nur" noch 850 Euro BGE bekommen, wird auch nicht mehr so viel konsumiert. Wo soll also die Umsatzsteuer herkommen? Auch das habe ich bereits angesprochen.

Der gestiegene Preis einer Dienstleistung wird evtl gar nicht mehr in Anspruch genommen, schonmal darüber nachgedacht?

Ja, dank automatisierung wird es einen Überschuss an Mitarbeitern geben. Und genau diese werden freigesetzt. Bekommen die dann statt ihren vielleicht höheren Lohn nur 850 Euro BGE, sinkt deren Kaufkraft. Siehe oben.

Aha, Du spekulierst auf den Markt, der die Preise reguliert. Oben sprichst Du die Umsatzsteuer an. Wenn Preise aber permanent sinken, rechnet sich erstens evtl die Dienstleistung nicht mehr UND die Einnahmen aus der Umsatzsteuer sinken.
Dabei bin ich gar nicht von einem monopolistischen MArkt ausgegangen, sondern habe nur einen Teilaspekt beleuchtet.

Ja toll, als Beispiel für freiwillig weiter arbeitende bringst Du eine Gruppe aus dem Arbeitsmarkt, die von vornherein schon hohe Einkommen haben und deren Einkommen sich an durch den Vorstand bemessenen Wert für die Firma orientieren. Nimm als Beispiel doch mal die geknechtete, für Mindestlohn schuftende alleinstehende Mutter oder andere Bevölkerungsgruppen, die leider nicht das Glück haben, ihren Traumjob auszuüben. Und davon gibt es leider mehr als Manager.

Bravo. Also die Steuerlast wird durch die Umsatzsteuer getragen. Okay, also müssen erstmal genügend Dinge verkauft oder als Dienstleistung erbracht werden, um das Aufkommen für das BGE zu erwirtschaften. Merkste was? Du hast gerade, wahrscheinlich ungewollt, das Henne/Ei-Problem ins Spiel gebracht.
Was passiert eigentlich, wenn weniger konsumiert wird, sinkt dann das BGE, weil das Steueraufkommen geringer wird? Und auf diese Weise beleuchtet wäre das ein Schlaraffenland für Unternehmer: Produzieren und Dienstleistung ohne Löhne zahlen, Quasi 100% Gewinnmarge ohne der Gesellschaft was zurückzugeben.

Komisch, Du wirfst mir vor, Punkte zu ignorieren. Ich spreche nur bestimmte Punkte nicht an, das würde hier nämlich den Rahmen sprengen.

Wo genau hat das BGE bisher funktioniert?
 
@iPeople:
" Maschinen gehören aber einem Eigentümer. Den durch sie erbrachten Werte gehören dann zu 100% dem Eigentümer. Willst Du als Staat an dieses Extrageld ran, musst Du die Steuern erhöhen. Ein anderer Ansatz wäre, die Maschinen zu verstaatlichen. Solche gesellschaftlichen Experimente hatten wir bereits, mit bekanntem Ausgang."

Was hat das noch mit dem Thema zu tun? Die Werte, die die Maschinen erbringen, sind die Waren und Dienstleistungen. Die verkauft der Eigentümer an den Verbraucher. Der Verbraucher zahlt Steuern an den Staat. Das ist jetzt so, und im BGE ist das nicht anders. Bringst du da n bisschen was durcheinander?

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1. Auch wenn der Lohn einer Arbeit mittels Nachfrage erhöht, so gibt es da eine Obergrenze, denn diese Erhöhung des Lohnes muss einer entsprechenden Wirtschaftlichkeit gegenüber stehen. Ist diese nicht gegeben, wird die Firma einfach dicht machen oder ins Ausland gehen.

Du weißt schon, dass es im Moment auch genauso läuft? Das ist Status Quo. Genau jetzt haben wir ein Wirtschaftssystem, in dem Preis der Arbeit oder der Waren durch die Nachfrage bestimmt wird. Es ändert sich also genau: Nichts.

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2. Menschen, die ihren Job gerne machen, wirst Du aber selten unter den Niedriglohnjobbern finden. Das ist ein Punkt, den Du permament ausblendest.

Das sind zwei verschiedene paar Schuhe. Niedriglohnjobs wird es nicht mehr geben, die Gehälter werden ein Niveau erreichen, bei dem der Job für viele attraktiv wird. Es gibt schlicht keine "Billigjobs" mehr. Wozu auch.

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3. Wenn viele viele Arbeitnehmer mit BGE eine Tätigkeit nur stundeweise zur Aufstockung ausüben wollen, ist das toll, verteuert aber diese Arbeit, denn es bräuchte dann eine Vielzahl mehr an AN, um diese Dienstleistung umfassend anbieten zu können. Dadurch: siehe Punkt 1.

Warum ist ein Arbeitnehmer der 40 Stunden arbeitet teurer, als 2 Arbeitnehmer, die 20 Stunden arbeiten? Genau das behauptest du mit deiner Aussage.

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Nein, genau das habe ich bedacht. Löhne die sich "anpassen" genau wie Preise. Was passiert, wenn JEDER auf ein gleiches Einkommen blicken kann? Die Preise richten sich danach.
Bei den Löhnen habe ich die Wirtschaftlichkeit einer Arbeitskraft bereits angesprochen. Hast Du wahrscheinlich überlesen.

Das BGE ist ein "Grundeinkommen", dass aller Voraussicht nach durch zusätzliche Arbeit aufgestockt wird. Es gibt also nicht "ein gleiches Einkommen".

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Aha, und wieder hast Du etwas ausgeblendet: Wenn Leute statt 1500 Euro Lohn "nur" noch 850 Euro BGE bekommen, wird auch nicht mehr so viel konsumiert. Wo soll also die Umsatzsteuer herkommen? Auch das habe ich bereits angesprochen.

Zu den Geldströmen will ich nichts sagen,es gibt genug schlaue Menschen, die das bereits beispielhaft durchgerechnet haben.

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Der gestiegene Preis einer Dienstleistung wird evtl gar nicht mehr in Anspruch genommen, schonmal darüber nachgedacht?

Dann ist sie überflüssig. Auch hier wirken Angebot und Nachfrage auf Preis. Nicht anders, als es im Moment funktioniert.

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Ja toll, als Beispiel für freiwillig weiter arbeitende bringst Du eine Gruppe aus dem Arbeitsmarkt, die von vornherein schon hohe Einkommen haben und deren Einkommen sich an durch den Vorstand bemessenen Wert für die Firma orientieren.

Das sollte nur verdeutlichen, dass Geld nicht der Anreiz ist, Arbeiten zu gehen, sondern die Selbstverwirklichung und der Spass an der Beschäftigung.

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Nimm als Beispiel doch mal die geknechtete, für Mindestlohn schuftende alleinstehende Mutter oder andere Bevölkerungsgruppen, die leider nicht das Glück haben, ihren Traumjob auszuüben. Und davon gibt es leider mehr als Manager.

Diese haben dann die Möglichkeit ihrem Traumjob nachzugehen, weil sie ein gesichertes Grundeinkommen haben. Du projizierst die aktuellen Probleme auf die in einem BGE-Szenario - die es dann gar nicht mehr geben kann.

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Bravo. Also die Steuerlast wird durch die Umsatzsteuer getragen. Okay, also müssen erstmal genügend Dinge verkauft oder als Dienstleistung erbracht werden, um das Aufkommen für das BGE zu erwirtschaften. Merkste was? Du hast gerade, wahrscheinlich ungewollt, das Henne/Ei-Problem ins Spiel gebracht.

Das ist in einem Kreislauf nun mal so. Es gibt keinen Anfang. Aber auch das Argument verstehe ich nicht so ganz... Jetzt, heute in 2016, ist das genau so problematisch. Die Leute müssen doch heute auch kaufen, um die Wirtschaft auf Trab zu halten. Verstehe das Problem nicht.

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Was passiert eigentlich, wenn weniger konsumiert wird, sinkt dann das BGE, weil das Steueraufkommen geringer wird? Und auf diese Weise beleuchtet wäre das ein Schlaraffenland für Unternehmer: Produzieren und Dienstleistung ohne Löhne zahlen, Quasi 100% Gewinnmarge ohne der Gesellschaft was zurückzugeben.

dto.

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Wo genau hat das BGE bisher funktioniert?

"Vorhaben des BGE" - sprich das Konzept. Es wurde oft genug gezeigt, dass der Geldkreislauf weiter läuft, dass Menschen trotzdem arbeiten, dass Arbeit nicht unerledigt bleibt...siehe Internet, sprengt jetzt den Rahmen.
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Können wir uns darauf einigen, dass wir keinen Konsens finden?

(Und ich ziehe mich als ungeschlagener Sieger zurück... :P)
 
@xploit: Du drehst Dich icm Kreis, obwohl ich Dir jetzt das 3. Mal Deine Umsatzsteuer-These widerlegt habe.
Deine feuchten Träume in allen Ehren, aber nichtmal die Frage nach dem Ort, wo BGE bereits erfolgreich eingeführt wurde, hast Du mir beantwortet.
Den Wirtschaftskreislauf hast Du auch nicht verstanden. Sicherlich muss heute auch konsumiert werden, aber heute tun Leute das aus selbst erarbeitetem Einkommen. Dieses Einkommen schaffen sie selber durch das Erschaffen von Werten.
Und warum sollten Niedriglohnjobber JETZT auf einmal ihrem Traumjob nachgehen können? Warum können die das nicht ohne BGE? Bewerbung schreiben und sich einstellen lassen?

Sorry, mir ist das alles zu theoretisch, und richtig, auf dieser Basis können wir nie einen Konsens erreichen. Daher EOD
 
@Butterbrot: Die Linken haben ihre Thesen und Meinungen, die teilweise zwar ziemlich absurd sind, aber immerhin haben sie welche. Bei den Bundestags-Grünen habe ich teilweise das Gefühl, sie würden bewusst darauf achten sich als möglicher Koalitionspartner anzubieten.
 
@Butterbrot: Wäre ich auch dafür. Jeder bekommt ein Grundeinkommen und dann Bonus obendrauf, je nachdem was einer macht. Würde jede menge Verwaltungskosten einsparen.
Beispiel: Bei den Hartz IV Leistungen kommen nur 50% der aufgebrachten Gelder auchn bei den Bedürftigen an. der Rst verschwindet in der Verwaltung, ominösen Schulungsmassnahmen oder anderen dunklen Kanälen.

Wenn man zudem bedenkt, dass 62 Milliardäre über 50% des Weltvermögens verfügen, dann ist da sowieso etwas krank am System.
 
@LastFrontier: Prima, ich wäre auch dafür. Allerdings wander ich dann aus. Dann könnt ihr hier zusehen, wo ihr das Geld dafür hernehmt, wenn die Leute, deren Steueraufkommen mal eben so mit der Gießkanne verteilt wird, weg sind.
Im Endeffekt heioßt das nämlich, dass Jobs, die keiner machen will, auch nicht gemacht werden oder viel zu teuer sind, weil Anreize geschaffen werden müssen. Glaubst Du ernsthaft, jemand schruppt dann noch Toiletten? Auch lohnt es nicht mehr, eine Ausbildung zu machen, der Staat zahlt ja schön. Die Gesellschaft würde sich splitten, in jene, die was tun wollen und die Masse an Schmarotzern.
 
@LastFrontier: Dir ist klar, das genau das das System der DDR ? Der Staat hat jedem Trottel einen Job verpasst, dieser wurde dann so bezahlt das er davon leben konnte, mittels Subventionen. Genau das war diese "Grundgehalt" Und was ist dann passiert? " Hey das Geld kommt sowiso, auch wenn ich während der arbeit zum Friseur gehe oder anstatt das Korn auf dem LPG Acker zu säen hat man es beim Kleingärtner gegen einen Sack Zement eingetauscht usw usw.------ Wenn jeder 850,- im Monat bekäme, egal ob er arbeitet oder nicht, würden wohl 60% der Arbeiter statt 180 Stunden im Monat nur noch 130 Arbeiten, man hat dann ja genau soviel Lohn. Dumm nur, das dadurch die Steuereinnahmen sinken, damit auch das Geld für den Grundlohn fehlt und der Staat pleite geht. Harz4 sollte verhindern das man Obdachlos wird oder verhungert, aber nicht das man ins Kino oder Fußballstadion gehen kann, Zigaretten oder Viagra oder Schnaps kaufen kann. Wer all diese Extras will, der muß halt arbeiten gehen. Harz4 hieß mal "Sozialhilfe" und dieser Name war viel passender, Alle Arbeiter sind so Sozial und geben etwas von Ihrem Lohn ab, das sie denjenigen helfen die gerade nichts haben. Das sollte nie ein Dauerzustand sein, von dem man leben kann.
 
@iPeople: Auch in den unteren Segmenten wird es dafür immer Leute geben. Einfach weil sie sich nicht höher qualifizieren können.
Und ja - wer die Schei$$e von anderen wegputzt soll auch anständig bezahlt werden.
Ein Grundgehalt sorgt jedenfalls dafür, dass sich keiner Sorgen um seine Existenz machen muss. Glaube mir - da lässt es sich viel entspanter arbeiten.
Ich habe das auch Jahrelang gemacht. Ein Grundgehalt und alles weitere über Qualifikation und Leistung.
Im Vertrieb ist da z.B. gängige Praxis. Nennt sich Fixum + Provision.
Das Grundgehalt soll das Existenzminimum garantieren aber kein Luxusleben finanzieren.

Im übrigen kenne ich eine "Toilettenfrau". Und deren Einkommen lässt dich blass werden.
 
@LastFrontier: Es muss sich doch keiner um seine Existenz Sorgen machen. Oder wo muss jemand in D hungern oder unter einer brücke schlafen?

Deren "Einkommen" ist aber an der Steuer vorbei ;) DAs offizielle Einkommen der Toilettenfrau dürfte eher gering sein.
 
@Butterbrot: ich glaube, wir haben mal was gefunden, wo wir einer Meinung sind ;)
 
@Butterbrot: Die DDR und verwandte Systeme haben nicht funktioniert, weil sie durch alle Instanzen eine Planwirtschaft war. Zudem war die Entfaltungsmöglichkeit relativ klein. Nichts desto trotz hat es auch dort immens reiche leute gegeben. Gerdae die Führungseliten haben sich gnadenlos am System bereichert. Wasser predigen und Wein saufen.
Soziale Systeme werden immer nur von denen blockiert, die im Geld ertrinken.
Die Folge von freier Marktwirtschaft sind eben jene, dass Menschen in Massen verhungrn oder flüchten müssen.
Ich staune da auch immer wieder, dass man für millionen von Flüchtlingen alle Hebel in Bewegung setzt um diese armen Säue zu retten, wir aber als viertstärkste Wirtschaftnation der Erde nicht in der Lage sind, unsere eigenen Leute anständig zu versorgen.
Gerade die Niedriglöhner und Hartz IVer kommen sich doch derzeit regelrecht verarscht vor. Jeder Flüchtling kostet uns derzeit 1000.- € monatlich. Sind auch meine Steuergelder die da unnütz verbraten werden. Und der Gegenwert? Null. Und komme mir keiner mit kultureller Bereicherung - davon wird man auch nicht satt.
 
@iPeople: Klar muss sich keiner darum sorgen machen. Nur der Aufwand der hier betrieben wird. Alleine der Hartz IV Antrag ist ein absolut Menschenunwürdiger Vorgang. Und die Massregelungen dazu sind es noch mehr. Mal abgesehen davon, dass du mit Hartz IV tatsächlich nur überleben kannst. Ist ja auch in Ordnung. Wer mehr will muss halt auch arbeiten.
Der Witz ist doch, dass ein Hartz IVer ohne Papiere absolut nichtsbekommt. Bei wildfremden Menschen (Flüchtlingen), deren Identität nicht mal eindeutig geklärt werden kann, spielt das keine Rolle.
Ich kann doch hier nicht Hinz und Kunz von weiss der Teufel woher beliebig einladen und dessen Existenz sichern und das eigene Volk drangsaliere ich mit einem diskriminierenden Verwaltungsapparat, der einen mit irren Sanktionen bei den geringsten Abweichungen aufs Maul haut.
 
@LastFrontier: "dass du mit Hartz IV tatsächlich nur überleben kannst. Ist ja auch in Ordnung. Wer mehr will muss halt auch arbeiten"

Das stimmt aber nur so lange wie du auch arbeiten kannst. Bist du alt, Krank oder hast 2-3 Kinder wird das schnell nicht möglich. Für alle die das nicht können wäre so ein bedingungsloses Grundeinkommen wirklich zu wünschen (wie man das nun nennt sei mal dahin gestellt).
Nur mal ein Beispiel, mit 25 so krank geworden das Arbeiten nicht mehr geht - das bedeutet ~60Jahre Leben in Armut ohne Ausweg.
 
@CvH: Dafür gibts Erwerbsunfähigkeitsrente.
 
@iPeople: was nützt dir das? Das ist nicht viel anders wie H4 außer du hast mal richtig gut verdient.
 
@LastFrontier: Das Hauptproblem bei Hartz4 ist für mich nicht Hartz4 selber. A.1)Eine Anhebung von Hartz4 oder eben ein Grundeinkommen, setzt sich nach oben fort. Es mag Geringverdiener geben, die gehen für Hartz4+50€ Vollzeit arbeiten, aber viele werden sich dass dann aber wohl doch überlegen. Diesen Geringverdienern einen größeren Verdienst zu geben, geht aber auch irgendwie nicht. Entweder weil jeder davon abhängig ist, Verkäufer(-innen), Verpackungskräfte und wer sonst noch alles so Geringverdiener ist. Höhere Löhne=höherer Kosten=gleichbleibende Kaufkraft. A.2)Die Gehaltsgruppe über den Geringverdienern wollen dann auch mehr Geld, und... B)Wie schieben schon seit langem eine Welle von Dauer-Hartz 4 Empfängern vor uns her, an denen nur Diakonie, Caritas, andere gemeinnützige Einrichtungen und Privatunternehmen durch irgendwelche Maßnahmen verdienen und wo der Hartz 4 Empfänger im Endeffekt auch nichts von hat. Diese Hartz 4 Empfänger werden durch Flüchtlinge bestimmt auch nicht weniger. Hier sind vollkommen neue Konzepte, wie z.B. zwar schlecht bezahlte 1 oder 2 Euro Jobs oder 450€, aber dafür selbsttragend, ohne irgendwelche Maßnahmenträger, notwendig. Es gibt bestimmt etliche Hartz 4 Empfänger, die wären durchaus mit +100€ im Monat zufrieden, wenn sie denn nur eine dauerhafte und sinnvolle Beschäftigung hätten.
 
@LastFrontier: Was ist an einem H4-Antrag menschenunwürdig? Es wird ermittelt, ob der Antragsteller wirklich bedürftig ist.
Stimmt, bei Flüchtlingen spielt das keine Rolle, die bekommen auch keine Wohnung nebst Heizkosten bezahlt, sondern vegetieren in Sammelunterkünfte vor sich hin, DAS ist menschenunwürdig.
Und wenn diese Flüchtlinge anerkannt sind und eine Arbeitserlaubnis haben, unterliegen sie den selben Bedingungen.
 
@CvH: Und wen mal richtig gut verdient hat, hat auch richtig viel beigetragen. Also bekommt der auch mehr, so what. Warum sollte jemand, der weniger beigetragen hat, das Gleiche bekommen?
 
@iPeople:
"Prima, ich wäre auch dafür. Allerdings wander ich dann aus. Dann könnt ihr hier zusehen, wo ihr das Geld dafür hernehmt, wenn die Leute, deren Steueraufkommen mal eben so mit der Gießkanne verteilt wird, weg sind."

Deshalb ist es wichtig, dass Unternehmen ihre Gewinne angemessen da versteuern wo sie sie auch machen! Denn die können nicht weg.
Oder meinst Du, dass Google und Co. hier wirklich keine Geschäfte mehr machen würden, wenn sie mehr Steuern zahlen müßten?!
 
@OPKosh: Wenn das Steueraufkommen nicht im gesundem Verhältnis zu den Einnahmen steht, ja. Ich bin da nicht so bewandert, aber muss Google keine Umsatzsteuer zahken, wenn sie mit einem deutschen Werbeanbieter einen Vertrag abschließt, deren Werbung zu platzieren?
 
@iPeople: dann bist du wieder an dem Punkt, 60 Jahre Arm ohne Ausweg :) Wir reden ja nicht von in Saus und Braus leben, wir reden davon das quasi nichts geht. Das gleiche Schicksal wird nahezu jeden zukünftigen Rentner ereilen weil ein Großteil nur noch lächerlich verdienen und nicht zusätzlich vorsorgen können.
 
@CvH: Ja und? was schwebt Dir als Alternative vor? Wer wenig einzahlt, wird auch nur wenig rausbekommen. Das ist bei Versicherungen nunmal so.
 
@iPeople: deswegen ja das Bedingungslose Grundeinkommen - Höhe natürlich rein spekulativ.
 
@CvH: Du weißt aber schon, dass ein Rentner auch aufstocken kann?
 
@iPeople: ja klar, aber das klingt nach so viel Geld was es gar nicht ist. Wenn man zu 2. Lebt und zusammen um die 1000€ hat gibt es gar nichts mehr.
 
@CvH: Es gibt für Rentenbezieher bereits eine Grundsicherung.
 
@iPeople: Die aber auf Sozialhilfeniveau ist. Wenn du selbst keine Vorsorge treffen konntest, hast du auch da die Armutskarte gezogen.
 
@LastFrontier:
"Gerade die Niedriglöhner und Hartz IVer kommen sich doch derzeit regelrecht verarscht vor. Jeder Flüchtling kostet uns derzeit 1000.- € monatlich."

Warum sollten sie sich verarscht fühlen? Das für nichts tuen Geld bekommt?
Du glaubst doch wohl nicht ernsthaft das die Kosten die ein Hartz IVer monatlich verursacht, die paar hundert Euro sind die er bekommt. Gesamt anfallende Kosten pro Hartzler werden deutlich über 1k liegen.

"Alleine der Hartz IV Antrag ist ein absolut Menschenunwürdiger Vorgang." Zwischen meinem Studiumende und Arbeitsbeginn habe ich einige Zeit Hartz4 beantragt. Menschenunwürdig wurde ich dort nicht einmal behandelt. Jeher das andere Bild was zu beobachten war. Was sich da die Mitarbeiter täglich antuen müssen ist wahrlich nicht angenehm.
 
@LastFrontier: Ja, so ist das eben. Wer nichts einzahlt hat auch nichts zu erwarten.
 
@Andy2019: Ein gewisser Prozentsatz fällt in jedem System durch. Und grösstenteils ist das hausgemacht. das Problem ist doch nicht dass es Hartz IV gibt, sondern millionen von Jobs die am untersten Limit bezahlt werden.
Deutschland ist Niedriglohnland No1 in Europa. Über zehn millionen Menschen hier brauchen noch zusätzlich Unterstützung vom Staat, obwohl sie Vollzeit arbeiten. das ist absolut Krank.
 
@LastFrontier: Das problem ist eher, dass die Lebenshaltungskosten in D exorbitant teuer sind, sodass ein konkurrenzfähiger Lohn gar nicht mehr zum Leben reicht. Schuld daran ist z.B. die Immobilienmafia. Das fängt damit an, dass wir als Konsumenten die unverschämten Ladenmieten mitbezahlen müssen. hast Du Dich mal mit einem einfachen Kioskbesitzer unterhalten? Das ist Wahnsinn, was die blechen müssen. Ganz schlimm sind Ladenmieten in Shoppingcenter, weswegen die Fluktation dort auch am höchsten ist.
Bestes Beispiel sind die immer wieder ins Spiel gebrachten Preise für Kinokarten. Dabei sit der Anteil des Preises, der die Lizenz für den Film abdeckt, das Geringste daran.
 
@LastFrontier:
So wie du es schon erwähnst, ist nicht das Hartz IV das Problem, sondern der große Niedriglohnsektor in Deutschland. Im Gegensatz zu dir bin ich nicht der Meinung das der Staat die Diskrepanz zahlen sollte, sonder der der die Arbeitsleistung in Anspruch nimmt. Meiner Meinung nach müsste jeder soviel verdienen, das in Vollzeit dessen Rente vom Staat nicht mehr bezuschusst werden muss. Ich meine das aktuelle dieser wert bei einer 40Stunden Woche bei ca 10,30€ Stundenlohn liegen müsste.
 
@iPeople:
Sicherlich hast du in gewisser weise recht. Ich denke aber das die Lebensunterhaltungskosten in Deutschland im Vergleichsweise moderat ausfallen. Habe jetzt zwar keine Quelle dafür parat, ich meine aber das gerade die Lebensmittel mit zu den günstigsten in Europa gehören.

Bezüglich der Mietpreisen. Sicherlich gibt es auch dort schwarze Schafe, aber auch dieser Sektor folgt in der Regel von Angebot und Nachfrage. Da wo eine Vermieter ist, gibt es zwangsläufig einen Mieter. Ich sehe es nicht als verwerflich an, das der Vermieter versucht für seine Immobilie den best möglichen Preis zu bekommen. Und solange es Mieter gibt die das bezahlen kann dieser nicht zu hoch sein.
 
@Andy2019: Nicht Lebensmittel sind die günstigsten, sondern das industrial hergestellte Chemiezuegs.

Nein. Wohnen ist ein Grundbedürfnis. Alleine das gesetzlich verbriefte Recht, bei einem Mieterwechsel grundlos 15% draufschlagen zu dürfen, ist eine Frechheit. Ich bin zum Glück nicht betroffen, da Eigenheim, aber wenn ich mir anschaue, was manchen Bruchbuden kosten und das aus lediglich einem Grund: Wohnraummangel, der die von Dir angesprochene Nachfrage ad absurdum führt. Ohne Mietspiegel hätten wir in Berlin exorbitant höhere Mieten.
 
@iPeople:

Wohnen mag ein Grundbedürfnis sein. Die frei Wahl des Standortes ist es aber nicht. In ländlichen Gebieten bekommt man auch für weniger Mieten moderne und große Wohnungen. Da es dort unter anderem kein Wohnraummangel gibt, bzw. die Baufläche günstiger. Wenn nun mal alle (viele) in Berlin wohnen wollen und der Raum aber begrenzt ist steigt der Preis.

Ich empfinde es jeher als kritisch, das die Gesellschaft Preise von privat Vermietetern regulieren will. Wer soll den die Investitionen diesbezüglich tätigen, wenn sie sich selber nicht lohnt?
 
@Andy2019: Du weißt aber schon, dass es in Berlin einen Mietspiegel gibt?

Es kommt drauf an, innerhalb welcher zeit sich die Investition "rechnen" soll.
 
@iPeople:
Aber auch ein Mietspiegel kann nur bedingt herangezogen werden. Mit bestehenden Mitspiegel gibt es sicherlich einige Bereiche wo sich der Kauf der Baufläche mit modernen Wohnungen bei dem Mitspiegel einfach nicht rechnet.

Worauf ich eigentlich hinaus will ist, das nicht nur die Interessen des Mieters, sondern auch des Vermieters berücksichtigt werden soll. Der Vermieter muss in der Regel ein Benefit dadurch erhalten, erhält er es nicht, wer soll dann all die dringenden benötigen Wohnraum finanzieren?
 
@Andy2019: Ganz einfach, diejenigen, die keine exorbitante Rendiete erwarten, sondern das als langfristige Investition sehen.
 
@Butterbrot: Wie viel Ärger musst du mit dir rumschleppen, um diese Nachricht als Anlass zum Rant über die dt. Grünen zu nehmen? Ich wünsche dir gute Besserung. Es kann nicht gut sein, sich so viel zu ärgern.
 
Ich finde auch, das Google in Staaten wo sie Geldverdienen auch Steuern, abführen soll in der Höhe der dortigen Einnahmen (z.B. der dort ausgelieferten Werbung).

Leider gibt es keine Aufschlüsselung nach Ländern und Umsätzen.

Was ich als unredlich ansehe ist die gemachte Vereinfachung, in dem man ein vielfaches der Tatsächlichen Einnahmen als Steuerpflichtig annimmt. das ist am Verhältnis des Umsatzes zusehen der Weltweit generiert wird und dem Umsatz der hochgerechnet für UK angenommen wird.

Angeblich (ft.com) einnahmen UK 5,6 Milliarden Dollar

Umsatz (Statista) Weltweit von 55,5 Milliarden Dollar
 
@Kribs: Was ist daran unredlich?? Steuern sind eine Bringschuld, der Steuerpflichtige hat zu belegen wie hoch seine Einnahmen sind, und danach wird die Steuer berechnet. Legt er keine detailierten Einnahmen vor, wird diese geschätzt, und das natürlich zu ungunsten des Steuerpflichtigen, er verweigert sich ja schliesslich den Regeln. Normalerweise hätte auf den ganzen Spass nochmal 100% Strafe gehört. Ich finde es immer geil wenn Leute die brav ihre steuern zahlen, Symathien mit derartigen Betrügern haben. Würden in Deutschland ALLE Steuerhinterzieher,-trickser und -betrüger ihre Steuern korekt bezahlen, könnte der Staat die Lohnsteuer um ca. 40% absenken. P.S.:Deine Sympatie gibt es auch in einer anderen Sache: Die Merheit der deutschen ist gegen eine Steuer auf hohe Zinseinnahmen ( Ab zB 100 000 Euro Einlage). Nicht weil die Merheit diese hohen Zinseinnahmen hat, sondern weil diese Leute hoffen eines Tages im Lotto zu gewinnen und dann wären sie davon Betroffen.
 
@Butterbrot: Ich empfinde die zugrundegelegt höhe für UK (5,6 Milliarden Dollar)als unredlich, da sie rund 10% des Gesamtumsatzes Weltweit sein soll, für ein relativ kleines Land wie UK für 2013.
 
@Kribs: Du vergisst, dass Google weltweit gesehen nicht überall stärkster Anbieter ist. In den USA und England, ebenso wie in Deutschland sind sie sehr gut aufgestellt. In China krebsen sie wie Microsoft mit Bing nur am untersten Limit. Also kann man die weltweiten Einnahmen nicht an der Weltbevölkerung festmachen sondern muss sich auch den Einflussbereich aller Länder anschauen. Und dann kommen 10% schon sehr nah an die Statistik heran.
 
@Kribs: Ja und?? Google kann problemlos seine unterlagen vorlegen, dann wird die tatsächliche Steuerschuld ermittelt. Das geht jedem Kioskbesitzer so das die Schätzung nahezu doppelt so hoch ausfällt als seine tatsächlichen Einnahmen.
 
@Kribs: Sorry, das ist aber eine Denke von vor 40 Jahren. In Zeiten des Internet ist die Unterscheidung so nicht mehr realistisch. Wenn Google in den USA Werbung auf seinen Seiten einblendet, dann kann ich das weltweit abrufen. Aus welchen Ländern die Anfragen kommen, kann man nicht zuverlässig ermitteln. Zum Beispiel nutzt O2 IP-Adressen, die sie aus Rumänien hinzugekauft haben, d.h. deutsche User gehen zum Teil mit rumänischen IPs ins Netz. Google kann also die Unterscheidung Rumänien / Deutschland gar nicht machen. Und noch ein Beispiel: Der kleine Frisör von nebenan hat eine Webseite mit seinen Öffnungszeiten und es wird Werbung z.B. von einer lokalen Sparkasse eingeblendet. Diese Webseite richtet sich an seine lokalen Kunden, kann aber natürlich auch weltweit abgerufen werden. Also soll sich der kleine Frisör plötzlich mit Steuerabgaben in Frankreich, Polen, USA, Australien, Japan, Iran, etc. beschäftigen müssen? Dann könnte er seinen Laden zumachen.
 
@Nunk-Junge: Ich verstehe ehrlich das Problem nicht:
1. Google kann feststellen aus welchen Land die IP stammt.
2. Es gib geringfügige Landes Überscheidungen die in Summe vernachlässigbar sind.
3. Google kann jederzeit ermitteln wann und von welcher IP einmahnen aus Werbung generiert werden, die Werbereibenden bezahlen ja nur wenn die Auslieferung nachweißbar geschehen ist.
4. Google kann somit ziemlich genau ausrechen wie hoch die Einnahmen pro Land aus Werbung sind und danach für das Land steuern abführen!
 
@Kribs: Ist es nicht eher noch einfacher? Die Einnahmen (also das echte Geld) selbst kommen ja nicht von den Besuchern einer Internet Seite. Die Einnahmen kommen ja von den Firmen, die Werbeanzeigen schalten und von den Personen, die im Play Store Dinge kaufen. Und von beiden Geldquellen gibt es sehr wohl ein Land (vom Werbungseinkäufer und vom Kunden im Play Store), das Google bekannt ist. Und in dem Land gehören die Einnahmen versteuert. Aber das ist nur meine Auffassung der Dinge. ;)
 
@Stefan1200: Ich weiß es nicht, zumal ich auch den Eindruck habe das Werbung Globalisiert ist, z.B. Autowerbung die eindeutig in den USA produziert wurde dann für Deutsche synchronisiert wird, vieleicht von einer dortigen Werbeagentur, wie will man das mit Deutschen Umsätzen verrechnen?
 
@Kribs: Welche deutschen Umsätze? Wenn ein US Unternehmen in Deutschland Werbung macht, dies aber bei der US Niederlassung von Google beauftragt und auch bezahlt, ist das Einkommen doch in den USA entstanden, und nicht in Deutschland.

Genauso wenn das deutsche Unternehmen VW in den USA Werbung schaltet und dies bei der deutschen Google Niederlassung beauftragt und bezahlt, ist das Einkommen in Deutschland entstanden und gehört in Deutschland besteuert.

Meine Meinung. Wäre das einfachste.
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